Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- S -

 

 


Begriff:

Sammelhefter


Erklärung:


Maschine zur buchbinderischen Fertigung von Broschüren.Der Sammelhefter trägt die (bereits gefalzten) Druckbögen zusammen, heftet und schneidet die Broschüre.




Begriff:

Samt-Papier


Erklärung:


Einseitig mit Woll- oder synthetischen Fasern beflocktes Ausstattungspapier. Z.B. für Geschenkkartonagen.





Begriff:

Sand-Papier


Erklärung:


Mit Glas- oder Sandkörnchen beschichtetes, zähes Papier. Zum Abschleifen von Holzteilen.




Begriff:

SAP


Erklärung:


Systemanalyse Programmentwicklung


SAP ist ein deutsches Softwareunternehmen aus Walldorf, das 1972 von fünf ehemaligen Angestellten von IBM gegründet wurde. SAP hat sich auf betriebliche Software spezialisiert, Programme zur Verwaltung von Kunden- und Personaldaten, Lagerhaltung, Controlling, Buchführung und weiteren Aufgaben. In diesem Bereich hält SAP, auf der Liste der Softwarehäuser insgesamt an Nummer vier, weltweit die Spitzenposition - selbst Microsoft steuert seinen Betriebsablauf mit SAP-Programmen. Aufgrund der aufwendigen Installation ist die Anwendung im allgemeinen auf Grossunternehmen beschränkt.


Der zur Zeit gültige Standard ist SAP R/3, der seit den neunziger Jahren entwickelt wurde. Das R/3 System läuft auf unterschiedlichen Plattformen und ist internetfähig. Es hat sich international zum de facto Standard für Betriebssoftware entwickelt.




Begriff:

Satinage


Erklärung:


Aus dem französischen Wortschatz stammende Fachbezeichnung für glatte/glänzende Oberfläche.




Begriff:

satiniertes Papier


Erklärung:


Das maschinenglatte (=raue) Papier kann in besonderen Glättwerken (Kalandern) nachträglich unterschiedlich stark geglättet (satiniert) werden. Je nach Anforderung kann Papier einseitig oder beidseitig satiniert oder scharf satiniert sein. Dies dient der besseren Beschreibbarkeit.




Begriff:

Satzart


Erklärung:


Darunter zählen Linksbündiger Flattersatz, rechtsbündiger Flattersatz, Blocksatz und Mittelachssatz




Begriff:

Satzfahne


Erklärung:


nennt man den Druck des unkorrigierten Satzes ohne Berücksichtigung der endgültigen Seitenaufteilung.




Begriff:

Satzspiegel


Erklärung:



Der Satzspiegel legt fest, wo auf einer Seite Texte und Graphiken bzw. Bilder liegen und welche Maße und Abstände sie haben. Dies wird häufig auch als das Layout einer Seite bezeichnet. Der Satzspiegel gerät bei technischen Dokumenten und Lehrbüchern, die Information kompakt und zusammenhängend präsentieren sollen, leicht in den Konflikt zwischen Ästhetik und Funktion. Zuweilen wird jedoch übersehen, dass auch die Ästhetik eine Funktion besitzt - nämlich die, beim Leser Gefallen und damit Akzeptanz zu finden.




Begriff:

Satzzeichen


Erklärung:


Als Satzzeichen gelten Zeichen wie Punkt, Komma, Strichpunkt, Doppelpunkt, Frage- und Ausrufungszeichen, Auslassungspunkte, Anführungszeichen oder die Strichformen wie der Binde- oder Trennstrich, der Geviertstrich oder der Schrägstrich.




Begriff:

Saugfähigkeit


Erklärung:


Die messbare Fähigkeit bestimmter Papiersorten, Flüssigkeit in sich aufzunehmen (Saughöhe in 10 min.). Z.B. Lösch-, Reagenz-, Filtrierpapiere.




Begriff:

Saugpost


Erklärung:


Voluminöses, saugfähiges Papier für das (früher verbreitete) Abzugsverfahren mit Schablonenvervielfältigern und Schablonendruckern neuerer Generation.




Begriff:

SC-Papier


Erklärung:


SC steht für supercalandered. Es handelt sich um ein satiniertes, mit Füllstoffen versehenes, holzhaltiges Naturpapier. Für Zeitschriften im Rotationsdruck.




Begriff:

Scanauflösung - Scannerauflösung


Erklärung:

Einheit der Auflösung beim Scannen von analogen Bildvorlagen.
Formel:

Auflösung (in dpi) = Druckrasterweite (Lpi) x (Qualitätsfaktor) x Vergrößerungsfaktor




Begriff:

Scanner


Erklärung:


Gerät zum Einlesen und Digitalisieren von Texten, Barcodes und Graphiken


Ein Scanner (von engl.: to scan, dt.: absuchen, abtasten, erfassen) ist ein Gerät zum Einlesen von Texten, Barcodes und Graphiken in einen Computer.


Der Scanner beleuchtet die Vorlage zeilenweise und nimmt die unterschiedlich hellen und dunklen Flächen, bei Farb-Scannern auch die verschiedenen Farbwerte, durch entsprechende Helligkeits- und Farbsensoren auf. Auf diesem Wege wird die Vorlage digitalisiert.


Es gibt OCR-Scanner (OCR: Optical Character Recognition) für Text, Scanner für Graphiken und Scanner für Barcodes (Balken-Codes, Strich-Codes).


Man unterscheidet Hand-Scanner, Flachbett-Scanner und Trommel-Scanner. Der Hand-Scanner wird von Hand über die Vorlage geführt. Bei dem Flachbett-Scanner wird die Vorlage, ähnlich wie bei einem Fotokopierer, auf eine Glasplatte gelegt. Beim Trommel-Scanner wird die Vorlage auf eine transparente Trommel gespannt. Die Trommel rotiert dann über die Licht- und Farbsensoren.


In die meisten Kassen in Supermärkten ist ein Scanner integriert, der den Barcode auf den Waren einliest, die über den Scanner hinweggeführt werden.





Begriff:

Schablonendruck


Erklärung:


Vervielfältigungsverfahren, bei dem die Druckfarbe an den zu druckenden Stellen durch eine (Wachs-) Schablone auf das saugfähige Papier übertragen wird (Abzug-Papier).




Begriff:

Schaugrößen


Erklärung:


Texte oder Titel die auch auf größere Distanz lesbar sein müssen, werden mit Schriftgraden ab 48 Punkt gesetzt. Diese Schriftgrößen nennt man auch Plakat- oder Schaugrößen.




Begriff:

Scheckkartenformat


Erklärung:


Die Scheckkartengröße hat sich als Standard für Visitenkarten eingebürgert.


Format: 54 x 85 mm




Begriff:

Scheuerfestigkeit (Papier)


Erklärung:


Messbare, aber nicht mit absoluter Sicherheit steuerbare Abriebfestigkeit (der Druckfarbe) beim gegeneinander "Scheuern" von nicht lackierten Drucksachen. Mattgestrichene Papier-Sorten sind nicht so scheuerfest wie glänzende.




Begriff:

Schmalbahn


Erklärung:


Der Begriff "Schmalbahn" sagt, dass ein Formatpapier "schmalseitig" aus der Rolle geschnitten wurde, z.B. das Format 61 x 86 cm aus einer 61 cm breiten Rolle (Bahnbreite und Laufrichtung). Somit läuft der Papierbogen parallel zur langen Bogenkante.




Begriff:

Schnellhefter-Karton


Erklärung:


Meist holzhaltiger, geklebter, möglichst widerstandsfähiger Aktendeckelkarton. Zur Fertigung von Schnellheftern, Jurismappen, Hängemappen u.ä.




Begriff:

Schnittmarken


Erklärung:


Auch Formatecken oder Passkreuze genannt, sind wichtig für die Filmmontage und zum Schneiden. Die Schnittmarken legen somit das Endformat fest.




Begriff:

Schnittmuster-Papier


Erklärung:


Dünnes Seidenpapier, dass so reißfest ist, dass sich das aufgedruckte Schnittmuster mit einem gezahnten Rädchen auf den Stoff übertragen lässt.




Begriff:

Schnittstelle


Erklärung:


Übergangs- und Verbindungsstelle zwischen zwei Systemen


Eine Schnittstelle (engl. Interface oder Port) bildet einen Übergang und ermöglicht die Kommunikation zwischen zwei Systemen.


Unterschieden wird zwischen der Mensch-Maschine-Schnittstelle und der Maschine-Maschine-Schnittstelle.


Eingabegeräte wie Tastatur, Maus oder Joystick bilden die Mensch-Maschine-Schnittstelle für die Eingabe; Ausgabegeräte wie Bildschirm, Plotter, Drucker oder Lautsprecher bilden die Mensch-Maschine-Schnittstelle für die Ausgabe.


Auch die Hard- und Software-Komponenten des Computers müssen Daten und Steuerungsinformationen untereinander und mit den Peripheriegeräten austauschen. Dieser Austausch erfolgt über die Maschine-Maschine-Schnittstelle. Zu den Maschine-Maschine-Schnittstellen gehört zum Beispiel die parallele Schnittstelle, an die für gewöhnlich der Drucker angeschlossen wird, und die serielle Schnittstelle, an die Maus oder das Modem angeschlossen sind.


Als (Benutzer-)Schnittstelle wird auch ein Web-Formular oder eine Eingabemaske bezeichnet, über das zum Beispiel Daten in eine Datenbank eingegeben werden können. Im Englischen wird auch eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) als Schnittstelle (Interface) bezeichnet.


Betriebssysteme und Gerätetreiber besitzen eine "Application Programming Interface" (API), über die sie mit einer Anwendung Daten austauschen können.




Begriff:

Schreib-Leinen


Erklärung:


Nicht mehr sehr gebräuchlicher Bedruckstoff. Z.B. für Ausweise aus beschichtetem und stark satiniertem Gewebe.





Begriff:

Schreibmaschinen-Papier


Erklärung:


Eine Gruppe vornehmlich holzfreier, weißer und zartgetönter, radierfester, matter Papiere (60 - 90 g/qm). Für die Beschriftung mit der Schreibmaschine. Die besseren Qualitäten werden gern mit dem Wortteil "-post" (wie z.B. Hartpost oder Bankpost) versehen.




Begriff:

Schreibpapier


Erklärung:


In der Regel satiniertes, tintenfestes Papier in unterschiedlichen Qualitäten. Vom einfachen, mittelfeinen Schreib (für Formulare) bis zum hochwertigen Bücherschreib. Für Journale, Dokumente und zur besseren Handbeschriftung.




Begriff:

Schreibschriften


Erklärung:

Schriften, die Handschriften sind oder imitieren, wobei die Gemeinen sich zumeist berühren.

(Gemeine sind die Kleinbuchstaben des Alphabets. Sie werden auch als Minuskeln (lat. minor = kleiner) bezeichnet.)




Begriff:

Schrenz-Papier


Erklärung:


Aus unsortiertem Altpapier hergestelltes, einfachstes Packpapier. Für Herstellung billiger Verpackungs-Tüten (Obst) und als Ausgangsstoff für Wellpappe.




Begriff:

Schrift


Erklärung:


Entscheidend für die Funktionalität von Schriften ist natürlichdie Lesbarkeit.


Der Mensch liest nicht Buchstabe nach Buchstabe, sondern das Auge springt auf einer "Leselinie" von Fixationspunkt zu Fixationspunkt. Das Auge bleibt nur einen Sekundenbruchteil auf einer Stelle ruhen und sieht lediglich etwa 3 cm scharf.Da das gewohnte Schriftbild besser und schneller erkannt wird, sind weitverbreitete Schriftarten besser lesbar als ausgefallene Schriften oder etwa Schreibschriften. Auch bei den Auszeichnungs-Schriften gibt es Unterschiede in der Lesbarkeit. Kursive und fette Schriften sind schlechter lesbar. Gut zu lesen sind dagegen halbfette Schriften. Bei Texten mit geringem Umfang kann man natürlich auch extravagante Schriften einsetzen.Die typografische Raumaufteilung spielt ebenfalls eine große Rolle für dieLesbarkeit:Buchstaben-Abstand (Spationierung) Gesperrte Schrift ist schlechter lesbar.Wort-Abstand (Ausschluss)Der Wort-Abstand sollte kleiner als der Zeilen-Abstand sein.Zeilen-Abstand (Durchschuss)Geringer Durchschuss vermindert die Lesbarkeit.


Schmale Zeilen sind im Flattersatz besser lesbar, da Gedanken so leichter zusammengefasst werden können. Breite Spalten sind dagegen im Blocksatz besser zu lesen, weil das Schriftbild für das Auge ruhiger ist.Weitere Faktoren für die Lesbarkeit sind Farbe von Schrift und Schrifthintergrund.Entscheidend ist hierbei der Kontrast der Schrift zum Hintergrund. Auch stark glänzendes Papier vermindert die Lesbarkeit. Dagegen wirken Bilder auf glänzendem Kunstdruck-Papier brillanter. Ferner sind positive Schriften (schwarz auf weiß) weitaus besser lesbar als helle Schriften auf dunklem Grund.




Begriff:

Schriftart


Erklärung:


Schrifttyp.

Schriften kann man in verschiedenen Kategorien einteilen, z.B. Antiquaschiften, Groteskschriften.Ferner kann man verwandte bzw. zusammengehörige Schriften zu Schriftfamilien mit einem gemeinsamen Namen (z.B. Helvetica) zusammenfassen, z.B. leichte, magere, halbfette, fette, kursive Ausführungen.




Begriff:

Schriften-Verwaltungsprogramm


Erklärung:


Siehe ATM - Adobe Type Manager.




Begriff:

Schriftfamilien


Erklärung:


heißen Gruppen formal zusammengehörender Schriften mit demselben Namen, die in unterschiedliche Garnituren unterteilt sind und gewöhnlich von einem einzigen Entwerfer stammen.




Begriff:

Schriftgrad


Erklärung:


Ist die ältere Bezeichnung für Schriftgröße.


Sie wird gemessen in Punkt oder Millimeter.Dabei werden die Buchstabenhöhe einschließlich Ober-und Unterlängen gemessen. Die Schrift sollte nicht zu klein sein, aber auch nicht zu groß, da der Text mehr Fixationen erfordern und somit unübersichtlich würde.


Für Erwachsene sind 10 Punkt optimal.




Begriff:

Schrifthöhe


Erklärung:


wird oft als Höhe der Versalien - also unter Auslassung der Unterlängen - gemessen, ebenso aber auch als Höhe des Buchstabens mit Ober- und Unterlängen definiert. Dies ist der Grund für manche Verwirrung. Satzsystemhersteller benutzen leider unterschiedliche Höhendefinitionen.




Begriff:

Schriftlinie


Erklärung:


Auch "Grundlinie" genannt, heißt die Linie, auf der die Schrift läuft bzw. steht.




Begriff:

Schriftschnitt


Erklärung:


Sind unterschiedliche Varianten zu einer Grundschrift z.B. Fett(Bold), Normal(Regular;Book), Kursiv(Italic).



Begriff:

Schulbuch-Papier


Erklärung:


Leicht holzhaltiges bis holzfreies, mattgestrichenes Papier in lesefreundlicher Färbung. Zur Herstellung von Schulbüchern mit farbigen Bildteilen.




Begriff:

Schulschreib


Erklärung:


Holzfreies, scharf maschinenglattes Schreibpapier. Für die Herstellung von "tintenfesten" Schulheften.




Begriff:

Schuppenanleger


Erklärung:


Im Gegensatz zum Einzelbogenanleger wird hier bei Bogendruckmaschinen nicht Bogen für Bogen einzeln zu den Vordermarken transportiert, sondern es werden mehrere Bogen gleichzeitig überlappend (schuppenweise) befördert. Das ermöglicht höhere Laufruhe der Maschine und höhere Geschwindigkeiten.




Begriff:

Schuppentauen


Erklärung:


Früher häufig zum Einbinden von Schulbüchern und -heften verwendetes zähes, farbiges Packpapier mit charakteristischer Schuppenmarkierung.




Begriff:

Schusterjunge


Erklärung:


Wenn die erste Zeile eines neuen Absatzes am Ende einer Spalte steht, spricht man vom Waisenkind oder auch Schusterjungen.



Begriff:

Schwellenwert


Erklärung:


Der Schwellenwert bestimmt den Grenzpunkt, von wo an Tonwerte (Grautöne) entweder zu Weiß oder Schwarz gezählt werden. Es entsteht ein Strichbild was nur die Information weiß oder schwarz kennt. Mit Änderung des Schwellenwertes verändert sich im Bild das Verhältnis zwischen Weiß und Schwarz.




Begriff:

Schwerentflammbares Papier


Erklärung:


Wird unter Zugabe von anorganischen Stoffen hergestellt. In der Regel auch mit chemischen Mitteln imprägniert, die bei Hitze unbrennbare Gase abspalten. So wird dem zur Verbrennung des Papieres notwendigen Sauerstoff kein "Zutritt" gelassen.




Begriff:

Schärfentiefe


Erklärung:


Die sogenannte Schärfentiefe bezeichnet den Bereich, der vor und hinter einem fokussierten Objekte ebenfalls noch scharf abgebildet wird. Er dehnt sich etwa 1/3 vor und 2/3 hinter dem anvisierten Motiv aus. Die Schärfentiefe lässt sich durch zwei Faktoren beeinflussen. Auf der einen Seite besteht eine Wechselbeziehung zwischen der Entfernungseinstellung zum Motiv und der verwendeten Blende. Sie ist auch unter dem Begriff Blendeneffekt bekannt und lautet.


Je weiter geschlossen die Blende (also je größer die Blendenzahl), desto größer die Schärfentiefe.


Auf der anderen Seite besteht aber auch eine Beziehung der Schärfentiefe zu der verwendeten Brennweite des Objektivs.


Je größer die Brennweite, desto geringer die Schärfentiefe.


Das heißt, man muss bei der Verwendung einer Weitwinkelbrennweite keinen so großen Wert auf die Fokussierung des Objekts legen, da eh so gut wie alles im Schärfebereich liegt. Im Gegensatz dazu, muss man bei der Verwendung einer Telebrennweite die Entfernungseinstellung sehr genau vornehmen, da kaum Schärfentiefe vorhanden ist; ebenso bei Makroaufnahmen, die ebenfalls eine große Brennweite erfordern.


Anmerkung: Genau genommen hängt die Schärfentiefe nicht von der Brennweite, sondern von dem abgebildeten Maßstab ab: Je kleiner der Maßstab, desto größer die Schärfentiefe. Daher weisen Digitalkameras im Vergleich zu Kleinbildkameras (bei gleicher Motivgröße) allgemein hin auch immer eine größere Schärfentiefe auf, weil der CCD-Sensor in der Regel kleiner als das 35 mm Negativ ist.


Diese Beziehungen kann man sich für die Bildgestaltung zunutze machen. Um ein Motiv hervorzuheben (z.B. das Gesicht bei einer Porträtaufnahme), sollte man eine geringe Schärfentiefe wählen, wodurch der Hintergrund (bei ausreichendem Abstand zum Motiv wohlgemerkt) verschwommen bzw. unscharf dargestellt wird. Für die Kameraeinstellung bedeutet dies die Wahl einer großen Blendenöffnung (kleinen Blendenzahl) und/oder die Verwendung einer großen Brennweite.

Auf der anderen Seite muss bei Landschaftsaufnahmen, die in den meisten Fällen durchgängig von vorne bis hinten scharf sein sollen, eine große Schärfentiefe erzeugt werden: hier wird an der Kamera eine kleine Blendenöffnung (große Blendenzahl) und/oder eine kleine Brennweite gewählt.




Begriff:

Schöndruck


Erklärung:


Fachbegriff aus dem konventionellen Offsetdruck für den Druck der Vorderseite eines Druckbogens.




Begriff:

Schönseite


Erklärung:


Aufgrund ständig verbesserter Fertigungsmethoden haben die meisten Papiere eine kaum noch feststellbare Zweiseitigkeit. Die hellere, geschlossenere Filzseite wird als Schönseite bezeichnet.




Begriff:

Screendesign


Erklärung:


Gestaltung von Bildschirmoberflächen, Programmen und Webauftritten.




Begriff:

Scribble


Erklärung:


Scribbel ist eine Ideenskizze, die erste Gedanken visualisiert.




Begriff:

Script Kiddy


Erklärung:


Neben Hackern und Crackern gibts da noch die Script Kiddy's: Diese besondere Spezies der Computerinteressierten verschafft sich den Zugang zum datenbasierten fremden Eigentum durch Anwenden von Hackersoftware, die nicht selbst erstellt und selten selbst verstanden, sondern lediglich benutzt wird, um es nach Hackermanier zu Ruhm und Ansehen zu bringen.




Begriff:

SCSI


Erklärung:


Small Computer System Interface


dt.: Schnittstelle für kleine Computer-Systeme


SCSI (gesprochen: "Skasi") ist eine Schnittstelle für Klein-Computer, also für Personal Computer (PCs) im Unterschied zu Großrechnern (z.B. Mainframes).


An die SCSI-Schnittstelle kann neben einem CD-ROM-Laufwerk oder einer zusätzlichen Festplatte auch ein Scanner, ein Drucker oder eine digitale Kamera an den PC angeschlossen werden. Diese Peripheriegeräte verfügen über eine eigene Steuereinheit. SCSI-Geräte arbeiten vom Bus des Computers unabhängig. Da die SCSI-Geräte ihr eigenes Bus-System verwenden, wird der Prozessor (CPU) des Computers entlastet und der Datenaustausch zwischen Computer und Zusatzgerät beschleunigt. Dadurch kann schneller auf eine SCSI-Festplatte oder eine CD-ROM zugegriffen werden als das über eine andere Schnittstelle möglich wäre.


Der erste SCSI-Standard wurde bereits 1986 vom "American National Standards Institute" (ANSI) verabschiedet. SCSI-1 erlaubte eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 5 Megabyte pro Sekunde (MByte/s). Heute sind der Ultra-2 SCSI-Standard oder schnellere Varianten weithin gängig. Ultra-2 Wide (U2W) SCSI erlaubt eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 80 MByte/s bei 40 MHz. Durch den Einsatz von zwei Übertragungskabeln läßt sich die mögliche Kabellänge auf über 10m ausweiten.


Der neueste SCSI-Standard ist Ultra3 (auch Ultra 160 genannt) und erlaubt Übertragungsraten von bis zu 160 MByte/s.




Begriff:

SD-Papier


Erklärung:


Gruppe der selbstdurchschreibenden Papiere, die Anfang der 50er Jahre in Amerika entwickelt wurden. Sie ermöglichen die Durchschrift ohne Kohlepapier. Von den unterschiedlichen Technologien hat das chemische Reaktionspapier die größte Verbreitung. In Mikrokapseln eingebettete Farbstoffe werden durch Druck zerstört und bewirken auf einer chemisch behandelten "Nehmerschicht" eine farbige Reaktion.


Dabei heißt:

CB = coated backside (Oberblatt)

CFB = coated front- and backside (Mittelblatt)

CF = coated frontside (Unterblatt, Schlussblatt).




Begriff:

SDRAM


Erklärung:


Synchronous Dynamic Random Access Memory


dt.: Synchroner, dynamischer Zufallszugriff-Speicher


Das "Synchronous Dynamic Random Access Memory" wird als Hauptspeicher (Arbeitsspeicher; RAM) verwendet. Ein SDRAM kann mit einem Gigabit weitaus mehr Daten speichern als die heute noch üblichen 256-Megabit-Chips. Seine Speicherkapazität entspricht etwa 64.000 Textseiten. Er wird daher vor allem in Hochleistungsrechnern (Mainframes) und tragbaren Computern (PDAs) eingesetzt. Der SDRAM ist aber nicht nur besonders speicherfähig, sondern auch besonders schnell: Mit Hilfe des sogenannten Double-Data-Rate-Prinzips, das eine effiziente Ausnutzung des Steuersignals ermöglicht, kann er Daten mit 400 Megabit pro Sekunde und Datenleitung übertragen.




Begriff:

Secare-Rollen


Erklärung:


Verpackungspapiere in Rollenform, die von ihrer Breite und dem Rollendurchmesser auf Abroll-/Abreißapparate zugeschnitten sind.




Begriff:

Second-Level-Domain


Erklärung:


Bestandteil eines Domain-Namens.Die Second-Level-Domain wird oft von einem Firmennamen abgeleitet.




Begriff:

Seidenpapier


Erklärung:


Dünnes, weiches Packpapier (8 - 25 g/qm) in mehreren Spezialqualitäten (z.B. Flaschen-, Blumen-, Dekorationsseiden). Auch chlor- und säurefrei zum Einwickeln von Gegenständen aus Edelmetall.




Begriff:

seitenglatt


Erklärung:


Filme, die aus nur einem Teil pro Seite bestehen, d. h. nicht zusammenmontiert sind. Seitenglatte Filme lassen sich leichter verarbeiten, so z.B. können keine Filmkanten auftauchen.




Begriff:

Seitenleser-Papier


Erklärung:


Genormtes Belegleserpapier. Zur Verarbeitung in elektronischen Seitenlesegeräten.




Begriff:

Seitenmontage (Page Composition)


Erklärung:


Zusammenstellen aller grafischen und typografischen Elemente eines Layouts zu einer druckfertigen Seite. Die Seitenmontage wurde früher per Film, heute wird sie auf digitalem Wege am Bildschirm vorgenommen.




Begriff:

Seitenspiegel


Erklärung:


Montagebogen mit vorgedruckten Hilfslinien für das exakte Kleben der Zeitungsseiten.




Begriff:

Seitenumbruch


Erklärung:


Der Seitenumbruch ist die Stelle im Text, wo der Umbruch in eine neue Seite erfolgt. Nachfolgender Text steht nun in der nächsten Seite.




Begriff:

Seitenversatz


Erklärung:


Bei rückengehefteten Broschüren ist das äußerste Blatt länger als das innerste.Damit der Stand der Seiten und vor allem der Paginierung immer gleich bleibt, muss der Bund bei den äußeren Blättern entsprechend vergrößert werden.




Begriff:

Selbstklebe-Papier/Folien


Erklärung:


Mehrschichtig sind diese meist wie folgt aufgebaut: Eine obere Schicht aus dem bedruck- bzw. beschreibbaren Papier, eine mittlere aus Klebstoff und eine untere (Abdeckpapier). Diese schützt den Klebstoff vor Austrocknung und Schmutz (Haftklebe-Papier).




Begriff:

Semantik


Erklärung:

Bedeutungslehre

Die Semantik untersucht, inwieweit Zeichen einer bestimmten Bedeutung entsprechen.
Dabei wird versucht, auf möglichst logische Art und Weise, Regeln zu finden, die es dem Betrachter erleichtern, Zeichen zu interpretieren.
Unter semantischem Aspekt gibt es drei Zeichenarten:




Begriff:

Semaphor


Erklärung:


Konzept zur Realisierung des wechselseitigen Ausschlusses von Prozessen.


Von E.W. Dijkstra (~1968) vorgeschlagenes Konzept zur Realisierung des wechselseitigen Ausschlusses von Prozessen mittels einer geschützten Variablen s (Semaphor) und zwei Zugriffsfunktionen P(s) (Passer = Betreten) und V(s) (Verlaat = Verlassen). Semaphore können benutzt werden, um zwei oder mehrere Prozesse bezüglich kritischer Bereiche zu synchronisieren (z.B. Zugriff auf eine Hardware - Ressource, welche nur von einem Prozess benutzt werden darf).


Das bedeutet, dass ein Prozess beim Zugriff auf eine Systemressource (beispielsweise eine Schnittstelle zu einem Speichermedium) zuerst den Status der Semaphor überprüft und dann, wenn er selbst darauf zugreift, diese ändert, um die Auslastung der Ressource anzuzeigen.


Semaphoren dienen also dem Multiprocessing bzw. Multitasking bei Betriebsystemen.




Begriff:

Semiotik


Erklärung:

Semiotik ist die Wissenschaft, die sich mit der allgemeinen Lehre und der Analyse von Zeichen, Zeichenbeziehungen und Zeichenprozessen beschäftigt.

Seit Platon beschäftigt man sich in der Philosophie mit der Semiotik.
In der Semiotik werden Vorgänge kritisch analysiert und daraus Rückschlüsse auf die Gestaltung von Zeichen gezogen.

Zur Semiotik gehören drei Disziplinen:

- Semantik
- Syntaktik
- Pragmatik




Begriff:

Separation


Erklärung:


Das Verfahren, um Farbwerte eines Bildes so aufzuteilen, daß die Grundfarben des verwendeten Farbsystems durch Graustufen dargestellt werden können, nennt man Separation.





Begriff:

Serifen


Erklärung:


Mit Serifen meint man kleine Querbalken an den An- und Abstrichen der Schriftzeichen.




Begriff:

Serifenbetonte Linear-Antiqua


Erklärung:

Die Schriften dieser Schriftgruppe zeichnen sich durch mehr oder weniger gleiche Strichstärken einschließlich der - meist stumpfen - Serifen aus. Die Serifen wirken aufgrund deren formaler Gleichwertigkeit gegenüber anderen Buchstabenteilen leicht überbetont.

Die serifenlosen Linear-Antiqua-Schriften entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als der Bedarf an auffälligen Schriften für Werbezwecke und Geschäfts- und Privatdrucksachen, sogenannte Akzidenzen, zunahm. Aus den klassizistischen Schriften entwickelte sich die Gruppe der serifenbetonten Linear-Antiqua, auch Egyptienne-Schriften genannt. Diese Bezeichnung wurde abgeleitet von in diesen neuen Schriftentwürfen gedruckten Veröffentlichungen über den Ägypten-Feldzug Napoleons und die dort geraubten Kulturgüter.




Begriff:

Serifenlose Linear-Antiqua


Erklärung:


Die gleichfalls zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstandenen Schriften dieser Gruppe werden auch Grotesk-Schriften genannt, da die damaligen Leser sie im Vergleich zu den herkömmlichen Schriften als "grotesk" empfanden.


Die Schriften weisen als besonderes Merkmal neben einer mehr oder weniger gleichmäßigen (linearen) Strichstärke den Verzicht auf Serifen und An- und Abstriche bei den Gemeinen auf, die Buchstaben sind also auf das Wesentlichste reduziert. Dies bewirkt einen sachlich-neutralen Eindruck und eine schnellere visuelle Erfassbarkeit. Eine bessere Lesbarkeit ist damit jedoch nicht zwangläufig verbunden, denn das Auge des Lesers bedarf der Serifen, die den Blick besser über die Zeile führen, so dass für längeren Mengentext meist Serifen-Schriften benutzt werden.


Man unterscheidet drei Untergruppen der Serifenlosen Linear-Antiqua:


Grotesk-Schriften i.e.S. sind Schriften, die in gewisser Weise noch klassischen Antiqua-Schriften verhaftet sind.


Historische Beispiele:


- Gill

- Frutiger


Humanistische Sans Serif haben einen sehr neutralen, gleichmäßigen Charakter.Historische Beispiele:


- Univers

- Helvetica

- Arial


Geometric Sans Serif besitzen ein stark geometisches, aus Grundformen konstruiertes Erscheinungsbild.


Historische Beispiele:


- Bauhaus

- Futura




Begriff:

Serifenlose Schriften


Erklärung:


nennt man aus der Antiqua entstandene Schriften, oft mit linearem Strich, die keine Serifen aufweisen.




Begriff:

Server


Erklärung:

Rechner oder Programm, der Anwendungen und Dokumente bereithält

  1. Rechner (Hardware), der Anwendungen und Dokumente bereithält, auf die andere Rechner (Clients) zugreifen können.

  2. Programm (Software), das bestimmte Dienste anbietet, auf die mit Hilfe spezieller Anwendungen (Clients) zugegriffen werden kann. Das Server-Programm kennt die Regeln und Verfahren, um bestimmte Internet-Dienste anbieten zu können, zum Beispiel FTP-Server, E-Mail-Server, News-Server. Als Web-Server bezeichnet man die Software, mit deren Hilfe auf einem Internet-Rechner WWW-Dokumente bereitgestellt werden. Der Web-Server reagiert auf die Anfragen eines Client, zum Beispiel eines Web-Browsers, indem er die angeforderten HTML-Seiten oder andere Dateien übermittelt.


Die Client-Server-Architektur wird sowohl im Internet eingesetzt, zum Beispiel für Name-Server, als auch in lokalen Netzen (LANs). In lokalen Netzen werden Server zur Steuerung der Zugriffe auf die Netz-Ressourcen wie Drucker und Festplatten eingesetzt (siehe auch Partition, Quota). Der Server weist den in diesem LAN als Arbeitsplatzrechner (Workstations) verwendeten Rechnern einen Anteil an den gemeinsam genutzten Ressourcen zu.

Während die Server im Internet für alle zugänglich sind (offene Server), sind die Server in lokalen Netzen (LAN-Server) wie Intranet und Extranet meist nur für deren authorisierte Nutzer zugänglich (geschlossene Server).

Server werden vor allem als Ad-Server, FTP-Server, LAN-Server, Mail-Server, Name-Server, News-Server (Feed) und Proxy-Server verwendet. Dabei können mehrere Server-Programme auf demselben Rechner (Host) laufen.




Begriff:

Server-Side-Refresh


Erklärung:


Methode zur Banner-Rotation


Der Server-Side-Refresh ist ein Verfahren zur Banner-Rotation. Beim Server-Side-Refresh erzwingt der Web-Server, daß in bestimmten Zeitintervallen ein neues Banner im Browser geladen wird. Dadurch muß nicht die komplette Web-Seite, sondern nur die Bannerfläche neu geladen werden.





Begriff:

Servlet


Erklärung:


Server Applet, Anwendung, die auf einem (Web-) Server läuft


Servlets sind Applets, meistens Java-Applets, die auf einem Web-Server laufen.


Während Java-Applets normalerweise auf Seite des Clients, also auf dem Rechner des Surfers ausgeführt werden, laufen Servlets auf dem Server, der dem Client die Daten übermittelt. Der Grund ist meistens, dass die Applikationen auf serverseitige Datenbanken zurückgreifen. Beispiele sind E-Commerce-Anwendungen oder komplexe Datenbankabfragen. Durch die Abfrage des Users wird das Servlet gesteuert, das wiederum entscheidet, wie die Seite aussieht, die dem Browser auf Clientseite übermittelt wird. Ein Servlet setzt beispielsweise bestimmten Text in Textfelder ein.


Für solche kleine Applikationen, die auf dem Server laufen und vom Client gesteuert werden, kommen auch CGIs in Frage. Java-Servlets sind aber schneller, da bei CGIs für jede Abfrage ein neuer Prozess gestartet werden muss. Dagegen bleibt ein Servlet im Arbeitsspeicher des Servers, neue Abfragen bilden lediglich einen neuen Thread. Ausserdem sind Java-Servlets zwischen verschiedenen Servern übertragbar.


Servlets sind Bestandteil der Java2 Enterprise Edition Plattform von Sun, die ein API zur Servlet-Entwicklung enthält. Diese Technologie, vermittels derer Servlets zur Steuerung von Web-Seiten programmiert werden können, wird Java Server Page (JSP)genannt.


Für Servertypen wie Apache und andere gibt es Erweiterungen, die sie Servlet-fähig machen.




Begriff:

SET


Erklärung:


Secure Electronic Transaction


dt.: sichere elektronische Transaktion


Das SET-Protokoll ist ein Daten-Übertragungsverfahren über das Internet für besonders gesicherte Transaktionen, das vor allem im Online-Zahlungsverkehr (und damit im E-Commerce) Verwendung findet. Es dient zur Sicherung von Zahlungen per Kreditkarte im Internet.


SET wurde in Zusammenarbeit großer Computer-Unternehmen wie IBM, Microsoft und Netscape mit Kreditkartenunternehmen wie Visa und Mastercard entwickelt. Das Protokoll ist eine Kombination älterer Standards, die sich nicht durchgesetzt haben, nämlich der "Secure Transaction Technology" (STT) von Visa und Microsoft und des "Secure Electronic Payment Protocol" (SEPP) von Mastercard, IBM, Netscape und Cybercash.


Für die Verschlüsselung der Daten und deren Authentifizierung durch eine digitale Signatur werden das RSA-Verfahren und der "Data Encryption Standard" (DES) verwendet.




Begriff:

Set-Top Box


Erklärung:


Fernseh-Zusatzgerät


Von engl. television set, dt.: Fernsehgerät; engl. on top, dt.: obendrauf und engl. box, dt.: Kiste, Kasten


Allgemein bezeichnet der Ausdruck Set-Top Box ein Zusatzgerät zum Fernsehapparat, das dessen Funktionen erweitert. Es kann sich dabei zum Beispiel um Satelliten-Empfänger, Decoder für den Empfang von Digital-Fernseh-Programmen, WebTV (Internet-Anschluß für den Fernseher) oder Pay-TV-Decoder handeln.


Set-Top Boxen übernehmen Funktionen wie die Dekomprimierung (siehe Datenkompression) oder Entschlüsselung von Daten (siehe Verschlüsselung), die Digital-Analog-Wandlung (ähnlich einem Modem), die Rückkanalverwaltung (vom Nutzer zum Sender) und die Abrechnung bei Pay per view-Programmen.


Meist ist mit Set-Top Box jedoch ein Zusatzgerät zum Fernsehapparat gemeint, mit dessen Hilfe der Nutzer im Internet surfen und das Fernsehgerät dabei als Bildschirm benutzen kann. Die Möglichkeiten, die diese Set-Top Box bietet, sind jedoch gegenüber dem Zugang zum Internet per Modem oder Netzkarte aufgrund der engen technischen Grenzen des Zusatzgeräts deutlich eingeschränkt.


Als Betriebssystem für Set-Top Boxen werden vor allem Windows CE, (eine vereinfachte Version des Microsoft-Betriebssystems Windows), und PersonalJava, (ein Betriebssystem auf Grundlage von Suns plattformunabhängiger Programmiersprache Java), verwendet.





Begriff:

SGML


Erklärung:


Standard Generalized Markup Language - Standard für Dokument-Beschreibungssprachen


dt.: Allgemeine Standard-Seitenbeschreibungssprache


SMGL ist ein Standard für Auszeichnungssprachen für digitale Dokumente.


SGML basiert auf früheren Entwicklungen von IBM wie die General Markup Language (GML) und ist eine von der International Standardization Organization (ISO) im Jahre 1986 als ISO 8879 genormte Meta-Seitenbeschreibungssprache (siehe Metasprache).


Eine Auszeichnungssprache besteht aus "Tags" (dt.: Markierungen), mit denen bestimmte Strukturelemente eines Dokuments, zum Beispiel Formatierungen, eindeutig und rechner- sowie software-unabhängig gekennzeichnet werden können. Während die Dateiformate von Textverarbeitungsprogrammen zur Darstellung des Dokuments ein bestimmtes Rechnersystem und eine bestimmte Software erfordern, sollen SGML-Auszeichnungssprachen eine geräteunabhängige (plattformübergreifende) Darstellung von Dokumenten ermöglichen.


SGML strukturiert und kennzeichnet Inhaltselemente eines Dokuments in Form von Text. Mit Hilfe von festgelegten Markup-Anweisungen (Markierungen wie zum Beispiel Title, Chapter, Footnote) kann ein Dokument strukturiert und dessen Inhaltselemente (Text, Bilder, Tabellen) bezeichnet werden.


Ein derart ausgezeichnetes Dokument kann mit Hilfe von SGML-Interpretern auf beliebigen Plattformen dargestellt werden. Dabei muß das spätere Layout des Dokuments nicht berücksichtigt werden; es kann unproblematisch in verschiedene Layouts überführt werden. SGML wird daher vielfach im Verlagswesen und der Buchproduktion verwendet.


SGML selbst ist keine Auszeichnungssprache, sondern eine generelle "Grammatik", aus der eine konkrete Auszeichnungssprache mit Hilfe einer "Document Type Definition" (DTD) abgeleitet wird. Die bekannteste DTD von SGML ist HTML.


Die "Extensible Markup Language" (XML) ist eine vereinfachte Form der SGML und dient zur Erstellung strukturierter Web-Dokumente. XML wird "erweiterbar" (extensible) genannt, weil man in dieser Sprache seine eigenen Auszeichnungs-Tags erstellen kann.




Begriff:

Shading


Erklärung:


Etwa "Schattieren", sinngemäß "Ausleuchten".3D-Objekte werden mit künstlichen Lichtquellen beleuchtet. Dabei wird der Grad der Helligkeit einzelner Polygone festgelegt.




Begriff:

Shareware


Erklärung:


Kostenlose Testversionen von Software


Von engl.: to share; dt.: teilen, abgeben


Shareware ist (anders als Public Domain) urheberrechtlich geschützte Software. Sie wird meist zur Erprobung, zum Beispiel für 30 Tage, kostenlos abgegeben. Nach Ablauf der Testzeit wird der Benutzer aufgefordert, für das Programm zu bezahlen, wenn er es weiterhin benutzen möchte.




Begriff:

Shell


Erklärung:


Textorientierte Schnittstelle zum Betriebssystem


dt. wörtl.: Schale


Eine Shell ist eine textorientierte Schnittstelle zum Betriebssystem; ein Programm, das dem Benutzer die direkte Kommunikation mit dem Betriebssystem erlaubt.


Unter dem Microsoft-Betriebssystem DOS/Windows bildet das Programm (Kommando-Interpreter) COMMAND.COM die Shell; für Unix gibt es verschiedene Shells. In den Unix-Shells wie Bourne-, C-, tcsh, Korn- oder BASH-Shell wird - wie in der Eingabeaufforderung unter DOS - ein fester Satz von Befehlen verwendet. Für das Betriebssystem MacOS spielt der Apple Macintosh Finder die Rolle einer Shell.




Begriff:

Shell-Account


Erklärung:


Zugangsberechtigung für einen Rechner, die die Arbeit mit einer Shell erlaubt


Zugangsberechtigung (Account) für einen Rechner, die die Arbeit mit einer Shell erlaubt. Nur wenige Web-Space- und Internet-Provider (ISP) bieten solche Zugänge an.




Begriff:

Shockwave


Erklärung:


Ein Satz von Tools, mit denen Präsentationen aus Macromedia Director für das Internet aufbereitet werden können.


Shockwave ermöglicht skalierbare Vektorgrafiken, Sound und Animationen, das mit einem speziellen Plug-In vom Browser angezeigt werden kann.




Begriff:

Shooting


Erklärung:


Abkürzung für Foto-Shooting, d.h. professionelle Werbefotografie.




Begriff:

Shopper


Erklärung:


Englisch für Einkäufer.


Begriff:

Siebdruck


Erklärung:


Durchdruckverfahren.

Durch ein Sieb wird Farbe auf den zu bedruckendenGegenstand gedrückt. Nicht zu bedruckende Stellen werden von einer (fotochemisch hergestellten) Schablone abgedeckt.Eignet sich besonders für Verpackungsdruck und Bedrucken von Metallen und Kunststoffen.




Begriff:

Siebseite


Erklärung:


Die bei der Blattbildung dem Sieb zugewandte Seite (Gegensatz: Filzseite/Schönseite).




Begriff:

Signatur


Erklärung:


Textzeilen, die unter einen Usenet-Artikel oder eine E-Mail gesetzt werden


Eine Signatur besteht aus Textzeilen, die unter einen Usenet-Artikel oder eine E-Mail gesetzt werden. Üblicherweise beinhaltet die Signatur Name, Beruf, Post-Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie die E-Mail-Adresse des Autors. Eine Signatur sollte nicht länger als vier bis fünf Zeilen sein.


Nicht zu verwechseln mit der digitalen Signatur, die ein Authentifizierungsverfahren ist.




Begriff:

Signet


Erklärung:

lat.: „signum“= Zeichen

Es wurde vornehmlich als Unterschrift und Siegel verwendet. Im Deutschen bedeutet es etwa das Gleiche.

Ab dem 18. Jh. wurden mit Signets Publikationen der Buchdrucker bzw. Verleger versehen.

Signet ist der Oberbegriff für folgende Zeichen:

- Bildzeichen
- Wortzeichen
- Einzelbuchstabenzeichen
- Zahlenzeichen
- kombinierte Zeichen

Funktionen:

1. Identitätsfunktion

2. Kommunikationsfunktion




Begriff:

Silbentrennung


Erklärung:


Moderne DTP- und Textprogramme trennen Wörter nach vorgegebenen Algorithmen der jeweilig eingestellten Sprache. Alternativ bzw. ergänzend dazu ist der wahlfreie Trennstrich, der unsichtbar manuell eingegeben wird und nur wirksam ist, wenn das Wort am Zeilenende an der vorgegebenen Stelle getrennt werden kann. Dies ist notwendig, weil Trennalgorithmen nie vollkommen arbeiten können. Beispiel hierfür: "Trenne nie st!" Diese Regel gilt nicht bei zusammengesetzten Wörtern wie "Verfahrens-technik", die von fast allen Trennalgorithmen falsch getrennt werden.




Begriff:

Silicon-Papier


Erklärung:


Durch Beschichten mit Silicon werden Papieroberflächen "abweisend" gegen viele Stoffe gemacht. Ankleben von Leim, Kleister oder anderen klebrigen Stoffen wird verhindert. Für Abdeckpapiere von selbstklebenden Papieren, Folien, Etiketten.




Begriff:

SIM-Karte


Erklärung:


Subscriber Identification Module


Teilnehmeridentifizierungsmodul


SIM-Karten sind Telefonkarten für Mobiltelefone. SIM-Karten sind nötig, um als Teilnehmer in einem GSM-Netz mobil telefonieren zu können. Die SIM-Karte identifiziert den Teilnehmer, über sie läuft die Kostenabrechnung und Nutzungsprotokollierung.


Auf der SIM-Karte ist die IMSI (International Mobile Subscriber Identity) des Teilnehmers gespeichert. Dieser Identitätscode besteht aus einer aus 3 Ziffern bestehenden Länderkennung, einer 2 Ziffern umfassende Netzkennung sowie die bis zu 10 Ziffern betragende Nutzerkennung.





Begriff:

Simultankontrast


Erklärung:


Simultankontrast ist die Fähigkeit des Sehorgans, das Aussehen von Farbnuancen durch den Einfluß der Umfeldfarben zu verändern.




Begriff:

Site


Erklärung:


Englisch für Ort, Standort.Allgemein ein Standort, an dem einer oder auch mehrere Hosts stehen. Im Zusammenhang mit dem WWW wird Site mit Website gleichgesetzt.




Begriff:

Site Map


Erklärung:


Übersicht über die Gliederung einer Website. Oft Bestandteil der Website selbst.




Begriff:

Skala (4C)


Erklärung:


Siehe Euroskala.



Begriff:

Skalieren


Erklärung:


Das Verkleinern oder Vergrößern von Zeichen, Bildern und Objekten nennt man Skalieren. Ein stufenloses, verlustfreies Skalieren ist nur mit Vektorgrafiken möglich.




Begriff:

skin


Erklärung:


engl. Haut, Fell


Ein Skin ist eine Grafik-Datei, die genutzt wird, um die visuelle Oberfläche (GUI) eines Programmes zu verändern. Durch einen Skin kann man Frames, Bildlaufleisten, Buttons und andrere Elemente völlig anders aussehen lassen ohne die Funktion zu beeinträchtigen.


Auf vielen Sites im Internet lassen sich Skins für verschiedene Programme kostenlos downloaden. Zum Beispiel für Winamp, den beliebten Media Player für Windows gibt es bereits über 3 000 Skins.


Es gibt auch Audio-Skins, mit denen man natürlich nicht die GUI verändert sondern akustischen Signale eines Programmes.


Die meisten Skin-Sites bieten auch Vorlagen an, um eigene Skins zu erstellen. Dafür braucht man dann nur noch ein gutes Grafikprogramm wie Photoshop oder Paint Shop Pro und ein Programm um den erstellten Skin wiederzugeben (z.B. Macromedia's Extreme 3D). Den selbst kreierten Skin kann man natürlich auch auf eine Skin-Site uploaden, um auch anderen die Freude daran zu gönnen.




Begriff:

Slashdot Effect


Erklärung:


Auswirkung eines Links von einem populären News-Server


Als "Slashdot Effect" bezeichnet man das folgende Phänomen: Wenn in einem neuen Posting in dem populären Internet-Nachrichtenangebot Slashdot die Adresse (URL) einer Web-Site erwähnt wird, geschieht es immer wieder, daß die Zugriffe Neugieriger auf den Host der in dem Artikel erwähnten Web-Site so stark zunehmen, daß dieser dem Ansturm nicht mehr gewachsen ist.




Begriff:

SLIP


Erklärung:


Serial Line Internet Protocol - Internet-Protokoll für Modem-Verbindungen


dt.: Internet-Protokoll für serielle Verbindungen


Das "Serial Line Internet Protocol" ist ein Datenübertragungsprotokoll im Internet, das für Modem-Verbindungen benutzt wird. Das SLIP ermöglicht die Übertragung von Datenpaketen über telefonische Einwahlverbindungen.




Begriff:

Smart Card


Erklärung:


Chip-Karte oder Karte mit anderem Datenspeicher


Eine Smart Card ist eine Plastikkarte in Kreditkartengröße, die einen Datenspeicher enthält, wie zum Beispiel eine Telefonkarte, eine Krankenkassenkarte oder eine Bank-Karte für den Bankautomaten.


Die Daten können in Barcodes, Magnetstreifen, optischen Speichern oder Speicher-Chips gespeichert sein.


Die auf den Chip-Karten gespeicherten Daten können von einem speziellen Lesegerät (Smart Card Reader) gelesen werden. Es gibt auch kontaktlos lesbare Chip-Karten, deren Daten berührungslos durch dichtes Vorbeiführen der Karte an einem Lesegerät gelesen werden können.


Neben Smart Cards, die lediglich passive Speicher darstellen, gibt es auch solche, die mit Hilfe eines integrierten Micro-Controllers beliebige, einfache Programme ausführen können, zum Beispiel Sicherheitsüberprüfungen. Auf Krypto-Controller-Karten ist ein Co-Prozessor integriert, der Daten verschlüsseln kann. Solche Karten werden unter anderem bei der Erzeugung einer digitalen Signatur verwendet.




Begriff:

SMG


Erklärung:


Special Mobile Group - Normungsinstitut für Mobiltelefonie


Die "Special Mobile Group" ist eine europaische Standardisierungsinstitution für Mobiltelefonie. Die SMG bildet eine Untergruppe des "European Telecommunications Standards Institute" (ETSI), die die Normen und Standards für das Mobilfunksystem "Global System for Mobile Communications" (GSM) entwickelt; insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit zu internationalem Roaming.




Begriff:

SMIL


Erklärung:


Synchronized Multimedia Integration Language


W3C-Standard zur Einbindung sychronisierter Multimediainhalte in WWW-Dokumenten. SMIL (gespr. wie engl. "smile") basiert auf dem XML-Standard, so dass die Unterstützung dieses Konzepts durch künftige Browsergenerationen sichergestellt sein dürfte.


Für die Entwicklung von SMIL-Anwendungen stehen bereits verschiedene z. T. kostenlose Programme zur Verfügung. Die Darstellung der SMIL-Inhalte innerhalb von Web-Seiten geschieht z. B. durch das RealPlayer-Plugin.




Begriff:

Smilies


Erklärung:


Sie tagen dem Umstand Rechnung, dass in einem großen Teil textbasierten Medium wie es das Internet ist, möglicherweise Emotionen nicht ohne weiteres erkennbar sind. ":-)", ":-("




Begriff:

SMS


Erklärung:


Short Message Service


dt.: Kurznachrichten-Dienst


CEPT-Standard für kurze Text-Nachrichten (bis zu 160 alphanumerische Zeichen) an Mobiltelefone im GSM-Netz, die auf dem Handy-Display dargestellt werden.


SMS-Daten können auch während eines Telefonats übertragen werden.


SMS wird als Punkt-zu-Punkt-Dienst (Point to Point; SMS-PP) und als Cell-Broadcasting-Dienst (SMS-CB) angeboten. Beim SMS-PP erhält nur ein bestimmter Mobilfunk-Teilnehmer die bis zu 160 alphanumerische Zeichen lange Nachricht. Beim SMS-CB erhalten alle Mitglieder einer bestimmten, zuvor festgelegten Gruppe (Cell) die gleiche, maximal 93 alphanumerische Zeichen lange Nachricht.




Begriff:

SMTP


Erklärung:


Simple Mail Transfer Protocol


Das "Simple Mail Transfer Protocol" ist ein Protokoll für die Übertragung von Nachrichten (Messaging) in einem Computernetz. Im Internet wird SMTP für E-Mail verwendet.


SMTP gehört zur TCP/ IP-Protokollreihe und läuft, ebenso wie zum Beispiel das FTP-Protokoll, auf der Anwendungsschicht (Application Layer), also auf Schicht 7 des OSI-Schichtenmodells.




Begriff:

SNMP


Erklärung:


Simple Network Management Protocol - Protokoll für die Verwaltung und Wartung eines lokalen Netzes


Das "Simple Network Management Protocol" (SNMP) ist ein Protokoll für die Verwaltung und Wartung von Rechnern und Peripheriegeräten in einem lokalen Netz (LAN).




Begriff:

SOAP


Erklärung:


Simple Object Access Protocol


Das Simple Object Access Protocol SOAP ist ein plattformunabhängiges, XML-basiertes Protokoll, welches dazu dient, Anwendungen über das Web oder in heterogenen Computernetzen mittels des Hypertext Transfer Protocol (HTTP) miteinander kommunizieren zu lassen.


SOAP dient also zum Austausch von komplexen Datenobjekten zwischen verschiedenen Programmen. Damit kann eine Software, beispielsweise eine Web-Dienstleistung, andere Programme aufrufen, etwa um eine Kreditkartenabfrage zu starten oder Kalenderdaten aus einem Programm einzubinden, wenn beide Rechner durch ein TCP/IP-Netz wie das Internet oder die meisten Intranets verbunden sind. HTTP und XML sind offene, etablierte Systeme, die von allen gängigen Betriebssystemen unterstützt werden.


Im Kern legt SOAP fest, wie ein komplexes XML-Objekt in einen HTTP-"Umschlag" verpackt und versand wird. Ein besonderer Vorteil: auf diese Art muss nicht für jeden mögliche Aufruf eines Programms von außen die Firewall des Rechners, auf dem es läuft, extra konfiguriert werden, weil SOAP-Datenaustausch als HTTP-Abfrage über einen standardmäßig freigegebenen Port erfolgt.


Hinter der Entwicklung von SOAP steht Microsoft.




Begriff:

Softproof


Erklärung:


Unter Softproof versteht man, dass die Bilddarstellung auf dem Monitor dem späteren Druckergebnis von der Anmutung her gleicht.




Begriff:

Software


Erklärung:

Computerprogramme

Mit Software bezeichnet man zusammenhängende Computerbefehle, die auf dem Rechner ausgeführt werden, also Computerprogramme. Im Gegensatz zur Hardware ist Software variabel, derselbe Rechner kann bei verschiedenen Programmen ganz unterschiedliche Funktionen ausführen.

Software ist strikt betrachtet nicht mit Daten identisch, da Daten keine Instruktionen enthalten und auf dem Rechner nicht ausgeführt, sondern verarbeitet werden.

Software wird oft in drei Kategorien eingeteilt:


Software unterliegt prinzipiell dem Urheberschutz. Allerdings wird Software nicht immer verkauft, manchmal wird sie auch gratis verbreitet (Shareware,Freeware),

Software-Entwicklung wird manchmal als Software-Engineering bezeichnet.




Begriff:

Sonderfarben


Erklärung:


Im Gegensatz zu den genormten Skalenfarben, mit denen man über Rasterung Farben mischen kann, werden Sonderfarben „echt“gedruckt.





Begriff:

Sonderzeichen


Erklärung:


Alle Zeichen eines Zeichensatzes, die nicht Ziffern, Buchstaben oder Steuerzeichen sind, zählt man zu den Sonderzeichen. Zu den Sonderzeichen zählen beispielsweise Satzzeichen und Symbolzeichen.




Begriff:

Spam


Erklärung:


1. Vielfach versandter Usenet-Artikel

2. unerwünschte Werbe-E-Mail



Usenet-Ausdruck für einen Artikel, der einzeln oder per Crossposting in zahlreiche Newsgroups abgeschickt wird.



Sammelbegriff für unerwünschte E-Mail, die meist als "Bulk-Mail" (Massenaussendung) verschickt wird. Die offizielle englische Bezeichnung ist "unsolicited commercial e-mail" (UCE); dt.: unaufgefordert zugesandte Werbe-E-Mail.


"Spamming" ist vergleichbar mit Postwurfsendungen und ungebetenen Marketing-Telefonanrufen oder -Faxen. Spam verbreitet meist kommerzielle Inhalte und verstößt gegen die Netiquette.


Spam ist eigentlich Dosenfleisch - Der Begriff stammt vermutlich von einem berühmten Monty Python-Sketch ("Well, we have Spam; tomato & Spam; egg & Spam; egg, bacon & Spam...").




Begriff:

Spationieren


Erklärung:


Wenn der Zeichenabstand der Buchstaben zueinander vergrößert wird, spricht man vom Spationieren.




Begriff:

SpeedStep


Erklärung:


Energiespar-Technologie für Prozessoren von Intel


SpeedStep ist eine Technologie von Intel, die speziell für Prozessoren mobiler Geräte entwickelt wurde und durch verringerten Energieverbrauch längere Betriebsdauer ermöglichen soll. Bislang wird die Technik bei Pentium III-Prozessoren zum Einsatz.


SpeedStep ermittelt, ob der Rechner mit Netzstrom arbeitet oder Strom vom Akku bezieht. Ist letzteres der Fall, wird die Taktrate und die Kernspannung des Prozessors abgesenkt. Auf diese Weise wird der Rechner zwar langsamer, aber die mögliche Betriebsdauer ohne Wiederaufladen wird wesentlich verlängert.




Begriff:

speicherresident


Erklärung:


Speicherresident nennt man Programme oder Programmteile, deren Daten während des Rechnerbetriebs nicht routinemässig auf Datenträger wie die Festplatte geschrieben und bei Bedarf wieder in den Arbeitsspeicher eingelesen werden, sondern die ganze Zeit im Arbeitsspeicher verbleiben.


Dazu gehören im Allgemeinen die für den Rechnerbetrieb zentralen und häufig durchgeführten Teile des Betriebsystems oder beim Programmablauf eines Anwendungsprogrammes ständig wiederkehrende Programmroutinen.


Einerseits verkürzen speicherresidente Programme die Zugriffszeiten, weil die für das Einlesen der Daten vom Datenträger in den Arbeitsspeicher benötigte Zeit entfällt. Andererseits verringern sie die verfügbare Kapazität des Arbeitsspeichers.


Speicherresident sind auch viele Viren, die dafür sorgen, dass das Betriebssytem sie die ganze Zeit im Arbeitsspeicher hält, von wo aus sie andere Programme infizieren können.




Begriff:

speicherresistent


Erklärung:


Siehe speicherresident.




Begriff:

Spielkarten-Karton


Erklärung:


Hochwertiger, mit dunklem Klebstoff unbedingt spaltfest geklebter, undurchsichtiger, zäher, klangharter, lackierfähig gestrichener Karton. Teilweise auch mit dunkler Einlage.




Begriff:

Spiralheftung


Erklärung:


Bindeverfahren zum Heften von Einzelblättern. In die Blätter werden Löcher eingestanzt, durch welche eine Drahtspirale eingefädelt wird.




Begriff:

Spitzlichter


Erklärung:


In der Fotografie bezeichnet man so die extrem hellen Reflexionspunkte auf den hochglänzenden Oberflächen, welche –unter Umständen aufgrund zu starker Ausleuchtung –sehr wenige oder gar keine Bilddetails enthalten.




Begriff:

Spoofing


Erklärung:


Absichtliche Verwendung eines fremden oder fiktiven Domain-Namens


Engl.: to spoof; dt.: parodieren, verballhornen


Spoofing ist die absichtliche, unerlaubte Verwendung eines fremden Domain-Namens in der E-Mail-Adresse, um die Identität zum Beispiel eines Spammers (also eines Versenders von massenhafter, unverlangter Werbe-E-Mail; siehe UCE, Spam) zu verschleiern.


Als Spoofing bezeichnet man auch die scherzhafte Verwendung eines fiktiven Domain-Namens in der E-Mail-Adresse.




Begriff:

SQL (MySQL) - Structured Query Language


Erklärung:

Structured Query Language - strukturierte Abfragesprache für Datenbanken

Die "Structured Query Language" (dt.: strukturierte Suchabfragesprache) ist eine strukturierte Abfragesprache für relationale Datenbanken.

SQL orientiert sich an der natürliche Sprache (Englisch) und ist daher relativ leicht zu erlernen und handzuhaben. Dennoch stellt sie ein Werkzeug mit grossem Potential dar, um auf einem Datenbank-Server gespeicherte Daten abzufragen und zu bearbeiten. Ursprünglich wurde SQL vor allem in Großdatenbanken gebraucht, mittlerweile wird es aber auch für kleinere Anwendungen verwendet. Ausserdem wird SQL zunehmend auch im Internet-Bereich für die Implementierung von Online-Datenbanken eingesetzt.

Eine typische SQL-Anfrage sieht etwa so aus:

Hier werden aus der Datenbank-Tabelle 'kunden' die Vor- und Nachnamen sowie die Adressen aller Kunden, die im Postleitzahlbereich 1 wohnen, ausgewählt und in alphabetischer Reihenfolge sortiert.

SQL ist keine Programmiersprache im herkömmlichen Sinne, da sie keine prozeduralen Funktionen bietet, mit denen der Ablauf eines Programms gesteuert werden kann. Es handelt sich um eine reine Abfragesprache, die allein zur Manipulation der vom Datenbank-Server verwalteten Daten dient.

Die Ausführung von SQL-Abfragen kann durch die direkte Eingabe der Abfrage in die Eingabefunktion eines Datenbank-Servers erfolgen. Damit jedoch werden die abgefragten Daten meistens nur mit einer minimalen Formatierung angezeigt.

Beispiel-Ergebnis einer SQL-Anfrage mit dem MySQL-Server:

Üblicher ist, daß SQL-Abfragen direkt in Programme eingebettet werden. Damit können Anwendungen erstellt werden, die die Bearbeitung der Daten wesentlich benutzerfreundlicher gestalten lassen. Zum Beispiel: die Inhalte dieses Net-Lexikons werden von einem SQL-Server (MySQL) verwaltet und werden mittels einer Reihe von Perl-Programmen abgefragt und bearbeitet und als HTML-Seiten angeziegt.

SQL wurde in den frühen 70er Jahren von IBM entwickelt, kurz nach der Erfindung des Konzepts einer relationalen Datenbank durch Dr. E.F. Codd. Sie wurde als eine leicht zu erlernende Abfragesprache konzipiert zu einem Zeitpunkt, als Rechner noch keine anwenderfreundlichen Benutzeroberflächen besassen. Damit wurde auch Nichtprogrammierern die Arbeit mit Datenbanken ermöglicht, wodurch SQL eine schnelle Verbreitung fand. In den 80er Jahren erzielten auf SQL basierende kommerzielle Datenbank-Server und -Anwendungen große Erfolge und verhalfen SQL zu ihrer Stellung als dominante Datenbank-Abfragesprache. Die erste und bekannteste kommerzielle Implementierung dürfte Oracle SQL von Oracle Corporation sein. Andere SQL-Implementierungen stammen von Unternehmen wie Sybase, Informix und Microsoft.

Mittlerweile werden SQL-Datenbank-Server auch als freie Software angeboten, z.B. mSQL, PostgreSQL und MySQL. Diese bieten nicht den gleichen Funktionsumfang wie die Anwendungen der großen Software-Häuser, sind jedoch durchaus leistungsfähige Datenbank-Server und können für kleinere und mittlere Applikationen kostengünstig eingesetzt werden. Die meisten laufen auch auf gewöhnliche PCs und können fast immer unter Linux, manchmals unter Windows eingesetzt werden.

Bis zur Festlegung des Standards SQL89 durch das ANSI in 1989 gab es keine herstellerunabhängige Definition von SQL. Trotz SQL89 existierten jedoch weiterhin Unterschiede zwischen verschiedenen SQL-Implementierungen; erst mit der Verabschiedung des neuen Standards SQL2 (auch als SQL92 bekannt) 1992 wurde eine Norm festgelegt, an die sich die meisten Hersteller halten konnten. SQL3, die Nachfolgerin von SQL2, ist zwar bereits weitgehend festgelegt worden, jedoch noch nicht offiziell verabschiedet. SQL3 implementiert u.a. objektorientierte Datenbank-Abfragen.




Begriff:

SSI


Erklärung:


Server Side Include


Server Side Include sind ein Verfahren, um durch Befehle, die in den HTML-Code einer Web-Seite eingefügt werden, den Web-Server zu veranlassen, an dieser Stelle die zu übermittelnde HTML-Seite zu modifizieren (man spricht auch vom Server-Parsing).


Webseiten, die Server-Side-Includes enthalten, besitzen normalerweise .shtml als Datei-Endung.


Dabei kann entweder Text (#include) oder der Wert einer Umgebungsvariablen (#echo) eingefügt werden, es können aktuelle Datei-Attribute angegeben werden (Dateigröße: #fsize, Letzte Änderung: #flastmod), das Output-Format festgelegt (#config) oder ein CGI (#exec) aktiviert werden.


Mit SSI können also dynamische Web-Seiten generiert werden. Es gibt keinen festen Standard für SSI-Befehle, die erwähnten und weitere haben sich jedoch als de-facto-Standard etabliert.


Ein Vorteil von SSI ist es, dass man auf diese Weise beispielsweise eine allen Seiten einer Web-Seite gemeinsame Komponenten in einer einzigen zentralen Datei anlegt wird, deren Inhalt per #include in die Seiten einbezogen wird. Eine Änderung an dieser einzelnen Datei lässt sich natürlich viel leichter durchführen, als wenn man an allen Seiten überall dieselbe Änderung durchführen muss.





Begriff:

SSL


Erklärung:


Secure Socket Layer - Standard zur gesicherten Datenübertragung


SSL ist ein offener Standard der Firma Netscape Communications für die gesicherte Datenübertragung (DFÜ) im Internet. Mit Hilfe von SSL soll der unberechtigte Zugriff auf sicherheitsrelevante Informationen wie etwa Kreditkartennummern verhindert werden. Dadurch soll vor allem ein sicherer elektronischer Zahlungsverkehr über das World Wide Web ermöglicht werden. SSL ist aber auch in anderen Bereichen als dem Online-Zahlungsverkehr einsetzbar.


Das Verfahren basiert auf öffentlichen Schlüsseln (Public-Key-Verschlüsselung).


In der sogenannten Hello-Phase' baut der Client (Kunde) eine Verbindung zum Server auf und übermittelt ihm, welche Krypto-Algorithmen er unterstützt. Der Server wählt daraus ein Public-Key-, ein Privat-Key- und ein Hash-Verfahren aus und teilt sie dem Client mit. Der Server sendet ein Zertifikat, das unter anderem den öffentlichen Schlüssel des Servers enthält. (Mit Hilfe des Zertifikats kann der Client überprüfen, ob die Antwort tatsächlich vom gewünschten Server stammt.)


Der Client generiert einen Sitzungsschlüssel (Session Key) für einen Datenaustausch per Private-Key-Verfahren. Diesen Schlüssel chiffriert der Client mit dem öffentlichen Schlüssel des Servers und schickt ihn an den Server. Der Client authentifiziert den Server, indem er ihm eine Reihe von mit dem Sitzungsschlüssel chiffrierten zufälligen Testnachrichten schickt, die der Server nur dann korrekt dechiffrieren und bestätigen kann, wenn es sich um den echten' Server handelt. In einem optionalen Schritt kann der Server auf vergleichbare Weise den Client authentifizieren. Die Client-Authentifikation funktioniert nur dann, wenn der Client über ein offiziell registriertes Zertifikat verfügt.


Beide Seiten schließen den initialen Verbindungsaufbau ab und chiffrieren alle weiteren Datenpakete mit dem Sitzungsschlüssel. Das verwendete Private-Key-Verfahren ist RC4. (mit freundlicher Genehmigung Hybris GmbH)




Begriff:

Stahlstichprägedruck


Erklärung:


Tiefdruckverfahren mittels gravierter oder geätzter Stahldruckform, für Banknoten, Wertpapiere und wertvolle Geschäftsdrucksachen.




Begriff:

Stanzung - Stanzen


Erklärung:


Mit Stanzen kann man fast beliebige, auch unregelmäßige Formen erzeugen. Benötigt wird ein Stanzwerkzeug.




Begriff:

Steg


Erklärung:


Siehe Stege.




Begriff:

Steganographie


Erklärung:


Ein Verschlüsselungsverfahren


Steganographie ist ein Verfahren, auf eine solche Weise zu kommunizieren, daß diese Kommunikation für Uneingeweihte nicht erkennbar ist. Zu diesem Zweck wird eine verschlüsselte Nachricht in einer anderen Nachricht oder anderen Daten versteckt, so das dies für einen Außenstehenden nicht erkennbar ist (siehe Chaffing and winnowing).


Ähnlich wie bei einem digitalen Wasserzeichen werden zusätzliche Informationen in eine Datei eincodiert, die nur mit einem speziellen Programm oder Tool wieder lesbar gemacht werden können.




Begriff:

Stege


Erklärung:

Diese Bezeichnung für Seitenränder oder Spaltenzwischenräume stammt nochaus den Zeiten von Bleisatz und Buchdruck. Damals wurden die Zwischenräumedurch das Einbauen von Metallstegen in die Druckformen erreicht.

Die vier begrenzenden Seiten des Satzspiegels nennt man Bund-, Kopf-, Seiten- und Fußsteg. Von einigen Autoren wird auch nur das Affix (z.B. "Bund") benutzt.

Die Stege werden zueinander in Proportion gesetzt. Die Größenrelation wird also nicht in absoluten Werten (z.B. x cm) sondern in Proportionsverhältnissen angegeben, und zwar in der Notation Bund : Kopf : Seite : Fuß. Dabei bekommt der Bundsteg in der Regel den Ausgangswert 2 zugewiesen, und die Breitenwerte der anderen Stege werden zu diesem Ausgangswert in Relation gebracht (vgl. Satzspiegel im Verhältnis 2:3:4:6).




Begriff:

Steindruck-Papier


Erklärung:


Heute nur noch selten verlangtes Offsetpapier. Für die Verwendung beim Steindruck von z.B. Landkarten.




Begriff:

Stern-Netz

Erklärung:




Begriff:

Steuerzeichen


Erklärung:


Mit Steuerzeichen werden Zeichen beschrieben, die normalerweise bei der Eingabe nicht auf dem Bildschirm sichtbar werden, aber eine bestimmte Aktion am Computer auslösen.




Begriff:

STOA


Erklärung:


Science and Technology Options Assessment Panel


Das "Science and Technology Options Assessment Panel" (STOA) ist ein Gremium des Europäischen Parlaments zur Technologiefolgenabschätzung.


Das STOA befaßt sich unter anderem mit Fragen der Kontrolle der Datenkommunikation durch Geheimdienste.





Begriff:

Straffentauen


Erklärung:


Auch Aufzugtauen genannt. Holzfreies, knotenfreies, scharf satiniertes Papier, meist gelblich eingefärbt. Für das niveaugerechte Unterlegen der Druckformen im Buchdruckverfahren.





Begriff:

Streaming


Erklärung:

Datenstrom, Echtzeitübertragung von Multimedia-Dateien

Streaming ist eine Bezeichnung für Multimedia-Dateien wie Sound- oder Videofiles, die nicht vollständig abgespeichert werden müssen, um auf dem Rechner abgespielt zu werden. Vielmehr kann das Abspielen gleichzeitig mit dem Download der Datei erfolgen. Auf diese Weise ist Echtzeitübertragung wie etwa der Empfang von Internetradio möglich.

Voraussetzung ist ein ununterbrochener Datenfluss vom Server zum Client und eine entsprechend schnelle Interaktion und Verarbeitung. Ein PlugIn oder ein Player dekomprimieren die gestreamten Daten und spielen sie gleichzeitig ab.

Ein Streaming-System besteht im allgemeinen aus vier Komponenten:


Um aus dem Internet Streaming-Dateien zu empfangen und abzuspielen, ist nur der Player notwendig. Die anderen drei Komponenten werden zum Herstellen bzw. Bereitstellen von Videos oder Sounddateien im Netz benötigt. Viele Streaming-Player wie etwa die nachfolgend genannten gibt es nicht nur als kostenpflichtige Vollversion, sondern auch als kostenlosen Download, zumindest in einer etwas leistungsschwächeren Variante.

Beispiele für Streaming-Software sind RealAudio, RealVideo, QuickTime und Streaming Media von Microsoft.

Streaming ist eine eindirektionale Technologie. Deshalb ist sie für Audio- oder Videokonferenzen ungeeignet.




Begriff:

Streaming Banner


Erklärung:


Bezeichnung für Banner, die Animationen oder Videos anzeigen


Als "Streaming Banner" bezeichnet man Banner, die als Stream (Datenstrom) Animationen oder Videos fast in Echtzeit wiedergeben. Sie sollen die Aufmerksamkeit des Umworbenen fesseln. Zum Darstellen dieses Banners wird entweder ein spezielles Plugin oder ein javafähiger Browser benötigt.





Begriff:

Streich-Rohpapier


Erklärung:


Holzhaltiges, häufiger holzfreies Papier. Als Träger der pigmentierten Streichfarbe (des Striches) bei Bilderdruck-/Kunstdruckpapier weist es hohe Qualität hinsichtlich Festigkeit, Gleichmäßigkeit, Reinheit, Maßhaltigkeit, Opazität und Weiße auf.





Begriff:

Streichverfahren


Erklärung:


Das Auftragen des Striches auf das Streich-Rohpapier erfolgt auf verschiedene Weisen. Die gebräuchlichsten: Rakelstrich, Walzenstrich, Bürstenstrich, Luftbürsten-/Luftdüsenstrich, Gussstrich.





Begriff:

Streifenleser-Papier


Erklärung:


Zur Gruppe der Belegleserpapiere gehöriges Papier. Zum elektronischen Lesen der Daten auf Endlosstreifen muss es von festgelegter Qualität (z.B. Reißlänge, Luftdurchlässigkeit, Abriebfestigkeit) sein.




Begriff:

Strichlitho


Erklärung:


Film, der keine Raster aufweist, z.B. die meisten Firmenlogos. Siehe auch Litho.




Begriff:

Stroh-Pappe


Erklärung:


Aus Strohstoff-Fasern hergestellte, billige und wenig widerstandsfähige Pappe. Für Rückwände, Unterlagen, Kartonagen.




Begriff:

Stylesheet


Erklärung:


Formatvorlage für HTML-Dokumente


Stylesheets sind Formatvorlagen für HTML-Dokumente. Sie haben eine ähnliche Funktion wie die Dokumentvorlagen vieler Textverarbeitungsprogramme: Sie enthalten alle typografischen Informationen, die für das Layout einer Seite notwendig sind.


Für Stylesheets wurden vom W3C besondere HTML-Spezifikationen entwickelt, die sogenannten Cascading Stylesheets (CSS). CSS definieren die Formateigenschaften einzelner HTML-Befehle. Dadurch braucht der Web-Designer Formatierungen nur einmal zentral festzulegen, Text und Layout-Anweisungen werden wieder voneinander getrennt.


Cascading Stylesheets gibt es in zwei Versionen: Die Version 1.0 entstand 1996, die Version 2.0 im März 1998. Der Microsoft Internet Explorer (MSIE) konnte als erster Browser Cascading Stylesheets interpretieren. In der Version 4.0 wertet er einen Teil der CSS-Version 2.0 und einige spezielle, von Microsoft eingeführte Stylesheet-Angaben aus. Erst der Netscape Navigator 4.x kann fast den vollen Sprachumfang der CSS-Version 1.0 interpretieren, jedoch nur einen Teil der Befehle der CSS-Version 2.0.




Begriff:

Störer


Erklärung:


Überkleber oder Eindruck.




Begriff:

Stülpdeckel-Kartons


Erklärung:


Meist als Faltschachtel lieferbare, zweiteilige Verpackungskartons. In ihr Bodenteil kann das Füllgut (z.B. 1.000 Blatt Papier DIN A4) lose aber dennoch passgenau eingelegt werden.




Begriff:

SubNetz e.V.


Erklärung:


Verein für privaten Internet-Zugang


Der Verein SubNetz e.V. für privaten Internet-Zugang ist ein privater ISP und bietet ähnliche Dienste wie das Individual Network (IN) an, nämlich: E-Mail, News, FTP, SLIP/ PPP und Zugang zum WWW. Auch SubNetz bietet ausschließlich Privatpersonen einen Anschluß an das Internet, d.h. kommerzielle Aktivitäten (zum Beispiel Spam) führen in der Regel zum Verlust des Internet-Zugangs.




Begriff:

Subsettings


Erklärung:


Die Reduktion von Schriftendateien auf eine begrenzte Zahl von Zeichen, in der Regel diejenigen, die in einem Dokument vorkommen. Subsetting zählt neben der Verschlüsselung zu den Verfahren, die vor dem illegalen Kopieren von Schriften schützen sollen. Acrobat von Adobe verwendet Subsetting bei PDF und Bitstreams TrueDoc bei PFR.




Begriff:

Subtraktive Farbmischung


Erklärung:

Farbmischung von Körperfarben (z.B. Vierfarbdruck).Cyan, Magenta, Yellow, (Kontrast) - Zusammendruck ergibt Schwarz. Die Körperfarben reflektieren nur bestimmte Lichtanteile des weißen Lichts zurück.

Theoretisch würde die vierte Farbe (Kontrast = Schwarz) nicht benötigt. In der Praxis jedoch bessere Ergebnisse.

Bei Unbuntfarbaufbau werden Grauschattierungen über Schwarz, Buntfarbenabstufungen über Cyan, Magenta, Yellow erzielt.



Begriff:

Suchkatalog


Erklärung:


Verzeichnisdienst im Internet, dessen Inhalte von Redakteuren gepflegt und vor allem strukturiert und kategorisiert werden. Der älteste und bekannteste dieser Kataloge ist Yahoo. Weitere sind z.B. Web.de und Lycos.





Begriff:

Suchmaschine


Erklärung:

Suchdienst im Internet, der eine Volltextsuche über seinen Datenbestand erlaubt. Dieser Datenbestand wird automatisch von Spidern aufgebaut. Zu den bekannten Suchmaschinen zählen Altavista, Hotbot und Google.




Begriff:

Suchsystem


Erklärung:

Dienst in einem Netz, der die Orientierung in großen Datenbeständen erleichtert

Ein Suchsystem ist ein Dienst in einem Computernetz, der die Orientierung in einem großen Datenbestand erleichtert. Man unterscheidet zwischen menübasierten und abfragebasierten Suchsystemen.




Begriff:

Sulfat-Karton


Erklärung:


Hochwertiger, aus Sulfatzellstoff gefertigter, gut zu verarbeitender Karton (Druck, Rillen, Falzen). Auch mit Strich und Prägung. Z.B. Für Glückwunsch-/Bildpostkarten, Buchumschläge und Prospektmappen.




Begriff:

Sulfat-Papier


Erklärung:


Aus mindestens 90% Sulfatzellstoff hergestelltes Papier mit hohen Festigkeitswerten, oft auch als Kraftpapier bezeichnet.




Begriff:

Sulfat-Zellstoff


Erklärung:


Zellstoff, der durch Kochen von Holzschnitzeln in einer alkalischen Schwefelsalzlösung entsteht, jedoch ist dieses Verfahren in der Bundesrepublik nicht erlaubt.




Begriff:

Surfen


Erklärung:


Das Verfolgen von Links im WWW


Umgangssprachlich auch als "sich durchklicken" bezeichnet.




Begriff:

swift3d


Erklärung:


Tool zur Einbindung von 3D-Objekten in Macromedia Flash


Um dreidimensionale Objekte in Macromedia Flash einzubinden, gab es bisher nur die Möglichkeit, Einzelbilder in 3D-Programmen (z.B. Adobe Dimensions) zu erstellen und diese dann Bild für Bild in Flash zu importieren.


Mit swift3d bietet die amerikanische Firma Electric Rain nun die Möglichkeit, dreidimensionale Animationen bequem zu erstellen und in Flash einzufügen. Hierbei werden wie in Flash lediglich Anfangs- und Endbild festgelegt sowie einige Parameter bestimmt. Den Rest erledigt das Programm selbstständig.




Begriff:

SWOP - specification for web offset publications


Erklärung:


(Abk. für engl. specification for web offset publications): Amerikanische Standard für die Druckfarben. Ähnlich wie die Euroskala legt er die Farbwerte der Prozeßfarben Cyan, Magenta Gelb und Schwarz fest.




Begriff:

Syntaktik


Erklärung:

Nach C. W. Morris betrachtet die Syntaktik Beziehungenzwischen den Zeichen untereinander.
Dabei versucht man, Gesetzmäßigkeiten herauszufinden, umbestimmte Empfehlungen für die äußere Form zu geben.
Syntaktische Regeln im Zusammenhang mit Zeichen sind:


In der Sprache
Als Teilbereich der beinhaltet die Grammatik Syntax die Gesamtheit der Regeln für die Bildung von Sätzen aus Morphemen, Wörtern und Satzgliedern.

In der Mathematik
Untersuchung der (mathematischen) Sprache bzw. ihrer Regeln unter dem Gesichtspunkt der richtigen Zusammenstellung ihrer Zeichen und Ausdrücke, ohne Rücksicht auf ihre Bedeutung.




Begriff:

Synthetisches Papier


Erklärung:


Wird entweder aus Kunststoff-Fasern (z.B. Polyamid, Polyester) auf konventionellen Papiermaschinen gefertigt oder auf der Basis von Kunststoff-Folien extrudiert (Schmelzverfahren). Ein "künstliches" Papier mit hervorragenden physikalischen Eigenschaften (Zähigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Wasser und Gase, Falzbarkeit, Langlebigkeit). Durch beigemischte natürliche Fasern und Oberflächenveredelung (z.B. Strich) kann es auch für alle Druckverfahren geeignet produziert werden.



Begriff:

Sättigung


Erklärung:


Mit Sättigung wird die Farbintensität des gewählten Farbtons beschrieben.



 



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