Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- M -



 


Begriff:

M-Commerce


Erklärung:


Mobile Commerce, E-Commerce mit Mobilgeräten


M-Commerce steht für Mobile Commerce und bezeichnet E-Commerce mit drahtlosen, internetfähigen Geräten wie WAP-Handys, Webpads oder PDAs.


In seiner einfachsten Form kann M-Commerce aus SMS basieren, etwa durch kostenpflichtige Nachrichten- oder Informationsdienste. Im eigentlichen Sinn setzt M-Commerce aber mindestens WAP voraus, um echtes Mobile Banking und Dienstleistungen wie Reservierungen, Mobile Auktionen oder drahtlosen Online-Einkauf zu ermöglichen.


Dem M-Commerce werden beträchtliche Zukunftsperspektiven zugeschrieben, da dank GPRS und UMTS die Bandbreite mobiler Netzwerke stark zunimmt und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit mobiler Internetclients sich immer weiter entwickelt und beispielsweise Multimediafähigkeit oder die Unterstützung von XML einschliesst.


Zur Zeit wird noch debattiert, wie dauerhaft die Rolle von WAP für den mobilen Sektor sein wird. Es mehren sich immer mehr Stimmen, die darauf hinweisen, dass durch die erwähnte beschrieben schnellere Übermittlung die mit WAP verbundenen Einschränkungen überflüssig werden könnten und sich auch bei drahtlosen Mobilgeräten derselbe Standard durchsetzt wie bei stationären Rechnern, d. h. HTML oder XML.


Auf dieser Basis lässt sich prognostizieren, dass der M-Commerce sich dem E-Commerce generell immer mehr angleichen und das gesamte Spektrum von B2B- und B2C-Anwendungen wie Auktionsplattformen, Shopsysteme, Onlinebanking usw. umfassen wird, mit der Ausnahme, dass in diesem Bereich das Bereitstellen ortsspezifischer Angebote wie beispielsweise Online-Bestellungen bei Restaurants o. ä. von besonderem Interesse ist.




Begriff:

MAC-Apple Macintosh


Erklärung:


Kurzbezeichnung für Rechner vom Typ Apple Macintosh.




Begriff:

MAC-Medium Access Control


Erklärung:


Medium Access Control - Medienzugangsverfahren oder Medienzugriffssteuerung


Die MAC gehört zur Datensicherungsschicht (Data Link-Layer, Schicht zwei des OSI-Schichtenmodells). Sie regelt die Nutzung des betreffenden Übertragungsmediums (Codierung und Modulation des zu übertragenden Signals) und den Hardware-Zugriff innerhalb eines Netzes. Das Medienzugangsverfahren umfaßt die Frame-Aufbereitung beim Senden (Encapsulation) und Empfangen (Decapsulation), die Frame-Übergabe, das Zugangsmanagment und die Fehlerkorrektur. Die MAC-Adresse ist die fest in einen Chip eingebrannte und damit (im Unterschied zur IP-Adresse) nicht veränderbare Adresse eines LAN-Controllers, die zur eindeutigen Identifizierung jedes an ein Computernetz angeschlossenen Gerätes dient.




Begriff:

MAC-Message Authentisation Codes


Erklärung:


Message Authentisation Codes - Codes zur Authentifizierung von Nachrichten




Begriff:

MacOS


Erklärung:


Macintosh Operation System - Betriebssystem für Apple Macintosh-Rechner


MacOS ist das Betriebssystem (engl.: operating system) des Computer-Herstellers Apple Macintosh. Es wird zusammen mit den Computern von Macintosh, etwa dem Power Mac, ausgeliefert. MacOS verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), die maßgeblich zum Erfolg der Macintosh-Computer, vor allem im Multimedia-Bereich, beigetragen hat.


Die Bezeichnung MacOS ist erst ab Version 7.6. des Betriebssystems Anfang 1997 üblich geworden. Vorher hießen die Macintosh-Betriebssysteme System 5 bzw. System 6.


1991 kam das System 7 auf den Markt, das erstmals einen virtuellen Speicher verwalten kann und einen (von acht Megabyte auf einen Gigabyte) vergrößerten Adreßraum für den Arbeitsspeicher (RAM) bietet. Im System 7 ist zudem der sogenannte Multifinder bereits integriert, der das Betriebssystem multitaskingfähig macht. Bei früheren Versionen des Betriebssystems war der Multifinder noch optional. MacOS ermöglicht jedoch nur kooperatives, kein präemptives Multitasking.


Version 7.5 bietet auch dank "easy open" einen erleichterten Datenaustausch: Dokumente, die auf einem Rechner mit dem Betriebssystem MS-DOS, MS Windows oder OS/2 geschrieben wurden, können nun auch auf dem Macintosh geöffnet werden.


MacOS ist auf die von Apple Macintosh verwendeten Motorola-Prozessoren (CPUs) abgestimmt, läuft also auf IBM-kompatiblen Computern nicht.




Begriff:

Magnetschriftleser-Papier


Erklärung:


Belegleserpapier, bei dem die Dateneingabe oder Belegsortierung über die mit magnetisierbarer Farbe aufgedruckten Schriftzeichen erfolgt.




Begriff:

Mahlung


Erklärung:


Charakter und Eigenschaft (z.B. Festigkeit, Volumen, Transparenz, Saugfähigkeit) von Papier werden durch Zerschneiden (=rösch) oder Quetschen (=schmierig) der Papierfaser in "Mahlwerken" (z.B. Holländer, Refiner) entscheidend vorbestimmt. Typisches Beispiel für schmierige Mahlung: Transparentpapier; für rösche Mahlung: Löschpapier.




Begriff:

Mail-Bomb


Erklärung:


Versenden großer Datenmengen per E-Mail an eine Person oder ein System


Dt.: Briefbombe


Als Mail-Bomb oder Mail-Bombing bezeichnet man das Versenden großer Mengen nutzloser Daten per E-Mail an eine Person oder ein System, um so die Mailbox des Betroffenen mit Datenmüll zu verstopfen. Eine E-Mail-Sendung großen Umfangs kann den gesamten Plattenspeicher auf dem Server des Empfängers belegen bzw. den Server derart überlasten, daß er abstürzt.


Mail-Bombing ist eine selten angewandte Strafe für die Versendung unerwünschter Mails im Usenet. Internet-Nutzer werden bei Mißachtung der Netiquette per Mail-Bombing "bestraft", wenn sie beispielsweise im Usenet unaufgefordert Werbung (Spam) oder andere unerwünschte Sendungen per E-Mail verschickt haben.




Begriff:

Mailbox-Elektronischer Briefkasten


Erklärung:


dt.: Postfach, Briefkasten


Eine Mailbox ist ein elektronischer Briefkasten oder ein elektronisches Postfach, in dem eingehende E-Mails zur Abholung durch den Mailbox-Inhaber abgelegt werden. E-Mails werden zunächst auf einem Server zwischengespeichert. Von diesem können die E-Mails - zumeist über das Telefonnetz - in eine Mailbox auf dem eigenen Rechner abgerufen (heruntergeladen) werden. Der Ausdruck Mailbox wird zuweilen auch synonym mit E-Mail-Account benutzt.




Begriff:

Mailbox-Elektronisches Schwarzes Brett


Erklärung:


dt.: Postfach, Briefkasten


Im deutschen Sprachraum wird auch ein elektronisches "Schwarzes Brett" (Bulletin Board System, BBS) als Mailbox bezeichnet.




Begriff:

Mailing-Liste


Erklärung:


Brief-Verteiler oder Diskussionsforum im Internet


Eine Mailing-Liste (auch: Mailingliste) ist ein E-Mail-Verteiler. Es gibt viele zehntausende Mailing-Listen, die dem Austausch über meist sehr spezifische Themen dienen. Teilnehmer, die eine Liste abonnieren wollen, müssen sich bei dem entsprechenden E-Mail-Server anmelden (engl.: subscribe). Dann können sie eigene Nachrichten versenden ("posten") und bekommen regelmäßig die Beiträge der anderen Abonnenten zugeschickt. Ein "Posting" wird an eine spezielle E-Mail-Adresse geschickt, wo eine Software (zum Beispiel Majordomo) eintreffende Nachrichten an alle Teilnehmer der Liste weiterleitet.


Viele Mailing-Listen werden moderiert, d.h., ein Moderator oder Listmaster entscheidet vorab, welche Nachrichten im Forum veröffentlicht werden. Durch ihn werden werbende (siehe Spam), vom Thema abweichende (siehe auch Crossposting) oder grob beleidigende Beiträge (Flame) ausgeschlossen .


Unter Internet-Nutzern sind Mailing-Listen sehr beliebt, um über spezielle Interessenbereiche auf dem Laufenden zu bleiben. Viele Software-Hersteller und andere Händler benutzen heute Mailing-Listen, um besseren Kontakt zu ihren Kunden zu halten (siehe auch Targeting).


Während die Kommunikation auf einer Mailing-Liste bi-direktional ist, hat ein Newsletter zwar ebenfalls mehrere Empfänger, aber nur einen Absender. Bei einem Newsletter ist die Kommunikation also uni-direktional.




Begriff:

Mainframe


Erklärung:


Großrechner mit Subsystemen


Ein Mainframe ist ein Großrechner mit Subsystemen. An einen Mainframe sind meist viele kleinere Arbeitsplatzrechnern (Workstations, Terminals) mit ihren je eigenen Bildschirmen angeschlossen.


Mainframes sind in der Lage, Hauptspeicher (RAM) mit einer Speicherkapazität von mehreren Gigabyte und Festplatten mit einigen Terabytes (1 TB = 1 Billion Byte) Speicherplatz zu verwalten. Obwohl die Megahertz- oder MIPS-Raten (Million Instruktionen pro Sekunde) ihrer CPUs oft nicht höher sind als bei einem PC, sind Mainframes um ein Vielfaches leistungsfähiger:



Ein Großrechner erzielt einen immensen Durchsatz, indem er die Ein- und Ausgabeverarbeitung an einen Peripheriekanal übergibt, der wiederum ein Computer ist. Großrechner können mehrere hundert solcher Kanäle verwalten und verfügen über mehrere Speicher-Ports und Hochgeschwindigkeits-Caches, die bis zu zehnmal schneller als der Hauptspeicher sein können.

Auch die internen Bus-Transferraten sind bei Großrechnern deutlich höher: Zum Beispiel verfügt ein 200 MHz-Prozessor in einem PC über einen Datenbus, der mit 100 oder gar 66 MHz getaktet ist, während ein Großrechner mit einem 200 MHz-Prozessor einen Datenbus haben kann, der ebenfalls mit 200 MHz betrieben wird, also dreimal so schnell wie bei dem PC.


Viele der Hardware-Schaltelemente in einem Großrechner sind darauf ausgelegt, Fehler zu erkennen und zu beheben. Jedes Subsystem wird ständig auf mögliches Versagen hin überwacht und kann manchmal sogar eine Liste der Teile ausgeben, die beim nächsten Abschalten (Downtime) ersetzt werden sollten. Dadurch sind Mainframes sehr zuverlässig.


Durch die Technik der symmetrischen Parallelverarbeitung (Symmetric Multiprocessing, SMP) lassen sich Mainframes erweitern, indem weitere CPUs in ein System eingebaut oder Cluster um ganze Systeme erweitert werden.




Begriff:

Majordomo


Erklärung:


Mailing-Listen-Programm


Von lat.: Hausmeister


Majordomo ist ein Programm zur Verwaltung einer Mailing-Liste. Programme wie Majordomo werden auch als Mailing-List-Manager oder List-Server bezeichnet.


Majordomo leitet eingehende E-Mails automatisch an alle Abonennten der betreffenden Mailing-Liste weiter. Benutzeranfragen bezüglich des Abonnements (zum Beispiel eine Kündigung, engl.: unsubscribe) werden an eine gesonderte Adresse geschickt, so daß die übrigen Listen-Teilnehmer sie nicht zu sehen bekommen.


Majordomo ist in der Programmiersprache Perl geschrieben. Das Programm entstammt der Unix-Kultur, läuft jedoch mit einem Perl-Interpreter auch auf anderen Betriebssystemen, die bestimmte Funktionen der Datenverarbeitung anbieten können. Allerdings ist noch keine Windows/NT-Implementierung bekannt




Begriff:

Majuskel


Erklärung:


Siehe Versalien.




Begriff:

Makro


Erklärung:


Gespeicherte Abfolge von Instruktionen


Ein Makro ist eine gespeicherte Abfolge von Instruktionen oder Tastenanschlägen, die mit einem einzelnen Befehl oder Anschlag abgerufen werden kann.



In Anwendungen wie zum Beispiel Textverarbeitungsprogrammen bezeichnet "Makro" (dt.: groß) eine gespeicherte Abfolge von Instruktionen oder Tastenanschlägen, die man mit einem einzelnen Befehl oder Anschlag (Shortcut) aufrufen kann.



Bei Programmiersprachen wie Assembler oder C legt der Makroname fest, wie eine einzelne Programmanweisung oder ein Computerbefehl zu einer ganzen Befehlsserie ausgeweitet wird. Assembler-Makros generieren ihre Befehle in Einklang mit dem übrigen Programm. Ausführlichere Befehlssequenzen, die von mehr als einem Programm oder Programmierer regelmäßig benutzt werden, sind in Subroutinen kodiert. Ein Programm verzweigt sich entweder in diese Unterprogramme, oder sie werden in das Programm assembliert (übersetzt). Das Makro umfaßt neben dem Makronamen in der Regel noch Informationen zu variablen Parametern.

Makros sind besonders dann hilfreich, wenn eine Befehlsfolge mehrmals benutzt wird oder wenn mehrere Programmierer am selben Projekt arbeiten. Einige Precompiler greifen auch auf das Makro-Konzept zurück. In höheren Sprachen sind Anweisungen im allgemeinen ähnlich einfach zu schreiben wie eine Makro-Anweisung für Assembler.



Begriff:

Makulator


Erklärung:


Fehldruck, unbrauchbarer Druckbogen.




Begriff:

Makulatur


Erklärung:


Aussortierte, mangelhafte Produktion von grafischen Drucksachen.





Begriff:

MAN


Erklärung:


Metropolitan Area Network


dt.: Stadtgebietsnetz


Ein MAN nimmt hinsichtlich des von ihm verkabelten Gebiets (bis zu 20 km) eine Zwischenstellung zwischen einem Lokal Area Network (LAN) und einem Wide Area Network (WAN) ein. Ein solches Stadtgebietsnetz zeichnet sich meist durch hohe Datenübertragungsraten (Bandbreite) aus, die unter anderem durch Glasfasertechnik erzielt werden können.


Die Basis der MANs bildet meist die Synchronious Digital Hierarchy (SDH), die Leitungen bereit- und logische Verbindungen zwischen den Knotenpunkten im Netz herstellt. In der SDH-Technik baut ein Netzoperator diese Verbindungen auf und sucht einen freien Weg für die zwischen ihnen übertragenen Daten. SDH ermöglicht verschiedene Datenverkehrsarten; in WANs wird meist der "Asynchronous Transfer Mode" (ATM) verwendet.





Begriff:

Manila-Karton


Erklärung:


Zäher, satinierter, bräunlich-gelber Karton (z.B. Sackanhänger, Hängemappen), der früher aus Manilahanf-Abfällen gefertigt wurde.




Begriff:

Manuskript


Erklärung:


bedeutet eigentlich so viel wie "Handgeschriebenes" und ist die vom Autor niedergeschriebene Fassung eines Textes, der zur Publikation bestimmt ist.





Begriff:

MAPI


Erklärung:


Messaging/ Mail Application Programming Interface


dt.: Programmierschnittstelle für Benachrichtigungs-/ E-Mail-Anwendungen


MAPI ist eine Programmierschnittstelle (API) von Microsoft. MAPI ermöglicht es, aus Windows-Anwendungen wie Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations- und Grafikprogrammen heraus E-Mails mit der jeweiligen Datei als Attachment zu verschicken.


Simple-MAPI ist eine Untermenge von MAPI mit rund einem Dutzend Funktionen zum Versenden und Empfangen von Mitteilungen.




Begriff:

Mapping


Erklärung:


Beim Mapping werden Oberfächeneigenschaften (meist Texturen –siehe Texture Mapping, aber auch Reliefs –siehe Bump Mapping) auf ein 3D-Objekt, einen Körper, aufgebracht.




Begriff:

Marginalien


Erklärung:


Randbemerkungen, die stichwortartig dem Leser Hilfestellung geben, nennt man Marginalien. Die Schriftgröße der Marginalien ist stets kleiner als der Grundtext.




Begriff:

Markierungsleser-Papier


Erklärung:


In genau festgelegter Spezifikation (z.B. Steifigkeit, Opazität, Glätte, Reflektion) hergestellte Papiere für die Beleglesung (z.B. Lottoscheine).




Begriff:

Marmor-Papier (-Karton/-Pappe)


Erklärung:


Um die Oberfläche optisch zu veredeln, kann Papier auf verschiedene Weise (Farbe nass in nass, Tauchbad, andersfarbige Fasern) ein marmorartiges Aussehen gegeben werden.




Begriff:

Maschinen-Graupappe


Erklärung:


Aus wiedergewonnenen Papierfasern (Recycling) hergestellte Vollpappe. Für vorwiegend buchbinderische Zwecke.




Begriff:

Maschinen-Holzpappe


Erklärung:


Sammelbegriff für Pappe, die aus Holzschliff gefertigt wird.




Begriff:

Maschinencode


Erklärung:


Binär kodierte, Prozessor-spezifische Maschinenbefehle


Maschinencode (Maschinensprache) besteht aus binär kodierten, Prozessor-spezifischen Befehlen.


Damit ein Computer ein (in einer Programmiersprache wie zum Beispiel Basic oder Java geschriebenes) Programm ausführen kann, muß es in binär kodierte Maschinenbefehle (Folge von Einsen und Nullen; siehe Bit) übertragen werden, die speziell auf seinen Prozessor-Typ (das CPU-Modell) abgestimmt sind. Bestimmte Programme, sogenannte Assembler, Compiler und Interpreter, übertragen den von Menschen in einer Programmiersprache geschriebenen Programmcode in den Maschinencode, den der Computer verarbeiten kann. Ein kompiliertes Programm läuft nur noch auf dem Prozessor-Typ, für den es kompiliert wurde, denn die Maschinencodes verschiedener Computer unterscheiden sich beträchtlich voneinander. Operationen, für die bei dem einen Rechner ein Befehl ausreicht, erfordern auf einem anderen zehn Befehle.




Begriff:

Maschinenglattes Papier


Erklärung:


Papiersorten, die nur so glatt sind, wie sie ohne nachträgliches Satinieren in einem Kalander aus der Papiermaschine kommen.




Begriff:

Maschinenstrich


Erklärung:


Seit 1954 wird diese Oberflächenveredelung in Deutscland praktiziert. Der Strichauftrag (5 - 20 g/qm je Seite) erfolgt gleich in der Papiermaschine. Heute wird das sog. maschinengestrichene Bilderdruckpapier mit hoher Geschwindigkeit auch in separaten Aggregaten (Breite 6 m und mehr!) gestrichen.




Begriff:

Maske


Erklärung:


Begriff aus der EBV.


Eine Maske deckt die Bereiche eines Bilds ab, die der Anwender entweder von der weiteren Bearbeitung ausschließen will oder in denen –unabhängig vom restlichen Bild –die Änderungen stattfinden sollen.




Begriff:

Masseleimung


Erklärung:


Zugabe von verseiftem Harzleim vor der Blattbildung in der Fasermasse, um das Papier bedruckbar bzw. tintenfest zu machen.


Begriff:

Matchprint


Erklärung:


Siehe Proof.




Begriff:

Matrizen-Pappe


Erklärung:


Hochwertige, heißprägefähige Rundsiebpappe. Zum Herstellen von Matern für Gießformen in der Buchdruck-Stereotypie.




Begriff:

Mattgestrichenes Papier


Erklärung:


Durch matten Strichauftrag ohne anschließende Satinage oberflächenveredeltes Papier, das einfallendes Licht bricht und daher matt wirkt.




Begriff:

Mattpost


Erklärung:


Matt geglättetes, holzfreies Schreibmaschinenpapier besserer Güte.




Begriff:

Maus


Erklärung:

Eingabe-Gerät für den Computer zum Zeigen, Markieren und Anklicken von Bildschirmseiten-Elementen

Als Maus (engl.: mouse) bezeichnet man ein Gerät zum Zeigen, Markieren und Anklicken von Bildschirmseiten-Elementen.

Die Maus wird mit der Hand über eine eben Unterlage geschoben bzw. gerollt. Dadurch bewegt man eine Kugel an der Unterseite der Maus, deren Bewegungen in Richtungssignale übersetzt werden, die der Computer verarbeiten kann. Anhand eines Mauszeigers (etwa eines Pfeils, einer Hand, einer Sanduhr) auf dem Bildschirm kann der Nutzer die Bewegungen der Maus auf ihrer Unterlage (mouse pad) verfolgen. Mit Hilfe der Maus kann zum Beispiel die Einfügemarke (Cursor) innerhalb eines Textes verschoben oder ein Button in einer graphischen Benutzeroberfläche (GUI) gedrückt (angeklickt) werden.

Auf ihrere Oberseite hat die Maus meist mehrere Schalter (Maustasten). Wird eine dieser Maustasten gedrückt, erzeugt dies einen "Klick". Graphische Benutzeroberflächen sind so konzipiert, daß man sie per Maus bedienen kann: mit einem einfachen Mausklick wählt man ein Objekt oder eine Funktion aus, ein Doppelklick führt zu einer bestimmten Aktion. Mit der rechten Maustaste läßt sich in vielen Anwendungen mit graphischer Benutzeroberfläche ein Kontext-Menue öffnen und daraus ein Befehl (wie zum Beispiel "ausschneiden", "kopieren", "einfügen") auswählen.

Die mechanische Maus gehört zu den relativen Zeigegeräten. Solche relativen Zeigegeräte können an einem beliebigen Ort mit wechselnder Unterlage verwendet werden und verändern die Position des Cursor entsprechend der Handbewegungen ihres Benutzers. Es gibt keine definierten Grenzen für die Bewegungen der Maus, und ihre Lage auf dem Schreibtisch wird nicht unmittelbar auf dem Bildschirm abgebildet.

Während die mechanische Maus also ein relatives Zeigegerät ist, gehört der Puck (wie die optische Maus) zu den absoluten Zeigegeräten. Die Bewegungen des Bildschirmpfeils richtet sich nach der Position des Pucks auf dem dazugehörigen Graphik-Tablett. Wenn man den Puck zum Beispiel in die linke obere Ecke des Tabletts schiebt, rückt auch der Pfeil an die entsprechende Position auf dem Bildschirm. Der Puck kann (im Gegensatz zur Maus) nicht auf jeder beliebigen geeigneten Unterlage benutzt werden; ohne das Graphik-Tablett ist er nutzlos.

Neben Maus und Puck gibt es noch weitere Zeigegeräte wie Trackball, Joystick und Trackpad.


In der Benutzung der meisten Anwendungen ist man nicht auf die Maus angewiesen, da die Befehle auch über die Tastatur eingegeben werden können. Bei Graphikanwendungen, beispielsweise im Computer Aided Design (CAD) und in der Bildbearbeitung, benötigt man jedoch eine Maus oder ein ähnliches Zeigegerät.

Beim PC wird die Maus meist über einen 9-Pin-DB oder einen PS/2-Stecker an einen seriellen Port angeschlossen.

Die Maus wurde Anfang der 60er Jahre am Stanford Research Institute erfunden, kam aber erst 1982 auf den Markt.




Begriff:

MBone


Erklärung:


Multicast Backbone


Der Mulitcast Backbone ist ein 1992 von der "Internet Engineering Task Force" (IETF) als Teil des Internet entwickeltes Netz. Dieses Netzwerk aus Hochgeschwindigkeitsrechnern unterstützt das IP Multicasting-Protokoll und kommt vor allem bei Multimedia-Dateien zum Einsatz.


Beim Datenverkehr im Internet fragt ein Nutzer üblicherweise Dateien von einer Web-Site ab ("Unicast"). Über MBone lassen sich Audio- und Videosequenzen jedoch zeitgleich an mehrere Nutzer versenden (z.B. bei Videokonferenzen), vergleichbar mit der Ausstrahlung von Radio- und Fernsehprogrammen über Funkwellen ("Multicast").


MBone besteht aus Servern (meist auf Unix-Workstations), die in der Lage sind, mit Multicast-Protokollen umzugehen. Durch Kapselung werden Multicast-Pakete im Netz über Router weitergeleitet, die selbst nicht multicasting-fähig sind. Ein MBone-Router, der Pakete an einen anderen MBone-Router sendet und dabei einen Teil des Netzwerks überbrücken muß, der MBone nicht unterstützt, kapselt das Multicast-Paket in ein Unicast-Paket ein, das als normales Datenpaket angesehen wird. Der Ziel-Router entkapselt das Unicast-Paket und leitet es weiter.


Bandbreiten für MBone-Multicasts betragen 500 Kilobits pro Sekunde (Kbps). Der eigentliche Datenverkehr wird je nach Inhalt mit 100 bis 300 Kbps übertragen.





Begriff:

MBR-Master-Boot-Record


Erklärung:


Datensatz mit den Informationen für den Betriebssystemstart


Master-Boot-Record (MBR) ist ein Datensatz mit den Informationen für den Betriebssystemstart. Der MBR befindet sich im ersten Sektor jeder Festplatte oder Diskette und enthält Informationen darüber, wo sich das Betriebssystem befindet und wie darauf zugegriffen werden kann, um es in den Hauptspeicher des Computers (RAM) zu "booten" (laden).


Dieses Hauptstartprogramm wird auch als "Partition-Sector" oder als "Master-Partition-Table" bezeichnet, weil die darin enthaltene Tabelle angibt, wo sich die einzelnen Partitionen befinden, in die die Festplatte formatiert wurde. Außer dieser Tabelle enthält der MBR auch ein Programm, das den Boot-Sector-Record der Partition liest, auf der sich das Betriebssystem befindet, das in den Speicher geladen werden soll. Dieser Boot-Sector-Record enthält wiederum ein Programm, das den Rest des Betriebssystems ins RAM lädt.





Begriff:

Mediengestalter für Digital- und Printmedien


Erklärung:


Ausbildungsberuf auf dem Gebiet der Mediengestaltung.




Begriff:

Mediengestaltung


Erklärung:


Umfassendes, seit 1998 gültiges Ausbildungskonzept in den Fachrichtungen Medienberatung, Mediendesign, Medienoperating und Medientechnik. Umfasst auch die klassische Druckvorstufe.




Begriff:

Mediengestaltung Deutschland


Erklärung:


Unsere Internetseite, die erst seit Februar 2001 besteht.


Sie wurde eigentlich zu Übungszwecken von uns beiden ins Leben gerufen, da wir ab Januar 2001 begannen uns mit HTML zu beschäftigen. Seitdem wächst unser Wissen ständig, nun sind wir schon im stande etwas umfangreichere Php-Scripte zu schreiben, wie z. B. dieses Lexikon.




Begriff:

Mediäval


Erklärung:


Bezeichnung für Renaissance-Antiqua (z.B. Garamond)




Begriff:

Mediävalziffern


Erklärung:


Damit sind Ziffern gemeint, die auf der Schriftlinie feine Ober- und Unterlängen haben. Sie wirken edler und harmonieren besser mit dem Schriftbild. Mediävalziffern sind nicht in jedem Zeichensatz vorhanden.




Begriff:

Megabyte - MB


Erklärung:


1 Megabyte = 1.048.576 Bytes.


Wichtge Maßeinheit für die Speicherkapazität von RAM, Festplatten und anderenSpeichermedien.




Begriff:

Mehrfunktionsleser-Papier


Erklärung:


Belegleserpapier mit den höchsten Reinheitsvorschriften, um das elektronische Lesen ganzer Seiten (auch ungenormter Schriftzeichen) zu ermöglichen.




Begriff:

Meliertes Papier


Erklärung:


Papier, in dem aus Gründen der Optik oder Fälschungssicherheit andersfarbige, fein verteilte Fasern eingearbeitet sind (z.B. Banknotenpapier).





Begriff:

MEMS


Erklärung:

Micro Electro-Mechanical Systems

Mit Hilfe dieser Mikrosystemtechnik werden Computer mit kleinen mechanischen Geräten wie Sensoren, Ventilen, Getrieben, Spiegeln und Reglern verbunden, die in Halbleiter-Chips eingebettet sind.

MEMS werden beispielsweise in Airbags von Kraftfahrzeugen als Beschleunigungsmesser eingesetzt. Sie sind kostengünstiger und zuverlässiger als herkömmliche Technologien. MEMS können Airbags aufgrund der wahrgenommenen Verlangsamung aufblasen und unter Berücksichtigung der Größe der Person, die geschützt werden soll. Jedes MEMS-Gerät enthält auf einem winzigen Siliziumchip einen Mikroschaltkreis, in den ein mechanisches Gerät wie z.B. ein Spiegel oder ein Sensor integriert ist.

MEMS werden in mehreren Bereichen eingesetzt bzw. weiter erforscht:




Begriff:

Message


Erklärung:


Englisch für Nachricht.





Begriff:

Messaging


Erklärung:


Informationsübermittlung auf Benutzerebene unter Einsatz von Computern


Von engl. "message", dt.: Botschaft, Nachricht


Unter Messaging (auch "elektronisches Messaging") versteht man das Erstellen, Speichern, den Austausch und die Verwaltung von Nachrichten in Form von Texten, Bildern, Sprache, Telex, Fax, E-Mail, Paging und den elektronischen Datenaustausch (EDI) über ein Netz.


Für diese Aufgaben gibt es eine spezielle Programmierschnittstelle (API), "Common Messaging Call API" genannt.





Begriff:

Meta-Tag


Erklärung:


Siehe Metatag.





Begriff:

Metallicfarbe


Erklärung:


Die Farbmasse enthält Metallicpigmente.

Es entsteht ein Metalliceffekt. Der metallische Glanz ist besonders gut bei glänzend gestrichenen Papieren.





Begriff:

Metallisiertes Papier


Erklärung:


Vorwiegend im Dekor- und Etikettenbereich eingesetztes Papier, das in Hochvakuum-Kammern mit einem hauchfeinen, aber dennoch dichten Metallüberzug (bei weit über 1000°C) bedampft wurde.





Begriff:

Metallkaschiertes Papier


Erklärung:


Ein- oder beidseitig mit Metallfolie (mit Aluminium) beschichtetes Papier in matt und glänzend. Für Dekor, Verpackung, Kälteschutz u.a.





Begriff:

Metamerie


Erklärung:


Ist die unterschiedliche Wirkung der Farbe bei verschiedenen Lichtverhältnissen.




Begriff:

Metasprache


Erklärung:


Sprache zur Beschreibung der Struktur von Sprachen


Die Vorsilbe "Meta" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "unter, mit, nach, wechselnd".


"Meta" bezeichnet in der Informationstechnik meist eine zugrundeliegende Definition oder Beschreibung. Der Begriff "Metasprache" steht dementsprechend für die Definition oder Beschreibung einer Sprache. Die Metasprache beschreibt die Regeln zur Erzeugung einer Sprache.


Die "Standard Generalized Markup Language" (SGML) zum Beispiel wird als Metasprache bezeichnet, weil sie eine Sprache zur Beschreibung von Sprachen darstellt. Sie legt die Regeln darüber fest, wie ein Dokument in seiner logischen Struktur (Überschriften, Absätzen, inhaltlichen Einheiten usw.) beschrieben werden kann.


Eine spezielle Ausprägung von SGML wird Document Type Definition (DTD) genannt. Die DTD legt fest, wie eine zulässige Sprache auszusehen hat. Daher ist DTD eine Metasprache für einen bestimmten Dokumenttyp. Die Hypertext Markup Language (HTML) ist ein Beispiel für eine solche DTD. HTML definiert sämtliche HTML-Tags, die eine Web-Seite enthalten darf.


Die Extensible Markup Language (XML), die sich an SGML anlehnt, definiert, wie eine Datenmenge zu beschreiben ist. Man bezeichnet XML gelegentlich auch als Metadaten. Eine spezifische XML-Definition, wie etwa das Channel Definition Format (CDF) von Microsoft, definiert die Tags zur Beschreibung eines Web-Channel. XML kann man als die Metadaten für die restriktiveren Metadaten von CDF (und anderen zukünftigen auf XML aufbauenden Datendefinitionen) betrachten.


Man könnte jede Programmier- oder Benutzerschnittstelle als Metasprache für den Austausch mit Computern beschreiben.


Eine deutsche Grammatik könnte zusammen mit einem deutschen Wörterbuch als Metasprache für gesprochenes und geschriebenes Deutsch aufgefaßt werden.





Begriff:

Metatag


Erklärung:

Meta Tag - Inhaltsangaben zu HTML-Dokumenten

Meta-Tags sind HTML-Tags, die bei der Steuerung und Beein-flussung von Suchmaschinen im Internet helfen, indem sie den Inhalt einer HTML-Seite beschreiben. Sie können aber auch Anweisungen für Browser, Server und Such-Robots enthalten. Verschiedene Suchmaschinen erstellen mit Hilfe der Meta-Tags Einträge in ihren Datenbanken oder berechnen die Gewichtung in einer Trefferliste. Andere Suchmaschinen wiederum beachten die Meta-Tags gar nicht, wie beispielsweise Lycos.

Meta-Tags sind zusätzliche HTML-Tags, die am Anfang eines HTML-Dokumentes in den head-Bereich eingefügt werden. Neben einigen anderen sind die beiden folgenden die wichtigsten Meta-Tags für Suchmaschinen:




Begriff:

Methode


Erklärung:


Programmprozeß in der objektorientierten Programmierung


In der objektorientierten Programmierung versteht man unter einer Methode einen Programmprozeß, der zu einer bestimmten Klasse gehört und in jedem Objekt dieser Klasse enthalten ist. Eine Klasse (und damit auch ein Objekt) kann mehr als eine Methode haben.


Die Methode eines Objekts hat nur auf die Daten Zugriff, die das Objekt kennt. Dadurch wird die Datenintegrität unter den in einer Anwendung eingesetzten Objekten gewährleistet.


Eine Methode kann in mehreren Objekten wiederverwendet werden.





Begriff:

Micro-Site


Erklärung:


Eigenständige, von der eigentlichen Web-Site getrennte kleine Site


Eine Micro-Site ist eine eigenständige und von der eigentlichen Web-Site abgekapselte kleine Site. Sie dient meist als Anlaufpunkt von Promotion-Aktivitäten.





Begriff:

Micropayment


Erklärung:


Elektronische Zahlungsweise von einem Guthabenkonto des Kunden für kleinere Beträge. Siehe auch CyberCash.





Begriff:

Microsoft Internet Explorer


Erklärung:


Ein graphischer Web-Browser bzw. eine Benutzerschnittstelle, die als Programm für den Zugriff auf das WWW fungiert. Der Internet Explorer wurde 1995 zusammen mit dem Betriebssystem Windows 95 eingeführt. Der MSIE steht in Konkurrenz zum Netscape Navigator (ursprünglich Mosaic).


Er hält derzeit mit Abstand die meisten Marktanteile.





Begriff:

Middleware


Erklärung:


Vermittlungs-Software, Datenaustausch zwischen verschiedenen Applikationen


Als Middleware bezeichnet man Dienste, die verteilte Anwendungen integrieren, die Systemplattform mit einzelnen Applikationen verbinden oder die Integration von Softwareanwendungen untereinander herstellen.


Beispiele sind Systeme für die Entwicklung und das Management verteilter Systeme, etwa verteilter Datenbanken, aber auch Printmanager oder Software, die den externen Zugriff auf Datenbanken über Browser und Webserver ermöglicht.


Die Middleware-Ebene ist eine Sammlung verschiedener Technologien und Plattformen zum objektorientierten, direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen Applikationen. Middleware konvertiert die Informationen mehrerer Softwaretypen und befindet sich in der Regel zwischen einer Anwendung und:


-einem Betriebssystem,


-einem Netzwerkbetriebssystem oder


-einem Datenbank-Managementsystem.


Beispiele für Middleware sind CORBA (Common Object Request Broker Architecture) oder ODBC (Open Database Connectivity).


Middleware bezeichnet außerdem Software, die eine Schnittstelle für die Anwendungsprogrammierung (API = application programming interface) enthält.





Begriff:

MIDI


Erklärung:


Musical Instrument Digital Interface


dt.: Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente


"Musical Instrument Digital Interface" (MIDI) ist ein Standard für die digitale Klangerzeugung. Er normt sowohl den MIDI-Port, eine serielle Schnittstelle, als auch die Übertragung von Audio-Daten zwischen MIDI-fähigen Geräten und die digitale Kodierung von Klangereignissen.


Über den MIDI-Port können Computer, Synthesizer, Sequenzer, Sampler, Mischpulte und digitale Musikinstrumente miteinander verbunden werden. MIDI-Geräte können zur Erzeugung, Aufzeichnung und Wiedergabe von Musik verwendet werden. Bis zu 16 Geräte können gleichzeitig zentral von einem Computer gesteuert werden. Zudem können zum Beispiel die Töne, die ein Sampler wiedergibt, auch auf der Tastatur eines Synthesizers abgerufen werden. Der MIDI-Port, eine serielle Schnittstelle, ermöglicht eine Daten-Übertragungsgeschwindigkeit von 32.000 Bit pro Sekunde (bps).


MIDI legt auch Standards für die Kodierung von Klangereignissen wie die Höhe eines Tons, seinen Anschlag (Pitch), seine Länge und seine Lautstärke sowie musikalische Attribute (wie z.B. vibrato, tremolo, glissando) fest. Diese Sound-Charakteristika werden digital (als Byte; mit einer Breite von acht Bit) zwischen den MIDI-Geräten übertragen.


Zwischen den miteinander vernetzten Geräten werden zwei verschiedene Arten von MIDI-Daten ausgetauscht; nämlich Systemnachrichten, die zum Beispiel zur Synchronisation aller Geräte dienen, und Kanalnachrichten, die jeweils nur ein bestimmtes Gerät anweisen, zum Beispiel einen bestimmten Ton in einer bestimmten Lautstärke für eine bestimmte Dauer zu spielen. Über MIDI-Befehle können mehrere Synthesizer orchestriert werden, die jeweils eine Stimme der Partitur spielen. MIDI eröffnet auch die Möglichkeit, die Töne, die ein Synthesizer generiert, auf der Tastatur eines anderen Synthesizers zu spielen.


Der MIDI-Standard wurde 1983 durch Hersteller von elektronischen Musikinstrumenten vereinbart. Der Atari ST, der 1985 auf den Markt kam, verfügte bereits serienmäßig über eine MIDI-Schnittstelle. MIDI-Steckkarten für IBM-kompatible PCs und den Apple Macintosh kamen erst einige Jahre später auf den Markt. Dadurch wurde der Atari zunächst der unter MIDI-Anwendern beliebteste Rechner.


MIDI-Aufnahme bieten viel bessere Möglichkeiten zur Aufbereitung als ein konventioneller Mitschnitt analoger Musik. So kann man beispielsweise nachträglich den Rhythmus ändern, indem man die Zeitcodes in den MIDI-Nachrichten bearbeitet. Darüber hinaus kann ein Werk am Computer mühelos zum Beispiel von B-Dur in D-Dur transponiert werden. MIDI-Dateien brauchen weniger Speicherplatz als digitale Audio-Daten in anderen Audio-Dateiformaten.





Begriff:

Millimeter-Papier


Erklärung:


Dimensionsstabiles, tinten- und tuschfestes Papier, holzfrei weiß und transparent mit feinem Liniennetz, in Millimetereinteilung bedruckt.





Begriff:

MILNet


Erklärung:


ARPAnet-Nachfolger für militärische Einrichtungen der USA


Das MILNet wurde vom US-Verteidigungsministerium im Jahre 1983 eingerichtet, um die militärischen Einrichtungen, die bis dato im ARPAnet mitangeschlossen waren, aus Sicherheitsgründen in einem eigenen Netzwerk zu vereinigen.


Das MILNet dient zum Austausch von Informationen innerhalb der miltärischen Einrichtungen der USA. Zwar ist heute das MILNet ein Netzwerk, das auch Verbindungen ins Internet hat, dennoch sind weite Teile des MILnets auch heute noch für die Außenwelt nicht zugänglich.




Begriff:

MIME


Erklärung:


Multipurpose Internet Mail Extensions


dt. etwa: Mehrzweck-Internet-Post-Erweiterungen


Erweiterung textbasierter E-Mail um ein Verfahren für den Versand von Binärdateien, Grafiken, Video- und Audiodaten oder Faxen als Attachment, ohne daß die Daten zuvor in das ASCII-Format umgewandelt werden müssen.


MIME ist ein Bestandteil des Hypertext Transfer Protocol (HTTP) und wird sowohl von Web-Browsern als auch HTTP-Servern verwendet, um die ausgehenden und eingehenden E-Mail-Dateien zu übersetzen.




Begriff:

Mind Mapping - MindMap


Erklärung:



Mind Mapping ist eine Methode zum Aufschreiben und Aufzeichnen von Gedanken. Da der englische Begriff nur mit Schwierigkeiten ins Deutsche zu übersetzen ist, wird der englische beibehalten. Das entstehende Bild wird mit Mind Map und die Methode als Mind Mapping bezeichnet. Diese Visualisierungsform wird den Vorgängen in unserem Gehirn dadurch gerecht, daß sowohl die linke als auch die rechte Gehirnhälfte angesprochen werden.

Gedanken aller Art, Ideen und Informationen ebenso wie Problemstellungen unterschiedlichen Umfangs können in einem Mind Map festgehalten werden. Mind Maps entstehen immer im Mittelpunkt des Papierbogens und breiten sich über die gesamte Fläche der Unterlage aus. Im Mittelpunkt steht immer das Thema, das in die Mitte des Papierbogens geschrieben und mit einem Kreis umschlossen wird. Von diesem Kreis gehen Verzweigungen ab, die das Thema in seine einzelnen Bereiche gliedern und aufteilen. Diese Verzweigungen sind Hauptäste, an die sich viele Zweige anfügen lassen. Damit ist das Grundmuster eines Mind Map bereits angelegt, Gearbeitet wird mit Schlüsselwörtern (Stichworte), die für einen Gedanken stehen. So wie einem Schauspieler auf ein Stichwort hin, der gesamte vergessene Text wieder einfällt, so reicht ein Schlüsselwort aus, um den damit verbundenen Gedanken wiederzuerkennen. Mit Hilfe eines solchen "Schlüssels" kann der gleiche Gedanke beliebig oft "aufgeschlossen" und aktiviert werden. In der Regel kommen Mind Maps mit Substantiven (Hauptwörtern) als Schlüsselwörter aus. Für Schrift und Schriftgröße gelten die gleichen Regeln, wie bei den anderen visuellen Medien. Wenn Sie sich mit den grundlegenden Strukturen des Mind Mapping vertraut gemacht haben, macht es Freude, damit zu experimentieren und die Bilder zu verfeinern. Neben der Schrift können Bilder und Symbole verwendet werden.

Anwenden läßt sich die Mind Mapping Technik überall da, wo Ideen produziert, geordnet und notiert werden sollen. Zum Abschluß einer Schulung kann gemeinsam mit den Teilnehmern ein Mind Map erstellt werden, daß den gesamten Stoff beinhaltet. Das Mind Map entsteht am besten auf der Tafel oder auf einer Pinwand und wird im Querformat angelegt, um das Anfügen der Äste und das Schreiben zu erleichtern. Erstellt man für sich alleine ein Mind Map entsteht dieses Problem nicht, da man den Papierbogen beliebig drehen kann.

Vorteile des Mind Map:


Wie erstelle ich ein MindMap?

  1. Setzen Sie das zentrale Thema wie einen Baumstamm, einen Kreis oder eine Ellipse in die Mitte des Blattes.

  2. Lassen Sie von diesem Kreis die Hauptgedanken wie Äste abzweigen (=Hauptzweige).

  3. Diese Äste verzweigen sich wiederum (= Zweige) und daran schreiben Sie die fortführenden Gedanken.

  4. Am Anfang sollten Sie möglichst nur Substantive, sogenannte Schlüsselwörter verwenden, die für die Gedanken bzw. Gedankenkomplexe stehen. Diese Schlüsselworte reichen aus, damit man sich an die dahinterstehenden Gedanken und Inhalte erinnert.

  5. Üben Sie gezielt zu formulieren, denn das spart Zeit und Platz. Schreiben Sie ihre Stichwörter so an die jeweiligen Zweige, dass diese frontal lesbar sind.

  6. Verwenden Sie nur Druckbuchstaben

  7. Mehr Verständnis erreichen Sie durch grafische Mittel wie Pfeile, Symbole, Bilder, Farben und geometrische Formen.

  8. Zusammenhänge und Vernetzungen zwischen einzelnen Inhalten kann man durch kodierte Linien (----) kennzeichnen.

  9. Kein Mind-Map wird auf Anhieb perfekt ausfallen. Es gehört zum schöpferischen Prozess, wenn Sie Ihr Mind-Map korrigieren. Sie können dafür Korrekturflüssigkeit benutzen, die entsprechenden Stellen überkleben oder das Mind-Map noch einmal ganz neu gestalten.

  10. Mind-Mapping muss man üben, bevor man die Methode effizient einsetzen kann!




Begriff:

Minitel


Erklärung:


BTX-ähnlicher Datendienst in Frankreich


Auch Télétel genannt


Minitel ist ein in Frankreich weit verbreiteter, dem Bildschirmtext (BTX) ähnlicher Dienst der französischen Telecom. Angeboten werden unter anderem ein elektronisches Telefonbuch für ganz Frankreich, eine Fahrplanauskunft für die Eisenbahn und Fernseh-Programmübersichten. Daneben bietet das Minitel auch Kommunikationsdienste wie E-Mail an.


Minitel erreicht Datenübertragungsarten von etwa 2,4 Kilobit pro Sekunde (Kb/s). Die Mintel-Verbindung wird über das Telefonnetz hergestellt; es handelt sich also um einen leitungsvermittelten Point-to-Point-Dienst.


Die zeitweise kostenlos abgegebenen Minitel-Terminals haben einen Neun-Zoll-Bildschirm, auf dem 25 Zeilen zu je vierzig alphanumerische Zeichen dargestellt werden können.


Minitel ist nur beschränkt graphik-fähig. Graphiken sind aus einzelnen Zeichen (Kästchen) zusammengesetzt. Es können 63 verschiedene graphische Symbole dargestellt werden.




Begriff:

Minuskel


Erklärung:


Minuskel ist die veraltete Bezeichnung für Kleinbuchstaben.


Begriff:

MIPS


Erklärung:

Million Instructions per Second - Geschwindigkeit, mit der ein Prozessor Befehle ausführt

dt: Millionen Befehle pro Sekunde

In der Einheit "Million Instructions per Second" (MIPS) wird die Geschwindigkeit angegeben, mit der ein Prozessor (CPU) Befehle ausführt. 100.000 ausgeführte Befehle pro Sekunde entsprechen 0,1 MIPS.

Während die Mikroprozessoren zum Beispiel in Computerspielen zwischen 0,05 und 0,1 MIPS erreichen, schaffen Hochleistungs-CPUs mehr als 200 MIPS.

Wenn von einem Prozessor bekannt ist, wieviele Maschinenzyklen er benötigt, um einen Befehl auszuführen, kann aus seiner Taktfrequenz (in MHz) die Anzahl der MIPS errechnet werden, die er erreicht. Dazu muß die Taktfrequenz durch die Anzahl der Maschinenzyklen pro Befehl geteilt werden. Ein 486er-Prozessor von Intel braucht zum Beispiel durchschnittlich 1,9 Zyklen, um einen Befehl auszuführen. Ein mit 50 Mhz getakteter 486er schafft also 26 MIPS (50 Mhz geteilt durch 1,9 Maschinenzyklen pro Befehl ergibt 26 Millionen Anweisungen pro Sekunde).

Die Geschwindigkeit von Prozessoren (ihr Daten-Durchsatz) kann jedoch nicht allein anhand der Anzahl der MIPS, die sie erzielen, verglichen werden. Manche MIPS-Angaben beziehen sich auf die Maximal-, andere hingegen auf die Durchschnittsleistung eines Prozessors. Außerdem benötigen verschiedene CPU-Typen unterschiedlich viele Befehle, um dieselbe Operation durchzuführen.

Die Leistungsfähigkeit (Performance) eines Computers wird in Benchmark-Tests gemessen.




Begriff:

Mirror


Erklärung:


Server, der regelmäßig komplette Datenbestände anderer Server kopiert


dt.: Spiegel


Ein Mirror ist ein Server, der regelmäßig komplette Datenbestände anderer, meist weit entfernter, Server kopiert, um so das Internet durch Vermeidung von Datenübertragungen über weite Entfernungen zu entlasten. Die Funktion eines Mirrors ist insoweit ähnlich der eines Proxy-Servers.


Eine Mirror-Site ist eine Web-Site, die auf einen anderen Server (Mirror) kopiert wurde. Man legt Mirror-Sites an, um die Zugriffszeiten auf Sites zu verkürzen, deren Originale sich auf einem weit entfernten Host befinden. So erreichen die abgerufenen Web-Seiten die Nutzer schneller, da diese sich näher am Mirror-Server befinden. Dadurch reduziert sich der Netzverkehr und der Zugang zu den gespiegelten Web-Sites wird erleichtert. Die Mirror-Site ist eine exakte Kopie der ursprünglichen Site. Sie wird ständig aktualisiert, um sicherzustellen, daß sie den genauen Inhalt der gespiegelten Site wiedergibt.




Begriff:

Mittelachse


Erklärung:


Zeilen auf Mitte zentriert ausgerichtet.




Begriff:

Mittelfeines Papier


Erklärung:


In der Qualitätsskala (holzhaltig bis fast holzfrei) etwa in der Mitte liegende Gruppe von Papiersorten mit ca. 60% Holzschliffanteil im Stoffeintrag.




Begriff:

Mittellänge


Erklärung:


Die Mittellänge bezeichnet die Buchstabenhöhe der Kleinbuchstaben wie x, m, n, usw.




Begriff:

MMS


Erklärung:


Multimedia Message Service


MMS ist eine Weiterentwicklung der zur Zeit üblichen Bild- und Textübertragung in Mobilfunknetzen durch SMS und der multimediale Nachfolger von EMS.


MMS soll ermöglicht werden durch die gegenüber bisherigen GSM--Verbindungen gesteigerten Mobilfunk-Bandbreiten, die durch Techniken wie GPRS (General Packet Radio Service), HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) UMTS und EDGE (Enhanced Data GSM Environment/ Enhanced Datarate for GSM Evolution) möglich werden sollen.


Dadurch sollen Nachrichten von Handy zu Handy auch Sound oder Farbgrafiken und angehängte Dateien umfassen können. Vorstellbar sind Grußkarten, Bildschirmschoner, Postkarten, Visitenkarten, Landkarten, Zeichentrick-Animationen, interaktive Videos und Gesprächsaufzeichnungen, die von einen 3G-Handy zum anderen geschickt werden. Daneben soll MMS das Empfangen und Verschicken von Nachrichten mit großen Inhalten an E-Mail-Adressen erlauben.




Begriff:

Mobiltelefon


Erklärung:


Tragbarer, kabelloser Telefonapparat


Tragbarer, kabelloser Telefonapparat, mit dem im Mobilfunknetz telefoniert werden kann (engl.: Mobile Phone, Cellular Phone, Portable Phone). Alltagssprachlich werden Mobiltelefongeräte im Deutschen auch als Handy bezeichnet (von engl.: handy; dt.: griffbereit, handlich).


Mobil-Telefone verfügen meist über ein mehrzeiliges LCD-Display, auf dem auch kurze Texte angezeigt werden können (Short Message Service( SMS) siehe auch Paging).


In Deutschland sind zwei GSM-Mobilfunknetze gebräuchlich, nämlich das D1- und das D2-Netz. Das D1-Netz wird von der Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom AG (DTAG), der DeTeMobil oder T-Mobil betrieben; das D2-Netz hingegen von Mannesmann-Arcor. Nicht jedes Handy eignet sich für jedes Mobilfunknetz (siehe Roaming). Mannesmann Mobilfunk-Kunden können dank eines Roaming-Vertrags der Mobilfunkgesellschaft mit Iridium, Betreiber-Firma eines weltumspannenden Satellitennetzes für Mobiltelefonie, überall auf der Welt unter ihrer gewohnten Telefonnummer erreichbar sein. D2-Kunden benötigen dafür allerdings ein satellitenfähiges Iridium-Handy. Bisher bietet nur Motorola solch ein Mobil-Telefongerät an.


Handys sind nicht mit kabellosen ("schnurlosen") Telefongeräten zu verwechseln, mit denen im Festnetz telefoniert wird.


Die ersten Mobiltelefone kamen in Deutschland Ende 1989 auf den Markt und kosteten damals etwa 10.000 DM.




Begriff:

Modeling


Erklärung:


Englisch für Modellieren. Oft auch 3D-Modeling.


Prozess, der die Erstellung von dreidimensionalen Objekten im virtuellen Raum bezeichnet.


Begriff:

Modem


Erklärung:


Modulator/ Demodulator - Digital-Analog-Wandler


"Modem" ist ein Kunstwort aus "Modulator/ Demodulator"


Ein Modem ist ein Gerät zur Umwandlung digitaler Signale in analoge und umgekehrt. Mit Hilfe eines solchen Digital-Analog-Wandlers können digitale Computerdaten über ein analoges Telefonnetz übertragen werden. Das Modem moduliert die ausgehenden digitalen Signale eines Computers oder anderer digitaler Geräte in analoge Wellen, die als Pfeifgeräusche hörbar sind und über herkömmliches Telefonkabel verschickt werden können. Ankommende Analogsignale werden "demoduliert", also wieder in digitale Signale umgewandelt, die die entsprechenden Geräte verarbeiten können.


Modems mit einer Übertragungsleistung von 2.400 Bits pro Sekunde (Bps), mit denen man E-Mails senden und empfangen konnte, waren bereits Anfang der 90er Jahre veraltet. Danach wurden Modems gebräuchlich, die bis zu 28,8 Kilobit pro Sekunde (Kbps) transferieren konnten. Seit etwa 1997 finden Modems mit einer Transferrate von 56 Kbps zunehmend Verbreitung.


Mit Hilfe eines Fax-Modems kann ein Computer Fax-Daten versenden und in manchen Fällen auch empfangen.


ISDN-Karten ermöglichen die Übertragung digitaler Daten mit 128 Kbps über das Telefonnetz. In digitalen Telefonnetzen erübrigt sich die Umwandlung digitaler Computerdaten in analoge Signale.




Begriff:

Modemleuchten


Erklärung:

Anzeigelämpchen beim externen Modem

Bei einem externen Modem zeigen die blinkenden oder ständig leuchtenden Lämpchen an, was beim aktuellen "Handshaking" bzw. der Interaktion zwischen dem Computer (mit seinem Universal Asynchronous Receiver/Transmitter- oder UART-Mikrochip) und dem Modem vor sich geht. Oder, in der Sprache des seriellen Standards RS-232C ausgedrückt, zwischen der Data Terminal Equipment-Schnittstelle (DTE-Schnittstelle) und der DCE-Schnittstelle (Data Communication Equipment).

Modemleuchte

Bedeutung

AA
(Auto Answer)

Das Modem ist bereit, auf einen hereinkommenden Anruf zu reagieren (vorausgesetzt, es ist auch ein Kommunikationsprogramm vorhanden, das den Anruf abwickeln kann). Da diese Leuchte manchmal nicht aktiv ist, obwohl das Modem bereit ist, kann man sich nicht in jedem Fall auf sie verlassen.

CD
(Carrier Detect)

Diese Leuchte zeigt an, daß Computer und Modem einander erkannt haben, und daß eine Carrier-Verbindung hergestellt wurde. Wenn ein zweiter Anruf empfangen wird, kann Carrier Detect zeitweilig unterbrochen werden. Ob die erste Verbindung fallengelassen wird und verloren geht, hängt von einer Reihe verschiedener Faktoren ab.

HS
(High Speed)

Ist diese Leuchte aktiv, ist das Modem bereit, die Daten in seiner verfügbaren Höchstgeschwindigkeit zu übertragen.

MR
(Modem Ready)

Wenn diese Leuchte aktiv ist, ist das Modem betriebsbereit.

OH
(Off Hook)

Ist diese Leuchte aktiv, so ist die Telefonleitung betriebsbereit.

RD
(Receive Data)

Wenn diese Leuchte blinkt, empfängt das Modem Daten oder Signale von einem entfernten Computer.

SD
(Send Data)

Wenn diese Leuchte blinkt, sendet das Modem Daten oder Signale an einen anderen Computer.

TR
(Terminal Ready)

Wenn diese Leuchte aktiv ist, bedeutet das, daß das Kommunikationsprogramm des Computers aktiv ist. Wenn sie nicht leuchtet, funktionieren möglicherweise entweder das Programm oder der Computer nicht.




Begriff:

modular


Erklärung:


bausteinartig





Begriff:

Moiré


Erklärung:


Durch die Überlagerung mehrerer Rastermuster entsteht ein schillernder, unerwünschter optischer Effekt. Moirés entstehen zum Beispiel beim Scannen von gedruckten, also bereits gerasterten Vorlagen, darurch entsteht ein rosettenartiges Muster.




Begriff:

Molette-Wasserzeichen


Erklärung:


Durch Verdichten der zwar fertigen, aber noch feuchten Papierbahn entsteht mit Hilfe einer Prägewalze ein halbechtes Wasserzeichen mit scharfrandigen Konturen (verschwindet bei Eintauchen in Natronlauge).




Begriff:

Monitorkalibrierung und Monitorprofilierung


Erklärung:


Eine korrekte Monitoreinstellung erfolgt in 2 Phasen: Als erstes müssen Kontrast, Helligkeit und Farbtemperatur richtig justiert werden (Kalibrierung), anschließend wird der individuelle Farbraum des Monitors in einem ICC-Profil beschrieben. Beides sollte messtechnisch ermittelt werden. Dafür wird ein spezielles Messgerät (Spektralphotometer) und eine entsprechende Profilerstellungssoftware benötigt. Ein gutes Monitor-Profil ist entscheidend für eine gute Softproofdarstellung.




Begriff:

Montage


Erklärung:


Die einzelnen Text-, Grafik- und Bildelemente müssen für den Druck erst "auf Stand"gebracht werden. Das heißt bei manueller Montage werden die jeweiligenFilmteile an der richtigen Position auf eine Folie geklebt, von der dann dieDruckplatte belichtet wird. Bei der digitalen Montage geschieht die Positionierungüber Computer.




Begriff:

Montieren


Erklärung:


Bei diesem Prozessabschnitt werden die bis dahin unabhängig voneinander hergestellten Teilprodukte (Buch, Broschürenblocks, Beilagen, etc.) zum Endprodukt montiert.


Dabei können mehrere Prozessabschnitte unterschieden werden:

•das Fügen von Buchblock und Decke zum Festeinband

•das Fügen von Fertigteilen in Decken, Blocks oder Bücher

•das Einlegen der Beilagen

•und das Umlegen der Schutzumschläge


Als erstes wird der Buchblock und die Buchdecke miteinander verklebt, dies wird umgangssprachlich als Einhängen bezeichnet. Beim nächsten Schritt wird die Verklebung durch Druck stabilisiert. Danach wird noch ein Falz eingebrannt, der als Öffnungsscharnier des Buches dient. Als letztes werden noch eventuelle Beilagen (Werbung, Lesezeichen, etc.) eingelegt und ein Schutzumschlag angelegt.


Die einzelnen Prozessabschnitte noch einmal:


1. Einhängen:

Beim Einhängen wird die Decke an den Block angeklebt, ein Öffnungsscharnier geformt und die Flügelflächen durch Druck stabilisiert.


2. Einstecken:

Bei diesem Prozessabschnitt werden in einen Festeinband oder eine Broschüre vorgefertigte grafische Produkte eingelegt, ohne diese stoffschlüssig darin zu befestigen.


3. Schutzumschlag umlegen:

Schutzumschläge dienen vor allem dem Schutz der Buchdecke, als Werbemittel für den Inhalt oder aber auch zum Verdecken der häufig minderwertigen Bezugsstoffe der Bücher.




Begriff:

MOO


Erklärung:


Programmiersprache zur Erstellung eines objekt-orientierten, dreidimensionalen Multi-User Dungeon


Die Abkürzung MOO steht für "MUD, Object-Oriented".


MOO ist eine Programmiersprache zur Erstellung eines objekt-orientierten, dreidimensionalen Multi-User Dungeon (MUD). Mithilfe von MOO lassen sich unterschiedliche Objekte erschaffen, wie beispielsweise Räume, einzelne Gegenstände und das Alter ego jedes Spielers, der sogenannte Avatar.


Man kann Objekte mit anderen Objekten in Beziehung setzen und Methoden definieren, die die Eigenschaften des jeweiligen Objekts bestimmen.


Jedem Objekt wird vom MOO-Server eine Identifikationsnummer (ID) zugewiesen.




Begriff:

Morphing


Erklärung:


Leitet sich ab von Metamorphose, Verwandlung. Der Begriff Morphing hat sich in den letzten Jahren im Computer- und Filmbereich durchgesetzt. Er bezeichnet die schrittweise, nahezu unmerkliche Verwandlung eines Objekts, Körpers oder Gesichts in ein anderes, die der Computer errechnet.




Begriff:

Mosaic


Erklärung:


erster Web-Browser mit großer Verbreitung


Mosaic ist der erste Web-Browser, der dank seiner grafischen Benutzeroberfläche (GUI) große Verbreitung fand. Der Erfolg von Mosaic beruhte auf seiner einfachen Bedienbarkeit. Mosaic wurde 1992 am National Center for Supercomputing Applications (NCSA) der Universität von Illinois, USA, entwickelt und ist seit 1993 erhältlich. Anfang der neunziger Jahre waren alle gängigen Browser rein textorientiert. Mit Mosaic ließen sich erstmals Grafiken im HTML-Code einer Web-Seite verankern, die der Nutzer nur noch mit der Maus anzuklicken brauchte.


Kostenlose Mosaic-Versionen gibt es für X Window (unter Unix), Microsoft Windows und Apple Macintosh.


Zur Mosaic-Programmierergruppe am NCSA gehörte Marc Andreessen, der später Präsident der Netscape Communications Corporation wurde. Netscape entwickelte 1994 den überaus erfolgreichen Browser "Navigator".


Weitere gängige Browser sind der Microsoft Internet Explorer (MSIE) und Lynx, ein Browser, der ausschließlich für die Textsuche geeignet ist.




Begriff:

Motherboard


Erklärung:


Hauptplatine


Die Hauptplatine (engl.: mainboard, motherboard) enthält die wichtigsten Bauteile eines Computers, nämlich den Prozessor (CPU), den Hauptspeicher (Arbeitsspeicher; RAM), verschiedene Schaltkreise, den Bus-Controller und einige Busverbinder.


Über den Busverbinder lassen sich Erweiterungskarten an die Hauptplatine anschließen.




Begriff:

Mouse


Erklärung:


Siehe Maus.




Begriff:

Mouseover


Erklärung:

JavaScript-Technik zur Veränderung eines Web-Seiten-Elements

Ein Mouseover (oder: Rollover) bezeichnet eine Gestaltungstechnik bei der Web-Seiten-Erstellung. Beim Mouseover verändert sich unter Verwendung von JavaScript ein Element der Web-Seite, beispielsweise eine Textzeile oder eine Bild, sobald die Maus darüber "rollt". Beispielsweise kann eine zuvor unsichtbare Grafik plötzlich erscheinen, wenn der Nutzer den Mauszeiger über ein bestimmtes Page-Element bewegt. Andere Elemente einer Seite ändern die Farbe, sobald die Maus darüber rollt. All diese Effekte sollen dem Nutzer verdeutlichen, daß bestimmte Page-Elemente anklickbar sind.

Damit einzelne Textelemente der Seite "aktiv" werden können, sobald der Mauszeiger sie berührt, muß für jede Textzeile eine kleine Grafik und für jede beim Mauskontakt ersetzte Zeile eine weitere Grafik erstellt werden.

Mouseover sollen die Interaktion der Nutzer mit der Web-Seite fördern, indem sie diese dazu angeregt, auf eine der Mouseover-Zeilen zu klicken.




Begriff:

mp3


Erklärung:


MPEG Audio Layer 3 - Standard zur Reduktion von Tondaten


MP3 steht für "Moving Picture Experts Group - Audio Layer 3" und ist im Gegensatz zu anderen MPEG-Formaten kein Video-, sondern ein Audio-Format.


Die herausragende Eigenschaft von MP3 ist ihre Fähigkeit, bei kaum wahrnehmbarem Verlust in der Klangqualität Musikstücke auf etwa ein Zehntel der herkömmlichen Größe komprimieren zu können. Während ein drei- bis fünfminütiges Stück auf einer herkömmlichen CD etwa 30 bis 50 Megabyte (MB) umfaßt, kommt es als MP3-Datei mit etwa 3 bis 5 MB aus; also mit etwa einem Megabyte für eine Minute Musik. Werden MP3-Stücke auf CD-Rohlinge gebrannt, findet auf einem Rohling der Inhalt von 10 bis 11 herkömmlichen CDs Platz. Das Kompressionsverfahren von MP3 ermöglicht auch akzeptable Ladezeiten bei der Übertragung akustischer Daten über das Internet.


Die Kompression der Daten erfolgt nach psycho-akustischen Gesichtspunkten. Ausgefiltert werden lediglich Frequenzen, die für das menschliche Gehör im allgemeinen unhörbar sind. Ausserdem macht man sich das Verfahren der zeitlichen Verdeckung zunutze. Da das Gehör nach einem Schallereignis erst nach einem kurzen Moment die volle Wahrnehmungsfähigkeit aufbaut, werden die in dieser Zeit nicht wahrnehmbaren leisen Töne ausgespart.Der Frequenzumfang und der Rauschabstand bleiben fast unverändert erhalten.


Entwickelt wurde das Format am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Bereich Angewandte Elektronik, in Erlangen.


Neben der starken Kompression bei guter Klangqualität zeichnet sich MP3 auch durch folgendes Merkmal aus: MP3 ist ein sogenanntes Headerless-File-Format und damit Streaming-fähig. MP3-kodierte Musikstücke werden nicht im Ganzen heruntergeladen und dann erst abgespielt, sondern bereits während des Herunterladens.


Um die MP3-Dateien abzuspielen, bedarf es eines MP3-Players. Die bekanntesten sind WinAmp für den PC und MacAmp für den Apple. Zudem spielen die Versionen von Microsofts Mediaplayer und QuickTime MP3-Dateien ab. Es werden auch zunehmend walkman-ähnliche Geräte angeboten, die MP3-Dateien speichern und wiedergeben können.





Begriff:

MPEG


Erklärung:


Moving Pictures Experts Group.


Komprimierstandard für Bewegtbilder (Video), der von einer Expertengruppe entwickelt wurde. Analogie zu JPEG, bei dem stehende Bilder komprimiert werden.




Begriff:

MPP


Erklärung:


Massively Parallel Processing - Ausführung eines Programms durch mehrere Prozessoren gleichzeitig


Dt.: massiv-parallele Verarbeitung


Unter "Massively Parallel Processing" (MPP) versteht man eine Computerarchitektur, die eine koordinierte Ausführung eines Programms durch mehrere Prozessoren (CPU) gleichzeitig ermöglicht.


MPP-Prozessoren führen die verschiedenen Programmteile unter Benutzung ihres eigenen Hauptspeichers (RAM) aus, der eine Kopie des Betriebssystems und des Anwendungscodes enthält. Dadurch können rund 200 Prozessoren an derselben Anwendung arbeiten. Ein Datenübertragungssystem ermöglicht die Kommunikation unter den Prozessoren.


Oft ist die Konfiguration eines MPP-Systems recht kompliziert, da schon im Vorfeld festgelegt werden muß, wie die Prozessoren auf eine gemeinsam genutzte Datenbank zugreifen sollen und wie die Arbeit unter den einzelnen Prozessoren aufgeteilt werden kann. Ein MPP-System wird auch als "lose verbundenes" (loosely coupled) oder "autonomes" (shared nothing) System bezeichnet.


Bei Anwendungen, die eine Parallelsuche in mehreren Datenbanken zulassen, hält man MPP-Systeme für geeigneter als die symmetrische Parallelverarbeitung (Symmetric Multi Processing, SMP). Beispiele für solche Anwendungen sind Entscheidungssysteme und Datenverwaltungssysteme wie das Data-Warehouse.




Begriff:

MSIE


Erklärung:


Siehe Microsoft Internet Explorer.




Begriff:

MUD


Erklärung:


Multi-User Dungeon - textbasiertes Rollenspiel im Internet


Von engl. dungeon; dt.: Kerker, Verlies. Auch als "Multi-User Dimension" bezeichnet.


Ein MUD ist ein textbasiertes Rollenspiel, das mehrere Personen (daher "Multi-User") im Internet per Telnet miteinander spielen. Mittlerweile werden MUDs mit Hilfe von Chats (IRC) oder web-basierten Grafiken gespielt. Diese werden auch "chat worlds" oder "3-D worlds" genannt.




Begriff:

Multicast


Erklärung:


Technik zum Versand von Daten an mehrere, einzeln bezeichnete Empfänger


Von lat.: multi; dt.: viel und engl.: to broadcast; dt.: senden, ausstrahlen


Multicast ermöglicht die Kommunikation zwischen einem einzelnen Sender und mehreren Empfängern in einem Netzwerk. Die Multicast-Technik erlaubt es, ein Datenpaket innerhalb eines Netzes an mehrere, einzeln bezeichnete Empfänger zu schicken.


Multicasting kommt häufig zum Einsatz, um Außendienstmitarbeiter von der Unternehmenszentrale aus mit neuesten Informationen zu versorgen, oder auch, um Newsletter online zu versenden. Neben Anycast und Unicast stellt Multicast einen weiteren Pakettyp der Version 6 des Internet Protokolls (IPv6) dar.


Multicast wird vom CDPD-Standard (Cellular Digital Packet Data) für die Datenübertragung in drahtlosen Datennetzen unterstützt.


Multicast wird auch zur Programmierung auf dem "Multicast Backbone" (Mbone) verwendet. Ein Mbone ist ein Satz von Web-Sites mit hohen Transferraten, auf die Nutzer zugreifen, die über entsprechend hohe Bandbreiten verfügen, und Live-Videos und Audiodateien in Echtzeit empfangen können.




Begriff:

Multimedia


Erklärung:


Als Multimedia bezeichnet man den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Darstellungsmedien, zum Beispiel Text, Ton, Grafik, Animation und Video.


Video-Telefonie, bei der neben dem Gespräch (Audio-Daten) auch das Bewegt-Bild der Telefonierenden (Video-Daten) übertragen wird, ist ein geläufiges Beispiel für Multimedia.




Begriff:

Multiplex-Karton


Erklärung:


Aus mehr als 3 unterschiedlichen Lagen bestehender Karton. Diese Lagen sind ohne Verwendung von Klebstoff durch Gautschen miteinander verbunden.




Begriff:

Multiplexing


Erklärung:


Verfahren zur Kapazitätsvergrößerung von Datenleitungen


Multiplex-Verfahren dienen dazu, vorhandene Datenleitungen (zum Beispiel das Telefonkabelnetz; siehe Carrier) mehrfach zu nutzen und dadurch ihre Datenübertragungskapazitäten zu erhöhen.


Man unterscheidet Frequenz-, Zeit- und Amplituden-Multiplexverfahren.


Das Frequenzmultiplexverfahren (Frequency Division Multiple Access, FDMA) ermöglicht es, einen Frequenzkanal in mehrere Datenkanäle mit geringerer Bandbreite aufzuteilen, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Bandbreite des einzelnen Kanals ist zwar geringer als die des gesamten Frequenzkanals, aber dafür steht die Leitung mehreren Nutzern gleichzeitig zur Verfügung.


Beim Zeitmultiplexverfahren (Time Division Multiple Access, TDMA) wird der Datenkanal in Zeitschlitze aufgeteilt. Die Datenpakte werden - je nach angewendetem TDM-Verfahren - zeichenweise, bitweise oder blockweise ineinander verschachtelt. Jeweils eine Gruppe von Zeichen, Bits oder Datenblöcken wird in einem Frame (dt.: Rahmen) zusammengefaßt, dessen Anfang und Ende gekennzeichnet sind, um so die Synchronisierung von Sender und Empfänger zu ermöglichen.


Beim Wellenlängenmultiplexverfahren (Wavelength Division Multiple Access; WDMA) wird das Licht-Signal in einem Glasfaserkabel in seine Spektralfarben zerlegt, die je einen Übertragungskanal bilden. Jede Wellenlänge, also jede Farbschattierung, transportiert dann ein Signal, so daß mehrere Signale gleichzeitig in einem Lichstrahl übertragen werden können. Die Wellenlänge wird durch die übertragenen Daten (Text, Sprache, Video) moduliert.


Ein Multiplexer ist eine Anlage, die mehrere Kanäle niedriger Übertragungskapazität zu einem Kanal mit großer Kapazität bündelt. Ein Demultiplexer hingegen teilt einen Kanal mit hoher Bandbreite in mehrere Kanäle mit niedrigerer Kapazität auf.




Begriff:

Multisession


Erklärung:


Eine Session ist eine physikalische Unterteilung einer CD. Die einzelnen Sessions werden durch ein sogenanntes Lead-In, am physikalischen Anfang, und ein Lead-Out, am physikalischen Ende, markiert.


Der Inhalt wird in mehreren zeitlich voneinander getrennten Aufzeichnungen (Sessions) geschrieben. Photo-CDs werden z.B. fast immer in Multisessions aufgezeichnet.Heute sind fast alle CD-ROM-Laufwerke Multisession-fähig.




Begriff:

Multitasking


Erklärung:


Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen


Multitasking bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Tasks (dt.: Aufgaben), also Programme bzw. Teile von Programmen parallel auszuführen. Um dies zu ermöglichen, erlaubt das Betriebssystem in schnell abwechselnder Folge jeder Aufgabe Zugriff auf den Prozessor (CPU). Dabei entsteht der Eindruck, daß mehrere Programme zeitgleich ausgeführt werden: die Umschaltung zwischen den Aufgaben ist für den Benutzer nicht wahrnehmbar.


Ein Beispiel für Multitasking könnte ein Tabellenkalkulationprogramm sein, das im Hintergrund eine Kalkulation durchführt, während im Vordergrund der Benutzer mit einem Textverarbeitungsprogramm arbeitet. Ein weniger sichtbares Beispiel wäre etwa ein Anti-Viren-Programm, daß vom Benutzer unbemerkt im Hintergrund läuft und das laufende System auf suspekte Aktivitäten hin überprüft.


Wieviele Programme ein Rechner quasi-parallel ausführen kann, hängt von der Ausstattung des Computers (insbesonder der Geschwindigkeit der CPU) und der Art des Multitasking ab. Beim "präemptiven" Multitasking teilt das Betriebssystem den Prozessorzugriff unter den Programmen auf. Beim "kooperativen" Multitasking bestimmt jedes Programm selbst, wie schnell es den Zugriff auf den Prozessor an das Betriebssystem zurückgibt. Diese zugeteilte Zugrffszeit wird Zeitscheibe (engl.: time slice) genannt.


Die meisten gebräuchlichen Betriebssysteme unterstützen das Multitasking. OS/2, Windows 95, Windows NT und UNIX benutzen das präemptive, Windows 3.1 und MacOS hingegen das kooperative Multitasking.


Multithreading und Multitasking ähneln sich und werden oft miteinander verwechselt. Unter Multithreading versteht man den Ablauf mehrerer Prozesse desselben Programm.




Begriff:

Multithreading


Erklärung:


Gleichzeitiges Ausführen mehrerer Aufgaben durch das selbe Programm


Von engl.: thread; dt.: Faden, Strang.


Als Thread bezeichnet man einen Teil eines Programms, der unabhängig vom übrigen Programm ausgeführt werden kann, beispielsweise, um einen Text zu drucken, während der Anwender weiter im Textverarbeitungsprogramm arbeitet.


Multithreading ist der (nahezu) gleichzeitige Ablauf mehrerer Prozesse des selben Programms. Beim Multitasking hingegen laufen mehrere verschiedene Programme nahezu gleichzeitig (in sehr dichter zeitlicher Folge) ab.




Begriff:

Musterkarten-Karton


Erklärung:


Bristolkarton oder verschiedenfarbiger Triplexkarton. Zum Aufkleben oder Aufnähen von z.B. Stoffmustern oder Knöpfen.




Begriff:

Musterseiten


Erklärung:


In Layoutprogrammen hat man gewöhnlich die Möglichkeit Musterseiten einzurichten. Hierdurch wird ein einheitliches Layout (Seitenränder, Grundlinienraster, Satzspiegel, etc.) durchgängig über mehrere Seiten gehalten und auch Text und Bildelemente können so Seite für Seite übernommen werden. Ebenso erfolgt auch eine automatische Paginierung (Seitenzahlvergabe).




Begriff:

Mustervorlagen


Erklärung:


Als Mustervorlagen bezeichnet man Texte, Tabellen, Diagramme oder Dokumentvorlagen, die als Vorlagen für zukünftige Dokument dienen. In ihnen sind ggf. Positionen einzelner Textelement, Randbereich, Schriftarten, -farbe und -größe definiert.

 



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