Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

E-Business


Erklärung:


Kurzform von Electronic Business, Englisch für Elektronischer Handel.Bezeichnet die Realisierung von Geschäftsprozessen im Internet. Auch Electronic Business.





Begriff:

E-Cash


Erklärung:


Electronic Cash.


Zahlungssystem, das zukünftig in Online-Diensten und im Internet eingeführt werden soll und dem Prinzip der Kreditkarte ähnelt.





Begriff:

E-Commerce


Erklärung:


Electronic Commerce - Dt.: Elektronischer Geschäftsverkehr, elektronischer Handel, Internet-Handel.


Als E-Commerce oder E-Business bezeichnet man den Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen untereinander (Business to Business) oder zwischen Unternehmen und ihren Kunden (Business to Customer), der ganz oder teilweise über das Internet oder ähnliche offene oder geschlossene Computernetze (Extranet, Minitel) abgewickelt wird. Auch das Internet-Shopping (also der Einkauf im Internet) und das Online-Banking (der Zahlungsverkehr über das Internet) und elektronische Kreditkarten-Transaktionen sind also zum E-Commerce zu rechnen. E-Commerce bezeichnet demnach nicht nur den elektronischen Handel mit Waren und Dienstleistungen, sondern den gesamten elektronischen Geschäftsverkehr, also über den Handel hinaus zum Beispiel auch Finanztransaktionen (Zahlungsverkehr). Zuweilen wird auch das Internet-Marketing (zum Beispiel die Werbung per E-Mail; siehe auch Spam) als Teil des E-Commerce aufgefaßt.


Die Abgrenzung von E-Commerce und E-Business ist alles andere als klar, oft werden beide Begriffe synonym verwendet. Allerdings bezeichnet E-Business der allgemeinen Tendenz nach eine weitere Entwicklung als E-Commerce, wobei nicht nur einzelne Geschäftsbereiche wie der Vertrieb, das Marketing oder der Einkauf ins Netz verlagert werden oder dort parallel laufen, sondern der gesamte Unternehmensablauf vom Netz geprägt wird, beispielsweise die interne und externe Kommunikation online stattfinden oder die gesamte Unternehmenstätigkeit aufs Internet ausgerichtet ist.


Typischerweise erfolgt der Vertragsabschluß online, während die Vertragserfüllung offline durchgeführt wird. Beim Internet-Shopping zum Beispiel wird eine Ware online ausgesucht und bestellt, meist aber offline geliefert und häufig auch offline bezahlt. Bestimmte Waren und Dienstleistungen wie Software oder Vermittlungsdienstleistungen können allerdings auch direkt über das Internet geliefert bzw. erbracht werden (elektronischer Software-Vertrieb, Maklerleistungen). Auch deren Bezahlung ist mittels Kreditkarte oder Electronic Cash online möglich. Dabei werden allerdings in offenen Netzen Sicherheitsprobleme aufgeworfen.


Der Handel über offene Netze wie das Internet hat den Vorteil genereller Zugänglichkeit und den Nachteil schlechterer Sicherheitsstandards. Für den Handel mit Waren und Dienstleistungen über geschlossen Netze (Extranet; virtual private networks) gilt das Umgekehrte: Sie sind sicher und verläßlich, erreichen aber nicht alle potentiellen Geschäftspartner.



Begriff:

E-Journal


Erklärung:


"electronic journal".


Dt.: elektronische Zeitung oder Zeitschrift.


Bezeichnung für eine Zeitschrift oder Zeitung, die in digitaler Form erscheint, möglicherweise zusätzlich zu einer Printversion.Der Begriff wird gelegentlich auch synonym mit "E-Zine" (von engl.: "electronic magazine") verwandt, worunter jedoch eher Online-Publikationen engagierter Netizens zu verstehen sind. Ein E-Zine wird typischerweise von einer Einzelperson herausgegeben, nicht von einem Verlag, und erscheint nicht im Print.



Begriff:

E-Learning


Erklärung:

Lernen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Das junge Wort E-Learning gehört der Familie der E-Begriffe (engl. e-terms) an. Ein wesentlicher Vorzug des Begriffs ist seine Offenheit.

E-Learning kann begriffen werden als Lernen, das mit Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt bzw. ermöglicht wird. Wichtig ist, dass diese Technologien mit dem Lernprozess selbst unmittelbar verbunden sind und nicht nur rudimentäre Hilfsmittel darstellen. Dies bedeutet beispielsweise, dass ein Lernen, das sich eines linearen Textes bedient, der auf ein E-Book geladen wurde, noch nicht als E-Learning bezeichnet werden kann. In der Praxis wird E-Learning oft kombiniert mit traditionellen Lernarten. Solche hybriden Formen erweisen sich in vielen Zusammenhängen als besonders sinnvoll.

E-Learning kann näher über verschiedene Polarisierungen bestimmt werden:


Eine wichtige Aufgabe bei konkreten Projekten ist es, die einzelnen skizzierten Pole zu integrieren. Je nach Zielvorgabe muss der eine oder der andere Pol mehr Gewicht erhalten. Insgesamt muss eine Infrastruktur geschaffen werden, die solche integrierten Lernformen grundsätzlich ermöglicht. Eine integrierte Infrastruktur ist in diesem Sinne die Voraussetzung für die Abwicklung erfolgreicher Projekte.




Begriff:

E-Mail-Adresse


Erklärung:


Adresse, an die eine E-Mail verschickt werden soll.


Um eine E-Mail verschicken zu können muss man natürlich eine Adresse angeben, an die sie verschickt werden soll. Diese könnte zum Beispiel "webmaster@mediengestaltung-deutschland.de" lauten.


Eine E-Mail- Adresse ist folgendermaßen aufgebaut (am oben genannten Beispiel erklärt):

webmaster - Name der Person an die adressiert werden soll @ - Trennzeichen mediengestaltung-deutschland - Domain (Name der Website) .de - Top Level Domain (Länderkürzel; hier: Deutschland)





Begriff:

E-Zine


Erklärung:


Abkürzung für Electronic Magazine.


E-Zine nennt man Websites, meistens mit einem dazugehörenden Newsletter, die das Internet-Pendant zu Magazinen und Zeitschriften im Print-Bereich darstellen und immer wieder neue Artikel zu verschiedenen Themen bringen.


Die Grenze zwischen e-Zines und reinen Nachrichtendiensten oder Newstickern im Netz ist fließend. Klassische Beispiele für E-Zines sind die amerikanischen Websites Salon.com oder Wired.com oder in Deutschland Telepolis, die im Internet über das Internet berichten (aber auch über andere Themen) und deren Themenspektrum von Technologie bis zu Kultur und Politik reicht.


Inzwischen wird der Begriff jedoch, wie gesagt, eher allgemein verwendet und bezeichnet allgemein News- und Informationsdienste im Web, vor allem (aber nicht nur) solche, die keine Printversion besitzen.





Begriff:

Easter Egg


Erklärung:


Osterei - Versteckte Funktion eines Programms.


Als Easter Eggs werden nicht in der Bedienungsanleitung dokumentierte, versteckte Funktionen eines Programms bezeichnet, die oft nur eine Spielerei darstellen. Sie werden zufällig gefunden und weitererzählt.




Begriff:

EBCDIC


Erklärung:


"Extended Binary Coded Decimal Interchange Code" - Zeichensatz von IBM.


Der "Extended Binary Coded Decimal Interchange Code" (EBCDIC; dt. etwa: erweiterter, binär codierter Dezimal-Austausch-Code) ist ein Zeichensatz von IBM, der alle acht Bits eines Bytes zur Darstellung alphanumerischer Zeichen verwendet. Dadurch kann der EBCDIC 256 Zeichen umfassen, während der ASCII-Zeichensatz nur 7 der 8 Bits eines Bytes nutzt und deswegen maximal 128 Zeichen umfaßt. Tatsächlich nutzt EBCDIC jedoch nicht alle 256 theoretisch möglichen Zeichen aus.


Während EBCDIC vor allem von IBM-Großrechnern verwendet wird, findet in PCs vor allem der ASCII-Zeichensatz Verwendung. EBCDIC und ASCII teilen weitgehend die gleichen Zeichen, allerdings mit unterschiedlichen Code-Belegungen, so daß beim Datentransfer zwischen unterschiedlichen Systemen eine Code-Umsetzung notwendig ist. Es existieren außerdem verschiedene Varianten von EBCDIC, die jedoch nicht untereinander kompatibel sind.




Begriff:

Ebone


Erklärung:


"European Backbone" - eine europäische Internet-Hauptdatenleitung.


Dt.: europäisches Rückgrat .


Der "European Backbone" ist eine internationale Internet-Hauptdatenleitung (Backbone).


Der Ebone wird von mehreren Netzbetreibern (Netzwerk-Providern) und Internet Service Providern (ISP) betrieben und dient dem Datenaustausch von mehr als 60 regionalen Netzen in 24 europäischen Staaten ohne den Umweg über die USA. Der Ebone verbindet auch die europäischen Forschungsnetze wie das deutsche Forschungsnetz (DFN; siehe WiN), und das Österreichische Datennetz für Wissenschaft, Forschung und Lehre (Aconet) miteinander. Der Ebone wurde 1991 in Betrieb genommen.




Begriff:

eCentives


Erklärung:


"eCentives" sind internetgestützte Bonussysteme zur Kundenbindung.


Das eCentives-Konzept zielt darauf ab, die Zugriffszahlen auf die Seiten unterschiedlichster Internet-Anbieter zu erhöhen. Eine in den USA seit zwei Jahren erfolgreiche eCentive-Form wird vom Bonusprogrammanbieter Mypoints angeboten.


Dabei wird jede Transaktion bzw. jeder Einkauf auf incentivierten websites belohnt. Ein wirksames Vehikel zur Belohnung ist die Ausgabe von Bonuspunkten oder Bonusmeilen, die bei eCentive-Anbietern von Partner-Unternehmen eingekauft werden. Die eCentive-Anbieter tauschen die vergebenen Bonusmeilen in verschiedene Prämien um.


Die Stärke der eCentive-Anbieter liegt in der Potenz der angeschlossenen Partner-Unternehmen. In Deutschland wird dieses Marketingtool zur Kundenbindung unter www.webmiles.de angeboten.




Begriff:

Echt-Bütten


Erklärung:


In Einzelbogen aus der Bütte "geschöpftes" Papier mit charakteristisch ungleichmäßigen Rändern (Büttenpapier).




Begriff:

Echt-Pergament


Erklärung:


Weitgehend fettdichtes Einwickelpapier aus gebleichtem Zellstoffpapier. Durch Tauchbäder in Schwefelsäure gewonnen. Für Butter, Käse und andere Fettwaren (im Gegensatz zum tierischen Pergament).





Begriff:

Echtzeit


Erklärung:


Simultane Datenverarbeitung.


Auch: Realzeit (engl.: real time).


Ein Echtzeitsystem verarbeitet Daten gleichzeitig (simultan bzw. synchron) mit ihrer Entstehung, also ohne wahrnehmbare Verzögerung (Latenz).


Echtzeitsystem werden dort eingesetzt, wo besonders hohe Anforderungen an die Bedienungszeit gestellt werden. Die Antwortzeiten liegen zwischen 0,01 und 0,1 Sekunden, wobei es jedoch eher auf die maximale als auf die durchschnittliche Antwortzeit ankommt.


Bei Echtzeit-Simulationen entspricht die Zeit, in der die Simulation abläuft, der Zeit, die der simulierte Vorgang in Wirklichkeit erfordern würde. Bei solchen Simulationen hält also die Systemzeit mit der Echtzeit (der physikalischen Uhrzeit) Schritt. Dabei muß die Systemzeit nicht unbedingt synchron mit der Echtzeit verlaufen; die Simulation kann auch zeitversetzt ablaufen. Entscheidend ist, daß die Dauer der simulierten Prozesse ihrer tatsächlichen Dauer proportional entspricht.


Computer enthalten in der Regel eine Uhr, die die Systemzeit mißt und anzeigt. Diese Uhr kann, muß aber nicht mit der Normalzeit synchronisiert sein. Es kann also einen Unterschied zwischen Systemzeit und Echtzeit (im Sinne von Normalzeit) geben.





Begriff:

ECML


Erklärung:


"Electronic Commerce Model(l)ing Language".


ECML ist eine Spezifikation für die Benennung von Formularfeldern in HTML-Seiten. Ziel ist es, dem Online-Käufer das lästige Eintippen von immer gleichen Daten (Lieferadresse, Kreditkarte, Bankverbindung etc.) abzunehmen. Ein auf seinem Computer installiertes Wallet (eine elektronische Börse) kann dann die Formulare selbst interpretieren und ausfüllen.


FunktionsweiseIm Quellcode einer HTML-Seite wird jedem Formularfeld ein interner Name zugewiesen, der von der Software des Händlers ausgewertet wird. Wie man diese Felder benennt, ist bisher nicht festgelegt. Ohne einheitlichen Standard kann jedoch auch keine überall funktionierende Software geschrieben werden, die unterschiedliche Händler-Formulare erkennen kann. Die Folge ist, daß Kunden ihre persönlichen Daten immer wieder neu in Online-Formulare eintippen müssen, wenn sie etwas kaufen möchten.


ECML ist ein Set von Definitionen, das für die in Online-Shops benötigten Formularfelder bestimmte Namen festlegt. Ein Beispiel: Im Falle des Namens des Kreditkarteninhabers müßte das Feld "Ecom_Payment_Card_Name" heißen. Software, die ECML unterstützt, kann diese Felder dann erkennen und automatisch ausfüllen.


ECML soll kein Ersatz für bereits bestehende Lösungen sein wie z.B. SET, XML oder SSL, es wird als Ergänzung zu den bisherigen Lösungen angesehen.


Für HändlerDa es sich bei der Electronic Commerce Model(l)ing Language um einen offenen Standard handelt, kann jeder Händler einfach teilnehmen, indem er seine bestehenden Online-Formulare entsprechend anpaßt und die dahinterliegende Software entsprechend aktualisiert.


Für Online-ShopperAls Kunde benötigt man ein sogenanntes Wallet, d.h. eine elektronische Börse, die in Form einer kleinen Software auf dem heimischen Computer installiert und anschließend mit den persönlichen Daten gefüttert wird. Per Drag&Drop wird das Wallet dann die ECML-kompatiblen Formulare automatisch ausfüllen.



Begriff:

EDD


Erklärung:


"Electronic Direct Debit".


Elektronisches Zahlungssystem enstprechend dem Lastschriftverfahren.


Mit dem Bezahlverfahren Electronic Direct Debit (EDD) wird dem Händler bei Kassenabschluß der Zahlbetrag durch seine Bank gegen die Übernahme der Forderung aus dem zugrundeliegenden Geschäft gutgeschrieben. Das Bankkonto des Konsumenten wird gemäß der vertraglichen Vereinbarungen von seiner Bank mit dem entsprechenden Betrag belastet. Der Geldtransfer erfolgt also direkt zwischen den einzelnen Banken.




Begriff:

EDGE


Erklärung:


Enhanced Data rates for GSM Evolution.


EDGE (auch: E-GPRS, Enhanced GPRS) ermöglicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde und 473 Kilobit pro Sekunde durch Kanalbündelung (bis zu 8 GSM-Kanäle) und eine Adaption des CDMA-Verfahrens, die die Übertragungsrate pro Kanal auf 48 Kilobit pro Sekunde steigert. EDGE ist damit eine Erweiterung und schnellere Version des GSM-Service. Der Standard bei GSM sind heute 9,6 Kilobit pro Sekunde.


EDGE baut auf GPRS auf und lässt sich sowohl in (europäischen) GSM- als auch in (amerikanischen und asiatischen) TDMA-Netzen einsetzen.


Wie bei HSCSD, GPRS und UMTS sind für EDGE neue Endgeräte notwendig. Die erforderlichen Investitionskosten der Netzbetreiber sind allerdings hingegen der UMTS-Infrastruktur wesentlich niedriger; sie brauchen beispielsweise keine neuen Lizenzen, weil EDGE sich auf der Struktur und den Frequenzen des GSM-Netzes aufbaut. Geplant war EDGE ursprünglich für das Jahr 2002. Durch UMTS für eine Weile aus dem Mittelpunkt verdrängt, wird inzwischen wieder vor dem Hintergrund explodierender UMTS-Kosten und technischer und wirtschaftlicher Probleme bei dessen Einführung stärker über die Vorteile der EDGE-Technologie gesprochen. Das Kommunikationssystem bildet eigentlich die Vorstufe für WCDMA (Wide Code Division Multiple Access) und dem darauf basierenden UMTS. Noch völlig offen ist jedoch, ob und wann welche der Netzwerkbetreiber ihre Infrastruktur auf den EDGE-Standard umrüsten werden.





Begriff:

EDI


Erklärung:


"Electronic Data Interchange".


"Electronic Data Interchange" (EDI) ist ein standardisiertes Datenformat für den Austausch von Geschäftsinformationen über Computer-Netzwerke. Über EDI wird ein wesentlicher Bestandteil des Business-to-Business Electronic Commerce (Online-Geschäfte zwischen Unternehmen) abgewickelt. Früher wurden EDI-Transaktionen über geschlossene Netzwerke übermittelt. Zunehmend wird aber auch das Internet sowie auf ihm basierende Intranets und Extranets als Datenträger für EDI eingesetzt.


Die Entwicklung von EDI wurde nicht zentral koordiniert. Daher entstanden je nach Branche und Land abweichende EDI-Formate. Zur Zeit gelten in den USA der X12-Standard vom ANSI und in Europa das Tradacoms-Standard der Article Numbering Association als die jeweiligen regionalen Referenzstandards sowie EDIFACT als internationaler Standard, der beide vereinheitlichen soll. Mit der Verlagerung von EDI aus geschlossenen Netzwerken ins Internet erhält allerdings XML immer mehr Bedeutung als plattform- und netzwerkübergreifende Möglichkeit, Daten strukturiert zu übertragen.




Begriff:

EDIFACT


Erklärung:


Electronic Data Interchange For Administration Commerce and Transport.


EDIFACT (Elektronischer Datenaustausch für Verwaltung, Handel und Transport) ist ein Standard, der die in den USA und Europa unterschiedlich spezifizierten EDI-Standards harmonisieren sollte.


Er dient zur Übertragung strukturierter Daten, etwa zwischen Verwaltungen, beim E-Commerce u. ä.. EDIFACT ermöglicht es, verschiedene Applikationen wie beispielsweise Lagerhaltungs- und Buchhaltungssysteme in verschiedenen Betrieben oder Einrichtungen miteinander kommunizieren zu lassen. Auf diese Art können beispielsweise Bestellungen automatisiert werden, der Auftrag führt dazu, dass die Lagerverwaltung und die Rechnungsbuchhaltung des Lieferanten automatisch die notwendigen Arbeitsschritte auführen.


Um dies zu gewährleisten, schreibt EDIFACT einen Standard für die Datenstruktur vor. Die Daten werden als Segment übermittelt, das aus verschiedenen Elementen besteht, die jeweils für bestimmte Datentypen oder Variablen stehen.




Begriff:

Editor


Erklärung:


Ist ein Textver- und bearbeitungsprogramm, normalerweise für Web-Designer und Programmierer. Er dient beispielsweise zum Erfassen und Bearbeiten von Quellcode. Oft sind besondere Ausstattungen in der jeweiligen Programmiersprache beinhaltet. Z.B. zählen dazu das farbige Hervorheben der Syntaxbestandteile im Quellcode, Syntaxprüfung und Makros für häufig benötigte Aufgaben. Textdateien lasen sich in unterschiedlichen Formaten speichern, z.B. als ASCII-Datei, wenn keine Steuerzeichen enthalten sein dürfen.





Begriff:

EFF


Erklärung:


"Electronic Frontier Foundation".


Die US-amerikanische "Electronic Frontier Foundation" (EFF) widmet sich ethischen, sozialen, politischen und rechtlichen Fragen, die durch die Telekommunikation mit Computern (DFÜ) aufgeworfen werden. Die EFF setzt sich insbesondere für die Informations- und Meinungsäußerungsfreiheit ("free speech") der Netizens ein.




Begriff:

EFR


Erklärung:


Enhanced Full Rate.


Enhanced Full Rate ist ein Standard für die Kodierung von Sprachdaten in GSM-Mobilfunknetzen. Durch EFR lässt sich die Qualität der Sprachübermittlung entscheidend verbessern. Dabei werden ausser den Sprachsignalen auch Nebengeräusche mitkodiert bzw. herausfiltert und Bitfehler bei der Übertragung korrigiert. Die Sprachdaten werden in dabei in Ausschnitte von jeweils 20 Milliskunden unterteilt, die jeweils durch 260 bits codiert werden, so dass sich eine Bitrate von 13 kb/s ergibt. Indem erfolgte Codierungen in die weitere Codierung einfliessen, können permanente oder ständig wiederkehrende Störgeräusche effektiver ausgefiltert werden.


Das Enhanced Full Rate Sprachcodec wurde von Nokia zusammen mit der kanadischen University of Sherbrooke entwickelt und ist seit 1995 im Einsatz.


In Deutschland unterstützen T1 Mobil, D2 Privat, E-Plus und Viag Interkom diesen Standard, wenn auch nicht immer flächendeckend.


Der EFR-Codec kann auch bei anderen Anwendungen digitaler Sprachübermittlung verwandt werden, wie etwa bei Voice over IP oder Multimedia-Applikationen.




Begriff:

Egoutteur


Erklärung:


Leichte, mit Siebgewebe bespannte Walze, die auf der noch nicht verfestigten Papierbahn (in der Papiermaschine) abrollt und mit aufgebrachten figürlichen Erhöhungen oder Vertiefungen - durch Stoffverdrängung oder Stoffansammlung - das sog. echte Wasserzeichen entstehen lässt.




Begriff:

Egyptienne


Erklärung:


Der Fachbegriff Egyptienne steht für die serifenbetonten Schriften (Schriftklassifizierung Gruppe V). An den An- und Abstrichen haben sie deutliche Ansätze (Serifen).




Begriff:

Eingebundene Grafiken


Erklärung:


Diese Grafiken sind in die Text- bzw. DTP-Datei integriert und werden zusammen mit dieser abgespeichert. Nachteilig ist dabei, dass man meist die Grafiken selbst nicht mehr bearbeiten kann. Besser ist deshalb meist eine Verknüpfung.




Begriff:

Einlage-Karton


Erklärung:


Auch als Bristolkarton bekannter, beidseitig holzfrei gedeckter hochweißer Karton, geklebt. Mit holzhaltiger Einlage.




Begriff:

Einmal-Kohlepapier


Erklärung:


Dünnes Kohlepapier für den Einmalgebrauch in Vordrucksätzen. Von geringerer Qualität.



Begriff:

Einreißprobe


Erklärung:


Eine Methode zur Feststellung der Faser- Laufrichtung von Papier. Mit der Faserrichtung verläuft der Einriss leichter und glatter als gegen die Faserrichtung.





Begriff:

einseitig glatt


Erklärung:


In der Papiermaschine kann die noch feuchte Papierbahn einseitig gegen die hochpolierte Fläche eines beheizten Glättzylinders gepresst werden. Dadurch wird eine einseitige Glätte erreicht. Für Packpapiere, Briefumschlagpapiere etc.





Begriff:

Einzelbogenanleger


Erklärung:


Hier wird bei Bogendruckmaschinen Bogen für Bogen vom Stapel angesaugt und zu den Vordermarken transportiert. Siehe auch Schuppenanleger.




Begriff:

Einzug


Erklärung:


Das Einrücken einer Zeile nennt man Einzug. Die Zeile erhält beispielsweise einen größeren Abstand zum Seitenrand und dient so zur Gliederung von Textpassagen oder bei inhaltlichen Wechsel im Text.





Begriff:

Eisblockschnitt


Erklärung:


Im Planschneider geschnittener Papierstapel. An der glatten Schnittfläche erkennbar.


Begriff:

Electronic Publishing


Erklärung:


Englisch für Elektronisches Veröffentlichen. Digitale Produktion von Medien.




Begriff:

Electronic Shopping


Erklärung:


Geschäftsprozess zwischen Unternehmen und deren Kunden über das Internet, bei dem die Benutzer nicht nur online auswählen, sondern auch Bestellung und Zahlung elektronisch abwickeln.





Begriff:

Elefantenhaut


Erklärung:


Markenname für ein besonders zähes, mit Adermuster durchzogenes Bucheinbandpapier. Für Urkunden, Speisenkarten u.ä.




Begriff:

Elefantenrüssel


Erklärung:


Verzierter Aufschwung bei der Strichführung von Großbuchstaben bei gebrochen Frakturschriften.




Begriff:

Elektro-Sensitives Papier


Erklärung:


Spezialpapier, das auf elektrische Spannung anspricht und sich an den Stellen der Energieaufnahme schwarz verfärbt. Verwendungsbereiche sind z.B. Registrierung von Messwerten und Übertragung von Bildtelegraphie.


Begriff:

Elektrostat-Druck


Erklärung:


Druckverfahren, bei dem ein Schreibkopf spezielles Papier elektronisch auflädt. Die elektrisierten Stellen nehmen beim Durchlaufen eines Tonerbads entgegengesetzt geladene Farbpigmente aus dem Toner auf. Die Elektrostat-Technik kommt oft beim digitalen Großformatdruck zum Einsatz.




Begriff:

Elektrostatische Aufladung


Erklärung:


Entsteht durch Reibung in Druck- und Verarbeitungsmaschinen. Führt zu arbeitshemmendem Aneinanderkleben der Papierbogen. Gegenmaßnahmen: z.B. Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit, Ableitung durch Erden der Maschinen, Anwendung von Ionisierungs-Stäben.




Begriff:

Elfenbein-Karton


Erklärung:


Hochwertiger, glatter, matter, gehämmerter oder leinengeprägter Feinkarton mit klarer Durchsicht. Meist mehrschichtig aus holzfreien Lagen. Für Besuchs- und Briefkarten, Visitenkarten u.ä.




Begriff:

eMail


Erklärung:


(electronic mail, elektronische Post)Sie besteht im Allgemeinen aus einem Text (Textdatei, Textfile). Außerdem können Grafiken oder Programme als Anhängsel (Attachment) beigefügt werden. Für eMails gibt es verschiedene Standards einerseits für die Übertragung (SMTP) und andererseits für den Zugriff auf eMail-Konten.




Begriff:

Emoticon


Erklärung:


Kunstwort aus "Emotion" und "Icon".


Von engl.: emotion (dt.: Gefühl) und engl.: icon (dt.: Bild)


Mit Emoticons versuchen E-Mail- und Newsgroup-Nutzer, die Mimik und Gestik eines persönlichen Gesprächs mit Hilfe von ASCII-Zeichen nachzuahmen. Dabei wird der Blickwinkel auf die Bildsymbole gegen den Uhrzeigersinn (also linksherum) um 90 Grad gedreht. Ein paar Beispiele der gebräuchlichsten:



:-) Der sogenannte Smiley: User ist glücklich.

:-( User ist traurig.

;-) User zwinkert.

:-O User ist schockiert.




Begriff:

EMS


Erklärung:


Enhanced Messaging Service.


EMS steht für "Verbesserter Nachrichtendienst" und ist ein Standard, der als Weiterentwicklung von SMS konzipiert wurde. Er soll erweiterte Möglichkeiten beiten, Nachrichten per Mobilfunk an Handys zu verschicken und sieht als Möglichkeit Sound, einfache Grafiken, Animationen,sowie die Formatierung des Nachrichtentextes vor. Für die korrekte Darstellung muss das Mobilfunktelefon des Empfängers allerdings EMS-fähig sein.


Beispielsweise könnte beim Eintreffen einer EMS eine Melodie erklingen, während im Display eine animierte Grafik zu sehen und Text mit Absätzen, Unterstreichungen und fettgedruckten Überschriften zu lesen ist EMS unterstützt bei der Formatierung von Texten alle üblichen Standards wie Ausrichtung (links- und rechstbündig, zentriert), Schrifttyp, Schriftgröße usw.


Bilder können in drei verschiedenen Formaten versendet werden: klein (16x16 Pixel), groß (32x32 Pixel) und variabel bis zu einer Größe von 96x64 Pixel. Die jeweils mögliche Bildgröße ist abhängig von Leistung und Speicherkapazität des EMS -fähigen Mobilfunktelefons. Die Bilder oder Bilderfolgen erscheinen bei EMS ohne Graustufen-Skalierung in Schwarz-Weiß auf dem Display. Klänge stehen bei EMS in zehn verschieden vordefinierten Varianten zur Verfügung. Es sind aber auch selbstdefinierte Sounds und Klänge möglich, die gemäß dem iMelody - dSound Standard im Mobilfunk der IrDA erzeugt und versendet werden können. Animationen werden in zwei Formaten von EMS unterstützt: klein (8x8 Pixel) und groß (16x16 Pixel). Vorgegebene Standards sind Animationen mit Attributen wie: traurig, flirtend, fröhlich, skeptisch und leidvoll. Wie bei der Unterstützung von Bildformaten erlaubt EMS auch das Erstellen eigener Animationen in beiden Formatgrößen.



Begriff:

Emulation


Erklärung:


Nachahmung der Funktionen eines anderen Geräts oder Programms.


Die Fähigkeit eines Gerätes oder eines Programms, andere Geräte oder Programme zu imitieren. Zum Beispiel können viele Drucker andere Drucker emulieren, die von großen Unternehmen angeboten werden und inzwischen zum Quasi-Standard geworden sind. Dazu zählen etwa Drucker von den Firmen Hewlett-Packard und Epson.


Auch Computer können andere Computer emulieren. So kann Linux mittlerweile die Microsoft-Betriebssysteme DOS und Windows NT relativ problemlos ausführen. Es gibt aber auch zahlreiche Emulationen für veraltete Rechner und Betriebssysteme wie z.B. den C64.



Emulatoren machen heterogene Computeranlagen und Anwendungsprogramme untereinander kompatibel. Durch die Emulation akzeptiert zum Beispiel der Computer, auf dem der Emulator läuft, die gleichen Daten und führt die gleichen Funktionen aus wie das Gerät, das er nachbildet. Er wird von anderen Computern desselben Netzes wie das emulierte Gerät behandelt. Dies kann bei der Entwicklung von Anwendungen bzw. dem Testen von Netzwerken von großer Hilfe sein.




Begriff:

Endformat


Erklärung:


Fertig beschnittenes Format eines Druckproduktes.




Begriff:

Endlosdruck


Erklärung:


Druck auf Endlos-Papierbahnen, die in Nadeldruckern bedruckt werden. Sie werden nach dem Druck gestanzt, gelocht, perforiert usw.




Begriff:

Endlospapier / Vordruckpapier


Erklärung:


Rollendruck-Papier zwischen 40 und 80 g/qm. Meist holzfrei maschinenglatt, besonders maßhaltig gearbeitet. Zum Druck von Endlosformularen (mit Remaliner-Lochung und Zickzackstapelung).




Begriff:

englische Linie


Erklärung:


Die englische Linie ist ein beliebtes Gestaltungsmittel um inhaltliche Abschnitte zugliedern. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie an den Enden fein ist und zur Mitte hin dicker wird.




Begriff:

Ente


Erklärung:


nennt man eine Falschmeldung in der Zeitung.




Begriff:

Entrastern


Erklärung:


Beim Aufrastern eines bereits gerasterten Bildes können linienförmige, störende Moireé-Muster entstehen. Durch die Zugabe einer definierten Unschärfe wird dieser störende Nebeneffekt vermieden.




Begriff:

Epoc


Erklärung:


Betriebsystem für drahtlose Handheld-Geräte von Symbian.


Epoc ist ein Betriebssytem für drahtlose Mobilgeräte, das ursprünglich von Psion entwickelt wurde und als Konkurrenz gegen Windows CE und PalmOS antritt. Psion gründete das Gemeinschaftsunternehmen Symbian, Inc., um Epoc zu lizenzieren und weiterzuentwickeln. Zu Symbian gehören auch Nokia, Panasonic, Motorola und Ericcson. Inzwischen haben sich auch ARM, IBM, Intel, Oracle, Qualcomm, Sun Microsystems und Sybase der Symbian Plattform angeschlossen.


Epoc soll nach dem Selbstverständnis von Symbian als Betriebssystem für sogenannte "Wireless Information Devices" dienen, internetfähige Geräte im Taschenformat wie Handhelds, PDA´s, Personal Information Manager (PIM) und Mobiltelefone. Wireless Information Devices verbinden laut Definiton mobile Sprachtechnologie mit mobiler Computertechnologie und sind internetfähig.


Das Betriebsystem Epoc gibt es in einer 16-bit und einer neueren 32-bit Variante. Neben dem eigentlichen Betriebssystem und der Unterstützung von Java-Anwendungen bietet es auch einen Wordprozessor, E-Mail- und Faxmanagement sowie weitere Anwendungen für Informationsmanagement und Datenübertragung bzw. -synchronisation.


Epoc stellt eine offene Software dar, für die Symbian mit dem Symbian Developer Network eine Plattform für Drittentwickler ins Leben gerufen hat.




Begriff:

EPROM


Erklärung:


"Erasable Programmable Read-Only Memory" - Speicher-Chip.


Auch "electrically programmable read only-memory". Dt.: löschbarer und programmierbarer Nur-Lese-Speicher.


Ein EPROM ist ein Speicher-Chip, auf dem Daten permanent gespeichert werden, also nicht gelöscht werden, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird (wie etwa die Daten im Arbeitsspeicher; siehe RAM). Solange der EPROM eingebaut ist, können die auf ihm gespeicherten Daten nicht überschrieben werden (daher Read Only-Memory). Mit Hilfe von ultraviolettem Licht kann jedoch der Speicherinhalt gelöscht (daher erasable) und dann neu programmiert (daher programmable) werden. Auf dem EPROM-Chip ist meist das Basic Input/Output System (BIOS) und Festprogramme des Betriebssystems gespeichert.


Bei neueren Rechnern ist das BIOS jedoch häufig nicht mehr auf einem (E)PROM, sondern in einen Flash-Speicher-Chip gespeichert, weil auf diesen neuen Chips das Betriebssystem (die Software) jederzeit ausgetauscht werden kann, ohne daß dafür der Speicher (die Hardware) ausgetauscht werden muß.


Nachfolger des EPROM ist der EEPROM ("electrically erasable programmable read only-memory"), also der elektrisch löschbare und programmierbare Nur-Lese-Speicher.





Begriff:

EPS


Erklärung:


Encapsulated PostScript Format Zur Verwendung in Druckerzeugnissen, RGB-Farbe Dieses Format zählt zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Dateiformaten, da es plattformübergreifend ist. Außerdem eignet es sich besonders gut um professionelle Ergebnisse bei der Ausgabe an PostScript Geräten zu erzielen. Mittlerweile beherrschen fast alle größeren Grafikanwendungen diese hochauflösende Formatierung. EPS-Grafiken erreichen eine Farbtiefe bis zu 24 Bit (16,7 Millionen Farben). Allerdings benötigen sie verhältnismäßig viel Speicherplatz.




Begriff:

ERMES


Erklärung:


"European Radio Messaging System".


Dt.: Europäisches Funkruf-System.


Digitaler, europaweit nutzbarer Paging-Dienst. Den Funkrufempfängern (Pagern) wird ein Code für einen Funkkanal zugewiesen, auf dem sie eingehende Nachrichten abfragen. Da jeweils zahlreiche Pager auf demselben Kanal Nachrichten abrufen, hat jeder Pager eine eindeutige (18 Bit lange) Adresse.


ERMES stellt europaweit 16 Kanäle zur Verfügung, die auf verschiedene Länder aufgeteilt sind. Pro Kanal (und damit pro Land) sind bis zu 32 Millionen Teilnehmer möglich.


ERMES bietet die Möglichkeit zur Übertragung von akustischen Signalen (acht verschiedene Töne), numerischen Nachrichten (20 bis 16.000 Ziffern Länge), alphanumerische Nachrichten (400 bis 9.000 Zeichen) und den allgemeinen Datentransfer mit 64 Kilobit pro Sekunde (kbit/s).


Die Nachrichten an einen Empfänger werden fortlaufend durchnummeriert, so daß er kontrollieren kann, ob ihn eine Nachricht, etwa wegen ungünstiger Empfangsbedingungen oder abgeschaltetem Funkrufempfänger, nicht erreicht hat.


Der ERMES-Standard wurde größtenteils 1992/ 93 vom "European Telecommunications Standards Institute" (ETSI) festgelegt. Erste ERMES-Netze wurden 1994 in Frankreich und Ungarn in Betrieb genommen. In Deutschland bieten die Firmen T-Mobil, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, sowie Miniruf und Mobile InfoDienste Paging nach dem ERMES-Standard an.




Begriff:

ERP


Erklärung:


Enterprise Resource Planning.


Enterprise Resource Planning (Unternehmensressourcenplanung) ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaft, der sich auf betriebliche Planung, Buchführung und das Management von Unternehmensressourcen wie Lagerhaltung, Einkauf, Absatz, usw. bezieht.


ERP wird oft auch als Kürzel für ERP-Programme verwendet, Softwaresysteme, die diese betrieblichen Aufgaben unterstützen.


Ein ERP-System besteht normalerweise aus einer oder mehreren relationalen Datenbanken sowie Anwendungsprogrammen, die für die einzelnen betrieblichen Aufgabenbereiche eingesetzt werden, wie Lagerverwaltung, Pflege der Kunden- und Personaldateien, Einkaufsplanung, Finanzbuchhaltung, Rechnungslegung, Produktionsplanung etc. Ein Beispiel dafür ist SAP R/3. Andere bekannte Anbieter von ERP-Systemen sind Oracle und Baan.


Inzwischen ist ERP-Software allgemein netzwerkfähig und bietet Schnittstellen zu E-Commerce-Plattformen, etwa bei der Beschaffung oder dem Vertrieb.




Begriff:

Erweiterungskarte


Erklärung:


Steckkarte zur Erweiterung der funktionalen Komponenten eines Computers.


Fast alle gängigen Rechnertypen sind modular aufgebaut und erlauben den Ausbau mit Hilfe sogenannter Erweiterungskarten. Dazu zählen RAM-Steckkarten zur Speichererweiterung, aber auch Netzwerk-, Sound- und Video-Karten, die dem System neue Funktionen hinzufügen. Erweiterungskarten werden meist in entsprechende Steckplätze auf der Hauptplatine gesteckt.





Begriff:

Esparto-Papier


Erklärung:


Aus Esparto-(Alfa-)Gras gefertigtes, weiches, voluminöses Druckpapier. Es zeichnet sich durch seine gute Opazität und Druckfarbenaufnahme aus.





Begriff:

Ethernet


Erklärung:


Netzwerktechnik für lokale Netzwerke.


Ethernet stellt die gebräuchlichste Technik für die Verbindung lokaler Netzwerke (LANs) dar. Standard ist eine Übertragungsrate von 10 Megabit pro Sekunde (Mbps). "Fast Ethernet" wird üblicherweise in Backbone-Systemen benutzt und gewährleistet Übertragungsraten bis zu 100 Mbps.


Die maximal mögliche Länge eines Ethernet-Kabels ist beschränkt, daher teilt man ein lokales Netz in Segmente ein und verwendet spezielle Rechner (Bridge, Router) zur Koppelung dieser Segmente. Diese Rechner lassen nur dann Daten von einem Segment in ein anderes durch, wenn diese dort gebraucht werden.


Die Ethernet-Netzwerktechnik wurde Mitte der 70er Jahre von den Firmen DEC, Intel und Xerox entwickelt.




Begriff:

Etiketten-Papier


Erklärung:


Einseitig glattes, oft vorderseitig gestrichenes, lackier- und bronzierfähiges Druckpapier. In der Regel holzfrei, meist nassfest und vollgeleimt. Zur Herstellung von Etiketten aller Art. Etiketten für Mehrwegflaschen müssen darüber hinaus laugenbeständig sein.





Begriff:

ETSI


Erklärung:


"European Telecommunications Standards Institute".


Das ETSI ist das Europäische Institut für Telekommunkationsstandards mit Sitz in Frankreich. Es befaßt sich mit allen technischen Fragen der Telekommunikation sowie der damit zusammenhängenden Bereiche der elektronischen Datenverarbeitung und der Rundfunktechnik. Das ETSI wurde 1988 auf Betreiben der Europäischen Kommission gegründet und arbeitet der "International Telecommunication Union" (ITU) zu. Das "European Telecommunications Standards Institute" hat fünf Arbeitsgruppen von der CEPT übernommen.


Das ETSI hat unter anderem den ERMES-Standard entwickelt.




Begriff:

Eukalyptus-Papier


Erklärung:


Papier aus dem Zellstoff des schnellwüchsigen Eukalyptusbaumes. Mit guten Druckeigenschaften.




Begriff:

Euroklebung


Erklärung:


Klebeart im Dachziegelprinzip. Hierbei überlappen die oberen Bogenteile die untereReihe. So sind die Plakate widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse.





Begriff:

Euroskala


Erklärung:

Die Euroskala ist eine in Europa verwendete genormte Farbtabelle für den Vierfarbdruck(CMYK). Siehe auch Subtraktive Farbmischung.




Begriff:

Exponent


Erklärung:


Hochstehendes Zeichen im kleinerem Schriftgrad.




Begriff:

Extranet


Erklärung:


Privates, geschlossenes Computernetz.


Von latein.: extra; dt.: außerhalb und engl.:network; dt.: Netz


Unter einem Extranet versteht man ein geschlossenes, privates (meist unternehmenseigenes) Computernetz auf der Grundlage des Internet Protocol (IP) und meist mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI). Die Datenübertragung erfolgt paketvermittelt über das öffentliche Telefonnetz.


Das Extranet ist eine Erweiterung unternehmensinterner Computernetze (Intranet), durch das auch externe Nutzer (zum Beispiel Geschäftspartner oder Außendienst-Mitarbeiter des Unternehmens) eine (meist beschränkte) Zugriffsmöglichkeit auf das Intranet erlangen. Über ein Extranet können Außenstehenden wie Zulieferern, Partnerfirmen oder Kunden eines Unternehmens bestimmte betriebliche Daten kontrolliert zugänglich gemacht werden.


Firewall-Server, digitale Signaturen und Verschlüsselungsverfahren sollen die Sicherheit der im Extranet übertragenen Daten gewährleisten (siehe auch VPN).


Da die Sicherheit und Zuverlässigkeit geschlossener Netze wie eines Extranet höher ist als beim Internet, spielt das Extranet für den E-Commerce, besonders im Business to Business-Geschäftsverkehr, eine wichtige Rolle.


 



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