Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q

R S T U V W X Y Z

Ä Ö Ü

 

- F -

 

 

 

Begriff:

Fadenheftung


Erklärung:


Qualitativ beste Bindetechnik für Bücher.

Mehrfach gefalzte Druckbogen werden im Rücken mit dem folgenden Bogen zu einem Buchblock mit einem Faden vernäht.





Begriff:

Fadenzähler


Erklärung:


Lupe mit fünf- bis zwölffacher Vergrößerung zur Beurteilung von Bildvorlagen, Rastern, Drucken usw.




Begriff:

Fake


Erklärung:


Falschmeldung oder falsche Identität


dt.: fälschen, Fälschung.


Ein Fake kann eine gewollte Falschmeldung sein, ebenso aber auch eine falsche Persönlichkeit (Fake-ID). Technisch ist es z.B. beim SMTP-Protokoll kein Problem, E-Mails mit der ID eines anderen auszusenden und so eine Mail zu faken. Natürlich hat all dies nichts mit dem erwünschten Gebrauch des Internet zu tun. Wer nur anonym bleiben will, muß dazu nicht die ID eines anderen annehmen. Personen, die so etwas tun, um Verwirrung zu stiften, nennt man Faker.


Schließlich gibt es auch noch Fake-Accounts. Hier melden sich User bei Online-Diensten mit falschen Kreditkarten- oder Bankdaten an. Es dauert meist ein paar Tage, bis man feststellt, daß kein Bankeinzug möglich ist.


Ist ein Vorgang verdächtig, sollte man daher nicht nur auf eine E-Mail vertrauen, sondern z.B. telefonisch abklären, ob wirklich der dahinter steckt, der Absender der Mail zu sein scheint.


Generell entstehen in der Anonymität des Internet immer wieder Scherze ("Hoax"), die von Newbies (Neulingen), die sich noch nicht so gut auskennen, dann auch eifrigst weiterverbreitet werden.


Wer sich allerdings nun selbst dazu bemüßigt fühlt, gröberen Unfug anzustellen, sei gewarnt: Mit der Analyse der Verbindungsprotokolle der beteiligten Server und Provider ist jeder Fake aufzudecken. Bei einem harmlosen Scherz wird sich vielleicht keiner die Mühe machen, sehr wohl aber, wenn jemand ernsthaft geschädigt wird.




Begriff:

Faksimile


Erklärung:


Nachdruck, originalgetreue Wiedergabe

(z.B. Handschrift, Urkunde, Gemälde)





Begriff:

Faksimile-Text


Erklärung:


Um während der Entwurfsphase einen ersten Eindruck von der Drucksache zubekommen, belegt man die geplanten Überschrift und Textzeilen mit Farbbalken (Faksimile). So bekommt man einen ungefähren Eindruck vom Grauwert der Textzeilen und dem Verhältnis zwischen dem bedruckten- und unbedruckten Teil der Gestaltungsvorlage.




Begriff:

Faltschachtel-Karton


Erklärung:


Meist einseitig weiß gedeckter, aus qualitativ unterschiedlichen Lagen gegautschter Karton (gautschen) (250 bis 600 g/qm), oft oberflächenveredelt. Mit guten Rill-, Ritz- und Nuteigenschaften (z.B. GD2 + GT + GC).





Begriff:

Falzbogen


Erklärung:


Druckbögen werden mit mehreren Nutzen (Blättern) auf Vorder- und Rückseite bedruckt, gefalzt (gefaltet) und beschnitten. Man unterscheidet nachfolgende Falzbogen:


- Planobogen glatt, ungefalzter Bogen, 2 Seiten

- Foliobogen (Einstrichbogen), 1 Falz, 2 Nutzen, 4 Seiten

- Quartbogen (Zweistrichbogen), 2 Falze, 4 Nutzen, 8 Seiten

- Oktavbogen (Dreistrichbogen), 4 Falze, 8 Nutzen, 16 Seiten

- Sedezbogen (Vierstrichbogen), 8 Falze, 16 Nutzen, 32 Seiten


Am häufigsten wird der Oktavbogen verwendet.




Begriff:

Falzen


Erklärung:

Das Falzen beschreibt den Prozessabschnitt des scharfkantigen Umbiegens von Papierbahnen und Bogen entlang einer Falzlinie. Die dazu verwendeten Maschinen können in zwei Gruppen unterschieden werden, zum einen die Taschenfalzmaschinen und zum anderen die Messer- oder Schwertfalzmaschinen.

Taschenfalzprinzip
Beim Taschenfalzprinzip ist eine genau abgestimmte Falzraumgeometrie entscheidend für das Ergebnis. Ebenso wie die Beschaffenheit der Falzwalzen, welche den Bogen schlupffrei, richtungsgenau und ohne Markierung befördern müssen. Dies wird durch Walzen mit Verbundoberflächen erreicht. Dabei laufen eine Walze aus Stahl und eine Walze aus Polyurethan gegeneinander. Auch die hohe Geräuschentwicklung durch das Anschlagen der Bogenkante an den Taschenanschlag stellt ein Problem dar, welchem durch Lärmdämmhauben teilweise Abhilfe geschafft werden kann.

Große Vorteile dieser Falzmethode sind allerdings eine taktfreie Arbeitsweise, eine hohe Variabilität und die sich daraus ergebende hohe Effektivleistung, geringe Falztoleranzen und der einfache und platzsparende Aufbau von Taschenfalzmaschinen. Problematisch ist ihr Einsatz allerdings bei zu leichtem (<40 g/m²) oder zu schwerem Papier (>120 g/m²) und durch die extreme elektrostatische Aufladung des Druckpapiers.


Messerfalzprinzip
Bei diesem Prinzip der Falzerzeugung wird die Papierbahn, wie oben bereits erwähnt mit Hilfe eines Falzmessers in Richtung Walzenpaar befördert. Dieses sehr stabile und leichte Messer wird durch einen opto-elektronischen Sensor genau dann ausgelöst, wenn sich die Sollfalzlinie über dem Walzenpaar befindet. Auch Messerfalzmaschinen zeichnen sich durch eine geringe Falztoleranz aus und sind außerdem unempfindlich gegen extreme Papiersorten. Doch ihr Aufbau ist komplexer als der von Taschenfalzmaschinen und sie sind nicht so variabel.


Falzmaschinen
Die Falzmaschinen allgemein bestehen aus verschiedenen technologischen Bausteinen, die gekoppelt werden können.
Grundbausteine sind:

Anleger (vereinzelt die Bogenstapel, richtet sie aus und führt sie dem Falzwerk zu)

Falzwerke (hier wird die Falzung realisiert, unterschieden wird in Taschenfalzwerke, Messerfalzwerke und kombinierte Falzwerke)

Fördereinrichtungen (übernehmen Transport vom Anleger ins Falzwerk und richten die Bögen aus)

Auslagen (legen den gefalzten Bogen abnahmegerecht aus)Zu diesen Bausteinen kommen häufig noch weitere, wie Leimwerke oder Fadensiegeleinrichtungen. Alle diese Bausteine sind über ein elektronischen Steuermodul miteinander vernetzt.



Begriff:

Falzmarken


Erklärung:


Diese Markierungen, beispielsweise auf einem Briefbogen, dienen als Orientierungshilfe, wo der Bogen gefaltet werden muß, damit er in den Briefumschlag paßt. Druckbögen haben ebenfalls Falzmarken die anzeigen, an welcher Stelle der Bogen vor dem Schneiden gefaltet werden muß.




Begriff:

Falzwiderstand


Erklärung:


Festigkeitsmerkmal von Papier und Karton, messbar in Falzapparaten (Doppelfalzung).




Begriff:

FAQ


Erklärung:


"Frequently Asked Questions"


Dt.: häufig gestellte Fragen


Dokument, das allgemeine, häufig gestellte Fragen zu einem bestimmten Thema beantwortet. FAQs werden häufig neuen Teilnehmern (Newbies) in Newsgroups angeboten, um Postings mit immer wieder gleichen Fragen zu vermeiden.




Begriff:

Farbauszug


Erklärung:


Vor dem Druck von mehrfarbigen Produkten, müssen die Farbinformationen separiert werden. Ein Bild wird durch Trennung der Farbkanäle CMYK in seine Grundfarben zerlegt. Jeder einzelne Farbkanal ausgegeben (Papier oder Film) wäre ein Farbauszug. Erst alle vier Auszüge zusammen gedruckt ergeben das farbige Bild.




Begriff:

Farbbeständigkeit


Erklärung:


Messbare, erwünschte Lichtbeständigkeit von farbigen Papieren.





Begriff:

Farbiges Papier


Erklärung:


Das an sich weiße Papier kann sowohl im "Stoff" (Bütte) farbig erzeugt, als auch durch Tauchen nachträglich eingefärbt werden. Für eine Reihe von amtlichen Vordrucken sind die Färbungen genormt.




Begriff:

Farbkreis


Erklärung:




Begriff:

Farbort


Erklärung:


Eindruck eines Betrachters von der Papier- Weiße. Diese kann ins bläuliche, rötliche, grünliche oder gelbliche tendieren. Der Farbort ist eine messtechnische Größe. Trotzdem können Papiere aufgrund ihres Farbortes auf den Betrachter "subjektiv" unterschiedlich wirken, obwohl sie den gleichen messtechnischen Weiße-Grad haben.




Begriff:

Farbprofil


Erklärung:


Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maß. Jeder Scanner, Monitor oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Zusätzlich ändert sich diese individuelle Charakteristik eines Geräts im Laufe der Zeit. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben.


Entweder liefert der Hersteller die Profile oder der Nutzer erstellt mit Hilfe entsprechender Tools individuelle Farbprofile für seine Geräte. Aufgrund der Profile stimmt dann das Color-Management-System die einzelnen Komponenten aufeinander ab.




Begriff:

Farbprüfverfahren


Erklärung:


Um bei einem Druckprojekt Zeit und Geld zu sparen, ist es wichtig, Fehler möglichst früh zu erkennen und zu korrigieren. Deshalb werden zur Kontrolle - vom Entwurf bis zum Druck - in allen Produktionsphasen Korrekturabzüge hergestellt.


Die wichtigsten Arten des Korrekturabzugs: Standproofs sind die einfachste und preiswerteste Form des Korrekturabzugs. Diese Proofs sind für Kontrollen geeignet, soweit weder auf Rastergeometrie noch auf Farbigkeit Wert gelegt wird.


Halbtonproofs geben weitestgehend verbindlich die Farbtöne wieder. Dies allerdings ohne Berücksichtigung des Rasters.


Der Rasterproof zeigt die exakte Farbe und Rastergeometrie, weil sowohl die Rasterweite als auch die Rasterwinkelung und die Rasterpunktform simuliert werden. Da er sich außerdem auf Originalpapier, sprich: Auflagenpapier, andrucken lässt, ist der Rasterproof farbverbindlich.




Begriff:

Farbseparation


Erklärung:


In der Reproduktionstechnik wird eine Farbvorlage durch das Vorschalten von Filtern (analog) oder durch die Berechnung von Farbanteilen (digital) in Farbauszüge (Teilbilder) zerlegt. Sinn der Farbseparation ist es, ein viele Farben beinhaltendes Farbbild durch geeignete Kombination weniger Auszugsfarben (Primärfarben, z. B. Cyan, Magenta, Gelb) darzustellen.




Begriff:

Farbtiefe


Erklärung:


Die Farbtiefe bezeichnet die Anzahl von Bits, mit der die Farbinformationen eines einzelnen Bildpunktes kodiert werden. Je mehr Bits pro Bildpunkt, um so differenzierter und feiner gerät das Bildergebnis.





Begriff:

Farbvalenz


Erklärung:


Farbvalenz ist die Bewertung eines Farbreizes durch die drei Empfindlichkeitsfunktionen des Auges.


Dazu gehören:

Stäbchen

Zäpfchen

Fotorezeptoren




Begriff:

Farbzahl


Erklärung:


Zur Beschreibung der Farbigkeit einer Drucksache ist die folgende Schreibweise gebräuchlich:


z.B. 1/2fbg. - bedeutet, die Drucksache ist auf der einen Seite einfarbig, auf der anderen Seite zweifarbig.


z.B. 4/4fbg. Skala - bedeutet, die Drucksache ist beidseitig im Vierfarbskalendruck.




Begriff:

FAT


Erklärung:


"File Allocation Table", Inhaltsverzeichnis einer Speichermediums.


Dt.: Dateizuordnungstabelle


Die File Allocation Table (bei MS-DOS oft FAT genannt) ist eine von UNIX und anderen Betriebssystemen geführte Tabelle oder Liste, die den Speicherplatz verwaltet, auf dem Dateien gespeichert werden. Die auf einer Diskette gespeicherten Dateien werden als Gruppen mit einer festen Anzahl von Bytes (Zeichen) je nach vorhandenem Platz abgelegt. Eine einzelne Datei kann demzufolge stückweise über viele Speicherbereiche "zerstreut" sein. Die Dateizuordnungstabelle stellt eine "Karte" aller verfügbaren Speicherstellen auf einer Diskette dar. Beschädigte und somit nicht mehr verwendbare Segmente werden markiert. Die FAT sucht Teile einer Datei und setzt sie wieder zusammen.




Begriff:

Favoriten


Erklärung:


Microsoft-Jargon für Bookmarks.





Begriff:

Fax-Modem


Erklärung:


Analog-Digital-Umwandler für Fern-Fotokopien


Fax von latein.: facsimile; dt.: orginalgetreue Nachbildung


Ein Fax-Modem ist ein Analog-Digital-Umwandler (Modulator-Demodulator), mit dessen Hilfe ein Computer Fax-Daten versenden und in manchen Fällen auch empfangen kann. Die vom Fax-Modem versendeten Fax-Daten (Tele-Fotokopien) werden dann von dem Faxgerät (gegebenenfalls auch von einem Fax-Modem) des Empfängers wieder in eine Grafik umgewandelt und ausgedruckt oder auf dem Bildschirm des Computers angezeigt.


Texte und Grafiken müssen vor dem Versand über das Fax-Modem mit Hilfe einer speziellen Fax-Software in Fax-Daten umgewandelt (codiert) werden (siehe auch Decoding).


Ein Fax-Modem kann direkt in den Computer eingebaut oder auch als externes Zusatzgerät an den Computer angeschlossen sein.




Begriff:

FDMA


Erklärung:


"Frequency Division Multiple Access", Frequenzmultiplex-Verfahren


FDMA ist ein Multiplex-Verfahren zur Datenübertragung (DFÜ). Beim Frequenzmultiplex-Verfahren wird die verfügbare Bandbreite eines Kanals (Carrier) in mehrere schmalere Frequenzbänder aufgeteilt. Dadurch können Daten in mehreren Frequenzbändern gleichzeitig übertragen werden, so daß die gesamte Bandbreite des Carriers besser ausgenutzt wird, als wenn nur ein einziger Sender ihn nutzen könnte. Die einzelnen Frequenzbänder werden zur Vermeidung von Interferenzen durch schmale, nicht für die Datenübertragung genutzte Schutzbänder (Guard Bands) voneinander getrennt. Die Einteilung des Frequenzspektrums in mehrere Frequenzbänder wird erreicht, indem man unterschiedliche Trägerfrequenzen mit den zu übertragenden Daten moduliert. Der Empfänger empfängt alle Frequenzbänder zugleich, kann sie jedoch mit Hilfe eines Filters dank der Schutzbänder sauber voneinander trennen.


Das FDMA-Verfahren wird vor allem im Mobilfunk, aber auch in Koaxialkabeln und in Mikrowellenverbindungen eingesetzt. FDMA kann auch mit anderen Multiplex-Verfahren wie dem Zeitmultiplex-Verfahren (TDMA) kombiniert werden. Das GSM-Mobilfunksystem verwendet zum Beispiel sowohl das FDMA- als auch das TDMA-Verfahren.





Begriff:

Federleicht Druck


Erklärung:


Stark auftragendes Dickdruck-Papier, das bei begrenztem Gewicht eine höhere Buchstärke erreichen lässt.





Begriff:

Feed


Erklärung:


News-Server


Als Feed (von engl.: to feed; dt.: füttern, zuleiten) bezeichnet man den Host, von dem ein Rechner seine News bezieht, also einen News-Server.




Begriff:

Feedback


Erklärung:


Englisch für Resonanz, Reaktion.




Begriff:

Feindaten


Erklärung:


Für den Druck notwendige, hochauflösende Daten zur Gewährleistung einer optimalen Druckqualität; speziell bei Bilddaten erforderlich. Siehe auch Grobdaten.




Begriff:

Feinkarton


Erklärung:


Gattungsbegriff für die holzfreien, edlen Kartonsorten wie Elfenbein, Opaline-, Aquarell- und Zeichenkartons.




Begriff:

Feinpapier


Erklärung:


Im weitesten Sinne alle Papiere, die zur "Gedankenübermittlung" in Druck und Schrift eingesetzt werden. Im Gegensatz dazu Packpapier, Pappe, technische, hygienische Papiere. Im eigentlichen Sinn die Vielzahl der hochwertigen, holzfreien, gelegentlich noch hadernhaltigen Naturpapiere für anspruchsvolle Verwendungszwecke (z.B. Ausstattungs-, Hartpost-, Landkarten-, Zeichen-, Banknotenpapiere).




Begriff:

Feinschliff


Erklärung:


Mit hoher Dichte hergestellter Holzschliff aus ausgesuchtem Holz. Er wird bei höherwertigen Papier- und Kartonsorten zur Verbesserung der Opazität beigemischt.




Begriff:

Fernschreiber-Papier


Erklärung:


Genormtes Spezialpapier, ein- u. mehrlagig, auch selbstdurchschreibend.




Begriff:

Festigkeitsprüfung


Erklärung:


Die Festigkeitswerte des Papieres hängen vom eingesetzten Rohstoff und dem Flächengewicht ab. Sie lassen sich z.B. hinsichtlich Zugfestigkeit (=Reißlänge) und Falzfestigkeit in entsprechenden Prüfgeräten messen. Dabei werden die Mittelwerte zwischen den unterschiedlichen Messzahlen in Längs- u. Querrichtung errechnet.





Begriff:

Festplatte


Erklärung:


Massenspeicher des Computers


Engl.: hard disk, hard drive


Die Festplatte ist der Massenspeicher des Computers, der meist aus mehreren - im Unterschied zur "floppy disk" starren - Platten besteht. Auf diesen Scheiben können mit Hilfe eines Schreib-/Lesekopfes Daten magnetisch aufgezeichnet werden, so daß sie auch bei einer Unterbrechung der Stromzufuhr gespeichert bleiben. Während der Hauptspeicher (RAM) eines Computers also flüchtig (temporär) ist, ist die Festplatte ein permanenter Speicher.


Unter DOS/Windows-Systemen wird dem ersten Festplatten-Laufwerk üblicherweise der Laufwerksbuchstabe C: zugewiesen.




Begriff:

Fettdichtigkeit


Erklärung:


Durch besonders schmierige Mahlung oder durch Tauchbäder in schwefliger Säure kann Papier widerstandsfähig gegen das Durchdringen von Fetten und Ölen gemacht werden.




Begriff:

Feuchtigkeitsgehalt


Erklärung:


Durch besonders schmierige Mahlung oder durch Tauchbäder in schwefliger Säure kann Papier widerstandsfähig gegen das Durchdringen von Fetten und Ölen gemacht werden.




Begriff:

File


Erklärung:


engl. Datei


Als Files bezeichnet man sämtliche Arten von Dateien. Sie können Daten in Form von Texten, Bildern oder Sonstigem enthalten.


Files können verschiedene Formate haben, um zu wissen, um welches es sich handelt, steht am Ende des Dateinamen (filename) ein Anhängsel (.doc, .gif, .txt). Das Format hängt von der Struktur der Daten ab, denn die verschiedenen Programme verwenden unterschiedliche Dateistrukturen.


Man unterscheidet zwischen den reinen und den ausführbaren Dateien. Reine Dateien können nur verarbeitet oder dargestellt werden. Diese sind zum Beispiel .txt und .gif Dateien. Die ausführbaren Dateien (.exe, .bat) enthalten Befehle für den Rechner. Es gibt auch Files die beide Datei-Arten in sich vereinen. Eine solche ist zum Beisiel die .doc Datei, den sie kann ausführbare Makros enthalten.


Das Betriebssystem speichert selbstständig bestimmte Informationen zu jeder Datei. Diese sind in Windows abrufbar in dem man mit der rechten Maustaste auf die Datei klickt und anschließend aus dem erscheinenden Menü "Eigenschaften" auswählt. In dem dann geöffneten Fenster kann man sehen wann die Datei angelegt, wann sie das letzte mal verändert, ob sie versteckt wurde usw.


Das Wort file wird auch häufig in URLs verwendet (z.B. file:///...). Wenn es wort in der Adresszeile des Browsers auftaucht, betrachtet man kein Dokument im Internet sondern eine Datei auf dem Rechner.




Begriff:

Filtrier-Papier


Erklärung:


Aus sehr rösch gemahlenen Fasern hergestelltes Papier mit großer Saugfähigkeit. Für das Ausfiltern von Teilchen aus Flüssigkeiten und Gasen.




Begriff:

Filzseite


Erklärung:


Die bei der Blattbildung oben liegende, hellere, geschlossenere "Schönseite" der Papiere (Gegensatz: Unterseite = Siebseite). Durch neue Technologien wurde die frühere "Zweiseitigkeit" der Papiere fast vollständig reduziert.



Begriff:

Finger


Erklärung:


Internet-Dienstprogramm, das überprüft, ob ein bestimmter Anwender gerade eingeloggt ist.


Finger ist der Name eines Dienstprogramms für das Internet. Es kann überprüfen, ob ein bestimmter Anwender auf einem Rechner als Benutzer eingetragen und zur Zeit eingeloggt ist.




Begriff:

Firewall


Erklärung:


Rechner, der lokale Netzwerke vor unbefugten Zugriffen schützt.


Dt.: Brandmauer


Als Firewall bezeichnet man Rechner, die den Datenverkehr zwischen einem lokalen Netz (LAN) und anderen Netzwerken, z.B. dem Internet, regeln. Die Firewall soll das lokale Netz vor unbefugten Zugriffen schützen.


Wenn ein Anwender im lokalen Netz auf ein Angebot im externen Netz zugreift, geschieht dies über den Firewall-Rechner, der als einziger mit der Außenwelt verbunden ist. Dieser lädt dann die gewünschten Daten aus dem externen und schickt sie an den Rechner in dem lokalen Netz, der sie angefordert hat.


Firewalls werden oft von Firmen oder Organisationen benutzt, etwa um den angeschlossenen Rechnern den Zugang auf das Internet zu erlauben, das Firmennetz aber vor Zugriffen aus dem Internet abzuschirmen.




Begriff:

Firmware


Erklärung:


ROM-gepeicherte Programme zur Steuerung von Peripheriegeräten.


Mit Firmware bezeichnet man Programme, die permanent auf einem ROM-Chip (Read Only Memory, Speicher, der nur gelesen, aber nicht überschrieben werden kann.) gespeichert werden. Sie dienen oft zur Steuerung von Peripheriegeräten oder Zusatzkarten und werden deshalb vor dem beliebigen Zugriff geschützt.


Um diese Steuerdaten updaten zu können, können sogenannte programmierbare ROM´s oder PROM´s über spezielle Verfahren doch gelöscht und neu überschrieben werden, das Überschreiben beim normalen Betrieb ist aber nicht möglich.


Ein anderer Begriff für Firmware ist Microcode.




Begriff:

Flachdruck


Erklärung:


Beim Flachdruck liegen die druckenden und nichtdruckenden Teile der Druckform praktisch in der gleichen Ebene. Bei der Herstellung wird die Druckform derart präpariert, dass sie eine fettige Oberfläche bekommt. Für den Druckvorgang wird sie dann nacheinander mittels Feuchtwalzen überwischt (gefeuchtet) und mittels Farbwalzen eingefärbt. Da die druckenden Stellen fettig sind, stoßen sie das Wasser ab, nehmen aber die Druckfarbe begierig auf. Umgekehrt nehmen die nichtdruckenden Stellen das Wasser auf und stoßen die Druckfarbe ab Zu den Flachdruckverfahren gehören der Steindruck, der Lichtdruck, der Zinkdruck und der Offsetdruck.

Steindruck
Steindruck (erfunden 1796-1800 von A. Senefelder): Die Vorbereitung der Druckform beruht auf der Reagenz von Fett und Wasser und heißt Lithographie. Als Druckverfahren bot der Steindruck ab Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals die Möglichkeit, farbige Abbildungen farbgetreu und rationell in beliebigen Auflagen zu drucken. Eine weitere Variante des Steindrucks ist die Autographie. Dabei wird das Original von Hand mit lithographischer Tusche oder mittels Maschine mit speziellem Farbband geschrieben und vom Papier direkt durch Umdruck auf die Stein- oder Metalldruckplatte übertragen.

Lichtdruck
Der Lichtdruck (auch Leimdruck, Kollotypie, Kollographie) dient der Herstellung von Drucken mit Hilfe einer belichteten und angefärbten Chromatgelatineschicht. Die nicht belichteten Flächen werden ausgewaschen. Es entsteht ein Relief, das die Farbe (Fettfarbe) führt, während die unbelichteten Stellen Wasser führend sind und somit keine Farbe annehmen.

Offsetdruck
Der Offsetdruck ist ein indirektes, auf dem gegensätzlichen physikalischen Verhalten von Fett und Wasser beruhendes Flachdruckverfahren. Bei dem Offsetdruck erfolgt der Abdruck von der Druckform nicht unmittelbar auf das Papier, sondern zunächst auf einen Zwischenträger (ein Gummituch), von dem aus dann das Abbild auf das Papier übertragen wird. Als Druckformträger dient meist eine dünne Zink- oder Aluminiumplatte oder eine Plastfolie, auf die die Vorlage durch Umdruck oder Kopieren übertragen wird.

Als Kopiervorlage verwendet man durch Reproduktionsphotographie hergestellte, seitenverkehrte Negative (Negativkopie) oder Diapositive (Positivkopie), da das Bild „leserichtig“auf der Druckform stehen muss. Während die Druckelemente bei der Negativkopie gehärtete Teile einer auf der Druckplatte aufgetragenen dünnen Eiweißschicht darstellen, werden sie bei der Positivkopie durch tiefer liegende Stellen der Druckplatte selbst gebildet, so dass sie nur geringerer mechanischer Abnutzung unterliegen.

Neuerdings verwendet man auch Mehrmetalldruckplatten. Bimetallplatten bestehen aus einer metallenen Grundplatte (z. B. Kupfer, Stahl u. a.) und einer galvanisch aufgebrachten dünnen Schicht aus anderem Metall (z. B. Chrom). Je nach dem angewendeten Kopierverfahren wirkt die beim Ätzen teilweise freigelegte Grundplatte farben- oder wasserhaltend und die Deckschicht entsprechend farb- oder wasserabstoßend.

Bei Trimetallplatten ist je eine wasser- und farbenhaltende Metallschicht auf eine Trägerplatte aus billigem Metall (z. B. Zink, Schwarzblech) aufgebracht. Während eine Negativkopie nach höchstens 30.000 Drucken völlig abgenutzt ist, können mit einer im Positiv-Kopierverfahren hergestellten Zinkdruckplatte etwa 50.000, mit einer Mehrmetallplatte weit über 100.000 Drucke hergestellt werden.

Die Zwischenschaltung des weichen Gummituchs bewirkt sowohl die Schärfe in der Zeichnung als auch feinste Tonstufung auf harten und rauen Papieren. An Druckmaschinen für Offsetdruck sind überwiegend Rotationsmaschinen vom kleinsten bis zum größten Druckformat, ein- und mehrfarbig, auf dem Markt. Der Offsetdruck wird eingesetzt für Akzidenzdruck, Zeitschriften, Landkarten, Reprint, Notendruck, überwiegend bei hohen Auflagen.




Begriff:

Flachlage / Planlage


Erklärung:


Sehr erwünschte Eigenschaft von Papier, die allerdings durch Fehler bei der Produktion (ungleicher Zug, Wärmeschwankungen beim Trocknen) u. bei der Lagerung (Klimaschwankungen) beeinträchtigt sein kann.





Begriff:

Flame


Erklärung:


Beschimpfung per E-Mail oder Usenet-BeitragFlame


Von engl.: flame; dt.: Flamme


E-Mail oder Usenet-Artikel, worin jemand scharf kritisiert oder sogar beschimpft wird, weil er sich (tatsächlich oder vermeintlich) daneben benommen und gegen die Netiquette verstoßen hat.


Im Usenet gibt es für Schimpfwütige spezielle *.flame-Newsgroups.




Begriff:

Flammhemmendes Papier


Erklärung:


Durch chemische Antiflamm-Mittel imprägniertes Papier, das auch bei offener Flamme nicht weiterbrennt und extrem hohe Temperaturen aushält. Für Girlanden, Dekorkrepp, Emaille-Maskierstreifen u.ä.




Begriff:

Flaschenseiden


Erklärung:


Holzhaltiges, einseitig glattes Packseidenpapier zum Umhüllen von Weinflaschen. Meist mit Dessindruck versehen.




Begriff:

Flash


Erklärung:


Interaktives Verfahren zur Animation von Vektorgrafik


Flash von der Firma Macromedia ist ein Werkzeug, mit dem Animationssequenzen aus Grafik und Sound produziert werden können.


Flash Movies bestehen aus animierter Vektor-Grafik. Es können Grafiken und Textfelder eingebunden werden, ausserdem kann synchron zur Animation Sound in verschiedenen Formaten (WAV, MP3) in Echtzeit (streaming) wiedergegeben werden.


Aufgrund der Vektor-Grafik sind Flash Movies kompakt genug, um netztauglich zu sein, d. h. schnell über das Internet wiedergegeben zu werden.


Zusätzliche Funktionen (sog. Actions) bieten interaktive Elemente, so dass Flash Movies für Website-Navigation, Spiele, Trickfilme, animierte Logos oder ganze Präsentationen verwendet werden können.


Flash Movies werden entweder als komplette Präsentationen/Animationen z.B. auf CD-ROMs verwendet oder in HTML-Seiten eingebunden und (Server-unabhängig) in Websites integriert.


Auf der Client-Seite muss ein Abspielprogramm als plugin im Webbrowser installiert sein. Dafür gibt es von Macromedia den kostenlosen FlashPlayer zum Download, mit dem Flash-Animationen auch offline wiedergegeben werden können.


Auf der Server-Seite müssen lediglich die MIME-Types application/x-shockwave-flash (.swf) und application/futuresplash (.spl) definiert sein, um Flash Movies über das Internet wiedergeben zu können.


Von Macromedia stehen verschiedene Zusatzprogramme zur Erstellung und Integration von Flash Movies zur Verfügung. Vom Flash 4 Editor gibt es eine 30 Tage-Testversion (Trial Version), der FlashPlayer ist kostenlos.


Von swift3d gibt es ein Tool zur Einbindung von 3D-Grafiken in Flash.





Begriff:

Flat Rate


Erklärung:


Tarifverfahren, bei dem die anfallenden Online-Kosten nicht in Grundgebühr und anfallende Onlinezeiten aufgeteilt werden, sondern über eine monatliche Pauschale.




Begriff:

Flatrate


Erklärung:


Pauschalangebot eines ISP


Flatrate nennt man Angebote von Internet Service Providern, die auf einem Pauschaltarif basieren.


Bei Flatrates wird unabhängig von Dauer und Tageszeitpunkt der Nutzung sowie der anfallenden Datenmenge ein feste, meist monatliche Gebühr für den Netzzugang erhoben.




Begriff:

Flattermarke


Erklärung:


Beim Buchbinden werden die gefalzten Bögen vor dem Leimen zusammengetragen. Damit die Reihenfolge schnell und leicht kontrolliert werden kann, bekommt jeder Bogen eine Marke angeklebt.




Begriff:

Flattersatz


Erklärung:


Die Zeilenlänge variiert. Meist linksbündig, d.h. die Zeilen laufen links bündig und rechts unterschiedlich.





Begriff:

Fleisch


Erklärung:


Mit Fleisch wird der Bereich eines Buchstabens bezeichnet, mit Vor- und Nachbreite.





Begriff:

Flexodruck


Erklärung:


Dieses Verfahren gehört zu den Hochdruckverfahren. Es wird mit flexiblen Klischees gearbeitet. Flexodruck findet vorwiegend Anwendung beim Verpackungsdruck, dem Bedrucken von Folien, Einkaufstaschen, Kartons usw.





Begriff:

Fliegenkopf


Erklärung:


Aus dem Buchdruck mit Bleibuchstaben stammender Begriff. Bezeichnet eine versehentlich kopfüber gesetzte Letter, deren flache Unterseite auf Papier gedruckt wurde.




Begriff:

Fließtext


Erklärung:


Als Fließtext wird der mengenmäßige Hauptteil einer Drucksache bezeichnet, der ohne Unterbrechung durch einen manuellen Zeilenwechsel erfaßt wird.





Begriff:

FLOPS


Erklärung:


"Floating Point Operations per Second"


Dt.: Fließkommaoperationen pro Sekunde


Maß für die Rechenleistung von Computern bzw. deren CPUs, meist in MFLOPS (Million FLOPS) angegeben. Rechensysteme mit mehr als einem GigaFLOPS (1 GFLOPS = 1.000 MFLOPS) bezeichnet man als Supercomputer.





Begriff:

Florpost


Erklärung:


Dünnes (25 - 39 g/qm), scharf satiniertes Papier, das auch als Durchschlagpapier verwendet wird. In vielen Farben. Es hat seine Bedeutung aber etwas verloren.





Begriff:

Fluting


Erklärung:


Nach dem englischen "flute" (=Welle) benanntes Rohpapier aus Halbzellstoff (Altpapier und Laubholz) zur Herstellung von Wellpappe.





Begriff:

Flächengewichte


Erklärung:


(flächenbezogene Masse)

Unterscheidungsmerkmal für viele lieferbare "Papier-Stärken" von Papieren (bis 150g), Kartons (zwischen 150 und 600 g) und Pappen (über 600 g) in g/m². Es gilt das jeweilige Gewicht für jeweils 1 Quadratmeter (=g/qm).






Begriff:

Folder


Erklärung:


engl. Ordner


1.

Mehrmals gefalzter Prospekt.


2.

Folder - oder auch Ordner - sind Verzeichnisse (besondere Arten von Dateien), in denen Dateien und andere Ordner gespeichert werden. Mit Hilfe von Ordnern kann das Dateisystem viel leichter überschaubar gemacht werden. Gewöhnlich speichert man eine Gruppe von Dateien, die Informationen zum selben Thema enthalten, in einem Ordner ab und gibt diesem dann (mit dem Menüpunkt "Umbennen", der durch einen Klick mit der rechten Maustaste aufgerufen wird) den entsprechenden Namen.


In MS Dos oder UNIX werden Ordner allerdings nicht als Folder sondern als Directory bezeichnet.





Begriff:

Folienkaschierung


Erklärung:


Veredelung von Druckbogen durch den Überzug von Glanzfolien oder Mattfolien, die auch einen mechanischen Schutz der Drucksache bieten.





Begriff:

Followup


Erklärung:


Antwort auf einen Newsgroup-Artikel


Engl.: follow up; dt.: nachfolgen


Ein Followup ist ein Artikel in einer Newsgroup, der auf einen vorhergehenden Artikel antwortet.





Begriff:

Font


Erklärung:


Satz von Buchstaben und Textzeichen eines Schriftschnitts und -grades.


Ein Font ist ein Satz von Textzeichen (Typen) eines Schnitts und eines Schriftgrads. Ein Font bezeichnet einen Schriftsatz, d.h. eine Gruppe von druck- oder darstellbaren Textzeichen, die durch einen einheitlichen Stil gekennzeichnet sind. Eine Gruppe von Schriftsätzen desselben Schnitts bezeichnet man als Schriftart im engeren Sinne. Alle Varianten dieser Schrift werden zu einer "Familie" zusammengefaßt. Demnach ist beispielsweise Helvetica eine Schriftfamilie, Helvetica kursiv dagegen eine Schriftart und Helvetica kursiv 10 Punkt ein Schriftsatz (Font).


Ein "outline font" ist eine Software für Schriftschnitte, mit der sich skalierbare (in der Größe veränderliche) Schriften schneiden lassen. Ein Bitmap-Font ist eine digitale Darstellung einer Schrift, die bereits eine fixierte Größe hat oder nur über eine begrenzte Anzahl von Schriftgraden verfügt. Die beiden beliebtesten Programme für skalierbare Schriften sind TrueType und Type 1 von Adobe. TrueType-Schriften sind sowohl in Windows- als auch in Macintosh-Betriebssysteme integriert. Schriften in den Formaten TrueType und Type 1 werden von PostScript-Druckern unterstützt.




Begriff:

Footer


Erklärung:


Fußzeile


Footer ist der Usenet-Ausdruck für eine oder mehrere Zeilen, die von einem Programm automatisch an das Ende eines Artikels eingefügt werden. Eine Reihe von Newsreadern fügen an jeden Artikel eine Zeile mit dem Programmnamen und der Versionsnummer an. Solche Footer sind in den RFC-Dokumenten, die den News-Verkehr regeln, nicht vorgesehen und im Usenet sehr unbeliebt.




Begriff:

Foren


Erklärung:


Virtuelle Räume der Interaktion.


(Elektronische) Foren sind virtuelle Räume, in denen Personen und Gruppen sich und ihre Handlungen sichtbar machen können. Dies geschieht über Formen der Interaktion, etwa das Hinterlegen von Profilen, Texten, Bildern, Video und Audio.


Konkrete Ausprägungen elektronischer Foren sind Diskussionsforen, Chats, Gästebücher und Konferenzen, wobei Hauptunterscheidungsmerkmale Kommunikationszweck, synchrone bzw. asynchrone Kommunikationsform und Strukturierung der Information sind. Foren sind in dem Sinne öffentlich, als sie allgemein zugänglich und zugleich der Öffentlichkeit zugedacht und von dieser eingenommen sind. Im elektronischen Forum ist es prinzipiell jedem möglich, Beiträge der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen; die Interaktivität wird im öffentlichen Raum zur Veröffentlichung. Mehr und mehr werden aber auch mehr oder weniger geschlossene Räume als Foren bezeichnet, und die bloße Möglichkeit der Interaktion rückt in den Vordergrund.


Elektronische Foren spielen eine wichtige Rolle bei verschiedenen kommunikativen Anforderungen, etwa für den konkreten Austausch von Communities oder im E-Learning-Bereich.




Begriff:

Forging


Erklärung:


Angabe einer falschen E-Mail-Adresse.


Von engl.: to forge - dt.: fälschen.


Unter Forging versteht man die Angabe einer falschen Absender-Adresse bei E-Mails.


Beispielsweise fälschen manche Versender von Werbe-E-Mails (Spam) ihre Absender-Adresse, um dem Mail-Bombing von erbosten Empfängern dieser unerwünschten Zusendungen zu entgehen.




Begriff:

Format (Druck)


Erklärung:


Begriff für die Größe eines Blattes oder Papierbogens, wobei sowohl Breite als auch Länge anzugeben sind, z.B. 61 x 86 cm. Die erste Zahl bezeichnet die Bahnbreite.



Begriff:

Format-Papier


Erklärung:


Alle nichtgerollten, nichtgefalzten, für grafische Zwecke hergestellten Bogenpapiere. Gegensatz: Rollendruck-Papier.





Begriff:

Formatdifferenzen


Erklärung:


In Papierstapeln können Längen- und Breiten-Schwankungen auftreten. Grund: nicht ganz exakter Schnitt. Entsprechend den Geschäftsbedingungen der Papierindustrie müssen diese Differenzen in klar definierten Grenzen toleriert werden.




Begriff:

Formatierung


Erklärung:


Ein Textformat legt fest, wie Text dargestellt wird. Zur Formatierung gehören Angaben wie Schriftart, -größe, -schnitt, Einrückung und Zeilenabstand. Solche Formatierungen kann man auch in Textverarbeitungsprogrammen als Formatvorlage abspeichern. Neuen Dokumenten kann man so ohne Aufwand diese Formatierungen zuweisen.




Begriff:

Formsatz


Erklärung:


Vom Formsatz spricht man, wenn die zeilenmäßige Anordnung in Verbindung mit der jeweiligen Zeilenlänge bei der Betrachtung der bedruckten und unbedruckten Stellen der Seite eine Form (Bild) ergibt.




Begriff:

Formular-Papier


Erklärung:


Im weitesten Sinne alle Papiere, die zum Druck von Formularen (Vordrucken) geeignet sind. Besonders hervorzuheben sind Belegleser-, Endlos- und die wichtige Gruppe der selbstdurchschreibenden (SD) Papiere.





Begriff:

Formular-Transparent


Erklärung:


Transparentes Papier (40 - 80 g/qm) aus schmierig gemahlenem Rohstoff. Für Buchungsjournale und durchsichtige Zwischenblätter.





Begriff:

Forwarden


Erklärung:


Eine E-Mail weiterleiten.


Der Gebrauch ursprünglich englischsprachige Browser und Mail-Clients hatte zur Folge, daß eine ganze Reihe in diesen Browsern verwendeter englischsprachiger Begriffe in die Umgangssprache übernommen oder mit deutscher Grammatik vermischt werden.


Unter "Forwarden" versteht man die Weiterleitung einer E-Mail an eine andere E-Mail-Adresse. Per "Forward"-Button wird die komplette Mail mit allen Daten und Eintragungen "Forward" geschickt. Es muß nur noch die E-Mail-Adresse des neuen Empfängers eingetragen werden.





Begriff:

Fotokopier-Papier


Erklärung:


Gattungsbegriff für alle Papiere, die in der modernen Bürokopiertechnik verwendet werden (z.B. Xerographie).




Begriff:

Fotopapiere / Foto-Papiere


Erklärung:


Vielzahl von lichtempfindlichen, beschichteten Spezialpapieren, die an die Reinheit des Rohpapieres höchste Anforderungen stellen.




Begriff:

Fotosatz (Druck)


Erklärung:


heißt eine Satztechnik, bei der auf einem Trägerstreifen oder einer entsprechenden Scheibe alle Zeichen eines Zeichensatzes einmal enthalten sind und durch Belichtung auf einen Film projiziert werden (auch Lichtsatz genannt).




Begriff:

Fotosatz (Workstation)


Erklärung:


Wird heute weitgehend verdrängt durch DTP. Beide arbeiten auf ähnliche Weise mit Computern. Im Fotosatz finden statt PCs eher Workstations auf UNIX-Basis Verwendung.


Der Siegeszug des DTP ist vorwiegend auf die leichtere Bedienbarkeit und die größere Offenheit der Computersysteme zurückzuführen.In manchen Satzbereichen hat der klassische Fotosatz aber immer noch die Nase vorne, z.B. Tabellensatz.




Begriff:

Frakturschrift


Erklärung:


heißt so wegen der gebrochenen Linienzüge der Breitfeder, mit der diese Schrift im Mittelalter zunächst als Schreibschrift erzeugt wurde.




Begriff:

Frame


Erklärung:


1. Rahmen im Browser-Fenster

2. Datenpaket


Dt.: Rahmen.




Eine Web-Seite kann in mehrere Frames aufgeteilt werden. So bleibt zum Beispiel der Frame mit der Navigationsleiste auch dann sichtbar, wenn in einen anderen Frame andere Seiten aufgerufen werden.



Datenübertragungsrahmen; verkapseltes Datenpaket Ein Frame ist ein Datenpaket der Sicherungsschicht (Data Link Layer; Schicht 2 des OSI-Schichtenmodells). Es enthält die Header- und Trailer-Informationen, die auf der physikalischen Schicht (auch als Bit-Übertragungsschicht bezeichnet; physical Layer; Schicht 1 des OSI-Schichtenmodells) für die Datenübertragung benötigt werden. Ein Frame besteht mindestens aus einer Anfangskennzeichnung (Start Delimiter), der Ziel- und der Quelladresse (Destination und Source-Address), dem Datenpaket und einem Fehlererkennungsmechanismus (Frame Check Sequence). Je nachdem, in welchem Typ von lokalem Netz (LAN) ein Frame übertragen werden soll, kommen noch weitere Bestandteile hinzu. Bei Token Ring und Token Bus enthält der Frame zusätzlich ein Steuerfeld (Frame Control) und eine Abschlußkennzeichnung (End Delimiter), beim Token Ring außerdem ein Zugriffskontrollfeld (Access Control) und ein Frame-Status-Feld. Frame Control, End Delimiter, Access Control und Frame-Status sind bei Frames, die über ein Ethernet verschickt werden, nicht erforderlich. Ethernet-Frames enthalten allerdings eine Längenangabe (Length), die wiederum bei Token Ring und Token Bus nicht erforderlich ist. Das Datenpaket im Frame enthält außer den Nutzdaten Informationen zur Synchronisation, Reihenfolge der Datenpakete, Quell- und Zieladresse, die Anzahl der Nutzdaten-Bytes und andere Verwaltungsinformationen.





Begriff:

Frame Grabbing


Erklärung:


Das Einfangen einzelner Bilder (Frames) von einem Videofilm auf den Computer zur Weiterverarbeitung.




Begriff:

Frame Relay


Erklärung:


Paket-basiertes Protokoll für den Datenaustausch in Wide Area Networks.


Von engl.: frame, dt.: Rahmen und engl.: relay, dt.: übertragen, weiterleiten.


Paket-basiertes Protokoll für den Punkt-zu-Punkt-Datenaustausch in Wide Area Networks (WANs).


Frame Relay ist eine Variante des X.25-Protokolls, verzichtet jedoch im Unterschied zu diesem auf dessen Fehlererkennungsmethode. Dadurch ist Frame Relay zwar unzuverlässiger, aber dafür schneller als X.25. Mit Hilfe dieses Protokolls können Datenpakete unterschiedlicher Länge (von 262 Bytes bis 8 Kilobytes) mit bis zu 1.544 Megabyte pro Sekunde über Weitbereichsnetze (WANs) übertragen werden.


Fehler bei der Datenübertragung mittels Frame Relay werden erst vom Empfänger erkannt. Fehlerhafte Pakete werden dort verworfen und erneut beim Sender angefordert, während bei X.25 die Datenpakete bereits von jedem Netzknoten auf Fehler überprüft werden, so daß fehlerhafte Dateien nicht vom Sender, sondern nur vom jeweils vorausgehenden Netzknoten erneut angefordert werden müssen.


Frame Relay wird häufig als Übertragungsprotokoll für die Überlandverbindung zweier (oder mehr) lokaler Netze (LANs) mit Hilfe einer Remote Bridge verwendet.


Wie bei allen paket-orientierten Datenübertragungsverfahren (siehe Paketvermittlung) ist beim Frame Relay die Übertragungszeit der Daten vom Sender zum Empfänger nicht genau vohersagbar, so daß es für die Übertragung zeitkritischer Daten, zum Beispiel Sprache beim Telefonieren (Internet-Telefonie), nicht besonders gut geeignet ist. Insgesamt eignet sich Frame Relay eher für unregelmäßigen, sprunghaft ansteigenden und wieder abschwellenden Datenverkehr als für Datenverkehr mit konstanter Bandbreite.




Begriff:

Französische Renaissance-Antiqua


Erklärung:

Merkmale (sonst wie Venezianische Renaissance-Antiqua):

1.

Die horizontalen Serifen weisen nicht mehr unbedingt Kehlungen auf.

2.

Der Unterschied zwischen Haar- und Grundstrich ist im Vergleich zur venezianischen Renaissance-Antiqua etwas größer.

3.

Der Querstrich des "e" ist horizontal, allenfalls ganz leicht leicht diagonal.

Historische Beispiele:

- Garamond
- Weiß-Antiqua
- Palatino







Begriff:

Freeware


Erklärung:


Kostenlose, frei verfügbare Programme, die urheberrechtlich geschützt sind.


Von engl.: free; dt.: kostenlos und engl.: ware, dt.: Ware, Gut.


Als Freeware bezeichnet man kostenlose, frei verfügbare Programme, die urheberrechtlich geschützt sind. Jeder darf sie kopieren und weitergeben, sie dürfen aber üblicherweise nicht verändert werden. Bei einzelnen Freeware-Programmen ist auch der Weiterverkauf verboten. Nur für den Datenträger, auf den die Software gespeichert ist, muß bezahlt werden.


Die Abgrenzung der Freeware von Shareware, Crippleware, Dongleware und von Public Domain-Software ist in der Praxis nicht immer eindeutig.


Einen Schritt weiter geht Open Source, wo auch der Quellcode frei zugänglich ist.





Begriff:

Freischlagen


Erklärung:


Freihalten von Platz im Layout für später noch einzufügende Bilder und Grafiken.





Begriff:

Fremde Schriften


Erklärung:

In dieser Gruppe werden alle nichtlateinischen Schriften (wie z. B. griechische, hebräische, kyrillische, arabische, japanische, aber auch Bilderschriften) eingeordnet.




Begriff:

Frequenzmodulierte Rasterung


Erklärung:


Statt verschiedener Tonwerte mit unterschiedlich großen Druckpunkten umzusetzen die in einem bestimmten Abstand zueinander stehen, arbeitet das frequenzmodulierte Raster mit gleich großen Rasterpunkten, deren Anzahl pro Fläche entsprechend dem zu reproduzierenden Tonwert variieren.





Begriff:

FTP - File Transfer Protocol


Erklärung:


"File Transfer Protocol" - ein Datei-Übertragungsprotokoll des Internet.


Das "File Transfer Protocol" ist ein Datei-Übertragungsprotokoll, das auf dem Internet-Protokoll TCP/IP basiert.


Mit FTP kann man Text-, Bild-, Programm-, Ton- und Videodateien von einem anderen Rechner, dem FTP-Server, herunter- (siehe Download) oder auf ihn hinaufladen (siehe Upload). FTP-Server haben einen frei zugänglichen Bereich ihrer Festplatte, von dem man zum Beispiel Informationen, Public Domain- und Shareware-Programme kostenlos herunterladen kann. Nutzer können dabei auf Dateien zugreifen, die auf verschiedenen Rechnertypen liegen, unabhängig davon, welchen Rechnertyp und welches Betriebssystem sie selbst benutzen. Dazu braucht man ein FTP-Programm (FTP-Client), das die Verbindung zum Server herstellt (siehe Client-Server-Architektur) und die Daten überträgt.


FTP-Server legen manchmal ein Verhältnis fest, in dem Upload und Download zueinander stehen müssen. Dieses Verhältnis wird ratio genannt. Bei einer ratio von 1:5 müssen beispielsweise erst einmal 10 MB auf den FTP-Server hochgeladen werden, um dann 50 MB downloaden zu dürfen. Entsprechend bestehen bei no ratio-FTP-Servern keine Beschränkungen


Viele Universitäten und Organisationen betreiben FTP-Server mit Bereichen, die jedem offenstehen. Der Zugang wird über anonymous FTP geregelt. Man muß sich hier lediglich als Benutzer (User ID) "anonymous" einloggen, und kann dann auf diese offen zugänglichen Bereiche zugreifen.


Einen Überblick über die verschiedenen FTP-Archive verschafft der Internet-Dienst Archie.




Begriff:

Funkenregister-Papier


Erklärung:


Auf elektrische Energie hochempfindlich reagierendes Papier. Zur verzerrungsfreien Aufzeichnung von Messdaten (z.B. Echolot, Wetterkartenschreiber).



Begriff:

Futterseiden


Erklärung:


Seidenpapier (meist farbig) zum Füttern wertvoller Briefhüllen. Dies verhindert das Durchscheinen der Schrift durch das Kuvert.




Begriff:

Fußnote


Erklärung:


Anmerkung zum Text, oft am Fuß der Kolumne




Begriff:

Fußnoten


Erklärung:


Bemerkungen, Quellenangaben oder weiterführende Erklärungen zu Text- oder Bildmotiven werden in einer kleineren Schriftgröße als der Fließtext (meist 2 Pkt. kleiner als die Grundschrift) an den unteren Rand angefügt. Die Fußnote wird wie die Textpassage mit einem, in Klammern stehendes Sternchen (*) oder mit einer Ziffer (1) gekennzeichnet.




Begriff:

Fußnotenzeichen


Erklärung:


Bei wenigen Fußnoten nimmt man gern verfügbare Sonderzeichen, die man in der Folge vermehrt, zum Beispiel* ** ***. Enthält ein Text viele Fußnoten, arbeitet man vernünftigerweise mit Ziffern, die im Text hochgestellt werden, vor der Fußnote jedoch als normalhohe Ziffern gesetzt werden.




Begriff:

Fußsteg


Erklärung:


Der Fußsteg ist der festgelegte untere Rand einer Gestaltungssache und somit außerhalb des Satzspiegels.


Begriff:

Fußzeile


Erklärung:


Die Fußzeile ist eine separate Zeile am unteren Rand einer Textseite, die die Seitenzahl und andere Informationen aufnehmen kann.




Begriff:

Füllstoffe


Erklärung:


Bei der Papierherstellung werden zur Verbesserung bestimmter Papiereigenschaften (z.B. Glätte, Weiße, Opazität, Geschmeidigkeit u.a.) der Faserstoffmasse eine Reihe von organischen und anorganischen Mineralstoffen beigegeben, die sich zwischen den Fasern einfügen.




 



Kontakt

zu

double-space

Musik Grafik

+

Mayer-Alberti-Str. 5

56070 Koblenz

Tel.: 0049 (0)261 - 500 74 57; 876 69 57