Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Z39.50


Erklärung:

Standard bzw. Protokoll zum Informationsaustausch zwischen verschiedenen Computersystemen

Der plattformunabhängige ANSI-Standard Z39.50 ermöglicht den entfernten Zugriff auf Bibliothekskataloge und die Durchführung von Datenbankabfragen. Client und Server können also über verschiedene Betriebssysteme, Hardware-Ausstattungen und Datenbanksysteme verfügen. Z39.50 wird auch innerhalb des Internet-Suchsystems WAIS genutzt.

Das Z39.50-Protokoll kommt beim OSI-Schichtenmodell (Layer 7) zur Anwendung.

Der Standard wurde bereits 1988 von NISO (National Information Standards Organisation) verabschiedet und liegt derzeit in der Version 4 (1995) vor.

Begriff:

Zeichensätze


Erklärung:


Windows:


- True Type

- Bitmap


Mac OS:


- Outline

- Bitmap

- True Type





Begriff:

Zeichenumfang


Erklärung:


Nicht bei jedem Font werden alle Zeichen bei der Herstellung übernommen. Oft wird aus Kostengründen auf Sonder- und Akzentzeichen oder Ligaturen verzichtet. Einen vollständigen Zeichensatz findet man im Expertzeichensatz.





Begriff:

Zeilenabstand


Erklärung:


Der Zeilenabstand ist die Distanz zwischen der Schriftline der Vorzeile bis zur Schriftline der Folgezeile.

(Schriftline = Grundlinie)





Begriff:

Zeilenfall


Erklärung:


Breitenverhältnis der Einzelzeilen zueinander





Begriff:

Zeilenlänge


Erklärung:


Die Zeilenlänge und somit die Anzahl der Buchstaben in einer Zeile, sind ein wichtiges Kriterium für die Lesbarkeit von Texten. Als Faustregel gelten ca. 55 - 70 Zeichen im Printbereich und 30 - 40 Zeichen im Noneprintbereich in einer Zeile.





Begriff:

Zeitscheibe


Erklärung:


Zeitraum, während dessen beim Multitasking ein Task den Prozessor nutzen kann


Engl: time slice


Beim Multitasking wird jedem der gleichzeitig genutzten Programme eine Zeitscheibe zugewiesen. Eine Zeitscheibe ist der Zeitraum, in dem eines der Tasks den Prozessor (CPU) nutzen kann. Die Länge dieser Zeitspanne wird durch das Betriebssystem bestimmt und durch die Auslastung des Systems sowie durch die den einzelnen Programmen zugewiesene Prioritäten beeinflußt.


Nicht zu verwechseln mit Zeitschlitz (engl. time slot).





Begriff:

Zeitschlitz


Erklärung:


Zeitspanne beim TDMA, in der ein Sender die volle Bandbreite nutzen kann


Engl. time slot


"Time slot" bezeichnet die Zeitspanne beim Time Division Multiplex Access-Verfahren (TDMA), während derer einem Sender die komplette Bandbreite der Leitung (Carrier) zur Verfügung gestellt wird.


Nicht zu verwechseln mit Zeitscheibe (time slice).





Begriff:

Zertifizierung


Erklärung:


Ausstellung eines Zertifikats


Auch: Zertifikation; Ausstellung eines Zertifikats; Erteilung einer Lizenz; engl.: certification.


Digitale Zertifikate sind das elektronische Gegenstück zu einem Ausweis. Sie ordnen ihrem Inhaber eindeutig einen öffentlichen Schlüssel (public key) und damit eine digitale Signatur zu. Diese elektronische Unterschrift sichert das damit unterzeichnete Dokument vor Verfälschung auf seinem Weg durch das Internet (Public-Key-Verschlüsselung).


Eine sogenannte Wurzel-Zertifizierungsstelle (root certificate authority, primäre Zertifizierungsstelle) authorisiert andere Institutionen oder Unternehmen (zum Beispiel Finanzinstitute) dazu, ihrerseits als sekundäre Zertifizierungsstelle gegenüber ihren Geschäftskunden aufzutreten. Die durch die "root certificate authority" zertifizierten Unternehmen dürfen dann digitale Zertifikate an ihre Kunden-Unternehmen und deren Angestellte ausgeben.


Sogenannte Trust Center (sekundäre Zertifizierungsstellen) erstellen und verwalten die elektronischen Schlüssel.


Die Deutsche Telekom (DTAG) zum Beispiel hat ein System für eine digitale Signatur entwickelt, die auf einer Chip-Karte (Smart Card) gespeichert ist. Um ein digitales Dokument zu unterschreiben, schiebt dessen Absender die Chip-Karte mit seiner digitalen Signatur in ein Lesegerät. Dann meldet er sich mit einer persönlichen Kennziffer (PIN) an. Mit Hilfe des geheimen Schlüssels des Absenders wird dann aus dem Dokument heraus eine Prüfzahl erstellt, die zusammen mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders verschlüsselt an das Dokument angehängt wird. Der Empfänger des Dokumentes besorgt sich beim Trust Center (sekundäre Zertifizierungsstelle) den öffentlichen Schlüssel (Public Key) des Absenders und generiert damit ebenfalls eine Prüfzahl des Textes. Stimmen die Prüfzahlen überein, ist die Echtheit des Dokuments gewährleistet.





Begriff:

Zick-Zack-Falz (Zickzackfalz)


Erklärung:



Prospekt mit Zickzack- oder Leporellofalz (Zieharmonikafalz).




Begriff:

Zip file


Erklärung:


Komprimierte Datei


Verlustfreie Datenkompression. Hier werden nur Daten entfernt, die keine neue Information enthalten. Bei Anwendung auf hochaufgelöste Bilddaten ist der Kompressionsfaktor gegenüber der JPEG-Komprimierung allerdings sehr gering. Man erkennt sie an der Dateiendung (.zip).


Um Dateien ins Zip-Format umwandeln zu können braucht man spezielle Programme (z.B. WinZip).





Begriff:

Zip-Drive


Erklärung:


Spezielles Laufwerk zum Arbeiten mit Zip-Disketten


Ein Zip-Laufwerk ermöglicht es Zip-Disketten lesen bzw. beschreiben zu können.


Das Zip-Laufwerk - sowie die gleichnamige Diskette - wurden 1995 von lomega entwickelt. Eine Zip-Diskette hat eine Speicherkapazität von 100MB. Damit übertrifft sie die 3,5" Diskette bei weitem und ist seit ihrer Erfindung wohl das beliebteste Speichermedium.


Im Jahr 1998 kam auch erstmals ein 250-MB-Zip-Laufwerk auf den Markt


Begriff:

ZIP-Laufwerk


Erklärung: Siehe Zip-Drive.

Begriff:

Zoll


Erklärung:


Siehe Inch.





Begriff:

Zombie


Erklärung:


Rechner, der bei DDoS-Angriffen eingesetzt wird


Als Zombies bezeichnet man Rechner, in die ein Hacker einbricht, um sie im Rahmen einen Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffs zu verwenden. Sie sind nicht das Ziel des Angriffs, sondenr das - gewissermassen willenslose, daher die Bezeichnung - Mittel zum Zweck.





Begriff:

Zurichtung


Erklärung:


Beim Hochdruck mussten Unebenheiten in der Druckform mechanischausgeglichen werden. Dazu klebte man in den Aufzug genau eingepasstePapierstücke ein, die den Druck an Stellen, die unsauber ausdruckten, erhöht haben. Auch Flächen benötigten mehr Druck.Die Zurichtung war sehr zeitaufwendig und war der Hauptgrund, warumder Offsetdruck den Hochdruck abgelöst hat.





Begriff:

Zwiebelfische


Erklärung:


heißen fälschlich aus anderen Schriften gesetzte Buchstaben oder durcheinander liegende Buchstaben verschiedener Schrifttypen.






Begriff:

Zwischenräume


Erklärung:


Zwischenräume der Buchstaben , der Worte zueinander oder der Zeilenabstand sind entscheidend für die Lesbarkeit einer Schrift. Mit den Zwischenräumen kann man bei einer Überschrift oder kurzen Textabschnitten aus Gestaltungsgründen besser experimentieren, als bei der Grundschrift von langen Lesetexten.




Begriff:

Zwischenschlag


Erklärung:


Mit Zwischenschlag bezeichnet der Fachmann den vertikalen Weißraum zwischen zwei Spalten auf einer Seite.




Begriff:

Zwischenschnitt


Erklärung:


Werden mehrere Nutzen zusammen gedruckt und die Einzelnutzen sindangeschnitten, so müssen Zwischenräume zwischen den einzelnen Exemplaren eingefügt werden, die dann beim Schneiden herausgeschnittenwerden müssen.





Begriff:

Zähler


Erklärung:


auch Counter - zählt Zugriffe auf Webseiten


Zähler registrieren die Anzahl der Zugriffe auf Webseiten. Dies wird durch ein kleines Programm, meist als CGI-Skript, realisiert. Zähler sind für Statistikauswertungen aber auch für den Verkauf von Bannerwerbung wichtig.


Einfache Zähler registrieren jeden Zugriff, unabhängig davon, ob dieser wieder vom gleichen Besucher ausgelöst wurde - zum Beispiel durch Vor- und Zurückblättern im Browser.


Professionelle Zähler merken sich daher die IP-Adresse des Benutzers und zählen den Zugriff nur einmal innerhalb einer festgelegten Zeit (z.B. eine Stunde), auch wenn der Benutzer innerhalb dieses Zeitraums die Seite nochmals aufruft. Somit läßt sich die Anzahl unterschiedlicher Besucher eine Webseite genauer ermitteln.


 



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