Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- R -

 

 

 

Begriff:

Radierfestigkeit


Erklärung:


Vorwiegend bei Schreib- und Zeichenpapieren erforderliche Papiereigenschaft. Sie wird durch Zusatz von Harzen und Leimen in die Papier-Stoffmasse erzielt.




Begriff:

Rakelstrich


Erklärung:


Veredelung der Papieroberfläche durch Streichmasse, wobei ein Rakelmesser die Strichmenge dosiert und egalisiert.




Begriff:

RAM


Erklärung:


Random Access Memory - Arbeitsspeicher des Computers


dt. etwa: Zufallszugriff-Speicher; Speicher mit wahlfreiem Zugriff


Der RAM ist der Arbeitsspeicher (Hauptspeicher) eines Rechners; er wird auch als Schreib-/ Lesespeicher bezeichnet. Da die Zugriffszeit für alle Speicherzellen sowohl beim Lesen wie auch beim Schreiben in etwa gleich lang ist, bezeichnet man RAMs als Speicher mit wahlfreiem Zugriff (daher "random access").


Der RAM ist (im Gegensatz zur Festplatte) in der Regel ein nicht-permanenter Speicher, das heißt, die Daten werden im RAM nur so lange gespeichert, bis die Stromzufuhr unterbrochen wird.


RAMs sind in aller Regel Halbleiter-Speicher. Bei statischen RAMs (SRAMs) wird die Information in rückgekoppelten Schaltkreisen (sogenannten Flipflops) gespeichert; in dynamischen RAMs (DRAM) in Kondensatoren, deren Ladung periodisch aufgefrischt wird. Während des Wiederaufladens hat der Prozessor (CPU) keinen Zugriff auf den DRAM, deswegen arbeiten Computer mit DRAMs oft langsamer als solche mit SRAMs. Die Speicherkapazität der DRAMs liegt jedoch deutlich über der von SRAMs.




Begriff:

randabfallend


Erklärung:


Damit sind Objekte auf dem Druckformat gemeint, die bis zum Rand gehen. Sie müssen zwei bis drei Millimeter über das Format hinausgehen, nur somit können sie exakt beschnitten werden. Ansonsten entstehen Blitzer.




Begriff:

Randausgleich


Erklärung:


Obwohl im linksbündigen Satz alle Zeichen an der gleichen Kante beginnen, scheinen Großbuchstaben wie das "O, C, G, Q, usw. leicht innenstehend. Damit dieser optische Versatz behoben wird, müssen diese Buchstaben leicht nach links über die Bundlinie raus gestellt werden. So erhält man links am Textblock eine optisch gleichmäßige Satzkante.




Begriff:

Randwelligkeit / Randwellung


Erklärung:


Entsteht bei Papier und Karton, wenn im Raum eine höhere Feuchte ist als im Papier-/Kartonstapel. Die Außenseiten des Stapels nehmen aus der Raumluft Feuchtigkeit auf, das Papier wird an den Kanten länger, in der Mitte bleibt es jedoch unverändert.





Begriff:

Ranking


Erklärung:


(einordnen)

Bezeichnet die Reihenfolge der Ergebnisse bei der Stichwortsuche in einer Suchmaschine. Bekannt ist, daß nur etwa die ersten 50 Links des Suchergebnisses zum Aufruf der Sites genutzt werden. Deshalb soll erreicht werden, das eine Web-Seite sehr früh, möglichst auf der ersten Ergebnis-Seite der Suchergebnisse, angezeigt wird. Hierfür müssen z.B. die Meta-Tags optimiert und die Seite entsprechend in die Suchmaschine eingetragen werden.




Begriff:

Raster


Erklärung:


Viele DTP-Drucker (wie Laserdrucker oder Filmbelichter für den Offsetdruck) können nur Schwarz im Vollton und keine Halbtöne (Grau) drucken. Ein Bild oder eine Schrift, die Grautöne enthält muß deshalb aufgerastert werden. Hellere Bildwerte werden durch kleinere, dunklere Bildwerte werden durch größere Bildpunkte dargestellt.


Die Bildpunkte sind Schwarz mit weißen Flächen dazwischen. Durch den gleichen Punktabstand zueinander entsteht ein Muster. Wenn die Punkte klein genug sind, nimmt das menschliche Auge das Muster nicht mehr wahr und so entsteht ein grauer Farbeindruck. Jeder Bildrasterpunkt setzt sich aus vielen, wesentlichen kleineren Belichter-Pixeln zusammen.


Zum Charakteristikum gehören Rasterweite in lpi (= lines per inch) oder L/cm (= Linien pro cm), Rasterwinkel in Grad und die Rasterart (Punkte, Linien, Ellipsen etc.).




Begriff:

Raster Image Process


Erklärung:


Der RIP ist eine Software- und/oder Hardwarelösung, die die digital vorliegenden Druckdaten in ein Rasterbild umwandelt, welches vom Drucker leicht gedruckt werden kann.


Für die Ausgabe auf Laserbelichtern oder auch Laserdruckern müssen die Text- und Bilddaten aufbereitet werden. Der RIP berechnet, wo Pixel belichtet werden müssen und wo nicht. Die Berechnung erfolgt auf Basis der Seitenbeschreibungssprache (z.B. Postscript) der Druckdatei. In Laserdruckern ist der RIP fest integriert.




Begriff:

Rasterfrequenz


Erklärung:


Siehe Rasterweiten.



Begriff:

Rastergrafik


Erklärung:


Eine Grafik, die sich aus einzelnen Pixeln zusammensetzt, die in einem Raster angeordnet sind.




Begriff:

Rasterlitho


Erklärung:


Litho mit Graustufen.




Begriff:

Rastertonwert


Erklärung:


Siehe Densitometrie .




Begriff:

Rasterweiten


Erklärung:


Mit Rasterweite wird die Anzahl der Rasterpunkte auf eine festgelegte Strecke beschrieben.


Die Feinheit eines Rasters als Maß für den Druck auf unterschiedlichen Papieren. Feine Raster mit hohen Frequenzen (zum Beispiel 60 oder 80 Linien pro Zentimeter) verlangen für den Druck gestrichene Papiere (Kunstdruck). In Deutschland erfolgt die Angabe der Rasterfrequenzen in Linien pro Zentimeter, in Amerika in lines per inch (lpi). Ein 60er Raster (Rasterfrequenz 60 Linien pro Zentimeter) enthält 60 mal 60 gleich 3600 Rasterzellen pro Quadratzentimeter.


Je höher die Rasterweite, desto besser die Detailwiedergabe eines Bildes, da mehr Bildpunkte für die Wiedergabe zur Verfügung stehen.


60 lpi 24 L/cm Zeitungsdruck, grobes Papier


70 lpi 27 L/cm Zeitungsdruck, grobes Papier


90 lpi 35 L/cm guter Zeitungsdruck, grobes Papier


120 lpi 47 L/cm Durchschnittliche Qualität, für Zeitung zu fein


133 lpi 52 L/cm gute Qualität, Sieb- und Offsetdruck


150 lpi 59 L/cm Hochauflösend, Sieb- und Offsetdruck




Begriff:

Rasterwinkel


Erklärung:


Im Offsetdruck steigt der Schärfeeindruck, wenn die Rasterpunkte nicht in Zeilen nebeneinander liegen, sondern schräg versetzt angeordnet sind. Im SW-Druck ist ein 45°-Rasterwinkel üblich. Alle vier Prozeßfarben (CMYK) erhalten unterschiedliche Rasterwinkel, um Moiré-Effekte zuvermeiden.





Begriff:

Rasterzähler


Erklärung:


Ein Rasterzähler ist eine felxible transparente Linealart, auf dem Linienformen mit Rasterwerten aufgedruckt sind. Hält man dieses Lineal auf eine gerasterte Vorlage und dreht es in die entsprechende Winkelung (Bsp. Schwarz mit 45° Grad), entsteht ein Muster, welches auf einen Zahlenwert der Skala zeigt. Der Zahlenwert entspricht der Rasterweite der Vorlage.




Begriff:

Rauhsatz


Erklärung:


Linksbündiger Flattersatz mit kleiner Flatterzone und Silbentrennung ähnlich Blocksatz. Anstelle von Blocksatz, um „Löcher“(zu große Wortzwischenräume) zu vermeiden. Gemäßigt dynamisch.





Begriff:

Rausatz


Erklärung:


Siehe Rauhsatz, da mir "h" geschrieben!

Begriff:

Rautiertes Papier


Erklärung:


Schreibpapier, auf dem Längs- und Querlinien so aufgedruckt sind, dass sich hochstehende Rechtecke (Rauten) ergeben.





Begriff:

RAWENA


Erklärung:


Verfahren zur Reichweiten-Messung von Werbung im Internet


RAWENA ist ein von dem Unternehmen Ecce Terram entwickeltes Verfahren zur Durchführung von Reichweitenanalysen, derzeit in der Version 3.1. (RAWENA V 3.1.).


RAWENA definiert Kerngrößen wie z.B. Page Impressions und Visits und mißt daneben auch die Präsenz der Nutzer (View Time), die Werbeträgerleistung und den Erfolg des Werbemittels. Zusätzlich unterstützt das Verfahren Korrekturfaktoren, um z.B. Textual Ad Impressions ebenfalls zu berücksichtigen.


Das IVW-Verfahren beruht auf einer Rowena-Lizenz und stellt eine vereinfachte Variante davon da.




Begriff:

RDF


Erklärung:

Resource Description Framework

RDF ist ein grundledgendes Konzept für die Spezifikation von Metadaten, das im Zusammenhang mit Web-Anwendungen auf XML-Syntax zurückgreift. Die wesentliche Anwendung von RDF im WWW ist es, XML-Dokumente mittels der im head-Bereich zu findenden Metadaten systematisch bearbeiten zu können. Diese Metadaten geben im Gegensatz zu klassischen HTML-Tags keine Formatierungsanweisungen, sondern Auskunft über inhaltliche Aspekte des Dokuments, wie Autor, Sprache, Themenbereich o. ä.

RDF arbeitet mit diesen Informationen, indem es sie aufeinander bezieht und strukturiert. Dadurch werden beispielsweise folgende Funktionen ermöglicht:


Bei der Spezifikation von RDF wurde konzeptionelle Vollständigkeit angestrebt. Die syntaktische Realisierung wurde daher nicht auf XML beschränkt. Allerdings ist die XML-basierte Realisierung der RDF-Konzepte im WWW zweckmäßig.

Attribute innerhalb von RDF-konformen Metadatensätzen können von einer Nutzergruppe frei gewählt werden.

Um die Unterscheidbarkeit derartiger Attribute von gleichnamigen Attributen anderer Nutzergruppen sicherzustellen, wird von dem Konzept der XML-Namespaces Gebrauch gemacht. Die reservierten Namensräume heißen in diesem Zusammenhang RDF-Schemas. Durch die Verwendung von RDF-Schemas wird es möglich, ein und dieselbe Resource aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beschreiben und diese Beschreibungen als eindeutige, für die automatische Weiterverarbeitung geeignete Datensätze abzuspeichern.




Begriff:

Readme-Datei


Erklärung:


Liesmich-Datei - Textdatei mit wichtigen Informationen zu einem Programm


dt.: "Liesmich-Datei".


Textdatei, die wichtige Informationen zu einem Programm enthält.




Begriff:

Reagenz-Papier


Erklärung:


Gruppe saugfähiger Papiere, die mit bestimmten Chemikalien imprägniert sind. In Kontakt mit den zu prüfenden Flüssigkeiten, Gasen oder Dämpfen werden durch Farbreaktion Rückschlüsse auf chemisch/physikalische Zustände ermöglicht.





Begriff:

Reaktions-Papier


Erklärung:


Oberflächig oder im Stoff präpariertes Papier für das Durchschreiben ohne Kohlepapier.




Begriff:

RealAudio


Erklärung:


Verfahren zur Echtzeit-Übertragung von Audiodaten über das Internet


RealAudio ist ein Verfahren der Firma Realnetworks zur Echtzeit-Übertragung von Audiodaten über das Internet, das unter anderem beim Internet-Radio benutzt wird.


RealAudio ist eine Streaming-Technologie. Eine Sound-Datei in RealAudio (Datei-Endung: .ra- oder .ram) wird also nicht im Ganzen heruntergeladen und erst danach abgespielt, sondern schon während des Herunterladens.


Auf der Client-Seite benötigt man dafür ein Plugin, welches RealAudio-Dateien abspielen kann, z.B. den Real-Player G2 von real.com, sowie eine einfache Soundkarte und an den Computer angeschlossene Lautsprecher oder Kopfhörer.


Auf Serverseite kann ein normaler Server oder ein Real-Server von real.com verwendet werden. Der Real-Server besitzt gegenüber normalen Servern die Fähigkeit, die selben Sounddateien in verschiedener Dateigrösse (und entsprechend unterschiedlicher Klangqualität) je nach individuell vorhandener Bandbreite des Clients bereitzustellen. Mit der im Real-Player voreingestellten Bandbreite wird dann die entsprechende Datei angefordert. Sollte die Übertragung ins Stocken geraten, kann der Real-Server automatisch während des Abspielens auf die nächstkleinere Datei umschalten, um das Streamen zu gewährleisten.


Die von der Firma Realnetworks (real.com) entwickelte Technik wird durch den RealProducer und die RealJukebox ergänzt. Beim RealProducer handelt es sich um einen Encoder zur Erstellung von RealAudio- und RealVideo-Dateien. Die RealJukebox ist ein zusätzliches, nicht erforderliches Soundfile-Verwaltungsprogramm für die Clientseite.





Begriff:

RealPlayer


Erklärung:


Software der Firma RealNetworks zur Wiedergabe von Multimedia-Datenströmen.


Es kann sich dabei um Audiodatenströme (RealAudio) oder um Videodatenströme (RealVideo) handeln, die jeweils mit 2D-Animationen gekoppelt werden können.


Der Vorteil für den Medienproduzenten liegt darin, dass für die Wiedergabe immer eine Verbindung zum Server vorhanden sein muss; die Inhalte lassen sich nicht herunterladen und die Kontrolle über die Verbreitung verbleibt so bei dem Produzenten.


Der RealPlayer Client ist in einer reduzierten Version umsonst erhältlich.



Begriff:

Realtime


Erklärung:


Englisch für Echtzeit.Bezeichnet den benötigten Zeitraum der Rechnerkommunikation; die Datenübertragung erfolgt dabei ohne zeitliche Verzögerung.




Begriff:

RealVideo


Erklärung:


Verfahren zur Echtzeit-Übertragung von Videodaten über das Internet


RealVideo ist ein Verfahren der Firma Realnetworks zur Echtzeit-Übertragung von Videodaten über das Internet. Es wird unter anderem bei der Übertragung von Fernsehsendungen im Internet verwendet.


Der RealAudio Standard wurde mit RealVideo zum Abspielen von Videos über das Internet in Echtzeit erweitert.




Begriff:

Rechtsbündig


Erklärung:


ist ein Zeilenfall, bei dem alle Zeilenenden rechts bündig untereinander angeordnet sind, während die Zeilenanfänge links flattern. Er ist nur in kleinen Textmengen gut lesbar!




Begriff:

Rechtschreibkontrolle


Erklärung:


heißt eine in den meisten Texterfassungs- und DTP-Programmen enthaltene Hilfsfunktion, die durch Vergleich mit einem gespeicherten Wörterbuch den Text auf Schreibfehler durcharbeitet und durch eigene Zusätze erweiterungsfähig ist.




Begriff:

Recycling-Karton


Erklärung:


Ein ungestrichener, oberflächengeleimter Karton mit bis zu 100% Altpapieranteil. Mittlerweile mit relativ hoher Weiße zu produzieren. Eingesetzt für Werbung und Umschlagkartons für Recyclingpapier-Broschüren. In geleimter Version weiß und farbig als Kartei- und Bürokarton.




Begriff:

Recycling-Papier


Erklärung:

Papiere, die aus bedruckten Altpapieren und/oder unbedruckten Papierresten hergestellt werden. Diese Wiederaufbereitung ist ca. 5 mal möglich. Um sie als Druckpapiere nutzen zu können, wird mit Hilfe von Laugen und Druckluft (Floatation) die Druckfarbe des Altpapiers entfernt (De-Inking). Wichtigster ökologischer Aspekt des Recycling ist, Papier im Kreislauf zu halten und damit ein Anwachsen der Altpapiermengen auf Mülldeponien zu verhindern. Recycling-Papiere sind weicher, dunkler und weniger alterungsbeständig. Ihre Dimensionsstabilität für Mehrfarbendruck, Falzeigenschaften und Reißfestigkeit wurde in den letzten Jahren deutlich verbessert. Sie werden auch als Kopierpapier eingesetzt. Beim Druck und der Verarbeitung von Recycling-Papieren können Anpassungen an die Produktionseigenschaften notwendig sein.




Begriff:

Redaktionssystem


Erklärung:

auch CMS - Content Management System

Ein Online-Redaktionssystem, auch Content Management System oder CMS genannt, ist eine Software, die der Administration der Inhalte einer Web-Site dient. Es basiert in der Regel auf einer Datenbank und ermöglicht u.a.


Zu den Nutzern zählen hier nicht nur die Besucher der Web-Seite (z.B. wenn die Nutzer im Rahmen eines Extranet bekannt sind), sondern in erster Linie die Redakteure und die technischen Administratoren, die Inhalt und Aussehen der Seite betreuen.

Vor allem unter den Gesichtspunkten Aktualität und Individualität der Inhalte (Stichwort One-to-One-Marketing) ist der Einsatz eines Redaktionssystems bei größeren Web-Sites unverzichtbar.

Redaktionssysteme, die speziell für die Pflege grosser, komplexer Websites gedacht sind, nennt man auch WCMS (Web Content Management System).


Begriff:

Redigieren


Erklärung:


Bearbeitung der Texte für die Veröffentlichung:


- kürzen

- ergänzen

- Stil verbessern

- korrigieren

- mit Überschrift versehen





Begriff:

Redundanz


Erklärung:


Das mehrfache Vorhandensein von Dingen, die nur einmal benötigt werden, wird Redundanz genannt. Im technischen Bereich wird Redundanz (gewollte Überflüßigkeit) gezielt eingesetzt um die Sicherheit zu erhöhen. Im Computerbereich werden redundante Systeme zur Datensicherung (Cluster) und zur Sicherung von wichtigen Datenleitungen (Netzwerk) eingesetzt.




Begriff:

Referer


Erklärung:

Verzeichnis der URLs, von denen aus Surfer auf eine Web-Site gelangt sind

Von engl.: to refer to; dt.: sich beziehen auf, verweisen

Das Referer-Log verzeichnet die URLs, von denen aus die Besucher einer Web-Site auf diese Web-Site gelangt sind. Das liefert deren Betreiber Aufschluß darüber, wie die Besucher auf sein Angebot aufmerksam geworden sind. Referer-Logs (Logfiles) können also zur Erfolgskontrolle für das Web-Marketing ausgewertet werden. Die Herkunft der Web-Site-Besucher wird mit Hilfe von Cookies ermittelt.




Begriff:

Referrer


Erklärung:


(Verweiser)Sind die Angaben, die in der Anforderung eines Browsers an einen Internet-Server über HTTP eingeschlossen sind. Bestandteil ist die URL der Page, von der der Aufruf erfolgte. Sie wird auch im Logfile gespeichert und kann so zur Analyse der Besuche genutzt werden. Außerdem bezeichnet man so Web-Seiten mit Verweislisten zu einem einzigen, bestimmten Thema.




Begriff:

Refiner


Erklärung:


Kegelförmige Mahlmaschine, in der die Rohstofffasern mit hoher Geschwindigkeit "aufgeschlagen" (gequetscht, fibrilliert) werden. Dies geschieht durch Reiben der Fasern untereinander und durch Einwirken von Zentrifugalkräften zwischen freistehenden Messern/Scheiben und einem konischen Metallgehäuse.




Begriff:

Register-Papiere


Erklärung:


Technische Spezialpapiere, z.B. mit Gitterlinien bedruckt, thermo- oder elektrosensitiv beschichtet. Zum Registrieren von physikalischen Vorgängen/Messwerten (z.B. Barometerwerte oder EKG).




Begriff:

Registerhaltigkeit


Erklärung:


Bei der Erstellung von mehrseitigen Druckprodukten achtet man darauf, daß die Schriftlinien der Textzeilen vom Grundtext der Vorder- und Rückseite exakt deckend zueinander stehen. Diese Übereinstimmung nennt man Registerhaltigkeit.




Begriff:

Registerkarten-Karten


Erklärung:


Anderer Name für Karteikarten.




Begriff:

Reinzeichnung


Erklärung:


Maßstabgetreue, reproduktionsfähige Vorlage für den Druck, in der alle zu druckenden Teile vorhanden (Satz, Illustration, Stichvorlage) oder so eingezeichnet sind, dass sie von anderen Druckvorlagen übernommen werden können.




Begriff:

Reißfestigkeit


Erklärung:


Qualitätskriterium für Papier. Man unterscheidet zwischen Einreiß- und Weiterreißfestigkeit in Längs- und Querrichtung sowie Berstwiderstand (Berstdruck).





Begriff:

Reißlänge


Erklärung:


Je größer diese in Messgeräten prüfbare Reißlänge ist, desto größer ist die Papierfestigkeit. Die theoretische Länge eines gleichbleibend breiten Papierstreifens, der durch sein Eigengewicht am Aufhänge-Endpunkt reißen würde. Z.B. ein 5 cm breiter Streifen mit 2,25 kg Gewicht reißt bei 4.500 m Länge.




Begriff:

Relaunch


Erklärung:


engl. Neustart


Auch wenn Relaunch eigentlich Neustart bedeutet, ist damit nicht der Neustart eines Computers gemeint sondern eine umfassende Überarbeitung eines Programmes oder einer Web-Site. Dabei wird häufig das komplette Design oder das Angebot verändert.




Begriff:

Relevanz


Erklärung:


Relevanz - Gewichtungsfaktor für gefundene Suchergebnisse von Suchmaschinen


Suchmaschinen gewichten die Fundstellen die in ihren Indexen gespeichert sind. Werden Treffer angezeigt, so werden die Treffer in der Regel nach der Relevanz sortiert. Die relevanteren ganz oben -relevare kommt von "nach oben heben, wichtig machen".


Für die Relevanz sind je nach Suchmaschine verschiedene Faktoren ausschlaggebend z.B. Aktualität, Wortdichte, Wortzahl, Wortstellung, Übereinstimmung.




Begriff:

Relevanz-Engineering


Erklärung:


Methodik für Konzeption, Design und Realisation von Websites


Im Internet bestehen verschiedene Zusammenhänge, die Websites mehr oder weniger bedeutend machen. Derzeit werden meist nur Design, Navigation und Inhalt/Nutzen als ausschlaggebende Faktoren betrachtet. Relevanz-Engineering verfolgt einen "ganzheitlichen Ansatz" aller Erfolgsfaktoren. Dazu gehören: sorgfältige Ermittlung der präzisen Ziele, der Zielgruppe(n), Beachtung der Relevanzkriterien von Suchmaschinen, Design, Navigation, Dramaturgie, Programmierung, Nutzen, Promotion und Pflege. Nachhaltigen Erfolg kann im Wettbewerb mit abertausenden anderen Sites inzwischen nur durch ein präzises methodisches Verfahren sichergestellt werden.




Begriff:

Remailer


Erklärung:


Web-Site oder Mail-Server zur Verschlüsselung der eigenen E-Mail-Adresse


Unter einem Remailer versteht man eine Web-Site oder einen Mail-Server zur Verschlüsselung der eigenen E-Mail-Adresse.


Der Remailer versieht den Header eingehender E-Mail-Nachrichten mit einem neuen (anonymisierten) Absender, der keinen Rückschluß auf den tatsächlichen Verfasser der Nachricht zuläßt. Derartige E-Mails werden daher als anonyme E-Mail bezeichnet.


Remailer können leicht mißbraucht werden, beispielsweise, um Spam zu verschicken. Die Befürworter solcher Remailer-Dienste betonen jedoch, daß die Möglichkeit zur Geheimhaltung der eigenen Identität grundsätzlich gegeben sein sollte.





Begriff:

Remaline / Remaliner-Lochung


Erklärung:


Randlochung an Endlosformularen. Sie garantiert die exakte Führung der Papierbahn durch den Drucker.




Begriff:

Remote Proofsysteme


Erklärung:


Ausgabe-System zur Überprüfung und Freigabe von Druck- und Medienerzeugnissen über große Distanzen.




Begriff:

rendering


Erklärung:


Bildbearbeitung, Einarbeitung visueller Effekte in Computergrafiken


Rendering (engl: render = übergeben, ausliefern) ist ein Begriff aus dem Bereich der Computergrafik. Damit bezeichnet man Verfahren, um Computeranimationen oder dreidimensionale Objekte durch das Einflechten von Schattierungen, Lichtvariationen, Farbverläufen etc. realistischer zu gestalten.


Rendering-Tools gehören zum Standardprogramm von Grafik- oder Video-Software.




Begriff:

Rendering Intents


Erklärung:



Die Rendering Intents beschreiben die mathematische Vorgehensweise wie Farbe von einem größeren in einen kleineren Farbraum umrechnet werden.(Gammut Mapping.)



Perceptual Rendering Intent:

Der Perceptual Rendering Intent (auch fotografisch oder wahrnehmungsorientiert genannt) versucht die Farben gemäß der natürlichen Farbempfindung des Menschen vom Quell- in den Zielfarbraum zu transformieren.

Durch unterschiedliche Farbinterpretationen der ICC Softwarehersteller ist es für den Bildautor leider nicht möglich Farbe exakt zu definieren, da nicht bekannt ist wie Farbe später tatsächlich in den kleineren Farbraum überführt wird. Diese Tatsache führt zu unterschiedlichen Farbdarstellungen. Der Autor (Fotograf, Bildermacher oder Kunde) hat dadurch keine Kontrolle wie das Bildmaterial bei der späteren Bildausgabe auf unterschiedlichen Bildausgabegeräten, in CMYK oder RGB, farblich gedruckt oder belichtet wird.


Absolut farbmetrischer Rendering Intent:

Die absolut farbmetrische Methode ordnet einer Farbe des Quellfarbraums bei der Umrechnung die nächstgelegene Farbe des Zielfarbraums zu. Der Weißpunkt wird dabei übernommen, so dass in den Zielfarbraum eine Papier-Simulation eingerechnet wird. Dieses Rendering ist für Proof-Verfahren wichtig, bei denen bestimmtes Trägermaterial simuliert werden soll, aber nicht mit original Auflagenpapier gearbeitet werden kann.


Relativ farbmetrischer Rendering Intent:

Das relativ farbmetrische Rendering arbeitet ähnlich wie das absolute Rendering, projiziert aber den Weißpunkt des Zielfarbraums auf den Weißpunkt des Quellfarbraums. Dadurch bleibt die Papierfärbung unberücksichtigt, die Farbe wird abhängig vom jeweiligen Trägermaterial dargestellt.


Saturation Preserving:

Für den fotografischen Alltag unbedeutend ist die sättigungsorientierte Umrechnung, bei der versucht wird die Sättigung einer Farbe zu erhalten, ohne den exakten Farbton wiederzugeben.




Begriff:

Rendern


Erklärung:


Anfertigen eines pixelorientierten, fotorealistischen Bildes aus einer 3D-Szene. Dabei wird in Abhängigkeit von Geometrie, Beleuchtung und Material die Farbe und Helligkeit der sichtbaren Oberfläche punktweise berechnet.




Begriff:

Repeater


Erklärung:


Ist ein Zwischenverstärker.




Begriff:

Replikation


Erklärung:

Duplizieren, Abgleichen oder Synchronisieren

Unter Replikation versteht man das Duplizieren, Abgleichen und Sychronisieren von verschiedenen Sachen. Im Computerbereich wird dieser Begriff verwendet für:


Datenbank-Replikation:

Unter Replikation im Datenbankbereich versteht man das Abgleichen und Synchronisieren von Datenbeständen in Datenbanken.

Um Daten replizieren zu können, benötigt man mindestens eine Datenbank, die diese Daten zur Verfügung stellt und eine, die diese Daten aufnimmt. In der Realität können so ganze Replikations-Netzwerke entstehen. Denkbare Einsatzfälle sind:


Die Auslösung einer Replikation kann durch unterschiedliche Mechanismen erfolgen. So kann sowohl das Einfügen oder Ändern von Daten sofort zur Auslösung des Replikationsprozesses führen. Aber auch zeitlich gesteuerte Aktionen sind möglich.

Das Starten der Replikation kann innerhalb einer Datenbank erfolgen, wird aber auch oft von externen Programmen erledigt. Externe Programme werden vor allem dann eingesetzt, wenn:




Begriff:

Reply


Erklärung:


Antwort auf eine Mail oder einen Usenet-Artikel per E-Mail


Engl.: reply; dt.: Antwort


Antwort auf eine E-Mail oder einen Usenet-Artikel per E-Mail. In vielen Fällen wünschen die Poster von Artikeln eine Antwort per E-Mail.





Begriff:

Reproduktions-Papier


Erklärung:


Einseitig matt gestrichenes Papier. Für die Druckvorlagenherstellung.




Begriff:

Reproherstellung


Erklärung:


Aufbereitung von Bildern, Fotos, Dias, Zeichnungen und Grafiken für den Druck.




Begriff:

Reprokamera


Erklärung:


Analoge Methode zur Erstellung von Filmen oder auch zur Vergrößerung bzw. Verkleinerung. Wurde weitgehend vondigitalen Scannern abgelöst.




Begriff:

Resolution


Erklärung:


Englisch für Bildauflösung.Bezeichnet die Breite und Höhe eines Bildes in Pixeln.




Begriff:

Retusche


Erklärung:


Von Retusche spricht man, wenn in der Bildbearbeitung manuell mit elektronischen Mitteln, Bildbereiche oder einzelne Bildpunkte in einer Bitmap verändert werden.




Begriff:

RFC (Request for Comments)


Erklärung:


Request For Comments - Richtlinien für das Internet


Die "Request For Comments" (dt.: Bitte um Stellungnahme) bilden eine Serie aus mittlerweile über 2.000 Dokumenten, deren erstes 1969 erschienen ist. Die RFC beschreiben sämtliche Internet-Protokolle sowie Standards, Verfahren, Algorithmen, Regeln und Strategien der Kommunikations- und Netzwerktechnik. Ein RFC ist zunächst nur eine Empfehlung und wird erst nach erfolgter Diskussion beschlossen. Ein solches Dokument ist durch die Veröffentlichung im Internet zur Umsetzung in Hardware und Software freigegeben. Standards, die als RFC formuliert wurden, haben sich meist in kürzester Zeit durchgesetzt. Zum Beispiel die Beschlüsse der verschiedenen Gruppen des "Internet Architecture Board" (IAB) werden als "Request For Comments" veröffentlicht.




Begriff:

RGB


Erklärung:

Rot, Grün, Blau.

Die drei Lichtfarben ergeben zusammen weißes Licht, (additive Farbmischung) und werden Primärfarben genannt.

Es ist der Farbmodus des Bildschirm, da die Bildschirmfarben sich aus rot, grün und blau mischen. Für das Speichern von Bildformaten, die für das Internet verwendet werden, wird der RGB-Farbmodus beim Sichern der Bilddatei verwendet. RGB-Farben sind sehr leuchtend und intensiv, da es sich um eine additive Farbmischung handelt. RGB-Farben können nicht gedruckt werden. Alle Daten, die im RGB-Modus abgespeichert und für den Druck verwendet werden sollen, müssen zuvor in das Farbmodell des Drucks CMYK umgewandelt werden.

Siehe auch Color Box.




Begriff:

Ries


Erklärung:


Aus dem arabischen Wort "rizma" abgeleitete Mengeneinheit für Formatpapiere, die früher 20 x 24 = 480 Bogen betrug.

Sie beinhaltet je nach Papiergewicht und Papierformat eine bestimmte Anzahl von Bogen. Bei vielen Papiersorten muss mindestens ein Ries bestellt werden, Anbruchmengen sind dann nicht möglich.


Heute macht sie, je nach Papierstärke 500, 250, 125, 100 oder 50 Bogen aus.





Begriff:

Rillung


Erklärung:


Bei stärkerem Karton (etwa ab 170g/m²) sollte vor dem Falzen gerillt bzw. genutet werden. Im Prinzip wird dabei an der Stelle, wo gefalzt werden soll, eine Linie in den Karton eingeprägt. Dadurch kann man vermeiden, dass Papierfasern beim Falzen unschön "brechen".





Begriff:

Ring-Netz


Erklärung:




Begriff:

Ringösen


Erklärung:


Ausgebogene Heftklammern zum Abheften der Broschüre in einem Ordner. Siehe auch Ringösenheftung.





Begriff:

Ringösenheftung


Erklärung:


Drahtheftung von Prospekten und Katalogen in der Weise, dass am Rücken Drahtösen (zum Abheften) gebildet werden.

Bindetechniken.




Begriff:

RIP


Erklärung:


Siehe Raster Image Process.




Begriff:

Rippung


Erklärung:


Die einfachste Art von Wasserzeichen im Papier. Sie entsteht durch Metalldrähte auf der Egoutteur-Walze.




Begriff:

RISC


Erklärung:


Reduced Instruction Set Computing


RISC bezieht sich auf ein bestimmtes Prinzip für Prozessoren oder Rechner.


Dabei steht auf der Assembler-Ebene, der an der speziellen Hardware orientierten Programmierebene, nur ein begrenzter Satz an Befehlen zur Auswahl. Dadurch wird der Chip schneller.


Gleichzeitig stellt er aber höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Compilers, der mit einem geringeren Repertoire die Übersetzung der Programmbefehle höherstufigerer Programmiersprachen in möglichst effizienten Maschinencode leisten muss. RISC-Chips sind also tendenziell weniger anpassungsfähig an bestimmte Programmierumgebungen.


Dem RISC-Prinzip stehen CISC-Chips gegenüber.




Begriff:

Roaming


Erklärung:


Wechsel zwischen mehreren Mobilfunknetzen


Engl.: to roam, dt.: umherziehen


Roaming bezeichnet die Möglichkeit eines Mobilfunk-Teilnehmers, sein Mobiltelefon auch in anderen Mobilfunknetzen zu benutzen als dem, dessen Kunde er ist. Voraussetzung für diese Möglichkeit ist, daß sein Mobilfunkanbieter ein Roaming-Abkommen mit anderen Funknetzbetreibern abgeschlossen hat. Ist dies der Fall, bleibt der Mobilfunkteilnehmer auch dann erreichbar, wenn er den Bereich des direkt von ihm genutzten Mobilfunknetzes verläßt und sich zum Beispiel im Ausland aufhält. Er kann im Roaming-Bereich automatisch lokalisiert werden, so daß eingehende Anrufe an sein oder Telefonate von seinem Mobiltelefon weitergeleitet werden.


Auch einige Internet-Zugangs-Provider (ISP) bieten weltweit Einwählknoten (POPs) an, so daß ihre Kunden sich von überall aus über ihren Account in das Internet einwählen können (Global Roaming).




Begriff:

Robot


Erklärung:


automatisch ablaufende Software zur Dokumentensuche im WWW


Dt.: Roboter


Ein Robot (oder Agent) ist ein Programm, das selbständig das Internet nach verschiedenen, von seinem Benutzer definierten Kriterien durchsucht ("spidert"). Robots werden beispielsweise beauftragt, Web-Sites oder Newsgroups nach bestimmten Informationen zu durchsuchen und diese zu sammeln.


Als "Spider" (dt.: Spinne) oder "Worm" (dt.: Wurm) bezeichnet man häufig solche Robots, die den Inhalt von Web-Dokumenten in ein Register aufnehmen (indizieren), um so eine durchsuchbare Datenbank zu erstellen. Viele Suchmaschinen verwenden Robots.




Begriff:

Rocket E-Book


Erklärung:


Elektronisches Lesegerät der Firma Nuvo Media zum entgeltlichen Downloaden von Büchern, die von Internet-Buchhandlungen vertrieben werden.




Begriff:

Roh-Papier


Erklärung:


Papier, das vom Papierhersteller weiterbehandelt/veredelt wird (z.B. durch Streichen oder Beschichten).




Begriff:

Rohbogen


Erklärung:


Für den Druck werden Überformate verwendet, um die Drucksachen nochmalssauber beschneiden zu können.


Gängige Rohbogenformate sind z.B. 43x61cm oder 70x100cm.




Begriff:

Rohformat


Erklärung:


Die meisten handelsüblichen Papiere sind im erforderlichen Maße größer als das Nettoformat, damit sie auf das Endformat beschnitten werden können.




Begriff:

Rohscans


Erklärung:


Rohscans sind nicht überarbeitete Scandaten, die dem Grafiker für den Layoutbereich in grober Auflösung zur Verfügung gestellt werden.




Begriff:

Rollendruck-Papier


Erklärung:


Druckpapier in unterschiedlichen Rollenbreiten, zu den Druckmaschinen passend. Mit genormten Hülsendurchmessern. Gegensatz zu Format-Papier.




Begriff:

Rollenrotation


Erklärung:


Es wird eine Papierrolle bedruckt. Anschließend wird die Rolle in Einzelexemplare geschnitten. Vorteil: Sehr hohe Geschwindigkeiten, daher ideal für Großauflagen.





Begriff:

Rootserver


Erklärung:


Oberste Rechner des Domain-Name-Systems


Die Rootserver sind eine Gruppe von Rechnern, die von zentraler Bedeutung für das Domain-Name-System (DNS) sind. Um einen Domain-Namen in eine IP-Adresse umzuwandeln, wird erst der nächstgelegene Name-Server befragt. Kann dieser Name-Server die Anfrage nicht beantworten, wird sie an einen Name-Server höherer Rangordnung weitergeleitet. Die Rootserver sind dabei an der obersten Stelle in der Hierarchie.


Dreizehn Rootserver sind auf der Welt verteilt und werden mit Buchstaben von A bis M bezeichnet. Die Quelle der Daten ist der Rootserver A, in dem sich die Zuordnungen für die Domains unter .com, .net und .org sowie die Angaben für die Länder-Top-Level-Domains (wie .de) befinden.




Begriff:

ROT13


Erklärung:


Einfache Verschlüsselungsmethode für ASCII-Texte


ROT13 ist eine einfache Verschlüsselungsmethode für ASCII-Texte. Die 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets werden in einem Kreis angeordnet und um jeweils einen Halbkreis, also 13 Stellen, versetzt ("rotiert"), so daß das A auf das N, das B auf das O, das N auf das A abgebildet wird usw. ROT13 wird oft bei Newsgroup-Artikeln mit zweifelhaftem Inhalt verwendet, damit ein Leser den Artikel erst dekodieren muß und ihn nicht "versehentlich" liest.




Begriff:

Rotationsdruck


Erklärung:


Die Druckabwicklung erfolgt über Zylinder. Man unterscheidet Bogen- und Rollenrotation.




Begriff:

Router


Erklärung:


Rechner, der am Aufbau einer Verbindung im Internet beteiligt ist


engl.: to route; dt.: führen, leiten, schicken


Ein Router ist ein Vermittlungsrechner, der am Aufbau einer Verbindung in einem Computernetz mit Paketvermittlung, zum Beispiel dem Internet, beteiligt ist. Solche Rechner leiten ("routen") die Datenpakete anhand der Adresse eines route-fähigen Protokolls wie z.B. TCP/IP zum jeweiligen Zielrechner. Die Adresse im Header eines Datenpakets ermittelt, in welches Subnetz, an welchen anderen Router oder Rechner er die Daten senden muß und entscheidet sich für den jeweils (zeitlich und entfernungsmäßig) günstigsten Weg.


Im Internet hat ein Router Verbindung zu Gateways und über diese Zugang zu mehreren Subnetzen und anderen Routern.


Ein Router kann, ähnliche wie eine Bridge, auch als Verbindungsrechner zwischen mehreren lokalen Netzen (LANs) mit einheitlichem Protokoll fungieren.




Begriff:

Routing


Erklärung:


Route: Englisch für Straße, Weg.


Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes anhand eines Pfades, der im Header der Daten enthalten ist (passives Routing) oder durch Bestimmen des kürzesten, schnellsten, billigsten oder nächstbesten Routweges (aktives Routing).




Begriff:

RSA-Verfahren


Erklärung:


Verschlüsselungstechnik benannt nach den Erfindern Rivest, Shamir und Adleman


Ronald Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman entwickelten 1977 das "RSA Public Key Cryptosystem", ein weit verbreitetes Public-Key-Verschlüsselungssystems. RSA-Codes kommen auch im E-Commerce und beim Online-Banking zum Einsatz.



Das RSA-Kryptographie-Verfahren wird u.a. in dem Microsoft-Betriebssystem Windows, dem Browser Netscape Navigator und der Finanz-Software Quicken von Intuit verwendet.

Der "Secure Electronic Transaction"-Standard (SET) verwendet für die Verschlüsselung der übertragenen Kreditkarten-Daten und deren Authentifizierung durch eine digitale Signatur ebenfalls das RSA-Verfahren.

Der RSA-Algorithmus wird auch im häufig verwendeten E-Mail-Verschlüsselungsprogramm "Pretty Good Privacy" (PGP) des amerikanischen Programmierers Phil Zimmermann eingesetzt.

Das von RSA entwickelte S/MIME-Übertragungsprotokoll (Secure/Multi-Purpose Internet Mail Extensions) gilt inzwischen als de facto-Standard.


Nach dem RSA-Algorithmus wird ein Text durch eine mathematische Operation verschlüsselt. Der RSA-Algorithmus macht sich die Tatsache zunutze, daß es kein effizientes Verfahren zur Zerlegung großer Zahlen in Primfaktoren gibt. Eine solche Primfaktorzerlegung erfordert eine Rechenleistung, die kein handelsüblicher Computer allein bereitstellen kann. Daher ist einen Verschlüsselung, die auf einem solchen Algorithmus beruht, sehr schwer zu knacken. Je länger der verwendete Schlüssel ist, umso aufwendiger wird seine Dechiffrierung.


Das Unternehmen RSA Data Security hat einen Wettbewerb ausgeschreiben, dessen Ziel es ist, zu demonstrieren, daß der von der US-Regierung bereits 1977 eingeführte "Data Encryption Standard" (DES) mit 56 Bit Schlüssellänge keine hinlängliche Sicherheit gewährleistet. Der im RSA-Verfahren verwendete Algorithmus ist sicherer, arbeitet allerdings auch erheblich langsamer als das DES-Verfahren.


RSA-Mitbegründer Ronald Rivest, ein Computerwissenschaftler am "Massachusetts Institute of Technology" (MIT), hat das Verfahren zur Verschlüsselung durch Chaffing and winnowing entwickelt, um wichtige Daten beim Versand über das Internet geheimzuhalten.


1996 wurde RSA von der Firma Security Dynamics Technologies, Inc. aus Bedford, Massachusetts, aufgekauft.




Begriff:

RTF


Erklärung:


Rich Text Format


Dt. etwa: reichhaltiges Textformat


RTF-Dateien sind Textdateien, die aus ASCII-Text und Formatierbefehlen bestehen, die ebenfalls in ASCII-Zeichen codiert sind. RTF-Dokumente können in vielen verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen geöffnet und bearbeitet werden und eigenen sich daher gut zum Datenaustausch.


Während Textdateien in dem Textverarbeitungsprogramm Word für Windows sogenannte Macro-Viren enthalten können, besteht diese Gefahr bei RTF-Dateien nicht.


Im "Rich Text Format" gespeicherte Dateien sind meist an der Datei-Endung ".rtf" zu erkennen.




Begriff:

Rubriktitel


Erklärung:


Der Rubriktitel ist eine dem Grundtext übergeordnete Textzeile, die als untergeordneter Titel gewertet wird, der nur für einen einzelnen Bereich als Überschrift dient.




Begriff:

Römische Capitalis


Erklärung:


bezeichnet die Urform der lateinischen Großbuchstaben-Alphabete. Berühmtes Beispiel ist die Trajanssäule in Rom, mit Schriftzeichen von einer Endgültigkeit, dass man annehmen könnte, sie seien erst heute entworfen worden.




Begriff:

Rückendrahtheftung


Erklärung:


Klammerheftung mit Heftdraht durch den Rücken einer Broschüre.

 



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