Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- H -


 


Begriff:

H.323


Erklärung:


Protokoll zur Übertragung von Audio- und Videodaten


H.323 ist ein Protokoll, das die Echtzeitübertragung von Audio- und Videodaten über Netzwerke standardisiert und von einer ganzen Reihe von Programmen unterstützt wird. H.323 gilt auch als Standard für die Internet-Telefonie.


Entwickelt wurde das Protokoll von der Genfer "International Telecommunications Union" (ITU). Es hat gute Chancen auf eine weite Verbreitung, da alle Programme, die H.323 unterstützen, auch untereinander Verbindung aufnehmen können.




Begriff:

Haarlinie


Erklärung:


Die schmalste Linie, die sich auf einer gedruckten Seite anzeigen lässt. Die Größe einer Haarlinie hängt von den Materialien, der Hardware sowie der Software ab, die verwendet werden.


Begriff:

Haarstrich


Erklärung:


Der feine Strich eines Buchsabens im Gegensatz zum fetten Grundstrich




Begriff:

Hacker


Erklärung:


Eindringling in fremde Computer


Hacker ist ursprünglich die Bezeichnung für einen Software-Entwickler gewesen. Heute wird der Ausdruck vor allem für Personen benutzt, die sich unerlaubt Zugang zu Computersystemen verschaffen, um dort Daten auszuspähen. Damit werden die Begriffe Hacker und Cracker heute praktisch meist synonym verwendet. Manche wollen jedoch zwischen "Hackern" und "Crackern" nach dem Maß ihrer kriminellen Energie unterscheiden: Hacker dringen demnach eher aus sportlichem Ehrgeiz in fremde Computersystem ein und richten dort keine dauerhaften Schäden an, während Cracker aus kriminellen Motiven in fremde Netze eindringen und sich dort nicht auf das Ausspähen fremder Daten beschränken, sondern zum Beispiel auch Daten verfälschen.




Begriff:

Hadern


Erklärung:


Lumpen und Stoffabfälle, aus denen hochwertiges Papier, zB.: Büttenpapier, hergestellt wird




Begriff:

Hadern-Papier


Erklärung:


Überwiegend aus Textilabfällen (Baumwolle, Leinen, Hanf) hergestellte Papiere. Für sehr beständige, wertvolle, langlebige Dokumente, Banknoten, Urkunden. Bis zum 18. Jahrhundert waren Hadern (Lumpen) der einzige Rohstoff für die Papierherstellung.




Begriff:

Haftklebe-Papier


Erklärung:


Mit aktivem Klebstoff ein- und beidseitig beschichtetes Papier. Zur Verhinderung vorzeitigen Klebens ist es mit klebstoffabweisender (z.B. siliconisiertem) Papier/Folie abgedeckt. Hauptverwendungszweck: Etiketten.




Begriff:

Halb-Karton


Erklärung:


Kartonbezeichnung für den Gewichtsbereich zwischen 130 und 170 g/qm.




Begriff:

Halbstoff


Erklärung:


Das aus den Rohstoffen (Holz, Stroh, Hadern) gewonnene Fasermaterial (Zellstoff, Holzschliff), das zusammen mit Hilfsstoffen und Wasser den sog. Ganzstoff der Papierproduktion bildet.




Begriff:

Halbtonbild


Erklärung:


Halbtonbilder (Fotos) haben stufenlose kontinuierliche Farbübergänge, da alle Farben vorhanden und nicht wie bei der Reproduktion aus den vorhandenen Druckfarben gemischt werden müssen.





Begriff:

Hammerschlag-Prägung


Erklärung:


Nachträgliche Prägung des Papiers oder Kartons mit einem Hammerschlag-Effekt. Für Briefbogen, Visitenkarten u.ä.




Begriff:

Hand-Pappe


Erklärung:


500 - 5000 g/qm schwere Vollpappe, die durch Aufwickeln nasser Papierlagen auf eine Formatwalze hergestellt wird. Nach Erreichen der gewünschten Stärke wird sie "von Hand" aus der Wickelmaschine genommen.





Begriff:

Handdurchschreibe-Papier


Erklärung:


Papier mit (meist blauer) Farbschicht, das die Farbe durch mechanischen Druck (z.B. durch Kugelschreiber) an eine Unterlage abgibt.





Begriff:

Handschriftliche Antiqua



Erklärung:

Die Gruppe der Handschriftlichen Antiqua umfäßt die Schriften, die in der Stricheigenschaft den Charakter eines Pinsels oder ähnlichen Schreibgeräts aufweisen, aber in der Strichführung nur eine Zug-Richtung haben.

Beispiele:

- Delphin
- Time-Script
- Ondine





Begriff:

Handschöpfung


Erklärung:


Diese Methode wurde seit der Erfindung des Papiermachens (ca. 60 v. Chr.) bis zur Entwicklung der Papiermaschine (1799/Louis Robert) angewandt. Mit Hilfe eines siebbespannten Schöpfrahmens schöpfte der Papiermacher aus der "Bütte" den dünnen, wässrigen Papierbrei. Heute wird noch in Museen und von künstlerischen Papiermachern Papier handgeschöpft.





Begriff:

Hardware


Erklärung:


physikalisch gegebene Komponenten von Computersystemen


Hardware ist ein Sammelbegriff für alle "harten", d. h. physikalisch gegebenen, mechanischen Teile des Computers einschließlich der Peripherie, der Kabel usw. Im Gegensatz dazu bezeichnet man die Programme und Datenstrukturen, die auf dem Rechner laufen, als Software.


Man könnte es vereinfacht so ausdrücken: Hardware ist das, was auch dann da ist, wenn der Rechner ausgeschaltet ist. (Das ist genaugenommen allerdings nicht ganz richtig, da die etwa auf der Festplatte abgespeicherten Programme ja auch in ausgeschaltetem Zustand als Magnetmuster erhalten bleiben.)





Begriff:

Hart-Pappe


Erklärung:


Mit Füllstoffen und Bindemittel gearbeitete Pappe, die stark verdichtet, hart, biegefest und wasserfest ist. Z.B. für Koffer-, Schuh-, Briefordner-, Karosseriepappe.





Begriff:

Hartposter-Papier


Erklärung:


Meist unter Zusatz von Strohzellstoff klanghart gearbeitetes Schreibmaschinenpapier mit guter Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Verletzung beim Beschreiben und Radieren. Mit u. ohne Wasserzeichen.





Begriff:

Hauptplatine


Erklärung:


Computer-Platine; enthält Prozessor, Hauptspeicher, Buscontroller und weitere Schaltelemente


Engl.: mainboard, motherboard


Platine in einem Computer, auf der der Prozessor (siehe CPU), der Hauptspeicher (Arbeitsspeicher; RAM), verschiedene Schaltkreise, der Buscontroller und einige Busverbinder untergebracht sind. Die Hauptplatine verfügt auch über Erweiterungssteckplätze, an denen über den Busverbinder Erweiterungskarten angeschlossen werden können.


Das Basic Input/ Output System (BIOS) ist in einem Speicher-Chip ebenfalls auf der Hauptplatine untergebracht (siehe auch EPROM).




Begriff:

Haupttitel


Erklärung:


Der Haupttitel ist die übergeordnete Hauptüberschrift eines Dokuments. Es können neben ihr noch Untertitel und Rubriküberschriften erscheinen, aber sie haben sich dem Haupttitel unterzuordnen (z.B. Schriftgröße, Farbe).






Begriff:

Hauskorrektur


Erklärung:


vergleicht das Manuskript mit dem gesetzten Text.




Begriff:

HBCI


Erklärung:


"Home Banking Computer Interface", ein Standard für das Online-Banking


Dt.: Computer-Schnittstelle für das Internet-Banking


Der Online-Banking-Standard "Homebanking Computer Interface" (HBCI) ermöglicht die sichere Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet. Damit entfällt die sowohl für Kunden als auch für Kreditinstitute umständliche Verwaltung von Persönlichen Identifikations-Nummern (PIN) und Trans-Aktions-Nummern (TAN).


Dank des HBCI ist die Online-Kommunikation zwischen der Bank und ihrer Kundschaft nicht länger auf T-Online/ BTX beschränkt; auch Kunden anderer Internet Service Provider und Online-Dienste können damit sicheres Homebanking betreiben.


Die neue Standard-Schnittstelle HBCI soll die Sicherheit online übertragener Daten - ähnlich wie SSL - durch asymmetrische Verschlüsselungsmethoden und digitale Signaturen gewährleisten. Die wichtigsten Elemente von HBCI sind die User-Parameter-Daten (UPD) und die Bank-Parameter-Daten (BPD), die eine automatische Konfiguration der relevanten Informationen vornehmen. Genormte Schnittstellen sorgen dafür, daß die Anwender mit derselben Client-Software Bankgeschäfte über Konten bei verschiedenen Finanzinstituten abwickeln können (Multibankfähigkeit).





Begriff:

Header


Erklärung:


"Briefkopf"; "Kopfzeile"


1. E-Mails und News-Artikel besitzen einen Header, der unter anderem die E-Mail-Adresse des Absenders und des Empfängers sowie eine Themenzeile (Betreffzeile; engl.: Subject) enthalten (siehe auch Thread). Der Header enthält neben Angaben zu den verwendeten Programmversionen und Protokollen auch Datum und Uhrzeit der Nachricht und deren Subject. Nach Header und Subject erst erscheint der zu übermittelnde Text im sogenannten Body.


2. Als Header bezeichnet man auch die Verwaltungsinformationen, die einem Datenpaket vorangestellt sind. Sie enthalten in der Regel unter anderem die Quell- und die Zieladresse sowie Informationen zur Fehlerprüfung. Der Header bildet einen Teil des Frame, also der Software-'Kapsel', in der Daten auf der Grundlage von Protokollen mit Paketvermittlung verschickt werden. Der Header eines Datenpakets steht den eigentlichen (Nutz-)Daten voran.





Begriff:

Heften


Erklärung:


Heften ist der landläufige Ausdruck für Rückstichheftung (Klammern durch den Rücken z.B. bei Zeitschriften).


Begriff:

Heißfolienprägung


Erklärung:


Bei der Heißfolienprägung handelt es sich um ein Hochdruckverfahren, bei dem anhand eines Messing-, Kupfer- oder Magnesiumklischees eine aus mehreren Schichten bestehende Heißprägefolie auf den Bedruckstoff aufgesiegelt wird.


Dazu bedarf es Temperaturen zwischen 100 und 200 Grad. Häufig finden Metallic- (Gold und Silber) oder Emaillefarben (matt und im Vergleich zum Offset besonders deckend) Verwendung. Die Motive einer Heißfolienprägung sind nicht erhaben, lassen sich aber mit Blindprägung kombinieren.




Begriff:

Heißklebe-Papier


Erklärung:


Etikettenpapier, dessen Kunstharzschicht erst durch Erwärmen klebrig wird und nach dem Erkalten gut haftet.




Begriff:

Heißsiegel-Papier


Erklärung:


Ähnlich dem Heißklebepapier gearbeitetes Papier. Es wird durch Wärme und Pressdruck mit dem zu beklebenden Material "versiegelt".




Begriff:

Helvetica


Erklärung:


ist eine serifenlose Antiqua von Max Miedinger und eine der meist verwendeten Schriften.





Begriff:

Hexachrome


Erklärung:


Spezielles Separationsverfahren der Firma Pantone für den Druck mit sechs Farben. Neben den üblichen Farben für den Vierfarbendruck (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) zieht man bei Hexachrome zusätzlich einen Grün- und Orangeton heraus, die dann als fünfte und sechste Farbe mitgedruckt werden.


Dadurch erweitert man den Farbraum des Vierfarbendrucks und kann Farben drucken, die bis dahin nicht möglich waren. Pantone gibt an, dass sich mit der Hexachrome-Separation und den dazugehörigen Druckfarben 90 Prozent der Farben der Pantone-Skala ausgeben lassen.





Begriff:

Hexadezimal


Erklärung:


Zur Darstellung von Zahlen werden Ziffern eines Zahlensystems verwendet. Das Zahlensystem unseres Alltages arbeitet nach den zehn Ziffern 0 bis 9. Das hexadezimale Zahlensystem benutzt 6 Zeichen, die aus Kombinationen der Ziffern 0 bis 9 und den Buchstaben A bis F dargestellt werden.





Begriff:

HFS - Hierarchical File System


Erklärung:


Das Dateisystem HFS (Hierarchical File System) von Apple verfügt über das ISO-9660-Format hinausführende Eigenschaften. Es wird von Macintosh-Systemen unterstützt. Erlaubt sind z. B. lange Dateinamen.





Begriff:

High Color


Erklärung:


Mit High Color wird der mögliche Farbumfang eines Bildes (auch Bildschirmdarstellung) von 32768 bis 65536 Farben umschrieben.




Begriff:

Hilfslinie


Erklärung:


Hilfslinien sind nützlich bei der Anordnung von Objekten in Grafikprogrammen, die aufgrund ihrer asymmetrische Form mit der automatischen Ausrichtung nicht optimal positioniert werden können. Man kann Objekte an den frei verschiebbaren Hilfslinien "magnetisch" einrasten lassen.





Begriff:

Hilfsstoffe (Papier)


Erklärung:


Eine große Zahl von organischen und mineralischen Zusatzstoffen (z.B. Leim, Tonerde, Paraffine, Kustharze) und Füllstoffen (z.B. Kaolin, Kreide) sowie Farbstoffen. Sie sind notwendig, jedem Papier die gewünschten Eigenschaften zu geben.




Begriff:

Hints


Erklärung:


Lesbare Schriftqualität war zu Beginn des Desktop Publishings (DTP) also vor gut zehn Jahren, sowohl am Bildschirm als auch am Drucker noch ein Problem. Relativ niedrigauflösende Geräte sollten in hoher Auflösung gespeicherte Konturenschriften darstellen. Die einfache mathematischeRundung beim Anpassen an die Gerätedarstellung führt zu störende Effekten. Die Weißräume erscheinen ungleichmäßig, die Balkenstärken gehen verloren, und im schlimmsten Fall entstehen Löcher. Diese Problematik lösten zuerst PostScript-Type-1- und später auch TrueType-Schriften.


Neben der Konturenbeschreibung speichern sie zusätzliche Informationen, die sogenannten Hints. Diese erlauben es dem RIP, beim Berechnen der zu setzenden Pixel Schrift- und Buchstabeneigenschaften wie Balkenstärken, Überhänge an Schriftlinien und Serifen zu erhalten beziehungsweise gezielt zu unterdrücken. Aufgrund der in den letzten Jahren permanent steigenden Druckerauflösung treten die Rasterprobleme bei der Papierausgabe in den Hintergrund. Am Bildschirm bleibt das Thema allerdings aktuell insbesondere auch durch die zunehmende Verbreitung von Online-Diensten, die zu verstärktem Lesen an Bildschirm führen.





Begriff:

Histogramm


Erklärung:


Das Histogramm stellt in einer Balkengrafik die Verteilung der Dichtewerte oder der Farbintensität eines Bildes dar. Jeder Balken steht für eines der 256 möglichen Tonwerte. Je höher der Balken eines Tonwerts, desto häufiger sind im Bild Pixel mit diesem Tonwert vorhanden.




Begriff:

Hit


Erklärung:


Zugriff auf einen Web-Server


Dt.: Treffer, Zugriff


Unter einem Hit versteht man eine einzelne Anfrage eines Browsers an einen Web-Server. Das kann eine HTML-Datei sein, aber auch ein einzelnes Bild oder eine Sound-Datei. Enthält eine Web-Seite mehrere Bilder und einen Text, erzeugt jedes dieser Elemente beim Aufruf der Seite einen Hit. Die Anzahl der Hits ist daher kein genauer Indikator für die Anzahl der Besucher einer Web-Site und nicht als Erfolgskontrolle (zum Beispiel für ein dort untergebrachtes Werbe-Banner) geeignet.






Begriff:


HKS



Erklärung:

Farbsystem für Druckfarben mit 84 Farben für die Papiere
Naturpapier(N), Zeitungsdruck(Z), Endlosdruck(E) und Kunstdruck(K).
Auf Farbfächern wird jeder Farbe eine HKS-Nummer zugeordnet.

Hier nun das Beispiel mit K und N Papier.








Begriff:


Hochdruck


Erklärung:


Beim Hochdruck verwendet man Druckformen, deren Druckelemente gegenüber den nichtdruckenden Teilen gleichmäßig erhöht liegen. Durch die Farbwalzen der Druckmaschine werden die hochstehenden Schrift- und Bildteile der Druckform mit Druckfarbe eingefärbt. Beim Druckvorgang wird dann das Papier an die hochstehenden Druckelemente gepresst und nimmt dadurch den größten Teil der Farbe von der Druckform ab.
Zu den Hochdruckverfahren gehören der Buchdruck, der Flexodruck und der Anschlagdruck.

Buchdruck:
Der Buchdruck ist das älteste Druckverfahren. Hierbei wird eine aus beweglichen Lettern oder Schriftzeilen hergestellte und in einem Rahmen geschlossene Druckform mechanisch in einer Druckmaschine eingefärbt und auf Papier, Karton u. a. abgedruckt. Für den Druck von Abbildungen im Buchdruck ist die Anfertigung von Druckstöcken notwendig. Der Druck der Auflage wird bei kleineren Formaten auf der Tiegeldruckmaschine durchgeführt, größere Formate (Werkdruck) werden auf Zylinderdruckmaschinen oder auf Rollenrotationsdruckmaschinen gedruckt.

Flexodruck:
Der Flexodruck (auch unter den alten Bezeichnungen Anilindruck oder Gummidruck bekannt) ist ein Hochdruckverfahren, bei dem elastische (flexible) Druckformen (Gummistereos) verwendet werden. Im Flexodruck lassen sich verschiedenartige Materialien bedrucken, wie Seidenpapier, Metall- und Plastfolien oder auch Zellglas. Es wird überwiegend auf Rotationsmaschinen (Zylinder gegen Zylinder) gedruckt. Anfangs wurden spritlösliche Anilindruckfarben verwendet, heute meist in Bindemitteln feinst verteilte Pigmentfarbstoffe. Das Verfahren ist für den Verpackungsdruck in Großauflagen mit nicht allzu hohen Qualitätsansprüchen geeignet.




Begriff:

Hochformat


Erklärung:


Form eines Blattes mit kurzer Breite (zuerst genannt) und langer Höhe (zuletzt genannt). Z.B. 21 x 29,7 cm = DIN A4 Hochformat. Gegensatz zu Querformat.





Begriff:

hochgestellt


Erklärung:


Mit hochgestellt beschreibt man die Formatierung einzelner Zeichen, die durch Zuweisung die Grundlinie einer Zeile nach oben verlassen. Als Grundeinstellung sind meist 33 Prozent Versatz vorgegeben.




Begriff:

Hochzeit


Erklärung:


ist die Bezeichnung für ein doppelt gesetztes Wort.




Begriff:

Holländer


Erklärung:


Im 17. Jahrhundert von den Holländern entwickeltes trogförmiges Mahlwerk mit festen Grundmessern und sich drehender Messerwalze. Zum Aufbereiten (Zerquetschen, Zerschneiden) der Fasern für Papier. Die Fasern werden je nach Einstellung der Messer unterschiedlich gemahlen: Je nach Verwendungszweck in "rösche Mahlung" oder "schmierige Mahlung"; in kurz oder lang. Dies ist entscheidend für den Charakter des Papiers.





Begriff:

Holz (Papier)


Erklärung:


Erst 1843 wurde Holz als Rohstoff für die Papierherstellung entdeckt. In der Bundesrepublik wächst mehr Holz nach als eingeschlagen wird. Die Verwendung des Durchforstungsholzes dient der Waldpflege. Nadelhölzer sind wegen ihrer längeren Faserstruktur besonders geeignet. Die kürzeren Fasern von Laubholz werden für grafische Papiere beigemischt.





Begriff:

holzfreies Papier


Erklärung:

Als holzfrei wird Papier bezeichnet, das aus gebleichtem oder ungebleichtem Zellstoff hergestellt wurde und in dem höchstens 5% verholzte Fasern (Holzschliff ) enthalten sein dürfen. Dieser Zellstoff ist ein auf chemischem Weg erzeugter Faserstoff aus Holz. Herstellungsmethoden: Sulfat/Sulfit.





Begriff:

holzhaltiges Papier


Erklärung:


Als holzhaltig wird Papier bezeichnet, das zu mehr als 5% aus Holzschliff hergestellt wurde, der auf mechanische Weise erzeugt wird. Es wird je nach Holzschliffanteil als holzhaltig, mittelfein, aufgebessert mittelfein, fein holzhaltig, fast holzfrei bezeichnet.





Begriff:

Holzmaser-Papier


Erklärung:


Mit Holzmaserstruktur geprägtes oder entsprechend farbig bedrucktes Papier. Es kann sogar mit dünnem Echtfurnier kaschiert sein.





Begriff:

Holzschliff


Erklärung:


Durch starkes Pressen der Holzstämme auf einen rotierenden Schleifstein entstehen Holzfasern. Sie enthalten bei einer nahezu 100%-igen Rohstoff-Ausbeute auch alle vergilbenden Bestandteile (Lignin) und haben geringere Festigkeitswerte als Zellstoff.





Begriff:

Holzstoff


Erklärung:


Oberbegriff für Faserstoffe, die ganz oder fast ausschließlich auf mechanische Weise hergestellt werden (Holzschliff).




Begriff:

Home Page


Erklärung:


Startseite eines Auftritts im Internet.

Normalerweise enthält diese Seite entweder ein Inhaltsverzeichnis oder Links zu den wichtigsten Seiten dieses Internet-Angebotes.




Begriff:

Homesite


Erklärung:


Programm zur Erstellung von Web Sites für MS Windows


Das Programm 'Homesite' der Firma Allaire Corporation dient zur Erstellung von HTML- und DHTML- Dokumenten.


Dafür steht in erster Linie ein funktions-mächtiger, komfortabler 'Texteditor' mit vielfältigen Werkzeugen, Assistenten und Templates zur Verfügung. Zur 'Darstellung' hat Homesite einen eingebauten Browser integriert, optional auch den MicroSoft Internet Explorer ab Version 4 und kann Dokumente ausserdem an jeden anderen externen Browser zur Anzeige übergeben.


Zusätzlich steht der grafische 'Design Mode' - Editor zur Verfügung. Hier können Elemente (Tabellen, Absätze, Grafiken etc.) grafisch bearbeitet werden, wobei man mit dem eingebauten 'Code Sweeper' die Formatierung des Quelltextes kontrollieren kann.


Integriert ist auch ein Sytle Editor zur Erstellung von Stylesheets (CSS), ein Code Validator zur Überprüfung des Quelltextes, 'Coldfusion' Support und 'Macromedia Dreamweaver' Integration, ASP-Unterstützung (Active Server Page) und vieles mehr.


Eine 30 Tage Testversion für MS Windows 95/98/NT gibt es in vielen Shareware-Archiven, z.B. www.tucows.de oder direkt bei Allaire. Eine deutsche Version von Homesite gibt es über den Fachhandel.





Begriff:

Host


Erklärung:


Server, an den Arbeitsstationen angeschlossen sind


Dt. wörtl.: Gastgeber


Der Ausdruck "Host" wird in mehreren verschiedenen Bedeutungen verwendet.



In Client-Server-Architekturen bezeichnet man als Host den Rechner, auf dem die Server-Software läuft. Dabei können auf einem Host mehrere Server laufen, zum Beispiel ein FTP- und ein E-Mail-Server. Auf einen Host kann man mit Hilfe von Clients zugreifen, zum Beispiel mit einem Browser oder einem E-Mail-Programm.

Da der Ausdruck "Server" außer für das entsprechende Programm (also die Software) auch für den Rechner verwendet wird, auf dem das Programm läuft (also die Hardware), wird in der Praxis nicht klar zwischen Server und Host unterschieden.

In der Datenfernübertragung (DFÜ) bezeichnet man denjenigen Rechner als Host, von dem Daten (wie FTP-Dateien, News, WWW-Seiten) abgerufen werden. Ein Host wird im Internet auch als "Node" (Knoten) bezeichnet.

Auf einem Internet-Host (im Unterschied zum "Localhost") kann man (zum Beispiel über Telnet) auch aus der Ferne arbeiten (Remote Access).

Als Host bezeichnet man auch den zentralen Computer in einem System über Kommunikationsleitungen miteinander vernetzter Computer. Der Host ist der Rechner, an den die Arbeitsstationen (Workstations) angeschlossen sind. Dieser Hauptrechner ist die zentrale Datenverarbeitungsanlage, auf der große Anwendungsprogramme laufen. Ein Host kann zum Beispiel auch die Datenbank (oder das Data Warehouse) eines Unternehmens verwalten. In dieser Verwendung des Wortes Host wäre zum Beispiel ein Mainframe der Host für die daran angeschlossenen Terminals.

Als "Web-Hosting" (von engl.: to host; dt.: beherbergen, unterbringen) bezeichnet man die Dienstleistung eines Webspace-Providers, der seinen Kunden auf seinen Server-Rechnern Speicherplatz für deren Web-Site bereitstellt.




Begriff:

hosting


Erklärung:


auch: hosten, Webhosting


Mit hosting oder hosten bezeichnet man das Bereitstellen von Webspace auf einem Server, um Webseiten, Programme oder Anwendungen im Internet zugänglich zu machen. Oft wird dafür auch der Begriff Webhosting verwendet. Eine nähere Erläuterung findet sich in dem Artikel zu Host.




Begriff:

Hot plugging


Erklärung:


Anschließen oder Abkoppeln von Peripheriegeräten bei laufendem Computer


Von engl.: hot; dt.: heiß und engl.: plug; dt.: Stecker


Unter hot plugging versteht man das Anschließen oder Abkoppeln von Peripheriegeräten bei laufendem Computer.



Begriff:

Hotbot


Erklärung:


Suchmaschine im Internet.

Begriff:

HPFS


Erklärung:


High Performance File System


Das HPFS-Dateisystem wurde 1989 bei OS/2 Version 1.2 eingeführt.Es bietet einige Vorteile gegenüber dem FAT-Dateisystem. Neben dem schnelleren Dateizugriff unterstützt HPFS längere Dateinamen von bis zu 256 Zeichen und erweiterte Dateiattribute. Das Dateisystem HPFS sorgt für eine geringere Datenfragmentierung: Das HPFS-Laufwerk muß nicht defragmentiert werden und büßt im Laufe der Zeit im Gegensatz zu FAT und NTFS nicht an Leistungsfähigkeit ein. HPFS stellt die Kompatibilität von Dateien sicher und ermöglicht somit eine gemeinsame Datennutzung unter Windows NT und OS/2 auf einer Festplatte.Darüber hinaus verfügt es über eine bessere Fehlerkorrektur als das FAT-Dateisystem. Dateien werden jedoch nicht durch Sicherheitsfunktionen, wie bei NTFS geschützt. 8.3-Namen werden nicht selbstständig erzeugt und Anwendungen, die auf MS-DOS und Windows 3.1 basieren, haben keinen Zugriff auf Dateien mit langen Datei- oder Verzeichnisnamen in ihrem Pfad. Das HPFS-Dateisystem hat sich nicht allgemein durchsetzen können.






Begriff:

HSB-Model


Erklärung:


Das HSB-Modell stellt eine Beziehung der Farben zueinander her. Dabei ist es unerheblich, ob Sie in RGB oder CMY denken.


H = Hue (Farbton)

S = Saturation (Sättigung)

B = Brightness (Helligkeit)


Die Farbtonwerte werden in Grad dargestellt, die Helligkeit und Sättigung in Prozent.




Begriff:

HSCSD


Erklärung:


High Speed Circuit Switched Data.


HSCSD ist eine Technik zur breitbandigen Datenübertragung in GSM-Mobilfunknetzen, die jedoch im Gegensatz zu GPRS und UMTS nicht auf Paketvermittlung, sondern auf Leitungsvermittlung beruht.


Dabei wird durch TDMA-Multiplexing (der Übertragungskanal wird in mehrere Zeitschlitze unterteilt) eine Übertragungsgeschwindigkeit von immerhin 4 mal 14.4 kbps erreicht.


HSCSD wurde ursprünglich von Nokia entwickelt und wird bisher in Deutschland von E-Plus unter der Bezeichnung HSMD angeboten.





Begriff:

HTH


Erklärung:


Abkürzung für engl. "Hope This Helps".


Eine häufig in E-Mail, Chats und Newsgroups benutzte Abkürzung. "HTH" bzw. "hth", also "Hope This Helps", schreiben häufig Leute unter eine Nachricht, wenn sie in dieser Nachricht jemand anderem etwas zu erklären oder erläutern versucht haben. Es wird auch gerne ironisch gebraucht.




Begriff:

HTML - Hyper Text Markup Language


Erklärung:


Hyper Text Markup Language.


Um Hypertext-Dokumente für das World Wide Web (WWW) lesbar zu machen, suchte man nach einer einfachen, plattformunabhängigen Sprache und fand sie in der sogenannten Hypertext Markup Language (HTML). Da die WWW-Projektgruppe am CERN an einer hohen Akzeptanz für das neue Informationssystem interessiert war, beschloß sie den bisherigen Standard für elektronische Dokumentationen SGML (Standardized General Markup Language) anzupassen und zu vereinfachen. Wichtigstes Argument für den Einsatz war, daß SGML und somit HTML zunächst den Dokumententyp und dessen Struktur definierten - Anweisungen zur grafischen Aufbereitung des Dokuments waren ursprünglich nicht enthalten. So wurden zwar die strukturellen Anweisungen von HTML optisch unterschiedlich umgesetzt, lesbar waren diese Dokumente aber auf allen Rechnern mit Hilfe eines sogenannten Clients. Programme dieser Art wurden Browser genannt, da man mit ihrer Hilfe im WWW "blättern" konnte (to browse, dt.: blättern). HTML ermöglichte erstmals die Eingabe von Links. Durch den Einsatz der URL war das Verweisen auf Dokumente, die auf anderen Computern lagen, einfach geworden.


Seit Tim Berners-Lees erster Entwicklung ist viel Zeit vergangen. Vor allem die Browser von Netscape und Microsoft gaben viele Impulse für Erweiterungen und neue Entwicklungen in HTML. 1994 wurde eine Arbeitsgruppe der Internet Engineering Task Force (IETF) gegründet, um HTML-Spezifikationen gemeinsam zu erörtern und Empfehlungen auszusprechen. In dem Versuch, das WWW und damit auch HTML als sogenannten offenen Standard zu etablieren, wurde im gleichen Jahr das World Wide Web Consortium (W3C) gegründet. 1998 wurde die derzeit aktuelle HTML-Version 4.0 vom W3C standardisiert.


Ein HTML-Dokument wird stets in einem reinen Textformat (ASCII) gespeichert und kann mit einem einfachen Texteditor bearbeitet werden. Ein HTML-Dokument hat in der Regel die Datei-Endung ".htm" bzw. ".html". Die HTML-Anweisungen stehen im Dokument in spitzen Klammern. Diese Anweisungen heißen Tags. Der Web-Browser benötigt sie, um das Dokument entsprechend darzustellen. Diese Darstellung kann von Browser zu Browser unterschiedlich ausfallen. Das wichtigste Tag dient zum Verlinken der Dokumente.




Begriff:

HTML Tag


Erklärung:


Werden die Auszeichnungen ("Befehle") in HTML genannt. Sie werden in spitze Klammern gesetzt und beinhalten u.a. die Darstellungsoptionen von HTML.

bezeichnet beispielsweise einen Zeilenumbruch. Es werden einfache Tags, die nur aus dem Befehl und seinen Optionen bestehen (

oder , s.g. Meta-Tags) und solche, die einen Anfangs- und einen Ende-Tag besitzen unterschieden. Letztere umschließen einen Bereich, in dem ihre Anweisung gilt. Die abschließenden Tags haben einen ihrer Anweisung vorangestellten Schrägstrich "/", z. B. ... (=Unterstreichen im Bereich dazwischen).




Begriff:

HTML-Refresh


Erklärung:


Methode zur Banner-Rotation.


HTML-Refresh bezeichnet eine Methode der Banner-Rotation. In der Regel wird auf einer Web-Seite ein Bereich (Frame) reserviert, der nur vom Banner genutzt wird. In dem zugrunde gelegten HTML-Code wird über einen HTML-Befehl ein Refresh (ein erneutes Laden) dieses Frames nach einer festgelegten Zeitspanne erzwungen. Dadurch werden die Banner ausgetauscht.




Begriff:

HTTP - Hypertext Transfer Protocol


Erklärung:


(Hypertext Transfer Protocol)

Ist das dem Internetdienst WWW zu Grunde liegende Protokoll. Dieses Prodokoll regelt den Austausch von HTML-Seiten zwischen World-Wide-Web-Servern und Clients (Browser) über ein Netzwerk.




Begriff:

HTTPS - Hyper Text Transfer Protocol Secure


Erklärung:


"Hyper Text Transfer Protocol Secure".


Das HTTPS-Protokoll ist die sichere Variante von HTTP, die im WWW eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen Browser und Server ermöglicht. HTTPS nutzt den SSL-Standard (Secure Socket Layer), einen von Netscape entwickelten, offenen Standard zur gesicherten Übertragung. Ein entsprechender Server würde beispielsweise adressiert mit https://www.nummersicher.de.


Es gibt verschiedene Sicherheitsstufen, je nach Verschlüsselungsstärke. Während es in den USA ein Exportverbot für starke Verschlüsselungstechnologien gibt, wird in Europa die 40-Bit Schlüssellänge zunehmend von der 128-Bit-Verschlüsselung verdrängt. Software, die nicht aus den USA exportiert wurde, kann auch mehr als 128-Bit unterstützen.


Online-Banking und elektronischer Zahlungsverkehr wird in der Regel über HTTPS/SSL gesichert. Es sind jedoch neue Protokolle in Entwicklung, unter anderem eine Variante die auf PGP basiert.




Begriff:

Hub


Erklärung:


Aktive Hubs enthalten Repeater und verstärken zusätzlich das Datensignal, Hubs werden zum verbinden mehrerer Rechner, ohne das das Netz unterbrochen wird, genutzt.




Begriff:

Hurenkind


Erklärung:


Einzelne Zeile eines Absatzes zu Beginn einer neuen Seite oder Spalte.

Ist auf jedenfall zu vermeiden!





Begriff:

Hybrid-CD


Erklärung:


CDs, die sowohl ISO 9660- als auch HFS-Dateisysteme enthalten, nennt man Hybrid-CDs. Es ist ein Bridge-Disc Format zwischen Mac HFS und ISO 9660. Beide Partitionen befinden sich gleichzeitig auf einer CD. Jedes Betriebssystem greift auf die für ihn vorgeschriebene Partition zu. Der Mac kann auch auf gemeinsame Daten der ISO 9660 Partition zugreifen.




Begriff:

Hydrofix


Erklärung:


Spezielles, kochfestes, farbfestes, laugenbeständiges Papier. Für die Auszeichnung von Textilien bei der chemischen Reinigung.




Begriff:

Hygiene-Papier


Erklärung:


Große Gruppe der in Haushalt, Industrie und Gesundheitswesen weit verbreiteten Artikel zur einmaligen Verwendung (Toilettenpapier, Taschen- und Reinigungstücher, Krankenhauswäsche usw.).




Begriff:

Hyper-G


Erklärung:

Publishing-System mit Hypertext-Eigenschaften.

Hyper-G ist ein Publishing-System mit Hypertext-Eigenschaften, das im Vergleich zu anderen Systemen, die auf der Grundlage von HTTP und heutigen Web-Browsern arbeiten, ein fortgeschritteneres Hyperlink-Management beinhaltet. Das Programm wurde am "Institute for Information Processing and Computer Supported New Media" (IICM) der Universität Graz entwickelt und verfügt über einige Besonderheiten:


Hyper-G ist unter dem Namen Hyperwave als kommerzielle Version erhältlich. Hyperwave besteht aus einem Server und Clients, die unter den Betriebssystemen Windows 95, Windows NT und Unix laufen. Eine Version für Macintosh ist in Vorbereitung. Der fortgeschrittenste Client ist der für Unix, der auch auf Linux-Systemen läuft. Hyperwave ist mit HTML kompatibel.




Begriff:

Hypertext


Erklärung:

Elektronischer Text mit nicht-linearem Aufbau.

Hypertext ist die nicht-lineare Organisation und elektronische Wiedergabe von Informationen, die in zusammenhängenden Kontexten miteinander verlinkt sind. Dies ermöglicht dem Leser die intuitive Navigation innerhalb eines Informationsangebots.

Erste Gedanken zu Hypertext entwickelte Vannevar Bush, der damalige Direktor des amerikanischen Büros für wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (Office of Scientific Research and Development). Während des Zweiten Weltkrieges für den Einsatz von über sechstausend führenden Wissenschaftlern für kriegsrelevante Forschung zuständig, suchte er nach 1945 nach neuen sinnvollen Arbeitsgebieten. In seinem Artikel "As We May Think" in der Zeitschrift "The Atlantic Monthly" umriß er im Juli 1945 das neue Einsatzgebiet: Die Entwicklung technischer Möglichkeiten für eine "natürlichere", d.h. "assoziative" Verwaltung von Informationen. Er entwarf die Vision einer Maschine, die er "memex" nannte. Sie wies einige Merkmale der Informationsverwaltung im späteren WWW auf:


Der Begriff Hypertext wurde 1968 von Ted Nelson geprägt. In den späten achtziger Jahren entwickelte Bill Atkinson die Hypertext-Anwendung "Hypercard" für die Firma Apple. 1989 griff Berners-Lee das Konzept für seine Vision auf, die er "World Wide Web" (WWW) nannte - ein globales, assoziatives Informationssystem. Anders als bei bisherigen Hypertext-Systemen konnten die Dokumente im WWW auf verschiedenen Computern liegen.

Nicht-Linearität eines Hypertextes:

Bei einem Hypertext-Dokument wird üblicherweise keine Reihenfolge angegeben, um Texte zu lesen, Bilder zu sehen und Töne zu hören. Ein Beispiel: Angenommen, Sie lesen zuerst den mit A markierten Text, dann bietet die Hypertext-Struktur in diesem Beispiel nicht nur eine, sondern gleich drei Möglichkeiten an, um mit dem Lesen fortzufahren: den mit B, D oder E bezeichneten Text. Wählt der Leser die Variante B, so kann er mit dem als C oder E bezeichneten Text fortfahren und von E wiederum auf D übergehen. Da es aber auch möglich ist, sofort von dem mit A auf den als D bezeichneten Text zuzugreifen, zeigt dieses Beispiel, daß die Hypertext-Struktur verschiedene Pfade zwischen zwei Elementen erlaubt.

Das World Wide Web ist ein klassisches Beispiel für die Implementierung von Hypertext. Dort werden Textteile (Links) sowie andere Objekte wie Grafiken auf andere Stellen oder Elemente desselben Hypertextes, auf anderen Web-Seiten oder auf andere Web-Sites verlinkt. Diese Verweise können durch einen Mausklick auf das verlinkte Objekt aufgerufen (in den Browser geladen) werden.

Hypertext-Anwendungen kommen natürlich auch in anderen Umgebungen vor als das WWW. Zum Beispiel: Buch als CD-ROM, elektronische Handbücher oder auch einfache Dokumente (via Textverarbeitungsprogramm) mit internen Querverweisen.




Begriff:

hängender Einzug


Erklärung:


Bei Anwendung des hängenden Einzuges wird der ersten Zeile eines Absatzes ein kleinerer Abstandswert zum linken Rand zugewiesen, als dem nachfolgenden Textzeilen. Die erste Zeile fängt also früher an und ist somit länger. Der hängende Einzug wird zur optische Gliederung von Text eingesetzt.


 



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