Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Java


Erklärung:

Objektorientierte, plattformunabhängige Programmiersprache

Objektorientierte Programmiersprache für Web-Anwendungen.

Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die in Anlehnung an die Programmiersprache C++ entwickelt wurde. Java ist jedoch leichter anwendbar als diese. Mit Java lassen sich komplette Anwendungen erstellen, die sowohl auf einem einzigen Computer laufen als auch auf Netzwerk-Server und -Clients verteilt sein können. Java eignet sich auch zur Programmierung kleinerer Anwendungsmodule (Applets) als Elemente einzelner Web-Seiten. Java-Applets ermöglichen es dem Web-Nutzer, z.B. über Schaltflächen mit einer Seite zu interagieren.

Haupteigenschaften von Java:


Java wurde 1995 von Sun Microsystems eingeführt und eröffnete Nutzern ganz neue interaktive Möglichkeiten im Web. Die meisten führenden Entwickler von Betriebssystemen (wie IBM, Microsoft) bieten seither Java-Compiler als Teil ihrer Produktpalette an. Der AS/400e beispielsweise - ein IBM-Server mittlerer Größe - wird mit einer virtuellen Java-Maschine geliefert, die an sein Betriebssystem und seine Rechnerarchitektur genau angepaßt ist. Ebenso enthalten die Browser von Microsoft und Netscape integrierte JVM, so daß sie in HTML-Seiten eingebettete Applets ausführen können. Neben der virtuellen Maschine verfügt Java noch über einen Just-In-Time-Compiler. Dieser JIT-Compiler bereitet den Java-Bytecode auf der jeweiligen Plattform, auf der das Programm laufen soll, entsprechend vor, damit Java von der virtuellen Maschine schneller ausgeführt werden kann.

JavaScript sollte nicht mit Java verwechselt werden. JavaScript stammt ursprünglich von Netscape und wird auf einer höheren Stufe interpretiert. Die Skriptsprache ist zwar leichter zu erlernen als Java, aber nicht so gut übertragbar und erreicht auch nicht die Geschwindigkeit des Bytecode.

Java-Applets laufen auf fast jedem Betriebssystem, ohne recompiliert werden zu müssen. Außerdem gibt es für Java keine betriebssystemspezifischen Erweiterungen oder Varianten. Aus diesem Grund wird Java als die strategisch wertvollste Sprache angesehen, in der man Anwendungen für das Web entwickeln kann. (Dennoch kann JavaScript durchaus nützlich sein, wenn man sehr kleine Anwendungen erstellen möchte, die auf einem Web-Client oder -Server laufen sollen.)




Begriff:

Java-Applet


Erklärung:


Kleine Java-Applikation


"Applet" ist abgeleitet von engl. "application", dt.: Anwendung


Ein Java-Applet ist ein kleines Programm, das von einer Web-Seite aus gestartet und von einem Server heruntergeladen wird.


Der Programmcode wird erst auf dem Computer des Users beim Aufruf der Software Zeile für Zeile in Echtzeit übersetzt und ausgeführt.Java-Applets können von jedem Web-Browser ausgeführt werden, der in der Lage ist, den Java-Bytecode zu interpretieren und in Maschinensprache umzusetzen (z.B. Internet Explorer, Netscape Navigator). Java-Applets werden häufig verwendet, um Web-Seiten Multimedia-Effekte und Interaktivität hinzuzufügen (z.B. Animationen, Musik, Videos).


Die Voraussetzung für die Nutzung ist der etwa 45 Kilobyte Memory beanspruchende Java-Interpreter, der in den ebenfalls von Sun entwickelten Web-Browser HotJava integriert ist.





Begriff:

Java-Banner


Erklärung:

Methode für die Banner-Rotation

Java-Banner sind eine Methode für die Banner-Rotation. Das erneute Laden des Banners wird durch ein JavaApplet erzwungen. Diese Programme können sehr umfangreich sein und laufen nur auf einem Java-kompatiblen Browser. Sie erlauben eine Vielzahl von Varianten beim Abspielen der Anzeigen und eine erweiterte Interaktivität.




Begriff:

Java-Chip


Erklärung:


Mikrochip speziell für Java-Programme und -Applets


Von Sun Microsystems entwickelter Mikrochip zur optimierten Ausführung von Java-Programmen. Ein Computer mit einem solchen Chip ist in der Lage, Java-Programme und -Applets auszuführen und die Leistung dieser Anwendungen zu erhöhen.


Ein Java-Chip kann auch Anwendungen in kleinen elektronischen Geräten ausführen, wie zum Beispiel in elektronischen Organizern (PDA), Pagern und Mobiltelefonen, aber auch in Haushaltsgeräten.





Begriff:

JavaBeans


Erklärung:


Baustein für Java-Programme


JavaBeans ist eine von Sun Microsystems entwickelte objektorientierte Schnittstelle (API) für die Programmiersprache Java. JavaBeans sind Programmbausteine, die ähnlich wie Java-Applets Web-Seiten oder andere in Java geschriebene Anwendungen mit interaktiven Fähigkeiten ausstatten können. Eine typische JavaBeans-Anwendung könnte zum Beispiel ein Pop-Up-Fenster sein, in dem eine Datenbank oder eine Tabellenkalkulation bearbeitet werden kann, oder Schaltflächen auf einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI).


Der Unterschied zu einem Java-Applet besteht darin, daß ein JavaBean einen beliebig wiederverwendbaren Programmbaustein darstellt, der von anderen Programmen benutzt werden kann. Ein Java-Applet hingegen hat den Charakter eines kompletten Programmes und läßt sich nicht in andere Anwendungen integrieren. JavaBeans sollen durch ihre Modularität die Programmierung von Java-basierten grafischen Benutzeroberflächen (GUIs) erleichtern.


JavaBeans sind mit den ActiveX-Steuerelementen von Microsoft vergleichbar. Während ActiveX-Programme in fast jeder beliebigen Programmsprache entwickelt, aber nur unter Windows ausgeführt werden können, können JavaBeans nur in Java entwickelt, aber auf jedem Java-fähigen Rechner ausgeführt werden.


Sun Microsystems bezeichnet die einzelnen Komponenten als "(Kaffee-)Bohnen", um - wie mit der Kaffeesorte Java - beim Bild des Kaffees zu bleiben.




Begriff:

JavaScript


Erklärung:

Von Netscape entwickelte Skriptsprache

JavaScript ist eine Skriptsprache für das World Wide Web (WWW), die von der Firma Netscape entwickelt wurde und Web-Seiten mit interaktiven und dynamischen Elementen versehen kann.

JavaScript wurde in Anlehnung an, jedoch unabhängig von der Programmiersprache Java entwickelt. JavaScript ist frei verfügbar und kann ohne Lizenz von jedermann in Browser-Software implementiert werden. Während der Netscape Navigator JavaScript vollständig unterstützt, ist beim Internet Explorer von Microsoft nur eine abgespeckte und geringfügig modifizierte Version der Sprache, JSscript, implementiert worden.

JavaScript wird direkt in HTML-Seiten eingebunden und zwar mit dem HTML-Tag "script". Ein einfaches JavaScript-Beispiel, das den Satz 'Hello World!' im Browser-Fenster anzeigt, würde so aussehen:



Begriff:

JDBC


Erklärung:


Java Database Connectivity.Treiber, mit dem eine Datenbank eine Schnittstelle für Java- Programme oder Applets zur Verfügung stellt.




Begriff:

JINI


Erklärung:


Java Intelligent Network Infrastructure


Netzwerktechnik - basierend auf der plattformübergreifenden, betriebssystem-unabhängigen Programmiersprache Java.


JINI ist ein Verfahren, das die Java Virtual Machines (JVM) verschiedener technischer Geräte (Computer, Peripheriegeräte, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Mobiltelefone, Haustechnik) so miteinander verbindet, daß diese Geräte untereinander Daten austauschen können.


In Java lassen sich Programme schreiben, die von jedem mit einer Java Virtual Machine, einer Art Software-Übersetzer, ausgerüsteten Betriebssystem interpretiert und ausgeführt werden können.


Mit Hilfe von JINI können elektronische Geräte über das Internet-Protokoll (IP) zu einem einheitlichen Netz verbunden werden. Die JINI-fähigen Geräte melden dazu ihre technischen Eigenschaften bei einem "Lookup Service" genannten Zentralregister an. Anstelle eines starren Gerätetreibers wird dann ein kleines Java-Programm dynamisch geladen. Andere JINI-Geräte können dann direkt oder über einen PC auf das neu angemeldete Gerät zugreifen - und umgekehrt. Eine digitale Kamera findet mit JINI beispielsweise automatisch einen Farbdrucker, auf dem sie ihre Bilder ausdrucken kann. Da Java plattformunabhängig ist, ist es in einem JINI-Netz gleichgültig, unter welchem Betriebssystem die beteiligten elektronischen Geräte laufen. Probleme mit inkompatiblen Betriebssystemen und verschiedenen Treibern treten bei JINI also nicht mehr auf.


JINI ermöglicht auch das Distributed Computing. Alle an ein JINI-Netz angeschlossenen Computer können Rechenprozesse untereinander aufteilen. Mehrere PCs gemeinsam erreichen so die Rechenleistung eines Super-Computers. Die Software für solche Anwendungen gibt es bisher allerdings noch nicht.


Während bei JINI prinzipiell jedes angeschlossene Gerät die Steuerung des Netzwerks übernehmen kann, macht Microsofts Konkurrenz-Produkt "Universal Plug and Play" den Windows-PC zum Mittelpunkt des Netzes.




Begriff:

Joliet-Standard


Erklärung:


Da der ISO 9660 Standard sehr viele Einschränkungen hat, haben Microsoft und Apple ihre eigenen Erweiterungen für den Standard entwickelt. Die Vorteile dieser Erweiterungen können natürlich nur für die MS- und Apple- Produkte genutzt werden. Dieser Standard erlaubt Dateinamen mit einer Länge von 64 Zeichen in Unicode. Jede CD im Joliet-Format enthält zwei Dateisysteme: ein echtes ISO 9660 Dateisystem, um die Kompatibilität zu anderen Systemen zu gewährleisten, und ein Joliet-Dateisystem.




Begriff:

Joystick


Erklärung:


Steuerknüppel - Eingabegerät für Computerspiele


Von engl. joy, dt.: Freude und engl. stick, dt.: (Steuer-)Knüppel


Der Joystick gehört, wie die Maus, zu den Eingabegeräten. Mit seiner Hilfe kann zum Beispiel ein Cursor auf dem Bildschirm bewegt werden. Eingesetzt wird der Joystick hauptsächlich bei Spielen und Simulationen, aber auch von Körperbehinderten, deren Behinderung die Verwendung einer Maus nicht zuläßt, sowie im "Computer Aided Design" (CAD).


Es gibt analoge und digitale Joysticks. Mit den digitalen kann der Benutzer nur die Richtung bestimmen, in die er, zum Beispiel, ein Auto auf dem Bildschirm steuert. Mit einem analogen Joystick kann zusätzlich zur Bewegungsrichtung auch die Bewegungsintensität beeinflußt werden. Je stärker der Steuerhebel in die gewünschte Richtung gehalten wird, desto stärker reagiert zum Beispiel das Auto auf dem Bildschirm.


Den ersten Joystick entwickelte im Jahre 1972 die Firma Megafox für das Heimspielgerät "Odyssee". Er bestand aus einer kleine Box, die mit einem Startknopf sowie zwei Drehreglern an den Seiten ausgestattet war. Er diente zur besseren Steuerung eines virtuellen Tennisspiels. Heute bestehen Joysticks meist aus einem Steuerknüppel mit zwei Feuertasten.




Begriff:

JPEG-Komprimierung


Erklärung:




Begriff:

JPG / JPEG


Erklärung:


Joint Photographic Experts Group - Komprimierungsstandard für unbewegte Bilder


JPEG ist ein beliebter Komprimierungsstandard für unbewegte Bilder von der "Joint Photographic Experts Group". Das Prinzip der Kompression nach dem JPEG-Verfahren beruht unter anderem darauf, daß sehr ähnliche Farbwerte in dem zu komprimierenden Bild gleichgesetzt werden. Folgen in einem Bild zum Beispiel fünf Pixel mit den Farbwerten 244, 243, 243, 244 und 244 aufeinander, wird diese Sequenz nach der Kompression als 5x244 wiedergegeben. Je höher die Komprimierungsrate ist, um desto mehr Stufen dürfen die tatsächlichen Farbwerte des Bildes voneinander abweichen, um noch als gleich zu gelten. Komprimierungsraten von 10:1 bis 20:1 führen zu einem kaum wahrnehmbaren Daten- und damit Qualitätsverlust, wohingegen die verlustreiche Kompression im Verhältnis 100:1 eine sichtlich schlechtere Bildqualität zur Folge hat.


Die zu komprimierende Abbildung wird in ein Raster aus Quadraten zu je acht mal acht Pixeln aufgeteilt. Innerhalb eines solchen Quadrats werden alle ähnlichen Farbwerte gleichgesetzt. An den durchschnittlichen Farbwert des benachbarten Pixel-Quadrats wird der so gewonnene Farbwert aber nur dann angeglichen, wenn er damit auch tatsächlich übereinstimmt. Andernfalls kommt es zu einem Farbsprung von Quadrat zu Quadrat. Durch dieses Verfahren wird die Auflösung der Graphik zwar vergröbert, dieser Qualitätsverlust ist jedoch kaum wahrnehmbar.


JPEG-Graphiken haben eine Farbtiefe von bis zu 24 Bit; das entspricht 16,7 Millionen Farben. GIF-Graphiken haben demgegenüber nur bis zu 8 Bit Farbtiefe, also 256 Farben.


JPEG benutzt das "JPEG File Interchange Format" (JFIF). Die entsprechenden Datei-Erweiterungen sind ".jpg" oder ".jff" (siehe Datei-Endungen).


Anders als GIF kann eine JPEG-Datei nur eine Graphik enthalten; Animationen wie bei animated GIF sind daher bei JPEG nicht möglich.


Zur Komprimierung von bewegten Bildern (Videos) werden die JPEG-Varianten M-JPEG und MPEG verwendet.


Das JPEG-Dateiformat wurde 1991 von den internationalen Standardisierungsgremien ISO und ITU, zu denen die "Joint Photographic Experts Group" gehört, im ISO-Standard DIS 10918 genormt.


Die Firma C-Cube Microsystems hat einen JPEG-Chip entwickelt, der Bilder nahezu in Echtzeit ("on the fly") komprimieren kann.


JPEG++ ist eine Erweiterung von JPEG von der kalifornischen Firma "Storm Technology". Mit JPEG++ kann man ein Bild in verschiedene Flächen gliedern. Diese Aufteilung ermöglicht es, weniger wichtige Bild-Teile, zum Beispiel den Hintergrund, stärker (und damit verlustreicher) zu komprimieren als den Vordergrund.


JPEG ermöglicht es mit einem "progressives JPEG" genannten Verfahren, eine Bild-Datei so zu speichern, daß sie sich beim Laden nicht zeilenweise von oben nach unten aufbaut, sondern als Mosaik von immer kleiner werdenden Raster-Quadraten. Dadurch wird die Auflösung der Graphik während des Ladevorgangs allmählich immer feiner, das Bild entsprechend sukzessive immer schärfer. Schon zu Beginn des Ladevorgangs wird auf diese Weise die gesamte Graphik sichtbar, wenn auch zunächst in grober Rasterung. Im Internet ist progressives JPEG beliebt, weil der Betrachter der Web-Site schon früher etwas von der eingebundenen Graphik erkennen kann, als wenn diese sich zeilenweise aufbauen würde.





Begriff:

JSP


Erklärung:


Java Server Page


JSP ist eine Technologie, mittels derer Java-Servlets in HTML-Webseiten eingebunden werden können.


Dadurch lässt sich die Seite, die ein Webserver einem Browser übermittelt, bestimmen. Während der HTML-Code das Layout bestimmt, wird durch die Servlets beispielsweise festgelegt, welcher Text in bestimmten Textfeldern erscheint. Das kann das Ergebnis einer Datenbankabfrage sein, die über das Servlet gesteuert wurde.


JSP ist eine auf Java basierende Konkurrenz-Technologie von Sun zur Active Server Page (ASP) von Microsoft. Beide dienen zur Erstellung dynamischer Web-Seiten. Seiten, die auf JSP basieren, tragen im allgemeinen .jsp als Datei-Endung.






Begriff:

Jungfrau


Erklärung:


Mit Jungfrau bezeichnet der Fachmann eine fehlerfrei gesetzte Zeile, die nicht durch Korrekturzeichen des Korrektors verunstaltet wurde.





Begriff:

JVM


Erklärung:


Java Virtual Machine - Simulation eines Computers, in dem Java-Programme ablaufen


Als "Java Virtual Machine" (JVM) bezeichnet man die Umgebung, in der Java-Programme laufen. Die JVM simuliert einen Computer, in dem Java-Programme laufen können.


Java-Programme werden in Bytecode kompiliert, der plattformunabhängig ist, und nicht in Maschinencode für einen bestimmten Prozessor-Typ. Der Bytecode läuft auf jedem Gerät, das über eine virtuelle Java-Maschine verfügt. Für Java-Programme sind also keine je nach dem Betriebssystem des jeweiligen Gerätes verschiedenen Versionen erforderlich.


Die virtuelle Maschine (der Java-Interpreter) setzt den Bytecode in einen Code um, der von der jeweiligen Computerhardware verarbeitet werden kann, also in den für den jeweiligen Prozessor-Typ spezifischen Maschinencode.


Aktuelle Browser enthalten meist eine JVM, mit der sie Java-Applets ausführen können.


Es gibt zwei verschiedenen Arten von Java-Programmen; zum einen Applikationen, die lokal auf einem Rechner in einer JVM laufen, die unabhängig von einem Browser ist, und zum anderen Applets, die man über das Netz bezieht und die in der JVM des Browsers (oder in einem Applet viewer) ausgeführt werden. Ein Applet läuft in einer sogenannten Sandbox ("Sandkiste") ab und hat deswegen nur sehr beschränkte Zugriffsmöglichkeiten auf das übrige System, während ein Java-Programm wie jedes andere Programm auf den Rechner zugreifen kann, auf dem es läuft.


Im Unterschied zu sogenannten Just in Time-Compilern, die den Bytecode nur einmal in den jeweiligen Maschinencode übersetzen und diese Übersetzung dann speichern, übersetzt die JVM den Bytecode nach Bedarf stückweise in den Maschinencode und speichert diese Übersetzung nicht. Da die JVM für jeden Vorgang erneut die entsprechenden Sequenzen aus dem Bytecode in den Maschinencode übersetzen muß, dauert die Kompilation durch eine JVM länger als die durch einen Just in Time-Compiler, der auf fertige Übersetzungen zurückgreifen kann. Hat der JIT-Compiler den Bytecode einmal kompiliert, entfällt in Zukunft die Umsetzung von Byte- in Maschinencode. Das von einem JIT-Compiler übersetzte Programm läuft dann allerdings auch nur noch auf dem Prozessortyp, in dessen Maschinensprache es übertragen wurde; das kompilierte Java-Programm ist dann also nicht mehr portabel.

 



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