Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Lackierung


Erklärung:


Die Druckbogen werden ganzflächig oder teilweise mit einer Lackschicht versehen. Die Drucksachen erhalten dadurch einen hochwertigeren Eindruck und sind auch besser vor Schmutz und Fingerabdrücken geschützt. Gerade bei Drucksachen mitgroßen Flächen ist Lackierung sehr ratsam.Man unterscheidet Drucklackierung (in der Druckmaschine) und Nitrolackierung (nachträglich).



Begriff:

Lackmus-Papier


Erklärung:


Reagenzpapier (Indikatorpapier). Mit dem Farbstoff Lackmusflechte getränkt, dient es dem Nachweis von Säuren und Laugen. Blaues Lackmuspapier färbt sich in Säure rot, rotes Lackmuspapier wird in Laugen (Basen, Alkali) blau.





Begriff:

Lage


Erklärung:


Mehrere ineinanderliegende gefalzte Bogen




Begriff:

Lagenfalz


Erklärung:


Falz von mehreren Blättern gleichzeitig. Bei kleineren Broschüren mit geringerem Anspruch.




Begriff:

Laminierung / Laminieren


Erklärung:


Veredelung von Druckbogen durch den Überzug von Polyester-Folien (z. B. bei Speisekarten).




Begriff:

LAMP


Erklärung:


Abkürzung für die Kombination "Linux, Apache, MySQL, PHP/Perl"


LAMP beschreibt die Kombination aus dem Betriebssystem Linux, dem Webserver Apache, der Datenbank MySQL und der Skriptsprache PHP bzw. Perl.


Diese Zusammenstellung wird aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und der kostenlosen Verfügbarkeit immer häufiger als Basis für interaktive Webseiten gewählt.




Begriff:

Lampenschirm- Papier/-Karton


Erklärung:


Holzfreies Papier (Karton), oftmals geklebt und durch nachträgliches Imprägnieren mit Ölen oder Kunstharzen transparent gemacht.




Begriff:

LAN


Erklärung:


Local Area Network


Lokales Kommunikationsnetzwerk innerhalb eines relativ kleinen geographischen Gebiets, bestehend aus einem oder mehreren Servern (LAN-Servern), Workstations, einem Netzwerk-Betriebssystem, einem einheitlichen Protokoll und speziellen Kabeln als Kommunikationsleitung.




Begriff:

LAN-Server


Erklärung:


Local Area Network Server


Ein LAN-Server versorgt die angeschlossenen Workstations mit verschiedenen Ressourcen, wie z.B. Dateien, Speicher, Anwendungsprogramme und Drucker. Mit LAN-Server bezeichnet man sowohl ein solches Programm als auch den Rechner, auf dem es läuft.


Ein LAN-Server kann sich auf demselben Computer befinden, auf dem auch weitere Server, wie z.B. ein Proxy-Server, untergebracht ist.




Begriff:

Landkarten-Papier


Erklärung:


Hochwertiges, teilweise sogar hadernhaltiges Offsetdruckpapier. Es garantiert bei Verarbeitung und Gebrauch höchstmögliche Maßhaltigkeit und Festigkeitswerte (Falzen).




Begriff:

Laserbelichter


Erklärung:


ist ein Ausgabegerät für elektronisch erfasste Text-, Grafik- und DTP-Dateien mit hoher Auflösung. Die Ausgabe kann je nach Bedarf auf Papier oder Film erfolgen.




Begriff:

Laserdruck-Papier


Erklärung:


Naturpapier oder gestrichenes Papier. Wegen der besonderen Anforderungen in der Weiterverarbeitung muss es über hohe Stabilität, einwandfreien Schnitt und geregelte Feuchte verfügen.




Begriff:

Laserdrucker


Erklärung:


ist ein Ausgabegerät für DTP-Dateien oder andere elektronisch erstellte Dateien, das nach dem Prinzip von Fotokopierern ein elektrostatisches Bild auf einer Trommel erzeugt und auf Papier überträgt. Die Auflösung liegt meist bei 300 dpi, höher auflösende Geräte sind bereits verfügbar.




Begriff:

Lasur


Erklärung:


Das Anlegen einer sehr verdünnten Farbe, die den Untergrund und somit auch andere vorher eventuell aufgetragenen Farben noch durchscheinen lässt.




Begriff:

Latenz


Erklärung:


Verzögerungs- oder Wartezeit - Reaktionszeit eines Gerätes


In einem Computersystem bezeichnet der Begriff Latenz die reale oder wahrgenommene Antwortzeit eines Gerätes auf ein Signal von einem anderen Punkt im Netzwerk. Latenz bedeutet also, vereinfacht ausgedrückt, die Verzögerungs- oder Wartezeit.


Zu (erhöhter) Latenz können beispielsweise ungleiche Datenübertragungsgeschwindigkeiten zwischen dem Mikroprozessor (CPU) und Eingabe- oder Ausgabegeräten führen, oder auch inadäquate Datenpufferung (Cache). In Netzwerken und innerhalb eines Computers besteht immer dann das Risiko einer erhöhen Latenz, wenn Daten bewegt oder temporär festgehalten werden.


In einem Computer gibt es die Möglichkeit, Latenz zu vermeiden oder zu "verbergen". Dazu verwendet man spezielle Techniken wie das "Prefetching", bei dem eine Datenabfrage antizipiert wird, oder "Multithreading", wenn mehrere Routinen parallel bearbeitet werden.


Bei 3D-Simulationen per Helm und Datenhandschuh wird Latenz als die Zeitspanne definiert zwischen dem Zeitpunkt, wenn der Computer die Kopf- bzw. Handbewegung erkennt, und dem Zeitpunkt, an dem der Computer das entsprechend veränderte Bild anzeigt.




Begriff:

Laufrichtung


Erklärung:


Laufrichtung ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der Papierherstellung. Sie bezeichnet die Faserrichtung im Papier. Aufgelöste Fasern des Zellstoffes richten sich auf der Papiermaschine in Laufrichtung aus, das heißt alle Fasern zeigen indie gleiche Richtung.


Die Papierlaufrichtung spielt für die Passergenauigkeit eine wichtige Rolle. Papier dehnt sich bei Feuchtigkeit quer zur Papierlaufrichtung stärker aus als parallel zur Papierlaufrichtung. Auch bei der Verarbeitung (z.B. Falzen) muss die Papierlaufrichtung beachtet werden. Kartons können bei falscher Papierlaufrichtung "brechen".


Auch beim Buch muss die Laufrichtung parallel zum Rücken liegen.




Begriff:

Laufweite


Erklärung:


Die Laufweite umschreibt den Abstand der Buchstaben zueinander. Wird der Abstand vergrößert spricht man von "sperren", wird dagegen verringert, heißt das "unterschneiden". Man verändert die Laufweite aus Gestaltungs- oder auch Platzgründen.


Begriff:

Layout


Erklärung:


Früher wurde mit Layout der gestalterische und kreative Entwurfsablauf beschrieben. Heute meint man dagegen die komplette Erstellung einer Seite mit DTP-Satzsystemen. Man setzt somit eine Gestaltungsidee in eine graphische Form um. Im Layout wird der Satzspiegel sowie die Anordnung von Kolumnentitel und der Pagina (Seitenzahl) festgelegt.




Begriff:

Leaflet


Erklärung:


Prospekt, Handzettel, Flugblatt.




Begriff:

Least Cost Router


Erklärung:


Gerät zur Ermittlung und Herstellung der jeweils kostengünstigsten Telefonverbindung


Der Begriff "Least Cost Router" oder auch "Least Cost Routing" (LCR - dt. etwa: "Umleiter für niedrigste Kosten") bezeichnet ein Gerät bzw. das Verfahren, welches bei jeder neu gewählten Telefonverbindung automatisch den jeweils günstigsten Netzbetreiber auswählt. Dazu verwendet das Gerät eine Routing-Tabelle, in der alle aktuellen Gebühren der Netzbetreiber aufgeführt sind.


Least-Cost-Router gibt es auch für die Einwahl ins Internet nach dem Call by Call-Verfahren. Dabei wird jeweils der günstigste Access Provider ausgewählt.


Die Verbindung wird automatisch vom LCR hergestellt, ohne daß der Anwender die Vorwahl des Netzbetreibers wählen muß.


Seit Aufhebung der Telefon-Monopole sind die Telefontarife unübersichtlich geworden. Genau so unübersichtlich sind die Angebote der Call-by-Call-Angebote für den Internetzugang. Deshalb gewinnt LCR-Software auf beiden Gebieten als automatische Gebührensparer an Bedeutung.




Begriff:

Leder-Papier


Erklärung:


Farbiges Überzugspapier für Feinkartonagen und Etuis, meist lackiert und in lederähnlicher Narbung geprägt.




Begriff:

Leder-Pappe


Erklärung:


Braune Pappe aus mindestens 30% Braunschliff. Dadurch besonders zäh und geschmeidig, z.B. für Kartonagen und Koffer.




Begriff:

Legende


Erklärung:


Eine Legende ist eine weiterführende Erklärung unter einem Bild - Bildlegende.




Begriff:

Leiche


Erklärung:


Mit Leiche meint man im Satz ein Wort oder Textteil der vergessen und somit verloren gegangen ist.




Begriff:

Leimpresse


Erklärung:


Durch Oberflächenleimung der Papierbahn in der Papiermaschine (Trockenpartie) lassen sich geschlossene Oberfläche, Flachlage und bessere Beschreib- und Bedruckbarkeit von Papier erzielen. Bei gestrichenen Papieren wird in der Leimpresse vielfach ein Vorstrich aufgebracht (Stoffleimung).




Begriff:

Leimungsgrad


Erklärung:


Bezeichnung für die Widerstandsfähigkeit eines geleimten Papiers gegen Wasser. Der Leimungsgrad wird mit der Tintenstichprobe festgestellt.




Begriff:

Leinengeprägtes Papier


Erklärung:


Briefpapier mit leinenartig geprägter Oberflächenstruktur.




Begriff:

Leitkarten-Karton


Erklärung:


In der Regel 400 g/qm standfester Karton für Leitkarten in Karteien.




Begriff:

Leitungsvermittlung


Erklärung:


Verbindungsorientiertes Vermittlungsverfahren, vor allem in Telefonnetzen


Engl.: circuit switching.


Bei der Leitungsvermittlung handelt es sich um ein herkömmliches, verbindungsorientiertes Vermittlungsverfahren zur Datenübertragung, das vor allem in Telefonnetzen verwendet wird. Hierbei wird für die Dauer des Gesprächs bzw. der Datenübertragung eine feste Verbindung zwischen den Teilnehmern geschaltet (Point to Point). Die Leitungsvermittlung ist also das Gegenstück zur Paketvermittlung.




Begriff:

Lektorieren


Erklärung:


ist eine inhaltlich-stilistische Überprüfung, Überarbeitung und Korrektur eines Manuskriptes durch den Verlag vor der Veröffentlichung.




Begriff:

Leporello


Erklärung:


Siehe Zickzackfalz.




Begriff:

Lesegrößen


Erklärung:


Schriftgrößen die gut lesbar sind, bezeichnet man als Lesegrößen. Sie bezeichnen Schriftgrößen von 8 bis 12 Punkt, die bei dem gewöhnlichen Leseabstand von 30 bis 40 cm gut lesbar sind.




Begriff:

Lesezeichen


Erklärung:


Hilfsmittel zum schnellen Wiederauffinden einer Web-Seite


engl.: bookmark


In einem Browser läßt sich ein Lesezeichen (auch "Favorit" genannt) anlegen, das die Adresse (URL) einer Web-Seite speichert und so deren schnelles Wiederfinden erleichtert.





Begriff:

Letter


Erklärung:


Letter steht für den einzelnen Buchstaben.





Begriff:

Leuchtfarben-Papier


Erklärung:


Meist einseitig, mit optisch aufhellenden Farben gestrichenes, witterungsbeständiges Plakatpapier. Am Tage kann es leuchten (fluoreszieren) und bei nächtlichem Lichteinfall auch nachleuchten (phosphorisieren).



Begriff:

Library


Erklärung:


Sammlung häufig genutzter Programme oder Programmteile (Routinen)


Dt.:(System-, Programm-) "Bibliothek"


Programmbibliotheken bestehen aus kompilierten Routinen und Subroutinen, die nach dem Baustein-Prinzip immer wieder für neue Programme genutzt werden können. Die Verwaltung dieser Libraries übernimmt in der Regel das Betriebssystem, das auch den jeweils erforderlichen Objektcode auswählt. Die einzelnen Programm-Module werden durch ein gesondertes Programm, den sogenannten Linker (auch "Binder" genannt), miteinander verknüpft.


Unter Windows kommen sog. "dynamische" Bibliotheken zum Einsatz. Diese Dateien sind an der Endung .DLL (Dynamic Link Libraries) zu erkennen.



Begriff:

Lichtdruck-Papier


Erklärung:


Holzfreies Papier mit absolut geschlossener Oberfläche, weich und dennoch maßhaltig gearbeitet. Für hochwertige Gemälde-Reproduktionen im Lichtdruckverfahren.



Begriff:

Lichtechtes Papier


Erklärung:


100%igen Schutz vor Ausbleichen unter Einwirkung von Tageslicht und Wärme gibt es für Papier nicht. Holzfreie Rohstoffe und entsprechende Farbpigmente können die Farbtonänderung verzögern.



Lichtpaus-Papier


Erklärung:


Dient zum Vervielfältigen von Zeichnungen (auf lichtdurchlässiger Vorlage). Für die unterschiedlichen Verfahren (trocken und feucht) gibt es unterschiedliche Ausführungen dieses transparenten Papieres.


Begriff:

Lichtsatz


Erklärung:


Siehe Fotosatz.




Begriff:

Ligaturen


Erklärung:


Früher war es im Bleisatz schwierig ausladende Buchstaben, wie beispielsweise das "f" eng genug zueinander zustellen. Durch den Bleikegel ergaben sich zusätzlich Vor- und Nachbreiten, so daß häßliche Lücken entstanden. Aus diesem Grund wurden problematische Buchstabenkombinationen zusammen auf einen Schriftkegel gesetzt. Diese Buchstabenkombinationen nennt man Ligaturen.



Begriff:

Lignin


Erklärung:


Eine Substanz in Pflanzen - also auch in Holz-, die Fasern verbindet und versteift. Sie muss zur Faserstoffgewinnung von der Zellulose gelöst werden. Lignin ist auch verantwortlich für das Vergilben von Papier (neue Bleich-Verfahren).




Begriff:

Lineale


Erklärung:


sind am Bildschirmrand sichtbare Maßunterteilungen in DTP- oder Grafikprogrammen, deren Maßsysteme umgeschaltet werden können (meist cm, inch, point usw.) und sich dem jeweils gewählten Maßstab angleichen.




Begriff:

Linearschriften


Erklärung:


sind serifenlose Schriften, bei denen alle Striche dieselbe Breite haben. Viele scheinbare Linearschriften (wie etwa die Futura) sind überarbeitet und haben unterschiedliche Strichstärken.


Begriff:

Linien


Erklärung:


Linien dienen im Satz als Gestaltungs- oder ordnendes Element. Einer Linie kann man unterschiedlich Dicken, Stricheigenschaften (gepunktet, gestrichelt, etc.) und Farben zuweisen.




Begriff:

Liniertes Papier


Erklärung:


Mit verschiedenen Lineaturen bedrucktes Schreibpapier für Schule und Büro, meist DIN A3 auf DIN A4 gefalzt (Kanzleipapier).



Begriff:

Link


Erklärung:


Kurzform von Hyperlink. Verknüpfung von HTML-Dokumenten


Ein Hyperlink oder kurz Link (dt.: Verbindung, Verknüpfung, Bindeglied) ist eine Verknüpfung von HTML-Dokumenten. Der Link stellt eine Verknüpfung zwischen einem Textteil oder einer Grafik (z.B. einem Banner) und einem HTML-Text, einer Audio- oder Video-Datei her. Hyperlinks machen das Surfen im Internet erst möglich. Das Anklicken einer solchen Verknüpfung führt zu der Web-Seite, auf die verlinkt worden ist. Deren URL liegt hinter dem Link.


Liegt der Link nicht hinter einer Graphik, sondern hinter einem einzelnen Wort oder Textabschnitt, bezeichnet man diesen verlinkten Text als Hypertext.


Ein Hyperlink wird in der Regel durch eine farbliche oder anderweitige Hervorhebung (zum Beispiel Unterstreichung) des betreffenden Textteils angezeigt. Er kann auf eine andere Seite derselben Web-Site (interner Link) oder auch auf andere Sites im WWW verweisen (externer Link). Der hervorgehobene Begriff (bzw. die Grafik) wird auch als Anchor (dt.: Anker) bezeichnet. Der Anchor, auch Sprungmarke genannt, zeichnet einen Text, eine Grafik oder ein anderes Element einer HTML-Seite als Link aus und bezeichnet die Stelle, zu der verwiesen werden soll. Über dem Anchor verwandelt sich der Mauszeiger meist in ein Handsymbol.


Vor allem interne Links übernehmen in Hypertextsystemen (Web-Sites) häufig die Funktion von Querverweisen und Fußnoten und werden gern als strukturierendes Element eingesetzt.


Die Technik ähnelt den Verweisen in der Windows-Hilfe-Funktion.


Begriff:

Linksbündig


Erklärung:


ist ein Zeilenfall, bei dem alle Zeilenanfänge links senkrecht untereinander stehen, während die Zeilenenden frei auslaufen (vgl. auch Flattersatz, Rauhsatz).




Begriff:

Linters


Erklärung:


Feiner Haarbelag auf der Oberfläche von Baumwollsamen. Gut geeignet als Rohstoff für technische Feinpapiere.




Begriff:

Linux


Erklärung:


UNIX-ähnliches Betriebssystem für PCs


Linux ist ein Unix-ähnliches Betriebssystem für den PC von dem CPU-Typ 80386 an aufwärts. Linux-Versionen für andere Plattformen sind auch entwickelt worden. Es wird in weltweiter Zusammenarbeit mit anderen Programmierern von dem Finnen Linus Torvalds entwickelt und wurde nach ihm benannt.


Der Quellcode des Betriebssystems Linux steht unter der GNU Public License (GPL), ist also frei erhältlich und darf nach Belieben weiterentwickelt werden. Verschiedene Linux-Distributionen können kostenlos heruntergeladen bzw. gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr (in den meisten Fällen unter DM 100,-) von kommerziellen Anbietern auf CD-ROM erworben werden. Diese Gebühr deckt sowohl die Herstellungskosten der CD-ROMS als auch Zusatzleistungen wie Handbücher und Benutzer-Support.


Linux hat sich bereits als leistungsfähiges Betriebssystem im Server-Bereich bewiesen und setzt sich zunehmend auch im Anwenderbereich als Alternative zu Betriebssystemen wie MS-Windows. Es wird mittlerweile auch von zahlreichen namhaften Software-Herstellern unterstützt. Der Einsatz von Linux erfordert jedoch immer noch ein gewisses Maß an technischer Kompetenz.




Begriff:

Listserver


Erklärung:


Das Programm, das hinter einer Mailing List steht. Es nimmt über E-Mail Kommandos der Abonnenten an, führt diese aus und sendet das Ergebnis per E-Mail zurück. Typische Kommandos sind Auflisten der verfügbaren Mailing Lists, Aufnahme in eine Liste, Streichen aus einer Liste, Abfrage der zurückligenden Beiträge.




Begriff:

Litfasssäule / Litfass-Säule / Litfaßsäule


Erklärung:


Werbeträger (rund) benannt nach Ernst Litfaß, Buchdrucker aus Berlin.




Begriff:

Litho


Erklärung:


Litho ist die veraltete Bezeichnung für einen fertig gerasterten Film, von dem man Reproduzieren (Druckformherstellung) konnte. Der Begriff Lithografie stammt aus dem griechischen und beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Steindrucken.




Begriff:

Lithografie


Erklärung:


Litho: Stein, graphein: schreiben, zeichnen (griech.)


Bezeichnet ein Flachdruckverfahren, das Alois Senefelder Ende des 18. Jahrhunderts erfand und zunächst Steindruck hieß. Die Druckform wird aus Kalkschieferplatten erstellt. Die Steine sind feinporig und nehmen Wasser und Fett auf. Auf die glattgeschliffenen Oberflächen wird mittels fetthaltiger Tuschen oder Kreiden die Zeichnung aufgebracht. So entsteht fettsaurer Kalk, der wasserabstoßend wirkt. Durch das Ätzen mit Salpetersäure und Behandeln mit Gummiarabicum werden die zeichnungsfreien Stellen wasseraufnehmend und fettabweisend. Daher nimmt beim Einfärben nur die Zeichnung Farbe an. Der Druck erfolgt mit einer Handpresse. Bis zu 16 Steinplatten werden für farbige Drucke benötigt.


Einsatz für Künstlerdrucke und Spezialarbeiten.




Begriff:

Lithografie-Papier


Erklärung:


Meist scharf satiniertes, vollgeleimtes Papier für den direkten Steindruck (lithos = griechisch "Stein"). Dieses Druckverfahren ist der Vorläufer des Offsetdrucks und heute nur noch wenig gebräuchlich.




Begriff:

Lochkarten-Karton


Erklärung:


Spezialkarton mit hoher Festigkeit und Standfähigkeit und völlig gleichmäßiger Dicke (161 g/qm). Im Zuge der EDV-Technik rückläufig.




Begriff:

Lochstreifen-Papier


Erklärung:


Hochsatiniertes, zähes, dimensionsstabiles Papier in Streifen. Für mechanische, optische und elektronische Lese- und Steuerungsverfahren.




Begriff:


Logarithmus



Erklärung:








Begriff:


Logfile


Erklärung:

Erfassung der Zugriffsdaten einer Web-Site

Alle Zugriffe auf die Dateien einer Website werden auf dem Computer protokolliert, auf dem sich die Dateien physikalisch befinden.

In einer Logdatei werden alle erfaßbaren Daten der Nutzer einer Web-Site, wie seine IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, Browser-Typ, Referer-Site, Namen der angeforderten Dateien eingetragen. Ähnlich wie in einem traditionellen Schiffslogbuch werden somit alle Bewegungen eines Besuchers auf einer Web-Site dokumentiert.

Jede Zeile im Logfile entspricht dabei der Anforderung einer Datei der Website. Dieser Zugriff, Hit genannt, stellt eine Aufforderung eines Computers an den Server dar, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen.

In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den Befehl eines Browsers zum Senden einer Datei. Aber auch Suchmaschinen greifen bei der Indizierung von Webseiten auf die Dateien zu und erzeugen Hits.

Die Zeilen des Logfiles sind nach einem bestimmten Schema aufgebaut. Je nach verwendetem Logfileformat ist der Informationsgehalt einer Logzeile unterschiedlich groß.

Das Combined Logfile Format (DLF) beinhaltet in der Reihenfolge die aufgeführten Datenblöcke:

  1. IP-Nummer, mit der dieser Zugriff auf den Webserver erfolgte. Ist im DNS für diese IP-Nummer ein Eintrag vorhanden, läßt sich daraus der Hostname ermitteln (Provider, Unternehmen).

  2. Zeitpunkt des Zugriffs (Datum, Uhrzeit)

  3. an den Server gesendeter HTTP-Befehl

  4. angeforderte Ressource (Datei)

  5. verwendetes Übertragungsprotokoll und Versionsnummer

  6. Statusmeldung (zum Beispiel 200)

  7. vom Server gesendete Datenmenge in Byte (ohne Header-Daten), entspricht der Dateigröße

  8. Herkunftsadresse der Anforderung. Dieser Datenblock enthält u.a auch die in Suchmaschinen benutzten Suchbegriffe.


Ein typischer Eintrag in einem Logfile sieht so aus (IP-Adresse übersetzt):

dial1-30-45.provider.net - - [2/Sep/1997:19:54:14 +0000] "GET /html/updates.htm HTTP/1.0" 200 54"http://www.excite.com/Titles?qt=%22Webdesign+service+release+2%22&col=New+Search&oq=%22service+release+2%22 &sv=N4&lk=ip-noframes&nh=10" "Mozilla/4.01 [en] (Win95; I)"


Bei Kenntnis aller in den Datenblöcken möglicher Einträge ist eine manuelle Auswertung einzelner Zeilen möglich. Die Größe eines Logfiles beträgt in der Regel jedoch mehrere Megabyte, weshalb in der Praxis eine statistische Auswertung nur mit Statistik- Tools realisierbar ist.



Begriff:

Login


Erklärung:


Anmelden (Einloggen) bei einem Host bzw. Computernetzwerk.


Geschieht meist durch Abfrage des Namens und Kennwort und dient zur Identifikation der Zugangsberechtigung.





Begriff:

Logo


Erklärung:


nennt man ein Signet oder Firmenzeichen, das sofort mit der Firma in Verbindung gebracht wird. Sollte in einem Vektor vorliegen, da es so verlustfrei Skaliert und geplottert werden kann. Ebenfalls sollte es kopier- und faxbar sein.

Siehe auch Logogestaltung.




Begriff:

Logogestaltung


Erklärung:

Wie gestalte ich ein Logo?

Produktnähe
Produktnähe, d.h. Übereinstimmung von Logo und Produkt. Ist das Logo verständlich, hat es die richtige Anmutung, ist es stilistisch am Produkt orientiert, die Fragen muss man sich bei jedem Entwurf stellen. Denn ein Logo für einen Goldschmied, der feinen Schmuck mit Handarbeit herstellt oder für einen Uhrmacher, wäre mit großen, unförmigen und plumpen Formen verfehlt. Umgekehrt ein Umzugsunternehmen wo angepackt wird mit hauchdünnen Haarlinien zu gestalten wäre ebenso unpassend.

Man sollte keine falschen Erwartungen durch das Logo schaffen. Ein Logo für ein Familienunternehmen mit zwei Mitarbeiter, im Stile eines internationalen Konzerns mit Weltkugel oder ähnlichem darzustellen, wäre ein solcher fall.

Keine falschen Assoziationen
Das Wichtigste ist jedoch, dass es zu keinen falsch Assoziationen kommen darf. So können zwei mit einander verbundene Kreise, die das Logo einer Spedition darstellen sollen, sehr schnell vom Betrachter als Brillengläser gedeutet werden, die für einen Optiker stehen.

Originalität bzw. Differenzierung von anderen Logos
Für die Wiedererkennbarkeit und für den Faktor der Aufmerksamkeit ist eine deutliche Unterscheidung des Logos zu bereits vorhanden wichtig. Durch eine originelle Gestaltung oder Gestaltungsidee muss man die Besonderheit des eigenen Logos herausstellen. Denn eine Verwechselbarkeit von Logos unter Umständen noch von konkurrierenden Firmen wäre fatal.

Formqualität
Zunächst einmal, was selbstverständlich sein sollte, muss ein Logo auch technisch sauber realisiert sein. Ein klares und durchdachtes Konzept muss erkennbar sein. Überflüssige, nichtsaussagende Details wirken meist überladen. Gerade bei Logos gilt der altbekannte Spruch „Weniger ist mehr“.

Aktualität
Auch die Frage, ob ein Logo zeitlos erscheinen soll oder eher an einem aktuellen Trend orientiert ist spielt eine Rolle bei der Auswahl der Gestaltungsmittel und ihrer Anmutung.

Die Auswahl von Farben, Formen und Schrift, die in einem Logo Verwendung finden sollen, müssen nach solchen Gesichtspunkten entschieden werden.

Grundformen
Eine zentrale Bedeutung bei Logos sind die verwendeten Formen . Die Verbindungen von Grundformen wie Kreis, Quadrat und Dreieck schaffen die stärksten Kontraste.

Vereinfachung
Auch Formen durch Vereinfachung von Zeichen und Gegenständen, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden können, dienen der Formfindung bei der Logogestaltung.

Wiedererkennbarkeit auch in S/W
Beachtet werden muss, dass die Wiedererkennbarkeit des Logos nicht zu sehr von Farben abhängt, da ein Logo auch in einer Schwarz/Weiß-Anzeige in einer Zeitung noch wirken und erkannt werden muss.

Reproduzierbarkeit
Auch die Erkennbarkeit und Reproduzierbarkeit in verschiedenen Formaten (von der Visitenkarte bis zum Large Format Printing-Plakat), Bedruckstoffen (Naturpapier, Büttenpapier, Folien, Bilderdruckpapier, Metall- oder Keramikgegenstände) bzw. mit verschiedenen Druckverfahren bzw. Ausgabemedien und ihre technischen Einschränkungen (Digitaldruck, Offsetdruck, Laserdrucker, Siebdruck, Fax, Kopierer) sollten bedacht werden.

Logos liegen in der Regel als Vektorgrafiken vor, was eine verlustfreie Skalierung für die verschiedenen Einsatzgebiete ermöglicht.

Gestaltungskriterien
Hier noch einige Gestaltungskriterien, die bei Logogestaltung Verwendung finden können.




Begriff:

lpi - lines per inch


Erklärung:


Die Rasterweite beim Druck wird oft in lines per inch, Linien pro Zoll, angegeben. Je größer die Rasterweite, desto kleiner die Punkte, desto höher die Auflösung und Qualität.




Begriff:

Luftbürstenstrich


Erklärung:


Verfahren zur Herstellung gestrichener Papiere. Dabei verteilen Luftdüsen die Streichmasse auf den Streichwalzen und entfernen den Überschuss mit Druckluft.





Begriff:

Luftpost-Papier


Erklärung:


Überwiegend weißes, dünnes, opakes, holzfreies Schreib- bzw. Schreibmaschinenpapier (ca. 20-30 g/qm), das auch durch eine geschrumpelte Struktur (Onionskin) weniger durchscheinend gemacht werden kann.





Begriff:

Lumbecken


Erklärung:


Siehe Klebebindung.




Begriff:

Lurker


Erklärung:


Teilnehmer an einer Newsgroup, der Artikel nur liest, aber selbst nicht postet.


von engl.: to lurk; dt.: lauern


Teilnehmer an einer Newsgroup, der nur Artikel Anderer liest, selbst aber keine Beiträge postet.




Begriff:

LWC-Papier


Erklärung:


L = light = leicht

W = weight = gewichtig

C = coated = gestrichen.


Holzhaltiges, beidseitig gestrichenes Rollenoffsetpapier und Tiefdruckpapier (im Gewichtsbereich von 39 - 80 g/qm). Für Zeitschriften, Versandhauskataloge, Infopost o.ä. (ULWC).




Begriff:

Lycos


Erklärung:


Anbieter eines Suchkatalogs im Internet.




Begriff:

LZW-Komprimierung


Erklärung:

Entwickelt durch: Lempel, Ziv und Welch



Begriff:

Länderkürzel der Top-Level-Domains

Erklärung:

TLD sind die obersten Domains wie .de oder .com

Rahmen3

Rahmen4




Begriff:

Lösch-Papier


Erklärung:


Besonders saugfähiges Papier. Entweder holzfrei aus Baumwollzellstoff oder holzhaltig aus langfaserigem, röschgemahlenem Holzschliff hergestellt.


 



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