Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Kabel-Papier


Erklärung:


Zur Isolierung elektrischer Leitungen, besonders dünn und fest. Unter engen Normvorschriften hergestellt.




Begriff:

Kalander


Erklärung:


Glättwerk aus Stahl- und Hart-Papier (Baumwoll)-Walzen. Durch sie wird die Papierbahn nachträglich geführt und mit Feuchtigkeit, Druck und Wärme "satiniert" (= geglättet).




Begriff:

Kalenderschreib-Papier


Erklärung:


Dünnes, opakes, holzfreies, gut satiniertes, vollgeleimtes Druck- und Schreibpapier. Zur Herstellung von Taschenkalendern.




Begriff:

Kalibriertes Papier


Erklärung:


Um eine vorgegebene, gleichmäßige Dicke über die ganze Papierbahn zu erreichen, kann in der Papiermaschine ein sog. Kalibrier-Kalander eingebaut sein, der dem Papier sein bestimmtes "Kaliber" verleiht.




Begriff:

Kalibrierung


Erklärung:


Um eine korrekte Reproduktion in der Druckvorstufe gewährleisten zu können, müssen alle am Prozeß beteiligten Geräte, wie etwa Farbbildschirm und Grafikkarte, Farbdrucker und Belichter, in ihrer Farbwiedergabe abgestimmt werden. Farbwerte für CMYK lassen sich numerisch definieren und dürfen von den jeweiligen Geräten nur innerhalb der Toleranz differenziert wiedergegeben werden.




Begriff:

Kalligrafie


Erklärung:


Die Kalligrafie umschreibt die Kunst des schönen Schreibens von Hand. Es sind Schriften gemeint, die im Wechselzug mit Schreibuntensilien wie Breitfeder, Pinsel oder ähnlichen geschrieben werden.




Begriff:

Kanalmixer


Erklärung:


Mit dem Kanalmixer kann man Informationen aus Farbkanälen mischen und einen eigenen Graustufenkanal erstellen.




Begriff:

Kanzlei-Papier


Erklärung:


Schreibpapier liniert, rautiert oder kariert, auch gefalzt von DIN A3 auf DIN A4.




Begriff:

Kanzlei-Schrift


Erklärung:


heißt die mehr oder weniger genormte Schreibschrift, die früher - ab dem Mittelalter - zur Abfassung offizieller Urkunden benutzt wurde.




Begriff:

Kaolin


Erklärung:


Wird als Füllstoff und Streichpigment bei der Papierherstellung verwendet. Ein Aluminiumsilikat, das als Zersetzungsprodukt tonerdehaltiger Mineralien (hauptsächlich Feldspat) entsteht.




Begriff:

Kapitälchen


Erklärung:


Kapitälchen sind Großbuchstaben, die in ihrer Höhe auf 75 Prozent vermindert wurden. Sie haben gewöhnlich die Höhe der Mittellängen von Kleinbuchstaben. Auch von der Strichbreite und dem Grauwert gleichen sie den Kleinbuchstaben.




Begriff:

Kartei-Karton


Erklärung:


Zäher, gut geleimter, glatter Karton (190 - 250 g/qm) in vielen hellen Farben. Er erhält die erwünschte Steifigkeit auch durch Zusammenkleben mehrerer Lagen.




Begriff:

Karton


Erklärung:


Oberbegriff für eine Vielzahl verschiedener Sorten und Qualitäten, die gewichtsmäßig von ca. 130 g/qm bis 600 g/qm zwischen Papier und Pappe liegen (Chromo-Karton, Chromersatz-Karton, Chromoduplex-Karton, Chromosulfat/Zellstoff-Karton, Recycling-Karton).




Begriff:

Kaschieren


Erklärung:



Eine Drucksache (z.B. Buchumschlag) mit einer Schutzfolie versehen.

Gegeneinanderkleben von zwei verschiedenen Materialien.



Begriff:

Kaschierter Karton


Erklärung:


Um Karton optisch oder qualitativ zu verbessern, kann er mit einem andersartigen "Kaschiermaterial" beklebt werden.




Begriff:

Kaschierung


Erklärung:


Siehe Kaschieren.




Begriff:

Kasein


Erklärung:


Aus dem Eiweiß von Kuhmilch gewonnenes Bindemittel. Zum Fixieren der Pigmente auf dem Papier beim Streichverfahren.




Begriff:

Kegelgröße


Erklärung:


Früher war die Kegelgröße die Buchstabengröße in Punkt. Der gedruckte Buchstabe beschreibt nicht die Schriftgröße, da zum Platzbedarf (Kegelgröße) noch Ober- Mittel- und Unterlängen hinzugerechnet werden müssen.





Begriff:

Kennwort


Erklärung:


Paßwort


Zwischen dem Betreiber eines Rechners und dem Benutzer vereinbarte Zeichenfolge, die nur dem Benutzer Zugriff auf den Rechner gewährt.


Bei vielen Netzen kann der Nutzer kein eigenes Kennwort festlegen, sondern muß auf das vom Systemverwalter (Administrator) erzeugte zurückgreifen. Wer sein eigenes Kennwort verwendet, sollte darauf achten, daß es nicht allzu leicht zu erraten ist. Ein Geburtstagsdatum oder der Name des (Ehe-)Partners bieten keinen echten Schutz vor Zugriffen Unbefugter (Cracker).




Begriff:

Kerberos


Erklärung:


Ein Verschlüsselungsstandard


Kerberos ist der Name eines Verschlüsselungsstandards, der unter anderem vom Massachussetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wurde. Bei Kerberos handelt es sich um ein Authentifizierungsverfahren, nach dem digitale Signaturen erzeugt werden können. Außer der Authentifizierung einzelner Nachrichten dient Kerberos auch deren Verschlüsselung und der Identifikation eines Clients beim Aufbau einer Verbindung zwischen diesem und einem Server.


In der griechischen Mythologie ist Kerberos (Cerberus) der dreiköpfige Wachhund am Eingang zur Unterwelt.




Begriff:

Kerning


Erklärung:


Mit der Kerningtabelle bekommt jeder Font seine Zahlenwerte zum Ausgleich der Buchstaben zueinander mitgeliefert. Damit sich bei dem geschriebenen Wort ein harmonisches Bild ohne häßlich Lücken innerhalb der Buchstabenreihe ergibt, müssen die Abstände der Buchstaben zueinander ausgeglichen werden. Engerstellen bedeutet "unterschneiden", den Abstand vergrößern bedeutet "sperren".




Begriff:

Keyframe


Erklärung:


Englisch für Schlüsselbild.Diese Bilder werden benutzt, um sogenannte Keyframe-Animationen zu erstellen. Sie beinhalten Informationen über diverse Veränderungen eines 3D-/2D Objekts, z.B. Bewegung, Drehung etc. Die dazwischenliegenden Bilder werden dabei vom Computer automatisch berechnet, so dass es einen nahtlosen Übergang ergibt.




Begriff:

Keyword


Erklärung:


Englisch für Schlüsselwort oder Schlagwort.Für Suchvorgänge werden Keywords benutzt, ebenso bei der Aufbereitung von Texten für die Suche (Verschlagwortung).




Begriff:

KI (AI)


Erklärung:


Künstliche Intelligenz - Nachbildung bestimmter Aspekte menschlicher Intelligenz auf Computersystemen


Engl.: Artificial Intelligence (AI)


Dieses Teilgebiet der Informatik befaßt sich mit der Simulation menschlicher Denkprozesse durch Maschinen, speziell durch Computersysteme. Ziel ist die Entwicklung "intelligenter" Systeme, die aus Erfahrungen (durch Versuch und Irrtum) "lernen" können und mit Hilfe logischen Denkens zu Schlußfolgerungen kommen (auch aus unvollständigen Informationen). Mit dem erworbenen Wissen sollen diese Systeme möglichst auch kreativ umgehen können.


Künstliche Intelligenz wird auch zur Verarbeitung natürlicher Sprache eingesetzt, zur Problemlösung und Entscheidungsfindung. Anwendungen für KI sind beispielsweise Expertensysteme, neuronale Netze und Systeme zur Erkennung von Sprache und Bildern (Mustererkennung).


Der Begriff Artificial Intelligence wurde Ende der 40er Jahre in den USA geprägt. 1957 entstand am MIT (Massachusetts Institute of Technology) mit dem AI-Institut die erste Forschungsstätte für Künstliche Intelligenz.


Um zu prüfen, inwieweit eine Künstliche Intelligenz der menschlichen ebenbürtig ist, wird unter anderem der Turing-Test verwendet.




Begriff:

Kill-File


Erklärung:


Filter gegen unerwünschte Nachrichten


Von engl.: to kill; dt: auslöschen und engl.: file, dt.: Datei


Auch "Bozo-Filter" genannt (von us-amerikan. "bozo", dt.: primitiver Typ, Depp)


Spezielle Filterfunktion bei einigen E-Mail-Programmen und Newsreadern (oder auch ein separates Hilfsprogramm), womit unerwünschte Nachrichten dauerhaft ausgesondert werden können. Kriterien können ein bestimmter Absender oder Server sein, oder auch ein unliebsames Thema.




Begriff:

Killer-App


Erklärung:


Killer-Application - Anwendungsprogramm mit durchschlagendem Erfolg


Der Begriff "Killer-Application" bezeichnet ein Anwendungsprogramm, das den Benutzer bewußt oder unbewußt dazu veranlaßt, das System, unter dem die Anwendung läuft, zu kaufen.


Ein klassisches Beispiel für eine Killer-Applikation ist Lotus 1-2-3, das erste populäre Programm zur Tabellenkalkulation, das mit seinem durchschlagenden Erfolg dazu beitrug, daß viele Unternehmen Personal-Computer auf Abteilungsebene einführten.


Der Begriff kann sich auf einen allgemeinen Anwendungstyp beziehen, den es vorher noch nicht gegeben hat, aber auch auf ein spezielles Produkt, mit dem ein neuer Anwendungstyp eingeführt wird, oder auf jede Anwendung, die großen Zuspruch genießt.


Kommen neue Computertypen wie beispielsweise HPC (Hand-Held-Personal-Computers) oder Palm-Tops (PDA) auf den Markt, so bieten die Hersteller bzw. beauftragte Software-Firmen entsprechende Anwendungen an, die potientielle Kunden motivieren sollen, den neuen Computer zu kaufen.





Begriff:

Kilobyte KB


Erklärung:


Kilobyte = 1.024 Bytes.




Begriff:

KK-Antrag


Erklärung:


Konnektivitäts-Koordination Antrag auf Domainwechsel


Ein KK-Antrag muss dann gestellt werden, wenn man mit einer Domain von einem Provider zu einem anderen umzieht, d. h. sie von einem anderen Provider hosten lässt oder eine Domain von einem anderen Inhaber übernimmt. Der Antrag teilt der Registrierungsstelle für Domains Änderungen in Bezug auf diese mit, im einzelnen entweder einen neue Admin-C (Domainbesitzer), Tech-C (Technischer Verwalter bzw. Provider) oder Zone-C (Konktakt für die Zuordnung des Domainnamens). Für .de-Domains sind die KK-Anträge bei der Denic, der deutschen Domain-Registrierungsstelle zu stellen.


Ausser dem Antragsteller, d.h. dem (ggf. neuen) Domaininhaber sind an dem KK-Prozess ausserdem der alte und neue Provider und ggf. der alte Domaininhaber beteiligt. Im Regelfall wird der KK-Antrag bei der Denic über den neuen Provider im Auftrag des (neuen) Besitzers gestellt. Der alte Provider wird über den Antrag informiert und muss entweder mit einer ACK (Acknowledged, zugestimmt) oder, beispielsweise wenn noch Zahlungen ausstehen, mit einem NACK (not acknowledged) reagieren.




Begriff:

Klammeraffe (@)


Erklärung:


Deutsche Bezeichnung für das Zeichen "@" (gesprochen "ätt")


"Klammeraffe" ist die deutsche Bezeichnung für das Zeichen "@" (gesprochen "ätt"). Es bedeutet "bei" oder "am Ort". Das @ ist Bestandteil jeder E-Mail-Adresse. Vor @ steht jeweils der Name oder die Kennung des Adressaten (z.B.: "mueller" oder "hostmaster"), die man als Postfachname ansehen kann. Nach @ steht der "Ort" (Computer, Host), auf dem dieses Postfach verwaltet wird.





Begriff:

Klanghart


Erklärung:


Qualitätseigenschaft eines hochwertigen Papiers, das sich durch besondere Härte und Steifigkeit auszeichnet und beim Knittern einen "Klang" verursacht.




Begriff:

Klarschriftleser-Papier


Erklärung:


Kommt in sogenannten Klarschriftlesegeräten zum Einsatz. Es wird wie alle Beleglesepapiere unter strengen Qualitätsnormen gefertigt.



Begriff:

Klassizistische Antiqua

Erklärung:

Merkmale:

1.

Die Serifen und Anstriche haben eine horizontal-rechteckige Form und sind ohne jegliche Rundungen an die Grundstriche angefügt.

2.

Die Gemeinen ragen nicht mehr über die Oberlänge hinaus, sondern schließen in gleicher Höhe wie die Versalien ab.

3.

Die Schriftachse ist bei Rundformen vertikal.

4.

Die Abstriche sind stark tropfenartig geformt.

5.

Der Unterschied zwischen Haar- und Grundstrich ist sehr stark ausgeprägt.

Die Klassizistische Antiqua hat ein kontrastreiches, präzises und sehr streng wirkendes Schriftbild. Die Buchstaben sind streng geometrisch konstruiert, und alle Anklänge an das Schreiben mit der Feder sind verschwunden.

Historische Beispiele:

- Bodoni
- Walbaum
- Didot


Begriff:

Klebeplakat


Erklärung:


Plakate, die im Nassklebeverfahren auf Flächen aufgebracht werden.






















Begriff:

Kleine Formelsammlung

Erklärung:



Begriff:

Klick


Erklärung:


Tastendruck auf die Maustaste - Klick auf eine Anzeige


Das Drücken (und Wiederloslassen) einer Maustaste, ohne die Maus dabei zu bewegen.


Mit einem Maus-Klick auf einen Link rufen Internet-Nutzer eine Web-Seite auf. In der Werbebranche wird der Begriff "Click" gleichgesetzt mit dem Aufruf einer Online-Anzeige (Ad), also mit "Klick auf eine Anzeige" (Ad-Click, Klickrate).



Begriff:

Klickrate


Erklärung:


Verhältnis der Mausklicks auf eine Anzeige auf einer Web-Seite zur Anzahl ihre Abrufe


Der Begriff Klickrate bezeichnet aus der Sicht Werbetreibender die Anzahl der Mausklicks auf eine Anzeige (Ad) in einer Web-Seite, relativ zur Häufigkeit der Aufrufe dieser Seite. So beträgt beispielsweise die Klickrate auf eine Seite mit einer Anzeige 10 Prozent, wenn einer von zehn Nutzern, die die Seite abgerufen haben, auch die Anzeige anklickt.




Begriff:

Klischee


Erklärung:


Druckplatte für den Hochdruck.

Man unterscheidet Strichklischees, z. B. fürFirmenlogos und Rasterklischees (Autotypien) für Bilder.




Begriff:

Knoten


Erklärung:


Verbindung zwischen Strängen eines (Daten-)Netzes


Engl.: node


Als Knoten bezeichnet man eine Verbindung zwischen zwei (oder mehr) Punkten in einem (Daten-)Netz; den Schnittpunkt mehrere Stränge. Im Bereich der Kommunikationstechnik bezeichnet man mit "Knoten" einen Vermittlungspunkt in einem Computer-Netz, zum Beispiel eine Bridge, ein Gateway, einen Proxy-Server, eine Firewall oder einen Router. Auch einen an ein lokales Netz (LAN) angeschlossenen PC oder ein mit einem Großrechner (Mainframe) verbundenes Terminal bezeichnet man zuweilen als Knoten.




Begriff:

Koaxialkabel


Erklärung:


Kabel-Typ mit hoher Bandbreite


Koaxialkabel (kurz auch "Koax" genannt) sind Kabel mit hoher Bandbreite. Sie werden zum Beispiel als Antennenkabel, in lokalen Computer-Netzen (LANs) und in Kabelfernsehnetzen verwendet und sind auch für die Videoübertragung geeignet.


Koaxialkabel bestehen aus zwei durch eine Isolationsschicht voneinander getrennten Leiterbahnen, wobei der eine Leiter konzentrisch um den anderen gelegt ist. Die Bezeichnung "koaxial" rührt daher, daß beide Leiter die gleiche Längsachse haben.


Für Zwecke wie zum Beispiel die Datenübertragung in LANs und Kabelfernsehen werden verschiedene Typen von Koaxialkabeln mit unterschiedlichem Widerstand und Impedanz hergestellt.


Koax bietet eine höhere Bandbreite und eine bessere Abschirmung gegen äußere Störungen als Twisted Pair-Kabel (verdrillte Zweiaderkabel).




Begriff:

Kohle-Papier


Erklärung:


Dünnes, reißfestes Papier. Für die Erstellung von Durchschriften ist es ein- oder beidseitig mit einer Farbschicht versehen. Je nach geforderter Durchschriftsintensität kann Kohlepapier unterschiedlich hart sein.




Begriff:

Kollergang


Erklärung:


Schweres Mahlwerk aus Granitsteinen, das Altpapier und Strohzellstoff zum Zwecke des Recycling zerkleinert und zerfasert.




Begriff:

Kolumne


Erklärung:


Mit Kolumne ist die Satzspalte einer Seite gemeint. Auch ein immer wieder erscheinende Artikelserie eines Autors wird Kolumne genannt.



Begriff:

Kolumnentitel


Erklärung:Separate Zeile ober- oder unterhalb des Textes einer Seite.

Begriff:

kompatibel


Erklärung:


Austauschbarkeit, Verträglichkeit


Kompatibilität ist ein Begriff, der sich sowohl auf Hardware als auch auf Software beziehen kann. Damit ist gemeint, dass zwei Systeme, Programme oder Hardwarekomponenten entweder in derselben Umgebung eingesetzt werden können, also gegeneinander austauschbar sind, oder miteinander kommunizieren können.


Zwei kompatible Rechner führen also dieselben Programme mit denselben Ergebnissen aus, zwei kompatible Peripheriegeräte lassen sich mit denselben Befehlen steuern und ein Rechner und ein Peripheriegerät sind zueinander kompatibel, wenn sie erfolgreich aneinander angeschlossen werden können.


Programme sind kompatibel, wenn sie dieselben Dateiformate verarbeiten. Ein Anwendungsprogramm ist zu einem Betriebssystem kompatibel, wenn es unter diesem läuft.


Eine Vielzahl von Kompatibilitätsstandards wurden nicht von vornherein festgelegt, sondern entstanden, indem ein bestimmtes Produkt eine marktbeherrschende Stellung erreichte, wie etwa die Architektur von IBM, die bewirkte, dass der gesamte PC-Markt von IBM-kompatiblen PC´s geprägt wurde.




Begriff:

Komplementärfarben

Erklärung:

Farbenpaar, das sich im Farbkreis gegenübersteht.






Begriff:

Komponente


Erklärung:


Bestandteil einer Anwendung oder einer größeren Struktur




In den Bereichen Informatik und Ingenieurwesen bezeichnet eine Komponente einen einzeln identifizierbaren Teil eines größeren Programms oder einer größeren Struktur. Eine Komponente besitzt eine bestimmte Funktion oder auch mehrere zusammenhängende Funktionen. In Programmierentwürfen wird ein "System" in Komponenten aufgeteilt, die ihrerseits aus Modulen bestehen. Der Begriff "Komponententest" bedeutet, daß alle Module, die zusammengehören und als Gruppe eine Komponente bilden, getestet werden, um sicherzustellen, daß sie miteinander harmonieren.



In der objektorientierten Programmierung und der verteilten Objekttechnologie ist eine Komponente ein wiederverwendbarer Programmbaustein. Dieser Baustein kann mit weiteren Komponenten im Computer bzw. innerhalb eines Netzwerks auch mit den Komponenten anderer Computer verknüpft werden. Gemeinsam bilden diese Komponenten eine Anwendung. Eine Komponente könnte zum Beispiel ein einzelner Schalter auf einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) sein, ein Rechenmodul zur Zinskalkulationen oder eine Schnittstelle zu einem Datenbankmanager. Komponenten können in einem Netz auf verschiedenen Servern liegen und miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig zu unterstützen. Eine Komponente läuft innerhalb eines Kontextes, Container genannt. Beispiele für Container sind unter anderem die einzelnen Seiten einer Web-Site, Web-Browser oder Textverarbeitungsprogramme.




Begriff:

Kompress


Erklärung:


Mit kompress wird der Umstand im Satz bezeichnet, wo der Zeilenabstand von Textzeilen so verringert wird, daß fast kein Zwischenraum mehr zwischen den einzelnen Zeilen verbleibt.




Begriff:

Kompression


Erklärung:


Englisch für Verdichtung.


Verringerung der Datenmenge mit oder ohne Reduzierung des Inhalts durch Anwendung speicherplatzsparender Algorithmen.


Begriff:

Konsultationsgrößen


Erklärung:


Hiermit sind Schriftgrößen bis 8 Punkt gemeint, die im Satz einer Seite hauptsächlich für Randbemerkungen (Marginalien) oder Fußnoten eingesetzt werden.




Begriff:

Kontraktproof


Erklärung:


Die einzige Möglichkeit Farben für den späteren Druck rechtssicher zu kommunizieren, besteht in der Erstellung eines Kontraktproofs.

Der Kontraktproof als rechtssicheres Verfahrenzur Kommunikation von Farben.




Begriff:

Kontrast


Erklärung:


Als Kontrast bezeichnet man die visuelle Unterscheidbarkeit verschiedener Flächen. Je höher der Kontrast ist, desto deutlicher erscheint der Unterschied zwischen Hell und Dunkel.




Begriff:

Konventioneller Druck


Erklärung:


Beim konventionellen Druck wird die Bebilderung (Imaging) extern vorgenommen, d.h. die Bilder werden außerhalb der Druckmaschine bearbeitet und in die richtige Form gebracht. Diese erstellte Druckform wird dann auf eine Druckplatte (Computer-to-Plate) oder auf einen Druckfilm (Computer to Film) gebracht, die dann abhängig von der jeweiligen Druckmaschine zum drucken integriert wird. Dieses Verfahren wird vor allem für den Offsetdruck verwendet. Es kommt allerdings auch beim Plattendruck zum Einsatz.




Begriff:

Kopfsteg


Erklärung:


heißt der Raum zwischen Satzspiegel und oberer Papierkante.




Begriff:

Kopier-Papier


Erklärung:


Eine umfangreiche Gruppe von Spezial- und Naturpapieren, die für die thermischen, elektrostatischen und mechanischen Anforderungen in Fotokopiergeräten, Sortern u.ä. besonders ausgerüstet sind (Fotokopier-Papier).




Begriff:

Korrekturfahne


Erklärung:


ist der Ausdruck für einen gesetzten, aber noch nicht umbrochenen Text, der von Autor, Lektor und Korrektor auf Fehler durchgesehen wird.




Begriff:

Korrekturzeichen


Erklärung:


sind genormte Zeichen (u.a. vorn im Duden "Rechtschreibung" zu finden), mit denen in der Korrekturfahne Fehler angemerkt und berichtigt werden.




Begriff:

Kraft-Papier


Erklärung:


Vorwiegend einseitig glattes, geripptes, zähes, reißfestes Papier aus Sulfatzellstoff. Für Verpackung und ähnliche Einsatzbereiche mit hoher mechanischer Beanspruchung.




Begriff:

Kreissatz


Erklärung:


Wenn die Schriftlinie nicht gerade sondern in Kreis- oder Bogenform verläuft, spricht man vom Kreissatz.




Begriff:

Krepp


Erklärung:


Die (noch) nasse Papierbahn wird durch Stauchung fein gefaltet. Für vielerlei Anwendungsbereiche, z.B. Hygienepapier, Gärtnerkrepp, Abdeckpapier für Klebestreifen.




Begriff:

Kreuzfalz


Erklärung:


ist eine Falzart. Weitere Beispiele wären Parallel-, Taschen-, Stauch- und Leporello(Zickzack)falz.




Begriff:

Kryptographie


Erklärung:


Die Wissenschaft der Verschlüsselung von Daten und deren Anwendung.




Begriff:

Kunstdruckpapiere (K)


Erklärung:


Für die detailgetreue Bildwiedergabe konzipiertes, edles Druckpapier. Mit hohem Weißgrad und mindestens 20 g/qm hochwertigem Strich je Seite, glänzend oder matt. Für Bilder mit feinstem Raster im Hoch- oder Flachdruck.




Begriff:

Kunststoff-Folie


Erklärung:


Wird durch Schmelzen, Gießen, Walzen, Ziehen und Recken von thermoplastischen Kunststoffen (Polymeren) gewonnen. Mit unterschiedlicher Härte, Dicke und besonders hohen Festigkeitseigenschaften.





Begriff:

Kupfertiefdruck-Papier


Erklärung:


Weiches, saugfähiges Papier herausragender Güte. Für den Druck von künstlerischen Arbeiten wie z.B. Kupferstichen und Radierungen.





Begriff:

kursiv


Erklärung:


Schriften haben meist mehr als nur den "normalen" Schriftschnitt zur Verfügung. Fast immer ist auch der kursive Schnitt verfügbar. Beim kursiven Schnitt sind die Buchstaben schräg gestellt.




Begriff:

Kurvendiagramm


Erklärung:


Als Kurvendiagramm bezeichnet man eine grafische Darstellung, bei dem die darzustellenden Werte als durch Kurvenzüge miteinander verbundene Punkte erscheinen.

 



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