Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- T -

 

 

 


Begriff:

Tabulator


Erklärung:


Tabulatoren werden in der Textverarbeitung dazu benutzt, Text an definierten Stellen untereinander anzuordnen, was mit dem Leerzeichen bei einer unproportionalen Schrift kaum möglich wäre. Text kann an einem Tabulator linksbündig, rechtsbündig und zentriert ausgerichtet werden.




Begriff:

tag


Erklärung:


Markierung in einer Seitenbeschreibungssprache


engl.: tag; dt.: Markierung, Etikett


Bezeichnung für eine Markierung in einer Seitenbeschreibungssprache (siehe SGML); zum Beispiel einen (Formatier-)Befehl in der Hypertext Markup Language (HTML).


In HTML werden tags durch ein "Kleiner als"-Zeichen (spitze Klammer) eingeleitet und durch ein "Größer als"-Zeichen wieder geschlossen. Zwischen den spitzen Klammern steht die jeweilige Anweisung an den Browser. Der Browser interpretiert die tags und führt sie aus. Tags dienen außer zur Formatierung auch zur Kennzeichnung bestimmter Elemente in einem Dokument (wie Überschriften, Fußnoten, Kopfzeilen), zur Indizierung und zur Verknüpfung (siehe Link, Hypertext). Die meisten tags werden paarweise verwendet, das heißt, nach einem Einleitungs-Tag, das am Anfang einer bestimmten Formatierung steht, folgt ein Schließbefehl, der das Ende des entsprechend zu formatierenden Bereichs markiert.


Tags bleiben für den Betrachter einer Web-Seite in der Regel unsichtbar, sind aber im Seitenquelltext (engl.: page source) zu erkennen.


Meta-Tags in HTML dienen unter anderem der Beschreibung eines Web-Dokuments hinsichtlich seines Inhaltstyps, der Sprache, in der es verfaßt ist, wichtiger Stichworte zum Inhalt und so weiter. Sie enthalten also Meta-Informationen über die in dem Web-Dokument enthaltene Information.




Begriff:

Tagesleuchtfarben


Erklärung:


Druckfarben mit speziellen Pigmenten, welche sonst unsichtbare UV-Strahlen sichtbar machen, dadurch wird eine Leuchtwirkung hervorgerufen.




Begriff:

Talk


Erklärung:


Unterhaltung via Internet


Engl.: talk; dt.: Unterhaltung, Gespräch



Unterhaltung zwischen zwei Internet-Nutzern mit Hilfe des Computers; auch Bezeichnung für das entsprechende Programm. Hat ein Nutzer mit dem Hilfsprogramm Finger festgestellt, daß ein bestimmter anderer Benutzter zur Zeit eingeloggt ist, kann er ihn mit Talk "anrufen" und sich mit ihm unterhalten, indem er über die Tastatur seines Computers entsprechende Texte eingibt. Viele Rechner an Universitäten und Firmen verwehren allerdings den Zugriff auf Talk, um Mißbrauch zu unterbinden.



Newsgroups des Usenet, die Teil der talk.-Hierarchie sind und das Präfix talk. als Teil ihres Namens tragen. Hier wird über allgemeine Themen geplaudert.




Begriff:

TAN


Erklärung:


Transaktionsnummer für Online-Bankgeschäfte


Die Transaktionsnummer identifiziert ein bestimmtes Online-Bankgeschäft.


Der Bankkunde muß beim PIN/TAN-Verfahren für jeden Bank-Auftrag eine TAN eingeben, die anschließend "verbraucht" ist. Eine Liste der notwendigen TANs werden den Bankkunden von den Kreditinstituten in einem verschlossenen Umschlag per Post geschickt.


Begriff:

Targeting


Erklärung:


Zielgruppengerechte Werbung


von engl.: target; dt.: Ziel


Bezeichnung für zielgruppenorientierte Werbung. Ziel des Targeting ist es, die Werbe-Empfänger möglichst eng auf die gewünschte Zielgruppe des beworbenen Produkts einzugrenzen, um den Wirkungsgrad der Werbung zu optimieren und die Streuverluste zu minimieren.


Die gewünschte Marketing-Zielgruppe für ein bestimmtes Produkt kann unter anderem auf dem Wege des Data-Mining ermittelt werden.




Begriff:

TCF - Totally Chlorine Free


Erklärung:

Völlig chlorfreies Papier. Siehe auch chlorfreies Papier.




Begriff:

Tcl/Tk


Erklärung:


Tcl - Tool Command Language


Tcl - Tool Command Language (grafische Benutzeroberfläche Tk) ist eine Client-seitige Programmiersprache und damit eine Alternative zu Java. Tcl wird vornehmlich auf UNIX/Linux Systemen verwendet, wobei es für alle gängigen Betriebssysteme eine Version gibt. Die Programmiersprache Tcl kann aber auch mit Hilfe eines Plugins für den Browser im Internet verwendet werden.




Begriff:

TCO 99


Erklärung:



Seit Ende letzten Jahres liegt mit TCO 99 der Nachfolger der beiden erfolgreichen Ergonomie- und Umweltgütesiegel TCO 92 und TCO 95 vor, mit denen bereits mehr als 2.000 Bildschirmtypen ausgezeichnet wurden. Jetzt sind in Deutschland die ersten gemäß TCO 99 zertifizierten Geräte im Handel erhältlich.

Die Gütesiegel des Dachverbandes der schwedischen Angestelltengewerkschaften TCO haben sich international durchgesetzt, sowohl bei Anwendern als auch bei Herstellern. Sie entlasten den Käufer eines Geräts von den Details ergonomischer Anforderungen, beeinflussen in beträchtlichem Maße die technische Entwicklung, besonders bei Bildschirmen, und haben sich als wichtiges Verkaufsargument etabliert.

1. Ergonomie
Im Zentrum steht die weitere Verbesserung der Sehergonomie. Können Zeichen am Bildschirm nicht scharf genug wahrgenommen werden, sind zusätzliche Anstrengungen erforderlich. Dies strapaziert nicht nur die Augen, sondern führt häufig auch zu anderen Beschwerden wie z.B. im Rücken oder im Hals-Nacken-Bereich. Die TCO hält daher eine weitere Verbesserung der Sehergonomie für erforderlich, auch um bei Positionswechseln oder beim dynamischen Sitzen ein gleichmäßig gutes Sehen zu gewährleisten.

Die neuen Anforderungen von TCO 99:

Gleichmäßige Leuchdichte über den gesamten Bildschirm:
verschärft auf <= 1,5 : 1 für CRT-Bildschirme (für Flachbildschirme <= 1,7 : 1)

Verbesserter Leuchtdichtekontrast:
Messung der Kontrastanforderungen jetzt über 81% der Bildschirmfläche (vorher 64%)

Kontrast bei Flachbildschirmen:
Erfüllung der Kontrastanforderungen auch bei einem Blickwinkel von bis zu 30° abweichend von der Senkrechten.

Flimmerfrei:
Bildwiederholfrequenz von mindestens 85 Hz bei der für die Bildschirmgröße typischen Auflösung (z.B. 1024*768 Bildpunkte für 17"-Bildschirme); sie muß leicht einstellbar sein.

Kein Flackern:
Bildverschiebung durch Flackern bei CRT-Bildschirmen um maximal 0,1 mm.

Reflektion des Bildschirmgehäuses:
Der Reflektionsgrad der Bildumrahmung muß mindestens 20% betragen (dunkle Bildschirmgehäuse sowie Trauerränder der Bildanzeige sind nicht mehr erlaubt).

Weniger Lärm:
Bei Bildschirmen mit Ventilator sind wie bei Systemeinheiten Vorschriften zur Lärmabgabe obligatorisch.

Weiterhin:
Anforderungen bzgl. der Abweichungen bei der Farbtemperatur und der Einheitlichkeit der angezeigten Farben

2. Emissionen (Strahlung)

Bereits TCO 95 umfaßte restriktive Vorschriften, um elektrostatische Felder, elektromagnetische Wechselfelder und Röntgenstrahlen zu vermeiden. Diese werden für TCO 99 beibehalten, lediglich die Testmethoden werden strikter gefaßt. Die Werte für Systemeinheiten werden an diejenigen für Bildschirme angeglichen. Neu hinzugekommen ist eine Anforderung hinsichtlich des Einflusses magnetischer Störfelder durch andere elektrische Geräte.

Magnetische Feldern in der Umgebung
von CRT-Bildschirmen dürfen keine Störungen und keine Beeinträchtigungen der Bildqualität (Flackern) hervorrufen.

3. Energieverbrauch

Die Reduzierung des Energieverbrauchs bei informationstechnischen Geräten wird von der TCO als die zentrale Umweltanforderung angesehen. Dies ist prinzipiell auf zwei Wegen möglich:

-Reduzierung des Energieverbrauchs im laufenden Betrieb
-Abschaltautomatik bei längeren Nutzungspausen.

Eine Verbesserung bringt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Nutzern direkte Vorteile. Hoher Energieverbrauch heißt bei informationstechnischen Geräten gleichzeitig hohe Wärmeabgabe, in der Folge häufig Raumkühlung durch Klimaanlagen und damit oft schlechte Raumluftqualität.

Eine Abschaltautomatik war bereits durch TCO 95 und TCO 92 gefordert, durch TCO 99 werden die bisherigen Verbrauchswerte im Stand-by und im abgeschalteten Zustand halbiert. Neu sind auch Zeitvorgaben für den Restart vom Stand-by- in den Normalbetrieb.

Energieverbrauchswerte halbiert:
im Stand-by-modus maximal 15 Watt, im abgeschalteten Zustand max. 5 Watt.

Rückkehrzeiten beim Restart vom Energiesparmodus:
nach Stand-by-Modus maximal 3 Sekunden für Bildschirme, max. 5 sec für Systemeinheiten.

Energiedeklaration
bzgl. des Energieverbrauchs in allen Betriebsarten muß dem Gerät beigefügt werden. Ebenso eine Bedienungsanleitung in Landessprache, wie der Energiesparmodus zu aktivieren ist.

4. Ökologie

Bedingt durch die kurze Lebensdauer der Geräte und die begrenzte Wiederverwertung der Bauteile ist eine Verringerung der Umweltbelastung dringend nötig. Bereits durch TCO 95 war daher eine breite Palette von Umweltanforderungen eingeführt worden.
So dürfen bei Herstellung und Endmontage von Computern, Bildschirmen, Festplatten, Laufwerken und Grafikkarten kein FCKW (Freone) und keine chlorierten Lösungsmittel verwendet werden, ebenso keine bromhaltigen oder chlorierten Flammschutzmittel in den verwendeten Plastikteilen (ab 25 g Gewicht). Außerdem müssen Hersteller bei der Beantragung von TCO 95/99 ein betriebliches Umweltleitbild einschließlich der organisatorischen Umsetzung gegenüber der TCO nachweisen.

Einige Forderungen kommen bei TCO 99 hinzu:

Recyclingfähigkeit, verwendete Kunststoffe:
Es sollen nur wenige Kunststoffarten verwandt werden, und diese nicht vermischt in einzelnen Bauteilen (ab 100 g Gewicht). Alle Kunststoffarten (einschließlich Angaben zur Verwendung von Flammschutzmitteln) müssen deklariert werden.

Keine Metallisierung von Plastikgehäusen
an der Innen- und Außenseite

Recycling beim Hersteller
Hersteller müssen mindestens einen Vertrag mit einer Rcyclingfirma für Elektronikschrott abgeschlossenen haben.




Begriff:

TCP-IP


Erklärung:


Transmission Control Protocol/Internet Protocol


Das "Transmission Control Protocol/Internet Protocol" ist das Standard-Internet-Protokoll. Es bietet die Möglichkeit zu Fehlerkorrektur und Routensteuerung. Dabei legt das Internet-Protokoll (IP) die Übertragungsroute für die Datenpakete fest. Der Header der mit TCP/IP übertragenen Datenpakete enthält eine Ziel-Adresse, nämlich die IP-Adresse des Rechners, der die Daten angefordert hat. Das Teilprotokoll TCP stellt sicher, daß die gesamten gesendeten Bytes korrekt empfangen werden können. TCP/IP ist also ein "route-fähiges" Protokoll.


TCP/IP, im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums entwickelt, war ursprünglich praktisch ein Unix-Standard, läuft inzwischen jedoch auf allen Betriebssystemen.


Das "File Transfer Protocol" (FTP), das "Hypertext Transfer Protocol" (HTTP) und das "Simple Mail Transfer Protocol" (SMTP) bauen auf TCP/IP auf.


TCP gehört zur Transportschicht (Layer 4); IP gehört zur Netzwerkschicht (Layer 3) des OSI-Schichtenmodells.




Begriff:

TCP/IP


Erklärung:


Siehe TCP-IP.




Begriff:

tcsh


Erklärung:


trusted C-shell - häufig eingesetzte Shell für UNIX und UNIX-Varianten


tcsh ist eine häufig eingesetzte Shell (dt.: Schale) für das Betriebssystem UNIX und zahlreiche Varianten wie Linux und die verschiedenen BSD-Versionen.


tcsh ist eine völlig kompatible Weiterentwicklung der C-Shell (csh), deren Syntax auf der C-Sprache basiert, und bietet erweiterte Funktionen für die Befehlszeile und den Programmablauf. Die Entwicklung von tcsh wurde Ende der 70er Jahre von Ken Greer begonnen und von einer Reihe von Programmierern fortgesetzt.


Besonders hervorzuheben ist die Befehlszeilenbearbeitung, die dem Texteditor emacs (oder wahlweise dem Texteditor vi) entlehnt ist. Darin enthalten ist ein Kommandozeileneditor, Wortvervollständigung durch die Tabulatortaste (Verzeichnis- und Dateinamen werden nach der Eingabe der ersten Buchstaben automatisch vervollständigt), ein Befehlspuffer (engl.: command history) für den Aufruf bereits eingegebener Befehle und eine (englischsprachige) Rechtschreibprüfung. Außerdem bietet tcsh eine flexibel gestaltete Job-Kontrolle (Kontrolle des Progammablaufs).


tcsh ist unter der Gnu Public Licence (GPL) erhältlich und in den meisten Linux-Distributionen bereits enthalten.




Begriff:

TDMA


Erklärung:


Time Division Multiple Access - ein Zeitmultiplex-Verfahren


dt. etwa: Zeitlich aufgeteilter Mehrfach-Zugang


"Time Division Multiple Access" ist ein Zeitmultiplex-Verfahren (Multiplexing).


Mit dem TDMA-Verfahren wird die Bandbreite eines Übertragungsweges (Carrier) erhöht, indem er in Zeitschlitze (time slots) unterteilt wird. Innerhalb eines solchen Zeitschlitzes wird die volle Bandbreite der Leitung oder der Funkstrecke nur einem Teilnehmer (Sender) zur Verfügung gestellt. Nach Ende seines Zeitschlitzes werden dann die Daten eines anderen Senders übertragen.


Zur Nutzung des TDMA-Verfahrens ist beim Sender ein Multiplexer und beim Empfänger ein Demultiplexer erforderlich, die genau aufeinander abgestimmt (synchronisiert) sind.


Das TDMA-Verfahren wird vor allem für Mobilfunknetze verwendet.




Begriff:

Telearbeit


Erklärung:

Arbeit oder Mitarbeit von einem außerhalb des Betriebs liegenden Arbeitsplatz aus

Telearbeit ist eine neue Organisationsform von Arbeit und kein neues Berufsbild. Das Bundeswirtschaftsministerium definiert Telearbeit wie folgt:

"Telearbeit ist jede auf Informations- und Kommunikationstechniken gestützte Tätigkeit, die ausschließlich oder alternierend an einem außerhalb des Betriebes liegenden Arbeitsplatzes verrichtet wird...der mit der zentralen Betriebsstätte durch elektronische Kommunikationsmittel verbunden ist."

Telearbeit hat verschiedenen Ausprägungen, es gibt kein einheitliches Bild. Man unterscheidet:


Telearbeiter (Teleworker) ist jemand, der in Telearbeit beschäftigt ist.




Begriff:

Telefax-Papier


Erklärung:


Dieses Papier dient der modernen fernschriftlichen Kommunikation. Die Oberfläche reagiert durch Verschwärzung schon auf kürzesten punktuellen Wärmekontakt mit dem Schreibkopf im Empfangsgerät. Im Sendegerät wird die Vorlage Punkt für Punkt abgetastet und als elektronischer Impuls per Telefon übermittelt. Dadurch wird die Vorlage originalgetreu - schwarz auf weißem Papier - als Faksimile beim Empfänger ausgedruckt. Lieferbar in unterschiedlichen Kleinrollenabmessungen. Telefax-Geräte arbeiten auch mit nicht beschichteten Büropapieren (Kopierpapier) im Laser- oder Ink-Jet-Verfahren.




Begriff:

Telelearning


Erklärung:


Fernunterricht


Telelearning (auch: distance learning oder distance education; dt.: Fernunterricht, Fernstudium, Fernlernen, Distanzlernen, Telelernen) bezeichnet jede Form des Lernens, bei der sich Lehrende und Lernende nicht gleichzeitig am gleichen Ort aufhalten. Wegen dieser räumlichen (und oft auch zeitlichen) Trennung von Lehren und Lernen ist das Telelearning auf Kommunikationsmedien angewiesen. Das können herkömmliche Studienbriefe sein (wie bei einem Fernstudium), Radiosendungen (wie bei einem Funkkolleg), Fernsehsendungen (wie beim Business TV) oder auch die verschiedenen Dienste des Internet wie News, E-Mail, World Wide Web, Chat, Internet-Telefonie, Video-Konferenzen (VAN) und dergleichen.


Im Internet ist Teleteaching meist multimedial, verknüpft also im Dienste des Fernunterrichts mehrere der genannten Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander. Multimediale Übungen und Lektionen sprechen mehrere Sinne an und kommen dadurch den Bedürfnissen der meisten Lernenden stärker entgegen als rein textbasierter Lernstoff.


Telelearning ist also nicht gleichbedeutend mit Online-Learning. Fernunterricht über das Internet ist ebenso ein Unterfall des Telelearning wie etwa ein Fernstudium mit Hilfe herkömmlicher Studienbriefe.


Man unterscheidet im Telelearning bisweilen zwischen Teletutoring, Open Distance Learning und Teleteaching.



Teletutoring

Wesentliches Merkmal für diese, auch als Telecoaching bezeichnete Form des Telelearning ist die fachliche und organisatorische Betreuung der Lernenden durch ausgebildete Tele-Tutoren. In dieser Form des Telelearnings werden in der Praxis vor allem asynchrone Kommunikationsformen (zum Beispiel E-Mails) verwendet.

Open Distance Learning (ODL)

Bei dieser Form des Telelearning liegen strukturierte, didaktisch aufbereitete Lernmaterialien auf einem Lern-Server bereit. Sie können in der Regel online bearbeitet und eingeschickt werden. Vielfach stehen auch Lernbibliotheken zum Download und zur Offline-Bearbeitung bereit. Open Distance Learning erlaubt es dem Lernenden, sein Lernpensum zu einer ihm genehmen Zeit zu absolvieren. Meist unterliegt er dabei auch keiner Zeitbeschränkung. Diese Form des Selbstudiums ermöglicht also individuelles und selbstgesteuertes Lernen. Viele Anbieter von Open Distance Learning ermutigen jedoch auch die Bildung von Lerngruppen, indem sie Lernenden Foren zur Kooperation und Kommunikation anbieten.

Teleteaching

Als Teleteaching (doer auch Distance Lecturing) bezeichnet man einzelne Lehrveranstaltungen wie zum Beispiel Vorlesungen und Vorträge von Experten. Die Zuhörer und Zuschauer sind zum Beispiel per Telefon- oder Videokonferenz mit dem Vortragenden und ggf. auch dem Moderator verbunden. Lehrender und Lernender befinden sich also zwar nicht am selben Ort, sind aber an eine bestimmte Unterrichtszeit gebunden. Während beim Teletutoring also vor allem asynchrone Kommunikationsverfahren Verwendung finden, werden beim Teleteaching in der Regel synchrone Kommunikationsverfahren eingesetzt.


Sowohl für Lernende als auch für Bildungseinrichtungen bietet Telelearning zahlreiche Vorteile gegenüber traditionellen Formen des Lernens:


Das Lehren und das Lernen werden zeit- und ortsunabhängig.

Kurse und Lernmaterialien können schnell und unaufwendig aktualisiert werden.

Telelearning-Veranstaltungen sind meist kostengünstiger als Präsenzveranstaltungen, weil zum Beispiel die Kosten für Anreise und Übernachtung entfallen. Außerdem ist die Vervielfältigung digitaler Lernmaterialien billiger als die von Printmedien.

Telelernen ermöglicht das "Learning on Demand", also das Lernen genau zu dem Zeitpunkt, wenn Bedarf für das zu erlernende Wissen besteht.


Ein Problem des Telelearnings besteht im Ablegen von Prüfungen: Da die Kommunikation zwischen Prüfer und Prüfling nicht direkt, sondern medial erfolgt, bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Täuschung. Die Prüfungsergebnisse sind daher nur bedingt aussagefähig. Viele Telelearning-Projekte nehmen Prüfungen daher noch in Präsenzveranstaltungen ab (Zeugenprinzip).


Vom Teleteaching/Telelearning zu unterscheiden ist das Computer Based Training (CBT), bei dem die Funktion des Lehrers anstatt von einem Menschen von einem Computerprogramm übernommen wird. Während Teleteaching/Telelearning also auf der medialen Kommunikation zwischen Menschen beruht, beruht CBT auf der Interaktion des Computernutzers mit seinem Lernprogramm. CBT ist also eine Form des Selbststudiums, bei der der Autodidakt elektronische Lehrmittel verwendet. Während Telelearning in der Regel also angeleitetes Lernen ist, ist CBT eine Form des Selbstunterrichts.


In der Praxis werden jedoch häufig Mischformen von Online-Learning und Computer Based Training angeboten; zum Beispiel Lektionen auf einer CD-ROM und zusätzlich die Möglichkeit, einem Tele-Tutor dazu Fragen zu stellen.


"Open Distance Learning" (ODL) ist die in der Praxis häufigste Form des Telelearning.




Begriff:

Telnet


Erklärung:


Protokoll und Programm zum Online-Zugriff auf Computer


Telnet ist der Name sowohl für ein Protokoll als auch für das Programm, das dieses Protokoll nutzt. Mit Telnet kann man die Ressourcen anderer Rechner online nutzen. Üblicherweise benötigt man dafür eine Benutzerkennung (Paßwort, ID) auf dem Zielrechner. Doch auch ohne diese kann man mit Telnet eine Reihe von Aufgaben ausführen. Viele Rechner bieten per Telnet den Zugriff auf Online-Datenbanken an, zum Beispiel auf Bibliothekskataloge (siehe OPAC).




Begriff:

Template


Erklärung:

Schablone, Schema, Muster, Formatvorlage

  1. Formatvorlage für HTML-Dokumente. Templates sind wiederverwendbare "Musterbriefe", die Nutzer selbst erstellen, um Schreib- und Büroarbeiten zu rationalisieren. Templates werden geladen, Ergänzungen oder Änderungen eingefügt, und das neue Dokument ist fertiggestellt.

  2. Schablonen für Tastenbelegungen.

  3. Vorlagen für Flußdiagramme (Grafik zur Veranschaulichung des Datenflusses bzw. der Steuerung innerhalb eines Programms). Templates helfen Programmierern, Flußdiagramme oder logische Sequenzen von Programmcodes zu schreiben.

  4. Beim Programmieren bezeichnet ein Template eine Klasse oder eine modulare Einheit eines Quellcodes, die als Basis für eigenständige Code-Einheiten dient. In der objektorientierten Programmiersprache C++ gibt es sogenannte Standard Template Libraries mit Template-Klassen, die Programmierer individuell modifizieren können. Ein Beispiel dafür ist die Microsoft Foundation Class Library (MFC Library).




Begriff:

Terabyte - TB


Erklärung:


1 TB = 1.000 GigaByte (GB).





Begriff:

Terminal


Erklärung:


Bedieneinheit eines Rechners


Ein Terminal ist eine Kombination aus Bildschirm und Tastatur ohne eigenen Massenspeicher (Festplatte) und lediglich soviel Hauptspeicher (RAM), wie erforderlich ist, um den Bildschirminhalt darzustellen. Das Terminal greift auf die Ressourcen, insbesondere die Festplatte(n), eines Großrechners (Mainframe) zu.




Begriff:

Textformatierung


Erklärung:


Eine Textformatierung legt fest, wie der Text dargestellt wird. Zur Formatierung gehören Angaben wie Schriftart, -größe, -schnitt, Einzug und Zeilenabstand.



Begriff:

Textur


Erklärung:



Unter einer Textur versteht man die Oberflächenstruktur eines grafisch dargestellten Textes oder Objektes. Meistens handelt es sich hierbei um Strukturen wie Gewebe, Faser, Stoffen, Holz und ähnlichen.



Sind digitalisierte Realaufnahmen, die mittels des Mapping-Verfahrens auf 3D-Objekte aufgebracht werden. Texturen werden generell benutzt, um 3D-Szenen realistischer erscheinen zu lassen.




Begriff:

Texture Mapping


Erklärung:


Ein Bild wird auf eine Körperoberfläche aufgetragen.




Begriff:

TFT - Thin Film Transistor


Erklärung:


Spezielle Technologie für LD-Displays mit aufwendiger Machart. Jeder Punkt auf dem Bildschirm benötigt drei Transistoren (Rot, Grün, Blau) für die Farbdarstellung.




Begriff:

Thermosublimationsdruck


Erklärung:

Die Sublimationsdrucker sind nahe Verwandte der Thermotransferdrucker. Ihr Vorteil ist, dass nicht nur ein Farbpunkt von der Trägerfolie abgeschmolzen und übertragen wird, sondern dass das farbige Wachs gasförmig von der Folie auf das Spezialpapier übertragen wird (daher auch der Name: fest -> gasförmig = sublimieren).

Es tritt somit in die Papieroberfläche ein, verbindet sich damit, wodurch die Ausdrucke auch robuster als beim Thermotransferdruck werden. Ein weiterer Unterschied zum Thermotransferdruck ist, dass die Temperatur des Thermoelements steuerbar ist und somit die Wachsmenge, die für einen Druckpunkt verwendet wird, von der Größe variieren kann. Dadurch können echte, kontinuierliche Halbtöne mit diesem Verfahren gedruckt werden.

Im Vergleich zu den Thermotransferdruckern ist bei den Thermosublimationsdruckern etwa die dreifache Druckzeit nötig. Sublimationsgeräte sind in der Regel nicht im Lowcost-Bereich zu finden, sondern haben aufgrund der hervorragenden Druckqualität ihren Platz beispielweise im graphischen Bereich zum Erstellen von Probedrucken.

Vorteile:
•Hervorragende Druckqualität
•Echt, kontinuierliche Halbtöne -> hervorragende Farben
•Kratz- und knickbeständig

Nachteile:
•Sehr hohe Kosten (spezial Papier + Wachsfolien)




Begriff:

Thermotransferdruck


Erklärung:

Das wichtigste Bauteil eines Thermotransferdruckers ist der festpositionierte Thermodruckkopf. Beim Druckvorgang laufen sowohl das Druckmedium als auch die Farbträgerfolie gleichzeitig am Druckkopf vorbei und werden auf eine Druckwalze gedrückt. Auf der Folie, die aus einem stabilen, dünnen Material besteht, befinden sich hintereinander in einer Farbwachsschicht die Farbe Magenta, Cyan, Gelb und eventuell Schwarz.

Die Thermoelemente des Druckkopfs werden je nach Druckbild erhitzt und die entsprechenden Wachspartikel von der Folie abgeschmolzen und auf das Papier aufgetragen. Bei jeder Farbe muss dieser Vorgang wiederholt werden, da die Farben hintereinander aufgetragen werden. Anstelle einer Farbrolle kann es sich beim Farbträger auch um eine Farbbandkassette handeln. Nachteil bei der Thermotransfertechnik: Die Ausdrucke bekommen leicht Kratzer und Knicke.

Vorteile:
•Hervorragende Druckqualität
•Echt, kontinuierliche Halbtöne und hervorragende Farben

Nachteile:
•Sehr hohe Kosten (spezial Papier + Wachsfolien)
•Nicht kratz- und knickbeständig




Begriff:

Thesaurus


Erklärung:

(griech.-lat. "Schatz") Wortschatz mit sinnverwandten Bezeichnungen und Synonymen

Wortschatz mit sinnverwandten Bezeichnungen und verschiedenen Wörtern gleicher Bedeutung; eingesetzt in den Bereichen Textverarbeitung (Wörterbuchfunktion), Dokumentenmanagement und Information Retrieval (Meta-Deskriptoren).

Im allgemeinen Sinn handelt es sich bei einem Thesaurus um eine (Fach-)Wortgutsammlung, in der die einzelnen Begriffe zumeist alphabetisch und in ihrer hierarchischen Beziehung zueinander, d.h. systematisch geordnet sind. Dabei werden Synonyme (zwei oder mehrere unterschiedliche Wörter für die gleiche Sache) auf einen einzigen Terminus reduziert (von den anderen wird auf ihn verwiesen) und Homonyme (gleiche Wörter für verschiedene Begriffe) eindeutig festgelegt.

Im Bereich der informationswissenschaftlichen Anwendungen werden Angaben über den Inhalt von Dokumenten (Metadaten) durch die Beschreibung mit definierten, vereinbarten und genormten Bezeichnungen, sogenannte Deskriptoren (terminologisch kontrollierte Benennungen, z.B. Schlagwörter) erzeugt. Über diese Deskriptoren, auch in Kombination, können Dokumente zu einem bestimmten Sachverhalt gezielt gesucht und gefunden werden (Dokumentationsthesaurus). Zur Orientierung werden die Beziehungen zwischen den Begriffen durch eine eigene Nomenklatur ausgewiesen.

Der Thesaurus im informationswissenschaftlichen Sinn (als Dokumentationssprache) wird in der DIN 1463 wie folgt definiert:

"Ein Thesaurus im Bereich der Information und Dokumentation ist eine geordnete Zusammenstellung von Begriffen und ihren (vorwiegend natürlichsprachigen) Bezeichnungen, die in einem Dokumentationsgebiet zum Indexieren, Speichern und Wiederauffinden dient. Er ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  1. Begriffe und Bezeichnungen werden eindeutig aufeinander bezogen ("terminologische Kontrolle"), indem

    • Synonyme möglichst vollständig erfasst werden,

    • Homonyme und Polyseme besonders gekennzeichnet werden,

    • für jeden Begriff eine Bezeichnung (Vorzugsbenennung, Begriffsnummer oder Notation) festgelegt wird, die den Begriff eindeutig vertritt,


  1. Beziehungen zwischen Begriffen (repräsentiert durch ihre Bezeichnungen) werden dargestellt."


Thesauri eignen sich in besonderer Weise auch als Ergänzung allgemeiner Internet-Suchmaschinen: Nachteil der Volltextsuche, die bei Suchmaschinen Einsatz findet, ist die Verwendung von Stichwörtern, die durch den Suchenden frei assoziiert werden, anstelle der eigentlich erforderlichen Begriffe. Da es völlig abwegig wäre, dass alle Internet-Autoren bzw. Webmaster ihren WWW-Dokumenten Deskriptoren eines gemeinsamen, allgemein verbindlichen Thesaurus zuzuweisen, kommt ein Thesaurus erst bei der Suche zum Einsatz: Der Recherche mit einer Suchmaschine wird ein Thesaurusmodul vorgeschaltet, mit dem der Suchende zunächst interagiert. Ergebnis dieser Interaktion ist die Konstruktion einer Suchanfrage, die vom Thesaurusmodul ggf. noch umformuliert und an die Suchmaschine weitergeleitet wird. Das Suchergebnis wird unverändert angezeigt.

Bei der Veröffentlichung von Internet-Dokumenten innerhalb bestimmter Fachgruppen, die sich auf die Verwendung gemeinsamer Fachthesauri zur Beschreibung ihrer Dokumente geeinigt haben, kann hingegen die Auszeichnung mit Meta-Deskriptoren bereits während der Dokumenterstellung erfolgen. Beispiele hierfür sind Thesauri, die auf Basis der Dublin Core-Konventionen (http://www.dublincore.org, System für Meta-Angaben) entwickelt wurden. Sie können zur Anwendung kommen bei Spezialsuchmaschinen, die (meist für ein bestimmtes Fachgebiet und auf ausgewählten, fachlich relevanten Webservern) eine Suche mit Meta-Deskriptoren erlauben.




Begriff:

Thread-Gesprächfaden


Erklärung:


dt.: (Gesprächs-)Faden


Engl.: thread; dt.: Faden, Strang.


Gruppe von thematische zusammenhängenden Usenet-Artikeln mit der gleichen Themenzeile. Zu einem Thread gehören der erste Artikel und alle Antworten darauf, die sogenannten Followups.




Begriff:

Thread-Programm-Funktion


Erklärung:


Selbständig ausführbare Programm-Funktion


Dt. wörtl.: Faden, Strang


Ein Thread ist ein Teil eines Programms, der unabhängig vom übrigen Programm ausgeführt werden kann. So kann beispielsweise bei einem Textverarbeitungsprogramm gleichzeitig gedruckt werden, während der Anwender schon weiter an dem Dokument arbeitet.




Begriff:

Thumbnail


Erklärung:


Hierbei handelt es sich um starke Verkleinerungen von Bildern oder Seitenlayouts zur Übersicht, beispielsweise in einer Bilddatenbanken.





Begriff:

Tiefdruck


Erklärung:


Beim Tiefdruck liegen die Druckelemente gegenüber den nichtdruckenden Teilen der Druckform vertieft. Durch Ätzung, Gravur oder Stich werden dabei Vertiefungen in eine Platte oder einen Zylinder eingearbeitet, welche dann die Farbe aufnehmen und durch starken Druck auf das Papier herausgehoben werden.

Das bekannteste Verfahren ist der Rakeltiefdruck. Zum Tiefdruck gehören auch Heliogravüre, Kupferstich und Radierungen (Kupferstechkunst) und Stahlstich. Es gibt zahlreiche manuelle (Mezzotinto, Kaltnadelradierung) und manuell-chemische Verfahren (Aquatintaverfahren, Crayonmanier, Vernis mou), die heute ausschließlich als künstlerisches Ausdrucksmittel genutzt werden.

Rakeltiefdruck:
Das heute am häufigsten anzutreffende maschinelle Tiefdruckverfahren ist der Rakeltiefdruck, auch Kupfertiefdruck genannt. Meist erfolgt das Einfärben des Druckzylinders durch teilweises Eintauchen in eine Farbwanne. Die überschüssige Farbe streift von der Zylinderoberfläche eine Rakel (ein linealartiges Federstahlband, das während des Druckens seitlich hin- und herbewegt wird) ab.

Die Druckformherstellung für den Rakeltiefdruck erfolgt durch Aufquetschen von Pigmentpapier auf den Druckzylinder, auf das vorher auf fotografischem Weg ein Tiefdrucknetzraster und die zu druckende Vorlage aufkopiert wurden. Anschließend wird geätzt. Es gibt auch vereinfachte Tiefdruckverfahren ohne den störanfälligen Pigmentpapierübertragungsprozess, bei denen die Druckzylinder direkt lichtempfindlich beschichtet werden.

Der Tiefdruck zeichnet sich durch großen Tonwertreichtum aus. Er wird bevorzugt zum Bilddruck für hohe Auflagen, z. B. illustrierte Zeitschriften und Kataloge, eingesetzt. Um beim Tiefdruck unterschiedliche Schattierungen zu erzielen, unterscheidet man zwischen tiefen-, flächen und flächentiefenvariablem Tiefdruck. Beim tiefenvariablen Tiefdruck liegen die Druckelemente umso tiefer, je dunkler eine Bildstelle ist. Beim flächenvariablen Tiefdruck kommt die Tonwirkung ähnlich der Autotypie zustande. Der flächentiefenvariable Tiefdruck ist eine Kombination beider Verfahren.




Begriff:

Tiefgestellt


Erklärung:


Mit tiefgestellt beschreibt man die Formatierung einzelner Zeichen, die durch Zuweisung die Grundlinie einer Zeile nach unten verlassen. Als Grundeinstellung sind meist 33 Prozent Versatz vorgegeben.




Begriff:

TIFF


Erklärung:


Tagged-Image File Format Zur Verwendung in Druckerzeugnissen. Das TIFF-Format ist zwar ebenso hochauflösend, jedoch weniger speicherintensiv als EPS-Dateien. Der Vorteil dieses Formates liegt darin, daß es plattformübergreifend gespeichert werden kann. Ein an einem IBM-Kompatiblen PC gespeichertes Bild kann auch von Macintosh-Systemen gelesen und bearbeitet werden (und umgekehrt). Macintosh-Systeme werden in den meisten DTP- und Grafikstudios verwendet. Eine zusätzliche Option ist die LZW-Kompremierung, die die Dateigröße merklich reduziert und dabei die Bildqualität unverändert läßt. TIFF Bilder erreichen eine Farbtiefe von 24 Bit (16,7 Millionen Farben).




Begriff:

Time Sharing


Erklärung:


Zeitanteilsverfahren beim Multitasking


Dt.: Zeitaufteilung, Zeitanteilsverfahren


Das Time Sharing ist eine Technik für den Mehrprogramm-Betrieb (Multitasking) auf einem Computer, bei der die gleichzeitig benutzten Programme nacheinander jeweils einen Zeitanteil (eine sogenannte Zeitscheibe, engl.: time slot) für die Nutzung des Prozessors (CPU) zugewiesen bekommen.




Begriff:

TKP


Erklärung:


Tausender-Kontaktpreis - Preis für 1.000 Page-Impressions


Der Tausender-Kontaktpreis (TKP) bezeichnet den Preis für 1.000 Page Impressions.


Man unterscheidet den qualitativen TKP und den quantitativen TKP:

Der qualitative Tausender-Kontaktpreis ist der Preis für 1.000 Ad-Clicks,

der quantitative Tausender-Kontaktpreis ist der Preis für 1.000 Ad-Views.




Begriff:

Token Passing


Erklärung:




Begriff:

Token Ring


Erklärung:


Ringförmiges, lokales Computernetz


Ein Token ist ein Signal, das kontinuierlich zwischen den an ein Netz (Token Ring) angeschlossen Geräten zirkuliert und diese über den aktuellen Zustand des Netzes informiert. Das Token ist ein definiertes Bit-Muster von drei Byte Länge.


Ein Token Ring ist ein lokales Netz (LAN), das ringförmig aufgebaut ist und seinen Datenverkehr mit Hilfe des Token-Passings regelt.


Als Token-Passing bezeichnet man das Verfahren, die Senderechte in einem lokalen Netz mit Hilfe eines Tokens zu regeln.


Innerhalb des Token Rings wird das Token ständig von einem angeschlossenen Gerät an das nächste weitergeleitet. Bevor ein Gerät eine Nachricht an ein anderes Gerät desselben Netzes verschicken kann, muß es zuerst das Token bekommen. Nur die Station, bei der sich das Token jeweils aktuell befindet, kann senden - sofern das Token nicht bereits mit einer anderen Nachricht belegt ist. Liegen bei einem an den Token Ring angeschlossenen Gerät Daten zum Versenden bereit, markiert dieses Gerät das Token als belegt und fügt die zu verschickenden Daten in das Token ein. Das Token mit der Nachricht wird nun durch den Token-Ring von Gerät zu Gerät bis zum Empfänger weitergeleitet, dort kopiert und dann an den Absender weitergeschickt. Die Absenderstation entfernt dann die in das Token eingefügte Nachricht und gibt das wieder freigegebene Token an den nächsten Netz-Knoten weiter. Solange das Token mit einer Nachricht belegt ist, kann es von keinem anderen Gerät des Token Rings benutzt werden. Anders als im Ethernet kann also zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur jeweils ein Gerät eine Nachricht absetzen.


Je mehr Geräte an einen Token Ring angeschlossen sind, umso mehr Stationen muß das Token auf seinem Weg vom Sender zum Empfänger und zurück passieren. So lange es mit einer Nachricht belegt ist, kann es von keiner anderen angeschlossenen Station genutzt werden. Deshalb eignet sich das Token Ring-Verfahren nicht für große Netze mit vielen Knoten.




Begriff:

Tonerdruck


Erklärung:

Tonerdruckverfahren basieren, wie der Name schon sagt, auf Tonern.

Was ist Toner?
Toner ist ein chemisch hergestelltes Farbmittel, das Eigenschaften besitzt, die „normale“Farben nicht haben. Diese Eigenschaften ergeben sich aus den speziellen Bestandteilen des Toners.

Bestandteil

Funktion

Bindemittelharze

Bestimmen die thermischen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften

Pigmente

Farbgebung, elektrische Eigenschafte

Additive

Polarität, elektrische Eigenschaften und Rieselfähigkeit Carrier Triboelektrische Aufladung, Transport der Tonerpartikel zur photoelektrischen Schicht

Magnetische Pigmente

Transport der Tonerpartikel zur photoelektrischen Schicht

Bestandteil

Stoffe

Harze (80-90%)

Polyester, Epoxide, Styrene (Copolymere), Copolycarbonate, Polypropylene, Polystyrolacrylate, Vinyle

Pigmente (5-10%)

Ruß ("Carbon Black"), Phtalo-Amin-Pigmente, Mono/Bi-Azo-Pigmente, magnetiche Puder, Acrydon-Pigmente

Additive (1-3%)

Ladungssteuerstoffe wie Kieselsäure oder i.A. "Metallsalze"

Carrier

Sphärische oder irregulare Ferrite

Toner-Arten:
•Flüssigtoner
•Trockentoner
   o Einkomponententoner
      - Magnetisch
      - Nicht magnetisch
   o Zweikomponententoner
      - Sphärisch
      - Irregular

Druckvorgang
Die fotoempfindliche Trommel rotiert und wird von einer Spannungsquelle negativ aufgeladen. Als nächstes wird die digitale Druckform mit einem Laserstrahl auf die negativ geladene fotoempfindliche Trommel geschrieben. Dabei wird überall, wo der Strahl auf die Trommel trifft, die negative Ladung abgebaut.

Es entsteht ein vollständiges Spiegelbild der Druckseite. Nun wird der Toner auf die fotoempfindliche Trommel aufgetragen. Dieser ist auch negativ geladen und bleibt deshalb nur an den vom Laserstrahl neutralisierten Stellen haften und wird von den noch negativ geladenen Flächen der Trommel abgestoßen. Die eingefärbte Trommel drückt nun den aufgenommenen Toner auf das Papier, was kurz zuvor positiv geladen wurde, damit es den Toner auch aufnimmt. Der Toner muss nun nur noch auf das Papier fixiert werden, damit das Druckbild beständig bleibt.




Begriff:

Tonwert


Erklärung:


Im Übergang zwischen den absoluten Farben Schwarz und Weiß entstehen Grautöne, die man auch Tonwerte nennt. Ein 50%-iger Grauton hat den halben Intensitätswert der Farbe Schwarz.




Begriff:

Tonwertkorrektur


Erklärung:

Präzise Einstellung von Helligkeit und Kontrastwerten in einem Bild, Verbesserung der Detailzeichnung. Darstellung der Anzahl der Pixel für jede Helligkeitsstufe in einem Bild. Je höher die Anzahl der Pixel in einem Bereich, desto höhere Detailzeichnung im Bild.

Beispiel Anhand von Photoshop:




Begriff:

Tonwertzunahme


Erklärung:


Verbreiterung der Rasterpunkte bei verschiedenen Verarbeitungsprozessen. Drucktechnik: optisch und/oder mechanische Verbreiterung der Rasterpunkte; abhängig vom Bedruckstoff, der Rasterweite und der Bauart der Druckmaschine. Laserbelichtung: Punktverbreiterung durch Größe der Laserspots oder zu lange Entwicklung des Filmes.




Begriff:

Tonwertzuwachs


Erklärung:


Der Tonwertzuwachs wird als Helligkeitsunterschied zwischen der Filmvorlage und dem fertigen Druckergebnis definiert. Durch das Saugverhalten des Papiers nimmt die Größe des Druckpunktes zu. Das Bild erscheint dunkler, da Weißfläche verloren geht. In Bildbearbeitungsprogrammen kann man dem Tonwertzuwachs entsprechend durch Voreinstellungen entgegenwirken.




Begriff:

Tool


Erklärung:


Werkzeug - kleineres Programm für bestimmte Aufgaben


Als Tool bezeichnet man ein meist kleineres Programm, das für eine bestimmte Aufgabe erstellt wurde. Dazu gehören zum Beispiel Programme, die in Textdateien ein bestimmtes Wort durch ein anderes ersetzen, Systeminformationen abrufen oder größere Dateien so zerlegen, daß ihre einzelnen Teile auf eine Diskette passen.




Begriff:

Top-Level-Domain


Erklärung:


Die Endung eines Domain-Namens wird als Top-Level-Domain bezeichnet und gibt meist Aufschluss über das Herkunftsland des Internetauftritts ("de" steht für deutsche, "at" für österreichische und "ch" für schweizerische Angebote). Hinter "com"-Domains steckten lange Zeit ausschließlich kommerzielle, in der Regel amerikanische bzw. internationale Angebote, "com" ist inzwischen aber auch Ausweichzone bei vergriffenen "de"-Domains.




Begriff:

toter Kolumnentitel


Erklärung:


Im "toten Kolumnentitel" befindet sich außer der Seitenzahl keine weitere Information. Anders bei dem "lebenden Kolumnentitel", der weiterführende Angaben zum Inhalt der Textseite angibt.




Begriff:

Touchscreen


Erklärung:


Bildschirm, der auf Berührung reagiert.




Begriff:

Traceroute


Erklärung:


Programm zur Ermittlung des Weges, den Datenpakete in einem Netz zurücklegen


Von engl.: to trace; dt.: auffinden, und engl.: route; dt.: Weg, Route


"Traceroute" ist ein Programm, das die Route offenlegt, die einzelne Datenpakete auf ihrem Weg vom Sender zum Empfänger durch das Internet zurücklegen. Traceroute sendet, wie das Programm Ping, kleine Datenpakete an einen Zielrechner, und ermittelt damit die Namen und IP-Adressen aller auf dem Weg zum Zielrechner passierten Internet-Knoten. Mit Hilfe von Traceroute läßt sich leicht feststellen, an welcher Stelle eine bestimmte Verbindung stockt. Das Programm ist in Unix-basierte Betriebssysteme häufig bereits integriert, aber auch als Free- oder Shareware im Internet erhältlich.




Begriff:

Tracking


Erklärung:


Schriftgradabhängige Laufweitenkontrolle.




Begriff:

Traffic


Erklärung:


Auslastung eines Netzes oder Servers durch gleichzeitig aktive Anwender


dt.: Verkehr


Auslastung eines Netzes oder Servers durch gleichzeitig aktive Anwender.


Für den Betreiber einer Web-Site ist es im Hinblick auf Werbekunden interessant, möglichst viel Traffic und damit Page-Impressions auf seine Site zu lenken.




Begriff:

Transaktion


Erklärung:


Verarbeitungsschritt, der ein abgeschlossenes Teilergebnis erzeugt


Oft werden im Interesse der Datensicherheit Veränderungen an einer Datenbank erst bei vollständig durchgeführter Transaktion dauerhaft gespeichert. Tritt während der Verarbeitung dieses Schrittes dagegen ein Fehler auf, bleibt der bisherige Datenbestand unverändert.


Die Strukturierung der Informationsverarbeitung in Transaktionen ist also eine unverzichtbare Voraussetzung für definierte Prozesse und Ergebnisse.


Transaktionsmonitor nennt man ein Progamm, dass die einzelnen Schritte einer Transaktion kontrolliert.



Begriff:

Transitnetz


Erklärung:


Netz, das Datenpakete an andere Netze weiterleiten kann


Ein Transitnetz ist ein Netz, das Datenpakete nicht nur an die unmittelbar daran angeschlossenen Rechner, sondern auch an andere Netze weiterleiten kann. Voraussetzung dafür ist ein routing-fähiges Protokoll (engl.: routable protocol), wie zum Beispiel TCP/IP. Ein routing-fähiges Protokoll ist ein Protokoll, mit dem Daten mit Hilfe von Netz- und Geräte-Adressen von einem Netz in ein anderes übertragen werden können.




Begriff:

Transmission


Erklärung:


Siehe Transparenz.




Begriff:

Transparenz


Erklärung:

Durchsichtigkeitsgrad des Papiers, Gegensatz von Opazität.

Siehe auch Densitometrie.



Begriff:

Treiber


Erklärung:


Steuerprogramm für Peripheriegeräte


Treiber sind Programme, über die das Betriebssystem oder ein Anwendungsprogramm mit einem Peripheriegerät kommuniziert. Der Treiber übersetzt die Befehle des Betriebssystem in Kommandos für das jeweilige Gerät und umgekehrt die Zustandsmeldungen des Peripheriegeräts für das Betriebsystem.


Die Treiber für grundlegende Zusatzgeräte wie Monitor, Maus und Tastatur sind normalerweise in das Betriebssystem integriert und Teil des BIOS. Andere Treiber müssen beim Anschluss des entsprechenden Komponente erst installiert werden.


Häufige Dateierweiterungen für Treiber sind ".drv" oder ".sys". Oft werden Treiber auch als Dynamic Link Libraries angelegt, d. h. als eine Sammlung von Unterprogrammen, die nicht insgesamt in den Arbeitsspeicher geladen, sondern nur bei Bedarf abgerufen werden. In diesem Fall lautet die Dateierweiterung oft ".dll".




Begriff:

Trennhilfe


Erklärung:


In Textverarbeitungsprogrammen ist eine Trennhilfe verfügbar. Neben der automatischen Trennhilfe, die die Silbentrennung selbsttätig vornimmt, gibt es auch halbautomatische Trennhilfen, die sich jeden Trennvorschlag vom Benutzer durch Eingabe bestätigen lassen.




Begriff:

Trojaner


Erklärung:


Siehe Trojanisches Pferd.




Begriff:

Trojanisches Pferd


Erklärung:


In böswilliger Absicht geschriebener Computercode


Unter einem Trojanisches Pferd (auch: Trojaner) versteht man einen in böswilliger Absicht geschriebenen Computercode, der meist in Anwendungsprogramme, Dienstprogramme oder Spiele eingefügt wurde. Nach dem Start des betreffenden Programms manipuliert das Trojanische Pferd das Computersystem und richtet dort nicht selten erheblichen Schaden an, bis hin zum Löschen der Festplatte. Die Auswirkungen eines Trojanischen Pferdes sind also ähnlich denen eines Virus'. Trojaner sind jedoch meist nicht zu selbständiger Vermehrung fähig; deswegen gelten sie im engeren Sinne nicht als Viren.


Die Bezeichnung solcher Programme als Trojanische Pferde geht auf die Homer'sche Odyssee zurück: Zur Eroberung Trojas benutzten die Griechen ein hölzernes Pferd, in dessen Leib sich griechische Soldaten versteckt hielten. Die Trojaner holten das Pferd in ihre Stadtmauern. Nachts enstiegen die versteckten griechischen Krieger dem Rumnpf des Pferdes und öffneten ihren Mitstreitern die Stadttore Trojas. Wie die Soldaten in dem harmlos aussehenden Pferd wird der als "trojanisches Pferd" bezeichnete schädliche Computercode in einem harmlos aussehenden Programm versteckt.





Begriff:

True Color


Erklärung:

Der Begriff True Color meint die Fähigkeit einer Grafikkarte, Farbe mit einer Datentiefe von 24 Bit darzustellen. Das ermöglicht pro RGB-Grundfarbe 256 verschiedene Dichtestufen. So ergeben sich 16,7 Millionen mögliche Farben.




Begriff:

TrueType


Erklärung:


Technologie für Konturschriften, die problemlos skaliert werden können


Abk.: TT


Die Technologie der TrueType-Fonts wurde Anfang der 90er Jahre zunächst von Apple Macintosh allein entwickelt, 1992 dann gemeinsam mit Microsoft für die Betriebssysteme Mac und Windows auf den Markt gebracht.


TrueType-Buchstaben werden durch mathematische Beschreibung ihrer Umrisse als grafische Objekte definiert. Diese Grafiken können skaliert (vergrößert oder verkleinert), rotiert (gedreht), gespiegelt und farbig ausgefüllt werden.


Es werden nur die Umrißlinien (engl.: outline) der Buchstaben gespeichert, aus denen dann leicht die verschiedenen Schriftgrößen (angegeben in "Punkt") und Schriftschnitte (fett, kursiv, usw.) errechnet werden können. Dadurch benötigen TrueType-Fonts weniger Speicherplatz als Fonts, bei denen jeweils der komplette Zeichensatz in verschiedenen Größen und Schnitten gespeichert werden muß.


Ein TrueType-Font kommt mit nur einer Datei für Druck und Bildschirmdarstellung aus. Die Buchstaben erscheinen auf dem Bildschirm genauso wie im Druckbild (WYSIWYG; "What you see is what you get").





Begriff:

Tupel


Erklärung:


engl.: tuple - Datensatz in einer relationalen Datenbank


Im relationalen Datenbankmodell von E.F. Codd, das der Theorie der relationalen Datenbanken zu Grunde liegt, wird ein Datensatz bzw. eine Zeile (engl.: row) in einer relationalen Datenbank als Tupel bezeichnet.


Begriff:

Turing-Test


Erklärung:


Test für Künstliche Intelligenz


Nach dem englischen Mathematiker Alan M. Turing (1912-1954) benannter Test für Künstliche Intelligenz (KI).


Turing schlug 1950 in seinem Artikel "Computing machinery and intelligence" in der Zeitschrift Mind als Test für Künstliche Intelligenz ein Nachahmungsspiel ('imitation game') vor: Ein Interviewer hat zwei Gesprächspartner, die er nicht sehen kann. Einer davon ist ein Mensch und der andere ein Computer. Die Aufgabe des Interviewers ist es, herauszufinden, welcher der beiden Probanden der Mensch und welcher die Maschine ist. Der Interviewer befragt beide Probanden unter gleichen Bedingungen; er weiß nicht, ob er es aktuell gerade mit dem Menschen oder mit dem Computer zu tun hat. Zu diesem Zweck sollte die Kommunikation zwischen dem Befragenden und den beiden Probanden, dem menschlichen und dem maschinellen, nur schriftlich stattfinden.


Turing argumentierte, daß, wenn es dem Interviewer nicht gelänge, herauszufinden, welcher seiner Gesprächspartner der Mensch und welcher der Computer ist, man dem Computer mit der gleichen Berechtigung Intelligenz zubilligen müsse wie dem Menschen. Ein Computer, der das Nachahmungsspiel, den Turing-Test, bestehen würde, müßte also als intelligent bezeichnet werden.


Der Turing-Test ist vielfach kritisiert worden, unter anderem, weil er nur ganz bestimmte Aspekte der Intelligenz testet, nämlich vor allem sprachliche, und damit provoziert, daß nur dieser Aspekt menschlicher Intelligenz auf den Computern simuliert wird, die antreten, den Turing-Test zu bestehen.




Begriff:

TV-Karte


Erklärung:


ermöglicht das Fernsehen per PC


Eine TV-Karte ist eine Karte mit der man Fernsehprogramme auf dem Computer enpfangen kann.


Sie wird in den Computer eingebaut und wie ein Fernseher mit einer Antenne oder einem Kabel verbunden.


Narürlich braucht man dafür noch die entsprechende Software, die es ermöglicht über ein Fenster auf dem Monitor fernzusehen.




Begriff:

Twisted Pair


Erklärung:




Begriff:

Type-1-Schriften


Erklärung:


Schriften, die ihre Beschreibung in Form von PostScript-Befehlen speichern. Das von Adobe entwickelte Format ist zu einem Standard in der Druckvorstufe geworden.




Begriff:

Typograf


Erklärung:


ist eine andere Bezeichnung für "Schriftsetzer".


Mit Typograf kann auch ein Schriftenverwaltungsprogramm gemeint sein, wie ATM (Adobe Type Manager) von Adobe.




Begriff:

Typografie


Erklärung:


Begriff aus typos (Abdruck, Abbild, Form) und graph (Malerei, Schrift, einritzen); Lehre von der Form und Gestaltung der Schriftzeichen, im weiteren Sinn der Darbietung von Text auf verschiedenen »Oberflächen« .


Lehre von den einzelnen Buchstaben, von der Zusammenfügung einzelner Buchstaben zu Wörtern, von Wörtern zu Zeilen, Zeilen zu Absätzen, Textblöcken, Spalten.


Die Typographie beschäftigt sich also mit den Grundelementen der Textgestaltung. Moderne Typographie muß dabei die elektronischen Medien miteinbeziehen und sich auch mit den speziellen Problemen der Bildschirmausgabe, der Ausgabe von Schrift über Projektionsmedien etc. auseinandersetzen.


Begriff:

typographischer Punkt (p) (DTP-Point)


Erklärung:


Typographisches Maßsystem auf Basis der Teilung eines Meters.

Didot-System (deutsch-französisches Normalsystem)

Kurzzeichen: p


Altes System:(Bleisatz)

1 m = 2660 typographische Punkte (p)

1 p = 0,376 mm


Neues System:(Fotosatz)

1 p = 0,375 mm

1 p = 3/8 mm

1 p = 1/2666 m




Begriff:

Typometer


Erklärung:


Ein Typometer besteht aus einem transparenten Material, mit dessen Hilfe man die Schriftgröße und den Zeilenabstand ermitteln kann. Bei den meisten Typometern wird die Schriftgröße anhand der Großbuchstaben (Versalien) bestimmt. Genauso kann man anhand der Maßeinteilung auch die Abstände der Zeilen zueinander oder auch die Randbreiten der Seite in Millimeter ermitteln.

 



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