Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Vakat


Erklärung:


In der Titelei (Vorspann) eines Buches gibt es eine unbedruckte Seite (Leerseite). Diese Seite nennt man Vakat.




Begriff:

VAN


Erklärung:


Virtual Area Network


dt.: Virtuelle Netzwerkumgebung


In einem "Virtual Area Network" können sich die Benutzer über Verbindungen mit hoher Bandbreite in eine virtuelle, visuell orientierte Netzgemeinschaft begeben. In einer virtuellen Netzwerkumgebung können sich alle Benutzer "von Angesicht zu Angesicht" in virtuellen Internet-Cafés treffen.


Schnelle Verbindungen sollen auch medizinische Ferndiagnosen sowie Rechtsberatungen ermöglichen, ebenso die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen innerhalb oder außerhalb eines Unternehmens, "Treffen" von Spezialistenteams via Datennetz und nicht zuletzt die Durchführung von (Video-)Konferenzen.


Grundlage für den Aufbau einer VAN sind hohe Datenübertragungsraten, die zum Beispiel mit Hilfe von ADSL erreicht werden können.


Man kann sich eine VAN wie ein Stadtbereichsnetz (MAN) oder ein lokales Netzwerk (LAN) vorstellen. Da Verbindungen mit hoher Bandbreite eine gemeinsame Infrastruktur voraussetzen, werden die ersten virtuellen Netzwerkumgebungen nur auf lokaler oder regionaler Ebene eingerichtet. Vorausgesetzt, daß allen Benutzern die gleiche Technik zur Verfügung steht, kann jedoch eine virtuelle Netzwerkumgebung durchaus flächendeckend auf nationaler oder internationaler Ebene eingerichtet werden.




Begriff:

Vanity


Erklärung:

Telefonnumern mit Buchstabenkombinationen wählen

Unter Vanity versteht man die Verwendung von leicht zu merkenden Buchstabenfolgen für eine Telefonnummer.Ein 0700-SCHMIDMA ist einfacher zu merken alsein 0700-72464362. Die Zuordnung der Buchstaben zu den Zahlen findet man auf Mobilfunktelefonen und neueren Festnetz-Telefonen, wobei die Tasten mehrfach belegt sind.Im Gegensatz zum Versenden von SMS ist die entsprechende Taste beim Wählen jeweils nur einmal zu drücken.

Die Aufteilung ist wie folgt:

Taste

Zugeordneter Buchstabe

0


1


2

ABC

3

DEF

4

GHI

5

JKL

6

MNO

7

PQRS

8

TUV

9

WXYZ

*


#





Begriff:

Vapourware


Erklärung:


Software, die nur in Marketing-Plänen oder dem Hörensagen nach existiert


Vapourware (Vapour= Dunst) ist Software, die noch gar nicht geschrieben ist oder von der man nur gehört hat.


Der Begriff ist eine abfällige Bezeichnung. Vapourware ist Software, die von Marketingabteilungen beworben wird, bevor die entsprechenden Programme wirklich geschrieben sind.


Vapourware-Ankündigungen können zum Beispiel dazu dienen, um den Markt zu testen: Trifft man auf viel Interesse, lohnt sich die Entwicklungsarbeit wirklich. Ein anderes Szenario: Ein Startup versucht Geldgeber mit (noch) fiktiven Produkten zu überzeugen.



Begriff:

VAR


Erklärung:


Value Added Reseller


dt. etwa: "Mehrwert-Wiederverkäufer"


Unter einem VAR versteht man einen Händler, der einem Computer-System Komponenten hinzufügt, die dessen Gebrauchswert steigern, und es dann wieder verkauft. Typischerweise handelt es sich um branchen-spezifische Komplettlösungen; um ein Paket aufeinander abgestimmter Hard- und Software.


Ein VAR könnte zum Beispiel bei einem Großhändler einen Computer mit leistungsstarkem Prozessor (CPU), hochauflösendem Großbildschirm und großem Hauptspeicher (RAM) kaufen, bei einem weiteren Großhändler einen Plotter und einen Joystick und von einem dritten Großhändler ein Grafik-Programm. Aus diesen Komponenten könnte der VAR ein auf CAD-Anwendungen zugeschnittenes System zusammenstellen, das er technischen Zeichnern, Ingenieuren, Designern oder Architekten zum Verkauf anbietet.


Meist stellen VARs nur bei verschiedenen Händlern gekaufte Komponenten zu einem Paket zusammen; einige VARs fügen jedoch dem Paket auch eigene Programme hinzu oder bieten dem Kunden zusätzliche Dienstleistungen wie Benutzerunterstützung (Support) oder Reparatur- und Wartungsdienste an.




Begriff:

VB-Script


Erklärung:


Scriptsprache auf der Basis von Visual Basic


VBScript wurde von Microsoft im Internet Explorer ab der Version 3 eingebaut. VB steht für Visual Basic. Diese Skriptsprache basiert auf der Programmiersprache BASIC bzw. auf der Microsoft-Variante Visual BASIC. Ihr Aufbau ähnelt ebenfalls dem von JavaScript, jedoch sind beide nicht zueinander kompatibel.


Im Einsatz als Scriptsprache in HTML-Dokumenten (Ausführung durch den Browser) hat sich VBScript nicht gegen JavaScript durchsetzen können. VBScript wird nicht von Netscape unterstützt.


VBScript kann aber auf dem Rechner des Anwenders im Zusammenspiel mit dem Windows Scripting Host als komfortable Sprache zur Formulierung von Batch-Jobs (Programmen zur Erledigung von organisatorischen Systemaufgaben) eingesetzt werden.





Begriff:

Vektor


Erklärung:


Eine mathematisch (also durch Formeln) definierte Strecke bestimmter Längein bestimmter Richtung. Mit Vektoren können geometrische Formen,also z.B. grafische Elemente oder auch Schriften beschrieben werden.

Siehe auch Vektorgrafik.




Begriff:

Vektorgrafik


Erklärung:


Im Gegensatz zur Pixelgrafik ist Vektorgrafik nicht aus Bildpunkten aufgebaut, sondern aus Vektoren. Mathematisch definierte Funktionen „konstruieren“die Grafik.


Vorteil: Vektorgrafiken lassen sich ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern. Es gibt Software zur Umwandlung von Pixel- in Vektorgrafik.




Begriff:

Vektorisieren


Erklärung:


Die Umwandlung eines pixelorientierten Bildes in eine Grafik, die aus Verbindungslinien, Kurven und Flächen zwischen unzähligen Ankerpunkten (Vektoren) besteht, nennt man vektorisieren. Man kann Bitmap-Dateien (Bilder) manuell vektorisieren, in dem man an den Konturen des Bildes von Hand einen Pfad erzeugt oder aber spezielle Software verwenden. Vektorgrafiken benötigen weniger Speicherplatz, können verlustfrei skaliert und gut weiterverarbeitet (z.B. Folienplotter) werden.




Begriff:

Venezianische Renaissance-Antiqua


Erklärung:

Merkmale:

1.

Die horizontalen Serifen weisen Kehlungen (Einbuchtungen) auf.

2.

Die Gemeinen ragen z.T. über die Oberlänge hinaus.

3.

Die Schriftachse ist bei Rundformen schräg.

4.

Die Mittellänge ist im Verhältnis zur Versalhöhe relativ lang.

5.

Der "Bauch" des "a" hängt ziemlich tief.

6.

Die Anstriche der Gemeinen sind keilförmig

7.

Die Übergänge der Serifen an die Grundstriche sind weich ausgerundet, aber nicht immer ganz symmetrisch.

8.

Der Unterschied zwischen Haar- und Grundstrich ist relativ gering.

9.

Der Querstrich des "e" liegt schräg.

Die Renaissance-Schriften haben ein kräftiges, gleichmäßiges Schriftbild.Andererseits lassen die Schriften den Eindruck der Unregelmäßigkeit entstehen,da sie noch nicht so geometrisch gleichmäßig konstruiert sindwie z.B. Barock-Schriften. Der Wechselzug erinnert an das Schreibenmit schräg angesetzter Breitfeder.Die Schriften sind gut lesbar durch prägnante, aber nicht aufdringliche Einzelbuchstaben.

Bei der Konstruktion der Versalien orientierte man sich bewusst an antiken römischen Vorbildern. Erstmals entwarf man zusätzlich zu den Versalien auch Gemeine.Dabei ging man von der karolingischen Minuskelschrift aus (fälschlicherweise vermutete manvon dieser, es handele sich um eine antike Schrift) und passte die Buchstaben an die in antiker Tradition stehenden Versalien an.

Historische Beispiele:

- Jenson
- Feliciano
- Cresci
- Bembo
- Poliphilus

Bekannte Vertreter:

- Berkeley Old Style
- Centaur
- Deepdene
- Horley Old Style
- Kennerley Old Style
- Trajanus
- Schneidler-Mediaeval
- Seneca




Begriff:

Verlauf


Erklärung:


Mit Verlauf wird der allmähliche, stufenlose Übergang von einer Farbe zur anderen Farbe bezeichnet.




Begriff:

Verpackungsdruck


Erklärung:


Es finden - abhängig vom zu bedruckenden Material - verschiedene DruckverfahrenVerwendung. Für Schachteln und Papierverpackungen wird meist Offset eingesetzt.Zum Bedrucken von Tragetaschen, Plastiktüten usw. verwendet man häufigFlexodruck. Dies ist eine Sonderform des Hochdrucks, bei der mit Gummiklischeesgedruckt wird. Bei Glas und Kunststoff findet Siebdruck Einsatz.




Begriff:

Versalien


Erklärung:


Als Versalien bezeichnet man Großbuchstaben. Auch der Begriff Majuskeln oder der englische Ausdruck CAPS (für Capital Letters) wird dafür verwendet.




Begriff:

Versalziffern


Erklärung:


sind normale Ziffern in der Höhe der Versalien, wie 1234567890. Im Gegensatz hierzu besitzen die sog. "Mediävalziffern" teilweise Ober- und Unterlängen und können sich so dem Fließtext wesentlich besser anpassen. Das Schriftbild wirkt harmonischer.




Begriff:

Verschlüsselung


Erklärung:


Verfahren zum Schutz von Daten vor unbefugter Einsichtnahme oder Manipulation


Die Verschlüsselung (Chiffrierung; engl.: encryption) von Daten dient deren Schutz vor unbefugter Einsichtnahme oder Manipulation auf ihrem Weg durch das Internet. Sie wird also zum Zwecke des Ausschlusses Dritter aus einem Kommunikationsprozeß genutzt.


Kryptographie-Verfahren sind Techniken, Daten so zu verändern oder zu verfremden, daß kein Unbefugter deren Sinn erschließen oder sie mißbrauchen kann.


Die Verschlüsselung einer unverschlüsselten Information, also des Klartextes, erfolgt nach bestimmten als "Schlüssel" bezeichneten Verfahren. Die Funktionen zur Ver- und Entschlüsselung (engl.: encryption/ decryption) bilden zusammen mit dem Schlüssel ein Kryptosystem.


Verschlüsselungsverfahren (Kryptographie-Verfahren) verwenden meist Algorithmen, um Daten zu chiffrieren und dadurch für jeden unlesbar zu machen, der nicht über den passenden (Software-)Schlüssel zu ihrer Entschlüsselung verfügt. Bei klassischen Verschlüsselungsverfahren muß der Schlüssel daher geheim bleiben, da er gleichzeitig die Informationen für Ver- und Entschlüsselung enthält.


Ein wichtiges Maß für die Stärke (Einbruchssicherheit) eines Verschlüsselungsverfahrens ist die (in Bit gemessene) Länge des Schlüssels. Während noch vor kurzem 40 bit- Kryptographie als sicher galt, lassen sich dank der vergrößerten Rechenleistung heutiger Computer solche Verschlüsselungen inzwischen in wenigen Stunden knacken. Heute sollten Verschlüsselungsverfahren wenigstens 128 bit lange Schlüssel verwenden, um als einbruchssicher gelten zu können.




Begriff:

Vertex


Erklärung:


Eckpunkt, Ecke eines Polygons.




Begriff:

vi


Erklärung:


Ein bildschirmorientierter Texteditor für UNIX


vi ist ein kleiner, leistungsfähiger aber in der Bedienung etwas gewöhungsbedürftiger Texteditor, der bei fast allen UNIX-Versionen und Varianten zur Grundausstattung gehört.


Die Bezeichnung vi stammt von dem englischen vsual interface und weist auf seine Fähigkeiten als bildschirmorientierter Texteditor hin, mit dem ASCII-Textdateien interaktiv bearbeitet werden können. vi bietet damit eine wesentliche Verbesserung gegenüber seinen zeilenorientierten Vorgängern ed und ex (die Funktionen von ex sind allerdings in vi integriert).


vi wurde Ende der 70er Jahre von Bill Joy geschrieben, Autor der C-Shell und eines der Verantwortlichen für die Berkeley System Distribtion von UNIX.


Trotz seiner Bildschirmorientierung ist vi in der Bedienung alles andere als intuitiv und erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit, bevor mit ihm effektiv gearbeitet werden kann. Denn anstelle von selbsterklärenden Tastenkombinationen oder bequemen Menüs werden unter vi Textdateien mit einem Arsenal kryptischer aber umfangreicher Befehle bearbeitet, die bei WYSIWYG-gewöhnten Benutzern schnell frust aufkommen lassen.


Dennoch lohnt sich die Aneignung zumindest der Grundkenntnisse vom vi vor allem für diejenigen, die sich auf irgendeine Weise mit UNIX-Systemen oder Varianten wie Linux beschäftigen. vi ist standardmäßig auf fast allen solchen Systemen installiert und ist meistens auch dann vorhanden, wenn bequemere Texteditoren den Dienst versagen. Ein Lieblingsspruch eines mit dem Verfasser befreundeten UNIX-Systemadministrators und eingefleischten vi-Fans heißt nicht umsonst "wenn das System brennt, vi rennt".


vi und seine ClonesAus urheberrechtlichen Gründen ist der Original-vi nicht Bestandteil von einigen UNIX-Varianten, einschließlich Linux. Es existieren jedoch einige vi-kompatible Programme (sog. "clones"), die einen gleich- oder höherwertigen Ersatz bieten. Häufig anzutreffende Clones sind vim, elvis, nvi und vile. Es existieren außerdem vi-Clones für andere Betriebssyteme.


vi unter LinuxDie gängigen Linux-Distributionen bieten mindestens eine, oft mehrere vi-kompatible Editoren zur Auswahl (meistens vim und/oder elvis). Einer hiervon kann über den Befehl vi aufgerufen werden. Wenn Sie herausfinden möchten, welches Programm der Befehl vi tatsächlich aufruft, geben Sie an der Befehlszeile ein:


ls -l `which vi`


TIP: Manche Programme wie etwa less, elm oder tin können einen externen Texteditor zum Betrachten oder Bearbeiten von Dateien starten. Voreingestellter Editor ist dabei meistens vi. Wenn Sie - verständlicherweise - einen anderen Editor starten lassen möchten, müssen Sie die Umgebungsvariablen EDITOR und VISUAL mit dem Pfad des gewünschten Editors einstellen. Hierzu geben Sie ein:


export EDITOR=/pfad/editornameexport VISUAL= /pfad/editorname den Pfad und den Namen Ihres Wunscheditors entsprechen.


Wenn Sie diese Einstellung dauerhaft speichern wollen, tragen Sie diese Zeilen in Ihre profile-Datei (/home/user/.profile) bzw. wenn Sie Systemadministrator sind und die Einstellung für alle Benutzer ändern möchten in /etc/profile.


TIP: Wenn Sie eine Datei nur am Bildschirm anzeigen lassen aber nicht editieren wollen, können Sie anstelle von vi die Kommandos cat, more und less verwenden.




Begriff:

Video-Capture


Erklärung:


Prozess, bei dem Bildsequenzen von einem Videofilm eingefangen und auf dem Computer abgelegt werden.




Begriff:Video-Streaming

Erklärung:Siehe Streaming.

Begriff:

Videoformate


Erklärung:


Videoformate bezeichnen die unterschiedlichen, technischen Möglichkeiten, digitale Filme zu speichern oder im Internet zu übertragen. Hierzu zählen AVI (.avi), Quicktime (.mov) und MPEG (.mpg). Da die anfallenden Datenmengen sehr hoch sind (bei 50Hz bis zu 25 MB/sec.), weisen alle Formate hohe Kompressionsraten auf und ermöglichen per Einstellung eine Kompromißfindung zwischen Qualität und Dateigröße. Durch die Intensität der visuellen Wahrnehmung sind Videos neben den Animationen eine der wichtigsten Komponenten im Multimediabereich.





Begriff:

Videotext


Erklärung:


Zusätzliche Informationstexte auf dem Fernsehbildschirm


Videotext ist ein Dienst, mit dessen Hilfe zusätzliche Informationstexte auf dem Fernsehbildschirm angezeigt werden können. Diese Texte werden in der Austastlücke des Fernsehkanals ausgestrahlt. Damit das Fernsehgerät den Videotext anzeigen kann, muß es mit einem entsprechenden Decoder ausgestattet sein (siehe auch Set-top Box).


In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Videotext bereits 1980 bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF eingeführt.




Begriff:

Vierfarbdruck


Erklärung:


Zum Druck von Farbbildern nutzt man das Prinzip der subtraktiven Farbmischung. Es werden die genormten Farben (Skalenfarben) Cyan, Magenta, Yellow und Schwarzeingesetzt. Durch verschiedene Farbintensitäten (die man durch Aufrasterung erreicht)kann man eine große Farbpalette darstellen.




Begriff:

Vierfarbendruck


Erklärung:


Siehe Vierfarbdruck.


Begriff:

Viewtime


Erklärung:


Zeiteinheiten pro Visit


Die Viewtime bezeichnet die Zeit, in der ein potentiell werbeführender Teil eines Internet-Angebotes (einer Web-Site) während eines Nutzungsvorganges sichtbar war (Zeiteinheiten pro Visit).




Begriff:

Virtual Community


Erklärung:


digitale Gemeinschaft, Internetgruppe


Virtual Communities, virtuelle bzw. digitale Gemeinschaften, sind Gruppen, die im Internet entstanden sind und über das Netz kommunizieren. Dabei kann die Form des Austausch auf Chats, E-Mail, Mailing-Listen oder Diskussionsforen im Netz beruhen.


Was genau eine virtuelle Gemeinschaft im Internet von anderen, zufälligen oder vorübergehenden Kommunikationsverhältnissen ohne persönliche Bindung unterscheidet, ist nicht exact zu definieren. Relevant ist aber auf jeden Fall, dass dabei ein Gefühl der Identifikation oder der Zugehörigkeit des einzelnen Users zu der Community entstehen muss. Der Begriff ist erst dann wirklich berechtigt, wenn sich über das Medium Internet in den oben erwähnten Formen ein sozialen Geflecht und eine Identifikationsebene gebildet hat, etwa über gemeinsamen Interessen oder Themen, einen gemeinsamen sozialen Hintergrund oder einfach durch die Art und die Tradition der Kommunikation.




Begriff:

Virtual Reality


Erklärung:


Im Computer simulierte Wirklichkeit


Unter virtueller, also scheinbarer Realität (engl.: virtual reality; VR) versteht man eine vom Computer simulierte, als dreidimensional erscheinende Umgebung, in die sich der Benutzer "hineinbegeben" kann.


Das "Betreten" und "Durchschreiten" solcher virtuellen Umgebungen erfordert die Verwendung eines speziellen Datenhandschuhs (data glove) und einer stereoskopischen Brille, die beide mit dem Computer verbunden sind. Die Brille besteht aus zwei kleinen Bildschirmen, auf denen dem Betrachter räumlich wirkende Objekte gezeigt werden. Mit dem Datenhandschuh kann der Benutzer, ähnlich wie mit einer Maus oder einem Joystick, auf diese computergenerierten Objekte weisen und sie auch manipulieren. Der Benutzer kann sich auch scheinbar selbst durch den simulierten Raum fortbewegen.


Virtuelle Realität kommt in der Unterhaltungsbranche ebenso zum Einsatz wie zu Ausbildungszwecken, zum Beispiel in Flugsimulatoren.


Eine in der Unterhaltungsbranche beliebte Spielart der Virtuellen Realität ist die "Unencumbered Virtual Reality", auch "Computer Automatic Virtual Environment" (CAVE) genannt. Sie ermöglicht zum Beispiel die Simulation von Ballspielen. Der Spieler benötigt in der "Unencumbered Virtual Reality" nur noch einen Datenhandschuh, die Brille ist nicht mehr erforderlich. Stattdessen nimmt eine Videokamera die Bewegungen der spielenden Person auf, die diese dann gleichzeitig auf einer Leinwand sehen kann. Der Spieler kann mit dem simulierten Ball, den er von seinem virtuellen Gegenüber auf dem Bildschirm zugespielt bekommt, umgehen wie mit einem wirklichen Ball. Die Simulation wirkt umso echter, je geringer die Latenz ist; eine Simulation in Echtzeit ist heute jedoch noch technisch kaum möglich.


Der Begriff Virtuelle Realität wird auch für Computerspiele und interaktive Umgebungen im World Wide Web verwendet. Virtuelle Realitäten, die übrigens keineswegs möglichst getreuliche Abbilder der Wirklichkeit sein müssen, sondern auch Phantasie-Umgebungen sein können, werden dort meist in der "Virtual Reality Markup Language" (VRML) erzeugt. Die Illusion der Räumlichkeit ist allerdings auf dem Computer-Bildschirm weniger vollkommen als mit Hilfe der VR-Brille, weil der Bildschirm, anders als die stereoskopische Brille, nicht das gesamte Gesichtsfeld des Betrachters ausfüllt.


Der von dem amerikanischen Science-Fiction-Autor William Gibson in seinem Roman "Neuromancer" (1984) geprägte Ausdruck "Cyberspace" wird mancherorts als Synonym für "virtuelle Realität" verwendet.




Begriff:

Virtuelle Maschine


Erklärung:

Programmtechnische Simulation eines Rechners oder Prozessors




Begriff:

Virtuelle Realität


Erklärung:


Siehe Virtual Reality.





Begriff:

virtuelle Teams


Erklärung:

virtuelle Kooperationen, arbeiten mittels Internet zeit-, raum- und ggf. organisationsbergreifend

Virtuelle Teams sind Arbeitsgruppen, die innerhalb einer Organisation oder über Organisationsgrenzen hinweg vor allem mittels elektronischer Medien kommunizieren. Durch effektive Nutzung von E-Mail und Internet können Menschen, die bisher nur unter größten Schwierigkeiten (räumlich und/oder zeitlich) zusammen kamen, jetzt intensiv zusammen arbeiten.

Virtuelle Teams können sich sowohl innerhalb einer Organisation bilden, als auch über Organisationsgrenzen hinweg. Für die Kommunikation innerhalb einer Organisation ist diese Arbeitsform beispielsweise von Bedeutung.


Organisationsübergreifende virtuelle Teams können sehr unterschiedlicher Natur sein:


Unter einer virtuellen Organisation versteht man im wörtlichen Sinne ein Unternehmen, das seine Produkte oder Dienstleistungen (auch) im Internet (virtuell) anbietet. Das könnte eine virtuelle Bibliothek, ein virtueller Auskunftsdienst, ein virtuelles Geschäft (Shopsystem) sein. In der Regel ist jedoch mit einer virtuellen Organisationen ein Netzwerk gemeint, eine Gruppe/Gemeinschaft von Fachleuten, die virtuell miteinander in Verbindung stehen und für ihre Kooperation und Koordination im Wesentlichen das Internet benutzen. Ziel einer solchen Verbindung ist neben dem Informationsaustausch und der gegenseitigen Weiterbildung die gemeinsame Abwicklung von Aufträgen, die die einzelnen Mitglieder fachlich, organisatorisch bzw. kapazitätsmäßig nicht bewältigen könnten.

Kern eines solchen Netzwerkes kann auch eine virtuelle Firma sein, die jeweils die Aufträge akquiriert, das Projektmanagement abwickelt, alleiniger Ansprechpartner für die jeweiligen Auftraggeber bleibt, die jeweils geeigneten Einzelunternehmen/Freelancer projekt- bzw. auftragsbezogen engagiert und mittels elektronischer Medien deren Arbeit koordiniert, das Teamwork aller Beteiligten moderiert und die einzelnen Arbeitsergebnisse bei Fertigstellung 'abnimmt'.

Für die einzelnen Mitglieder einer virtuellen Organisation bedeutet die Teilnahme, daß sie durch den Zusammenschluß an großen Aufträgen partizipieren können, die sie alleine fachlich oder auch kapazitätsmäßig nicht hätten annehmen können. Daneben bleiben sie in der Rechtsform selbständig, mit den üblichen Risiken und Möglichkeiten.

Die Zusammenarbeit wird in vielen Fällen unterstützt durch ein 'virtuelles Büro', eine 'Webbook' (paßwortgeschützte Internetsite), auf der Protokolle, Arbeits-/Zwischenergebnisse, Zeitpläne etc. für alle zur Verfügung stehen.




Begriff:

Virtueller Speicher


Erklärung:


Software-Kunstgriff zur Vergrößerung des Hauptspeichers


Der virtuelle Speicher (engl.: Virtual Memory) ist ein Bereich auf der Festplatte eines Computers, der von dem Betriebssystem als zusätzlicher Hauptspeicher (RAM) benutzt wird. Dieser Teil der Festplatte wird als Auslagerungsdatei bezeichnet. Durch diesen Software-Kunstgriff wird eine Vergrößerung des physikalischen Arbeitsspeichers simuliert. Dadurch können auf einem Rechner auch solche Programme laufen, die für den vorhandenen physikalischen Arbeitsspeicher eigentlich zu groß sind.


Um einen Teil der Festplatte als virtuellen Arbeitsspeicher nutzen zu können, wird das Programm in mehrere Segmente (Seiten) aufgeteilt und so viele dieser Seiten in den Arbeitsspeicher geladen, wie in den für das Programm reservierten Bereich hineinpassen. Werden zusätzliche Seiten benötigt, werden diese auf die Festplatte ausgelagert.


Die Zugriffszeit auf die Festplatte ist jedoch deutlich länger als die auf den Arbeitsspeicher, so daß die Performance des Rechners in dem Maße drastisch sinkt, wie der physikalische Arbeitsspeicher nicht mehr ausreicht und das Betriebssystem immer mehr benötigte Seiten in den virtuellen Arbeitsspeicher auf der Festplatte auslagern muß.


Das Verschieben von Seiten (Programm-Code und Daten) zwischen RAM und virtuellem Speicher bezweichnet man als swapping.





Begriff:

Virus


Erklärung:

In böswilliger Absicht geschriebener Programm-Code

Computerviren können als eine spezielle Gruppe innerhalb der Sabotage-Software angesehen werden, denn sie haben meistens eine zerstörerische Aufgabe in ihrem "Rucksack". Ein Computer-Virus ist ein in böswilliger Absicht geschriebener Programm-Code, der sich in Programme oder Dateien einfügt und dort Fehlfunktionen und Störungen verursacht. Wie ein biologischer Virus kann sich auch der Computer-Virus vermehren, indem er andere Datenträger "infiziert".

Viren können durch aus dem Internet heruntergeladene Dateien, mit E-Mail oder über Disketten übertragen und verbreitet werden. Oft wissen die Überträger des Computer-Virus nicht, daß sie infizierte Programme oder Disketten weiterreichen.

Der Virus bleibt solange inaktiv, bis bestimmte Umstände die Ausführung seines Codes durch den Computer auslösen.

Manche Viren sind reine Spielerei, die nichts anderes tun, als den Benutzer durch sinnlose Aktionen an der Arbeit zu hindern und haben nur harmlose Auswirkungen (Bsp.: "Happy Birthday, Ludwig!"). Andere können sehr schädlich sein, indem sie Daten löschen oder die Neuformatierung von Festplatten veranlassen.

Zur Zeit sind mehr als 20000 Computerviren (inkl. Abwandlungen) bekannt. Woher sie kommen oder was die Beweggründe der Programmierer zur "Züchtung" von Viren sind, weiß man nicht so genau. In manchen Berichten wird spekuliert, daß viele Viren ihren Ursprung in Jugoslawien oder Israel haben und hauptsächlich von Studenten aus Langeweile oder in einer Art Wettbewerb programmiert werden. Beim Wettbewerb geht es in der Hauptsache darum, die sogenannten Virensuchprogramme mit immer neueren und raffinierteren Methoden auszutricksen. Global gesehen, kann man sagen, daß Viren oft beim Experimentieren durch Lehrkräfte, Hacker oder Software-Entwickler geschrieben werden. Eine andere Kategorie von Virenexperten finden wir bei den "Scherzbolden". Sie entwickeln hauptsächlich Viren mit einer scherzhaften Meldung oder einer lustigen Animation. Als weitere potentielle "Täter" muß man noch die verschmähten Persönlichkeiten, die verkannten Genies und die politischen Ideologen oder Organisationen aufführen.

Im allgemeinen unterscheidet man drei Hauptklassen von Viren:


Immer öfter werden Viren in der Anlage einer E-Mail verschickt. Dies ist eigentlich nicht weiter schlimm. Das Fatale an der Sache ist jedoch, dass die meisten E-Mail-Clientprogramme, bei Doppelklick auf die Anlage, versuchen diese mit dem Originalprogramm zu öffnen. Handelt es sich bei der Anlage um eine Script-Datei wird diese gestartet. Als Beispiel sei hier der im Mai 2000 aufgetauchte "ILOVEYOU"-Virus, dessen Wirkweise grossen Schaden anrichtete, erwähnt.

Viren kann man entsprechend ihrer Möglichkeiten in folgende, verschiedene Gruppen einteilen.

  1. Minen

  2. Pilze

  3. Trojanische Pferde

  4. Standard-Virus

  5. Virus mit Gestaltwechsel


Minen sind schon älteren Datums. Sie sind schlicht programmiert und enthalten keinen Algorithmus um sich fortzupflanzen. Sobald sie gestartet werden, entfalten sie ihre zerstörerischen oder belästigenden Wirkungen. Viele Minen enthalten programmierte Auslöser, und wirken somit nur dann, wenn eine bestimmte Situation im System besteht. Als Auslöser werden zumeist folgende Informationsquellen ausgewertet:


Minen können als kleine Programme, zusammen mit anderen, sehr nützlichen Programmen auf einer Diskette untergebracht sein. Sie fallen nicht besonders auf und verlocken meistens mit einem sinnvoll klingenden Programmnamen oder haben sogar den gleichen Namen, wie ein Befehl des Betriebssystems.

Pilze funktionieren ähnlich wie Minen. Ein Pilz hat zusätzlich die Möglichkeit, sich selbst auf andere Datenträger oder in fremde Systeme zu kopieren. Sie enthalten also eine Kopierroutine. Einige können auch noch eine Autostartroutine enthalten, die das Virus bei jedem Systemstart neu aktiviert. Das heisst, die Autostartroutine trägt den Namen des Pilzes in einer speziellen, vom Betriebssystem zuerst ausgeführten Startdatei ein. Mittlerweile ist diese Methode sehr bekannt und man bezeichnet Pilzprogramme als eine Art Primitiv-Vorläufer der heutigen Viren.

Trojanische Pferde sind Minen, die einen nützlichen Programmteil haben. Sie leisten meistens gute Dienste und arbeiten einwandfrei, bis eines Tages genau die Auslösebedingungen im System vorliegen, die die "Bombe" zum "Explodieren" bringen.

Standard-Viren sind im Gegensatz zu den drei oben beschriebenen Sabotageprogrammtypen kein eigenständiges Programm. Sie werden aus einem entsprechend veränderten Gastgeberprogramm gestartet. Sobald sie aktiv sind, suchen sie sich andere, noch nicht infizierte Gastgeberprogramme und kopieren den ganzen Kern in dieses Programm. Die verseuchten Programme zünden somit den Wirkteil des Virus, sobald ein bestimmter Systemzustand vorliegt.

Viren mit Gestaltwechsel sind eine Art erweiterte Standardviren und funktionieren abwechselnd auf zwei Arten. Ein infiziertes Gastgeberprogramm beherbergt einen Virus mit einem inaktiven Wirkteil und einer Kopierroutine. Wird der Virus aktiviert, so wird eine Kopie, zusammen mit einer Startroutine, auf dem Datenträger so angelegt, daß der Virus bei jedem Start des Systems geladen wird. Dieser Startvorgang wird aber nicht, wie bereits erwähnt, mittels der speziellen Startdatei vorgenommen, sondern das Virus wird direkt im Bootsektor des Datenträgers abgelegt. Ist der Virus einmal im System installiert, so sucht er neue Gastgeberprogramme und infiziert sie. Dabei werden auch die Auslösebedingungen ständig kontrolliert und der Wirkteil gegebenenfalls gezündet.

Ganz gefährliche Viren sind diejenigen, welche keinen "Laut" von sich geben. Solche Viren "knabbern" meistens an den Datenbeständen. Das heißt, sie können Änderungen in den Dateien vornehmen.

Zwei simple Vorbeugungsmassnahmen:

  1. Schützen Sie Ihre Arbeitsdisketten vor dem versehentlichen Überschreiben bzw. vor dem böswilligen Manipulieren durch Viren, indem Sie den Schreibschutz an den Disketten aktivieren.

  2. Lassen Sie fremde Disketten vor dem Gebrauch durch ein Virensuchprogramm prüfen. Dies betrifft auch Disketten, die Sie von sehr, sehr guten Freunden erhalten haben. 90% aller Viren werden durch Transfers mittels Disketten eingeschleppt.


Am besten kann man sich gegen Viren schützen, indem man nur Programme lädt, deren Herkunft man genau kennt. Schutz bieten Anti-Virus-Programme, die in periodischen Abständen Standardüberprüfungen aller Dateien durchführen und die dabei entdeckten Viren entfernen.




Begriff:

virus hoax


Erklärung:

Virus-Fehlalarm

Von engl.: hoax; dt.: Falschmeldung, blinder Alarm, Ente

"Virusschwindel"

Warnungen vor neuen Viren kommen üblicherweise per E-Mail oder werden als Vermerk im internen Firmennetz verbreitet. Diese Vermerke werden gewöhnlich über einen Verteiler weitergeleitet; sie bitten um Weiterleitung der Meldung an andere Verteiler.

Bekannte Virenschwindel sind:


Keine der oben genannten "Viren" sind echte Viren. Die beste Vorgehensweise beim Erhalt einer solchen Mail ist, sie nicht weiterzuleiten, sondern zu prüfen und ggf. dem Absender mitzuteilen, daß die Viruswarnung ein Schwindel ist.




Begriff:

Visit


Erklärung:


Besuch einer Site im WWW


Bezeichnung für den Besuch eines WWW-Angebots. Als Visit zählt der Seitenzugriff eines Browsers auf ein Web-Angebot, der von außerhalb der betreffenden Web-Site erfolgt. Ein Nutzungsvorgang zählt nach dem IVW-Verfahren erst dann als neuer Visit, wenn zwischen dem letzten und dem aktuellen externen Seitenabruf eine Pause von mindestens 60 Sekunden liegt.





Begriff:

Visual Basic Script


Erklärung:


Auf Visual Basic (von Microsoft) basierende Programmiersprache, die in HTML eingebettet wird. Der Versuch, offenen Standards wie JavaScript, PHP und Java proprietäre Standards entgegenzusetzen.




Begriff:

Voice Mail


Erklärung:


Ein System zur Übermittlung von gesprochenen Nachrichten. Wie auf einem Anrufbeantworter können Sprachnachrichten hinterlegt werden und wie bei E-Mail können diese auch an mehrere Empfänger gleichzeitig versandt werden.




Begriff:

Voice over IP


Erklärung:


Sprachverbindungen über Datennetzwerke


Unter Voice over IP (Abk.: VoIP) versteht man den Transport von Sprache über Datennetzwerke. Traditionell wurden Sprachverbindungen über sog. leitungsvermittelnde (engl. Circuit Switched Networks) Netze wie z.B. das öffentliche Telefonnetz hergestellt. Mittels Voice over IP kann man jedoch Sprachverbindungen auch über sog. paketvermittelnde Netze (engl. Packet Switched Networks) wie z.B. Computernetzwerke herstellen.


Dabei wird die Sprache zuerst in digitale Signale umgewandelt und dann paketweise zum Empfänger übertragen.


Die Vorteile von Voice over IP besteht vor allem darin, dass nicht zwei verschiedene Netzwerkinfrastrukturen notwendig (Rechner- und Telefonnetz) sind sowie in der Nutzung kostengünstiger Datenverbindungen.


Um die Zusammenarbeit von Voice over IP Produkten verschiedener Hersteller zu gewährleisten, wurden entsprechende Protokolle vereinbart. Am wichtigsten sind dabei die Protokolle H.323, SIP und MGCP.


Begriff:

Vollton


Erklärung:


Tiefste Sättigung (100 Prozent) einer Farbe auf einer Fläche. Siehe auch Volltonfarbe.




Begriff:

Volltondichte - DV (Dichte Vollton)


Erklärung:


Maß für Farbschichtdicke und relative Farbsättigung im Offsetdruck.




Begriff:

Volltonfarbe


Erklärung:


Damit ist ein unaufgerasterter Farbton gemeint, der die Farbintensität von 100 Prozent hat.




Begriff:

Volume


Erklärung:


Datenträgereinheit


Ein anderer Name für eine Diskette oder ein Magnetband zur Speicherung von Computerdaten. Gelegentlich unterteilt man eine große Festplatte in mehrere Volumina, die sich dann als getrennte Laufwerke behandeln lassen.




Begriff:

Vorbreite


Erklärung:


Mit Vorbreite wird der Weißraum bezeichnet, den ein Buchstabe aufgrund seiner Form vor sich frei läßt.




Begriff:

Vordermarken


Erklärung:


Vordermarken und die Seitenmarke dienen zur genauen Ausrichtung des Druckbogensbei Bogendruckmaschinen. Dies ist besonders bei mehrmaligen Druckdurchläufenentscheidend für die Passergenauigkeit.




Begriff:

Vorlagen


Erklärung:


Vorlagen sind in der Textverarbeitung abgelegte Musterseiten, die wie eine Schablone für einen neu zuerstellenden Text verwendet werden können.




Begriff:

Vorsatz


Erklärung:


nennt man die erste Buchseite, die am Buchdeckel festgeklebt wird. Entsprechend heißt die letzte Seite "Nachsatz".




Begriff:

Vortal


Erklärung:


Vertical Portal - Portal zu einem bestimmten Thema


"Vortal" ist ein Kunstwort aus "vertikal" und "Portal". Damit sind themenspezifische Portale gemeint.


Vortale verstehen sich wie Portale als Anlaufstellen oder Startpunkte für Surfer. Während ein allgemeines Portal jedoch versucht, ein möglichst breites Angebote an Informationen, Diensten und Verweisen zu bieten, verfolgt ein Vortal das Ziel, zu einem eingeschränkten Themengebiet eine besonderen Tiefe zu bieten (daher vertikal), also möglichst umfassend Informationen und Verweise zu geben - von allgemeinen Überblicken oder Einführungen bis hin zu detaillierten oder speziellen Angeboten.


Typische Angebote eines Vortals sind Linksammlungen zum Thema, spezielle Nachrichten, themenspezifische Chats und Verzeichnisse. Typische Vortale sind beispielsweise Werbung.de für die Werbebranche oder Pferde.de für Pferdefreunde.


Begriff:

Vorzeichen


Erklärung:


Jede Zahl besitzt ein Vorzeichen. Entweder ist die Zahl positiv (+) oder negativ (-).




Begriff:

VPN


Erklärung:


Virtual Private Network


dt.: quasi-privates Netz


In einem "Virtual Private Network" (VPN) werden die öffentlich zugänglichen Leitungen des Internet in einer Weise genutzt, als wären sie Teil eines privaten Leitungsnetzes. Die zu einem VPN gehörenden Internet-Rechner tauschen ihre Daten untereinander nur in verschlüsselter Form aus, so daß diese Rechner gewissermaßen ein privates Netz innerhalb des öffentlichen Internet bilden.


Mit Hilfe dieser besonders gesicherten Internet-Leitungen werden zum Beispiel die privaten Telefonnetze eines Unternehmens mit mehreren Standorten bei Bedarf untereinander zu einer Art Extranet verbunden. Anders als bei einer Standleitung fallen im VPN nur dann Kosten an, wenn die öffentlichen Leitungen tatsächlich genutzt werden.




Begriff:

VRML


Erklärung:


Virtual Reality Modelling Language


Ursprünglich: "Virtual Reality Markup Language"


Dt.: "Gestaltungssprache für Virtuelle Realität" bzw. früher "Beschreibungsssprache für virtuelle Realität"


VRML ist ein 1994 entwickelter Sprachstandard (Makrosprache) zur Darstellung interaktiver 3D-Web-Grafiken in einem Browser. Mit einem speziellen VRML-Plugin können sich Nutzer in einer 3D-Welt "bewegen" und dort mit virtuellen Objekten interagieren.


VRML, ein Teilbereich des Inventor File Format von Silicon Graphics, wurde 1994 von Mark Pesce und Tony Parisi entwickelt.


Zur Erstellung von VRML-Dateien können unter anderem auch CAD-Programme verwendet werden.

 



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