Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Pack-Papier


Erklärung:


Oberbegriff für eine sehr bedeutende und vielfältige Gruppe der Papiere, die zum Schutz und zur werblichen Ausstattung des Verpackungsgutes dienen. Die zahlreichen Sorten erfüllen die unterschiedlichsten Anforderungen (z.B. Reiß-, Scheuer-, Nassfestigkeit, Wasser-, Dampf-, Aromadichtigkeit). Sie sind je nach Rohstoffeinsatz eingeteilt in folgende Gruppen: AP-Packpapiere bestehen zu mehr als 50% aus regenerierten Papierstofffasern (Altpapier), der Rest aus Papierzellstoffen. ZP-Papiere bestehen überwiegend aus Frischfasern - Sulfitzellstoffen mit nur geringen Altpapierzusätzen. Kraftzellstoff-Papiere müssen mindestens 50% Frischfasern-Sulfatzellstoffe und weniger als 50% Kraftpapierabfälle enthalten.




Begriff:

Pack-Seidenpapier


Erklärung:


Dünnes Packpapier (unter 25 g/qm), teilweise mit besonderen Eigenschaften z.B. farbig als Flaschenseiden; knotenfrei als Zwischenlage bei Spiegeln; chlor- u. säurefrei für Edelmetallverpackung.




Begriff:

Packkrepp


Erklärung:


Packpapier, das durch Kreppung besonders dehnfähig gemacht wurde. Zum Verpacken von unregelmäßig geformten Gegenständen (z.B. Maschinen).




Begriff:

Page View


Erklärung:


Einheit für die Anzahl von Zugriffen auf eine Web Page, ähnlich den Hits, aber auf eine einzelne Web Page bezogen, nicht auf deren Elemente.




Begriff:

Page-Impression


Erklärung:

Sichtkontakt mit einer Web-Seite

Früher auch Page-View genannt. Page-Impressions bezeichnen die Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Benutzer mit einer potentiell werbeführenden Web-Seite. Sie liefern ein Maß für die Nutzung einzelner Seiten eines Angebotes (Web-Site). Enthält ein Angebot Bildschirmseiten, die sich aus mehreren Frames zusammensetzen (Frame-Set), so gilt jeweils nur der Inhalt eines gesamten Frame-Sets als ein zu zählender Seitenabruf.

In Deutschland hat sich für die Ermittlung dieser Kennzahl das IVW-Verfahren durchgesetzt.


Ausschnitt: Zugriffstatistik des Programms "Http-analyze"




Begriff:

Pager


Erklärung:


Funkrufempfänger


Funkrufempfänger ("Piepser", Euro-Pieper) Empfangsgerät für akustische Signale oder kurze Texte (Paging). Auch unter dem Markennamen "Quix" oder "Skyper" im Handel.


Dank des "Short Message Service" (SMS) kann auch ein Mobiltelefon als Pager verwendet werden.




Begriff:

Pagina


Erklärung:


Pagina bedeutet die fortlaufende Durchnummerierung, beispielsweise der Seiten einer Broschur.




Begriff:

Paging


Erklärung:


Funk-Übermittlung von Signalen oder Kurz-Nachrichten an ein mobiles Empfangsgerät


Paging wird auch als Radio Messaging, Funkruf oder Personenruf bezeichnet.


Unter "Paging" versteht man die meist einseitige Übermittlung (Simplex) codierter Signale oder kurzer Nachrichten (siehe auch SMS) per Funk an ein mobiles Empfangsgerät (Pager, "Piepser").


An das Empfangsgerät können je nach dessen technischer Ausstattung entweder nur ein einzelner Ton ("Piep"), mehrere verschiedene Töne, nur Ziffern oder eine beliebige, in ihrer Länge jedoch beschränkte alphanumerische Zeichenfolge gesendet werden.


Viele Paging-Systeme ermögliche eine Gruppenruf, bei dem das Signal oder die Kurznachricht nicht nur an einen, sondern an mehrere Empfänger zugleich gesendet wird.


Bei neueren Paging-Systemen kann der Empfänger dem Sender eine begrenzte Rückmeldung geben, zum Beispiel den Erhalt der Nachricht bestätigen (Duplex).


Der Ausdruck "Paging" leitet sich von Hotel-Pagen ("Bell Boys") her, die ehedem die Hotelgäste mit einem akustischen Signal, etwa einem Gong, auf für sie eingegangene Nachrichten aufmerksam gemacht haben.





Begriff:

Paketvermittlung


Erklärung:


Engl.: packet switching; Verfahren zur Datenübertragung in einem Netz


Bei der Paketvermittlungstechnik werden die Daten in einzelne Datenpakete unterteilt und im Netz von speziellen Knotenrechnern (auch Nodes oder Router genannt) über den jeweils effizientesten Weg an ihr Ziel weitergeleitet.


Dank der Informationen im Header jedes Pakets sind die Router nicht auf eine bestimmte Übertragungsroute festgelegt. Welchen Weg die einzelnen Pakete nehmen, entscheidet der zuständige Rechner immer wieder neu, wobei er versucht, den kürzesten und zeitgünstigsten Weg zu wählen. Dabei orientiert er sich zum einen an der Zieladresse, zum andern am Auslastungsgrad der Übertragungsleitungen. Zusammengehörende Datenpakete können also auf je verschiedenen Wegen ans Ziel gelangen, wo sie anhand der Header-Informationen wieder in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt werden.


Packet-Switching ist eine effiziente Methode zur Datenübertragung in Netzen (wie z.B. dem Internet), bei denen die angeschlossenen Geräte untereinander in keiner festen, dauerhaften Verbindung stehen. Netzwerke wie beispielsweise ein Telefonnetz verwenden für die Sprachübermittlung jedoch ein anderes Verfahren: die Leitungsvermittlung (circuit switching). Hierbei werden die Netzleitungen ebenso wie bei der Paketvermittlung von vielen Benutzern geteilt, aber jede Verbindung muß über die gesamte Verbindungsdauer hinweg einer bestimmten Leitung fest zugeordnet sein (Point to Point).




Begriff:

PAL


Erklärung:


Phase Alternating Line.

Europäische Farbfernsehnorm, 25 Frames bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde mit 625 sichtbaren Bildzeilen.




Begriff:

Palette (Papier)


Erklärung:


Mengeneinheit von ca. 500 kg Papier. Der Name wurde von dem mit Gabelhubwagen unterfahrbaren Palettenbrett übernommen.





Begriff:

Palm Pilot


Erklärung:


Palm: Englisch für "Handfläche".

Computer im Westentaschenformat (von der Fa. Palm Computing Inc. hergestellt), der als Kalender, Adress- und Notizbuch dient und digitale Kommunikation ermöglicht.




Begriff:

Palm-Computer


Erklärung:


Palm: Englisch für "Handfläche".

Computer, der auf eine Handfläche passt. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der Palm Pilot.




Begriff:

Pantone


Erklärung:

Farbenstandard der amerikanischen Firma Pantone Inc. Das Unternehmen produziert Farbfächer, liefert Standardfarbwerte für Softwarehersteller und bietet dazu die entsprechenden Druckfarben an.

Inzwischen gibt es auch Pantone-Farbfächer für Prozessfarben und für die Simulation von Schmuckfarben mit Hilfe des Vierfarbendrucks. In den USA ist das Pantone-System weit verbreitet, in Europa gewinnt es mit wachsendem Einsatz von DTP-Systemen ebenfalls an Bedeutung.

Internationales Textile-Color-System für die Farbkommunikation, -kontrolle, -spezifikation und -darstellung im textilen Bereich mit mehr als 1.700 codierten Farbstandards. Diese Farbstandards können auch als exakte Farbreferenzen auf Gewebe und Papier genutzt werden.

Zu unterscheiden sind:

1.
Pantone ® Color Specifier PMS
(für Grafik und Design)
Information mit 1.012 Farben in Papier, als Farbmarker und Design-Material.

2.
Pantone ® Professional Color System
(für Architektur, Interieur, Mode und Schönheit)
In 1.770 Farben auf Papier gedruckt und in textilen Flächen ausgedruckt.

Beispiel:



Begriff:

Paperback


Erklärung:


(engl.) Kartonumschlag für Taschenbücher (Fadenheftung, Klebebindung, Einhängung).




Begriff:

Papier


Erklärung:


Von Papyrus abgeleiteter Name für den flächigen Werkstoff. Es wird auf einem Sieb durch Entwässern einer Faserstoffaufschwemmung (aus überwiegend pflanzlicher Herkunft) und durch Verfilzen dieser Fasern und anschließender Verdichtung und Trocknung gebildet.




Begriff:

Papier nach DIN 6730


Erklärung:


Papier ist ein flächiger im wesentlichen aus Fasern, meist pflanzlicher Herkunft, bestehender Werkstoff der durch Entwässerung einer Faserstoffaufschwemmung auf einem Sieb gebildet wird. Dabei entsteht ein Faserfilz der anschließend verdichtet und getrocknet wird.




Begriff:

Papierdicke


Erklärung:


Mit sog. Dickemessern feststellbare Bogenhöhe, die bei gleichem Flächengewicht des Papieres unterschiedlich sein kann.




Begriff:

Papierformat


Erklärung:


Wird bestimmt durch Breite und Länge (in cm) des Papierbogens (DIN-Format).




Begriff:

Papiergewicht


Erklärung:


Das Flächengewicht oder Quadratmetergewicht von Papier in Gramm.


Nach DIN ISO 536 ist:

7g/m² bis 150g/m² = Papier

150g/m² bis 600g/m² = Karton

über 600g/m² = Pappe


Übliche Einheiten:

a.) Flächengewicht = g/qm

b.) Bogengewicht = g/Bogen

c.) 1.000 Bogengewicht = kg/1.000 Bogen

d.) Rollengewicht = kg per Rolle




Begriff:

Papiermaschinen


Erklärung:


Eine Serie von hintereinandergeschalteten Aggregaten (Stoffauflauf, Sieb-, Pressen-, Trockenpartie, Leim- u. Glättwerk, Aufrollung), die insgesamt 100 m und länger sein können. Sie erzeugt in endlosen Bahnen Papier bis zu 10 m Breite und mit Geschwindigkeiten bis zu 2.000 m/min.; aus einer Faserstoffaufschwemmung, die zu ca. 98-99% aus Wasser und ca. 1-2% aus Faserstoff besteht (Langsieb-Papiermaschine).




Begriff:

Papiermängel


Erklärung:


Papier ist ein Gebilde aus überwiegend organischen Fasern. Es verlangt bei Herstellung, Oberflächenveredelung, Transport, Lagerung und Verarbeitung sorgsamste Behandlung. Bei der Herstellung sind Toleranzen in definierten, engen Grenzen unvermeidbar. Bei der Weiterverarbeitung ist der Schutz vor ungünstigen Witterungseinflüssen zu beachten.




Begriff:

Papieroberfläche


Erklärung:


Die Oberfläche von Papier ist von ganz besonderer Bedeutung. Viele Leistungskriterien bestimmen die Güte und die Einsatzmöglichkeiten für jede ganz genau spezifizierte Papiersorte: Aufsicht (Filzseite, Siebseite, Zweiseitigkeit, Reinheit), Färbung (Weiße, Farbschwankungen), Glätte (maschinenglatt, ein- und beidseitig satiniert), Strich (matt, halbmatt, glänzend), Prägung, Beschichtung und auch immer die Oberflächenfestigkeit bei der Verarbeitung (z.B. Stauben, Rupfen).




Begriff:

Papierprüfung


Erklärung:


Um Papiereigenschaften, Qualität und Güte zu prüfen, gibt es sowohl einfache Mittel als auch eigens dafür konstruierte Prüfgeräte.




Begriff:

Papierrohstoff


Erklärung:


In erster Linie Holz (aus Durchforstung und schnellwüchsiger Nachzucht), immer umfangreicher auch Altpapier (Recycling). Daneben Stroh und Textilabfälle.




Begriff:

Papierveredelung


Erklärung:


Das etwas porige Naturpapier kann zur Verbesserung der Oberfläche ein- und beidseitig in einer Reihe von unterschiedlichen Verfahren "beschichtet" werden. Mit einem Strich (z.B. China-Clay oder Kunststoff, Farbpigmente plus Bindemittel wie z.B. Stärke), der bis zu 30% des fertigen Papiergewichtes ausmacht.




Begriff:

Pappe


Erklärung:


Ist in der Regel stärker als Karton und hat darum eine größere Festigkeit. Nach dem Produktionsverfahren werden Maschinenpappen und Wickelpappen unterschieden. Stärkenangaben in mm oder in Stückzahl (40er = 40 Stück im Format 75 x 100 cm auf 50 kg).


Pappe hat ein höheres Flächengewicht als Karton und größerer Festigkeit (> 600 g/m²).


Begriff:

Papyroliin


Erklärung:


Werkstoff, der früher für Ausweise, zeitbeständige Dokumente, Versandtaschen und z.B. Schulwandtafeln verwendet wurde. Aus ein- oder beidseitig mit Papier kaschiertem Gewebe. Heute durch Kunststoff-Papiere weitgehend ersetzt.




Begriff:

Papyrus


Erklärung:


Sumpfpflanze (Cyperus papyrus), aus der die alten Ägypter (bereits 3.500 v. Chr.) einen Beschreibstoff und damit den Vorläufer unseres Papieres herstellten. Sie schnitten das Mark der Pflanze in Streifen, legten sie kreuzweise übereinander, pressten und hämmerten, glätteten und trockneten sie.




Begriff:

Paraffin-Papier


Erklärung:


Imprägniertes (orangefarbenes) Packpapier (Ölpapier), satiniert oder einseitig glatt. Für den verstärkten Feuchtigkeitsschutz.




Begriff:

Parenthesen


Erklärung:


sind Klammern. Verschiedene Formen sind möglich: (runde), [eckige], {geschweifte} etc.




Begriff:

Parser


Erklärung:


Programm, das Text oder Programmcode syntaktisch zerlegt


Ein Parser ist ein Programm oder Teil eines Programms (Routine), das Text bzw. Programmcode syntaktisch analysiert und aufgliedert. Dieser Text ist meistens entweder eine Eingabe von einem Nutzer, wie etwa eine Befehlszeile, der Quellcode eines Programms oder eine Datei, die Formatierungsanweisungen (z.B. Tags) enthält.


Parser sind Teil eines Compilers oder Interpreters und überprüfen, ob sämtliche Eingaben im Text/Programmcode den gewünschten Anforderungen genügen und ob alle notwendigen Daten vorhanden sind. Anschließend wird der Text in Daten umgewandelt, die programmiertechnisch leichter zu handhaben sind, und an das aufrufende Programm oder Programmteil zurückleitet.




Begriff:

Partisanen


Erklärung:


heißen verrückte Buchstaben.




Begriff:

Partition


Erklärung:


Unterteilung der Festplatte in verschiedene Bereiche


Eine Festplatte kann in mehrere Bereiche, sogenannte Partitionen, unterteilt werden. Damit kann eine physische Festplatte in mehrere "virtuelle" Laufwerke aufgeteilt werden, womit der Eindruck entsteht, daß "mehr" als eine Festplatte vorhanden ist.


Bei sehr großen Festplatten erleichtert eine solche Partitionierung deren Verwaltung und Organisationen. Bei einigen, meist etwas älteren Betriebssystemen, die größere Festplatten nicht verwalten können, ist eine Partionierung in kleinere Einheiten sogar notwendig.


Eine weitere wichtige Anwendung für Partitionen ist die Unterbringung von mehreren Betriebssystemen auf einer Festplatte. Dafür werden Partitionen erstellt, die für das jeweilige Betriebssystem entsprechend formatiert sind. So wird es möglich, in einem PC auf der selben Festplatte etwa die Betriebssysteme DOS/Windows und Linux zu unterbringen. In solchen Fällen ist ein sogenannter Boot Manager notwendig, um zwischen den einzelnen Betriebssystemen wechseln zu können.


Bei PCs mit den Betriebssystemen DOS/Windows wird meist eine Festplatte mit nur einer Partition als Laufwerk "C:" bezeichnet, die Buchstaben "A:" und "B:" sind normalerweise den Diskettenlaufwerken vorbehalten. Eine Festplatte mit zwei Partitionen ist üblicherweise in ein Laufwerk "C:" und ein Laufwerk "D:" unterteilt. Das CD-ROM-Laufwerk wird bei einer Festplatte mit zwei Partitionen als Laufwerk "E:" bezeichnet; es erhält in der Regel den letzten Buchstaben der verwendeten Buchstabenfolge. Für die Erstellung von Partitionen auf PC-Festplatten wird meistens das Hilfsprogramm FDISK verwendet.


Unter Linux werden Partitionen normalerweise nicht direkt mit Laufwerkbuchstaben angesprochen sondern als Verzeichnisse im Linux-Dateibaum eingebunden. Die gängigen Linux-Distributionen bieten entsprechende Hilfsprogramme für die Einrichtung und Formatierung von Partitionen.


Beim Booten des Betriebssystems wird dem ersten Sektor auf der Festplatte die Kontrolle übertragen (siehe Master-Boot-Record). Dort befindet sich die Partitionstabelle, die definiert, in wieviele Partitionen die Festplatte formatiert ist, wie groß die einzelnen Partitionen sind und an welcher Adresse die jeweilige Partition beginnt. Dieser Sektor enthält auch Informationen darüber, wo das Betriebssystem auf der Festplatte zu finden ist und überträgt ihm die Kontrolle, so daß der Rest des Betriebssystems in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen werden kann. Sind jedoch mehrere Betriebssysteme vorhanden, wird ein Boot Manager auf den Master Boot Sector übertragen, der die Auswahl des zu ladenden Systems ermöglicht.




Begriff:

Pascal


Erklärung:

Höhere Programmiersprache

Pascal ist eine höhere Programmiersprache, benannt nach dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal (1623-1662).

Pascal wurde um 1967-68 von Niklaus Wirth als Lernhilfe für Studenten der damals häufig eingesetzten, jedoch überaus komplexen Programmiersprache ALGOL-68 entwickelt. Pascal ist eine Sprache der dritten Generation (engl.: Third Generation Language bzw. 3GL). Pascal zählt zu den "strikt typisierten Sprachen" (engl.: "strongly typed language") und erfordert, daß Routinen und Variablen (und deren Anwendung) präzise definiert werden, bevor ein Programm auf sie zurückgreifen kann.

Früher war Pascal die klassische Lernsprache für viele Programmierer und diente als erste Einführung in das Schreiben von strukturierten Programmen. Pascal hat sich jedoch als Sprache für die Anwendungsentwicklung nicht durchgesetzt, da die Programmierregeln sehr eng gefaßt sind. Sie lassen unter anderem kaum Spielraum für die Defintion von neuen Regeln und Befehlen (zum Beispiel für neue Datentypen). Um diese Einschränkungen zu beseitigen, entwickelte Wirth die Sprache Modula-2, die auf Pascal basiert und zahlreiche erweiterte Funktionen anbietet. Dennoch verwenden die meisten professionellen Programmierer Sprachen wie C, C++ und zunehmend auch Java.

Um Struktur und Syntax einer Programmiersprache knapp zu veranschaulichen, benutzt man ein einfaches Beispielprogramm, das den Satz "Hello World" auf den Bildschirm wiedergibt.

Hier das Beispiel für Pascal:


Begriff:

Passer


Erklärung:


Bei der drucktechnischen Herstellung von farbigen Erzeugnissen wird die Farbseparation angewandt. Es werden beim CMYK Offsetdruck vier verschiedene Farbauszüge in unmittelbar aufeinanderfolgenden Druckvorgängen übereinander gedruckt. Durch dieses Zusammendrucken der vier Prozeßfarben (CMYK) entstehen Farbüberlappungen, die vom menschlichen Auge als neue Farbe interpretiert werden. Damit im Bild keine Unschärfen oder Farbverfälschungen entstehen, müssen die Farbformen exakt übereinander gedruckt werden. Zu diesem Zweck werden am Rand Passermarkierungen angebracht, die auf allen vier Druckformen an der selben Stelle stehen. Der Drucker kann jetzt mit einem Fadenzähler (Lupe) während des Druckens die Passgenauigkeit überprüfen und ggf. die Lage des Druckbogens nachjustieren.




Begriff:

Passerhaltigkeit


Erklärung:


Papier reagiert auf Klimaschwankungen durch Dehnung oder Schrumpfung. Um es möglichst passerhaltig zu machen, wird es mit einer weitgehend konstanten Feuchte (ca. 45 - 55% rel. Feuchte bei 23°C) gefertigt. Hierauf können sich auch die Papierverarbeiter einstellen.




Begriff:

Passkreuze


Erklärung:


Zwei rechtwinklig gekreuzte feine Linien, die etwa einen Zentimeter lang sind. Passkreuze, auf der Vorlage angebracht und auf den darüber liegenden Deckern nachgezogen, ermöglichen es, beim Abnehmen oder Verrutschen des oder der Decker immer wieder die ursprüngliche Position auf der Vorlage einzupassen.





Begriff:

Passwort


Erklärung:


Kennwort zur Nutzer-Identifikation


Ein Paßwort (engl.: password) ist eine geheime Zeichenfolge, die der Identifikation eines Computer-Nutzers dient (engl.: user identification oder kurz: ID). Mit dem Paßwort meldet sich ein Nutzer bei einem Computer, einem lokalen Netz (wie Intranet oder Extranet), einem Dienst (etwa E-Mail), einem Internet-Zugangsprovider (ISP) oder bei einem Online-Dienst an (Login). Nur demjenigen, der das Paßwort kennt, wird Zugriff auf den betreffenden Rechner oder Dienst gewährt. Die Benutzerkennung soll den Zugang unberechtigter Personen (Hacker, Cracker) verhindern.


Das Paßwort oder Kennwort kann der tatsächliche Name des Nutzers, ein von ihm selbst gewähltes Pseudonym, eine Abkürzung oder eine automatisch vergebene Kombination aus Buchstaben und/oder Ziffern sein. Oft wird das Paßwort zwischen dem Benutzer und dem Betreiber eines Rechners oder Rechnernetzes vereinbart. Bei manchen Netzen oder Diensten kann der Nutzer jedoch kein eigenes Kennwort festlegen, sondern muß das Paßwort verwenden, daß ihm vom Systemverwalter (Administrator) zugeteilt wurde. Wer sein Kennwort selbst festlegt, sollte dabei darauf achten, daß es nicht allzu leicht zu erraten ist. Das Geburtsdatum oder der Name des (Ehe-)Partners bieten keinen echten Schutz vor Zugriffen Unbefugter.




Begriff:

Patch


Erklärung:


Reparaturcode für Programmbugs, bug fix


Ein Patch (engl.: Flicken) ist ein meist kurzfristig erstelltes Programm, das Bugs (Fehlfunktionen) von bereits veröffentlichter Software beheben soll. Meistens wird der Patch auf der Website des Softwareherstellers zum Download angeboten und ermöglicht es den Usern, den Mangel des Programms zu beheben.


Bugs sind nicht immer die an sich günstigsten Behebungen des Fehlers und deshalb oft nicht identisch mit der beim nächsten Update vorgenommenen Veränderungen am Programmcode.


Betriebsysteme haben oft eine eigene Routine für die Verwaltung und Anwendung von Patches.


Manchmal nennt man Patches auch Fix.




Begriff:

Paus-Papier


Erklärung:


Sammelbegriff für durchscheinende Zeichen- und Schreibpapiere (Transparentpapier, Lichtpauspapier, Enwurfszeichenpapier).





Begriff:

PC


Erklärung:

Personal Computer

  1. Allgemein bezeichnet der Begriff "Personal Computer" (PC) einen Rechner, der für sich allein genommen, also unabhängig von anderen Computern, arbeitsfähig ist. Vor Einführung des PCs wurden (allein nicht arbeitsfähige) Terminals an einen Großrechner (Mainframe) angeschlossen, der sämtliche Daten und Programme bereithielt. Mehrere Nutzer griffen über ihre Terminals auf einen Großrechner zu. Anfang der 80er Jahre kamen erstmals relativ leistungsfähige Kleinrechner (Mikrocomputer) auf den Markt, eben die "Personal Computer", die produktive Anwendungen wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation unterstützten. Der PC ist ein "single user computer" im Unterschied zum kollektiv genutzten Mainframe. Bis dahin konnten sich nur größere Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine elektronische Datenverarbeitung (EDV) leisten. Seit Einführung des PC ist EDV allmählich auch für Privathaushalte erschwinglich geworden.

  2. Die Bezeichnung PC wird häufig für einen IBM-kompatiblen Personalcomputer verwendet; als Gegenbegriff zum Apple Macintosh (Mac). Der IBM-kompatible PC ist mit einem Mikroprozessor von Intel und einem Betriebssystem wie DOS oder Windows ausgestattet, das auf Intel-Prozessoren abgestimmt ist. PCs werden deshalb auch als DOS-Rechner oder scherzhaft als "DOSen" bezeichnet. Allerdings laufen auf IBM-kompatiblen Computern auch andere Betriebssysteme als die von Microsoft, etwa OS/2 von IBM und das freie Betriebssystem Linux. Der Apple Macintosh verwendet Mikroprozessoren von Motorola und ein eigenes Betriebssystem (MacOS). Der IBM-kompatible PC wird in erster Linie mit typischen Büro-Anwendungen wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation in Verbindung gebracht. Der "Mac" ist hingegen vor allem im Multimedia-Bereich (Grafikdesign, Desktop-Publishing) beliebt. Linux hat sich als System für den Netzwerkbetrieb etabliert und wird zunehmend auch im Bürobereich eingesetzt.




Begriff:

PC-Führerschein


Erklärung:

ECDL - European Computer Driving Licence

Der Europäischen Computerführerschein (auch PC-Führerschein genannt) soll dem Inhaber praxisbezogenes, anwendungsrelevantes Wissen im Umgang mit dem PC nachweisen. Er geht auf eine Initiative des Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS) in Kooperation mit der EU zurück. Der deutsche Träger des Computerführerscheins ist die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI).

Um den PC-Führerschein zu erwerben, müssen sieben Teilprüfungen abgelegt werden. Die Prüfungen umfassen folgende Teilgebiete:

  1. Grundlagen der Informationstechnik

  2. Computerbenutzung und Betriebssystemfunktionen

  3. Textverarbeitung

  4. Tabellenkalkulation

  5. Datenbanken

  6. Präsentation

  7. Informations- und Kommunikationsnetze.


Erst wenn alle sieben Teilprüfungen erfolgreich abgelegt worden sind, erhält man den Europäischen Computer-Führerschein.

Eine Aufstellung der zugelassenen Prüfungszentren findet man auf der dem Thema "European Computer Driving Licence" (ECDL) gewidmeten Web-Site (URL s.u.).




Begriff:

PCI


Erklärung:


Peripheral Component Interconnect


PCI ist ein von Intel entwickelter Schnittstellenstandard für die Verbindung zwischen dem Prozessor eines PCs und Peripheriegeräten und Erweiterungskarten.


PCI wird mit 20 bis 33 MHz getaktet, gibt es in einer 32-bit, die bis zu 133 Megabyte pro Sekunde übertragt, und einer 64-bit Version (PCI 2.0), die es auf bis zu 266 Mbps bringt. PCI ist prozessorunabhängig, d.h. dieser Standard kann bei unterschiedlichen CPUs zum Einsatz kommen. PCI setzt sich als Standard immer mehr durch und wird beispielsweise bei PowerMacs und Pentium-Rechnern eingesetzt.


PCI kann bis zu sieben Peripheriegeräte gleichzeitig mit der CPU verbinden und parallel zu einem ISA- oder EISA-Bus betrieben werden. PCI konfiguriert sich automatisch.


Im strikten Sinne ist PCI 2.0 kein Local Bus, sondern ein sogenannte Mezzanine Bus, da er nicht direkt an die CPU angeschlossen wird.





Begriff:

PDA


Erklärung:


Personal Digital Assistant - Kleincomputer


Als "Personal Digital Assistant" (PDA) bezeichnet man tragbare Kleinstrechner zur Verwaltung und Abfrage von Termin- und Adreßdaten, häufig auch als Organizer bezeichnet.


Elektronische Organizer sind kaum größer als herkömmliche Taschenrechner. Viele besitzen für die Dateneingabe eine kleine Tastatur, manche (wie der "Newton" von Apple) verfügen über ein mit Sensoren ausgestattetes Eingabefeld für handschriftliche Notizen (Touch Screen).


Einige PDAs laufen unter Windows CE, einer Variante des Betriebssystems Microsoft Windows.


Für diese Kleinstrechner wurden zahlreiche Anwendungen geschrieben; sie lassen sich häufig auch mit Mobiltelefon- und Paging-Systemen verbinden.


Im englischsprachigen Raum ist neben PDA auch die Bezeichnung "handheld computer" gebräuchlich. Die Bezeichnungen "Palmtop" (von Hewlett-Packard) und "PalmPilot" (von 3Com) werden auch oft synonym benutzt, obwohl diese strenggenommen Produktnamen sind.




Begriff:

PDF


Erklärung:


Portable Document Format oder Portable Data File


Dieses Format wurde speziell für das elektronische Publizieren von Daten von der Firma ADOBE entwickelt. Es eignet sich zur Datenübertragung im Web aber auch im Printbereich. Für Daten, die am Monitor lesbar sein sollen, können Hyperlinks und Verknüpfungen eingebettet werden.


Es eignet sich für die Erstellung von Druckvorstufen, da wichtige Informationen für die Druckerei (z. B. Schneide-, Registriermarken aber auch Densitometerskalen) in das Dokument integriert werden können.


Dieses Format hat eine weite Verbreitung gefunden, da es mit dem kostenlosen Programm Acrobat Reader lesbar ist. Inzwischen können nicht nur mit dem Programm Acrobat von ADOBE Texte und Grafiken als PDF exportiert werden, sondern auch mit CorelDRAW.




Begriff:

peer to peer


Erklärung:


peer-to-peer, P2P (Netzwerkarchitektur)


peer (engl.): Gleichgestellte(r)


P2P - peer-to-peer Netzwerke sind seit dem IDF- Intel Developer Forum im Sommer 2000 ein aktuelles Thema und durch Dienste wie den umstrittenen Musik-Tauschdienst Napster bei den Usern populär geworden.


Verband man mit dem Kürzel P2P bisher in erster Linie die Technologie, die den Austausch von Musik- und Videodateien über das Internet erleichtert, eröffnet der Begriff zukünftig eine grundsätzliche Neuorientierung bei der Architektur von Netzwerken.


In P2P Netzwerken tauschen gleichberechtigte Arbeitsstationen (peers) Daten aus und arbeiten an verteilten Anwendungen, wobei ein zentraler Server überflüssig ist. Das Internet stellt im Prinzip ein solches P2P-Netzwerk dar, weil darin alle Rechner gleichberechtigt sind, auch wenn in der Praxis die meisten Anwendungen, die über das Internet laufen, nach dem Client-Server-Modell funktionieren.


Jeder Teilnehmer am Internet stellt mit dem eigenen Computer einen Server dar: Die auf diesem Server abgelegten Daten werden anderen am Internet angeschlossenen Computern zugänglich gemacht, es entsteht ein Datentransfer. P2P verwendet darüber hinaus die Rechenleistung jeder Arbeitsstation, um sie einer gemeinschaftlichen Nutzbarkeit zugänglich zu machen und ungenutzte Ressourcen einzubinden.


Die wohl spannendste Entwicklung im Bereich P2P sindneue Suchtechnologien, die die uns bekannten Suchmaschinen in den Schatten stellen sollen. Dabei verschickt eine kleine Software, die auf dem eigenen Rechner installiert ist, eine Suchanfrage an zirka zehn weitere im Internet erreichbare Rechner. Bleibt eine Suchanfrage unbeantwortet, senden die Rechner die Suchanfrage an 10 weitere Rechner im Internet. Nach kürzester Zeit sind auf diese Art Tausende Rechner mit der Suche befasst.


Schliesslich jedoch ist mit diesem vernetzten Datenzugriff ein enormes Sicherheitsproblem verbunden. Denn wer seinen Rechner für Zugriffe von außerhalb öffnet, ist gegenüber fremden Eingriffen in Speicher, Festplatte und vertrauliche Bereiche nicht gefeit. P2P lädt geradezu ein zum Umgehen von Copyrights und zur Missachtung von geistigem Eigentum.




Begriff:

Perforation


Erklärung:


Anstanzung von Karton bzw. Papier, um einen Teil abreißen zu können. Man unterscheidet Lochperforation und Schlitzperforation.




Begriff:

Performance


Erklärung:


Leistung - eines Rechners


Die Performance ist die Leistungsfähigkeit eines Rechners, insbesondere die Geschwindigkeit, mit der er Daten verarbeitet (Durchsatz).


Je mehr Operationen (MIPS, FLOPS) innerhalb einer bestimmten Zeit durchgeführt werden können, desto besser ist die Performance einer CPU.


Je niedriger die Latenz ist und je näher die Datenverarbeitung an die Echtzeit heranlangt, desto performanter ist das System.


Zwischen der objektiv meßbaren Performance und der empfundenen Leistung eines Rechners muß kein direkter Zusammenhang bestehen, da die wahrgenommene Reaktionszeit des Rechners mit Verfahren wie Multitasking, Multithreading und Prefetching verkürzt werden kann.


Die Performance von Rechnern wird in Benchmark-Tests ermittelt.




Begriff:

Pergament


Erklärung:


Ungegerbte, enthaarte, mit Kalk gebeizte Tierhaut. Eines der ältesten bekannten Materialien zum Beschreiben/Zeichnen.




Begriff:

Pergament-Ersatz


Erklärung:


Durch schmierige Mahlung fettdicht (aber nicht wasserfest) gemachtes Papier. Für Verpackungszwecke auch kaschiert.




Begriff:

Pergament-Papier


Erklärung:


Wird durch ein Schwefelsäurebad kochfest, fett- und wasserabstoßend gemacht. Zum Verpacken von Fettprodukten, aber auch als Lampenschirm-Pergament bekannt.




Begriff:

Pergamin


Erklärung:


Scharf satiniertes, transparentes Papier. Für Fensterbriefhüllen, Süßwaren, Drachenpapier u.a. Oftmals auch geprägt (z.B. Zwischenlagen in Fotoalben).





Begriff:

Peripherie


Erklärung:


an den Computer angeschlossene Geräte


Peripherie (engl.: Umgebung) bezeichnet die externen Zusatzgeräte, die an den Computer angeschlossen werden wie Tastatur, Maus, CD- oder DVD-Laufwerk, Monitor usw.


Zur Peripherie gehören aber nicht nur Geräte, die sich ausserhalb der Computergehäuses befinden, sondern auch Bauteile wie die Festplatte oder Zusatzkarten, die in das Computergehäuse integriert sind.


Peripheriegeräte können mit dem Rechner über Kabel oder drahtlos mittels Funk- und Infrarotverbindung gekoppelt werden. Der Austausch von Daten und Befehlen erfolgt über eine Schnittstelle. Zu jedem Peripheriegerät muss ein eigenes Steuerungsprogramm, ein sogenannter Treiber installiert sein.




Begriff:

Perl


Erklärung:

Practical Extraction and Report Language.

Perl ist ein Akronym für "Practical Extraction and Reporting Language" und wurde 1987 von Larry Wall entwickelt.

Perl ist eine interpretierte Sprache (Skriptsprache), die vor allem für die flexible und effiziente Manipulation von textbasierten Dateien geeignet ist. Programme für das "Common Gateway Interface" (CGI) werden häufig in Perl geschrieben, da die Sprache sich ebenfalls für die Verarbeitung von CGI-Daten gut eignet. Entgegen geläufiger Meinung ist Perl jedoch viel mehr als eine "CGI-Sprache" und wird vor allem auf UNIX-basierten Systemen für Aufgaben der Dateien- und Systemverwaltung, aber auch für exotischere Zwecke wie die Entwicklung von mathematischen Werkzeugen eingesetzt.

Perl ist weitgehend plattform-unabhängig. Es existieren Perl-Interpreter für die meisten gängigen Systeme. Perl hat viele Eigenschaften der Sprache C sowie der UNIX-Dienstprogrammen sed, awk und sh übernommen. Elemente von Pascal und BASIC lassen sich darin auch erkennen.

Streng genommen werden Perl-Skripte nicht interpretiert sondern kompiliert: bevor ein Skript ausgeführt wird, wird es in einen sogenannten Byte-Code umgesetzt, also im Speicher in einen Pseudo-Maschinencode kompiliert, der anschließend von der virtuellen Maschine von Perl ausgeführt wird. Dadurch werden sehr viele Fehler erkannt, bevor es zur Ausfuehrung des Programms kommt. Die Kompilation ist jedoch nicht dauerhaft, sondern wird bei jedem Aufruf des Skriptes durchgeführt. Perl-Skripte (Programme) können theoretisch auch zu ausführbaren Programmen kompiliert werden; dies bringt jedoch kaum Vorteile. Größere Anwendungen wie Textverarbeitungsprogramme lassen sich jedoch in anderen höheren Programmiersprachen wie C, C++ oder Visual Basic viel besser verwirklichen. Es ist jedoch möglich, Perl-Skripte in anderen Programmen einzubinden bzw. in Perl-Skripten andere Programmiersprachen zu integrieren.

Perl ist eine frei verfügbare Software ("Open Source") und kostenlos erhältlich. Es wird von einer von Larry Wall geführten Gruppe von Freiwilligen gepflegt und weiterentwickelt. Trotzdem - oder gerade deswegen - ist Perl stabiler und besser unterstützt als manche "kommerzielle" Programmiersprachen.

Andere Skriptsprachen, die sich mit Perl vergleichen lassen, sind Tcl, Python und REXX.

Beispiel eines Perl-Skriptes:

Das CPAN (Comprehensive Perl Archive Network) bietet ein umfangreiches Archiv von Perl-Code.




Begriff:

Permutation


Erklärung:


Veränderung der Gestaltungselemente zu einer neuen Form.




Begriff:

Pfad


Erklärung:


In Illustrationsprogrammen (Adobe Illustrator) setzt sich die Linie eines Pfades nicht aus einzelnen Pixeln, sondern aus Kurvenzügen zwischen einzelnen Ankerpunkten zusammen. Diese Bezierkurven können mittels Anfasser in ihrem Verlauf verändert und verlustfrei verzerrt oder skaliert werden. In Corel Draw wird dies Kurve genannt.




Begriff:

Pflichtenheft


Erklärung:


Anforderungsprofil in der Soft- und Hardwareentwicklung


Ein Pflichtenheft ist als Teil der Qualitätssicherung ein bei Entwicklungsprojekten von Software, Hardware oder anderer IT-Projekte erstelltes Dokument, in dem minutiös festgehalten wird, welche Eigenschaften das zu entwickelnde Produkt aufweisen soll, wie es zu bedienen ist und was es leisten können muss.


Auch wenn es keine juristisch verbindliche Definition dieses Begriffes gibt, ist es üblich, ein Pflichtenheft als Vertragsgrundlage zu erstellen, wenn Software- oder andere Projekte vereinbart werden. Auf ihm basiert die nachfolgende Entwicklungsarbeit und das Design des Produkts. Manchmal unterscheidet man auch zwischen einem Pflichtenheft, das die Anforderungen beschreibt, und einem Lastenheft, das die Produkteigenschaften darstellt.


Ein Pflichtenheft umfasst normalerweise die Definiton der Aufgabe, legt Ziele und Inhalt des Projekts fest, stellt einen Kosten- und Terminrahmen auf und fixiert Abnahme- sowie Bewertungsmethoden und Gewährleistungregelungen.




Begriff:

PGP - Pretty Good Privacy


Erklärung:


Pretty Good Privacy - ein Verschlüsselungsprogramm


"Pretty Good Privacy" (dt. etwa: ziemlich guter Datenschutz) ist ein Programm zur Verschlüsselung von Daten mit Hilfe eines Public-Key-Kryptosystems (PKI).


PGP ist für die private Nutzung Freeware.


PGP Version 5.5.3i läuft auf dem Microsoft-Betriebssystem Windows 95; PGP Version 6.0 auf Windows 98. Die Software arbeitet mit den E-Mail-Programmen Eudora, Microsoft Exchange und Microsoft Outlook zusammen. Auch eine PGP-Version für den Apple Macintosh ist erhältlich.




Begriff:

Phloroglucin


Erklärung:


In Ethanol und Salzsäure gelöste flüssige Reagenz, die das Lignin im holzhaltigen Papier rot färbt. Dadurch wird der Holzschliffanteil erkennbar.




Begriff:

Photoshop


Erklärung:


Bekanntes Bildbearbeitungsprogramm der Firma Adobe. Pixelorientiert.


Begriff:

PHP


Erklärung:

Professional Home Page, Hypertext Preprocessor - eine Skriptsprache

PHP ist eine auf Server-Seite agierende, in HTML-Seiten eingebettete Webprogrammiersprache, die von Rasmus Lerdorf entwickelt wurde. Sie war ursprünglich ein einfacher CGI-Wrapper, geschrieben in Perl und später - zur Verbesserung der Performance - in der Programmiersprache C.

PHP hat eine ähnliche Syntax wie C und kann in jede beliebige HTML-Seite integriert werden.

Wird die Seite über das CGI des Web-Servers geladen, durchsucht sie der Server nach gültigen Anweisungen, führt diese aus und erzeugt so unter Berücksichtigung von Usereingaben oder anderer Umgebungsparameter eine veränderte HTML-Seite. Der Client (Browser) erhählt also eine "reine" HTML-Seite, der man nicht ansieht, daß sie dynamisch erzeugt wurde.

PHP ist - wie Perl - eine Skript/Interpreter-Sprache. Dennoch bildet PHP in der Modulversion mit dem Apache-Server eine Einheit. In diesem Falle gibt es keine PHP-Binärdatei, die in einem Verzeichnis auf der Server-Seite wie ein eigenständiger Interpreter fungiert. Vielmehr ist der Server selbst der Interpreter. Dieser liest zwischen dem HTML-Code den PHP-Code aus (parsen) und serviert dem Clienten die Ergebnisse in Form von HTML. Ein Vorteil der Modulversion ist deren gute Performance; denn der Umweg über den Interpreter entfällt. Daher ist die Modulversion bei Anwendern meist die beliebtere Variante.

Eine Stärke von PHP ist seine Art, Variablen aus HTML-Formularen zu verarbeiten:

Beispiel:

Variablen können in einem HTML-Formular definiert und mit der POST- oder GET-Methode an ein PHP-Skript geschickt werden.

Tatsächlich sind alle an ein PHP Skript gesendete Variablen Teil der Umgebungsvariablen.

Ausgewählte weitere Stärken von PHP sind:


PHP ist weitgehend Plattformübergreifend, versteht die wichtigsten Internet-Protokolle (SMTP, FTP, HTTPD, IMAP) und unterstützt zur Zeit folgende Datenbanken:

Oracle, Adabas D, Sybase, FilePro, mSQL, Velocis, MySQL, Informix, Solid, dBase, ODBC, Unix dbm, PostgreSQL




Begriff:

Pica


Erklärung:

Typographisches Maßsystem auf Basis der Zoll-Teilung.
Point-System (Englisch-amerikanisches System)
Kurzzeichen: Pica

Pica-System:
1 Pica =   4,21 mm
1 Pica = 12 pt

DTP-Point:
1 Pica =   4,23 mm
1 Pica = 12 pt
6 Pica =   1 Inch




Begriff:

PICA -Project for Integrated Catalogue Automation


Erklärung:


Project for Integrated Catalogue Automation


PICA (Projekt für Integrierte Katalogautomatisierung) ist der Name des EDV-Bibliothekssystems, das von den niedersächsischen Universitätsbibliotheken und von den wissenschaftlichen Bibliotheken weiterer sechs Bundesländer (Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen) im Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) eingesetzt wird.





Begriff:

PICS


Erklärung:


Platform for Internet Content Selection


Die PICS-Spezifikation ermöglicht die Kennzeichnung von WWW-Dokumenten mit Metadaten. Die ursprüngliche Intention war es hierbei, für Eltern und Lehrer Möglichkeiten zu schaffen, die von Kindern im Internet ausgewählten Inhalte zu kontrollieren bzw. zu filtern.


Ein wesentlich allgemeinerer Ansatz bzgl. der Formulierung von Metadaten im WWW existiert inzwischen in Form des XML-basierten RDF-Konzepts. RDF kann im Zusammenhang mit der Problematik des Jugendschutzes als zukünftiger Nachfolger von PICS angesehen werden.





Begriff:

Pict


Erklärung:


ist ein Speicherformat für vektor- oder objektorientierte Grafiken. Es wird leider in unterschiedlichen Programmen unterschiedlich ausgelegt, sodass auf absolute Kompatibilität kein Verlass ist.





Begriff:

Pigmentiertes Papier


Erklärung:


Papiere, die durch Pigmentauftrag in der Papiermaschine (Leimpresse) eine gleichmäßige Oberfläche erhalten haben.




Begriff:

Piktogramme


Erklärung:


Als Piktogramme werden allgemein kleine Symbole bezeichnet, die bei Drucksachen eine verständliche und symbolisierende Bedeutung haben.





Begriff:

PIN


Erklärung:


Persönliche Identifikationsnummer


Die "Persönliche Identifikationsnummer" legitimiert am Geldautomaten (engl.: teller machine) und beim Online-Banking den Benutzer. Die PIN ist die Geheimzahl einer Kredit-, Eurocheque- oder Geldkarte, die bei Geldausgabeautomaten zur Identifizierung des Karteninhabers dient.





Begriff:

Ping


Erklärung:


Internet-Dienstprogramm, das überprüft, ob ein Rechner im Netz erreichbar ist


Ping ist ein Dienstprogramm für das Internet. Es kann überprüfen, ob ein bestimmter Rechner im Netz erreichbar (online) ist. Es wird üblicherweise eingesetzt, um die Verbindung zu einem bestimmten Server zu überprüfen.




Begriff:

Pinselschrift


Erklärung:


heißt eine Schrift, die ihren formalen Charakter auch als Satzschrift daher hat, dass sie wie mit dem Pinsel gezeichnet aussieht.




Begriff:

Pivot


Erklärung:


Mittelpunkt eines 2D/3D-Objekts.Pivots werden benutzt, um die Position und Ausrichtung eines 3D-Objekts im virtuellen Raum festzulegen.




Begriff:

Pixel


Erklärung:


picture element - Bild-Partikel


Pixel ist ein Kunstwort von engl: picture element - Bild-Element.


Ein Pixel ist ein Lichtpunkt, die kleinste Bild-Einheit auf dem Bildschirm.

Pixel sind nicht gleichzusetzen mit dots per inch (dpi), die die Auflösung im Druck angeben.




Begriff:

Pixelgrafik


Erklärung:


Auch Bitmap Grafik, die sich aus Bildpunkten (Pixeln) zusammensetzt, z.B. bei Bildern. Typische Pixelformate: PCX, TIFPixelgrafiken ergeben bei starker Vergrößerung Probleme, weil dann die einzelnen Pixel sichtbar werden. Es können z.B. Treppeneffekte bei Konturen und Linien auftreten.




Begriff:

Plakat-Papier


Erklärung:


Möglichst lichtechte, nass- und wetterfeste Papiere zum Anschlag an Plakatsäulen/-wänden. Teilweise mit eingefärbter oder bedruckter Rückseite gegen das Durchscheinen der darunterklebenden Plakate.




Begriff:

Plakatschriften


Erklärung:


Von Plakatschriften spricht man, wenn in Schriftgraden ab 48 Punkt gesetzt wird, um die Lesbarkeit auch aus größerer Entfernung zu gewährleisten.




Begriff:

Planbogen


Erklärung:


Ungefalzter, flachliegender Papierbogen.




Begriff:

Planschneider


Erklärung:


Schneidemaschine für große Papierformate.




Begriff:

Plasma-Display


Erklärung:


Flachbildschirm-Technologie, die darauf beruht, dass ultraviolettes Licht verschiedenfarbige (Rot Grün, Blau) Phosphorpartikel auf der Fläche des Displays zum Leuchten bringt. Das ultraviolette Licht entsteht durch das Anlegen einer Spannung zwischen zwei gegenüberliegenden Elektroden und die dadurch ausgelösten Entladungen innerhalb eines Neon-Xenon-Gasgemischs. Das Haupteinsatzgebiet dieser Bildschirme mit großen Bilddiagonalen liegt hauptsächlich im Consumer- beziehungsweise im Präsentationsmarkt.




Begriff:

Plastikeffektheftung


Erklärung:


Bindeverfahren für Einzelblätter. In die Blätter werden Löcher gestanzt, durch welche eine Bindeleiste aus Kunststoff eingefädelt wird.




Begriff:

Plattformübergreifende Datenformate


Erklärung:


Datenformat, das von allen Systemwelten, d.h. PC, Unix oder Macintosh, gelesen und zunehmend auch bearbeitet werden kann, wie beispelsweise PDF.




Begriff:

Plotter


Erklärung:


Planzeichengerät


Engl.: to plot; dt.: kartieren, einen Plan zeichnen


Der Plotter ist ein Gerät zum Zeichnen vektor-orientierter Graphiken wie Diagramme, Verlaufskurven, Pläne oder Karten.


Man unterscheidet nach der Art des Zeichengeräts Stiftplotter und elektrostatische Plotter.


Stiftplotter zeichnen mit Hilfe eines oder mehrerer Tusche-Zeichenstifte.


Elektostatische Plotter arbeiten, ähnlich wie Fotokopierer, mit Hilfe von elektrostatischen Ladungen und von Toner. Auf dem Papier werden die Punkte, Linien oder Flächen elektrostatisch markiert, die eingefärbt werden sollen. Dort haftet dann das Pigment-Pulver des Toners.


Man unterscheidet weiterhin nach der Art des Zeichenvorgangs zwischen Flachbett- und Trommel-Plottern.


Bei Flachbett-Plottern bewegt sich das Zeichengerät in zwei Dimensionen mit Hilfe eines Gestänges oder Schwenkarmes, an Seilzügen oder entlang einer Schiene über das fest eingespannte Papier.


Bei Trommel-Plottern ist das Papier hingegen auf einer um ihre Längsachse rotierenden Walze angebracht. Das Zeichengerät bewegt sich meist in nur einer Dimension entlang einer Schiene über das Papier, die parallel zur Rotationsachse der Trommel angebracht ist.


Während ein Drucker also den Ausdruck aus einzelnen Bildpunkten zusammensetzt (siehe dpi), kann ein Plotter durchgehende Graden und Kurven in einem Linienzug zeichnen.




Begriff:

Plug-In


Erklärung:


Erweiterung für Browser zur Darstellung von nicht im HTML-Standard vorgesehenen Daten


Von engl.: to plug in; dt.: anschließen, einstöpseln


Ein Plugin (auch "plug in" geschrieben) ist ein Zusatzprogramm für einen Browser, das dessen Funktionen erweitert.


Mit Hilfe dieser Erweiterungs-Software lassen sich besondere Dateiformate lesen bzw. ausführen, die im HTML-Standard nicht vorgesehen sind. Zum Beispiel lassen sich Musik- und Video-Daten abspielen oder Vektorgrafiken betrachten.


Wird ein Element auf einer Web-Seite angeklickt, das mit einem bestimmten Plugin verknüpft ist, so öffnet sich automatisch die spezielle Anwendung im Browser-Fenster, und die Musik, der Film oder die Multimedia-Sequenz kann abgespielt werden.


Zu den bekanntesten Plugins gehören: QuickTime und Flash (für Video), Acrobat-Reader (für PDF-Dateien), Shockwave (für Multimedia-Anwendungen), Crescendo (für MIDI) und RealAudio/RealVideo (für Musik/Video per Internet).



Begriff:

Plug&Play


Erklärung:


dt. etwa: einbauen und benutzen


Plug&Play bezeichnet die Möglichkeit, Erweiterungskarten in einen Rechner einzubauen, ohne daß der Nutzer irgendwelche Einstellungen ändern muß. Theoretisch erkennen Plug&Play-Systeme eingebaute Erweiterungskarten automatisch und passen die Einstellungen im Rechner bzw. auf der Karte von sich aus entsprechend an.


Plug&Play wurde von Intel entwickelt und ist ein Standard für die Entwicklung von Erweiterungskarten für den PC. Plug&Play wird von Windows 95 und allen neueren Windows-Versionen direkt unterstützt.


Häufig verballhornt als "Plug&Pray" (dt.: einbauen und beten), da der Einbau von neuen Plug&Play-kompatiblen Karten nicht selten Probleme hervorruft, besonders wenn ältere Komponenten schon vorhanden sind.




Begriff:

PNG


Erklärung:


Portable Network Graphics Format.


Das PNG-Format wurde als Alternative zum GIF-Format entwickelt. Wie GIF wird es zum Anzeigen von Bildern im World Wide Web und in anderen Online-Diensten verwendet. PNG behält alle in einem Bild enthaltenen Farbinformationen bei und verwendet eine verlustfreie Komprimierung zur Verringerung der Dateigröße mit 24 Bit Farbtiefe.




Begriff:

Point (pt)


Erklärung:

Typographisches Maßsystem auf Basis der Zoll-Teilung.
Englisch-amerikanisches Pica-System
Kurzzeichen: pt

  1 pt = 1/72 inch
  1 pt = 25,4 mm/72 mm
  1 pt = 0,353 mm
12 pt = 1 Pica




Begriff:

Polling


Erklärung:


Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Dabei fragt der eine Partner periodisch ab, ob der andere etwas senden will oder empfangen kann.





Begriff:

Polygon


Erklärung:


Griechisch für Vieleck.3D- Objekte werden aus Polygonen zusammengesetzt, wobei meist Dreiecke verwendet werden.




Begriff:

POP-Point Of Presence


Erklärung:


Point Of Presence - Einwahlknoten eines ISP zum Internet


Als "Point Of Presence" bezeichnet man die Einwahlknoten zum Internet. Internet-Service-Provider (ISP) stellen meist mehrere, über eine Region verteilte POPs (Anschlußpunkte) zur Verfügung. Einige Zugangs-Provider bieten sogar ein weltweites Netz von POPs an, sogenanntes Global Roaming.




Begriff:

POP-Post Office Protocol


Erklärung:


Post Office Protocol


Das "Post Office Protocol" dient dem Zugriff auf Server, die E-Mail für andere Rechner bereithalten, beispielsweise für Rechner mit SLIP-Verbindung. Es existieren die Versionen POP, POP2 und POP3, die nicht untereinander kompatibel sind.




Begriff:

Pop-Up


Erklärung:


Kleines Fenster, das sich auf einer grafischen Benutzeroberfläche plötzlich öffnet


Ein Pop-Up ist ein kleines Fenster, das auf einer grafischen Oberfläche (GUI) unvermittelt "auftaucht". Pop-Ups sind meistens kontextabhängig und erscheinen dann, wenn z.B. die Maus über einen bestimmten Bereich des aktiven Fensters bewegt oder eine bestimmte Option gewählt wird. Im Pop-Up erscheinen dann relevante Informationen zu diesem Bereich, wie etwa eine Erklärung seiner Funktion. Ein Pop-Up kann aber auch ein kleines Navigationsmenü oder ein interaktives Formular enthalten.


Im WWW wird JavaScript (und gelegentlich auch JavaJava-Applets) dazu verwendet, Pop-Ups zu erstellen. Diese haben eine ähnliche Funktion wie eine Micro-Site.




Begriff:

POP3


Erklärung:


Die dritte Version des Post Office Protocols: Standardverfahren zur Organisation der Postfächer, in denen man bei seinem Provider die E-Mails ablegt.




Begriff:

portabel


Erklärung:


auf verschiedenen Computersystemen einsetzbar


Software bezeichnet man als portabel, wenn sie ohne größere Veränderung unter mehreren Betriebssystemen eingesetzt werden kann.


Damit ein Programm auf einem Computer ausgeführbar ist, muß es aus der ursprünglichen Programmiersprache (zum Beispiel Basic, Pascal, C++) in den Maschinencode des jeweiligen Prozessoren-Typs (siehe CPU) übersetzt werden. Soll das Programm dann in einer neuen Systemumgebung laufen (portiert werden) , so muß es erneut aus der ursprünglichen Programmiersprache in den entsprechenden Maschinencode des anderen Prozessor-Typs übersetzt werden.


Im allgemeinen sind Programme portabel, wenn sie auf standardisierten Programmier-Schnittstellen (APIs) basieren. Im Idealfall müssen solche Programme für das neue Betriebssystem nur noch rekompiliert werden (siehe Compiler). Eine Portierung kann jedoch auch die Konvertierung und Adaption der Daten an neue Systemschnittstellen notwendig machen, damit die Anwendung laufen kann.




Begriff:

Portal


Erklärung:


Zugangs-Web-Site zum Internet


Unter einer Portal-Site versteht man eine Web-Site, die ein "Eingangstor zum Internet", einen ersten Anlaufpunkt für das Surfen im World Wide Web, darstellen will.


Was die Homepage für eine Web-Site ist, wollen Portals für das Internet sein.


Die voreingestellten Start-Seiten der marktführenden Browser Netscape Navigator und Internet Explorer (MSIE) gehören zu den bekanntesten Portal-Sites. Auch die Homepages des Web-Katalogs Yahoo! oder des Online-Dienstes AOL sind Beispiele. Wegen der sehr hohen Besucherzahlen sind Portal-Sites für Werbetreibende und Anbieter von Online-Inhalten besonders interessant. Viele Anbieter möchten dort ihre Online-Inhalte präsentieren.


Eine besondere Form des Portals ist das sogenannte vertikale Portal, das nicht mehr Zugang zu unterschiedlichem Angeboten aus unterschiedlichen Richtungen bietet, sondern sich auf ein Thema konzentriert und zu diesem umfassenden Content in vielfältiger Form liefert.




Begriff:

Positionierung


Erklärung:


(Im Zusammenhang mit Suchmaschinen.)


Die Dokumente, die den jeweiligen Abfragekriterien bei einer Suche am ehesten entsprechen, werden an den Anfang der Suchergebnis-Liste gestellt. Umso weniger Relevanz ein Dokument hat, desto weiter hinten steht es.




Begriff:

Post Production


Erklärung:


Das Nachbearbeiten und Aufbereiten von Audio/Video-Rohdaten für das Compositing.




Begriff:

Post-Scriptum


Erklärung:


aus dem Lateinischen bedeutet "Zutat", "Angehängtes", "Hinzufügen"




Begriff:

posten


Erklärung:


Veröffentlichen in einer Newsgroup


Unter "Posten" versteht man das Veröffentlichen einer Mitteilung in einer Newsgroup oder Mailing-Liste. Die Mitteilung selbst nennt man Posting. Postings können im Gegensatz zu privaten E-Mails von allen Teilnehmern oder Empfängern gelesen werden.




Begriff:

Poster


Erklärung:


Absender eines Artikels im Usenet


Von engl.: to post; dt.: versenden


Usenet-Ausdruck für den Absender eines Artikels (Postings) in eine Newsgroup.




Begriff:

Posting


Erklärung:


Artikel in einer Newsgroup


Von engl.: to post; dt.: versenden


Posting ist ein Usenet-Ausdruck sowohl für das Versenden eines Artikels in eine Newsgroup als auch für diesen Artikel selbst.




Begriff:

Postkarten-Karton


Erklärung:


Satinierter Karton mit einem von der Bundespost vorgeschriebenen Mindestgewicht von 150 g/qm (selbstklebende Postkarten mit Anschriftenklappe 140 g/qm). Ausnahmen bei höherem Volumen möglich.




Begriff:

Postkartenkarton


Erklärung:


Karton mit dem Gewicht von ca. 170g/m².




Begriff:

Postmaster


Erklärung:


Verwalter eines Mail- oder News-Servers


Als Postmaster bezeichnet man den Verwalter (Administrator) eines Servers im Internet, der für den E-Mail- und oft auch den News-Verkehr zuständig ist.


Bei Problemen mit E-Mail oder News sollte man eine E-Mail an Postmaster@Host.Domain.TopLevelDomain schicken. Dies gilt auch für Beschwerden über Ketten- oder Werbebriefe (Spam) von bestimmten Benutzern eines Rechners.




Begriff:

PostScript


Erklärung:


Seitenbeschreibungssprache


PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache mit flexiblen Schriftfunktionen und hochwertiger Grafikausgabe. Sie wurde 1985 von Adobe Systems entwickelt. PostScript kann auf allen Plattformen verwendet werden und stellt den De-facto-Standard für Setzereien und Druckereien dar. PostScript-Dateien erkennt man an der Datei-Endung ".ps".


PostScript-Befehle sprechen den Drucker nicht direkt an. Bei den Befehlen handelt es sich um einen ASCII-Text mit PostScript-Befehlen, der von einem im Drucker installierten PostScript-Interpreter in die Maschinensprache des Druckers übersetzt wird. Fonts werden auf bestimmte Größen skaliert, wodurch das Speichern verschiedener Schriftgrößen überflüssig wird (siehe auch TrueType).


PostScript 2 ist abwärts kompatibel mit der ursprünglichen Version von PostScript und verfügt über Datenkomprimierung und andere, für den Farbdruck günstige Eigenschaften. PostScript 3 stellt eine wesentlich verbesserte Version dar, die PostScript nicht nur als Seitenbeschreibungs-Sprache sondern als Drucksystem etablieren soll, das den gesamten Druckprozeß integriert. Hierzu zählt auch die Fähigkeit, das ebenfalls von Adobe und weit verbreitetes PDF-Format problemlos unterstützen zu können.


"Encapsulated PostScript" (EPS) ist ein spezielles PostScript-Dateiformat zur Übermittlung einzelner Grafiken (wie z.B. hochwertige Clip-Arts).


PostScript-Schriften gibt es in verschiedenen Datei-Formaten, die gängigsten sind Typ 1-Fonts. Diese sind verschlüsselt und komprimiert und lassen eine Schriftverbesserung zu, wodurch Darstellungen von Texten mit einer Auflösung von 300 dpi (oder weniger) präziser werden. Mit dem Adobe Type Manager können Typ 1-Fonts auch auf nicht-PostScript-fähigen Druckern verwendet werden. Die weniger verbreiteten Typ 3-Fonts sind nicht verschlüsselt und bieten keine Möglichkeit zur Schriftverbesserung.


Eine Alternative zu PostScript bietet das Freeware-Programm Ghostscript. Dieses ermöglicht das Anzeigen von PostScript-Dateien am Bildschirm sowie deren Drucken mit Druckern, die nicht PostScript-kompatibel sind.




Begriff:

Powerline


Erklärung:


PLC: PowerLine Communication, auch: DPL - Digital Power Line


Powerline Communication (Stromkabel-Kommunikation) ist eine Form der Datenübertragung, die neben ADSL und Satellitenverbindung eine der kommenden Formen von schnellem Internetzugang darstellt und mit diesen langfristig die herkömmlichen Einwahlverfahren per Modem bzw. ISDN ablösen könnte. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, mit dem digitale über die Kabel der Stromversorgung übertragen werden können. Mit anderen Worten: die Steckdose wird zur Verbindung ins Internet. Auch der Austausch von Sprachdaten ist mit PLC möglich.


Bei PLC werden die Daten am Ortsnetztransformator in das örtliche Niederspannungsnetz eingespeist und gelangen so bis zum Haushalts-Stromzähler und weiter zu den einzelnen Steckdosen. Ein zweites Anwendungsgebiet ist die Heimvernetzung, in diesem Fall wird der Datenaustausch innerhalb eines Gebäudes oder einer Wohnung mit Powerline-Technologie über das Stromnetz von Raum zu Raum bewerkstelligt. Auf diese Weise können elektrische Geräte dann zentral ferngesteuert oder über das Internet kontrolliert werden.



Stromversorgung und Datenkommunikation finden dabei, weil sie in unterschiedlichen Frequenzbereichen stattfinden, gleichzeitig und unabhängig voneinander statt. Für die Übertragungen der Daten werden wesentlich höhere Frequenzen verwendet (148,5 kHz in Europa, bis 450 kHz in den USA) als für die Elektrizität, (50 bzw. 60 Hz). Durch geeignete Modulation (Frequenz- und Phasenmodulation) lassen sich dabei binäre Werte darstellen (0 und 1), die von einem Codec umgewandelt werden.


Bislang sind die zulässigen Trägerfrequenzen für die Powerline-Datenübertragung nicht international einheitlich genormt. Deshalb lassen sich Anwendungen aus den USA oder anderen Regionen in Europa nicht oder nur nach Anpassung und damit verbundenem Kapazitätsverlust einsetzen. In den USA und Japan sind aufgrund des zusätzlich zur Verfügung stehenen Frequenzspektrums schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten möglich als in Europa. Momentan sind hierzulande bis zu 1 Megabit pro Sekunde in beide Richtungen (Up- und Download) möglich, amerikanische Prototypen erreichten bis zu 11 Mbps. Die in den Feldversuchen erreichten Geschwindigkeiten liegen jedoch noch weit unter diesem Wert.


Ein Hauptproblem für PLC sind Störfrequenzen in den Stromleitungen. Ausserdem ist die Länge der Verbindung begrenzt, die Reichweite beträgt nicht mehr als einige hundert Meter ab der örtlichen Trafostation. Darüber hinaus nimmt die zur Verfügung stehende Bandbreite mit jedem PLC-Nutzer, der an dieselbe Trafostation angeschlossen ist, ab.


Erste Feldversuche mit PLC wurden 1998 durchgeführt, erste marktreife Lösungen will man bis 2001 auf den Markt bringen.


Der Vorteil von PLC liegt neben der Geschwindigkeit für den Verbraucher in der Tatsache, dass andere Kommunikationsverbindungen wie Telefonleitungen oder Kabel von der Datenübertragung befreit werden. Ausserdem entfallen Einwahlverfahren, die Fernkontrolle von Zähler oder Haushaltsgeräten wird ebenfalls möglich. Da jede Steckdose genutzt werden kann, ist der PC für das Surfen nicht mehr an die Telefonbuchse gebunden. Ausserdem kann PLC auch für die Datenübertragung innerhalb der Wohnung genutzt werden, etwa zur Übertragung von MP3-Files, die zentral eingespeist und in jedem Raum abgehört werden können, oder zur zentralen Steuerung von Haushaltgeräten.


Für die Provider ergibt sich - in Deutschland - eine Alternative zur Telekom als Fastmonopolist für die Überbrückung der "letzten Meile" zum User. Ausserdem ist das Stromnetz wesentlich dichter als das Kabel- oder selbst das Telefonnetz. Im Fall der Heimvernetzung liegt der Vorteil darin, dass normalerweise bereits alle Räume durch Stromleitungen erschlossen sind, und alle zu steuernden Geräte bereits über Stromanschluss verfügen.




Begriff:

PPD-Datei


Erklärung:


(PPD: Abk. für PostScript printer description):

Textdatei, die der Funktionsumfang eines Geräts mit Hilfe eines PostScript-Interpreters beschreibt. Zu den Merkmalen und Funktionen eines Ausgabegeräts gehören Seitenformate, Handbabung von Papier und Film, Speichergröße und Verfügbarkeit von Schriften. Nicht alle Drucker besitzen den gleichen Funktionsumfang, und selbst solche mit gleichen Funktionen rufen diese nicht immer auf die gleiche Weise auf Die in der PPD-Datei enthaltenen Informationen dienen als Grundlage zum Aufruf der Funktionen des beschriebenen Ausgabegeräts.




Begriff:

ppi - pixel per Inch


Erklärung:


Die Maßeinheit ppi (pixel per Inch) gibt die Anzahl der von einem Scanner oder einer Digitalkamera pro Inch erfassbaren Pixel beziehungsweise Bildpunkte an.




Begriff:

PPP


Erklärung:


Point to Point Protocol - Übertragungsprotokoll für Modem-Verbindungen


dt. etwa: Von Punkt zu Punkt-Protokoll


Das "Point to Point Protocol" ist ein Übertragungsprotokoll im Internet, das für Modem-Verbindungen benutzt wird. Microsoft verwendet es auch für Modem-Verbindungen zwischen zwei Rechnern mit dem Betriebssystem Windows 95.




Begriff:

Pragmatik


Erklärung:


In der komplexesten Disziplin der Semiotik werden die Beziehungen zwischen Zeichen und Betrachtern (Empfängern) untersucht.


Es wird untersucht, inwieweit eine empfangene Botschaft das Verhalten des Empfängers in gewünschter Weise beeinflußt hat.


Es ist jedoch schwer aufgrund der Individualität des Menschen, genaue Regeln und Gesetze aufzustellen.


Alle getroffenen Festlegungen tragen immer subjektiven Charakter - Gefühle, Wahrnehmung, Einstellungen selbst sind subjektiv.




Begriff:

Preflighting


Erklärung:


Softwareseitiges Simulieren des Ausgabeprozesses. Statt eines Hardware-RIPs in einem Drucker oder Belichter übernimmt ein Software-RIP die Verarbeitung der Ausgabedatei und bereitet sie für die Monitoranzeige auf. Mögliche Probleme lassen sich so erkennen, ohne Ausgabematerial zu verbrauchen.




Begriff:

PrePress


Erklärung:


Englische Bezeichnung für Druckvorstufe.




Begriff:

Preselection


Erklärung:


Vorauswahl einer Telefongesellschaft durch den Telefon-Kunden


dt.: Vorauswahl


Anders als beim Call by Call-Verfahren geht der Telefonkunde im Preselection-Verfahren einen dauerhaften Vertrag mit einer bestimmten Telefongesellschaft (Carrier) ein. Meist ist dazu eine gesonderte Anmeldung des Kunden bei der betreffenden Telefongesellschaft erforderlich. Danach werden alle seine Telefonate automatisch von dieser Telefongesellschaft vorgenommen und abgerechnet.




Begriff:

Press-Span


Erklärung:


Besonders zäher und dichtgearbeiteter, scharf satinierter Karton/Pappe mit geringsten Dickentoleranzen. Einsatzbereiche: Isolation in Elektromotoren; Unterlagen für Prägungen; Leitkarten in Karteien.




Begriff:

Pressenpartie


Erklärung:


Papiermaschinenaggregat, das sich an die Siebpartie anschließt. Durch Press- und Saugwalzen sowie endlose Filze entwässert und verdichtet es die Papierbahn.



Begriff:

Primärfaser


Erklärung:


Frischfasern aus pflanzlichen Rohstoffen zur Herstellung von Neupapier. Sie werden mechanisch (Holzschliff) oder durch chemische Aufbereitung (Zellstoff) gewonnen.




Begriff:

Primärschlüssel


Erklärung:

engl.: primary key; eindeutiger Identifikator eines Datensatzes

Beim Entwurf einer relationalen Datenbank wird im Normalfall jeder Datensatz mit einer eindeutigen Kennung versehen, damit die logischen Beziehungen zwischen Datensätzen (referentielle Integrität) gewährleistet werden können. Hierfür wird eine spezielle Spalte (Datenfeld) eingesetzt werden, die als Primärschlüssel (engl.: primary key) bezeichnet wird.

Der Primärschlüssel ist in der Regel ein Integer (Ganzzahl), der für jeden neuen Datensatz in numerischer Reihenfolge automatisch generiert wird. Er kann aber auch als Träger für eine andere Information (z.B. eine Rechnungsnummer) dienen. Es kann jedoch jede andere Dateneinheit als Primärschlüssel eingesetzt werden, sofern diese den jeweiligen Datensatz eindeutig kennzeichnet. Eine solche Informationseinheit könnte zum Beispiel die ISBN-Nummer eines Buches sein. Solche Dateneinheiten werden als "Kandidatschlüssel" (engl.: candidate key) bezeichnet.

In SQL ist die Erzeugung eines Primärschlüssels bem Anlegen einer Datenbanktabelle bzw. bei deren Modifizierung möglich, jedoch nicht zwingend. Die als Primärschlüssel zu verwendende Spalte wird mit PRIMARY KEY (im SQL-Standard ANSI 1989 SQL definiert) gekennzeichnet. Diese Spalte muß zusätzlich als UNIQUE NOT NULL definiert werden. Damit wird festgelegt, daß die Spalte mit einem in der Tabelle nur einmal vorkommenden Wert (UNIQUE) belegt werden muß; dieser Wert darf kein Nullwert (NOT NULL) sein. Ein Primärschlüssel kann zudem aus der Kombination mehreren Spalten bestehen, vorausgesetzt diese Kombination die gleichen Kritieren wie für eine Einzelspalte erfüllt.

Die automatische Erzeugung des Primärschlüssels in sequentieller Reihenfolge ist je nach Datenbanksystem unterschiedlich. In MySQL gibt es ein besonderes Attribut, AUTO_INCREMENT, das bei der Erstellung eines Datensatzes automatisch einer Integerspalte die nächste freie Ziffer zuweist.

Beispiel:

Ein passender INSERT-Befehl könnte so aussehen:

Hier löst der NULL-Wert die automatische Generierung eines Schlüssels aus. Es wäre aber auch möglich, explizit einen Wert anzugeben, sofern dieser nicht bereits als Primärschlüssel verwendet wird.

In anderen Datenbanksystemen dagegen wird die Erstellung eines Primärschlüssels und dessen Verknüpfung mit einer sequentiellen Reihenfolge in zwei Schritte unterteilt.

In Oracle muß zuerst ein Sequenz-Objekt angelegt werden, das bei der Erzeugung eines Datensatzes aufgerufen wird.

Beispiel:

Ein passender INSERT-Befehl würde so aussehen:




Begriff:

Printing on Demand


Erklärung:


Englisch für Drucken nach Bedarf.Drucken von kleinen Teilauflagen, aus einem digitalen Datenbestand heraus.





Begriff:

Programmpapier


Erklärung:


Eine kleine Spezialität unter den Dickdruckpapieren. Besonders weich gearbeitet und als geräuschloses Programmpapier für Konzertprogramme gedacht.




Begriff:

Proof


Erklärung:


Probedruck, welcher für Bilder und Farben zur Anwendung kommt. Digitale Proofs arbeiten ab Datenbestand, analoge Proofs ab einem fertig belichteten Film.


Dient zur Abstimmung im Produktionsprozess und zum Einholen der Druckfreigabedurch den Kunden, sowie als Referenz für den Auflagendruck.




Begriff:

Proportionalschrift


Erklärung:


heißt eine Schrift, in welcher jedes Zeichen die Breite einnimmt, die es optisch braucht (im Gegensatz zur Schreibmaschinenschrift, bei der alle Zeichen gleich breit sind).




Begriff:

proprietär


Erklärung:


unternehmensspezifische, nichtöffentliche Software, Protokolle oder Systeme


Mit proprietär bezeichnet man Software, Protokolle oder Systeme, die in privatem Besitz stehen und deren Verbreitung und Spezifikation Copyrighteinschränkungen unterliegen.


Oft werden mit "proprietär" auch Protokolle oder Softwarestandards gekennzeichnet, die nur von einem Unternehmen verwendet werden, zu anderen Systemen inkompatibel sind und nicht auf einer öffentlichen Plattform spezifiziert werden.


Das Betriebssystem Windows ist zum Beispiel proprietär gegenüber dem Open Source Projekt Linux, VTAM ist ein proprietärer IBM-Standard gegenüber TCP/IP.


Das Gegenteil von proprietär ist je nach Kontext Open Source oder Public Domain.




Begriff:

Protokoll


Erklärung:


Standard für die kontrollierte Übermittlung von Daten


Ein Protokoll (engl.: protocol) enthält Standards für die kontrollierte Übermittlung von Daten (DFÜ). In Protokollen wird beispielsweise die Datenstruktur, der Aufbau der Datenpakete und die Codierung festgelegt.


Bei Protokollen, die auf dem Prinzip der Paketvermittlung (im Unterschied zur Leitungsvermittlung) beruhen, werden die zu übertragenden Daten in Blöcke zerlegt und meist um Prüfsummen ergänzt. Fehlerhafte Blöcke werden automatisch neu übertragen, ohne daß der Benutzer etwas davon merkt. Bei hoher Fehlerhäufigkeit wird meist die Blockgröße verringert. Beispiele für derart fehlergesicherte Protokolle sind XModem, ZModem oder V.42 (siehe auch Blockprüfzeichen).


Protokolle können daneben auch Steuerungsmechanismen und Hard- und Software-Anforderungen spezifizieren.


Ein routing-fähiges Protokoll (engl.: routable protocol) ist ein Protokoll, mit dem Datenpaket mit Hilfe von Netz- und Geräte-Adressen (IP-Adresse, MAC) von einem Computer-Netz in ein anderes übertragen werden können. Dabei können die Daten auch ein Transitnetz passieren. Im Header des Datenpakets (Frame) wird zu diesem Zweck unter anderem die IP-Adresse des Rechners angegeben, der die Daten angefordert hat. Vermittlungsrechner (Router) leiten die Datenpakete anhand dieser Zieladresse an den Empfänger weiter.


Das Internet-Protokoll TCP/IP ist das prominenteste Beispiel eines routing-fähigen Protokolls.


Weit verbreitete Protokolle sind: H.323, HTTP, IP, NNTP, POP, PPP, SLIP, SMTP, Telnet, TCP/IP, UUCP, UDP, X.25 und X.400





Begriff:

Provider


Erklärung:


(Anbieter) Auch Internet Service Provider sind Diensteanbieter, die über einen direkten Zugang zum Internet verfügen. Die größten in Deutschland tätigen ISP für private Kunden sind T-Online und AOL, die zusätzlich über Bereiche verfügen, die nur den Mitgliedern zugänglich sind. Einige Provider bieten zusätzlich zu dem Diensten eines Internetzugangs und der Vergabe von E-Mail-Adresse auch die Möglichkeit, Web-Seiten durch Upload und Speicherung bereit zu stellen.Siehe auch ISP - Internet-Service-Provider.




Begriff:

Proxy-Server


Erklärung:

Rechner in einem lokalen Netz, der bereits aus dem Internet abgerufene Web-Seiten zwischenspeichert

Von engl.: proxy; dt.: Vollmacht

Ein Proxy-Server ist ein Rechner in einem lokalen Netzwerk (LAN), der bereits einmal aus dem Internet abgerufene Web-Seiten zwischenspeichert.

Ein Abruf von Seiten aus dem World Wide Web durch einen Rechner des lokalen Netzes geht zunächst über den Proxy-Server. Findet die Proxy-Software die angeforderte Seite in ihrem eigenen Datenbestand, schickt sie diese an den Browser des Client. Findet die Proxy-Software dort die Seite nicht, fordert sie diese beim WWW-Server an, speichert sie im eigenen Datenbestand und schickt sie dann an den Browser. Proxy-Server verringern auf diese Weise die Netzbelastung und die Wartezeiten für den Nutzer.




Begriff:

Prägestempel


Erklärung:


Für Blindprägungen wird meistens eine gravierte Messingplatte verwendet.





Begriff:

Präsentation


Erklärung:

Präsentationsarten:

1. Agenturpräsentation:
Selbstdarstellung, z. B. Messen, Direktwerbung
Ziel: neue Kunden
Inhalt: Eher allgemein
Konzentration auf: Leistungsangebot, Organisation, Arbeitsstil

2. Konkurrenz Präsentation:
Mehrere Agenturen bewerben sich um einen Werbeetat
Ziel: Auftragserteilung
Inhalt: Konzeption, Layout (Screen)

3. Etat - Präsentation:
Bei bestehenden Geschäftsverbindungen wird die Werbestrategie für den nächsten Etat regelmäßig festgelegt sowie eine Bilanz gezogen.
Ziel: Basis für folgenden Werbeetat zwischen Auftraggeber undAgentur.
Inhalt: MarktentwicklungVeränderung der Geschäftspolitik des KundenUmsatzentwicklungBilanz des vergangenen Werbezeit- Raums.

4. Akquisition - Präsentation:
“Problemlösung “für potenzielle Kunden.
Keine Kostenerstattung
Ideen können übernommen werden.

Vorbereitung einer Präsentation:

1. Ziel der Präsentation definieren
Notizen machen

2. Sortieren
Überarbeitung der Notizen von 1.
Reihenfolge
Wie hängen die Einzelheiten zusammen
Was kann den einzelnen Punkten als Beweis, Beispiel oder zurVeranschaulichung dienen? Hierbei sollten die Dauer der Präsentation im Auge behalten werden.

3. Gliedern
Überarbeitung und Ergänzung der Notizen von 2. evtl. Reinschrift erstellen.

4. Überarbeitung
Letzte Überarbeitung (besonders bei komplexen Themen). Wenn möglich mit zeitlichem Abstand.

5. Sprechernotizen erstellen
Wie will ich das erarbeitete präsentierenÜben!!

Präsentationsmedien:

Visualisierungshilfen:


Evtl. Krisenplan in der Tasche haben. Nur bei besonders wichtigen Präsentationen!!




Begriff:

PSD


Erklärung:


Photoshop Dokument Format es ist das Standarddateiformat von Adobe Photoshop und das einzige Format, das alle verfügbaren Bildmodi (Bitmap, Graustufen, Duplex, Indizierte Farbe, RGB, CMYK, Lab und Mehrkanal), Hilfslinien, Alpha-Kanäle, Volltonfarbkanäle und Ebenen (einschließlich Einstellungs- und Textebenen und Ebeneneffekte) unterstützt.





Begriff:

Public Domain


Erklärung:


Kostenlos zugängliche, nicht urheberrechtlich geschützte Werke


Als Public Domain werden allgemein alle kostenlos zugänglichen Werke wie Bücher, Musik oder Software bezeichnet, die nicht (mehr) urheberrechtlich geschützt sind. Public Domain-Software darf beliebig kopiert oder verändert werden.


Public Domain-Software wird häufig mit Freeware verwechselt. Freeware ist zwar ebenfalls kostenlos und darf beliebig kopiert und weiterverarbeitet werden, ist jedoch im Unterschied zu Public Domain urheberrechtlich geschützt.





Begriff:

Public-Key-Verschlüsselung


Erklärung:


Asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren


Die Public-Key-Verschlüsselung (engl.: "public key infrastructure"; PKI) ist ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, bei dem sowohl der Sender als auch der Empfänger zwei Schlüssel einsetzen: einen öffentlichen zur Verschlüsselung, Public Key genannt, und einen geheimen, den Private Key, zur Entschlüsselung der Daten.


Public-Key-Kryptosysteme werden für zwei Aufgaben verwendet: zum Verschlüsseln von Mitteilungen (zum Beispiel einer E-Mail) und als elektronische Unterschrift (digitale Signatur).


Mit Hilfe von PKI-Programmen lassen sich Texte authentifizieren. Der Empfänger eines Textes kann dessen Verfasser damit eindeutig identifzieren.


Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren sind derzeit kaum zu knacken, da die besten Verfahren auf Schlüsseln basieren, die durch Primzahlzerlegung 200stelliger Zahlen erzeugt werden. Selbst Superrechner brauchen für das Neuberechnen der Schlüssel aus dem Schlüsseltext viele Jahre.



Begriff:

Puder (zum Bestäuben)


Erklärung:


Bestäubungspuder gibt es in verschiedenen Körnungen, die je nachDruckgegebenheiten (Papiersorte, Farbmenge...) ausgewählt werden.Angeboten werden Puder auf Stärkebasis und auf Calciumkarbonat-Basis.





Begriff:

Pull


Erklärung:


Englisch für Ziehen.Pull-Medien sind Medien, bei denen der Anwender die Initiative zur Abfrage der Inhalte ergreifen muss, z.B. beim WWW, wo man Seiten abrufen muss, damit sie vom Browser angezeigt werden.Das Gegenteil von Pull ist Push.




Begriff:

Pulp


Erklärung:


Mischung aus Zellulosefaser und Wasser. Auch als Papierbrei bezeichnet.





Begriff:

Punktzuwachs


Erklärung:


Durch mechanischen Anpressdruck bedingt, erfährt jeder Punkt in einem Rasterbild eine Verbreiterung, auch Tonwertzunahme oder Punktzunahme. Je nach Papier, Druckmaschine, Format, Farbe ist diese Zunahme etwas anders. Eine mittlere Punktzunahme im Offsetdruck beträgt etwa 14%, das heisst für die Reproduktion, dass ein 50%iger Rasterton auf dem Film im Druck 64% Flächendeckung umfassen wird. In der Zeitung rechnet man mit einem Zuwachs von 18–28%.




Begriff:

Punzen


Erklärung:


Mit Punzen wird der nichtdruckende Innenteil eines Buchstabens beschrieben. Die Punzenbreite des Kleinbuchstabens "n" dient als Anhaltspunkt für den Wortzwischenraum.





Begriff:

PUR-Kleber


Erklärung:


Polyurethan-Klebstoff für die Klebebindung.





Begriff:

Push


Erklärung:


Englisch für Drücken.


Push-Medien sind Medien, die dem Anwender ihre Inhalte ohne dessen Zutun anbieten. Klassische Push-Medien sind Rundfunk und Fernsehen. Das Gegenteil von Push ist Pull.




Begriff:

Push-Technologie


Erklärung:


Ein Web-Server schickt gewünschte Informationen scheinbar selbständig an den Benutzer


Die Push-Technik (von engl.: to push; dt.: drücken, schieben) wird auch Webcasting, Netcasting oder Multicasting genannt. Mit Hilfe der Push-Technik werden zum Beispiel Nachrichten, Wetterberichte oder andere ausgewählter Informationen aus dem Internet an den "Abonnenten" dieser Mitteilungen geschickt. Diese Informationen werden normalerweise in bestimmten Zeitabständen über das World Wide Web (WWW) aktualisiert; (bei Intranets mit Hilfe des Web-Protokolls).


Bei der Push-Technik schickt ein Web-Server die gewünschten Informationen scheinbar selbständig an den Benutzer, anstatt darauf zu warten, daß dieser die Informationen aktiv abruft. Tatsächlich wird der Push jedoch durch den Benutzer oder den Netz-Administrator veranlaßt. Der Push ist nichts anderes als die Reaktion auf eine (automatisierte) Anfrage des Clients.


Webcasting ist im Internet Explorer von Microsoft ab Version 4.x (MSIE) und unter dem Namen Netcaster im Netscape Communicator ab Version 4.05 enthalten.


 



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