Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- I -


 

 


Begriff:

I18N


Erklärung:


Akronym für Internationalization (Internationalisierung)


I18N ist ein englisches Akronym für Internationalization (dt.: Internationalisierung). Mit Internationalization und Localization bezeichnet man Programmiertechniken, die es erlauben, eine Benutzerschnittstelle eines Programms an verschiedene Sprachen, lokale Konventionen und kulturelle Eigenheiten anzupassen. Ziel dieser Techniken ist es, daß der Benutzer eines Systems, sei es einer Maschine, eines Betriebssystems oder einer Web-Applikation, zumindest zwischen mehreren Sprachen der Benutzerführung selbst auswählen kann. Die einfachste Form der Internationalisierung ist deshalb die Übersetzung von Texten in mehrere Sprachen und die Darstellung dieser Sprachen in den richtigen Character Sets. Dazu gehört auch die richtige Schreibrichtung (z.B. von rechts nach links), die richtige Darstellung von Zahlen (z.B. Dezimalpunkt), Datum und Währung.


Wie von der Werbung her bekannt ist, sprechen Benutzer in verschiedenen Kulturen auch sehr unterschiedlich auf optische Merkmale an. Eine erfolgreiche Internationalisierung muß deshalb dem Benutzer auch die Wahl zwischen verschiedenen Layoutvarianten (z.B. Menü links, rechts oder oben; Farbgebung, etc.), und unterschiedlichen Sets von Icons (klassisches Beispiel: die Darstellung eines Postkastens in einem Mail-Reader-Programm) ermöglichen.


Für das World Wide Web sind die wichtigsten Grundsätze für eine erfolgreiche Internationalisierung im RFC 2070 zusammengefaßt.




Begriff:

IAB


Erklärung:


"Internet Architecture Board"


"Internet Architecture Board", früher auch "Internet Activities Board" genannt.


Abteilung der Internet Society (ISOC).


Zusammenschluß von Wissenschaftlern und Programmierern, die sich der technisch-organisatorischen Entwicklung des Internet widmen.


Beschlüsse der einzelnen Gruppen des IAB werden als RFC-Dokumente ("Request For Comments") veröffentlicht; sie haben lediglich Empfehlungscharakter.


Wichtige Gremien des IAB sind die "Internet Engineering Task Force" (IETF) und die "Internet Research Task Force" (IRTF).




Begriff:

ICANN


Erklärung:

Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

ICANN ist eine private Organisation mit Sitz in Marina del Rey, Kalifornien, die von der US-Regierung für die Erfüllung bestimmter zentraler Verwaltungsaufgaben im Internet ausgesucht wurde:


ICANN hat drei Unterorganisationen (Supporting Organizations), die sich jeweils mit einer dieser Aufgaben beschäftigt:


Das ICANN-Direktorium wird von den drei Unterorganisationen sowie von den Internetnutzern, die sich dafür registriert haben, gewählt. Zu den Entscheidungen, die ICANN trifft, gehört die Einrichtung neuer Top-Level-Domains. Bislang liegt die Kontrolle des Rootserver A, in dem die Top-Level-Domains eingerichtet werden, jedoch nicht bei ICANN, sondern beim US-Handelsministerium.




Begriff:

ICC - International Color Committee


Erklärung:


Jedes Gerät, das am Produktionsprozess beim Farbdruck beteiligt istbenötigt ein Farbprofil. Verbreitet ist das ICC-System. Viele Grafikprogrammearbeiten mit ICC und für viele Geräte gibt es ICC-Profile.





Begriff:

ICC Profile


Erklärung:


Ein ICC Profil beschreibt den momentanen farblichen Zustand eines Gerätes oder einer Maschine. Zum Beispiel Druckmaschine, Fotobelichter, Proofdrucker, Digitalkamera, Laserbelichter, Scanner, Monitor usw.Bei der Profilerstellung ist darauf zu achten, dass die Maschine oder das Gerät linearisiert ist. In diesen Zustand muss die Maschine oder das Gerät auch wieder gebracht werden können, wenn das Profil später zur Anwendung kommt.Beispiel - Aufbereitung eines Bildes für Druck oder für ein Fotolabor:RGB Bilddateien werden mit dem Profil versehen, das für eine bestimmte Maschine und für ein bestimmtes Papier erstellt wurde. Das gedruckte oder belichtete Bildergebnis muss von der Anmutung dem Softproof entsprechen.Ein anderes Papier oder eine andere Maschine benötigt auch ein anderes Profil.Der konsequente Einsatz der ICC Technologie sorgt für Produktionssicherheit über die Betriebsgrenzen hinaus. Die fehlerfreie Nutzung dieser Technologie ist jedoch erst ab Photoshop 6.0 möglich.



Begriff:

Icon


Erklärung:


Grafische Darstellung beispielsweise für eine Datei, ein Programm, einen Ordner oder eine Festplatte. Diese Symbole können meist vom Benutzer angepaßt werden, um seine Arbeitsoberfläche individuell zu gestalten. Bei gespeicherten Bilddateien stellt das Icon oft eine Miniatur des eigentlichen Inhalts dar.




Begriff:

ID


Erklärung:


Identifizierungsnummer


Abkürzung von engl. "Identification", dt.: Identifizierung(snummer), (Personen-)Kennzahl.


Die User-ID identifiziert einen bestimmten Computer-Benutzer.


Als ID bezeichnet man auch die laufende Nummer eines Datensatzes in einer Datenbank.





Begriff:

IEEE


Erklärung:


Institute of Electrical and Electronics Engineers


Das "Institute of Electrical and Electronics Engineers; Inc." (gespr. Eye-triple-E) ist das Institut der amerikanischen Vereinigung der Elektro- und Elektronik-Ingenieure. Die IEEE erarbeitet unter anderem technische Standards und Empfehlungen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung (EDV).





Begriff:

IETF


Erklärung:


Internet Engineering Task Force - ein Gremium des Internet Architecture Board


Die "Internet Engineering Task Force" ist ein Gremium des Internet Architecture Board (IAB) zur Umsetzung technischer Standards. Die IETF definiert und beschließt neue Internet-Protokolle und Änderungen der aktuellen Standards.





Begriff:

Illustrations-Papier


Erklärung:


Ungestrichenes, meist holzhaltiges, hochsatiniertes Druckpapier (50 - 80 g/qm). Für die Bildwiedergabe (auch fein gerastert) im Buchdruck. Auch für Tiefdruck.





Begriff:

IMAP


Erklärung:


Internet Message Access Protocol


Das "Internet Message Access Protocol" ist ein Internet-Protokoll zum Zugriff auf zentrale Mail-Server, die E-Mail für andere Rechner bereithalten - zum Beispiel für solche mit SLIP-Verbindung.


IMAP ermöglicht die Bearbeitung bzw. Manipulation von E-Mails auf einem Mail-Server, da sie nicht -wie bei POP3 der Fall- nach dem Herunterladen vom Server gelöscht werden. Nutzer können daher über IMAP von verschiedenen Rechnern aus auf ihre E-Mails zugreifen, auch auf solche, die bereits abgerufen wurden.


IMAP wurde bereits in den 80er Jahren entwickelt und eignet sich vor allem für Netz-PCs, die über keine eigene Festplatte zum Herunterladen der Mails verfügen. Die derzeitige Version IMAP4 ist u.a. in den RFCs 2060 und 2061 festgelegt.





Begriff:

Imitiertes Bütten


Erklärung:


Papier, das auf Langsieb-Maschinen gefertigt wird und meist mit einer Egoutteur-Rippung versehen ist (im Gegensatz zum handgeschöpften Bütten und Rundsieb-Bütten).





Begriff:

Implementierung


Erklärung:


Ergänzen von Funktionen


Unter Impementierung oder Implementation versteht man das Hinzufügen von Funktionen, Software, Hardware usw. in eine schon vorhandene Anwedung, ein Programm oder einen Computer.


Eine Imlementation für ein Programm oder eine eine andere Anwendung ist also so eine Art Erweiterung, durch die man neue Funktionen ergänzen kann.


Die Umsetzung eines Problems bzw. dessen Lösung in eine Programmiersprache wird ebenfalls als Implementierung bezeichnet.




Begriff:

Impressum


Erklärung:


Ist ein Erscheinungsvermerk. Es enthält Angaben über Verleger, Drucker etc.


Wird auch im Internet verwendet, um auf die Macher der Seite hinzuweisen.





Begriff:

Imprimatur


Erklärung:


Erteilung der Druckerlaubnis oder Druckfreigabe.





Begriff:

IMT 2000


Erklärung:


International Mobile Telecommunications in the Year 2000


dt.: Internationale Mobilkommunikation im Jahr 2000


Ein verschiedene Netze und Dienste integrierendes Mobiltelefon-System, das mehrere Funkschnittstellen definiert.


Da IMT 2000 mehrere nationale und regionale Mobilfunk-Standards (Paging, kabellose Telefone, Mobil-Telefone, kabellose Datenübertragung, Satelliten-Telefone) der "zweiten Generation" miteinander vereinbar machen soll, wird IMT-2000 auch als System der "dritten Generation" bezeichnet, das die verschiedenen Systeme der "zweiten Generation" vereinheitlicht und untereinander kompatibel macht.


Bis 1994 wurde IMT 2000 noch als "Future Public Land Mobile Telecommunication System" (FPLMTS) bezeichnet.




Begriff:

IN


Erklärung:


Individual Network e.V. - Verein für privaten Internet-Zugang


Das "Individual Network e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, der sich ausschließlich für Zugänge von Privatpersonen zum Internet einsetzt. Das IN ist ein Dachverband von mehr als 50 kleinen (privaten) Netzen. Der Verein hat mit allen großen deutschen Providern Verträge abgeschlossen.




Begriff:

Index


Erklärung:


Tiefstehendes Zeichen.




Begriff:

Indikator-Papier


Erklärung:


Mit verschiedenen Indikatoren (z.B. Lackmus) getränktes Reagenzpapier, das sich nach dem Eintauchen in die zu prüfende Flüssigkeit verfärbt. Anhand einer Farbskala kann der pH-Wert (Wasserstoffionen-Konzentration) abgelesen werden.




Begriff:

Indizierung


Erklärung:


Erstellung einer Indextabelle zu einer Datei


Indizierung nennt man die Erstellung eines Indextabelle zu einer oder mehreren Dateien oder allgemein die Kennzeichnung von Daten bzw. Datensätzen nach bestimmten Kriterien. Der Index erfasst jeden Datensatz mittels eines Schlüssels und gibt seine Adresse an.


Dadurch können die Daten einer Datei einfacher und schneller bearbeitet werden, da auf einzelnde Datensätze direkt über die Indextabelle zugegriffen werden kann, nur diese muss in den Arbeitsspeicher geladen werden, aus ihr ergibt sich die Adresse des jeweiligen Datensatzes.


Auch Suchmaschinen indizieren: Sie erstellen ein Verzeichnis, wo welches Wort auftaucht, erstellen also einen Index von Webseiten.


Indizierungen dienen also der einfacheren Bearbeitung von Dateien oder für Suchsysteme.





Begriff:

inetd


Erklärung:


Server-Prozess (Dämon) bei UNIX-Systemen und Derivaten


inetd (engl. "internet daemon") ist ein Server-Prozeß, der im Hintergrund läuft und auf Anfrage von Client-Programmen bestimmte Internet-Dienste wie telnet oder ftp startet. Dies dient dazu, diejenigen Dienste, die nicht dauerhaft beansprucht werden, nur nach Bedarf starten zu lassen, um System-Ressourcen zu schonen.


inetd verwendet die Konfigurationsdatei /etc/inetd.conf um zu bestimmen, welche Dienste mit welchen Einstellungen gestartet werden können.


Bei manchen Systemen, u.a. bei vielen Linux-Distributionen, wird inetd so voreingestellt, dass diverse "klassische" Netzwerk-Dienste wie telnet, FTP-Server oder der fingerd-Informationsdienst automatisch gestartet werden. Bei einem Rechner, der dauerhaft mit dem Internet verbunden ist, stellen solche Dienste jedoch ein Sicherheitsrisiko dar. Wird der Server nicht von Experten konfiguriert, bietet sich eine einladende Angriffsflächen für Hacker. Zum einen ist in einem schwach abgesichterten System das Vorhandensein solcher Dienste leicht überprüfbar. Zum anderen gelten viele der von inetd gestarteten Programme als vergleichsweise fehleranfällig und unsicher, vor allem wenn sie nicht korrekt konfiguriert und regelmässig akualisiert werden.


Um nicht benötigte Dienste auszuschalten, reicht es, die betreffende Zeile in /etc/inetd.conf mit einer Raute (#) auszukommentieren und entweder inetd neuzustarten (hierzu liefert die jeweilige Systemdokumentation mehr Hinweise) oder mit dem Befehl "killall -HUP inetd" die Konfigurationsdatei neu einlesen zu lassen.


Begriff:

Information Highway


Erklärung:


Englisch für Datenautobahn.




Begriff:

Infoseek


Erklärung:


Großer Suchkatalog, sowohl für das World Wide Web als auch für Newsgroups und Firmenadressen.




Begriff:

Ingres-Papier


Erklärung:


Rundsieb-Büttenpapier, häufig farbig, mit charakteristisch rauher Oberfläche und meist vierseitigem, "echtem" Büttenrand. Benannt nach dem französischen Maler Ingres (1780 - 1867). Für Einband, Überzug, Druckgrafik und Aquarell, Kohle- und Kreidezeichnungen.




Begriff:

Initial


Erklärung:


Anfangsbuchstabe am Beginn eines Absatzes, größer als die Grundschrift und oft verziert




Begriff:

Initiale


Erklärung:


Die Initiale ist ein Gestaltungselement für Texte eines Absatzes, wo der Anfangsbuchstabe des ersten Wortes besonders hervorgehoben wird. Genauso wie die Mönche im Mittelalter die Anfangsbuchstaben zu Schmuckzwecken kunstvoll verziert haben, nutzen wir heute ebenfalls Initialbuchstaben als Schmuckelement. Ein Initial erstreckt sich größenmäßig oft über mehrere Zeilen und hat eine mehrfach größere Breite gegenüber der Zeichen des restlichen Absatzes.


Begriff:

Inkjet-Papier


Erklärung:


Oberflächenveredeltes Papier für ein berührungsloses Druckverfahren, bei dem das Druckbild durch winzige Tintentröpfchen entsteht, die computergesteuert auf das Papier "gespritzt" werden.




Begriff:

Inkjetdruck


Erklärung:

Das Inkjet-Druckverfahren, welches vom Druckvorgang her betrachtet dem Matrixsystem des Nadeldruckers gleicht, erzeugt das Druckprodukt mittels Tinte, welche durch feine Düsen auf das Papier gespritzt wird. Dabei unterscheidet man zwischen dem Continuous-Drop-Verfahren und dem Drop-on-Demand-Verfahren. Der klare Vorteil gegenüber Nadeldruckern besteht in der sehr geringen Geräuschproduktion. Allerdings ist es von Nöten, hierbei sehr viel Wert auf die Papierwahl zu legen. Denn es kann zu erheblichen Auswirkungen auf das Schriftbild kommen, falls das Papier zu grob oder zu rau ist (Löschpapiereffekt). Auch zu glattes Papier hindert an einem perfekten Druckerzeugnis, da die Tinte nicht schnell genug trocknen kann und somit Verwischungen die Folge sein können. Als Lösung wird ein holzfreies Kopierpapier vorgeschlagen.

Vorteile:
•Geringe Geräuschproduktion
•Geschwindigkeit
•Foliendruck möglich

Nachteile:
•Kein Durchschlag
•Zum Teil spezielles Papier notwendig

Maßgebend für die Druckqualität ist die Düsenanzahl, welche üblicherweise zwischen 9-128 Stück liegt, damit ist eine Auflösung von bis zu 1.440dpi (je nach Drucker-Technologie) möglich. Will man nun farbig drucken, braucht man natürlich mehrere Düsenreihen nebeneinander, welche mit den unterschiedlichen Farben gefüllt sind. Eine Realisierung von bis zu acht Grundfarben ist damit kein Problem, wobei im Normalfall Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz verwendet werden. Rasterung und Übereinanderdruck machen mehrere tausend Farbnuancen möglich.

Continuous-Drop
Kennzeichnend für die Arbeitsweise ist ein kontinuierlicher Tintenstrahl, welcher beim s/w-Druck aus einer und beim Farbdruck aus vier Düsen mit einem Druck von bis zu 30bar austritt. Dieser wird dann mittels eines piezoelektrischen Wandlers, welcher einen hochfrequenten Wechseldruck erzeugt, in einzelne Tröpfchen (Durchmesser: 20µm) zerlegt.

Ein solcher Drucker ist somit in der Lage, innerhalb von 150 Sekunden eine ganze DIN A4 Seite schwarz einzufärben. Natürlich ist das meist nicht gewollt, denn in der Praxis will man einzelne Zeichen drucken, dazu ist es erforderlich, den Großteil der Tröpfchen abzufangen. Das umfasst für gewöhnlich zwischen 95 und 98%. Möglich macht man dies, indem man die Tröpfchen elektrisch auflädt, in diesem Zustand kann man sie dann innerhalb eines elektrischen Feldes entsprechend ablenken.

Es werden drei Verfahren unterschieden:

Analogverfahren: unterschiedlich starke Aufladung der Tröpfchen nach Austritt aus der Düse

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unterschiedlich starke Ablenkung im Feld zwischen den Ablenkelektroden

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veränderte Flugbahn veranlasst, dass nur Pixel im erreichbaren Bereich gedruckt werden

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nicht benötigte Tropfen werden nicht aufgeladen, fliegen geradlinig weiter und werden somit von der Auffangrinne abgefangen, die die Tinte wieder zurück in den Vorratsbehälter leitet.

Elektrostatisches Verfahren: zusätzliches Anlegen einer Gleichspannung zwischen Düsenöffnung mit Tintentropfen und vorgesetzter, gelochter Elektrode

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kontinuierlicher Strahl besteht aus langsam fliegenden Tropfen

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geladene Tropfen lassen sich nun ähnlich dem Kathodenstrahl einer Bildröhre ablenken.

Binärverfahren: Ablenkung lässt sich einfacher steuern

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Tropfen müssen nicht aufgeladen werden

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zur korrekten Positionierung, muss Düse horizontal und vertikal bewegt werden können

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Tröpfchen, die nicht benötigt werden, werden aufgeladen und somit in die Auffangrinne abgeleitet.

Vorteile:
•Gute Druckqualität (1.200dpi)
•Sehr hohe Farbauflösung (echt Halbtöne)

Nutzungsgebiete:
•Textilbranche
•Herstellung von Landkarten

Drop-On-Demand
Das Drop-on-Demand-Verfahren kennzeichnen sich dadurch, das die Tinte erst auf Anforderung aus der Düse geschossen wird. Um die Tinte auf das Papier zu bringen, gibt es zwei Möglichkeiten: das thermische und das Piezo-elektrische Verfahren.

Bubble-Jet-Technologie
Beim Bubble-Jet-Prinzip wird die Tinte, die sich im Druckkopf befindet, kurz vor der Öffnung der Düse explosionsartig durch einen elektrischen Impuls auf über 300 Grad erhitzt. Die Tinte verdampft, eine Gasblase entsteht, und die Tinte, die sich vor der Gasblase befindet, wird durch die Düse herausgeschossen. Wird das Aufheizen gestoppt, bildet sich die Gasblase zurück, Unterdruck entsteht, und neue Tinte wird angesaugt.

Vorteile:

Preiswertestes Inkjet-Verfahren

Nachteile:

Geringe Geschwindigkeit (Gasbläschen müssen erst entweichen, bevor Neue gebildet werden)

Größe der Tropfen lässt sich nicht zuverlässig steuern

Piezo-Technologie
Beim piezoelektrischen Verfahren dehnt sich das Piezo-Multilayerelement durch Anlegen von Spannung in der Länge aus und drückt gegen eine Membran. Dieser Druck bewirkt eine Volumenveränderung, die die Tinte aus der Düse herausfeuert. Nach nur 5 Mikrosekunden hat sich der Multilayer aufgrund der hohen Eigenelastizität bereits auf die ursprüngliche Länge zurückgezogen. Die Piezo-Köpfe sind verschleißfrei, womit nur die Tintenpatronen nachgefüllt werden müssen.

Vorteile:
•Steuerung der Größe der Tropfen möglich
•Relativ hohes Auflösungsvermögen (1.440dpi)
•Druckkopf verschleißfrei

Fotodruck mit Inkjet
Fotodrucker verwenden spezielle Fototinte. Diese unterscheidet sich von der bei Texten und Grafiken üblichen Tinte dadurch, dass sie auch oder nur in verdünnter Form vorhanden ist. Mit verdünnter Tinte lassen sich besser zarte Farben wie beispielsweise Hauttöne darstellen. Für die kräftigen Farben werden die gängigen intensiven Farben (Cyan, Magenta und Gelb) verwendet oder die verdünnte Tinte wird mehrmals übereinander gesetzt.

Sollen mit den intensiven Farben helle Töne erzielt werden, sind zwischen den Farbpunkten durch das Weiß der Papiers entsteht. Dadurch wird das Raster jedoch gröber und die Detailgenauigkeit verringert sich. Tintenstrahler erreichen inzwischen eine sehr hohe Qualität, die Ausdrucke sind allerdings nur bedingt wasser- und kratzfest und können mit der Zeit ausbleichen. Sie sind universell einsetzbar, jedoch erhält man Fotoqualität nur mit teurem Fotopapier.




Begriff:

Interface


Erklärung:


Englisch für Schnittstelle.


1. Schnittstelle für den Anschluss von Peripheriegeräten des Computers.

2. Schnittstelle zwischen Protokollen, Programmen usw.


Sowohl Stecker und Steckdosen, die Hardware untereinander verbinden (Computer mit Peripheriegeräten), als auch die Bedienungselemente eines Geräts (Knöpfe, Tastatur, Maus), also die Schnittstelle zum Benutzer.


Bei Computern betrifft dies außerdem die Gestaltung dessen, was der User auf dem Monitor sieht, da hierüber die Bedienung erfolgt. Bei Verwendung von Piktogrammen (Icons), Dialogfenstern und zeichnerisch dargestellten Bedienungsknöpfen spricht man auch von grafischer Benutzerschnittstelle, Graphical User Interface, kurz GUI.





Begriff:

Internet


Erklärung:

Interconnected Networks - weltumspannendes Computernetz

dt.: miteinander verbundene Netze

  1. Allgemein ist das Internet ein Netzwerk, das nicht aus einzelnen Rechnern, sondern aus Netzwerken besteht. In englischen Texten wird ein "Internet" in diesem allgemeinen Sinne in Kleinbuchstaben geschrieben, um es vom Internet wie unter Punkt 2 beschrieben zu unterscheiden.

  2. Ein weltweites Rechnernetz, bestehend aus rund 30 Millionen Rechnern, mit Diensten wie E-Mail, Diskussionsgruppen (Newsgroups), Chats (IRC), Dateiarchive (FTP). Seine große Bekanntheit verdankt das Internet jedoch dem WWW.

  3. Das Internet besteht aus einer Reihe großer internationaler und nationaler Netze sowie zahllosen regionalen und lokalen Netzen. Alle Unternetze des Internet benutzen ein einheitliches Adressierungsschema sowie die TCP/IP-Protokolle. All diese Rechnernetze und Einzelrechner sind miteinander verbunden, um den Datenaustausch zu ermöglichen. Das Internet selbst hat keinen Besitzer. Nur die einzelnen Datenleitungen, die die Internet-Rechner miteinander verbinden, gehören Telekommunikationsfirmen oder -behörden. Die für das Internet geltenden Standards und Verfahren werden nicht von einer zentralen Stelle festgelegt, sondern von technisch versierten Internet-Nutzern in Diskussionen erarbeitet. Technische Verfahren, auf die man sich verständigt hat, werden von der amerikanischen Internet-Society (ISOC) in den sogenannten RFC-Dokumenten festgelegt.


Das Redundanz-Prinzip des Internet

Die Geschichte des Internet begann in den sechziger Jahren in den USA. Zunächst suchte man zu primär militärischen Zwecken ein dezentrales Informationsnetzwerk, das auch bei einem Ausfall großer Teile als Ganzes noch funktionsfähig bleiben sollte. Aber nicht nur das Militär, sondern auch die Wissenschaft hatte ein starkes Interesse an einem solchen Netzwerk. Aufbauend auf einem vorhandenen "Mininetz" wurde das ARPAnet entwickelt. Weil viele unterschiedliche Rechner an diesem Netz angeschlossen waren, wurde 1973 ein speziell für das ARPAnet entwickeltes Protokoll zur Datenübertragung eingeführt: TCP/IP. Über das Netzwerk können seitdem Dateien unterschiedlichster Art, wie Bilder, Software, Textnachrichten, standardisiert übermittelt werden. Sie werden zu diesem Zweck in kleine Informationseinheiten, auch "packets" genannt, zerteilt.



Diese "packets" bestehen aus der Information an sich und einer Adreßinformation, die ihnen erlaubt, ihr Bestimmungsziel selbständig zu erreichen, an dem sie dann wieder zur ursprünglichen Gesamtinformation zusammengefügt werden. Man wählte dieses Verfahren, damit die Datenpakete eigenständig den günstigsten Weg durch das Internet finden können. Dadurch lassen sich "Stau" und Leitungsunterbrechungen vermeiden. Selbst wenn ein Paket verloren geht, fällt dies spätes empfangenden Computer auf, der es dann einfach vom sendenden Computer erneut anfordert.




Begriff:

Internet 2


Erklärung:


Hochgeschwindigkeitsnetz das mehrere Tausend Mal schneller ist als das Internet. Anfang 1999 haben 37 Universitäten, Forschungseinrichtungen und High- Tech-Unternehmen in den USA das Internet-2 in Betrieb genommen, zunächst allerdings nur zu Forschungszwecken.




Begriff:

Internet by call


Erklärung:


Bezeichnung für Internetzugänge, bei denen sich der Kunde fallweise durch Vorwahl einer fünfstelligen Kennziffer für einen Provider entscheidet.




Begriff:

Internet-Adresse


Erklärung:


Die von TCP/IP verwendete IP-Adresse.Die meisten Leute verwechseln diesen Begriff mit einer URL.



Begriff:

Internet-Emissionen


Erklärung:


Aktien-Neuemissionen, die über das Internet angeboten und gezeichnet werden


Unter Internet-Emissionen versteht man das Inverkehrbringen von Wertpapieren über das Internet, d.h. Zeichnung und Zuteilung erfolgen online. Bei den ausgegebenen Wertpapieren handelt es sich i.d.R. um Neuemissionen, welche beim Börsengang eines Unternehmens ausgegeben werden und oftmals für den Neuen Markt bestimmt sind, die Computer, Internet- und HighTech-Börse an der Frankfurter Börse.


Anbieter von Internet-Emissionen sind inzwischen neben den sog. virtuellen Emissionshäusern (z.B.VEM oder net.Ipo) auch die großen Geschäftsbanken (z.B. Deutsche Bank, Dresdner Bank, und Commerzbank).


Bei ersteren braucht der Kunde nicht Innhaber eines Giro- oder Depotkontos sein, was zur Folge hat, dass jeder Anleger dort (nach Registrierung) zeichnen kann und bei der Zuteilung berücksichitgt wird.


Der Begriff des "Online Brokerage" ( Bestandteil der Online- Banking) ist nicht identisch mit Internet- Emissionen. Vielmehr meint er ganz allgemein den Aktienhandel per Internet und damit auch die Zeichnung von Internet- Emissionen. Diese Art von Geschäften gehören mit zum Electronic Commerce, in Bereich Consumer to Business.


Der in diesem Zusammenhang häufig verwendete Begriff IPO steht für Initial Public Offering, also der Ersteinführung eines Unternehmens an der Börse.




Begriff:

Internet-Telefonie


Erklärung:

Telefonverbindungen (Sprachübertragung) über das Internet

Internet-Telefonie ist die Bezeichnung für unterschiedliche Verfahren, Telefonverbindungen anstatt über das öffentliche Telefonnetz über das Internet herzustellen. Teilnehmer müssen dabei per Computer und Modem mit dem Internet verbunden sein und benötigen eine spezielle Software-Ausstattung. Viele Internet-Telefonie-Programme bieten neben herkömmlichen Telefongesprächen mit zwei Teilnehmern auch Optionen wie Voice-Mail, Audio- und Videokonferenzen und Datenaustausch zwischen den Teilnehmern an.

Die vier Möglichkeiten für Internet-Telefonie:


Das Telefonieren über das Internet ist in aller Regel erheblich preisgünstiger als das über das herkömmliche Telefonnetz. Die Klangqualität ist jedoch deutlich schlechter. Aufgrund der Tatsache, daß Audio-Daten über das Internet in einzelnen, sich unabhängig voneinander bewegenden Datenpaketen verschickt werden (Paketvermittlung), während sie im Telefonnetz einen kontinuierlichen Datenstrom vom Sender zum Empfänger bilden (Leitungsvermittlung), hat die Internet-Telefonie zudem eine erheblich höhere Fehlerrate als die herkömmliche Telefonie.



Begriff:

Interpolation


Erklärung:


Berechnung eines Wertes durch benachbarte Werte


Interpolation nennt man Verfahren bzw. Algorithmen, die Werte aus benachbarten Werten berechen. Damit können einzelne, fehlende Werte auf einem Speichermedium oder bei der Datenübertragung ersetzt werden.


Im der Computergrafik werden durch Interpolationen Zwischenstufen von Farb- und Helligkeitswerten erzeugt Dithering. Dabei werden zusätzliche Datenwerte bzw. Pixel eingefügt, deren Helligkeit oder Farbwert sich aus den benachbarten Pixeln ergibt. So können beispielsweise bei einem Scan mittels Interpolation zusätzliche, gar nicht gescannte Pixel eingefügt werden, um ein dichteres, abgestufteres Bild zu ergeben. Andere Einsatzmöglichkeiten sind Antialiasing oder Digitalzooms. Allerdings tritt bei diesem Verfahren immer ein Schärfeverlust auf.




Begriff:

Interpreter


Erklärung:


Ausführungsprogramm für ein in Programmiersprache geschriebenes Programm


Ein Interpreter führt ein in einer Programmiersprache geschriebenes Programm aus. Er muß das Programm jedesmal neu interpretieren, um es ausführen zu können. Die "Übersetzung" wird also nicht gespeichert.


Im Unterschied dazu übersetzt (kompiliert) ein Compiler ein in einer Programmiersprache geschriebenes Programm dauerhaft in Maschinencode. Die Kompilation ist ein einmaliger Vorgang, muß also nicht für jeden Durchlauf des Programms erneut vorgenommen werden, weil die "Übersetzung" gespeichert wird.


Die meisten gängigen Programmiersprachen können entweder kompiliert oder interpretiert werden. Welche Methode der Ausführung bevorzugt wird, hängt von dem Zweck des Programmes ab. Benutzer-Anwendungen werden fast immer kompiliert. Kurze Programme zur Ausführung von leichten, oft-wiederholten Aufgaben wie etwa die Bearbeitung von Web-Formularen werden in interpretierten Skriptsprachen wie PERL, Tck oder Python verfaßt.


Eine Java Virtual Machine (JVM) ist ebenfalls eine Art Interpreter. Die JVM übersetzt jedoch nicht direkt aus der Programmiersprache, sondern aus einem maschinen-unabhängigen Bytecode in Maschinensprache. Ein Compiler hat zuvor diesen Bytecode aus einem in einer Programmiersprache geschriebenen Programm kompiliert. Auch die JVM interpretiert den Bytecode "on demand", also für jeden Programmdurchlauf aufs Neue.





Begriff:

Interrupt


Erklärung:


Unterbrechungssignal an Software oder Betriebsystem


Ein Interrupt ist ein Signal von einem Peripheriegerät an den Prozessor bzw. von einem Anwendungsprogramm an das Betriebssytem mit der Aufforderung, die Ausführung der momentanen Arbeitschritte zu unterbrechen und zu reagieren.


Hardware-Interrupts stammen von Peripheriegeräten oder Erweiterungskarten, also gewissermassen "von aussen", und teilen dem Prozessor mit, dass Rechenzeit benötigt wird, weil beispielsweise ein Druckauftrag eingegangen ist oder die Maus verschoben wurde. Das Interrupt-Signal wird IRQ genannt.


Software-Interrupts teilen dem Betriebssystem Interrupt-Anforderungen von "innerhalb", d.h. von einem Programm mit.. Das Betriebssystem ist interrupt-gesteuert, d.h. es arbeitet theoretisch ein Programm bis zum letzten Programmschritt ab, ausser wenn es einen Interrupt erhält, der ihm beispielsweise mitteilt, dass neue Daten ein- oder ausgelesen werden müssen oder ein anderes Programm gestartet werden soll.


Auf einen Software-Interrupt reagiert das Betriebssystem entweder damit, das vorherige Programm weiter auszuführen, oder es geht zur Ausführung eines anderen Programms über. Durch die Interrupts kann das Betriebssystem also zwischen verschiedenen Programmen hin- und herspringen. Das geschieht natürlich so schnell, daß der User nichts davon merkt, es hat den Anschein, als ob zwei oder mehr Aufgaben gleichzeitig erledigt werden.


Die Interrupts werden von einem sogenannten Interrupt-Handler gemanagt, einer Software, die den verschiedenen Interrupts ihre jeweilige Bedeutung zuweist und die Reaktion darauf festlegt. Bei PCs sind normalerweise 15 IRQs und 256 verschiedene Typen von Software-Interrupts möglich.


Begriff:

Interstitial


Erklärung:


ganzseitiges Werbefenster


Interstitial ist ein Begriff aus der Online-Werbung. Damit bezeichnet man bildschirmfüllende Werbung, die automatisch und unverlangt eingeblendet wird. Man kann sich Interstitials auch als vollformatige Pop-Up-Fenster vorstellen.


Ein typisches Beispiel ist eine bildschirmfüllende Seite mit animierter Werbung, die sich öffnet, wenn die URL für die Homepage eines Anbieters aufgerufen wird. Meistens wird nach kurzer Zeit automatisch auf die eigentlich verlangte Seite weitergeleitet. Häufig werden Interstitials auch in Spielangeboten eingeblendet.


Als Werbeform haben Interstitials den Vorteil, dass sie von Seiten des Betrachters - der ja eine von ihm gewünschte Seite erwartet - viel Aufmerksamkeit bekommen, hier liegt ein deutlicher Vorteil gegenüber den kleinformatigen Bannern, die üblicherweise auf Webseiten zu finden sind. Andererseits empfinden viele Surfer Interstitials als zwangsweise vorgesetzten Inhalt und deshalb als lästig und störend.




Begriff:

Intranet


Erklärung:


Abgeschlossenes, meist unternehmensinternes Netzwerk, wobei der Zugang auf bestimmte Personengruppen limitiert ist. Siehe auch Extranet, Internet.




Begriff:

Invertieren


Erklärung:


Beim Invertieren werden alle vorhandenen Tonwertinformationen umgekehrt.

Bsp. Weiße Schrift wird Schwarz.




Begriff:

IP


Erklärung:


Das "Internet Protocol" ist das Basisprotokoll für die Datenübertragung im Internet, das seit 1974 nahezu unverändert in Gebrauch ist. Es regelt den Verbindungsauf- und -abbau sowie die Fehlerkennung. Das Adressierungsschema (siehe Adresse) des IP (siehe IP-Adresse) stößt seit kurzem jedoch an seine Grenzen. Bisher zulässige 32-Bit-Werte werden in den nächsten Jahren auf 128-Bit-Werte erhöht. Das neue Protokoll "IPng" (Internet Protocol next generation, auch "IP Version 6" genannt) soll das Grundprotokoll, das 25 Jahre lang ausschließlich genutzt wurde, allmählich ablösen. , Domain).




Begriff:

IP-Adresse


Erklärung:

Internet Protocol-Adresse - Adresse eines an das Internet angeschlossenen Rechners.

Rechner im Internet müssen über eine eindeutige Adresse verfügen, damit die für sie bestimmten Datenpakete sie erreichen können.

Die IP-Adresse besteht in einer Zahlenfolge. Da diese schwer zu merken ist, erhalten Rechner üblicherweise zusätzlich einen (oder mehrere) beliebige Klarnamen, die vom Name-Server wieder in IP-Adressen aufgelöst werden. Diese 32-Bit-Adressen bestehen - wie im Rahmen des IP im RFC 791 festgelegt - aus einer Gruppe von vier Zahlenwerten zwischen 0 und 255, die durch Punkte voneinander getrennt sind, z.B. 180.36.91.230.

Computer, die nicht per Standleitung mit dem Internet verbunden sind, sondern sich stets neu einwählen müssen, haben in der Regel jedoch keine feste IP-Adresse. Sie erhalten vom Internet-Service-Provider (ISP) aus dessen Pool an reservierten IP-Adressen sogenannte "dynamische" IP-Adressen zugeteilt, die nur für die Zeit der jeweiligen Verbindung gelten und sich bei jeder Neueinwahl ändern.

Abbildung: Zugang über IP-Adressen-Pools



Durch die immense Zunahme der Internet-Hosts in den letzten Jahren werden IP-Adressen allmählich knapp, so daß die nächste Version des IP (IPv6) 128-Bit-Adressen vorschreiben wird.




Begriff:

IPO


Erklärung:


Initial Public Offering


Der Begriff IPO stammt nicht aus dem IT-Bereich, sondern aus der Finanzwelt, hat sich aber im Zuge des Börsengangs vieler Internetfirmen sowie durch Internet-Emissionen auch im Netz sehr verbreitet.


Initial Public Offering steht für die Erstausgabe von Aktien am Aktienmarkt, in den meisten Fällen an der Börse.




Begriff:

IRC


Erklärung:


Internet Relay Chat - Unterhaltung per Computer


Dt. etwa: über das Internet übertragener Schwatz oder Plausch


Beim "Chatten" wird nicht das gesprochene, sondern das in den Computer getippte Wort übertragen. Sobald ein Chat-Teilnehmer seinen Beitrag auf der Tastatur eingetippt und mit der Eingabetaste abgeschickt hat, erscheint er auf den Bildschirmen aller anderen Teilnehmer. So können mehrere Internet-Nutzer über Chat-Angebote eines Online-Dienstes oder über das Internet Relay Chat online und nahezu in Echtzeit miteinander kommunizieren.


Der Chat läuft über eine entsprechende Web-Site, die sogenannte "Chat-Site". Bei Online-Diensten und kommerziellen Web-Sites heißt diese "Chat-Room", im IRC spricht man dagegen von "Channels". Channels sind themengebundene Gesprächsgruppen. Manche Channels haben einen Diskussionsleiter (Moderator), der Teilnehmer zum Chat zulassen oder davon aussperren kann.


Weltweit gibt es Hunderte von IRC-Servern, die untereinander ihre Daten austauschen. Nutzer lassen sich mit Hilfe spezieller IRC-Software mit einem dieser Server verbinden, oder sie chatten direkt im World Wide Web. Hierfür ist eine spezielle Zusatz-Software für den Browser erforderlich, sogenannte Chat-Plugins oder Java-Applets. Der IRC-Server dient gleichzeitig als Empfangs- und Sendestation für die Nachrichten der IRC-Nutzer.


IRC eignet sich auch für Online-Konferenzen oder Absprachen zwischen Teilnehmern, die räumlich voneinander getrennt sind. Dafür wird zu einem festgelegten Termin ein eigener privater Kanal eröffnet, der nicht auf der Liste der Channels erscheint. Auch Unternehmen bieten ihren Kunden gelegentlich IRC-Channels als "Supportline" an, oder ermöglichen über einen Internet Relay Chat-Kanal den Austausch ihrer Kunden untereinander.


IRC wurde 1988 von dem Finnen Jarkko Oikaninen entwickelt.






Begriff:

IRE


Erklärung:


Information Resource Engineering


dt. etwa: Technische Verwaltung und Pflege von Informationsquellen und -archiven.




Begriff:

Iridium


Erklärung:


Betreiber eines weltumspannenden Satellitennetzes für Mobiltelefonie


Iridium ist ein von Motorola 1991 begründetes Firmen-Konsortium, das ein weltumspannendes Satellitennetz für Mobiltelefonie betreibt.


Iridium hat ein eigenes, aus 66 Satelliten auf sechs Bahnen bestehendes weltweites Mobilfunknetz aufgebaut. Iridium-Kunden sind damit überall erreichbar. Das Konsortium bietet auch globales Paging an.


Ursprünglich wollte Iridium 77 Satelliten in den Umlauf bringen. Von dieser Planung rührt auch der Name des Unternehmens her: Iridium ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 77. Eine Umbenennung in Dysprosium, das Element mit der Ordnungszahl 66, wäre zwar naheliegend, allerdings aus Marketing-Sicht nicht ratsam: 'Dysprosium' leitet sich nämlich vom griechischen Wort 'dysprositos' ab, das 'schwer zugänglich' bedeutet.


In Deutschland hat sich o.tel.o, die frühere Telekommunikationstochter der Energiekonzerne VEBA AG und RWE AG, die jetzt zu Mannesmann Arcor gehört, mit 10 Prozent an dem Iridium-Konsortium beteiligt.


Im Mai 1996 wurden durch die International Telecommunication Union (ITU) die Telefon-Nummern 8816 und 8817 als Vorwahlen für das Iridium-Netz reserviert.





Begriff:

Irisdruck


Erklärung:


Farbdruck, bei dem mehrere Farben im Farbkasten nebeneinander liegen, auf den Farbwalzen ineinander verlaufen und so die Druckplatte in Bahnen oder Streifen mehrfarbig einfärben.




Begriff:

IRQ


Erklärung:

Interrupt ReQuest line

Ein IRQ ist eine Schnittstelle zur CPU, über die von einem Peripheriegerät ein Hardware-Interrupt gesendet werden kann, d. h. ein Signal, durch das der Prozessor aufgefordert wird, die gerade ablaufenden Programmschritte zu unterbrechen (engl.: interrupt) und Rechenzeit für eine anfallende Aufgabe bereitzustellen.

Standardmässig stehen 16 IRQs bereit, die von 0 bis 15 durchnumeriert werden. Frühere entstanden oft Probleme, weil jede IRQ-Schnittstelle nur von einem Peripheriegerät bzw. einer Erweiterungskarte belegt sein durfte, diesee Schwierigkeiten sind durch Plug&Play und die PCI-Technologie inzwischen Vergangenheit.

Die typische Belegung der IRQ-lines im einzelnen:


Das ist natürlich nur ein Standardbeispiel, keine allgemeingültige Belegung. Eine ausführlichere Liste findet sich beim PC-Guide (s. u., Links.)




Begriff:

IRTF


Erklärung:


Internet Research Task Force - Gremium des Internet Architecture Board


Die "Internet Research Task Force" ist ein Gremium des Internet Architecture Board (IAB), das sich der langfristigen Forschung im Bereich der Vernetzung widmet.




Begriff:

ISBN


Erklärung:


International Standard Book Numbering:

Internationale Buchnummer (10-stellig), die jedes Buch weltweit unverwechselbar kennzeichnet, wird vom jeweiligen nationalen Buchhandelsverband vergeben.





Begriff:

ISDN


Erklärung:

Integrated Services Digital Network

dt.: digitale Dienste integrierendes Kommunikationsnetz

ISDN ist ein digitales Kommunikationsnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und Bildern über Telefonleitungen. Es soll längerfristig das analoge Telefonnetz ersetzen.

Ein ISDN-Basisanschluß besteht aus zwei Datenkanälen (B-Kanäle) und einem Steuerkanal (D-Kanal).

ISDN weist folgende Vorzüge gegenüber dem herkömmlichen, analogen Telefonnetz auf:


Einen Nachteil bei der Datenübertragung per ISDN stellt die synchrone Struktur der Übertragungskanäle dar, wodurch Bandbreiten nicht dynamisch zugewiesen werden können. Hinderlich ist auch das Fehlen eines international gültigen ISDN-Protokolls. So gibt es neben dem ab 1993 eingeführten Euro-ISDN noch eine ganze Reihe von nationalen Protokollversionen, die untereinander nicht kompatibel sind.




Begriff:

ISDN B-Kanal


Erklärung:


Als B-Kanal (von engl. Bearer Channel) bezeichnet man im ISDN den digitalen Kanal, über welchen Sprache und Daten zwischen Teilnehmern übertragen werden.


Ein ISDN-Basisanschluß besitzt dabei 2 B-Kanäle mit einer Übertragungsrate von je 64 kBit/s. Damit können zwei Verbindungen gleichzeitig aufgebaut werden. Der ISDN-Primärmultiplexanschluß besitzt 30 B-Kanäle.




Begriff:

ISDN-Basisanschluss


Erklärung:


Der ISDN-Basisanschluss ist der für den "Otto-Normalverbraucher" gedachte ISDN-Anschluss.


Er bringt es auf eine Datenrate von 144 kbit/s, die sich wie folgt zusammensetzen:


2 x 64 kbit/s auf den sogenannten "B-Kanälen", das sind die zwei, für Telefonate oder Datenübertragung nutzbaren "Leitungen".


1 x 16 kbit/s auf dem sogenannten "D-Kanal", das ist der nicht benutzbare Daten-Kanal, auf dem die Informationen für den Verbindungsaufbau gesendet werden (z. B. Rufnummern, Ruftöne, etc.).


Wem diese Geschwindigkeit nicht ausreicht, der kann mehrere Basisanschlüsse, oder gleich einen Primärmultiplex-Anschluss beantragen.





Begriff:

ISO - International Organizations for Standardization


Erklärung:


Internationales Normungsgremium, das Standardisierungsvorschläge ausarbeitet und Empfehlungen verabschiedet, die international beachtet werden und als Norm gelten können.




Begriff:

ISO-Standard


Erklärung:


Mitte 1986 wurde von Industrievertretern der sogenannte 'High-Sierra-Vorschlag' (benannt nach einem Tagungshotel in Nevada) erarbeitet, der der ISO unterbreitet wurde und mit verschiedenen Modifikationen und Erweiterungen 1988 zum ISO 9660 Standard wurde.



ISO 9660 definiert ein hierarchisches Dateisystem mit Verzeichnissen und Unterverzeichnissen für CD-ROMs. Dieser Standard wurde für den Datenaustausch über unterschiedliche Rechnerplattformen konzipiert und wird häufig genutzt, um Anwendungen für mehrere Betriebssystemversionen (verschieden UNIX-Systeme, Windows, ..) auf einer CD-ROM zu verteilen.


Festlegungen:


Die maximale Verzeichnistiefe beträgt acht Ebenen für CD-ROMs (incl. Root). Für Datei- und Verzeichnisnamen können Großbuchstaben von A bis Z, Ziffern von 0 bis 9 und der Unterstrich _ verwendet werden. Der Punkt trennt bei Dateinamen als Separator den Namen von der Extension. Das Semikolon als weiterer Separator, trennt vom Dateinamen noch eine File-Versionsnummer ab.


Verzeichnisnamen haben keinen Separator und folglich keine Extension.




Begriff:

ISOC


Erklärung:


Internet Society - Organisation zur Weiterentwicklung des Internet


Die "Internet Society", eine 1992 gegründete Non-Profit-Organisation, widmet sich den Themen technische Entwicklung, Internet-PR und Anwendungsentwicklung. Sie hält eine jährliche Konferenz ab (INET) und gibt den vierteljährlich erscheinenden Newsletter "Internet Society News" heraus.




Begriff:

ISP - Internet-Service-Provider


Erklärung:

Internet-Service-Provider - Anbieter von Internet-Diensten

Unter einem ISP (oft auch "Provider" genannt) wird meist ein Unternehmen verstanden, das Endkunden den Zugang zum Internet anbietet. Präziser heißt ein solcher Dienstleister Internet-Access-Provider (Internet-Zugangs-Anbieter).

ISP bieten jedoch über den Internet-Zugang hinaus verschiedene Internet-Dienste an. Beispielsweise treten sie auf als:




Begriff:

IT


Erklärung:


Informationstechnologie


IT ist die Abkürzung für "Informationstechnologie" (engl: information technology). Der Begriff umfaßt die elektronische Datenverarbeitung (EDV) sowie die Datenfernübertragung (DFÜ).





Begriff:

Italic


Erklärung:


ist eine andere Bezeichnung für "kursiv".




Begriff:

ITU


Erklärung:


International Telecommunication Union - internationales Normungsgremium


Die "International Telecommunication Union" ist ein internationales Gremium zur Vereinheitlichung und Normung von Telekommunikationsstandards mit Sitz in der Schweiz.


Die ITU hat zum Beispiel das X.25-Protokoll standardisiert.




Begriff:

IuK


Erklärung:


Informations- und Kommunikationtechnologie


Die Abkürzung IuK steht für Information und Kommunikation oder auch für Informations- und Kommunikationstechnologie. Gemeint sind damit Technologien, die der elektronischen Datenverarbeitung und -übermittlung dienen wie Computer und andere Hardware, Software und Telekommunikationssysteme.




Begriff:

IVW-Verfahren


Erklärung:


Verfahren zur Leistungsmessung von Internet-Werbeträgern


Am 1.10.1997 wurde das IVW-Verfahren von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zur Leistungsmessung von Werbeträgern im Internet eingeführt.


Das IVW-Verfahren definiert Page Impressions und Visit als Standard für die Kontrolle der Effizienz von Online-Werbung (Ad). Dabei handelt es sich um eine vereinfachte Version des Rawena-Verfahrens.


 



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