Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- W -


 

 

 

Begriff:

W-CDMA


Erklärung:


WCDMA - Wideband Code Division Multiple Access


W-CDMA (Wideband Code Division Multiple Access, auch: Wideband-CDMA), ist eine vom Mehrfachzugriffsverfahren CDMA abgeleitete Übertragungstechnik mit hohen Übertragungsbandbreiten und bietet eine Datenrate von 384 kbit/s.Die zukünftige High-Speed-Datenfunktechnik findet als Alternative zum traditionellen TDMA beim terrestrischen Mobil- und Satellitenfunk Verwendung, indem an der Luftschnittstelle im FDD-Modus übertragen wird. Die Übertragung der Aufwärtsstrecke (Uplink) und der Abwärtsstrecke (Downlink) wird dabei in frequenzversetzten Spektren abgewickelt.


W-CDMA wird die Carrier-Technologie für das UMTS-Netz sein und vor allem in Europa Einsatz finden. Als Bestandteil des Zugangsverfahrens UTRA (UMTS Terrestrial Radio Access), ist W-CDMA als eine von mehreren erlaubten digitalen Übertragungs-Modi für Funkübertragung mit hoher Bandbreite bei großen Reichweiten vorgesehen.Die zweite UTRA-Komponente TD-CDMA wurde für Indoor-Anwendungen entwickelt.




Begriff:

W3C


Erklärung:


World Wide Web Consortium


Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein im Oktober 1994 gegründeter Zusammenschluß verschiedener Institutionen, die das World Wide Web weiterentwickeln, zum Beispiel durch die Verabschiedung von Standards für Datenübertragungsprotokolle.


Das Konsortium wird von Tim Berners-Lee, einem der Urheber des World Wide Web, und von dem Vorsitzenden Jean-François Abramatic geleitet.




Begriff:

WAIS


Erklärung:


Wide Area Information Server - Suchsystem im Internet


Der "Wide Area Information Server" (WAIS) ist ein Suchsystem für Volltext-Recherchen in an das Internet angeschlossenen Datenbanken, wie zum Beispiel Literatur-Datenbanken und Bibliothekskataloge (siehe auch OPAC). WAIS ist ein Dienst, der Dateien im Internet indiziert, zum Beispiel Web-Seiten. Dieses Fundstellenregister wird als Datenbank angelegt. WAIS beruht auf einer Client-Server-Architektur. Abfragen aus dieser Index-Datenbank sind dem Benutzer mit Hilfe eines WAIS-Client möglich. WAIS durchsucht dann die indizierten Datensammlungen nach den eingegebenen Suchbegriffen und verweist auf die entsprechenden Fundstellen.


Die Software wurde zum Abrufen von Informationen aus (dezentralen) Datenbanken konzipiert, die über das Internet verteilt sind. Unter einer einheitlichen Suchoberfläche kann in Datenbanken verschiedener Hersteller gleichzeitig gesucht werden. Die meisten Suchmaschinen im World Wide Web verwenden die WAIS-Methode. Die WAIS-Abfragesprache basiert auf der Standard Query Language (SQL).


Mit WAIS kann man sowohl nach einzelnen Stichworten als auch nach längeren Ausdrücken (Phrasen) suchen. Der Wide Area Information Server ist in der Lage, ein Ranking vorzunehmen, d.h. die Suchergebnisse werden nach ihrer Relevanz gewichtet. Die am besten zur Suchanfrage passenden Suchergebnisse werden meist zuoberst in der Trefferliste aufgeführt. Außerdem kann innerhalb der gefundenen Ergebnisse mit einer präzisierten Suchabfrage erneut gesucht werden, um so die Zahl der Treffer zu begrenzen und nur die wirklich relevanten Fundstellen herauszufiltern.


WAIS-Programme werden für alle wichtigen Betriebssysteme angeboten.


WAIS ist eine Weiterentwicklung der ANSI-Norm Z39.50.




Begriff:

Waisenkind


Erklärung:


Wenn die erste Zeile eines neuen Absatzes am Ende einer Spalte(Kolumne) steht, spricht man vom Waisenkind oder auch Schusterjungen.




Begriff:

Wallet


Erklärung:


Geldbörse für Zahlungen im Internet


Wallet (Geldbörse) bezeichnet Systeme/PlugIns welche die direkte Bezahlung im Internet ermöglichen.


Hier gibt es derzeit zwei gängige Vorgehensweisen.


Einmal wird eine Geldkarte/Smartcard (auch anonym möglich) als Wallet benutzt. Diese werden bei einem beliebigen Kreditinstitut, mit einem Betrag X aufgeladen. In Verbindung mit einem Lesegerät, welches am Computer angeschlossen sein muss, kann dieser Betrag dann aufgebraucht werden.


Bei der zweiten Variante handelt es sich um Software, welche auf einen lokalen Computer installiert werden muss. Das System von Cybercash zum Beispiel speichert Ihre Kreditkartennummer verschlüsselt auf der Festplatte. Anschließend können Online-Zahlungen übers Internet getätigt werden. Voraussetzung ist hier jedoch, dass der Webserver (Online-Shop) die von Ihnen benutzte Wallet-Software unterstützt.




Begriff:

WAMP


Erklärung:


Windows-Apache-MySQL-PHP Kombination. Siehe auch LAMP.




Begriff:

WAN


Erklärung:


Wide Area Network - Weitbereichsnetz


In einem WAN sind Computer über weite Entfernungen miteinander verbunden. Ein Weitverkehrsnetz bildet häufig den Backbone zwischen mehreren lokalen Netzen (LANs). Als Schnittstellen zwischen ihnen dienen Vermittlungsrechner wie Bridges, Router und Gateways.




Begriff:

WAP


Erklärung:


Wireless Application Protocol - Übertragungsstandard für drahtlose Kommunikation


WAP (Wireless Application Protocol) ist ein Übertragungsstandard für die Interaktion von kabellosen Endgeräten mit externen Dienstleistungen und Anwendungen. Er ermöglicht es, mit mobilen (kabellosen) Endgeräten wie Handys per Funk auf externe Dienstleistungen und Anwendungen zuzugreifen, beispielsweise Web-Seiten aufzurufen. Wap soll als ein einheitliches Übertragungsprotokoll für Hard- und Softwarehersteller sowie Telekommunuikationsgesellschaften dienen, um die Interoperabilität zu gewährleisten.


So kann man z.B. ein WAP-fähiges Mobiltelefon auch als (Micro-)Browser benutzen, um per Funk Zugang auf Internet-Anwendungen zu erhalten. Die Darstellungsmöglichkeiten auf einem Handy ist natürlich durch die kleine Bildgröße eingeschränkt. Daher wurde eigens für die Darstellung der Inhalte auf Mini-Bildschirmen im Mobilfunkbereich eine Sprache entwickelt - das WML (Wireless Markup Language). Dieses orientiert sich stark an das bekannte HTML.


Das Handy kommuniziert dabei nicht direkt mit den Internetknoten bzw. Webservern, sondern über das WAP-Gateway. Anstatt der üblichen textbasierten Kommnuikation zwischen einem gewöhlichen Browser und dem Webserver (HTTP) werden die Daten in wesentlich kleineren binär codierten, d.h. für den Funkverkehr geeignete Datenpakete umgewandelt.


Alle deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber bieten bereits Web-Sites an, die ins Display WAP-fähiger Handys passen. WAP kann auch für PDAs (Personal Digital Assistant) und Notebooks eingesetzt und zum E-Mail-Versand und Online-Banking verwendet werden.


Für die Entwicklung des Übertragungsstandards wurde im Februar 1999 ein WAP Forum von den Firmen Ericsson, Motorola, Nokia und Unwired Planet gegründet. Das Forum zählt zum Ende des Jahres 1999 bereits mehr als 200 namhafte Mitglieder. Ziel des Forums ist es, den Besitzern mobiler Kommunikationsgeräte den Zugang zu relevanten Informationen und Dienstleistungen zu erleichtern. Der WAP-Standard soll hierbei eng an Internet-Standardisierungen orientiert werden, so dass die zukünftigen Versionen von TCP, HTTP und HTML die Darstellung auf kleinen Bilschirmen von mobilen Endgeräten mitberücksichtigen.


Der WAP-Standard funktioniert auf den meisten Netzen, wie CDPD, CDMA, GSM, PDC, PHS, TDMA, FLEX, ReFLEX, iDEN, TETRA, DECT, DataTAC, Mobitex. Ausserdem arbeitet WAP mit allen Betriebssystemen und bietet zudem auch Operabilität zwischen den verschiedenen Systemen.




Begriff:

Warenwirtschaftssysteme


Erklärung:


Computerunterstützte Warenhaltung eines Unternehmens, d.h. eine Software verwaltet die Waren, Lagerhaltung und Ein- und Ausgänge.




Begriff:

Warez


Erklärung:


Raubkopierte Software im Internet


warez ist ein Ausdruck aus der Hacker-Szene für Software, deren Kopierschutz geknackt wurde und die im Internet zum Herunterladen bereitliegt.


Bei einem grossen Teil der im Netz auffindbaren warez handelt es sich um Spiele.


Downloads von warez sind juristisch gesehen illegal, da sie ohne Zustimmung des Copyright-Inhabers ins Netz gestellt wurden.


Ältere Programme, die vom Softwarevertreiber nicht mehr vertrieben werden und deshalb ins Netz gestellt wurden, um eine Versorgungslücke zu decken, nennt man "abandonwarez".




Begriff:

Wasserzeichen


Erklärung:


ist ein Wesensmerkmal des europäischen Papiers und galt schon früh - ab dem 14. Jahrhundert - als geschützte Geschäftsmarke. Es kann alle nur denkbaren Formen und Zeichen annehmen und in seiner Vielfalt daher als historisches Bestimmungsmerkmal dienen.




Begriff:

WCMS


Erklärung:


Abk. für Web-Content-Management-System


Web-Content-Management-Systeme sind Redaktionssysteme, welche jedoch nicht nur für den Einsatz auf kleineren Webseiten oder wenige Teilbereiche einer Domain gedacht sind, sondern vielmehr als umfassendes System für das gesamte Web-Management.


Darin eingeschlossen sind die Methoden des Content-Managements (d.h. die Trennung von Inhalt und Design), redaktionelle Workflows, Management des Content Life Cycle (d.h. die Kontrolle über die Lebensabschnitte einer Webseite), Benutzeradministration und Knowledge-Management.


Ein normales WCMS ist in der Regel dafür ausgelegt, mehrere Tausend Webseiten für einige Dutzend Redakteure zu verwalten. Die Einsatzgebiete dieser Systeme sind daher meist die Webserver größerer Onlineangebote, wie die von Universitäten oder mittelständischen bis großen Unternehmen und Organisationen.




Begriff:

WDMA


Erklärung:


Wavelength Division Multiple Access - Wellenlängen-Multiplexing


dt. etwa: Vervielfachung (der Bandbreite) durch Wellenlängen-Teilung; Wellenlängen-Multiplexing


Das "Wavelength Division Multiplexing" (WDM), auch "Wavelength Division Multiple Access" (WDMA) genannt, ist eine Technik, mit deren Hilfe mehrere Licht-Signale gleichzeitig durch ein einziges Glasfaserkabel übertragen werden können. Jedes Signal bewegt sich in seiner eigenen Wellenlänge, also in seinem eigenen Auschnitt des Farbspektrums. Seine Wellenlänge wird durch die übertragenen Daten (Text, Sprache, Video) moduliert.


Durch WDMA kann die Bandbreite einer Datenleitung (Carrier), also die Menge der gleichzeitig übertragbaren Daten, erheblich vergrößert werden.


Mit Hilfe des "Dense Wavelength Division Multiplexing" (D-WDM) können bis zu 180 Farben bzw. Kanäle übertragen werden. Auf diese Art kann beispielsweise bei einer Bitrate von 2,5 Gigabit pro Sekunde pro Kanal eine Übertragungsrate von 240 GbpS erreicht werden.




Begriff:

Web Page


Erklärung:


Eine einzelne Seite im WWW.




Begriff:

Web Server


Erklärung:


Rechner, der WWW-Dokumente bereitstellt


Web-Server nennt man Rechner, die Web-Seiten, d. h. Dokumente aus dem World Wide Web, bereitstellen, so dass man sie mit einem Client abrufen kann. Dabei ist der Gebrauch manchmal zweideutig, einerseits nennt man den Rechner Web-Server, auf dem entsprechende Software läuft, aber auch diese Software selbst, die einen Rechner dazu befähigt, beispielsweise den Web-Server Apache.


Der Web-Server reagiert auf die Anfragen eines Client, zum Beispiel eines Web-Browsers, indem er die angeforderten HTML-Seiten sendet. Er kann aber auch Skripte ausführen, wie sie beispielsweise Eingabeformulare auf Web-Seiten veranlassen, oder Datenbankabfragen veranlassen und übermitteln.



Begriff:

Web-Spider


Erklärung:


Die Komponente einer Suchmaschine, die das Web absucht, um die gefundenen Seiten in das Verzeichnis einzubinden. Der Name bedeutet Spinne (engl. spider) im Netz (engl. web).




Begriff:

Webdesign


Erklärung:


Es umfaßt die Gestaltung, Funktion und Programmierung von Internetseiten.




Begriff:

Webhosting


Erklärung:


Bezeichnet die Vermietung von Speicherplatz auf einem Internet-Server. Eine eigene IP-Adresse ermöglicht über virtuelle Server eine eigene Domain. Es ist wesentlich günstiger als die eigene Leitung zum Internet, da die Hardware und Software des Web-Hosts (Provider) für einige bis viele hundert Domains genutzt werden kann.





Begriff:

Webmaster


Erklärung:


Verwalter eines Web-Servers


Als Webmaster bezeichnet man den Verantwortlichen für die Verwaltung eines Web-Servers. Meist ist der Webmaster auch derjenige, der die Web-Site erstellt hat und aktualisiert.


Per E-Mail ist er meist unter der Adresse "webmaster@name_der_domain.name_der_topleveldomain" zu erreichen.





Begriff:

Website


Erklärung:


Gruppe zusammengehöriger HTML-Dokumente im WWW


Eine Web-Site bezeichnet einen virtuellen Ort im Internet, an dem eine oder mehrere zusammengehörige HTML-Dokumente, sogenannte Seiten (pages) zu finden sind. Diesem Ort wird durch die URL eine eindeutige Adresse im Netz zugewiesen, die ihn von allen anderen Web-Sites unterscheidbar macht und den gezielten Zugriff erlaubt, Die Eingangsseite einer Web-Site ist die Homepage.


Häufig werden Web-Sites allerdings auch mit Web-Präsenz oder Internet-Präsenz gleichgesetzt, und im allgemeinen Sprachgebrauch wird Homepage fälschlicherweise oft synonym mit Web-Site verwendet. Je nach Konfiguration erscheint die Startseite (index.html, index.htm, welcome.html u.a.) einer Website, wenn man nur den Domain-Namen in der URL im Browser eingibt.


Beispiele:

http://www.domain.de/

http://domain.de/

http://www.domain.com/


Die meisten Betreiber einer Web-Site geben deshalb nur den Domain-Namen (siehe oben) in der URL-Adresse an. Von dort aus gelangt man über die Startseite und deren Links zu allen anderen Web-Seiten (Web-Pages) der jeweiligen Site.


Eine Web-Site ist von einer Domain zu unterscheiden. Während eine Domain eine Gruppe zusammengehöriger Computer in einem Computernetz ist, besteht eine Web-Site aus einer Gruppe zusammengehöriger Web-Pages mit einer bestimmten Adresse. Eine Web-Site läßt sich auch nicht mit einem Server gleichsetzen, denn eine Web-Site kann über mehrere Server verteilt sein; es können auch mehrere Web-Sites auf demselben Server untergebracht sein.





Begriff:

Webspace


Erklärung:


Speicherplatz für eine Website


Von engl. web; dt.: Netz und engl.: space; dt.: Raum, Platz


Webspace ist der Speicherplatz auf der Festplatte eines Servers im WWW, auf dem eine Website untergebracht ist.


Ein Webspace-Provider ist ein Unternehmen, das seinen Kunden auf seinen Servern Speicherplatz für eine Website (und häufig noch weitere Dienstleistungen für ihre Web-Präsenz) zur Verfügung stellt. Der Webspace-Provider "hostet" ("beherbergt") also die Websites seiner Kunden.


Webspace ist nicht zu verwechseln mit Cyberspace.




Begriff:

Wegschlagen


Erklärung:


Physikalische Trocknung.


Binde- oder Lösungsmittel der Druckfarben dringen in Papier ein, Harzanteile mit Pigmenten bleiben an der Oberfläche und verhärten später (Trocknung).




Begriff:

Weißraum


Erklärung:


Flächenteile, die in einer Drucksache unbedruckt bleiben, nennt man Weißraum. Die Aufteilung der bedruckten und unbedruckten Fläche spielt bei der Gestaltung eine wichtige Rolle.




Begriff:

Wellensatz


Erklärung:


Wenn die Schriftlinie nicht gerade sondern in Wellenform verläuft, spricht man vom Wellensatz.





Begriff:

Werbe- und Medienvorlagenherstellung


Erklärung:


Ehemaliger Ausbildungsberuf in der Druckindustrie.


Hier werden die Ideen der Kreativen in technisch einwandfreie Präsentationsvorlagen, Drucksachen, CD-Roms etc. umgesetzt. Heute Mediengestalter genannt.




Begriff:

Werbebrief

Erklärung:


Mittel der Direktwerbung. Die hauptsächlichen Briefarten:


Über die optimale Textierung, Länge und Aufmachung eines Werbebriefes gibt es unterschiedliche Meinungen. Produktnähe und sachbezogene Originalität sind allgemeine Erfolgsvoraussetzungen.




Begriff:

Werkdruckpapier


Erklärung:


Darunter versteht man ein maschinenglattes Papier für die Herstellung von Büchern und anderen "Druckwerken".





Begriff:

Werksatz


Erklärung:


Mit Werksatz bezeichnet man Druckprodukte, die regelmäßig erscheinen (z.B. Zeitungen) oder den Satz von Büchern. Das Gegenteil wäre der Akzidenzsatz (Gelegenheitsdrucksachen) wie z.B. Visitenkarten.





Begriff:

White Label Services


Erklärung:


Externe Webdienste, die unter eigener Marke eingebunden werden können


Der Begriff "White Label" stammt ursprünglich aus dem Einzelhandel und bezeichnet "No Name"-Produkte, die ohne eigenes Image und ohne aufwändiges Produktdesign daherkommen - Kaffee, Bierdosen und Zuckertüten etwa, die in unauffälliger, meist weisser Verpackung verkauft werden ohne grosse Werbebotschaft und eigenständige Designmerkmale. Dafür sind sie meistens billiger als die Konkurrenz mit eigenem Markenprofil.


Die Produkte selbst stammen oft aus Überschüssen der Markenfirmen, so dass in den weissen Kaffepackungen dasselbe steckt wie in der bunten Kaffetüte mit eigenem TV-Werbespot.


Dieses Prinzip wird bei White Label IT-Services auf Webdienstleistungen übertragen: Ein Unternehmen bindet etwa einen externen Marktplatz oder einen SMS-Webservice in seinen Webauftritt ein, ohne dass dieser als externer Dienst sofort erkennbar ist. Die Website, die den fremden Dienst in eigenem Design ("Look and feel") nutzt, erhält ein einheitliches, durchgehendes Profil und demonstriert (erkaufte) Kompetenz. Der Dienst, der seinen Service ohne eigene Kennung zur Verfügung stellt, lässt sich das in aller Regel gut bezahlen.





Begriff:

Whois


Erklärung:


Internet-Dienst zur Recherche nach Domain-Inhabern


Von engl.: who is ...?; dt.: Wer ist ...?


"Whois" ist der Name eines Dienstprogramms für das Internet. Es erlaubt die Abfrage von Datenbanken mit Informationen über den Inhaber einer Domain. Die Datenbank enthält unter anderem Angaben über den Betreiber einer Web-Site wie dessen Postanschrift, E-Mail-Adresse, Telefon-Nummer und so weiter. Außerdem sind dort die Zuständigen für rechtliche, technische und administrative Probleme mit dem betreffenden Domain-Namen benannt.





Begriff:

Wickelfalz


Erklärung:



Falzart, bei der das Papier parallel gefalzt und die Seiten ineinander gewickelt werden.


Begriff:

Widerdruck


Erklärung:


Fachbegriff aus dem konventionellen Offsetdruck für den Druck der Rückseite eines Druckbogens, das Bedrucken der Vorderseite heißt Schöndruck.




Begriff:

Wiegendruck


Erklärung:


nennt man das Verfahren, mit dem sog. "Inkunabeln" (Frühdrucke) hergestellt wurden.





Begriff:

WiN


Erklärung:


Deutsches Wissenschaftsnetz


Das Deutsche Wissenschaftsnetz ist ein zentraler Bestandteil des Deutschen Forschungsnetzes (DFN), des Computer-Netzes für wissenschaftliche Einrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland. An das WIN angeschlossene Teilnehmer können über dieses Netz nicht nur Daten miteinander austauschen, sondern auch verteilte EDV-Ressourcen (distributed computing) nutzen. Außerdem biete das WiN die Möglichkeit zu Videokonferenzen (siehe VAN), zum Versand von Audio-Daten und zur Telekooperation. In der "Virtuellen Universität" können externe Studenten in Echtzeit an Lehrveranstaltungen teilnehmen (TeleTeaching / TeleLearning). Die Sprachübertragung - Internet-Telefonie - wird erprobt.


Betrieben wird das WIN seit Juni 1990 im Auftrag des 1984 gegründeten Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. von der Deutschen Telekom AG (DTAG).


Teil des WiN ist das Breitband-Wissenschaftsnetz B-WiN, ein bundesweites Netz mit Daten-Durchsatzraten (Bandbreite) von bis zu 155 Mbit/s (siehe bps). Das Netz wurde zunächst auf Grundlage der X.25-Technik betrieben und wird mittlerweile als virtuelles privates Netz (VPN) im Asynchronous Transfer Mode (ATM) auf dem ATM-Cross-Connect-Netz der Deutschen Telekom AG betrieben.


Zwischen dem WiN und anderen Netzen bestehen Übergänge (Gateways): Eine 90 Mbit/s-Anbindung an das US-Internet, Übergänge mit 45 Mbit/s in die europäischen Netze sowie Zugänge z.B. in das russische Netz oder in das Wissenschaftsnetz der VR China.


Das WiN experimentiert auch mit der Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung: Am 13.08. 1998 wurde das "Gigabit-Testbed Süd" eröffnet, eine neue Hochgeschwindigkeits-Datenleitung zwischen dem Leibniz-Rechenzentrum München und dem Regionalen Rechenzentrum Erlangen. Es ist bis zu 48 Mal leistungsfähiger als die bisherigen Bahnen des Breitband-Wissenschaftsnetzes (B-WiN).


Auf der Teststrecke zwischen dem Forschungszentrum Jülich und dem GMD-Forschungszentrum für Informationstechnik in Sankt Augustin-Birlinghoven, die Teil des Projektes "Gigabit Testbed West" ist, wurde erstmals eine Datenübertragungsrate von annähernd 2,4 Gigabit pro Sekunde erreicht.


Anfang Juli 1998 wurden auf der ersten mit Wavelength Division Multiplex-Technologie (WDMA) ausgestatteten Strecke München - Erlangen im Probebetrieb erstmals Datenübertragungsraten von 2,34 Gigabit pro Sekunde über das ATM-Netz der Deutschen Telekom erzielt.


Bereits 1990 wurden in den USA von der "Gigabit Testbed Initiative" mit Förderung der National Science Foundation (NSF) fünf Gigabit-Testbeds (Aurora, Blanca, Casa, Nectar und Vistanet) eröffnet.





Begriff:

Windows


Erklärung:


Fenster - ein Betriebssystem von Microsoft


Windows (dt.: Fenster) ist ein weit verbreitetes Betriebssystem der Firma Microsoft. Es wurde 1985 eingeführt. Zunächst war Windows (bis Version 3.x) nur eine graphische Benutzeroberfläche (GUI) für das Betriebssystem MS-DOS, also eine Betriebssystem-Erweiterung; inzwischen (seit 1995) wurde Windows zu einem eigenständigen Betriebssystem weiterentwickelt (Windows 95, 98 und NT). Windows ist multitaskingfähig. Seinen Namen verdankt Windows den verschiedenen Bildschirm-Fenstern, die man mit diesem Betriebssystem darstellen kann.


Windows 95 kam im August 1995 auf den Markt und ist auf die Prozessoren vom 80386er an aufwärts abgestimmt. Windows 95 ist das erste komplette Betriebssystem mit graphischer Benutzeroberfläche aus dem Hause Microsoft, also nicht lediglich eine auf MS-DOS basierende Shell wie noch Windows 3.11. Gleichwohl ist Windows 95 insofern abwärtskompatibel, als es auch unter MS-DOS ausgeführt werden kann. Windows 95 bietet Plug & Play für die Installation und Konfiguration neuer Hardware-Komponenten. Windows 95 nutzt die Busbreite von 32 Bit, die in aktuellen Computersystemen üblich ist.


Windows für Workgroups ist eine Version von Windows 3.11, die das gemeinsame Arbeiten von bis zu 15 Computer-Nutzern ermöglicht (siehe Groupware). Das Programm enthält eine Mailbox und einen Terminplaner für Arbeitsgruppen. Die einzelnen Computernutzer können anderen Usern den Zugriff auf ihre Festplatte gewähren oder verweigern. Geräte, zum Beispiel Drucker, können von den angeschlossenen Workstations aus gemeinsam genutzt werden.


Windows CE ist eine vereinfachte Windows-Version für Kleinstcomputer (Handheld Computer, PDAs). CE steht dabei für "Compact Edition"; dt. etwa: Kompaktversion. Zu diesem vereinfachten Betriebssystem gibt es auch passende, "abgespeckte" Anwendungsprogramme.


Windows NT wurde Ende 1993 auf den Markt gebracht. NT steht dabei für "New Technology"; dt.: neue Technik. Es ist eine eigenständiges 32-Bit-Betriebssystem mit integrierter graphischer Benutzeroberfläche. Windows NT ermöglicht präemptives Multitasking, symmetrisches Multiprocessing sowie Multithreading und bietet Netzwerk-Funktionen. NT kann also auch auf Multiprozessor-Computern (siehe MPP) eingesetzt werden. Windows NT kann einen virtuellen Speicher von bis zu vier Gigabyte Größe verwalten.





Begriff:

Winsock


Erklärung:


Windows Sockets - Windows-Standard zur Anwendungsprogrammierung


"Windows Sockets" (von engl.: socket; dt: Sockel) ist ein Standard zum Internet-Zugriff unter den Microsoft-Betriebssystemen Windows 3.1, Windows 95 und Windows NT. Rechner mit dem Betriebssystem Unix benötigen kein solches Socket, weil das Internet-Protokoll TCP/IP ursprünglich für Unix entwickelt worden ist.


Winsock-API ist eine Programmierschnittstelle zwischen einer Windows-Anwendung und dem TCP/IP-Protokoll.


Die Winsock-Routinen werden als Dynamic Link Library (DLL) implementiert. In das Windows 95-Paket ist die Datei Winsock.dll bereits integriert.





Begriff:

Wire-O-Bindung


Erklärung:


Bindeverfahren zum Heften von Einzelblättern. In die Blätter werden Löcher eingestanzt, durch welche ein Bindeelement aus Draht eingefädelt wird.




Begriff:

Wireframe


Erklärung:


Gitternetzmodell.Stellt die rein geometrische Struktur eines 3D-Objekts ohne Flächen dar.





Begriff:

Witwe


Erklärung:


letzte Zeile eines Kapitels auf einer neuen Seite.





Begriff:

WMF


Erklärung:


Windows Meta File


Dieses Format kann sowohl Bitmap- als auch Vektorgrafiken transportieren. DiesesFormat wird von Windows direkt unterstützt. Dadurch lassen sich problemlos Daten inalle Windows-Anwendungen intergrieren. Allerdings ist dieses Format nicht für denprofessionellen Grafikbereich geeignet.





Begriff:

WML


Erklärung:


WML: Hypertextsprache für drahtlose WAP-Geräte wie Handys.


WML (Wireless Markup Language) ist eine Sprache ähnlich HTML, die Webseiten auf drahtlosen Geräten mit kleinen Displays wie WAP-Handys oder PDA´s (Personal Digital Assistant) darstellen kann. Es basiert auf XML (Extendible Markup Language), einem HTML-Derivat. WML erfordert Geräte, die als Austauschprotokoll WAP heranziehen.


HDML(Handheld Device Markup Language) ist eine sehr ähnliche (allerdings nicht XML-basierte) Sprache mit derselben Grundfunktion. Auf ihrer Basis wurde WML entwickelt.


So wie sich mit HTML Seiten beschreiben lassen, die ein Browser aufbaut und zwischen denen hin- und hernavigiert werden kann, definiert WML sogenannte cards, Dokumente, die im Display beispielsweise eines Handys zu sehen sind. Eine WML-card entspricht gewissermassen einem HTML-frame.


Eine card kann folgendes beinhalten: Inputelemente, die Texteingabe ermöglichen, Elementen zur Optionsauswahl, Elementen, die anderen Elementen funktionale Rollen zuweisen (sie z. B. als Eingabemaske definieren) und aus formatiertem Text, der auch Grafiken und Links umfassen kann.


Ausserdem sind auch Skriptelemente möglich. Die dazugehörige Skriptsprache ist WML-Skript.


Die Einheit aus einer oder mehreren Cards, auf die WAP-Geräte zugreifen, nennt man deck. Ein deck ist ein abgeschlossenes WML-Dokument, entsprechend einer HTML-Seite. So wie eine oder mehrere HTML-Seiten eine Website bilden, umfasst ein deck eine oder mehrere cards, zwischen denen hin-und hernavigiert werden kann.


WML-Server können genau wie HTML-Server Decks mit dynamischem Gehalt aufbauen und Datenabfragen, etwa per CGI oder API, erlauben. Nachteile gegenüber HTML bestehen im Fehlen der Möglichkeit, Grafikdateien und Multimedia-Applikationen einzubinden.


Die formelle DTD (Document Type Definiton), die festlegt, was als WML-Dokument gilt, findet sich auf den Webseiten des Wapforums.





Begriff:

Workflow


Erklärung:


Englisch für Arbeitsfluss.Organisation der Prozessschritte bei Arbeitsvorgängen, z.B. von der Gestaltung bis zur Fertigstellung eines Mediums.





Begriff:

Workstation


Erklärung:


Computer in einem Netzwerk, auch leistungsstarker Einzelrechner


Dt.: Arbeitsplatzrechner



Als Workstation bezeichnet man einen vernetzten Computer, der an einen Großrechner (Mainframe) oder an einen Server angeschlossen ist. "Workstation" wird dann synonym für Client-Rechner verwendet.



Gelegentlich werden auch leistungsstarke Computer für Arbeiten im grafischen Bereich (CAD-Anwendungen) Workstations genannt. Dabei handelt es sich meist um Rechner mit Pentium-Prozessoren oder PowerPCs mit RISC-Architektur.




Begriff:

Wortzwischenraum


Erklärung:


Der Wortzwischenraum steht im engen Zusammenhang zu dem Zeichenabstand. Wurde der Zeichenabstand vergrößert, muß auch der Wortabstand proportional vergrößert werden. Wichtig ist bei der Beurteilung, die Eigenschaft der Schrift. Eine schmale Schrift braucht einen geringeren Wortabstand als eine breitlaufende Schrift.





Begriff:

Wurm


Erklärung:


Ein Programm, das sich unter Ausnützung von Fehlern bei der Konzeption und Programmierung von Betriebssystem und Applikationen über mehrere Computer hinweg verbreitet. Wegen der großen Anzahl solcher Fehler sind Würmer insbesondere auf Rechnern mit Microsoft Windows eine Gefahr.




Begriff:

WWW


Erklärung:

World Wide Web

Das World Wide Web, auch WWW oder W3 genannt, ist ein interaktives Informationssystem, das den weltweiten Austausch digitaler Dokumente ermöglicht. Es besteht aus sogenannten Hypertext-Systemen. Im WWW wird ein Hypertext-System "Web-Site" genannt.

Eine Web-Site umfaßt in der Regel mehrere zusammenhängende Web-Dokumente. Die Homepage (Startseite) ist dabei der zentrale Einstiegspunkt einer Web-Site, das WWW insgesamt ein gigantisches und in seinen Verzweigungen für den Nutzer nicht nachvollziehbares Hypertext-System.

Alle Web-Dokumente befinden sich auf speziellen Internet-Rechnern, von denen sie mit Hilfe eines Web-Server-Programms bereitgestellt werden. Um die Dokumente des WWW anzuschauen, ist ein Browser-Programm nötig. Die Adressierung eines Web-Dokumentes, d.h. eines beliebigen Objektes im WWW erfolgt durch die URL (Uniform Resource Locator).

Für die Hypertext-Dokumente im WWW entwickelte man eine einfache und plattformunabhängige Sprache: HTML. Um die Dokumente bzw. Objekte schnell via Hyperlinks (Links) über das Netz aufzurufen, wurde für die Übertragung der Daten das HTTP (Hypertext-Transferprotokoll) entwickelt.



Hintergrund und Konzeption

Das WWW wurde am europäischen Kernforschungszentrum CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in der Schweiz maßgeblich von dem Physiker Tim Berners-Lee entwickelt. Sein Ziel war zunächst die Verbesserung des Informationsflusses und die Rationalisierung der Dokumentenverwaltung. Im Mai 1990 schlug Tim Berners-Lee ein "verbundenes, nicht-lineares Informationssystem" vor.

Tim Berners-Lee griff das Konzept Hypertext auf und entwickelte am CERN ein Programm, das Informationen über Projekte, Menschen, Teams, Experimente, Software-Module und Hardware bereithielt. Obwohl es ohne benutzerfreundliche Oberfläche auskam, begannen einige CERN-Mitarbeiter das Programm für den persönlichen Gebrauch zur Navigation durch die Informationsflut zu nutzen.

Das Konzept, das Tim Berners-Lee dann dem CERN-Management vorschlug, liest sich wie ein Konstruktionsplan für das World Wide Web. Er selbst unterscheidet 1990 zwischen Hypertext, d.h. ein nicht restriktives Verbinden (auch Verlinken genannt) von Dokumenten über hervorgehobene Worte oder Symbole, und Hypermedia, das Einbinden bzw. Aufrufen von Grafiken, Audio- und Videodateien. Beide Elemente wurden in seinem Entwurf berücksichtigt.

Im einzelnen stellte Berners-Lee folgende Anforderungen für das neue Informationssystem am CERN. Sie bilden die Grundlage für das WWW:


Neu an Berner-Lees Vorschlag und dem, was etwas später unter seiner Wortschöpfung World Wide Web bekannt wurde, war nicht vorrangig das Hypertext-Konzept. Im Unterschied zum bisherigen Einsatz von Hypertext (z.B. Apple-Anwendung, Hypercard) wollte Berners-Lee auf Dokumente verweisen, die nicht auf demselben Computer lagen. Darüber hinaus sollte die Hypertext-Verlinkung (Hyperlinks, Kurzform: Links) einem schnellen Zuwachs an Informationen gerecht werden. Hierfür entwickelte Berners-Lee eine neue Art der Adressierung von Links: Schlüsselbegriff war "Uniform Resource Locator" (URL).

Zuvor wurden Links vorwiegend in einer Datenbank organisiert. Die Vorteile lagen auf der Hand: Fiel ein Dokument aus oder wurde bewegt, änderte sich der Verweis in der Datenbank oder er wurde gelöscht. Anders als im heutigen World Wide Web gewährleistete das Datenbanksystem, daß Dokumente stets gefunden werden konnten oder Links auf solche Dokumente nach ihrer Löschung nicht mehr angezeigt wurden. Eine zentralisierte Link-Datenbank setzt jedoch eine zeitaufwendige Pflege voraus. Wegen der Geschwindigkeit, mit der Dokumente erstellt, verändert bzw. umorganisiert werden, ist die kontinuierliche Pflege und Koordination nahezu unwahrscheinlich. Aus diesem Grund entschied man sich am CERN für das Konzept "Uniform Resource Locator", das zum Grundpfeiler des WWW wurde: Das Besondere an einem Link im WWW ist, daß er auf ein beliebiges Objekt (Dokumente jeglicher Art, Grafiken, Videos etc.) verweisen kann. Eine einfache und eindeutige Adresse bestimmt den Ort, an dem sich das Objekt befindet. Ob es dann tatsächlich (noch) existiert, liegt in der Verantwortung des jeweiligen Betreibers einer Web-Site. Eine zentrale Koordination wurde seither überflüssig, einem schnellen Wachstum des Informationssystems WWW stand nichts mehr im Wege.

Jeder dieser drei Anbieter pflegt eine eigene Web-Site und stellt Daten via Hyperlinks zur Verfügung.



Das Internet verdankt dem World Wide Web seine große Bekanntheit. Vor der Entwicklung des WWW bot das Internet fast ausschließlich textbasierte Informationen und war weit davon entfernt, anwenderfreundlich zu sein. Es wurde überwiegend von wissenschaftlichen Kreisen genutzt. All das änderte sich mit dem World Wide Web. Mit seinen bunten Bildern und Animationen spricht es die Sinne an und ist einfach zu bedienen. Viele Unternehmen nutzen daher das WWW für Marketing und Vertrieb. Viele Privatpersonen "surfen" im Web um sich zu bilden, zu unterhalten oder einzukaufen. Nur die wenigsten wissen, daß das WWW erst Anfang der neunziger Jahre zum Internet-Dienst geworden ist.


Begriff:

WYSIWYG


Erklärung:

What you see is what you get

WYSIWYG (gesprochen "wis-i-wig"): "What you see is what you get".

Programme, die nach diesem Prinzip arbeiten, zeigen schon während der Erstellung das zukünftige Layout. Diese Herangehensweise ist typisch für die meisten modernen Textverarbeitungsprogramme. Das bedeutet, dass der Ausdruck einer Datei der Darstellung am Bildschirm weitgehend entspricht.

Das WYSIWYG-Prinzip setzt sich immer mehr auch bei HTML-Editoren durch. So wird bereits während der Texteingabe die zu erstellende Seite in einer browserähnlichen Ansicht am Bildschirm dargestellt. Über Buttonleisten oder Menübefehlen können Grafiken oder Links eingefügt werden. Die hierfür notwendigen HTML-Tags selbst werden unsichtbar im Hintergrund generiert.

WYSIWYG steht im Gegensatz zu Programmen, die mit "markup" arbeiten. So musste man bei Textverarbeitungsprogrammen der 1. Generation die Texte noch zwischen Formatierungsbefehlen (ähnlich wie die heutigen HTML-Tags) für die Fettschrift-Markierung einschließen, deren Ergebnis man erst beim Ausdruck auf Papier sehen konnte.

Nach diesem Prinzip arbeiten z.B. "textbasierte" HTML-Editoren. Bei diesen werden die Befehle manuell in den Text durch den Autor eingegeben. Erst durch die Betrachtung mit einem Browser sieht der Autor, wie die Seite im WWW erscheinen wird. Die genaue Darstellung der Seite hängt jedoch jeweils von der Browsergeneration und dem Browsertyp ab (z.B. Netscape Navigator, Internet Explorer, Opera).

Das WYSIWYG-Prinzip bezieht sich somit auf mindestens zwei Übergangsbereiche:

  1. Von der Bildschirm-Darstellung zum Ausdruck auf Papier (bei gewöhnlicher Textverarbeitung).

  2. Von der Autoren-Ansicht während der Datei-Erstellung auf die Bildschirm-Darstellung bei den Nutzern (z.B. im Fall von WYSIWYG-HTML-Editoren wie das bekannte Frontpage

 



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