Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- G -


 


Begriff:

Gamma


Erklärung:


"Gamma" ist ein mathematischer Begriff, der die Helligkeitsverschiebung der mittleren Töne eines Bildes zu den helleren - Dreivierteltöne - oder dunkleren Farben - Vierteltöne - hin angibt. Die Verschiebung der Mitteltöne beeinflusst nicht den gesamten Dichteumfang, d.h. die hellsten und dunkelsten Töne des Bildes werden nicht verändert, wirkt sich jedoch auf die allgemeine Helligkeit des Bildes aus.


Der Gammawert ist auch in Farbraumdefinitionen enthalten, der so für eine naturgetreue Helligkeitswiedergabe sorgt. In der Graphischen Industrie und bei der Bilderstellung hat sich ein Gamma von 1.8 durchgesetzt. Im Betriebsystem von Macintosh Rechnern ist ein Gamma von 1.8 Standard, auf sogenannten IBM Rechnern oder PC sowie im Internet werden Bilder im S-RGB und mit einem Gamma von 2.2 dargestellt.


"Bei der Bildbeurteilung sollte jedoch immer ein Gamma von 1.8 zugrunde liegen."


Auch beim Drucken und Belichten von Bilddaten kommt es durch den sogenannten Tonwertzuwachs zu einer nichtlinearen Helligkeitsverschiebung, die sich durch einen Gammawert spezifizieren lässt (siehe auch unter sensitometrische Grundlagen). Der Tonwertzuwachs hängt unter anderem von der Viskosität der Druckfarben und der Saugfähigkeit des Papiers ab - also davon, wie stark die Farben verlaufen.





Begriff:

Gammawert


Erklärung:


Der Gammawert beschreibt die Gewichtung der Tonwerte eines Bildes bezüglich der Lichter, Schatten oder Mitteltöne.




Begriff:

Gammut Mapping


Erklärung:


(Englisch, abgeleitet von: Color Gammut - Farbraumumfang) - Farbraumanpassung.


Wenn Farben von einem größeren in einen kleineren Farbraum gebracht werden, spricht man von einem Gammut Mapping.

Es wird unterteilt in:




relativ farbmetrisch:

Farben die innerhalb des Farbumfangs liegen, werden nicht verändert. Farben, die außerhalb des Farbumfangs liegen werden zu den Farben konvertiert, die am Rand des Zielfarbraums liegen. Dadurch kann man die konvertierten voneinander kaum unterscheiden.


absolut farbmetrisch:

Farben werden direkt übernommen. Wichtig ist hierbei, dass die Bildfarben erhalten bleiben; der Gesamteindruck wird vernachlässigt. Der Weißpunkt wird nicht transformiert.


fotografisch:

Die Farben des Ausgangsfarbraums werden so in den Zielfarbraum übernommen, dass die Bildwirkung möglichst originalgetreu erhalten bleibt. Die Position der Farben im Farbraum ändert sich.


Sie auch Rendering Intents.




Begriff:

Ganzseiten-Bildschirm


Erklärung:


nennt man einen Bildschirm, der das volle Format einer Seite (in der Regel im DIN-A4-Format) unverkleinert zeigt. Doppelseiten-Bildschirme zeigen eine volle Doppelseite.




Begriff:

Ganzzeug(-Stoff)


Erklärung:


In der 2. Arbeitsstufe der Papierherstellung entsteht durch Auflösen, Mahlen und Mischen der sortenspezifischen Zellstoff-, Holzschliff- und Altpapiersorten (=Halbzeug) sowie durch Beimischung von Leim, Füllstoffen und evtl. Farbe das sogenannte "Ganzzeug" (=fertiger Papierrohstoff).




Begriff:

Gateway


Erklärung:


Übergangsrechner zwischen verschiedenen Netzwerken


dt.: Eingangstor


Übergangsrechner zwischen Netzwerken mit heterogener Netzwerkarchitektur; beispielsweise bezeichnet man den Rechner, der einen proprietären Online-Dienst wie AOL mit dem Internet verbindet als Gateway.


Nach dem ISO-OSI-Modell betrachtet muss ein Gateway in der Lage sein, Verbindungen auf allen 7 Schichten für die zu vermittelnden Teilnetze bereitzustellen. Dadurch wird erreicht, dass Rechner aus unterschiedlichen Protokollandschaften miteinander kommunizieren koennen.


Ein Router stellt eine spezielle Art eines Gateways dar, da er nur die ersten 3 Schichten der beteiligten Teilnetze vorhalten muss. Ein Router wird deshalb auch als Level-3-Gateway bezeichnet. Mit ihm lassen sich nur Verbindungen zwischen IP-basierten Netzen herstellen (das IP-Protokoll ist der Schicht 3 zuzuordnen). Die Dienste der darüber liegenden Schichten (z.B. TCP oder oder UDP aus Schicht 4) müssen sich (aufgrund der logischen horizontalen Kommunikation der Schichten) verstehen können.




Begriff:

Gaufrier-Kalander


Erklärung:


Prägemaschine zur Oberflächenveredelung (geprägte Papiere).


Begriff:

Gautschen

Erklärung:

  1. Bei der früheren Handfertigung des Papieres das Ablegen der nassen Papierbogen zwischen Trockenfilzen.

  2. Pressen der endlosen Papierbahn in der Papiermaschine am Ende der Nasspartie.

  3. Herstellen von mehrlagigem Karton (Pappe). Dabei werden die maschinenfeuchten Faserstofflagen ohne Leimzusatz aufeinandergepresst (Duplex- Triplex-Karton).

  4. Die Schriftsetzertaufe, bei der die Lehrlinge unter den Gehilfen aufgenommen werden.




Begriff:

GCR - Gray Component Removal


Erklärung:


Beim Unbuntaufbau (GCR) werden in farbigen und neutralen Bereichen gleiche Anteile der drei Primärfarben Cyan, Magenta und Yellow entfernt, bis eine der drei Grundfarben verschwindet. Die Menge der verschwundenen Farbe wird durch Schwarz ersetzt. Der Unbuntaufbau bringt die gesättigten, dunklen Farben besser zu Geltung als die Unterfarbentfernung. Da die neutralen grauen Flächen fast nur noch aus Schwarz aufgebaut werden, ist die Graubalance stabiler –darum tendiert der Unbuntaufbau weniger zu Farbstichen.


GCR ist auch die Voreinstellung für den Schwarzaufbau in Adobe Photoshop, da diese Einstellung für die überwiegende Zahl der Bilder die beste Wiedergabequalität liefert. Beim GCR läßt sich der Schwarzaufbau im Photoshop sogar noch weiter regeln: Die Option „ohne”separiert die Farben ohne Schwarzauszug, von „wenig”bis „stark”wird entsprechend weniger oder mehr Schwarz in der Separation eingesetzt. Der Wert „maximum”eignet sich nur dann, wenn große Schwarzflächen zu drucken sind (s.a. Beispiele).




Begriff:

Gebrochene Schriften


Erklärung:

Kennzeichnendes Merkmal der in verschiedensten Stilen und Varianten vorliegenden Gruppe der Gebrochenen Schriften (seit dem 13. Jahrhundert) sind die vielfältigen Brechungen der Rundungen bei den Gemeinen, während die Versalien hingegen oftmals besonders stark ausgeprägte Rundungen aufweisen und auch relativ breit in ihrer Proportionierung sind. Die Gemeinen sind oft aus additiv aneinander gefügten Vertikalen konstruiert. Die Enden von Grundstrichen besitzen oft die Form einer auf der Spitze stehenden Raute.

Beispiele:

- Textura
- Fraktur
- Alte Schwabacher



Begriff:

Gedankenstrich


Erklärung:


Der Gedankenstrich hat etwa die Länge eines Halbgevierts und wird angewendet, um einen Zwischensatz deutlicher als durch Komma hervorzuheben.




Begriff:

Gefärbtes Papier


Erklärung:


Nachträglich durch Streich- oder Tauchverfahren eingefärbtes Papier.





Begriff:

Gehämmertes Papier


Erklärung:


Ausstattungspapier mit hammerschlagartiger Prägung.





Begriff:

Geklebter Karton (Pappe)


Erklärung:


Wird aus mehreren fertigen (trockenen) Faserstofflagen in Klebemaschinen zusammengefügt. Er zeichnet sich durch besondere Steifigkeit aus (durch Brennprobe ist der Unterschied zwischen geklebtem und gegautschtem Karton feststellbar).





Begriff:

Geldrollen (-Scheinstreifen) -Papier


Erklärung:


Einseitig glattes Zellstoffpapier, in mehreren von der Deutschen Bundesbank festgelegten Farben und Qualitäten. Zum Einrollen von Münzen und Bündeln von Banknoten.




Begriff:

Geleimtes Papier


Erklärung:


Der Papierstoffmasse (Ganzzeug) beigegebene Natur- oder Kunstharze bewirken eine bessere Faserverbindung und vor allem eine vielfach erwünschte Widerstandsfähigkeit gegen das Eindringen von Flüssigkeit in das Papier (Tintenfestigkeit).




Begriff:

Gemeine


Erklärung:


Der Begriff Gemeine kommt aus dem lateinischen und bedeutet Kleinbuchstaben.




Begriff:

Geprägtes Papier


Erklärung:


"Leinengeprägt" Schreibbapier, "gehämmert" Büttenkarton, Fotoalbenpergamin mit "Spinnen-Prägung". Das sind nur einige Beispiele der vielfältigen Möglichkeiten, mit Prägewalzen (-Platten) in die Oberfläche von Papier nachträglich Musterungen / Strukturen einzupressen (Gaufrier-Kalander..




Begriff:

Geripptes Papier


Erklärung:


Häufig als Vorsatzpapier verwendetes, maschinenglattes Papier. Meist mit parallel laufenden Wasserzeichenlinien/ -rippen.




Begriff:

Geräuschloses Papier


Erklärung:


Besonders weich gearbeitetes Papier, das wegen seiner Verwendung als "Konzert-Programm" nicht rascheln darf.




Begriff:

Geschenk-Papier


Erklärung:


Mit mehrfarbigem Streudruck ausgestattete Seidenpapiere und einseitig glatte/gestrichene Zellulosepapiere zum Verpacken von Geschenken (z.B. Weihnachtspapier).




Begriff:

gesperrt


Erklärung:


Deutlich vergrößerte Buchstabenabstände nennt man gesperrt und können bei der Gestaltung Aufmerksamkeit erregen und interessant wirken.





Begriff:

Gestaltungsgrundsätze


Erklärung:



Begriff:

Gestaltungsraster


Erklärung:


Das Gestaltungsraster dient dem einfachen Gestalten mehrerer Seiten, die die gleiche Grundeinteilung haben sollen. Durch Unterteilung des vorhandenen Formats mittels horizontale- und vertikale Linien entstehen Zellen, die über mehrere Seiten, einheitlich in bedruckte und unbedruckte Bereiche eingeteilt werden. Es entsteht so ein durchgängiges Layout.





Begriff:

gestrichenes Papier


Erklärung:


Um eine geschlossene Oberfläche und damit eine noch bessere Bedruckbarkeit (Halbtöne) zu erzielen, wird eine Streichmasse auf sogenannte Streichrohpapiere aufgebracht und in vorgegebener Strichstärke gleichmäßig verteilt. Dazu gibt es verschiedene Verfahren z.B. Rakel-, Walzen-, Bürsten-, Luftdüsenstrich. Die Streichmasse besteht z.B. aus China-Clay, Kreide, Kasein, Kunststoffdispersion. Einseitig (=Chromopapier) und beidseitig gestrichene, matt-, halbmatt-, glänzendgestrichene und die innerhalb und außerhalb der Papiermaschine gestrichenen Sorten bilden die große Gruppe der Bilderdruck- und Kunstdruckpapiere.




Begriff:

Geviert


Erklärung:


Das Schriftgeviert ist ein Ausschluß, dass so breit ist wie der Schriftkegel hoch

(Schriftkegel im Quadrat = Geviert), und somit ein auf den Schriftkegel

bezogenes Quadratisches Maß bildet. Für jede Schriftgröße gibt es also jeweils eine andere Geviertgröße.

Das Schriftgeviert bildet die Basis im Umgang mit Schrift und seinen verschiedenen Zwischenräumen.

Im Schriftsatz wird mit dem Geviert, dem Viertelgeviert, dem Halbgeviert und dem Achtelgeviert gerechnet.




Begriff:

Gewichtstoleranzen


Erklärung:


Trotz hochentwickelter Steuerungsanlagen sind gelegentliche Gewichtsschwankungen bei der Papierherstellung unvermeidlich. Sie dürfen aber die in den Geschäftsbedingungen der Papierindustrie einheitlich festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten.




Begriff:

Gewichtszuschläge


Erklärung:


Infolge unterschiedlicher Herstellungskosten werden von der Papierindustrie für niedrige und höhere Papiergewichte Zuschläge auf die "Normal"-(Grund)-Preise erhoben.




Begriff:

Gießbach


Erklärung:


nennt man mehrere untereinander stehende Wortzwischenräume, die weiße Linien bilden.




Begriff:

GIF


Erklärung:


CompuServe Graphics Interchange Format Trotz hoher Kompressionsrate bleibt die Bildqualität erhalten. Allerdings lassen sich GIF-Bilder mit maximal 256 Farben (8 Bit) speichern und sind somit nicht für große Farbfotos geeignet. Lediglich kleineren Grafiken (z.B. Logos,Thumbnails) sieht man die reduzierte Farbanzahl meistens nicht an. Seine Stärken spielt das Format bei weniger farbigen Grafiken aus, da sich die Farbanzahl (und damit die Speichergröße) stufenlos bis auf 2 Farben reduzieren läßt. Im GIF-Format können Sie zudem eine "transparente Farbe" definieren, die bei der Anzeige in Web-Browsern nicht (bzw. "durchsichtig") angezeigt wird. Nur durch diese Option lassen sich die meisten Webseiten so gestalten, wie sie heute aussehen.


Man unterscheidet 2 GIF-Versionen: 87a und 89a. GIF 89a-Bilder zeichnen sichgegenüber anderen Bildformaten durch folgende Besonderheiten aus:


· Sie können Text im ASCII-Code enthalten - z.B. für Copyright-Informationen

· Sie können im sogenannten Interlaced-Format abgespeichert werden, bei dem einstufenweiser Aufbau des Bildes erfolgt.

· Es können transparente Bildteile definiert werden, damit der Hintergrunddurchscheint

· Mit animierten GIFs sind kleine Animationen möglich.

· Hardware- und Plattform-Unabhängigkeit.

· starke, verlustfreie Komprimierung von Bildern mit weniger als 256 Farben.




Begriff:

GigaByte GB


Erklärung:


1 GigaByte = 1024 Megabyte (MB).




Begriff:

Glacé-Papier


Erklärung:


Meist einseitig gefärbtes Papier, mit glänzender (satinierter) oder gestrichener Oberfläche. Vorwiegend als Überzug von Kartonagen verwendet.




Begriff:

Glanz


Erklärung:


Für eine Reihe von Papieren erwünschte optische Eigenschaft (spiegelnd reflektiertes Licht). Allerdings sollte man beachten: Glanz ist nicht unbedingt identisch mit Glätte.




Begriff:

Glanz-Pappe


Erklärung:


Besonders harter Karton, der auf Rundsiebmaschinen mit ausgesucht gutem Fasermaterial hergestellt wird. Durch starkes Kalandrieren erreicht man eine besondere Oberflächenglätte und hohe Materialdichte. Ein sehr widerstandsfähiger Karton, der häufig für Bauteile (z.B. in der Elektroindustrie) sowie für die Herstellung von Organisationsmitteln verwendet wird (Pressspan).






Begriff:

Glasfasertechnik


Erklärung:


Verfahren zur optischen Übertragung von Daten


Egl.: fiber optics


Ein Lichtstrahl, der von einer Lichtquelle (zum Beispiel einem Laser) erzeugt wird, kann zum Zwecke der Informationsübermittlung (DFÜ) moduliert werden. Er wird durch einen Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) transportiert.


Ein Glasfaserkabel (optical fiber) ist eine dünne, biegsame Faser aus transparentem, also optisch leitfähigem, glas-ähnlichen Material, das zur Übertragung optischer Signale dient. Das eingespeiste Licht-Signal wird auf seinem Weg durch die Faser ständig so von den Wänden des Kabels reflektiert, das es nicht seitlich austreten kann.


Glasfaserkabel haben folgende Vorteile gegenüber Kupferkabeln:



Mit Glasfaserkabeln können hohe Datenübertragungsraten (Bandbreiten) erzielt werden. Licht hat eine hohe Frequenz verglichen mit anderen Strahlungsarten des elektromagnetischen Spektrums, (zum Beispiel Radiowellen), und kann daher mehr Informationen pro Zeiteinheit transportieren als Strom in einem Kupferkabel. Zur Zeit werden in der Praxis Datenübertragungsraten von 2,5 Gigabit pro Sekunde in Glasfasernetzen erreicht; unter Laborbedingungen sind Bandbreiten bis zu 10 Gigabit pro Sekunde möglich.

Glasfaserkabel werden aus bestimmten Glas- oder Kunststoffsorten hergestellt, sind also nicht metallisch und nicht stromleitfähig. Dadurch entfallen Probleme mit der Erdung oder der elektrostatischen Funkenbildung. Zudem sind sie gegen elektromagnetische Störungen und Korrosion weitgehend unempfindlich.

Das Rohmaterial (Siliziumdioxid oder Plastic Optical Fiber) für Glasfaserkabel ist billig; ihre Herstellung ist allerdings recht aufwendig, da das Material sehr rein sein muß, um keine unerwünschten Brechungen zu erzeugen.

Glasfaserkabel sind im Vergleich zu Kupferkabeln kompakt und leicht.

Während ein elektrischer Leiter von einem Magnetfeld umgeben ist, das zum Abhören der transportierten Daten verwendet werden kann, sind Glasfaserkabel recht abhörsicher.

Während Kupferleitungen etwa alle fünf Kilometer einen Signalverstärker benötigen, genügt bei optischen Kabeln wegen der geringeren Dämpfungsverluste ein optischer Regenerator etwa alle 20 Kilometer.


In einem Glasfaserkabel werden oft mehrere hundert einzelne Glasfasern gebündelt.


Als Trägerfrequenzverfahren wird in der Glasfasertechnik meist die Wellenlängen-Multiplex-Technik (Wavelength Multiplex Division Access; WDMA) verwendet. Die Daten, die über Glasfaserkabel transportiert werden, werden also digitalisiert.


Eine Glasfaser besteht aus zwei konzentrischen Glasarten, dem inneren Kern und dem darumliegenden Mantel. An der Grenze zwischen beiden brechen sich die Lichtstrahlen, wodurch die Weiterleitung erfolgt. Die Lichtwellen werden also im Kern geleitet.


Glasfasern werden in Monomode-Fasern und Multimode-Faser unterteilt. Unter Moden vertsteht man die diskreten Lichtwellenformen, die sich im Glasfaserkabel ausbreiten. Bei Monomode-Fasern gibt es nur eine Ausbreitungsrichtung praktisch parallel zur Faserachse. Bei Multimode-Fasern wird der Lichtimpuls zwischen Faserkern und Mantel gebrochen. Multimode-Fasern sind heute fast nur noch Gradientenprofilfasern, bei denen sich die Brechungszahl zwischen Glasfaserkern und -mantel kontinuierlich ändert. Auf diese Art lässt sich sicherstellen, dass ein übertragener Impuls möglichst wenig durch unterschiedliche Laufzeiten durch das Kabel zeitlich auseinandergezogen wird.


Glasfaserkabel eignen sich besonders für die Übertragung großer Datenmengen über weite Entfernungen von Punkt zu Punkt. Sie werden deshalb häufig in öffentlichen Telefonnetzen eingesetzt. Dazu sind meist zwei Modulationsschritte erforderlich: Das analoge elektrische Signal, das den Telefonapparat verläßt, wird von einem Modulator/ Demodulator (siehe Modem) in ein digitales elektrisches Signal umgewandelt. Dies wird von einem Strom-Licht-Wandler in ein digitales, optisches Signal umgewandelt, das über das Glasfaserkabel übertragen wird. Als Sender für die digitale, optische Datenübertragung werden, je nach Typ der Glasfaser, entweder Luminiszenz-Dioden (LED; bei Gradient-Fasern) oder Laser-Dioden (bei Mono-Mode-Fasern) eingesetzt. Als Empfänger des optischen Signals werden Halbleiter-Photodioden verwendet, die das digitale Licht-Signal wiederum in einen digitales Strom-Signal umwandeln. Dies muß dann mit einem Modulator/ Demodulator wieder in ein analoges Strom-Signal zurückübersetzt werden (siehe Decoding).




Begriff:

Glyphe


Erklärung:


Als Glyphe bezeichnet man einen Buchstaben, den ein Zeichensatz in mehreren Formen enthält. Dies ist beispielsweise im arabischen Sprachraum hilfreich, da sich dort die Form eines Zeichens in Abhängigkeit von der Position ändert, die es innerhalb eines Worts einnimmt.





Begriff:

Glätte


Erklärung:


Die Oberfläche von Papier ist natürlicherweise etwas narbig. Durch Glättung in der Papiermaschine und in Kalandern (Satinage) kann die Oberfläche mechanisch verbessert werden. Prüfung in speziellen Messgeräten (z.B. nach Bekk).





Begriff:

Glückwunschkarten-Karton


Erklärung:


Meist hochweißer, oft einseitig gestrichener (mit vielerlei fantasievollen Prägungen versehener) Karton (200 - 240 g/qm). Zur Herstellung von Glückwunschkarten.





Begriff:

GNU


Erklärung:


"GNU is not UNIX"; freie, auf UNIX basierende Programme


Hinter der rekursiven Abkürzung GNU verbirgt sich ein Projekt zur Entwicklung eines UNIX-kompatiblen, aber freien Betriebssystems, sowie der dazu passenden Anwendungen. Es wurde 1983 von Richard Stallman und der Free Software Foundation (FSF) ins Leben gerufen als Reaktion auf die restriktive Lizensierungspolitik kommerzieller Software-Unternehmen. Diese sollte es Programmierern unmöglich machen, Erfahrungen und Know-how zwanglos untereinander auszutauschen. Ziel der FSF ist es, Software allen Interessierten zur kreativen Weiterentwicklung zugänglich zu machen.


Das GNU-Projekt bietet eine Sammlung von frei verfügbaren Systemprogrammen (Compiler, Debugger, Editoren und Komprimierungsprogramme) und Anwendungsprogrammen an. In Verbindung mit dem ebenfalls freien Betriebssystem Linux ergibt das GNU-Projekt nun daher einen fast kompletten UNIX-Ersatz. Allerdings will es weiterhin einen eigenen UNIX-Kernel ("HURD") entwickeln und sein Angebot an Anwendungs-Software erweitern.


GNU-Software wird auf der Grundlage der GNU General Public Licence (GPL) vertrieben. Diese basiert wiederum auf dem Prinzip des "Copyleft" (das Gegenteil von "Copyright"), das im Gegensatz zum restriktiven Urheberrecht das freie Kopieren und Modifizieren von Software ausdrücklich erlaubt und vom Hersteller verlangt, daß der Quellcode mitveröffentlicht wird. Der wesentliche Unterschied zu Public Domain-Software besteht darin, daß auch modifizierte Software unter den gleichen Bedingungen weitervertrieben werden darf. Eine "Enteignung", wie sie bei der Modifizierung oder Weiterentwicklung von Public Domain-Software durch Dritte geschehen kann, ist daher rechtlich ausgeschlossen. Im Gegenteil werden hierdurch Anreize für Programmierer geschaffen, da sie sicher sein können, daß ihre Arbeit nicht mißbraucht wird und daß auch sie von etwaigen Verbesserung ihrer Programme profitieren können.


Aus diesem Grund wird viel Software, die eigentlich kein Bestandteil des GNU-Projekts ist, unter der GNU-GPL-Lizenz vertrieben. Hierzu zählt etwa das Betriebssystem Linux. Es gibt mittlerweile neben UNIX noch zahlreiche andere Programme für Betriebssysteme, die auch unter der GNU-GPL-Lizenz vertrieben werden.


GPL-lizensierte Programme werden zwar als "freie" Software bezeichnet, doch bezieht sich diese "Freiheit" nur auf die Verfügbarkeit und nicht auf die Kosten. Die Lizenz erlaubt es Unternehmen, GNU-GPL-Software kostenpflichtig zu vertreiben, wenn die oben genannten Bedingungen eingehalten und eine Kundenberatung (Support) angeboten wird. Beispiele hierfür sind die zahlreichen Linux-Distributionen.


Die letztlich nicht auflösbare Abkürzung GNU mag zunächst unsinnig erscheinen, ist jedoch ein Paradebeispiel für den etwas skurrilen "Hacker-Humor".




Begriff:

Gold-Papier


Erklärung:


Mit Metallbronze gestrichenes oder mit metallisierter Folie lackkaschiertes Ausstattungspapier.






Begriff:

Goldener Schnitt


Erklärung:

Hiermit ist die Möglichkeit beschrieben, ein leeres Format ideal in Randbereiche und Satzspiegel aufzuteilen.

Der Goldene Schnitt ist Maßstab für klassisch schöne, harmonische Proportionen von Flächen- u. Raumaufteilung.
Verhältnis 2:3:5:8 (vereinfacht). Grundlage dessen ist "phi" = 1,618033!

Demzufolge wird die Gesamtstecke geteilt durch phi und man erhält die längere Strecke des Goldenen Schnittes!
Beispiel:






Begriff:

Gopher


Erklärung:


Informationssystem im Internet.


Dt.: Ziesel, Taschenratte.


Weltweit verteiltes, hierarchisches, menü-orientiertes Informationssystem im Internet, das Zugang zu textbasierten Informationen aller Art bietet.


Gopher wurde an der Universität von Minnesota für das Campus Wide Information System (CWIS) entwickelt, um den Universitätsmitgliedern dezentral gespeicherte Informationen zentral zugänglich zu machen. Die einzelnen Datenbestände sollten von deren jeweiligen Anbietern gepflegt werden. Auf diese Herkunft verweist auch der Name dieses Informationssystems: Die Taschenratte ist das Maskottchen des Staates und der Universität Minnesota. Nach anderer Deutung ist der Name eine Verballhornung von engl. "go for" (dt.: sich etwas holen, beschaffen).


Mit Gopher kann zentral auf dezentral gespeicherte Dateien zugegriffen werden. Ein Gopher-Menü kann Dateien in nahezu beliebigen Datei-Endungen enthalten. Gopher erkennt auch Bild- und Klangdateien und startet nach deren Übertragung die passenden Bearbeitungsprogramme auf dem Arbeitsplatzrechner (Workstation).


Gopher basiert auf einer Client-Server-Architektur. Ein Client auf dem Arbeitsplatzrechner des Nutzers baut eine Verbindung zu dem Gopher-Server über das Internet-Protokoll TCP/IP auf. Anders als bei FTP besteht bei Gopher jedoch keine ständige Verbindung zwischen Client und Server. Sie wird vielmehr sofort nach Empfang eines Menüs oder einer Datei wieder abgebrochen. Liegt die vom Nutzer gewählte Datei (oder ein ausgewähltes Untermenü) auf einem anderen Rechner, wird eine Verbindung direkt dorthin aufgebaut.





Begriff:

Gopherspace


Erklärung:


Bezeichnung für alle mit Gopher erreichbaren Daten.


Bezeichnung für alle mit dem Internet-Suchsystem Gopher erreichbaren Daten.





Begriff:

Goudronné-Papier


Erklärung:


Qualitativ geringwertiges Packpapier, das früher aus geteerten (franz. = goudronné) Tauabfällen und Jutesäcken, heute aus Abfallpapier hergestellt wird.




Begriff:

GPRS


Erklärung:


"General Packet Radio Service".


Bei dem "General Packet Radio Service" (GPRS) handelt es sich um eine auf dem Internet-Protokoll (IP) basierende Datenübertragungstechnik für GSM-Mobilfunk-Netze, die deren Datenübertragungsrate stark vergrößert.


Während herkömmliche GSM-Netze Übertragungsraten von höchstens 9,6 Kbps (Kilobit pro Sekunde) erreichen, sind durch GPRS theoretisch weit über 100 Kbps möglich. Allerdings liegen die bisher tatsächlich verwirklichten Werte bei 40 Kbps.


Durch die höhere Übertragunsrate soll vor allem der Internetanschluss von Handys (WAP) und der drahtlose Austausch von Multimedia-Inhalten erleichtert werden.


Als erstes eingeführt wurde GPRS im Juni 2000 von T-D1.


Unter GPRS werden die Daten nach IP, dem Internet-Protokoll übertragen. Dabei wird die zu übermittelnde Datenmenge in einzelne Datenpakete aufgespalten, die einzeln "verschickt" werden und unabhängig voneinander zum Empfänger gelangen können. GPRS wird deshalb manchmal auch als GSM-IP bezeichnet. Dadurch lässt sich eine bessere Ausnutzung des Übertragungsnetzes erreichen. Die Datenpaketen werden von der der Sende- und Empfangsstation, in deren Zelle sich das Handy gerade befindet, an ein GSN genannten Knoten vermittelt, der die drahtlose Paketvermittlung und die Kommunikation mit den Gateway organisiert, die die Daten ins Internet verschicken. Umgekehrt funktioniert der Datenaustasch entsprechend, die Daten gelangen aus dem nicht-drahtlosen IP-Netz über Gateway zu den GSN, von dort zu den Sendestationen und schließlich zum Empfängergerät.


Das ebenfalls zur Ausweitung der drahtlosen Datenübertragunskapazität eingesetzte HSCSD ist dagegen leitungsvermittelt und eignet sich eher zum kontinuerlichen Austausch grosser Datenmengen, demgegenüber bietet GPRS bei plötzlich anfallenden Datenmassen (bursts) mehr Vorteile.


Eine weitere Eigenschaft von GPRS ist der "Always-on"-Aspekt: mit dieser Technologie kann eine Verbindung dauerhaft aufgebaut werden, die dann sofort bereitsteht, wenn sie benötigt wird. Das hängt damit zusammen, das durch GPRS die Abrechnung nicht mehr nach Zeittakten erfolgen muss, sondern sich nach übermittelter Datenmenge erfolgen kann. Dies ist beispielsweise bei T-D1 vorgesehen.


Durch die vergrösserte Bandbreite können Telefonie und Datenaustausch gleichzeitig erfolgen.


Begriff:

GPS


Erklärung:


"Global Positioning System".


Dt.: weltweites Ortungssystem.


Das GPS ist ein satellitengestütztes Ortungssystem, das vor allem als Navigationshilfe in der Luftfahrt und Seefahrt sowie für elektronische Lotsen und als Diebstahlsschutz in Autos eingesetzt wird.


Zur Bestimmung der Position des mobilen Empfängers wird durch Messung der Signallaufzeit von dem Empfänger zu den GPS-Satelliten seine Entfernung und relative Position zu diesen Satelliten errechnet. Bei den aktiven GPS-Systemen werden dazu von der Station, deren Position bestimmt werden soll, Signale an die GPS-Satelliten gesendet, bei den passiven GPS-Systemen hingegen wertet der Empfänger am Boden die Signale aus, die er von den GPS-Satelliten empfängt.




Begriff:

Grad


Erklärung:


auch "Schriftgrad" genannt, ist ein anderes Wort für "Schriftgröße".




Begriff:

Gradationskurve


Erklärung:

Die Gradationskurve zeigt das Verhältnis zwischen Lichtmenge und erzeugter Schwärzung. Eine Gerade in einem Winkel von 45 Grad zeigt in einem Histogramm, daß Ein- und Ausgabewerte unverändert bleiben. Durch Manipulation der Kurve wird nicht der Dichtebereich des Bildes verändert, sondern nur die Verteilung der Dichtestufen - die vorhandenen Bildeingabewerte werden auf die gewünschten Ausgabewerte korrigiert.

Beispiel in Photoshop




Begriff:

Granuliertes Papier


Erklärung:


Mit körniger Prägung versehenes Offset- und Bilderdruck-Papier.





Begriff:

Graphical-User-Interface


Erklärung:


Abkürzung GUI; engl. für Grafische Benutzeroberfläche.Interaktion zwischen Rechner und Benutzer über grafische Elemente.





Begriff:

Graphisches Papier


Erklärung:


Allgemein gefasste Bezeichnung für alle Druck- und Schreibpapiere in Bogenformaten und Rollen. Unterschieden in holzfreie und holzhaltige Papiere.


Begriff:

Grau-Pappe


Erklärung:


Aus wiedergewonnenen Papierfaserstoffen hergestellte Vollpappe. Vorwiegend für buchbinderische Zwecke.




Begriff:

Graukeil


Erklärung:


Der Graukeil zeigt genormte Grauwerte in einem festgelegten, abgestuften Verhältnis. Er kann zur Überprüfung von Farb- und Kontrasttreue gescannt und auf dem Monitor abgebildet oder ausgedruckt werden.




Begriff:

Grauwert


Erklärung:


Der Grauwert gibt den Schwärzungsumfang eines bestimmten Grautons in einem Halbtonbild an.




Begriff:

Greifer


Erklärung:


zieht das Papier in die Druckmaschine. Auf dem Papierbogen wird deshalb an der unteren Kante ein sog. "Greiferrand" benötigt.





Begriff:

Greiferrand


Erklärung:


An der breiten Seite des Druckbogens setzen Greifer an,

die den Bogen durch die Druckmaschine befördern.

Dieser etwa 8 bis 15 mm breite Rand kann nicht bedruckt werden.


Begriff:

Griff


Erklärung:


Die unterschiedliche Dicke, Härte und Steifigkeit von Papier kann subjektv als "Griffigkeit" empfunden werden (keine Maßeinheit).




Begriff:

Grobdaten


Erklärung:


Niedrigauflösende Daten, die ausschließlich für Gestaltung und Layout-Konzeption verwendbar sind. Vorteil: kleine, schnell verarbeitbare Datenmengen. Dies ist speziell bei Bilddaten erforderlich. Siehe auch Feindaten.




Begriff:

Grotesk


Erklärung:


Bezeichnung für eine serifenlose Linear-Antiqua. Auch als "Endstrichlose" bezeichnet.


Schrift ohne Serifen, bei der alle Senkrechten und Rundungen optisch dieselbe Stichstärke haben. Der Ursprung des Begriffs "Grotesk" stammt aus dem 19. Jahrhundert, als die serifenlosen Linearschriften noch als grotesk - als aus dem Rahmen fallend - empfunden wurden.


Untergruppen:


Ältere Grotesk

Von der Klassizistischen Antiqua her abgeleitet. Vertreter hierfür sind die Akzidenz-Grotesk, die Helvetica und die Univers. Diese Gruppe wird meist von Schweizer Grotesk-Typographen verwendet. Außerhalb des deutschsprachigen Raums auch als "Schrift ohne Eigenschaft" bezeichnet. Erkennungsmerkmale: sehr statischer Charakter und reduzierte Form für den gemeinen Buchstaben "g".


Jüngere Grotesk

Von der Renaissance-Antiqua abgeleitet. Vertreter hierfür sind die Frutiger und die Gill. Erkennungsmerkmale: Dynamischer eleganter Charakter. Oft mit Wechselschwung. Wird dann auch Semigrotesk genannt. Klassische Form für den gemeinen Buchstaben "g".


Konstruierte Grotesk

Im Zeitgeist der 10er und 20er Jahre (Bauhaus, Industrialismus, Auflösung alter KuK-Strukturen, Modern Times) in Deutschland und in der Schweiz entwickelte Groteskschriften. Vertreter hierfür sind die Futura, die Bauhaus und die Avant Garde. Erkennungsmerkmale: Hohe Formstrenge und konstruierte Anmutung. Einige Groteskschriften dieser Gruppe verfügen über eine nur begrenzte Lesbarkeit.


Amerikanische Grotesk

In den 1905–1930 in den USA vorwiegend als Anzeigen- und Werbeschriften entwickelt. Weiterentwicklung der "Älteren Grotesk". Auch als Gothic bezeichnet. Vertreter hierfür sind die News Gothic von Morris Fuller Benton, die Franklin Gothic und die Trade Gothic. Erkennungsmerkmale: weite Binnenräume und größere Mittellängen. Versalien, insbesondere in fetten Schnitten, wirken oftmals sehr rechteckig und blockartig.




Begriff:

Groupware


Erklärung:


Software für PC-Benutzergruppen, deren Mitglieder gemeinsam an Projekten arbeiten.


Software für PC-Benutzergruppen, deren Mitglieder gemeinsam an Projekten oder zusammenhängenden Aufgabenbereichen arbeiten.


Groupware enthält Anwendungen für die Kommunikation (z.B. E-Mail), für die gemeinsame Dokumenterstellung, Terminplanung (Group-Calendaring) und ein System zur Aufgabenverteilung (Task-Management).


Diskussions- und Chat-Foren sowie Audio- und Videokonferenzen unterstützen die Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern. Oft zählt auch "Work-Flow" (dt.: Arbeitsablauf) zu den Bestandteilen von Groupware-Systemen. Mit Work-Flow werden Nachrichten und Dokumente an die jeweils zuständigen Benutzer weitergeleitet.


Lotus Notes bezeichnet man häufig als "Mutter" der Groupware, da es multifunktionale Groupware-Systeme mit Entwicklungsumgebung populär gemacht hat. Zahllose Programme enthalten jeweils einzelne Groupware-Funktionen, dagegen stehen Lotus Notes, GroupWise, Netscape Communicator und Microsoft Exchange als Beispiele für Produkte, die über eine Vielzahl von Groupware-Funktionen verfügen.


Was zunächst als einfaches Verfahren zur elektronischen Verbreitung von Informationen galt, erfordert jedoch viel Planung, was die Zugriffssteuerung, Dokumentverwaltung und Replikation (Kopieren von Datenbanken oder einzelner Teile daraus) angeht. Der Einsatz von Groupware-Anwendungen ist daher unter Systemadministratoren ein nicht unumstrittenes Thema.




Begriff:

Großflächenplakat


Erklärung:


Auch als 18/1-Plakat bezeichnet (Format: 356 x 252 cm).


Die Bezeichnung 18/1 definiertdie Größe des Plakates aus 18 x DIN A1.





Begriff:

Großmenge


Erklärung:


Im Papiergroßhandel ist der Großmengenpreis die Kalkulationsbasis für die Preislistenstaffel (früher Ballen = 150 kg-Preis).




Begriff:

Grundfarben


Erklärung:


Reine, ungemischte Farben. In der Drucktechnik: Cyan (Blau), Magenta (Purpur), Yellow (Gelb). Diese drei Grundfarben ergeben im Rasterzusammendruck den optischen Eindruck unbegrenzter Farbigkeit. Die vierte "Farbe" im Druck (Key=Schwarz) ist keine Grund-, sondern eine Tiefenfarbe.


Siehe CMYK.




Begriff:

Grundlinie


Erklärung:


Gedachte Linie, auf der die Buchstaben einer Schrift sitzen. Wird auch Schriftlinie genannt.




Begriff:

Grundlinienraster


Erklärung:


In guten DTP-Satzprogrammen kann man beim Definieren der Seiteneigenschaften ein Grundlinienraster festlegen. Hierbei werden von einem Startpunkt aus, in frei definierbarer aber fester Schrittweite, horizontale Zeilenlinien generiert. Markierte Absätze können dem Grundlinienraster zugewiesen werden. Der Zeilenabstand wird dem Grundlinienraster angepaßt.


Begriff:

Grundschrift


Erklärung:


Vorherrschende Schriftgröße und Schriftart einer Drucksache.





Begriff:

GSM


Erklärung:


"Global System for Mobile Communication" - Mobilfunk-Standard.


Bei dem GSM handelt es sich um einen Mobilfunk-Standard für Handies (Mobiltelefone). Er wurde von der "Groupe Spécial Mobile" (GSM), einem Normungsgremium der "Conferénce Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications" (CEPT) entwickelt. GSM ist ein europäischer Standard, setzt sich zunehmend aber auch außerhalb Europas als Norm für digitale, zellulare Mobilfunknetze durch. Nicht nur die Mitgliedsstaaten der CEPT bauen GSM-Netze auf. Schon Ende 1995 gab es 104 GSM-Netze in 85 Staaten, im März 1999 waren es schon 129 Staaten und Gebiete.


GSM ermöglicht neben der Sprach- und Datenübertragung auch Dienste wie den Short Message Service (SMS; bis 160 alphanumerische Zeichen) und internationales Roaming.


Das GSM-Netz wird im Time Division Multiplex Access (TDMA)-, Frequency Division Multiplex Access (FDMA)- und im Gaussian Minimum Shift Keying (GMSK)-Verfahren genutzt.


In Deutschland sind zwei Mobilfunknetze nach dem GSM-Standard in Benutzung, nämlich das D1-Netz der T-Mobil, Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, und das D2-Privat-Netzt von Arcor/ Mannesmann-Mobilfunk.




Begriff:

GUI


Erklärung:


"Graphical User Interface".


Dt.: grafische Benutzeroberfläche.


Das GUI bietet dem Computernutzer eine visuelle Oberfläche mit Symbolen (engl.: icons) für verschiedene Arbeitsmittel und Programme. Zusätzlich enthält es die Bedien- und Anzeigeelemente eines Programms oder Betriebssystems (neben Icons auch Dialogfelder, Menüs und Fenster), die dem Anwender die Benutzung wesentlich erleichtern.

Begriff:

Gummiertes Papier


Erklärung:


Papier mit einer Klebstoffbeschichtung, die durch Wasser aktiviert wird (Dextrin, Gummiarabikum). Zur Herstellung von Aufklebern, Marken und Postwertzeichen (nicht zu verwechseln mit Haftklebe-Papieren).




Begriff:

Gussgestrichenes Papier


Erklärung:


Druckpapier, dessen hochglänzender Strich (in der Regel einseitig) durch Kontakttrocknung an verchromtem, hochglanzpoliertem Metallzylinder erzielt wird (z.B. Chromolux). Auch als gussgestrichener Karton erhältlich..

 



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