Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- N -

 

 

 

Begriff:

Nachbreite


Erklärung:


Neben der Dickte des Buchstabens (Buchstabenbreite) gehört auch die Vor- und Nachbreite zum gesamten Breitenmaß des Buchstabens. Die Nachbreite ist somit der Lehrraum nach dem Buchstaben.





Begriff:

Nagelprobe


Erklärung:


Zieht man die Kanten eines Papierblattes so zwischen Daumen und Zeigefinger, dass die Fingernägel die Kanten dehnen können, werden zwei gegenüberliegende Kanten glatt bleiben und die beiden anderen Kanten wellig werden. Parallel zu den glatten Kanten verläuft die Laufrichtung des Papieres.





Begriff:

Name-Server


Erklärung:


Rechner, der Listen mit Rechnernamen und deren IP-Adressen verwaltet


Ein Name-Server (auch als DNS-Server bezeichnet) ist ein Rechner im Internet, der Domain-Namen nach dem Domain-Name-System (DNS) in IP-Adressen umwandeln kann. Ein DNS-Rechner verwaltet Listen mit registrierten Rechnernamen und den dazugehörigen IP-Adressen.


Alle Clients für Internet-Dienste benutzen den nächstgelegenen Name-Server, um die IP-Adresse eines Zielrechners zu ermitteln. Üblicherweise gibt es pro Domain einen Name-Server, der einen Name-Server der nächsthöheren oder der benachbarten Domain kennt. Für weiter entfernte Rechner wird die Anfrage so lange weitergereicht, bis entweder irgendein Name-Server die Adresse auflösen konnte oder bis ein Name-Server erreicht wird, der einen Teil der Adresse als fehlerhaft oder nicht existierend erkennt. Auf dem Rechner, der auf den ersten Name-Server zugegriffen hat, erscheint dann die Fehlermeldung "Could not resolve hostname". Dies ist ein Zeichen dafür, daß die Adresse falsch geschrieben war, nicht existiert, oder Probleme im Netz aufgetaucht sind.


Meist sind also mehrere Server an der Umwandlung einer DNS-Adresse in die entsprechende IP-Adresse beteiligt. Deswegen braucht es keine vollständige Datenbank mit sämtlichen IP-Adressen und Alias-Namen zu geben. Pro Toplevel-Domain ist nur ein Name-Server nötig, der lediglich die Knotenrechner der Domains kennt, die wiederum nur die Rechner in dieser Domain kennen. Eine DNS-Abfrage wird also so lange in der Hierarchie nach "oben" geschickt, bis sie an einen Rechner gerät, der den Domain-Namen in eine IP-Adresse auflösen kann.





Begriff:

Namensregeln für .de-Domains


Erklärung:


Tips zur Nomenklatur von .de Domains


Für .de Domains gilt grundsätzlich: der Domain-Name muß mit einem Buchstaben beginnen und mindestens 3 Zeichen lang sein. Erlaubt sind die Buchstaben a­z, die Zahlen 1­9 und der Bindestrich. Leerstellen, Umlaute und andere Sonderzeichen sind nicht erlaubt.


Es sollten ausschließlich Kleinbuchstaben verwendet werden. Zum einen, da dies der üblichen Namensgebung entspricht, zum anderen, da zwischen Groß- und Kleinschreibung ohnehin nicht unterschieden wird.


Bei kombinierten Namen wie z.B. Auto Meyer sollte ein mit Bindestrich getrennter Domain-Name gewählt werden: www.auto-meyer.de, www.feinkost-mueller.de usw.


Dies dient der zusätzlichen Optimierung für Suchmaschinen (wie z.B. Metager), die bei derart "aufgeteilten" Domains eine höhere Trefferquote aufweisen, da die Teilbegriffe vor und nach dem Bindestrich als eigenständige Worte identifiziert werden.


Um bei dem ersten Beispiel zu bleiben: Eine metager-Suche nach "auto" und "meyer" führt bei www.auto-meyer.de zu einem wesentlich schnelleren Erfolg, da die beiden Begriffe getrennt interpretiert werden. Autohaus Meyer wird hier also auch bei einer einfachen Suche nach "auto" hoch positioniert gefunden.


Allerdings ist diese Teilung meist nur zweistufig wirksam, eine weitere Schachtelung wie z.B. www.auto-meyer-gebrauchtwagen.de kann u.U. schon des Guten zuviel sein.




Begriff:

Namespace


Erklärung:


Webdokument, das Attributnamen für XML-Dateien definiert


In XML werden die Bedeutungen der Attribute bzw. der Datentypen nicht durch eine Document Type Definition festgelegt, sondern durch Schemas. Diese XML-Schemas werden in einem Namespace (engl.: Namensraum) expliziert und auf einer Website niedergelegt. Der Namespace definiert die verwendeten Attributnamen.


Dadurch können unterschiedliche XML-Dokumente dieselben Attribute mit unterschiedlicher Funktion verwenden, wenn diese in verschiedenen Namespaces festgelegt werden. Innerhalb eines Namespace kann ein bestimmter Name natürlich nur mit einer Definition verbunden werden.


Der Namespace wird in einer XML-Datei als URL oder andere URI genannt. Dort findet der XML-Parser die Informationen, die er zum Ausführen der in den Tags gegebenen Anweisungen benötigt.


Selbstverständlich können unterschiedliche XML-Dokumente auf demselben Namespace basieren, ein XML-Dokument kann aber auch für verschiedene Attribute auf verschieden Namespaces rekurrieren.




Begriff:

Nano-Site


Erklärung:


Web-Seite mit Werbung innerhalb einer anderen Web-Site


Web-Site, die aus einer einzigen Seite besteht und als Werbung (Ad) in eine andere Web-Site eingebunden ist. Meist dienen diese Nano-Sites als aktive Bestell- und/ oder Informations-Web-Sites (Benefitting).





Begriff:

NAP


Erklärung:


Network Access Point


Ein Network Access Point ist eine Schnittstelle zwischen den Netzen von zwei oder mehr ISP. Durch einen NAP können Daten von einem Netz (Backbone>-Netz, WAN oder LAN) in das bzw durch das andere geroutet werden.


Über NAPs sind die grossen Netzwerkbetreiber miteinander gekoppelt. Oft bestehen feste Regelungen zum Datenaustausch über NAPs zwischen den einzelnen involvierten Netzwerkprovidern.




Begriff:

Nassfestigkeit


Erklärung:


Für bestimmte Einsatzzwecke (z.B. Flaschenetiketten, Papiersäcke, Hygiene) ist eine höhere mechanische Festigkeit des Papieres, auch in nassem Zustand, nötig. Diese Nassfestigkeit wird durch Zusätze (z.B. Kunstharze) im Stoffbrei erzielt.




Begriff:

Nasspartie


Erklärung:


Der Teil der Papiermaschine, in dem durch Entwässern der Faserstoffaufschwemmung (z.B. 99 Teile Wasser : 1 Teil Faserstoff) und Verdichtung (Nasspressen) die "Blattbildung" bewirkt wird.




Begriff:

Nasspressenpartie


Erklärung:


Der Teil der Papiermaschine, in dem filzbespannte Walzen die endlose Papierbahn weiter verfestigen und entwässern.




Begriff:

Natron(Kraft)Pack


Erklärung:


Besonders zähes, reißfestes Packpapier aus Natronzellstoff (heute auch aus Sulfitzellstoff gefertigt).




Begriff:

Natron-Sulfatverfahren


Erklärung:


Um aus dem Rohstoff (z.B. Holz, Stroh), Zellstoff zu gewinnen, wird er zu Hackschnitzeln zerkleinert. Anschließend entzieht man durch chemischen Aufschluss (Kochen in einer Flüssigkeit) die "Inkrusten" Lignin, Harz, Kieselsäure, Fette usw. Übrig bleiben die reinen Zellulosefasern. Als Kocherflüssigkeit dient eine Lauge aus Ätznatron- und Natrium-Sulfat. Das faserschonende, ergiebige, aber durch Geruch und Abwasser umweltbelastende Natron-Sulfatverfahren ist in der BRD nicht zulässig. Pro Jahr werden 1,4 bis 1,5 Mio. t Zellulosefasern importiert.




Begriff:

Natur-Karton


Erklärung:


Durchgearbeiteter, einlagiger Karton. Im Gegensatz zu gegautschtem oder geklebtem Karton.




Begriff:

Naturkunstdruck


Erklärung:


Früher gebräuchlicheres, ungestrichenes (naturbelassenes), hochsatiniertes, holzfreies Druckpapier. Mit einer auch für feinere Rasterdrucke geeigneten Oberfläche.




Begriff:

Naturpapier (N)


Erklärung:


Oberbegriff für alle aus Pflanzenfasern, also ohne synthetische Fasern gefertigten Papiere, die weder durch Strich noch durch Beschichtung verändert/veredelt sind, diese können maschinenglatt oder satiniert sein.


Begriff:

Naturpaus-Papier


Erklärung:


Durch besondere Mahlung des Zellstoffes erzeugtes, durchsichtiges Zeichen-Transparentpapier (Lichtpauspapier).




Begriff:

Natürliches Wasserzeichen


Erklärung:


Echtes Wasserzeichen, das durch Stoffverdrängung oder -ansammlung durch die sog. Egoutteurwalze bereits auf der Nasspartie entsteht.




Begriff:

Navigation


Erklärung:


(Im Zusammenhang mit Webseiten.)

So wird die Bewegung von einer Webseite zur anderen mittels Hyperlinks bezeichnet. Oft werden die zur Navigation benötigten Hyperlinks auf einer "Navigationsleiste" übersichtlich zusammengefasst.




Begriff:

NCSA


Erklärung:


National Center for Supercomputing Applications


Das "National Center for Supercomputing Applications" ist ein Institut an der Universität Illinois (USA), an dem 1992 der Browser Mosaic entwickelt wurde. Mosaic, der erste benutzerfreundliche WWW-Browser mit grafischer Oberfläche (GUI), ist ein Vorläufer des Netscape-Browsers Navigator.




Begriff:

Nebenbahn


Erklärung:


Bei der Ausrüstung von Papierrollen (Längsteilung) anfallende Restbreite (-bahn).




Begriff:

Negativtext


Erklärung:


Negativtext bedeutet die Umkehrung der gewöhnlichen Farbverteilung, nämlich nicht schwarzer Text auf weißen Grund gemeint, sondern weißer Text auf schwarzen Grund. Gestaltungstechnisch ist eine derartige Verfahrensweise bei Titeln durchaus möglich, aufgrund der schlechten Lesbarkeit sollte bei längeren Textabschnitten darauf verzichtet werden.




Begriff:

Nessus


Erklärung:

Programm zur Überprüfung der Sicherheit eines Rechners

Nessus ist eine freie Anwendung, die einen bzw. mehrere Rechner in einem Netzwerk auf Sicherheitslücken hin überprüft (engl.: security scanner). Nessus wird seit 1998 von einem Team um den Französen Renaud Deraison entwickelt und wird unter der GPL als Open-Source-Software vertrieben.

Nessus zeichnet sich aus durch seine Gründlichkeit, Erweiterbarkeit und Aktualität. Im Gegensatz zu vielen anderen Scanners überprüft Nessus alle offenen Ports auf alle möglichen Dienste. Mit der eingebauten Skriptsprache nasl können neue Überprüfungsmodule (engl.: Plugins) hinzugefügt werden, wodurch Nessus auf den neuesten Stand gehalten werden kann, ohne die Anwendung neu installieren zu müssen. Neue Plugins für aktuelle Sicherheitslücken werden auf der Nessus-Homepage bekanntgegeben und können mit einem einfachen Befehl heruntergeladen werden.


Nessus baut auf einem Client/Server-Modell auf: der Nessus-Server nessusd läuft im Hintergrund und wird von der Client-Anwendung mit Überprüfungsaufgaben beauftragt. Die Client-Anwendung kann über eine graphische Schnittstelle bzw. über die Befehlszeile angesprochen werden und ermöglicht es, mehrere Rechner auf einem Schlag zu überprüfen.

Nach Abschluss der Überprüfung zeigt Nessus einen detaillierten Bericht für jeden überprüften Dienst auf jedem überprüften Rechner mitsamt Informationen über die Art und den Grad etwaiger Sicherheitslücken und Hinweisen zu deren Behebung.

Nessus kann auf allen gängigen UNIX-Systemen und -Derivaten installiert werden. Die Installation setzt das eigenständige Portscanner-Program nmap und für den graphischen Client GTK mit dem gtk-config Programm voraus.

Die Installation des Nessus-Dienstes ist auch auf Windows-Plattformen ist möglich, sofern die CygWin-Umgebung (Kompatibilitätsschicht für UNIX-Anwendungen) vorhanden ist. Ein seperater graphischer Client für Windows wird von securityprojects.org angeboten. Die Überprüfung von Windows- und anderen Nicht-UNIX-Rechnern ist auf jeden Fall von einer UNIX-Installation aus möglich.




Begriff:

Netiquette


Erklärung:


Network Etiquette - Verhaltenskodex für das Internet


Netiquette ist ein Kunstwort aus engl.: network, dt.: Netz, und engl.: etiquette, dt.: Benimm-Regeln.


Die Netiquette ist ein Verhaltenskodex für das Versenden elektronischer Nachrichten im Internet (E-Mail, Newsgroup-Postings, Chat).


Er verbietet z. B. persönliche Beleidigungen, Abwertung von religiösen, weltanschaulichen oder ethischen Überzeugungen, rassistische Äusserungen oder die Aufforderung zur Gewalt oder zu kriminellen Handlungen. Wer gegen die Netiquette regelmässig oder massiv verstösst, kann mit der Sperrung des Accounts durch den Provider oder mit dem Ausschluss aus Mailing-Listen oder Newsgroups belegt werden. Die "Netiquette Guidelines" sind im Request for Comment (RFC) Nr. 1855 niedergelegt.




Begriff:

Netizen


Erklärung:


Netzbürger


Kunstwort; von engl.: network, dt.: Netz und engl.: citizen, dt.: (Staats-)Bürger dt. etwa: Netzbürger


Gemeint sind Internet-Nutzer, vor allem unter ihrem bürgerrechtlichen Gesichtspunkt, etwa in Zusammenhang mit Fragen der Informations- und Meinungsfreiheit (free speech), des Datenschutzes (privacy) und der Zensur (censorship).




Begriff:

Netscape


Erklärung:


Browser der Firma Netscape Communications Corporation.


Hält derzeit nach Microsofts Internet Explorer die meisten Marktanteile.




Begriff:

Netz


Erklärung:


Verbund von Computern


Ein Verbund von Computern, in dem sowohl Rechner, die bestimmte Dienste erbringen (Server), wie auch solche, die diese Dienste nutzen (Clients) miteinander kommunizieren.Wird oft fälschlich Netzwerk genannt.Eine mögliche Aufteilung von Netzen ist die in LANs und WANs.


Begriff:

Netzjargon


Erklärung:

Im Internet/Usenet gebräuchliche Ausdrücke und Wendungen

In Newsgroups, Chat (IRC) und E-Mail verbreitete Ausdrücke, wobei häufig Abkürzungen (Akronyme) verwendet werden.

Ursprünglich aus Platzgründen benutzt, sind die in E-Mails und Newsgroups häufig verwendeten Abkürzungen inzwischen Teil der Netzkultur.

Abkürzung

Bedeutung

Übersetzung

ADN

any day now

in den nächsten Tagen

AFAIK

as far as I know

soweit ich weiß

AFAIR

as far as I remember

soweit ich mich erinnere

AFK

away from keyboard

nicht am Rechner

AKA

also known as

auch bekannt als

ASAP

as soon as possible

so bald wie möglich

B4N

bye for now

tschüß erstmal

BAK

back at keyboard

wieder am Rechner

BBIAB

be back in a bit

bin gleich wieder da

BBL

be back later

komme wieder

BEG

big evil grin

großes böses Grinsen

BFD

big fucking deal

aufgeblasene Sache

BFN

bye for now

bis zum nächsten Mal

BG

big grin

breites Grinsen

BIOYIOP

blow it out your I/O port

vergiß es

BRB

be right back

komme gleich wieder

BTA

but then again

aber andererseits

BTW

by the way

übrigens; nebenbei bemerkt

CU

see you

wir sehen uns

CUL

see you later

wir sehen uns später

CUL8ER

see you later

wir sehen uns später

CYO

see you online

wir sehen uns online

DAU

dümmster anzunehmender User

blutiger Anfänger

DIKU

Do I know you?

Kenne ich Dich/Sie?

DITYID

Did I tell you I`m distressed?

Hab ich schon gesagt, daß ich traurig bin?

EG

evil grin

böses Grinsen

EOT

end of thread

Ende der Diskussion

EMFBI

excuse me for butting in

entschuldigt, daß ich hier reinplatze

F2F

face to face

von Angesicht zu Angesicht

FAQ

frequently asked question

häufig gestellte Frage

FISH

first in, still here

als Erster gekommen, immer noch da

FOMCL

falling off my chair laughing

falle vor Lachen vom Stuhl

FUBAR

fucked up beyond all repair

zu vermurkst, um es wieder hinzukriegen

FUD

fear, uncertainty, and doubt

Angst, Unsicherheit und Zweifel

FWIW

for what it's worth

wenn es das wert ist

FYI

for your information

zu Ihrer/Deiner Information

GA

go ahead

mach' weiter

GAL

get a life

komm zu Dir

GD&R

grinning, ducking, and running

grinsen, ducken und wegrennen

GIWIST

gee, I wish I'd said that

ich wünschte, ich wäre darauf gekommen

GMTA

great minds think alike

große Geister denken gleich

GOL

giggling out loud

laut herauslachen

HTH

hope that helps

hoffe, das hilft

IAC

in any case

auf jeden Fall

IANAL

I am not a lawyer

ich bin kein Anwalt

IC

I see

verstehe

IIRC

if I remember correctly

wenn ich mich richtig erinnere

IMHO

in my humble opinion

meiner unmaßgeblichen Meinung nach

IMNSHO

in my not so humble opinion

meiner nicht unmaßgeblichen Meinung nach

IMO

in my opinion

meiner Meinung nach

IOW

in other words

mit anderen Worten

IRL

in real life

im wirklichen Leben

JIC

just in case

nur für den Fall

JK

just kidding

ich mache nur Spaß

L8R

later

später

LLTA

lots and lots of thunderous applause

nicht endenwollender, donnernder Beifall

NFW

no feasible way

unmöglich

NRN

no response necessary

keine Antwort nötig

LOL

laughing out loud
lots of luck

laut lachend
viel Glück

OIC

oh, I see

ah ja; verstehe

OTOH

on the other hand

andererseits

RL

real life

das wirkliche Leben

ROFL

rolling on the floor laughing

sich vor Lachen am Boden wälzen

ROTFL

rolling on the floor laughing

sich vor Lachen am Boden wälzen

RSN

real soon now

sehr bald

RTFM

read the fucking/fine manual

lies/lesen Sie das verdammte/wunderbare Handbuch

SCNR

sorry could not resist

Entschuldigung, ich konnte nicht widerstehen

SNAFU

situation normal, all fucked up

Operation gelungen, Patient tot

TAFN

that's all for now

das wär's fürs erste

TANSTAAFL

there ain't no such thing as a free lunch

umsonst ist der Tod

TIA

thanks in advance

danke im voraus

TLA

three letter acronym

Abkürzung mit drei Buchstaben

TTYL

talk to you later

wir sprechen uns später noch

VBG

very big grin

sehr breites Grinsen

WOMBAT

Waste of money, brains, and time

Geld-, Zeit- und Hirnschmalzverschwendung

WYSIWYG

What you see is what you get

Du bekommst, was du siehst

YMMV

your mileage may vary

Erfahrungswerte sind da sehr unterschiedlich




Begriff:

Netzwerk


Erklärung:


Gemeint ist eigentlich Netz.


Der Begriff "Netzwerk" wurde durch die falsche Rückübesetzung des englischen Ausdrucks "network" geprägt.



Begriff:

Netzwerk-Provider


Erklärung:


Auch Netzwerk-Betreiber - stellt Kabelnetze bereit


Netzwerk-Betreiber stellen Kabelnetze zur Verfügung. Dies gilt nicht nur für das Internet, sondern z.B. auch für Firmennetze (Intranet, Extranet). Die für ein internationales Netz (WANs) benötigten Standleitungen werden teilweise bei anderen großen Netzwerk-Betreibern (Carriern) angemietet. Kunden der Netzwerk-Provider sind oft die Internet-Zugangs-Provider (Access-Provider; siehe ISP). Den Zugangs-Providern wird Netzbandbreite und Datenvolumen verkauft, den diese dann an Endkunden weiterverkaufen.




Begriff:

Netzwerkkarte


Erklärung:


NIC - Network Interface Card


Eine Netzwerkkarte oder Network Interface Card (NIC) ist eine Erweiterungskarte, mittels der ein Rechner eine Schnittstelle für die Vernetzung mit anderen Rechnern bzw. den Anschluss an ein Netzwerk erhält. Die Netzwerkkarte sorgt für die Kontrolle netzwerktypischer Funktionen wie etwa die Nutzung von Programmen oder Daten gemeinsam mit anderen Rechnern oder den Datenaustausch mit anderen Workstations.


In den meisten Fällen sind Netzwerkkarten spezifisch für eine bestimmte Art Netzwerk (wie beispielsweise Ethernet oder Token ring und ein bestimmtes Protokoll konstruiert (und natürlich für den jeweiligen Bus). Es gibt aber auch variable Ausführungen.


Netzwerkkarten sind vor allem für Rechner gedacht, die ständig an ein Netzwerk angebunden sind. Bei Heim-PCs übernimmt ihre Funktion normalerweise ein Modem.





Begriff:

Neuronales Netz


Erklärung:


Ein der Funktionsweise des menschlichen Gehirns nachgebildetes Computer-Netz


Ein neuronales Netz (engl.: "neural network") ist ein Computer-System, das der Struktur und Funktionsweise des menschlichen Gehirns nachgebildet ist.


In solchen wissensverarbeitenden Systemen werden mehrerer, parallel zueinander arbeitende Prozessoren eingesetzt (siehe MPP). Jeder dieser Prozessoren bearbeitet sein eigenes "Wissensgebiet" und greift auf die Daten seines lokalen Speichers zu.


Üblicherweise durchläuft ein neuronales Netz zunächst einen "Lernprozeß". Dazu wird es mit großen Datenmengen und mit Regeln über die Beziehungen dieser Daten zueinander "gefüttert". Außerdem erhält das neuronale Netz Programmanweisungen, wie es beispielsweise mit Eingaben eines Nutzers umzugehen hat.


Neuronale Netze fällen Entscheidungen häufig nach der etwas unscharfen "Fuzzy-Logic". Sie werden überwiegend zur Sprach- und Mustererkennung und anderer Funktionen Künstlicher Intelligenz (KI) eingesetzt.




Begriff:

Neutralgrau


Erklärung:


Ein Bildbereich ist Neutralgrau, wenn er keinerlei (sichtbare) Farbanteile enthält. Farbverfälschungen von Filmen, Scannern oder Druckern können durch Reproduktionen einer garantiert neutralgrauen Fläche kontrolliert werden.




Begriff:

Newbie


Erklärung:


Neuling


Ausdruck für einen neuen und unerfahrenen Internet-Benutzer.




Begriff:

News-Server


Erklärung:


Server im Usenet, der Newsgroups verwaltet


Bei einem News-Server handelt es sich um einen Rechner (oder auch eine Software), der die Verbindung zwischen Newsgroups, Newsreader-Clients und anderen Servern herstellt.


Da einzelne News-Server nicht sämtliche (weltweit rund 35.000) Newsgroups verwalten können, werden jeweils nur die Diskussionsbeiträge (Postings) bestimmter dort verwalteter Gruppen angeboten. Die Newsgroup-Artikel werden per E-Mail an den News-Server geschickt, der sie an benachbarte Server weiterleitet. News-Server tauschen alle neu eingegangenen Nachrichten der verwalteten Newsgroups untereinander aus, wodurch in kürzester Zeit alle Postings auf den zuständigen News-Servern abgelegt werden.




Begriff:

Newsgroup


Erklärung:


Fachliches, wissenschaftliches oder unterhaltsames Diskussionsforum im Internet


Eine Newsgroup ist eine Diskussionsgruppe im Usenet, die die Funktion eines überdimensionalen "Schwarzen Bretts" erfüllt. Newsgroups werden auch als Discussion Groups, Bulletin Board (BBS) oder Area bezeichnet. Benutzer können in bestehenden Newsgroups Nachrichten veröffentlichen (posten) und die Postings anderer lesen, auf vorherige Beiträge antworten (Followup) oder auch neue Newsgroups einrichten.


Newsgroups sind hierarchisch nach Themen gegliedert, wobei die ersten (drei oder vier) Buchstaben eines Newsgroup-Namens die Kategorie des Haupthemas angeben. Unterkategorien werden mit dem Namen des jeweiligen Unterthemas aufgeführt. Wichtige Hauptkategorien sind news (Nachrichten), rec (recreation, dt.: Freizeit, Erholung), soc (society, dt.: Soziales), sci (science, dt.: Wissenschaft) und comp (Computer).


Kein einzelner News-Server kann sämtliche (weltweit rund 35.000) Newsgroups verwalten. Jeder News-Server hält daher nur eine bestimmte Auswahl von Newsgroups abrufbereit.


Neulinge (Newbies) sind gehalten, sich mit den Gepflogenheiten im Usenet (Netiquette) und dem Inhalt der jeweiligen Newsgroup vertraut zu machen, bevor sie etwas posten. So sind zum Beispiel Crosspostings unbeliebt, weil sie häufig zumindest in einigen der Newsgroups, an die sie geschickt werden, "off topic" sind, also nicht zum Gesprächsthema passen. FAQs beantworten die von "Newbies" am häufigsten gestellten Fragen.


Einige Newsgroups sind moderiert. Dort entscheidet ein Moderator, welche der eingehenden Beiträge veröffentlicht werden. Die meisten Newsgroups sind jedoch unmoderiert.




Begriff:

Newsletter


Erklärung:


Mailing-Liste, über die Nachrichten verschickt werden


Ein Newsletter ist eine Sonderform einer Mailing-Liste. Er stellt eine Art elektronischen Verteiler dar. Newsletter-Abonnenten können jedoch, im Gegensatz zu den Abonnenten einer Mailing-Liste, selbst keine Beiträge (Artikel, Postings) schreiben, sondern nur empfangen. Newsletter informieren lediglich über ein bestimmtes Thema, ohne den Teilnehmern ein Diskussionsforum zu bieten. Die Kommunikation ist also unidirektional.


Newsletter werden häufig als Marketing-Instrument, für Pressemitteilungen und zum Zwecke der Kundenbindung eingesetzt.




Begriff:

Newsreader


Erklärung:


Programm, mit dem man Newsgroups abonnieren, Artikel lesen und posten kann


Ein Newsreader ist ein Programm für Nutzer des Usenet, mit dem man Newsgroups abonnieren, Artikel und Followups lesen und posten kann.


Weit verbreitete Newsreader sind tin, Trumpet Newsreader und Free Agent. Viele Web-Browser enthalten einen eigenen Newsreader.




Begriff:

NFS


Erklärung:


Network File System - Protokoll für den Netz-Zugriff auf Dateien und Drucker


Das "Network File System" ist ein von Sun entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien und Drucker über ein Netz erlaubt. Dabei werden die Dateien nicht, wie bei FTP, übertragen, sondern Nutzer können Dateien, die sich auf einem anderen Rechner befinden, so lesen, speichern oder auch verändern, als wären sie auf ihrer lokalen Festplatte gespeichert.


Bei diesem Unix-Netzwerkprotokoll handelt es sich um einen Internet-Standard (RFC 1094, RFC 1813), der auch als verteiltes Dateisystem ("Distributed File System") bezeichnet wird. NFS-Dienste sind auch auf Windows NT-Servern verfügbar, wodurch Unix-Workstations Zugang zu deren Dateien und Drucker erhalten. Die Entsprechung zu NFS heißt in DOS-, Windows- und OS/2-Umgebungen "Server Message Block" (SMB). NFS und SMB regeln Funktionen, um Dateien zu öffnen und zu schließen, daneben solche zum Lesen und Schreiben sowie für die Zugangskontrolle.


NFS und SMB befinden sich auf den Transportprotokollen (TCP/IP bzw. NetBIOS/ NetBEUI), die für die Übertragung zuständig sind (siehe OSI-Schichtenmodell).




Begriff:

NIC


Erklärung:


Network Information Center


Ein "Network Information Center" (NIC) organisiert auf nationaler Ebene die Vergabe von Rechnernamen und -adressen (IP-Adressen)und betreibt den sogenannten "Primary Name Server", der alle Rechneradressen eines Landes verzeichnet (siehe DNS). Das deutsche NIC heißt DE-NIC und verwaltet entsprechend alle Adressen unter der Top-Level-Domain ".de". Übergeordnet für Europa ist das Gremium RIPE, für das gesamte Internet das InterNIC.




Begriff:

NNTP


Erklärung:


Network News Transfer Protocol - Protokoll für den News-Austausch im Internet


Das "Network News Transfer Protocol" (NNTP) ist das Internet-Protokoll, auf das die Mehrzahl sowohl der Server als auch der Clients zurückgreifen, um Beiträge im Usenet zu verwalten. NNTP hat das "Unix to Unix Usenet Protocol" (UUCP) abgelöst.


Die meisten Browser (wie Netscape Navigator, Internet Explorer MSIE und Opera) verfügen über einen NNTP-Client, um Nachrichten (Postings) in einer Newsgroup zu veröffentlichen und neue Nachrichten aus dem Usenet abzurufen. Statt des in einen Browser integrierten Clients kann man auch eine separate Client-Software, einen Newsreader, benutzen.


Der dazugehörige NNTP-Server ist Bestandteil der Provider-Software.


Das "Network News Transfer Protocol" ist im Request for Comment 977 (RFC) der "Internet Engineering Task Force" (IETF) spezifiziert.




Begriff:

Nonpareille


Erklärung:


Der Begriff Nonpareille stammt aus dem Bleisatz und bezeichnet einen festen Schriftgrad, nämlich 6 Punkt.




Begriff:

Normal


Erklärung:


Mit normal wird der Schriftschnitt einer Schrift beschrieben, der am besten lesbar ist. Der Duktus ist ausgewogen und die Buchstaben stehen gerade.



Begriff:

Normal-Kopierpapier


Erklärung:


Umgangssprachliche Bezeichnung für meist holzfreies Papier (matt, mattsatiniert und satiniert je nach Gerätetyp). Geeignet für die Schrift/Bildaufnahme im optischen Kopierverfahren. Die Anforderungen an ein gutes Kopierpapier (Gerätetyp, Hitze, elektrische Aufladung, Kopiergeschwindigkeit, beidseitige Kopie, Sorter usw.) verlangen "spezielle Normal"-Kopierpapiere, z.B. in klimafester Verpackung.




Begriff:

Normal-Papier


Erklärung:


Früher häufiger eingesetzte Papiere, vorwiegend für die Verwendung bei Behörden (Verwendungsklassen 1 - 8a). Ihre klar definierten Eigenschaften (Stoffklassen H 100-ZVL) sind in den DIN-Normblättern 6730 und 827 festgelegt. Normalpapiere müssen strenggenommen ein Wasserzeichen mit dem Namen des Herstellers und dem Wort "Normal" plus Verwendungsklasse haben (z.B. "Normal 4a").




Begriff:

Normfarbwertanteile


Erklärung:


Normfarbwertanteile kennzeichnen den geometrischen Farbort einer Farbe.

(x,y,z stehen für RGB)




Begriff:

Noten-Papier


Erklärung:


Meist holzfreies, zähes, nicht durchscheinendes, nicht blendendes Papier. Geräuscharm (umblättern), auch nassfest (für Platzkonzerte).




Begriff:

NTBA


Erklärung:


Network Termination Basic Adaptor


Der NTBA (dt. Netzabschlußadapter) ist bei einem ISDN-Basisanschluß für die Umsetzung der Uk0-Schnittstelle (national) auf den S0-Bus (international) zuständig.


Die Uk0 (U-k-null) Schnittstelle ist ein national genormtes Protokoll, das in Deutschland verwendet wird, um ISDN über die vorhandenen zwei Kupferdrähte des (analogen) Telefonnetzes zu betreiben. Mit Hilfe dieser Schnittstelle werden die Daten bis zum NTBA befördert.


Der S0 (S-null) Bus ist ein international genormter Vier-Draht-Bus, der hinter dem NTBA für den Anschluß der ISDN-Endgeräte zuständig ist.




Begriff:

NTSC


Erklärung:


National Television System Comittee.


Dieses Komitee hat die US-amerikanische Fernsehnorm mit 30 Frames bzw. 60 Halbbilder pro Sekunde bei 525 sichtbaren Bildzeilen definiert.




Begriff:

Numerische Daten


Erklärung:


Numerische Daten werden in erster Linie für Rechenoperationen verwendet. Solche Daten enthalten ausschließlich Zahlen und eventuell Dezimalkommas.




Begriff:

Nummerierung


Erklärung:


Bei Formularen, v.a. bei Durchschreibesätzen.Beim Offsetdruck muss mit Hilfe eines zusätzlichen Eindruckwerkes mit speziellen Nummerierwerken gearbeitet werden. Diese Nummerierwerke schalten automatisch bei jedem Druckbogen weiter.




Begriff:

NURBS


Erklärung:


Non Uniform Rational Basic Splines.


Eine Variante zu der klassischen Polygonmethode, die wesentlich flexibler und homogener ist.




Begriff:

Nuten


Erklärung:


Fachausdruck für das mechanische Eindrücken von Falzbrüchen vor dem Falzen, das ein Aufbrechen des Papiers oder der Farbe verhindern soll.




Begriff:

Nutzen


Erklärung:


Mit Nutzen werden die angeordneten Seiten innerhalb eines Druckbogens bezeichnet. Auf einem Druckbogen können so durchaus 64 Seiten einer Broschur gedruckt werden.




Begriff:

Nyloprint


Erklärung:


Kunststoffklischee für den Hochdruck. Findet heute nur noch wenig Verwendung.

 



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