Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Oberflächenfärbung (Papier)


Erklärung:


Noch in der Papiermaschine (Trockenpartie) aufgebrachte Farbe (durch Bürsten, Sprühen, Auftropfen), um dadurch besondere Effekte zu erzielen (z.B. Tapeten, Dekor- und Marmorpapiere).




Begriff:

Oberflächenleimung (Papier)


Erklärung:


Um Papiere besonders gut beschreibbar, offsetbedruckbar, radierfest, klanghart und fettdicht zu machen, wird auf die fertige (stoffgeleimte) Papierbahn in der Papiermaschine noch zusätzlich Knochen- oder Stärkeleim oberflächig aufgetragen. Dies geschieht in der Leimpresse.




Begriff:

Oberlänge


Erklärung:


Mit Oberlänge beschreibt man in der Typologie die sichtbare Strichhöhe der Buchstaben k, l, h oder b, welche über die Höhe der Kleinbuchstaben hinaus reicht.




Begriff:

Objekt


Erklärung:


Instanz einer Klasse in der objekt-orientierten Programmierung


Als Objekt bezeichnet man in der objektorientierten Programmierung (engl.: object-oriented programming; OOP) die Instanz einer Klasse. Das Objekt enthält Daten, die Klasse enthält die Funktionen (Methoden) zu deren Verarbeitung. Das Objekt wird als eine Einheit (Entität) behandelt. Ein Objekt existiert nur für die Dauer der Laufzeit des entsprechenden Programms. Ist das Programm abgelaufen, beendet das Objekt seine Existenz.


Objekt-orientiertes Programmieren ermöglicht die mehrfache Verwendung von Klassen und ihren Austausch zwischen verschiedenen Programmen.


C++, Java und Smalltalk sind die bekanntesten objektorientierten Programmiersprachen.



Begriff:

Objektorientierte Programmierung


Erklärung:

Programmierverfahren

Engl.: object-oriented programming; abgekürzt: OOP.

Die Programmiersprachen und Techniken der OOP fußen auf dem Begriff des Objekts. Unter einem Objekt versteht man eine abstrakte Datenstruktur, die in bestimmte Verarbeitungsroutinen, Methoden genannt, eingebettet ist. Daten können nur anhand von Methoden verarbeitet werden.

Der Bauplan des objektorientierten Programms wird durch sogenannte Klassen gebildet. Klassen bestehen aus Daten (Attributen) und aus Methoden, mit denen diese Daten verarbeitet werden. Ein Objekt ist eine Instanz (sozusagen eine konkrete Ausprägung oder ein bestimmter Anwendungsfall) einer Klasse. In einem Objekt nehmen die Attribute einer Klasse einen bestimmten Wert an.

Es bietet sich oft an, Klassen in Hierarchien anzuordnen. Zum Beispiel könnte eine Klasse mit Grafiken gebildet werden, die in die Unter-Klassen "Kreis" und "Rechteck" eingeteilt wird. Die übergeordnete Grafik-Klasse könnte Attribute wie "Füllfarbe" und "Linienfarbe" und entsprechende Methoden enthalten, um diese Attribute zu setzen oder abzufragen. Die Unter-Klassen Kreis und Rechteck könnten dann zum Beispiel jeweils die Methoden "Zeichnen", "Drehen", "Verschieben" und "Umfang" enthalten. Da die Klassen "Kreis" und "Rechteck" von der Klasse "Grafik" erben, können die Methoden zum Setzen oder Abfragen der Füll- und Linienfarbe auf sie angewendt werden.

Ziel der objektorientierten Programmierung ist es, daß einzelne Software-Bausteine zwischen Programmen ausgetauscht und beliebig wiederverwendet werden können.

Die wichtigsten Prinzipien der OOP sind Kapselung, Vererbung und Polymorphie.


Smalltalk von Xerox war die erste objektorientierte Programmiersprache. Die wichtigste kommerzielle OOP-Sprache ist C++, da diese Sprache die traditionelle C-Programmierung mit objektorientierten Funktionen vereint. In C++ gibt es jedoch auch Variablen, die keine Objekte sind. Auch Java ist eine wichtige objektorientierte Programmiersprache.






Begriff:

OCR


Erklärung:


Optical Character Recognition


Auch: "Optical Character Reading", dt.: Optische Schriftzeichen-Erkennung


OCR ist ein Verfahren, nach dem Texte mit Hilfe eines Scanners optisch in einen Computer eingelesen werden können.


Damit die Schriftzeichen eingelesen (gescannt) werden können, müssen sie standardisiert sein. OCR-A (DIN 66008) und OCR-B sind zwei international standardisierte, sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbare, auf dem lateinischen Alphabet und den arabischen Ziffern basierende Schriftarten. Moderne OCR-Geräte können auch Schreibmaschinenschrift und sogar leserliche Handschrift einlesen und erreichen eine Zeichen-Erkennungsrate von über 95 Prozent.


OCR wurde zunächst vor allem von Finanzinstituten und Versandhäusern zum Einlesen von Überweisungsträgern und anderen Belegen verwendet.





Begriff:

OCR-Papier


Erklärung:


Optical Character Recognition = Klarschrift-Belegleser-Papier. Siehe auch Belegleser-Papier .




Begriff:

OCR-Schriften


Erklärung:


sind genormte, stark stilisierte, maschinenlesbare Schriften, so zum Beispiel im unteren Teil von Scheckformularen.




Begriff:

Octal


Erklärung:


Siehe Oktal .


Begriff:

ODBC


Erklärung:


Open DataBase Connectivity


Open DataBase Connectivity steht für offene Datenbankverbindung.


Dabei handelt es sich um eine standardisierte Methode, die den Zugriff auf Datenbanken erlaubt, ohne dass berücksichtigt werden muss, aus welchem Programm oder von welchem Betriebssystem aus der Zugriff erfolgt.


ODBC beruht auf einer Spezifikation, die von der SQL-ACCESS-Group (SAG) unter Federführung von Microsoft ins Leben gerufen wurde.




Begriff:

ODL


Erklärung:

Open Distance Learning - offener Fernunterricht

Beim "Distance Learning" (auch: Telelearning; dt.: Fernunterricht) findet der Lernprozeß über eine gewisse räumliche Distanz zwischen Lehrer und Schüler hinweg statt. Der Lernende wird über diesen räumlichen Abstand mit Lernmaterial versorgt, das er sich zum Beispiel von einem Server herunterladen kann (siehe Download). Das Lernen findet an keinem bestimmten Ort statt, in vielen Fällen auch zu keiner festgelegten Zeit.

Das Konzept des "Open Learning" (auch: "open education"; dt.: offenes Lernen) bezieht sich auf strukturelle Merkmale des Fernunterrichts. Dieser ist "offen" in zweifachem Sinne: "Open Learning" ist erstens äußerlich offen, nämlich vor allem hinsichtlich der Lernzeit und des Lernortes. Es ist zweitens inhaltlich offen, nämlich hinsichtlich des freien Zuganges des Lernenden zu den Lernkursen. Der Schüler bestimmt über die Auswahl der Themen und Fächer, die Dauer des Unterrichts, die Reihenfolge der Lektionen (Lernschritte), Anzahl und Dauer der Lernpausen usw. mit. Im Einzelnen können Lernende im ODL meist folgende Lernbedingungen beeinflussen:


"Open Distance Learning" eröffnet Lernenden also eine größere Auswahl und mehr Kontrolle über Inhalt und Lernstrategien, als sie unter den Bedingungen des herkömmlichen Präsenzunterrichts hätten. Ein wichtiger Unterschied zwischen herkömmlichen Unterrichtsformen und dem ODL besteht demnach in der Initiative und Aktivität des Schülers: Während bei herkömmlichem Präsenzunterricht der Lehrer in der Regel eher aktiv ist und der Schüler meist eher passiv bleibt, gewährt ODL dem Lernenden ein hohes Maß von Selbstbestimmung und erfordert seine eigene Initiative.

"Open Distance Learning" weist insoweit viele Gemeinsamkeiten mit dem Selbstudium auf, wenngleich es auch angeleitete Formen des ODL gibt, das sogenannte Teletutoring.

"Open Distance Learning" ist nicht in jedem Fall zwangsläufig Online-Learning; es kann auch mit den herkömmlichen Mitteln des Fernstudiums (Studienbriefe, Funkkolleg usw.) durchgeführt werden.




Begriff:

OEM-Software


Erklärung:


Original Equipment Manufacturer - Software


dt.: Hersteller der Original-Ausstattung


Oft werden Computer komplett mit einigen häufig gebrauchten Programmen verkauft. OEM-Software ist die Bezeichnung für diese bereits beim Kauf eines Computers beigelegte oder vorinstallierte Software.


Um Kosten zu sparen, liefern Computer-Händler dem Kunden die OEM-Software häufig ohne entsprechende Dokumentationen wie Betriebsanleitungen und Handbücher aus.





Begriff:

offline


Erklärung:


Englisch für von der Leitung getrennt.Gegenstück zu online, d.h. die Verbindung ist unterbrochen.




Begriff:

Offline-Reader


Erklärung:


Offline-Lese-Programm für E-Mails


Ein Offline-Reader ist ein Programm, mit dem E-Mails oder News-Artikel verfaßt und gelesen werden können, ohne daß derweile eine Verbindung zu einer Mailbox oder einem Online-Dienst bestehen muß.


Der Nutzer kann zum Beispiel anhand der Betreffzeilen der Artikel in einer Newsgroup eine Auswahl treffen und sich nur die ausgewählten Postings herunterladen. Diese News-Artikel können dann mit Hilfe des Newsreaders offline gelesen werden. Dadurch sind deutliche Einsparungen bei den Telefonkosten möglich.




Begriff:

Offset-Papier


Erklärung:


In guter Abstimmung zwischen Drucker und Papiermacher sind in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Offsetpapieren und -kartons in ungestrichen und gestrichen, holzfrei und holzhaltig, matt und glänzend, maschinenglatt, satiniert und geprägt entstanden. Alle zeichnen sich hinsichtlich der Wechselwirkung zwischen Wischwasserfeuchte und strenger Druckfarbe beim Offsetdruck, durch besonders gute Oberflächenfestigkeit (Leimung) und Dimensionsstabilität sowie chemische Neutralität aus.




Begriff:

Offset-Papierfolie


Erklärung:


Zur Verwendung in Kleinoffsetdruckmaschinen. Beschichtetes Papier, mit autographischen Farbbändern beschriftet, das sofort als fertige Druck-"Folie" dient.




Begriff:

Offsetdruck


Erklärung:

Kommerzielles Flachdruckverfahren. Die Druckform (Aluplatte) ist flach. Beim gebräuchlichen „Wasseroffset“erhält man das Druckbild durch den Trenneffekt von Fett und Wasser. Die Platte wird mit fettiger Farbe eingefärbt und gleichzeitig mit Wasser angefeuchtet. An den zu druckenden Stellen bleibt die Farbe, an den übrigen Stellen das Wasser. Von der Druckplatte wird dann erst noch auf ein Gummituch gedruckt und von da erst auf das Papier. Das hat den Vorteil, dass auch raue Papiere (leichter) bedruckt werden können.

Offsetdruck ist heute im Akzidenzbereich das verbreitetste Verfahren. Es hat den früher dominierenden Hochdruck fast völlig abgelöst.




Begriff:

Oktal


Erklärung:


Das Zahlensystem zur Basis 8.


In der Informationstechnik hat sich das hexadezimale System gegenüber dem oktalen durchgesetzt. Beide Systeme lassen sich einfach in das duale System umrechnen und damit als Bitmuster erkennen.


Es werden die Ziffern 0 bis 7 des dezimalen Systems verwendet.


Dezimal 8 = Oktal 10

Dezimal 9 = Oktal 11

Dezimal 10 = Oktal 12





Begriff:

OLAP


Erklärung:


Online Analytical Processing Database


OLAP steht für Online Analytical Processing Database, zu Deutsch "Datenbank mit analytischer Onlineverarbeitung"


Eine OLAP-Datenbank ist ein relationales Datenbanksystem, das komplexere Abfragen als eine herkömmliche Datenbank bewältigt. Das wird hauptsächlich durch mehrdimensionalen Zugriff auf die Datenbestände sowie aufwendigere Verarbeitungsfunktionen und spezialisierte Techniken zur Indizierung erreicht.




Begriff:

Onionskin


Erklärung:


Nach DIN 6730 ein hartes, radierfähiges, hadernhaltiges Dünn-(besonders Luftpost-)Papier. Mit kleinwelliger (Onionskin = Zwiebelhaut), auch gekräuselter Struktur. Diese wird gewöhnlich in der Trockenpartie ohne Zugspannung, gegebenenfalls auch Trocknen im Heißluftstrom oder durch Einprägung einer Körnung erreicht.





Begriff:

Online


Erklärung:


mit einem Rechner bzw. dem Internet verbunden


Von engl.: line; dt.: Leitung, Verbindung, Kabel


"Online" bedeutet soviel wie "betriebsbereit, in Verbindung, am Netz".


Ursprünglich wurde der Begriff im Zusammenhang mit Druckern und anderen Peripheriegeräten des Computers benutzt, um damit auszudrücken, daß das entsprechende Gerät eingeschaltet und mit dem Computer verbunden ist. Generell heißt "online", daß ein Datenaustausch stattfinden kann.


In Zeiten des Internet bedeutet "online sein", daß über einen Provider (ISP) oder Online-Dienst eine Verbindung mit dem Internet hergestellt wurde. Nach diesem "Login" ist ein Computer (bzw. dessen Nutzer) in Echtzeit mit dem Internet (oder auch einem anderen Rechnernetz) verbunden; er ist erreichbar. Nun kann der Nutzer von seinem Rechner aus Daten ins Netz übertragen oder von dort empfangen. Wird die Verbindung getrennt, ist der Rechner "offline".





Begriff:

Online-Banking


Erklärung:


Bankgeschäfte, die über Computernetze abgewickelt werden


Online-Banking ist die Abwicklung von Bankgeschäften wie Abbuchungen, Überweisungen, Einrichtung von Daueraufträgen über Computernetze; insbesondere über das Internet.


Synonym werden auch die Begriffe Electronic Banking, Telebanking, Homebanking, Internet-Banking oder Net-Banking gebraucht.


Online-Banking ist jedoch vom Online-Zahlungsverkehr (siehe Electronic Cash) zu unterscheiden: Während es beim Online-Banking um Finanztransaktionen zwischen einer Bank und ihren Kunden geht, sind am Online-Zahlungsverkehr der Anbieter einer Ware oder Dienstleistung und dessen Kunden beteiligt (siehe E-Commerce).


Größtes Hindernis sowohl für das Online-Banking als auch für den Online-Zahlungsverkehr sind bislang noch Sicherheitsmängel in der Datenübertragung. Dem versuchen die Kreditinstitute durch Techniken wie das "Home Banking Computer Interface" (HBCI) und besonders gesicherte Übertragungsverfahren wie "Secure Electronic Transaction" (SET) und "Secure Socket Layer" (SSL) abzuhelfen. Die Möglichkeit zu gesicherten Finanztransaktionen über Computernetze bieten auch das Extranet und das "Virtual Privat Network" (VPN).


Jedes Online-Bankgeschäft erhält heute eine eindeutige Transaktionsnummer (TAN); der Bankkunde muß sich überdies durch seine persönliche Identifikationsnummer (PIN) ausweisen. Dieses etwas umständliche PIN/ TAN-Verfahren soll das "Home Banking Computer Interface" (HBCI) mit Hilfe digitaler Signaturen in Zukunft erübrigen.





Begriff:

Online-Dienst


Erklärung:


Anbieter systemgebundener Dienste und von Internet-Zugang


Ein Online-Dienst oder Online-Service-Anbieter (engl.: Online Service Provider; OSP) ist ein kommerzieller Betreiber eines Computer-Netzes, der seinen Kunden neben systemgebundenen Diensten auch einen Zugang zum Internet über spezielle Schnittstellen (Gateways) anbietet. Online-Dienste bestehen in einem geschlossenen Rechnerverbund mit zentraler Leitung, in dem Online-Inhalte und verschiedene Dienste wie zum Beispiel E-Mail angeboten werden. Manche OSPs bieten auch einen eigenen Web-Browser an.


Der Zugang zum Internet über einen OSP bieten eine Alternative zu den über einen ISP oder ein Telekommunikationsunternehmen (Carrier) wie AT&T, MCI oder der Deutschen Telekom (DTAG).


Die weltweit wichtigsten OSPs sind America Online (AOL) (mit über 12 Millionen Benutzern im April 1998) und Compuserve (mit 2 Millionen Benutzern). Die populärsten Online-Dienste in Deutschland sind T-Online, America Online (AOL), CompuServe und Primus Online/debitel.




Begriff:

Online-Publishing


Erklärung:


Veröffentlichen von Online- Medien, wie elektronische Magazinen (E-Zines), elektronische Katalogen etc.




Begriff:

OPAC


Erklärung:


Online Public Access Catalogue


dt.: Öffentlich zugänglicher Online-Katalog


OPAC ist ein in deutschen Universitätsbibliotheken verbreitetes computer-gestütztes Katalog-System, mit dem die erfaßten Medienbestände nach verschiedenen Kriterien (wie Autor, Titelstichwort, Schlagwort, Signatur) durchsucht und Ausleihkonten der Bibliotheksnutzer verwaltet werden können.




Begriff:

Opaline-Karton


Erklärung:


Besonders rein gearbeiteter, holzfreier, lichtechter, klangharter Feinkarton. Für hochwertige Besuchs- und Glückwunschkarten.




Begriff:

Opazität


Erklärung:

Bezeichnung für die Undurchsichtigkeit des Papieres. Wenn beide Seiten eines Papieres bedruckt werden sollen, ist diese Eigenschaft besonders wichtig. Die Opazität wird dadurch erhöht, dass man der Papiermasse mehr Holzschliff oder Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd zusetzt. Durch die Füllstoffe entsteht gleichzeitig auch eine glattere Oberfläche.
Somit haben holzhaltige Papiere eine höhere Opazität als holzfreie Papiere.

Siehe auch Densitometrie. Die Opazität ist der Gegensatz von Transparenz.




Begriff:

Open Source


Erklärung:


Offener Programmcode


Open Source steht für Programme, deren Quellcode veröffentlicht worden ist. Dadurch kann jeder Interessierte das Funktionieren der Software nachvollziehen und Anwendungsprogramme schreiben oder Veränderungen vornehmen. Das erste grosse Open Source Projekt war Unix. Ein weiteres Beispiel ist Linux.


Nach der Definiton der Opensource.org umfasst dieses Konzept allerdings noch weitere Kriterien für die Lizenzierung von Softwarenutzung. Darunter fallen zum Beispiel das Wegfallen von Beschränkungen bezüglich der Veränderung, der Anwendungsbereiche und der Weiterverbreitung.


Programme, der Quellcode dagegen geschützt und unter Copyright gestellt ist, nennt man proprietär.




Begriff:

OpenGL


Erklärung:


Open Graphics Library


Die "Open Graphics Library" (OpenGL) ist die standardisierte Software-Schnittstelle (API) der Software-Industrie zur Erzeugung von 2- und 3-D-Grafiken.


Vor der Einführung von OpenGL mußte man den grafischen Teil eines Anwendungsprogramms an jede Systemplattform speziell anpassen, wozu genaue Kenntnisse der Grafik-Hardware notwendig waren. Mit OpenGL kann eine Anwendung unter jedem Betriebssystem mit Hilfe jeder OpenGL-fähigen Grafikkarte die gleichen Effekte erzielen.


OpenGL legt einen Satz von "Befehlen" oder sofort ausführbaren Funktionen fest. Jeder dieser Befehle steuert einen Zeichenvorgang oder einen Spezialeffekt. Befehle, die sich ständig wiederholen, können in Listen zusammengefaßt werden. OpenGL ist von den Fenstereigenschaften der verschiedenen Betriebssysteme unabhängig, bietet aber spezielle Anpassungsroutinen für deren jeweilige Fenstersysteme.


OpenGL besitzt eine ganze Reihe integrierter Funktionen, die über das API abrufbar sind, beispielsweise das Entfernen verdeckter Flächen, Alpha-Blending (Transparenz), Antialiasing (Technik zur Vermeidung von Treppeneffekten), Texture Mapping (Konvertierung von Strukturen), Pixelbearbeitung, sowie atmosphärische Effekte wie Schleier, Rauch oder Nebel.


Die Entwicklung von OpenGL wurde von der Firma Silicon Graphics initiiert. Die Spezifikation von OpenGL wird jedoch seit 1992 von dem unabhängigen OpenGL Architecture Review Board (ARB) betreut, an dem andere Unternehmen wie DEC, Intel, Microsoft und Sun Microsystems beteiligt sind.





Begriff:

OpenPGP


Erklärung:


RFC-Standard für Datenformate und Internet-Protokolle verschlüsselter Nachrichten, digitaler Signaturen und Schlüssel.




Begriff:

OPI - Open PrePress Interface


Erklärung:


Gemeinsam von Aldus und Linotype-Hell spezifiziertes Verfahren für den Austausch von niedrigaufgelösten Bildern (Bildreferenzierung in Layouts) durch deren hochaufgelöste Originaldaten.


Dieses besteht im Wesentlichen aus Kommentarspezifikationen für die PostScript-Datei und war ursprünglich für die Zusammenarbeit zwischen DTP- und EBV-Systemen gedacht. Heute kommt es in zunehmendem Maße in reinen PostScript-Systemen zum Einsatz.




Begriff:

OPI - Open Process Interface


Erklärung:


"Open Process Interface" wandelt eine hochaufgelöste Bilddatei in eine erheblich reduzierte Bilddatei um. Diese weniger aufgelöste und in der Qualität schlechtere Datei dient zum Platzieren auf der Seite um während des Satzes nicht die umfangreichen Feindaten "handeln" zu müssen. Probeausdrucke und die Arbeit mit dem Dokument auf dem Bildschirm sind einfacher, da die Datenmenge im Speicher geringer sind.




Begriff:

opt in email list


Erklärung:


Liste freiwillig eingetragener Mailadressen


Mailing-Aktionen sind ein wichtiger Bestandteil von Online-Marketing. Deshalb gibt es einen regen Handel mit E-Mailadressen, an die Werbe-Serienmail geschickt werden können. Viele dieser Listen sind ohne Wissen der Adresseninhaber zusammengestellt, etwa durch Robots, die das Netz nach Mailadressen durchsuchen und diese speichern. E-Mails, die an solche Adressen geschickt wird, ist Spam.


Bei opt in - Listen ist das anders. Sie basieren darauf, dass beispielsweise auf einer Webseite oder im Rahmen einer Registrierung der Inhaber seine Adresse freiwillig angegeben hat. Deshalb sind diese Adressen für Adressenhändler bzw. Online-Werbetreibende mehr wert, da man davon ausgehen kann, dass die Adressaten weniger ablehnend reagieren und an einem bestimmten Thema interessiert sind.


Oft gelangt man allerdings durch Unachtsamkeit auf opt in - Listen. Viele Registrierungsformulare, beispielsweise für Internet-Dienste oder Software-Downloads, fragen nach der E-Mail-Adresse. Woanders erscheint in kleinen Buchstaben die Frage, ob die Zusendung von Informationen erwünscht ist. Diese Frage ist dann defaultmässig bejaht und muss vom User erst aktiv verneint werden.




Begriff:

Optische Aufheller


Erklärung:


Fluoreszierende Stoffe, die der Papier- oder Streichmasse zugegeben werden. Durch Umwandlung von UV-Licht in sichtbares, blaues Licht lassen sie dem Betrachter das Papier unter Tageslicht weißer erscheinen.




Begriff:

Optische Auflösung


Erklärung:


Mit optische Auflösung wird die physikalische Eigenschaft eines Scanners gemeint, eine Vorlage aufgrund seiner tatsächlichen technischen Eigenschaft abzutasten. Die Abtastung erfolgt beispielsweise bei einem Flachbettscanner über CCD-Elemente. Nur wenn der Scanner mit 300 CCD-Elementen auf einem Zoll (2,54 cm) ausgestattet ist, kann er auch die Vorlage mit einer optischen Auflösung von 300 dpi scannen. Eine höhere Auflösung ist zwar einstellbar, wird aber nur durch einen internen Rechenprozeß erreicht.



Begriff:

Original Kunstdruckpapier


Erklärung:


Beidseitig gestrichenes, überwiegend holzfreies Papier/Karton mit besonders hohem Strichanteil (etwa 1/3 des Papiergewichtes). Zum Bedrucken mit feinsten Rastern (Bild- und Kunstbände).




Begriff:

OS/2


Erklärung:


Ein von IBM entwickeltes Betriebssystem für PCs


"OS" von engl.: "Operating System", dt.: Betriebssystem


OS/2 ist ein von IBM entwickeltes Betriebssystem für PCs. Es verfügt sowohl über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) als auch über eine Befehlszeilenschnittstelle (Shell), die der von DOS ähnelt. Unter OS/2 können auch Anwendungen für die Microsoft-Betriebssysteme DOS und Windows ausgeführt werden.


OS/2 gilt als stabiles Betriebssystem. Wegen einer fehlerhaften Anwendung kommt es unter OS/2 nicht gleich zum Absturz.


Zunächst hat IBM sein Betriebssystem OS/2 in Kooperation mit Microsoft für 286er-Rechner geschrieben. Von der Version 2.0 für 32-Bit-Rechner an (also vom 386er aufwärts) hat IBM das Betriebssystem OS/2 dann allein weiterentwickelt.


Ende 1994 stellte IBM die Version 3 von OS/2 unter dem Namen OS/2 Warp vor. Sie kommt mit nur 4 Megabyte (MB) Hauptspeicher (RAM) aus und enthält unter anderem eine Anwendungen für den Internet-Zugriff. OS/2 Warp enthält außerdem Netzwerkfunktionen sowie Funktionen für die Spracherkennung und ist Java-fähig.




Begriff:

OSI


Erklärung:


Open Systems Interconnection - Arbeitsgruppe der ISO


Die "Open Systems Interconnection" (OSI) ist eine Arbeitsgruppe der "International Organization for Standardization" (ISO), die zuständig für die Ausarbeitung von Standards und Protokollen für die Datenübertragung in digitalen Netzen ist.


Die OSI hat vor allem das nach ihr benannte Schichtenmodell für die Datenübertragung entwickelt.




Begriff:

OSI-Schichtenmodell


Erklärung:

Internationales Referenzmodell für die Datenübertragung in Netzwerken

Engl.: ISO/OSI Reference Model

Das nach der "Open Systems Interconnection" (OSI), einer Arbeitsgruppe der ISO, benannte Schichtenmodell ist ein internationales Referenzmodell für die Datenübertragung in Netzwerken. Es besteht aus sieben Schichten (engl.: layers): zwei Hardware-Schichten (1. und 2.), zwei Übertragungsschichten (3. und 4.) und drei Anwendungsschichten (5., 6. und 7.).

Als Referenzmodell ist OSI kein vorgeschriebener Standard. Die Mehrzahl aller Produkte im Telekommunikations- und Netzwerkbereich orientieren sich aber an das OSI-Modell. OSI ist außerdem von der International Telecommunications Union (ITU) als Recommendation X.200 adoptiert worden.

  1. Physical Layer (Schicht 1): Die physikalische Schicht regelt auf der Ebene von Kabel und Steckern die bitweise Übertragung der Daten über das Netzwerk.

  2. Data-Link-Layer (Schicht 2): Die Leitungsschicht (oder Datensicherungsschicht) bündelt die Daten zu Paketen und fügt ihnen im Header und Trailer Informationen hinzu, die zur Weiterleitung benötigt werden. Die 2. Schicht ist für den Transport der Datenpakete von Knoten zu Knoten und für die Fehlerkontrolle zuständig.

  3. Network-Layer (Schicht 3): Die Netzwerkschicht regelt die Weiterleitung der Datenpakete unter Zuhilfenahme der 2. Schicht. Sie übernimmt die Adressierung der Pakete und deren Routing im Netz. Das Protokoll, das dieser Schicht meist zugrunde liegt, ist das Internet-Protocol (IP).

  4. Transport-Layer (Schicht 4): Die Transportschicht regelt die Übermittlung von Datenpaketen zwischen Hosts. Sie überprüft, ob alle Pakete vollständig angekommen sind. Das Transmission Control Protocol (TCP) kommt hier häufig zum Einsatz.

  5. Session-Layer (Schicht 5): Die Verbindungsschicht stellt eine Verbindung zwischen den Prozessen her, die auf verschiedenen Hosts laufen. Sie sorgt für den Aufbau der Übertragungs-"Sitzung" (Verbindung) und einen kontinuierlichen Wechsel von Anfragen und Antworten zwischen den einzelnen Anwendungen.

  6. Presentation-Layer (Schicht 6): Die Darstellungsschicht ist für die Umwandlung der Daten in das für die jeweilige Anwendung erforderliche Format zuständig. Außerdem komprimiert sie Texte und konvertiert verschiedene Codes, die von den Hosts verwendet werden.

  7. Application-Layer (Schicht 7): Die Anwendungsschicht kümmert sich um Anwendungen, die dem Nutzer direkt zur Verfügung stehen, wie beispielsweise Dateiübertragungen oder E-Mail-Programme. Der Nutzer erkennt die Datenübertragung in Form von Anfragen oder Antworten.





Begriff:

Outlineschriften


Erklärung:


Bei den sogenannten Outlineschriften werden nur die äußeren Umrißlinien eines Zeichens abgebildet. Die Buchstaben haben so eine Kontur aber keine Füllung.





Begriff:

Ozalid


Erklärung:


Blaupause (von Montage).

Zur letzten Korrektur und Standkontrolle.

 



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