Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

Daemon


Erklärung:


"Disk And Execution Monitor" - ein Dienstprogramm.


Der Begriff "Disk And Execution Monitor" wird meist synonym mit dem Wort "Demon", dt.: Dämon, verwendet.


Daemons laufen in Computersystemen ständig im Hintergrund und werden bei bestimmten Ereignissen aktiv, ohne eigens vom Benutzer aufgerufen zu werden. Beispielsweise versorgt der HTTP-Daemon eines Web-Server die Clients mit den angeforderten Web-Seiten, andere solcher Dienstprogramme (engl.: utility program) verwalten Dateien oder beschaffen und koordinieren Informationen.


Gelegentlich wird in der Literatur zwischen den Begriffen Daemon und Demon unterschieden. Demnach kann ersteres ein Dienstprogramm bezeichnen, das selbständig direkt unter einem Betriebssystem läuft, wogegen ein Demon Teil einer umfassenderen Anwendung ist.



Begriff:

Data-Mining


Erklärung:


Analyse großer Datenmengen hinsichtlich der Beziehungen der Daten untereinander.


Engl.: to mine, dt.: (zutage) fördern


Der Begriff wurde 1996 geprägt und umfaßt Techniken wie statistische Auswertungen, Zeitreihenanalysen, neuronale Netze (siehe KI) und Mustererkennung. Beim Data-Mining geht es also nicht, wie der Begriff suggeriert, um die Gewinnung, sondern vielmehr um die Auswertung von Daten.


Dafür werden Daten, die aus Datenbanken oder anderen Quellen stammen, in einem Pool zusammengefaßt und so ein Data-Warehouse angelegt. Durch die Analyse und statistische Auswertung der Daten lassen sich gewisse Zusammenhänge herstellen und Gesetzmäßigkeiten ableiten. Diese "Datenschätze" können nun firmenintern genutzt oder auch an externe Interessenten weiterverkauft werden.


Data-Mining gewinnt im Marketingbereich zunehmend an Bedeutung. Anhand der Interpretation von Kundendaten (Alter, Geschlecht, Adresse, Beruf, Freizeitbeschäftigungen, Zahl und Art der erworbenen Produkte und Dienstleistungen usw.) lassen sich äußerst wirksame Werbestrategien entwickeln und Marktsegmente bestimmen (siehe Targeting).


Durch Data-Mining könnte beispielsweise festgestellt werden, daß Männer zwischen 25 und 35 Jahren beim Bierkauf in 90 Prozent der Fälle auch Chips oder ähnliche Snacks kaufen; oder daß die Beauftragung eines Umzugsunternehmens in der Regel den Erwerb von Renovierungsmaterialien und Ausstattungsgegenständen nach sich zieht. So werden beispielsweise einzelne Daten, die für sich genommen kaum Informationswert haben, zusammengeführt und zueinander in Beziehung gesetzt, um Rückschlüsse auf das individuelle Kaufverhalten zu ermöglichen und detaillierte Kundenprofile zu erstellen.




Begriff:

Data-Warehouse


Erklärung:


Datenverwaltungssystem in Unternehmen, Dt.: Datenlager


Ein Data-Warehouse umfaßt eine spezielle Datenbank, in die Daten aus vielen einzelnen (firmeninternen wie -externen) Datenbanken einfließen, sowie ein Management-Informationssystems (MIS) zur Verarbeitung dieser Daten für einzelne Verwaltungsebenen. Das Data-Warehouse dient dazu, Führungskräften die Informationen zukommen zu lassen, die sie zur Kontrolle interner Abläufe und zur Entscheidungsfindung benötigen.


Die Basisdaten müssen vor dem Transfer in das Data-Warehouse in ein einheitliches Format konvertiert werden, wobei sogenannte Meta-Daten festhalten, welche Daten woher stammen und wie sie aufbereitet wurden. Danach erst kann der Gesamtbestand der Daten analysiert und ausgewertet werden.


Ein Vorteil eines solchen Data-Warehouse ist, daß Mitarbeiter ohne Kenntnisse der "Standard Query Language" (SQL) oder anderer Abfragesprachen über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) ermitteln können, woher die einzelnen Daten stammen und wie sie bearbeitet wurden.


Der Datenbestand kann nach Kriterien wie Zeitreihenanalyse und Trendermittlung ausgewertet werden. Solche Informationen finden in der Entscheidungsfindung des Unternehmensmanagements Verwendung.


Als Erfinder des Data Warehouse gilt Bill Inmon, der den Begriff 1992 für ein solches System prägte, das er bei IBM entwickelt hat.


Gleichartige, aber weniger umfangreiche Datenverwaltungssysteme auf Abteilungsebene oder für Filialen werden als Data-Mart (dt.: Datenmarkt) bezeichnet.




Begriff:

Database


Erklärung:


Englisch für Datenbank.




Begriff:

Database Printing


Erklärung:


Englisch für datenbankgestütztes Drucken.




Begriff:

Database Publishing


Erklärung:


Englisch für datenbankgestütztes Veröffentlichen.





Begriff:

Datei


Erklärung:


Zusammenfassung mehrerer Daten


In einer Datei werden zusammengehörende Daten gespeichert. Selbstverständlich erhält diese Datengruppe einen Namen, den Dateinamen.


Dateien werden häufig auch als files bezeichnet. Mehr Informationen zur Datei finden sie in dem Artikel zu files.




Begriff:

Dateiendung


Erklärung:

Mit Dateierweiterung bezeichnet man die letzten Buchstaben eines Dateinamens, die nach dem letzen Punkt folgen und üblicherweise aus zwei bis fünf Buchstaben bestehen etwa in der Form "datei.xyz". Die Dateierweiterung dient dazu, das Format einer Datei aus der Dateierweiterung ersehen.

Das ist nicht nur für den User von Vorteil, sondern ermöglicht auch dem Betriebssystem, die richtige Software zum Ausführen oder Verarbeiten einer Datei zu wählen oder einem Anwendungsprogramm, passende von unpassenden Dateiformaten zu unterscheiden, ohne die Dateien selbst zu überprüfen.

Allerdings besteht kein notwendiger Zusammenhang zwischen Dateierweiterung und Dateiformat, da erstere wie der Dateiname insgesamt prinzipiell frei gewählt werden kann.

Manche Dateiformate können nur mit einem bestimmten Programm bearbeitet werden, während andere wie etwa .gif- oder .txt-Dateien einen allgemeinen Standard darstellen, zu dem eine Vielfalt von Software kompatibel ist.

ai

"Adobe Illustrator"-Zeichnung (Graphik)

aif, aiff

Audio Interchange File, Audio-/ Sound-Datei-Format, das von Silicon Graphics- und Macintosh- Applikationen verwendet wird

api

Application Program Interface-Datei; wird von dem Adobe Acrobat-Programm verwendet

arj

komprimiertes Datei-Archiv

asx

Video-Datei

au

Audio-Datei von Sun, NeXT, DEC, Unix

avi

Microsoft Audio Video Interleaved (AVI); Dateiformat für Windows-Videofilme

bak

Backup file (Sicherungskopie)

bat

Batch file (engl.: batch; dt.: Stapel, Stoß)

bi, bin

Binary file (Binärdatei)

bmk

Bookmark. Lesezeichen-/ Favoriten-Datei für den Browser

bmp

Bitmap (Graphik) unter den Betriebssystemen Windows oder OS/2

bun

CakeWalk Audio Bundle-Datei (ein MIDI-Programm)

cab

Microsoft Cabinet; komprimierte Programm-Datei

cap

Komprimierte Musik-Datei

cch

Corel Chart. In dem Zeichenprogramm Corel Draw erstellte Graphik

cct

Macromedia Director Shockwave Cast (animiertes Bildelement); "Shockwave" von der Firma Macromedia ist ein Plug-In für Browser

cfg

Konfigurationsdatei

cgi

Script-Datei für das Common Gateway Interface (CGI)

chr

Character Set (Schriftart)-Datei

class

Java Class

cmp

JPEG Bitmap

cpp

Datei in der Programmiersprache C++

css

Cascading Stylesheet-Datei

ctl

Control-Datei. Enthält Steuerungsinformationen

dcr

Shockwave-Datei. "Shockwave" von der Firma Macromedia ist ein Plug-In für Browser

dcx

Macros

dll

Dynamic Link Library

doc

Document (Datei, die aus Texten, Tabellen und Graphiken bestehen kann); in den Textverarbeitungsprogrammen WordStar, WordPerfect, Microsoft Word (WinWord) oder DisplayWrite erstellt.

drv

Driver (Gerätetreiber)

dtd

Document Type Definition (DTD). In der Seitenbeschreibungssprache Standard Generalized Markup Language (SGML) definiertes Dokument

dv

Digitale Video-Datei

dxf

Data Exchange File, Datei zum Datenaustausch

edd

Element Definition Document (Adobe FrameMaker oder SGML-Datei)

exe

Executable file (Ausführbare Datei; Programm)

fm

Adobe FrameMaker-Dokument

frm

Formular

ged

"Graphic Environment Document" (Zeichnung, Graphik)

gif

"Graphics Interchange Format" (GIF). Standardformat (neben PNG und JPEG) für Pixeldateien (Graphiken).

gz

Komprimierte Datei (mit Unix Gzip)

hex, hqx

Macintosh-Datei, mit BinHex für die Datenübertragung codiert.

hlp

Help (Hilfe-Datei)

htm, html

Datei in Hypertext Markup Language (HTML)(Web-Seite)

icl

Icon Library-Datei (Icon-Verzeichnis; ein Industrie-Standard)

idd

MIDI Instrument Definition (MIDI steht für Musical Instruments Data Interface; dt.: Datenschnittstelle für Musikinstrumente)

ini

Initialisierungsdatei

jar

Java ARchive file (Komprimierte Datei für Java-Applets und dazugehörige Dateien)

jif

JPEG-Datei

jpeg, jpg

Komprimierte Graphik (Bitmap) in JPEG, Standardformat für Pixel-Dateien

lib

Library (Bibliothek)

log

Log file

lzh

komprimierte Datei

m1v

MPEG-bezogene Datei (MIME-Type 'mpeg')

mad

Microsoft Access Modul

maf

Microsoft Access Form (Formular)

mam

Microsoft Access Macro

maq

Microsoft Access Query (Datenbank-Abfrage)

mar

Microsoft Access Report

mat

Microsoft Access Table (Tabelle)

mcw

Microsoft Word für Macintosh-Dokument

mdb

Microsoft Access Database (Datenbank)

mer

Format zum Austausch von Tabellenkalkulations- und Datenbank-Daten; wird von Filemaker, Excel und anderen Programmen unterstützt.

mid

MIDI Musik-Datei

mmm

Microsoft Multimedia Movie

mov

QuickTime für Windows-Videos

mp2

MPEG Audio Layer 2

mp3

MPEG Audio Layer 3 (AC3)

mpe, mpeg, mpg

MPEG-Animation

nlb

Datensätze der Oracle 7-Datenbank

ora

Oracle 7-Konfigurationsdatei

orc

Oracle 7-Skript

pbm

Portable bitmap

pdf

Adobe Acrobat Portable Document Format

pgp

Mit "Pretty Good Privacy" (PGP) verschlüsselte Datei

phtml

Perl-parsed HTML

pl

Perl-Programm

png

"Portable Network Graphics" (Bitmap). Standardformat für Pixeldateien (Graphiken)

psp

Paint Shop Pro-Bild (Graphik)

ppt

Microsoft PowerPoint-Präsentation

prf

Windows-Systemdatei

ps

In Postscript formatierte Datei

psd

Adobe Photoshop Bitmap (Graphik)

qt, qtm

QuickTime Movie (Video)

qxd

Quark XPress-Datei

ra, ram

Sound-Datei in RealAudio

rm

RealVideo-Datei

rtf

Rich Text Format (Text). ASCII-Text und Formatierbefehle, die ebenfalls in ASCII-Zeichen geschrieben sind.

sbl

Shockwave Flash-Objekt

scr

Windows Screensaver (Bildschirmschoner)

sgml

Datei in der Standard Generalized Markup Language (SGML)

shtml, stm

HTML-Datei, die Server Side Includes (SSI) enthält

sig

Signatur-Datei

sit

Mit Hilfe des Datenkompresionsprogramms Stuffit angelegtes Archive mit Apple-Macintosh-Dateien

snd

Mac Sound Resource (Sound-Datei für den Apple Macintosh)

sql

Standard Query Language (SQL; Standard-Sprache für Datenbank-Abfragen) (Skript, Text oder Binär-Datei)

tar

Archiv (komprimierte Datei)

tif, tiff

"Tag Image File Format" Bitmap (Graphik)

tmp

Windows Temporär-Datei

ttf

TrueType font (Schriftart)

txt

ASCII-Text

uu, uue

UU-codierte Datei.

vrml

Datei in der Virtual Reality Modelling Language (VRML)

wav

"Windows Waveform Sound" Audio-Datei

wks, wps

Microsoft Works-Dokument

wp, wpd

WordPerfect-Dokument

wri

Write-Dokument

xls

Microsoft Excel worksheet (Excel-Tabelle)

zip

Mit Winzip komprimierte Datei

zoo

Komprimierte Datei





Begriff:

Datenbank


Erklärung:


Elektronisches Archiv


Eine Datenbank (engl.: database) ist ein elektronisches Archiv für die strukturierte, speicherplatzsparende Aufbewahrung großer Mengen inhaltlich zusammengehöriger Daten, aus dem viele Anwender oder Programme gleichzeitig und innerhalb kurzer Zugriffszeiten Daten abrufen können. Ein Datenbanksystem umfaßt die aus den Primärdaten bestehende Datenbasis (Datenbestand), eine Datenbankbeschreibung, die über Aufbau und Organisation der Datenbank informiert, und aus Datenbank-Programmen, die die Datenbank steuern und verwalten (Datenbankverwaltung, Datenbank-Managementsystem, Datenbank-Management-Software; DBMS).


Gegenüber der Ablage von Daten in voneinander unabhängigen Dateien auf verschiedenen Rechnern bietet eine Datenbank den Vorteil, daß die Datensätze zentral gepflegt und aktualisiert werden können, was eine Verbesserung der Datenintegrität zur Folge hat. Außerdem wird die Redundanz der Daten verringert und somit der vorhandene Speicherplatz wirtschaftlicher genutzt. Schließlich ermöglichen Datenbanken einer Vielzahl von Nutzern gleichzeitig den Zugriff auf die gespeicherten Daten.


Deduktive Datenbank (Logik-Datenbanken) enthalten nicht nur Fakten-Daten, sondern auch logische Schlußregeln, mit deren Hilfe aus den vorhandenen Datensätzen Schlußfolgerungen abgeleitet werden können. Dadurch können aus deduktiven Datenbanken nicht nur die explizit dort abgespeicherten Informationen abgerufen werden, sondern auch solche Informationen, die sich aus diesen Datensätzen implizit ergeben (siehe auch künstliche Intelligenz).


Die einzelnen Datensätze können nach verschiedenen Ordnungsschemata entweder einzeln oder untereinander verknüpft in der Datenbank abgelegt sein. Die Struktur richtet sich nach den Erfordernissen der optimalen Speichernutzung (Daten werden möglichst nicht redundant gespeichert) und nach den inhaltlichen Zusammenhängen der Daten untereinander.


Die Daten werden also nach einheitlichen Gesichtspunkten verwaltet. Obwohl eine Datenbank meist von mehreren verschiedenen Anwenderprogrammen genutzt werden kann, sind die Daten darin unabhängig von den Anforderungen der verschiedenen Anwendungen abgelegt.


Die Datenbasis oder der Datenbestand einer Datenbank besteht aus mehreren Datensätzen, die wiederum aus jeweils mehreren Datenfeldern zusammengesetzt sind. Bei einer Adreß-Datenbank besteht zum Beispiel jeder Datensatz aus einer vollständigen Anschrift (Nachname, Vorname, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Telefonnummer usw.). Jeder dieser Bestandteil der Anschrift bildet ein Datenfeld.


Man unterscheidet nach der Struktur der Datenbank (dem Datenmodell) folgende Typen von Datenbanken:



Hierarchische Datenbanken: In hierarchischen Datenbanken sind die Datensätze in einer Baumstruktur gespeichert. Dadurch ist die Verknüpfung der Datensätze untereinander starr. Ein Datensatz kann nicht mehreren Hierarchie-Ebenen zugleich zugeordnet werden.

Vernetzte Datenbanken: In vernetzten Datenbanken sind die Datensätze beliebig untereinander verknüpfbar. Dieses Datenmodell ist sehr flexibel, jedoch in der Praxis selten.

Relationale Datenbanken: In relationalen Datenbanken werden die Datensätze tabellenartig organisiert. Jeder Datensatz bildet eine Zeile (Tupel), jedes Datenfeld des Datensatzes die Spalten (Attribute) der Tabelle. Die einzelnen Zellen dieser Tabelle können leicht untereinander in Beziehung (Relation) gesetzt werden.

Objektorientierte Datenbanken: Die Datensätze in objektorientierten Datenbanken haben keine starre Struktur; zum Beispiel müssen nicht alle Datensätze aus der gleichen Anzahl und Art von Datenfeldern bestehen. Die Datensätze können bei Bedarf um zusätzliche Datenfelder erweitert werden, die außer beliebig langem Text auch Grafiken, Videos, Klänge oder HTML-Seiten enthalten können.

Objektrelationale Datenbanken: Objektrelationale Datenbanken sind meist herkömmliche relationale Datenbanken, die um einige Möglichkeiten objektorientierter Datenbanken erweitert worden sind.


Bei einer verteilten Datenbanken arbeiten mehrere physisch voneinander unabhängige Datenbanken über ein Computernetz so zusammen, als würden sie eine einzige Datenbank bilden (siehe auch Data Warehouse).


Die am weitesten verbreiteten Datenbanken-Programme für den PC sind Microsoft Access, dBase, FoxPro, CA-Clipper, Informix und Paradox (von Corel); auf Großrechnern Adabas D und Oracle. Auf Apple Macintosh-Rechnern wird oft das Datenbankprogramm Filemaker verwendet.





Begriff:

Datenkompression


Erklärung:


Verdichtung (Komprimierung) von Dateien


Datenkompression ist eine Technik, um in Dateien redundante Informationen zu reduzieren und dadurch ihre Größe zu verringern. Mit verschiedenen Kompressionsverfahren läßt sich das Datenvolumen bei gleichem Informationsgehalt reduzieren.


Die Bit-Folgen aller Dateien enthalten Wiederholungen. Diese Redundanzen werden durch das Kompressions-Programm (Pack-Programm) ermittelt und in kürzere Sequenzen umgewandelt. Durch die Zusammenfassung wiederholt vorkommender Bit-Abfolgen wird der erforderliche Speicherplatz erheblich verringert.


Nicht alle Dateien-Arten lassen sich gleich stark komprimieren. Texte und Grafiken sind stärker komprimierbar (bis zu 10:1) als ausführbare Dateien (oft weniger als 2:1).


Das Komprimierungsprogramm verpackt die Dateien und erzeugt daraus eine neue, komprimierte Datei, die im allgemeinen als Archiv bezeichnet wird und an ihrer Datei-Endung (wie ARJ, LZH, ZIP oder ZOO) zu erkennen ist (siehe auch Dateiendung).


Eines der gängigsten Komprimierungsprogramme ist Winzip.


Bei ausführbaren Dateien erlauben Programme wie LZEXE oder PKLITE, die mit einem "Dekomprimierungsvorspann" ausgestattet sind, das automatische Entpacken direkt in den Arbeitsspeicher (RAM). Bei herkömmlichen Programmen sind die komprimierten Dateien nicht lauffähig. Sie müssen vor ihrer Nutzung erst auf die Festplatte kopiert und dort ausgepackt werden, was bei häufig genutzten Dateien wegen der dafür erforderlichen Rechendauer ungünstig ist (siehe Latenz).


Aus der Zeit, als Festplattenspeicher noch teuer war, stammen Programme wie Stacker oder DoubleSpace, die während des Computerbetriebs alle Daten aus dem Arbeitsspeicher komprimieren, bevor sie auf die Festplatte geschrieben werden. Die Daten werden dann wieder dekomprimiert, bevor sie in den Arbeitsspeicher geladen werden. Auch in den Microsoft-Betriebssystemen Windows 95 und 98 ist ein solches Programm namens DriveSpace enthalten. Durch die Kompression finden zwar mehr Daten auf dem Datenträger Platz, aber dafür sinkt die Zugriffsgeschwindigkeit.


Kompressionsverfahren und Pack-Programme sind in der Praxis weit verbreitet:



Shareware-Programme werden im Internet häufig im ZIP-Format angeboten;

Modems arbeiten mit Protokollen, die Daten komprimiert übertragen;

für Grafiken werden oft die Formate GIF oder TIFF verwendet;

Videodaten werden zum Beispiel im MPEG-Format komprimiert.




Begriff:

Datenkonvertierung


Erklärung:


Verschiedene Systemplattformen, wie UNIX, DOS/Windows, MAC habenvöllig verschiedene Dateiformate, die nur relativ schwer anzupassen sind.Aber auch innerhalb einer Plattform, wie z.B. DOS, produzieren die vielen Anwendungsprogramme viele Dateiformate mit programmspezifischen Steuerzeichen. Um nun PC-Daten in anderen Systemen oder Programmenweiterverarbeiten zu können, müssen die Dateien konvertiert werden.Dabei übersetzt ein Konvertierprogramm die PC-Zeichen und -Steuerzeichen in die für das Zielsystem bzw. -programm um.Besonders bei komplizierten Dateien, wie Datenbanken und Tabellen, sollte vorher eine Abstimmung erfolgen.Datenkonvertierung ist nur ab einer bestimmten Dateigröße wirtschaftlich.





Begriff:

Datenpaket


Erklärung:


Zusammenhängende Daten, die gebündelt über ein Computernetz verschickt werden.


Engl.: (data) packet, datagram.


Als Datenpaket bezeichnet man zusammengehörige Daten, die zu einem "Paket" geschnürt über Computernetze verschickt werden.


Unabhängig davon, ob es sich um E-Mails, HTML- oder Grafikdateien handelt, werden diese Dateien nicht als kontinuierlicher Datenstrom versendet (Streaming-Verfahren), sondern vom Transport Control Protocol (TCP) in kleinere Einheiten, die sogenannten Pakete, unterteilt und einzeln übertragen. Das TCP versieht jedes Paket mit einem 24 Byte großen Header, der bestimmte Zusatzinformationen (wie Quell-, Zieladresse und Informationen zur Fehlerprüfung) enthält, und formatiert sie in einer für die Weiterleitung (Routing) effizienten Größe.


Durch die Informationen im Header sind die einzelnen Knotenrechner (Packet-Switching Nodes oder Router), bei denen die Pakete eintreffen, nicht auf eine bestimmte Route festgelegt. Welchen Weg die einzelnen Pakete nehmen, entscheidet der jeweilige Router immer wieder neu, wobei er sich vor allem an der Empfängeradresse (kürzester und günstigster Weg) und am Auslastungsgrad der Übertragungsleitungen (schnellster Weg) orientiert. Sobald alle Datenpakete am Ziel angekommen sind, werden sie auf der Empfängerseite wieder vom TCP zur Originaldatei zusammengesetzt.




Begriff:

Datenpool


Erklärung:


Zentraler Datenbestand, meist aus mehreren Datenbanken.




Begriff:

Datenübertragungsrate


Erklärung:


Anzahl der übertragenen Informationseinheiten pro Zeitabschnitt


Die Datenübertragungsrate gibt die Anzahl der Informationseinheiten pro Zeitabschnitt an, die zwischen Sender und Empfänger übertragen werden.


Bei der Arbeit mit einem Modem werden Datenübertragungsraten in Bits pro Sekunde (bps) oder auch in Baud angegeben, bei der ISDN-Karte meist in Kilobit pro Sekunde (Kbps).


Verbreitet ist auch die Angabe von Zeichen pro Sekunde (engl.: characters per second; cps). Ein Zeichen entspricht dabei einem Byte.





Begriff:

DAU


Erklärung:


Dümmster anzunehmender User


DAU ist die im Netzjargon scherzhaft verwendete Abkürzung für "dümmster anzunehmender User", also für einen Newbie, der sich überhaupt noch nicht auskennt und dem schlichtweg alles erst erklärt werden muß. Das Akronym DAU spielt an auf die aus der Atomenergie-Nutzung bekannte Abkürzung "GAU" (für "größter anzunehmender Unfall").


Jedes Anwendungsprogramm, jede Web-Site sollte so gestaltet sein, daß auch der DAU sich darin zurechtfinden kann. Mit anderen Worten: Sie sollten narrensicher (engl.: foolproof) sein. Eine Möglichkeit, Anfängern den Einstieg zu erleichtern, besteht zum Beispiel in der Zusammenstellung häufig gestellter Fragen (FAQ) und der Antworten darauf.


Eine Sache absolut narrensicher zu gestalten, ist jedoch kaum möglich, denn, wie Douglas Adams in Band 5, Kapitel 12 seiner "Trilogie" "Per Anhalter durch die Galaxis" schreibt: "A common mistake that people make when trying to design something completely foolproof was to underestimate the ingenuity of complete fools." (dt. etwa: "Nichts ist narrensicher, weil Narren so erfinderisch sind").




Begriff:

Daumenprobe


Erklärung:


Zur Beurteilung der Rupffestigkeit von gestrichenem Papier. Der angefeuchtete Daumen wird auf das Papier gepresst und dann ruckartig abgehoben. Es sollen keine Strichpartikel am Daumen kleben bleiben.




Begriff:

Daunendruck


Erklärung:


Aus rösch gemahlenem Zellstoff gefertigtes, hochvolumiges Werkdruck-Papier zur Herstellung von stark auftragenden Büchern (Dickdruck-Papier).




Begriff:

DDOS


Erklärung:


Distributed Denial of Service - Verteilte Internetattacke auf einen Server


Denial of Service steht für eine Form des Angriffs auf einen Rechner, bei dem das Ziel darin besteht, dass dieser seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann (im Gegensatz zu anderen Angriffen, die beispielsweise darauf abzielen, den Rechner zu missbrauchen).



Bei Attacken vom Typ "Distributed denial of service" (Verteilte Verweigerung des Dienstes) bricht der Angreifer im Vorfeld in eine Vielzahl von Servern ein, um dort ein ferngesteuertes Programm zu installieren, einen sogenannten Trojaner bzw. ein Backdoor-Programm. Diese Rechner werden dann Zombies genannt. Auf ein zentrales Kommando des Angreifers hin beginnen die infizierten Server gleichzeitig, die angegriffene Website mit Datenmüll in Form sinnloser Requests (Abfragen) zu bombardieren, bis die Kapazität des Servers ausgelastet ist und er schliesslich unter dem Ansturm zusammenbricht. Da die Attacke aus vielen Richtungen gleichzeitig erfolgt, gestaltet sich die Abwehr solcher Angriffe sehr schwierig.


Ein - sehr einfaches - Beispie für DDoS ist der Ping of Death (Ping des Todes) oder auch Pingflood (Ping-Flutwelle). Diese Methode basiert auf Pings, Ortungssignalen im Internet, die wie ein Echolot funktionieren. Ein Rechner sendet eine Ping-Botschaft an einen anderen Rechner, dieser schickt ein häufig als "Pong" bezeichnetes Signal zurück. Eigentlicher Sinn ist es, feststellen, dass der Rechner auf der Gegenseite per Internet erreichbar ist. Pingfloods basieren darauf, dass ein Ping an eine Broadcast-Adresse geschickt wird. Dieses sendet sie an alle im Netzwerk angeschlossenen Rechner weiter - und von jedem kommt davon ein Pong zurück. Das läßt sich für Angriffe ausnutzen, indem ein Ping unter falscher IP-Adresse losgeschickt wird, nämlich der des Servers, der angegriffen werden soll. Für jedes so ausgeschickte Ping erhält dieser Rechner ein Vielfaches an Pongs - gibt es genügend Rechner, die Pings mit falschem Absender an genügend Broadcast-Adressen, die als Pingvervielfältiger dienen, absenden, erhält der Inhaber der gefälschten IP-Adresse eine Unmasse an Pongs.


Andere Formen von DDoS basieren darauf, eine Interaktion zwischen dem Opfer und dem Zombie zu starten und das Opfer dann auf die Reaktion des Zombies warten zu lassen, was - genügend Zombies vorausgesetzt - ebenfalls schnell die Ressourcen des Opfers erschöpfen kann. Für legitime Seitenabrufe ist dieser Server dann nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr erreichbar. DDoS-Angriffe betreffen nicht nur Webserver, sie sind auch bei anderen Internet-Servern traurige Realität - beispielsweise sind IRC-Server häufig davon betroffen.




Begriff:

De-Inking


Erklärung:


Wenn bei Recycling-Papieren Anforderungen an Helligkeit gestellt werden, müssen aus den eingesetzten Altpapieren die Druckfarben entfernt werden. Sie werden mit Hilfe von Seifenlaugen und Druckluft gelöst und abgeschöpft. Der Faserbrei aus Altpapier kann zusätzlich gebleicht werden. Der Abfall aus Füllstoffen, Streichmitteln und Druckfarben wird umweltgerecht entsorgt.




Begriff:

DE-NIC


Erklärung:


"Deutsches Network Information Center"


Das deutsche NIC (DE-NIC) ist am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe angesiedelt und hat folgende Aufgaben:



Verwaltung der Vergabe von Domain-Namen in der Toplevel-Domain ".de",

Koordination der Vergabe von IP-Adressen und

Betrieb des primären Name-Server für die Domain ".de".




Begriff:

Deckfähigheit - Deckung


Erklärung:


Wichtige Eigenschaft von Druckpapieren, bei denen der Rückseitendruck nicht durchscheinen soll (Opazität).




Begriff:

Decoding


Erklärung:


Entschlüsselung, Decodierung, Dechiffrierung


Gegenbegriff zum Encoding (Verschlüsselung, Codierung, Chiffrierung).


Das Encoding und Decoding bezeichnet verschiedene Verfahren, um Daten in eine andere Form zu überführen, sei es, um sie geheimzuhalten (wie bei den Verschlüsselungs- oder Chiffrierverfahren; siehe Verschlüsselung) oder sei es, um sie auf diese Weise in einem bestimmten Datenübertragungsverfahren versenden zu können (wie beim Code Division Multiple Access; CDMA). Encoding wird also sowohl als Synonym für Verschlüsselung als auch als Synonym für Konvertierung (Konversion) verwendet. Ein Decoder ist ein Gerät oder ein Programm zur Rückübersetzung codierter bzw. verschlüsselter Daten in ihre ursprüngliche Form. Mit Hilfe der Programme "uuencode" (Encoder) und "uudecode" (Decoder) können zum Beispiel Binärdateien als reiner ASCII-Text codiert und wieder in Binärdateien zurückübersetzt werden (siehe UUE-Kodierung). Beim Pay-TV dient ein Decoder zur Entschlüsselung kostenpflichtiger, verschlüsselt ausgestrahlter Fernsehprogramme (siehe Set-Top Box).


Auch die Umsetzung von Eingangs- in Ausgangsimpulse in einem Schaltwerk wird als Decoding bezeichnet; zum Beispiel die Übersetzung eingehender binärer Daten in eine dezimale Ziffernanzeige.


Das Maskieren von Sonderzeichen in HTML, zum Beispiel Ä für Ä, ist ebenfalls eine Form des Encoding. In diesem Falle ist der Browser ein Decoder, der die Zeichenfolge Ä decodiert und als Ä darstellt.




Begriff:

DECT


Erklärung:


"Digital European Cordless Telephone"; Standard für kabellose Telefone


"Digital European Cordless Telephone" (DECT) ist ein europäischer Standard für digitale, kabellose ("schnurlose") Telefongeräte. Der Standard legt Normen für ein zellulares Mobilfunksystem für die Kommunikation vor allem in geschlossenen Gebäuden fest. Im DECT-Standard ist die Sprach- und Datenübertragung per Funk zwischen dem kabellosen Telefongerät (Handgerät) und dessen Basis-Station geregelt. Die tragbaren Telefon- und Datenendgeräte können in einem Umkreis von bis zu 300 Metern um die Basisstation verwendet werden und dürfen sich dabei nicht schneller als mit 20 Stundenkilometern fortbewegen. Es handelt sich also im engeren Sinne nicht um Mobiltelefone. Ihre Sendeleistung ist auf 25 MiliWatt (mW) beschränkt.


Die Norm wurde vom "European Telecommunications Standards Institute" (ETSI) 1992 offiziell verabschiedet. DECT ermöglicht flexible Datenübertragungsraten, einen Zugang zu öffentlichen Diensten (Common Interface; CI) und sorgt für die Kompatibilität zwischen Endgeräten unterschiedlicher Hersteller.


Das Frequenzband für die Funk-Übertragung zwischen mobilem Endgerät und Basis-Station liegt zwischen 1,88 und 1,90 GigaHertz (GHz). Innerhalb dieser Bandbreite von 20 MegaHertz stehen 120 Kanäle zur Verfügung, die nach dem TDMA-Verfahren mit dynamischer Kanalzuordnung auf die verschiedenen Sender verteilt werden. Der DECT-Standard ermöglicht, je nach Kanaltypus, Übertragungsgeschwindigkeiten von 32 KiloBit pro Sekunde (Kbs) beziehungsweise 25,6 Kbs (siehe bps). Da auch mehrere Kanäle gekoppelt werden können, läßt DECT insgesamt eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1.152 Kbs zu.


Der DECT-Standard soll auch die Interoperabilität kabelloser Telefone mit GSM, ISDN und X.25 gewährleisten.


DECT gilt als abhörsicher. Die Klangqualität der DECT-Systeme übertrifft dabei die von GSM-Telefonen.




Begriff:

dediziert


Erklärung:


nur einer bestimmten Anwendung gewidmet


Als dediziert (engl. dedicated = gewidmet) bezeichnet man eine Hardware oder Verbindung, wenn sie nur für einen bestimmten Anwendungszweck oder eine Funktion gedacht ist und dafür entwickelt wurde.


Ein dedizierter Server ist ein Rechner in einem Netzwerk, der dort nur für eine bestimmte Funktion vorgesehen ist und oft schon vom Hersteller speziell für diese Aufgabe entwickelt wurde, beispielsweise als Druckerserver oder als Firewall. Das Gegenstück wäre ein Rechner, auf dem verschiedene virtuelle Server laufen, die verschiedene Aufgaben erfüllen.


Von dediziertem Hosting spricht man, wenn ein Kunde bei einem Provider einen einzelnen Rechner mietet, der nur diesem Kunden "gewidmet" ist, so dass ihm sämtliche Programme und die gesamte Kapazität des Rechners zur Verfügung stehen. Normalerweise mietet man nur einen "virtuellen Server", was bedeutet, das auf ein- und demselben Rechner bei dem Provider die Server vieler Kunden gleichzeitig laufen.


Ein dedizierter Kanal oder eine dedizierte Verbindung ist in der Telekommunikation dann gegeben, wenn eine Verbindung ausschliesslich für die Übertragung zwischen zwei Punkten oder Teilnehmern genutzt wird und nicht für Verbindungen zwischen unterschiedlichen Teilnehmern.




Begriff:

Default


Erklärung:


Voreinstellung


Vorgabe, Grundeinstellung, Standardeinstellung, Ausgangsparameter; zum Beispiel eines Computerprogramms.


Von engl.: default; dt.: Versäumnis, Unterlassung.


Die Default-Einstellung eines Programms ist die Einstellung, die angewandt wird, wenn der Nutzer es unterläßt, selbst eine Einstellung vorzunehmen. Der Default-Parameter in einem Programm oder Kommando ist die Standardeinstellung, die vom Hersteller vorgegeben wird.


Im Microsoft-Textverarbeitungsprogramm WinWord ist als default zum Beispiel die Schriftart Times New Roman in dem Schriftgrad 10,5 Punkt voreingestellt. Der Nutzer kann jedoch einen andere Schrift und einen anderen Schriftgrad auswählen.




Begriff:

Dehnkrepp


Erklärung:


Papier, das durch Kreppen dehnbar gemacht wurde. (Beispiele: Dekor-Krepp, Packkrepp, gekrepptes Klebeband).





Begriff:

Dehnung - Ausdehnung


Erklärung:


Papier neigt dazu, sich bei auftretender Feuchtigkeit zu dehnen: quer zu seiner Laufrichtung mehr als längs der Laufrichtung. Diese Eigenschaft stört beim Mehrfarbendruck (Passerhaltigkeit). Der Papiermacher begegnet ihr durch ein möglichst ausgewogenes Längs-Quer-Verhältnis der Papierfasern. Der Offsetdrucker verwendet - soweit möglich - Papier in Schmalbahn. Durch Nachspannen der Druckplatte kann er eine eventuelle Querdehnung des Papiers zumindest teilweise ausgleichen.




Begriff:

Dekade


Erklärung:


Zeitraum, für den Tafeln für Großflächenplakate gebucht werden können. Das Jahr ist in 34 Dekaden aufgeteilt.

Eine Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage.




Begriff:

Dekorationspapier


Erklärung:


Lichtbeständiges, intensivfarbiges Plakatpapier, auch mit Prägung.




Begriff:

Dekorpapier


Erklärung:


Nassfestes, temperaturbeständiges, lichtechtes Spezialpapier hoher Opazität. Es wird mit Fantasie- oder Holzmaser-Design bedruckt und mit Kunstharz getränkt auf Kunststoffplatten laminiert.





Begriff:

Deleatur


Erklärung:


ist ein lateinischer Ausdruck, kann übersetzt werden mit "man streiche" und bedeutet bei Korrekturen, etwas zu entfernen, beispielsweise überflüssige Zeichen oder Texte. Man benutze dann das "Deleaturzeichen" (siehe auch Korrekturzeichen).



Begriff:

Densitometer


Erklärung:

Optisch elektronisches Meßgerät zur Kontrolle der Volltondichte und Rasterdichte im Offsetdruck. Das heißt auch das mit dem Densitometer bei Ausgabematerialien wie Film oder Papier der Schwärzungsgrad der Belichtungen gemessen werden kann.

Anwendungsgebiete:
Reproduktion, Desktop Publishing, Fotosatz, Technik

Dichtemessung (Densitometrie):


3 Arten von densitometrischer Messung:


Grundregeln für die Messung mit einem Densitometer




Begriff:

Densitometrie


Erklärung:
















Begriff:

DES


Erklärung:

"Data Encryption Standard", eine Datenverschlüsselungsnorm.

Der "Data Encryption Standard" ist ein amerikanischer Standard zur Verschlüsselung von Daten, die über das Internet verschickt werden. Die Länge des DES-Schlüssels beträgt 56 Bit. Der DES wurde 1972 von IBM entwickelt und 1977 vom American National Standards Institute (ANSI) normiert. DES wird bei vielen Finanztransaktionen benutzt (siehe Online-Banking), etwa zur Erzeugung einer Personal Identification Number (PIN) für EC-Karten (siehe Smart Card). Er kann außer zur Datenverschlüsselung auch zur Erzeugung einer digitalen Signatur verwendet werden.

Der DES ist ein symmetrisches (Private Key-)Verschlüsselungsverfahren. Die Daten werden mit Hilfe eines entsprechenden Chips gleichzeitig verschlüsselt und komprimiert.

Bei dem DES handelt es sich um einen 64 Bit-Block-Chiffrier-Algorithmus mit 56 Bit langem Schlüssel. Der zu verschlüsselnde Text wird in Blöcke von je 64 Bit aufgeteilt. Dieser Klartext-Blöcke werden mit dem 56 Bit langen Schlüssel in Blöcke mit 64 Bit chiffriertem Text codiert. Mit dem gleichen Schlüssel - daher symmetrisches Verschlüsselungsverfahren - werden die verschlüsselten Textblöcke vom Empfänger wieder in Klartext übersetzt.

Die RSA Data Security Inc. (Rivest, Shamir, Adleman), ein amerikanisches Unternehmen für Verschlüsselungstechnik, hat bereits im Frühjahr 1997 demjenigen 10.000 Dollar geboten, der es schafft, eine im 56 Bit Data Encryption Standard verschlüsselte Nachricht zu entschlüsseln. Ziel der RSA bei der Ausschreibung des Wettbewerbes war es, zu demonstrieren, daß der von der US-Regierung bereits 1977 eingeführte DES mit 56 Bit Schlüssellänge keine hinlängliche Sicherheit gewährleistet. RSA verwendet selbst einen anderen Algorithmus, der sicherer ist, allerdings auch erheblich langsamer arbeitet als das DES-Verfahren.


Chiffrier-Software, die stärker ist als 56 Bit, darf aus den USA auch mit entsprechender Ausfuhr-Genehmigung nur an Finanz- und Versicherungsunternehmen sowie Gesundheitsorganisationen in bestimmte, als sicher eingestufte Staaten exportiert werden.

Die Initiative für den "Advanced Encryption Standard" (AES) schlägt vor, DES durch Verschlüsselungsverfahren mit einem mindestens 128 Bit langem Schlüssel zu ersetzen.

Das neuere Triple DES-Verfahren (Dreifach-DES) mit einem 168-bit-Algorithmus gilt derzeit als eines der sichersten Verschlüsselungsverfahren.




Begriff:

Desktop


Erklärung:


Englisch für Schreibtisch.Bei Computern zentraler Bestandteil der grafischen Oberfläche.




Begriff:

Desktop-Publishing - DTP


Erklärung:


Desktop-Publishing, elektronisches Erstellen von Satz- und Seitenumbruch

an Arbeitsplatzrechnern. Als Erfinder des DTP gelten

Adobe, Aldus und Apple, die damit die Satz- und Druckindustrie

tiefgreifend revolutionierten




Begriff:

Detail-Zeichenpapier


Erklärung:


Aus schmierig gemahlenem, hochwertigem Zellstoff gefertigtes Transparentpapier, tuschfest und lichtpausfähig. Mit besonderer Radier-, Falz- und Bruchfestigkeit.





Begriff:

DFN


Erklärung:


"Deutsches Forschungsnetz"


Das "Deutsche Forschungsnetz" ist ein 1984 gegründeter Verein deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen für den Betrieb und die Nutzung eines eigenen Forschungsnetzes. Der DFN-Verein betreibt das Wissenschaftsnetz WiN, an das Einrichtungen im Bereich Wissenschaft, Bildung oder Kultur, sowie Schüler, Studenten und Journalisten angeschlossen sind. Der Provider für das DFN und WiN ist DFN/WIN-Shuttle.



Begriff:

DFÜ


Erklärung:


Datenfernübertragung


Engl.: data telecommunication


Allgemeine Bezeichnung für die Datenübertragung zwischen Computern mit einem Modem oder einer ISDN-Karte, unabhängig von der Art der übertragenen Daten (zum Beispiel Sprache, Stand- und Bewegt-Bilder, Binärdateien, Texte). Der Übertragungsweg (Carrier) kann ein Kabel oder ein Funkkanal sein.





Begriff:

DHTML


Erklärung:


"Dynamic Hypertext Markup Language"


DHTML bezeichnet weder einen Standard noch eine Technologie, sondern eine Kombination verschiedener Elemente aus HTML 4.0, JavaScript (oder anderen Skriptsprachen wie VB-Skript) und Cascading Stylesheets, die es möglich macht, daß eine Web-Seite sich aufgrund einer Benutzeraktionen dynamisch ändert, also ohne daß ein erneuter Zugriff auf den Server nötig ist.


Typische Anwendungen von DHTML sind etwa bewegliche Grafiken, die sich beim "Berühren" mit dem Mauszeiger ändern, oder erklärende Texte, die dann erscheinen, wenn der Mauszeiger über einen Link bewegt wird. Diese Änderungen werden innerhalb der geladenen Web-Seite selber erzeugt, der zeitraubende Zugriff auf den Server, um neuen HTML-Code herunterzuladen, entfällt. Mit DHTML können auch Formularfelder dynamisch überprüft werden, zum Beispiel, ob alle Felder richtig eingegeben oder ob E-Mail-Adressen richtig formuliert sind, wofür sonst ein server-basiertes Skript aufgerufen werden muß.


DHTML ist kein festgelegter Standard. Elemente von DHTML sind teilweise in HTML 4.0 spezifiziert, aber die führenden Browser-Hersteller Netscape und Microsoft haben jeweils eigene Implementierungen von DHTML entwickelt. Aus diesem Grunde, und weil ältere Browser in vielen Fällen nicht DHTML-fähig sind, ist es weiterhin sehr schwer, Websites zu entwickeln, die die Möglichkeiten von DHTML ganz ausschöpfen.





Begriff:

Diagramm-Papier


Erklärung:


Hochwertiges, technisches Spezialpapier, mit einem Liniennetz bedruckt. Zur automatischen Aufzeichnung von Messwerten in Registriergeräten.




Begriff:

Dialer(0190)


Erklärung:


Betrug durch getarnte Einwahlprogramme


0190-Dialer sind Programme, die - häufig getarnt - die Einwahl ins Internet ändern: Statt der normalen Einwahl wird eine DFÜ-Verbindung angelegt, die die Einwahl über ein teure, kostenpflichtige 0190-Nummer geschaltet.


Damit kostet das Surfen beispielsweise statt 1 Cent pro Minute dann plötzlich 1, 86 €. Dass die Nutzung von Erotik-Angeboten abgerechnet wird, indem die Internetverbindung für die Dauer der Nutzung auf eine teure Nummer umgeschaltet wird, mag ja akzeptabel sein, wenn klar auf die Kosten hingewiesen wird. Spätestens aber, wenn DFÜ-Konfigurationen als Standard installiert werden, die über 0190 laufen, handelt es sich eindeutig um eine Form von Betrug.


Besonders fatal: Das Opfer weiss oft gar nichts davon und surft ahnunglsos weiter Stunden durchs Netz. Gegenüber dem Telefon-Provider ist aber der Inhaber des Anschlusses im Regelfall zahlungspflichtig.


Meistens verbergen sich die Tools auf Erotik-Sites oder in einschlägigen Spam-Mails hinter Versprechen wie "Jederzeit kostenloser Direktzugang - Klicken Sie hier".


Anti-Dialer dienen als Gegenmittel: Sie überwachen die Zugänge und warnen, sobald eine kostenpflichtige Vorwahl zum Verbindungsaufbau benutzt wird.





Begriff:

Dialog-Box


Erklärung:


Bildschirm-Fenster mit Informationen oder Fehlermeldungen


Eine Dialog-Box (auch als Dialogfeld bezeichnet) ist ein kleines Fenster in einer graphischen Benutzeroberflche (GUI), das vom System oder einer Anwendung angezeigt wird, um den Benutzer zu informieren und zu einer Reaktion (Besttigung, Abbruch, Auswahl zwischen verschiedenen Optionen) aufzufordern. Der Nutzer klickt daraufhin zum Beispiel den Button "OK" oder "Abbrechen" an.


Oft enthalten solche Dialog-Boxen auch Fehlermeldungen.


Begriff:

Diazo-Papier


Erklärung:


Lichtpauspapier auf Diazo-Basis. Für Halbfeucht- und Trockenentwicklung.




Begriff:

Dichte


Erklärung:


Mit Dichte ist zum Einen der Farbauftrag im Offsetdruck gemeint, wo durch den Zusammendruck der vier Prozeßfarben ein entsprechende Dicke der Farbschicht entsteht.


Zum Anderen beschreibt Dichte den Schwärzungsgrad bei Belichtungen von Papier- oder Filmmaterialien.


Siehe auch Densitometrie.




Begriff:

Dickte


Erklärung:


Die Breite eines Buchstabens wird als die Dickte bezeichnet. Den freien Raum rund um den Buchstaben außerhalb des Schriftbildes nennt man Fleisch, den innerhalb des Zeichens Punze. Das Fleisch seitlich des Buchstabens wird als Vorbreite bzw. Nachbreite bezeichnet.



Begriff:

Didot


Erklärung:


Typpographisches Maßsystem basierend auf Meter

1875 von Didot auf Basis des französischen Fußes


1 m = 2660 typografische Punkte

1p = 0,376 mm

Im Fotosatz gilt

1p = 0,375 mm



Begriff:

digital


Erklärung:


Abgeleitet vom lateinischen "digitus" Finger.

Informationen werden nur in genau definierten Werten gespeichert und verarbeitet (vgl. Abzählen mit den Fingern). In der EDV setzen sich alle Werte aus den Grundwerten 1 und 0 zusammen. Gegensatz: analog




Begriff:

Digitaldruck


Erklärung:


Neues direktes Druckverfahren (z.B. Tintenstrahldrucker) ohne vorheriges Belichtenvon Druckplatten.


Bei den digitalen Druckmaschinen gibt es keine externe Bebilderung. Hier ist der Bebilderungsprozess in die Druckmaschine integriert. Die Druckplatte oder der Druckzylinder kann von dem Computer aus gesteuert werden und muss somit nicht mehr von Hand gewechselt werden. Die Druckvorlage kann also beliebig geändert werden. Es muss also kein Zylinder- oder Plattenwechsel vorgenommen werden, um einen neuen Druck zu beginnen. Allerdings muss natürlich auch für den nächsten Druck eine Druckform am Computer erstellt werden.




Begriff:

Digitale Signatur


Erklärung:


Unterschrift unter eine E-Mail zur Identifizierung ihres Absenders.


Eine digitale Signatur dient als Unterschrift unter eine E-Mail. Durch die Signatur läßt sich sicherstellen, daß ein Dokument tatsächlich von dem angegebenen Absender stammt (Identifizierung) und daß es auf seinem Weg durch das Internet nicht verändert wurde (Authentifizierung).


Die Deutsche Telekom hat ein System für eine digitale Signatur entwickelt, die auf einer Chip-Karte (SmartCard) gespeichert ist. Wie alle modernen Kryptographie- und Signatursysteme ist auch dieses asymmetrisch, arbeitet also mit einem öffentlichen und einem geheimen Schlüssel (siehe Verschlüsselung). Eine Zertifizierungsstelle, das sogenannte Trust Center, erstellt und verwaltet die elektronischen Schlüssel.


Um das Dokument zu unterschreiben, wird die Chip-Karte in ein Lesegerät geschoben. Der Nutzer meldet sich mit seiner persönlichen Kennziffer (PIN) an. Dann wird aus dem Dokument heraus mit Hilfe des geheimen Schlüssels des Absenders eine Prüfzahl erstellt, die zusammen mit dem öffentlichen Schlüssel des Absenders verschlüsselt an das Dokument angehängt wird. Der Empfänger des Dokumentes besorgt sich beim Trust Center den öffentlichen Schlüssel des Absenders und generiert damit ebenfalls eine Prüfzahl des Textes. Stimmen die Prüfzahlen überein, ist dadurch die Echtheit des Dokuments gewährleistet.




Begriff:

Digitales Archiv


Erklärung:


Elektronische Speicherung von Texten und Bildern in einer Datenbank.




Begriff:

digitales Wasserzeichen


Erklärung:


Digitale Markierung zum Urheberrechtsschutz im Internet.


Ein digitales Wasserzeichen (engl.: digital watermark) ist eine digitale Markierung in Ton-, Bild- oder Multimedia-Dateien , die dem Urheberrechtsschutz im Internet dient.


Unmarkierte Dateien können beliebig vervielfältigt werden, ohne daß sich diese Reproduktion später nachweisen ließe. Sind sie jedoch mit einem digitalen Wasserzeichen markiert, wird dieses bei jeder Vervielfältigung mit reproduziert, so daß die Kopie erkennen läßt, von welchem Original sie stammt.


Das digitale Wasserzeichen ist ein normalerweise unsichtbarere Identifikationscode, der dauerhaft in die Daten der Ton-, Bild- oder Multimediadatei eingebettet ist. Zusammen mit den sichtbaren Daten der Ton-, Bild- oder Multimedia-Datei werden auch die unsichtbaren Daten des digitalen Wasserzeichens reproduziert. Die Markierung einer Datei mit einem digitalen Wasserzeichen hat insoweit Ähnlichkeit mit dem Verschlüsselungsverfahren der Steganographie.


Das digitale Wasserzeichen ist unempfindlich gegen Bearbeitungen der markierten Datei durch verlustbehaftete Datenkompression, Formatkonvertierungen oder Änderung von Farbverläufen. Die Entfernung des digitalen Wasserzeichens aus der damit markierten Datei führt meist dazu, daß die Datei unbrauchbar wird.


Spezielle Programme für das Erzeugen eines digitalen Wasserzeichens (Digital Watermark Tools) codieren Informationen wie den Namen und die Anschrift des Autors einer Datei, den Urheberrechtsvermerk und die Nutzungsbedingungen in den Code der Datei ein. Diese Zusatzinformationen können weder bei Bild-Dateien gesehen noch bei Audio-Dateien gehört werden und beeinträchtigen die Bild- oder Klangqualität nicht.


Ähnlich wie eine digitale Signatur die Authentizität und Integrität zum Beispiel einer E-Mail gewährleistet, indem sie Aufschluß über deren Urheber gibt, macht das digitale Wasserzeichen den Autor der damit markierten Datei erkennbar. Allerdings kann das digitale Wasserzeichen, anders als ein herkömmliches Wasserzeichen in Banknoten, nur mit speziellen Programmen sichtbar gemacht werden.




Begriff:

Digitalfotografie


Erklärung:


Fotografisches Verfahren, das anstelle des analogen Bildaufzeichnungsmaterials (Film) einen digitalen Bildspeicher verwendet.




Begriff:

Dimensionsstabilität


Erklärung:


Für den Mehrfarbendruck erforderliche Papiereigenschaft. Um eine Nassdehnung während des Offsetdruckes zu vermeiden, werden Papiere zusätzlich auch oberflächengeleimt und konditioniert.




Begriff:

DIN A


Erklärung:


Die Formate der A-Reihe weden für Zeitschriften, Bücher, Prospekte, Briefbogen, Formulare, Karteikarten, Hefte, Postkarten usw. verwendet.


Die DIN-A-Reihe ist die gebräuchliche, den fertig beschnitten Bogen bezeichnende Reihe.




Begriff:

DIN B


Erklärung:


Die B-Reihen diehnt vorwiegend als Hüllformat für Umschläge Mappen, Briefumschläge.


Die DIN-B-Reihe ist hauptsächlich für papierverarbeitende Betriebe interresant, sie bezeichnet das Format des unbeschittenen Bogens vor dem Druck. Erst nach dem Weiterverarbeiten (Beschneiden) bleibt das A-(Grund)-Format übrig.



Begriff:

DIN C


Erklärung:


Die C-Reihe diehnt vorwiegend als Hüllformat für Umschläge Mappen, Briefumschläge usw. ,wobei die C-Reihe in die B-Reihe der gleichen Formatklasse eingesteckt werden kann.


Die DIN-C-Reihe ist die gebräuchliche Bezeichnung für Umschläge, Mappen und Hüllen, also alles, wo ein DIN-A Format eingelegt werden kann.




Begriff:

DIN-Formate



Erklärung:

Verhältnis von:
1 :

DIN-Formate
 

Rahmen1

DIN Extra-Formate
(DIN-Maß plus 1 Zoll)

Rahmen2


Beispiel: DIN A-Reihe




Begriff:

DIN-Lang


Erklärung:


Format eines 2x gefalzten DIN A4 - Bogens: 100 x 210 mm oder auch 105 x 210 mm.

DIN-Lang-Kuverts: 11 x 22 cm




Begriff:

DIN-Schriften

Erklärung:

Die DIN-Norm 16518 legt folgende Schriftgruppen fest:

  1. Venezianische Renaissance-Antiqua

  2. Französische Renaissance-Antiqua

  3. Barock-Antiqua

  4. Klassizistische Antiqua

  5. Serifenbetonte Linear-Antiqua

  6. Serifenlose Linear-Antiqua

  7. Antiqua-Varianten

  8. Schreibschriften

  9. Handschriftliche Antiqua

  10. Gebrochene Schriften

  11. Fremde Schriften (wie chinesische, arabische Schriftzeichen etc.)


Da die DIN-Norm historische Schriften teilweise nicht adäquat erfasst, ist diese Unterteilung nicht sehr praktikabel, weshalb hier eine eigene Schrift-Klassifikation benutzt wird.




Begriff:

Dioxine


Erklärung:


Dieser Begriff umfasst über 200 verschiedene Verbindungen der chlorierten Dioxine und Furane. Einige Vertreter dieser Gruppen zählen zu den gefährlichsten Giften. Dioxine sind ein Teil der organischen Chlorverbindungen, die sich beim Bleichen mit Chlorgas (Elementarchlor) bilden. Daher wird immer mehr auf diese Bleichverfahren verzichtet.




Begriff:

Direct-Mailing


Erklärung:


Werbeaussendungen, teilweise personalisiert. Von Spezialdruckereien oft endlos vielfarbig bedruckt. Dabei bieten sich eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten an z.B. Felder zum Rubbeln in bezug auf eine Preisfrage o.ä.




Begriff:

Direkt-Marketing


Erklärung:


(Direktwerbung); alle Werbeaktivitäten, die sich in einstufig martkgerichteter Weise und in individueller Einzelansprache (meist per Post) an genau definierte Zielgruppen wenden, meist mit Hilfe von Lettershops. Auch solche Aktivitäten, die mittels mehrstufiger Kommunikation direkte, individuelle Kontakte zum Abnehmer (Kunden) beabsichtigen. Direct Mailing (Direct Mail).



Begriff:

Disclaimer


Erklärung:


Rechtliche Ausschlussklausel für Websites.


Mit dem englischen Begriff "Disclaimer" bezeichnet man eine rechtliche Ausschlussklausel, die Webmaster oder die Betreiber einer Website vor juristischen Problemen wie Klagen wegen Verletzung des Urheberrechts, andere mit dem Inhalt der Website verbundene Klagen, Schadensersatzforderungen o. ä. schützen soll. Deshalb hängt der Text eines Disclaimers immer vom Zweck und dem Inhalt der Seiten ab, für die er gelten soll. Der Disclaimer einer E-Commerce-Site muss beispielsweise Haftungsausschlüsse für Farbabweichungen oder Produktänderungen beinhalten, die bei einer reinen Informationsseite überflüssig sind.


Auch E-Mails wird manchmal ein Disclaimer beigefügt.


Für Webmaster, die keinen eigenen Text schreiben bzw. juristisch stichfeste Hilfestellung einholen möchten, bietet Disclaimer-Service die Möglichkeit, kostenlos einen vorformulierten Haftungsausschluss zu übernehmen.




Begriff:

Diskette


Erklärung:


Magnetischer Datenträger.


Eine Diskette (engl.: floppy disk im Unterschied zur Festplatte; engl.: hard disk) ist ein magnetischer Datenträger für digitale Daten. Der eigentliche Datenträger ist eine runde, mit Eisenoxid beschichtete Kunststoffscheibe, die in einem quadratischen Gehäuse sitzt. Im Unterschied zum Arbeitsspeicher (RAM) ist die Speicherung auf einer Diskette nicht flüchtig.


Im Disketten-Laufwerk wird die Magnetscheibe in Rotation versetzt, so daß ihre verschiedenen Sektoren unter den Schreib-/Lesekopf gelangen. Beim Beschreiben einer Diskette wird die magnetische Orientierung der Eisenoxid-Partikel verändert. Deren Orientierung in die eine Richtung stellt eine binäre Eins, die entgegengesetzte Orientierung eine binäre Null dar. Die magnetische Orientierung jedes Partikels repräsentiert also jeweils ein Bit.


Die früher gebräuchlichen Disketten mit 5,25 Zoll Durchmesser und einer Speicherkapazität von maximal 1,2 MegaByte (MB) (bei "high density", also hoher Schreibdichte) wurden längst von der 3,5 Zoll-Diskette mit maximal 1,44 MB Speicherplatz verdrängt. Angesichts der immer umfangreicher werdenden Anwendungen und der immer weiteren Verbreitung von Multimedia-Daten, die besonders viel Speicher belegen, ist abzusehen, daß auch die 3,5 Zoll-Diskette bald vom Markt verschwunden und durch CD-ROM und DVD ersetzt sein wird. Der neue iMAC-Computer von Apple Macintosh verfügt bereits über kein 3,5 Zoll-Disketten-Laufwerk mehr.


Begriff:

Dispersion


Erklärung:


Bei Druckfarben versteht man hierunter das Eindringen (Wegschlagen) derFarben in den Bedruckstoff.




Begriff:

Displayschriften


Erklärung:


Plakate oder andere Träger, dessen Informationen auch aus größerer Distanz lesbar sein sollen, werden mit Display- oder Plakatschriften (Schriftgrößen ab 48 Punkt) gesetzt.




Begriff:

Dithering


Erklärung:


Verfahren zur Darstellung zusätzlicher Graustufen und Farben in Computergrafiken.


Engl.: to dither; dt.: schwanken, zögern


Beim Dithering, auch Dithern genannt, werden Schwarz-Weiß- oder Farbgrafiken "weichgezeichnet". Dies erreicht man durch die Simulation von Farben und Graustufen über Punktmuster, die zusätzliche Zwischentöne erzeugen können. Dadurch werden mehr Farbwerte dargestellt, als das Ausgabegerät eigentlich wiedergeben kann. Dies führt zwar zu einer gewissen Unschärfe der Darstellung, hat aber den Vorteil, daß das menschliche Auge die einzelnen Farbwerte der Bildpunkte nicht erkennt, sondern nur fließende Übergänge zwischen den Farben oder Grauwerten.




Begriff:

Divis


Erklärung:


Viertelgefiertstrich, wird im Schriftsatz als Trennungsstrich,

Bindestrich und Ergänzungsstrich gebraucht




Begriff:

DMA


Erklärung:


Direct Memory Access


Direct Memory Access steht für Direkten Speicherzugriff und bedeutet, dass Peripherigeräte wie beispielsweise Festplatten, Soundkarten oder CD-ROM-Laufwerke direkt mit dem Hauptspeicher (RAM) kommunizieren können.


Normalerweise werden solche Übertragungen für das Lesen oder Schreiben von Daten in den bzw. aus dem RAM über die CPU gesteuert. Bei grossen Datenmengen ist es aber sinnvoll, für diese Operationen direkte Kanäle bereitzustellen, um den Prozessor von unnötiger Arbeit zu befreien.


DMA-Kanäle werden über einen DMA-Kontroller gesteuert, wie er beispielweise in den Windows-Gerätemanager integriert ist. Während der DMA-Controller arbeitet, hat die CPU keinen Zugriff auf den Hauptspeicher.




Begriff:

DNS - Domain Name System


Erklärung:


"Domain Name System"


Das Domain-Name-System (DNS) ist ein Benennungsschema für an das Internet angeschlossene Rechner. Das Internet ist in eine Reihe von Bereichen aufgeteilt, die den Namen "Domain" bzw. "Top-Level-Domain" (tld) tragen. Unter einer Domain versteht man einen zusammenhängenden Teil des Internet (z.B. alle Rechner eines Landes oder alle Rechner eines Konzerns).


Rechnernamen sind nach folgendem Prinzip aufgebaut: host.subdomain.domain.toplevel_domain


Beispiele für organisationsspezifische Top-Level-Domains (engl.: generic top level domains) sind ".com" für kommerzielle Organisationen und Firmen, ".edu" für Universitäten und Bildungseinrichtungen, ".org" für gemeinnützige Organisationen, ".mil" für Rechner im militärischen Bereich und ".net" für Netzwerkbetreiber sowie Online-Dienste.


Daneben gibt es länderspezifische Top-Level-Domains (engl.: country code top level domains) wie ".uk" für Großbritannien, ".fr" für Frankreich oder ".de" für Deutschland.


Die Namensvergabe nach dem DNS ist wesentlich benutzerfreundlicher als eine IP-Adresse, weil "Klarnamen" leichter zu merken sind als abstrakte Zahlenfolgen. DNS-Adressen werden von Name-Servern automatisch in die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur Weiterleitung der Datenpakete erforderlich ist.


DNS wird auch als Domain Naming System, Domain Name Server oder Domain Name Service aufgelöst.

Begriff:

DOCSIS


Erklärung:


"Data Over Cable Service Interface Specifications"


Spezifikationen für eine Schnittstelle für die Datenübertragung über Fernsehkabel (Koaxialkabel).


Die DOCSI-Spezifikationen sind zum Beispiel auf Kabel-Modems anwendbar, mit denen man über Kabelfernsehnetze in das Internet gelangen kann. Der Standard, nach dem Internet-Datenpakete über Fernsehkabel verschickt werden können, wird auch als MCNS-DOCSIS bezeichnet, wobei die Abkürzung MCNS für "Multimedia Cable Network System" steht.





Begriff:

Dokumentenpapier


Erklärung:


Aus veredelten Zellstoffen gefertigtes, hochwertiges Papier. Je nach Qualität und Alterungsbeständigkeit mit mehr oder weniger großem Anteil an Hadern.




Begriff:

Domain


Erklärung:


Wird die Bezeichnung eines Internet-Servers genannt. Sie ist Bestandteil der URL. Meist handelt es sich um den Namen z.B. einer Firma. Bei der URL www.mental-defact.de ist mental-defact die Domainbezeichnung. Der Hostname www wird normalerweise vom Betreiber des Web-Servers vorgeschrieben bzw. ist durch ihn konfigurierbar. Die Domain wird von den Registrierungsstellen, bei einem NIC, in Deutschland beim DENIC, beantragt. Die Bezeichnung einer .de-Domain darf nicht länger als 63 Zeichen (A-Z, a-z, 0-9 und Bindestrich) sein und muss mit einem Buchstaben beginnen.




Begriff:

Dongle


Erklärung:


Kopierschutz für kostenpflichtige Software


Ein Dongle (auch als Hardware-Schloß bezeichnet) ist ein zusätzliches Hardware-Teil, das in der Regel an den Parallel-Port des Computers angeschlossen wird. Der Dongle reagiert auf Anfragen der Software. Stellt die Software fest, daß der Dongle vorhanden ist, kann das Programm gestartet werden; fehlt der Dongle hingegen, bleibt es inaktiv. Bei jedem neuen Start der Software muß der Dongle angeschlossen sein.


Der Dongle ist nicht auf einen bestimmten Nutzer, sondern auf ein bestimmtes Exemplar des Programms zugeschnitten. Den Dongle verkauft die Firma, die die Software liefert. Auf diese Weise stellt der Software-Lieferant sicher, daß keine illegalen Kopien von seinem Programm benutzt werden können, denn diese Kopien wären nur zusammen mit dem Dongle benutzbar. Der Dongle ermöglicht dem Nutzer des Programms die Erstellung von Sicherungskopien, verhindert aber die unlizensierte Nutzung des Programms auf mehr als einem Computer.




Begriff:

Dongleware


Erklärung:


Kostenlose Software, die nur mit kostenpflichtigen Ergänzungen voll nutzbar ist.


Dongleware ist Public Domain-Software, die in einer Grundversion kostenlos erhältlich ist sowie frei kopiert und weiterverbreitet werden darf, jedoch nur beim Erwerb kostenpflichtiger Zusatz-Informationen wie zum Beispiel Handbüchern, Freischaltungs-Codes oder eines Dongles voll nutzbar wird.


In der Praxis ist Dongleware nicht immer eindeutig von Freeware, Shareware und Crippleware abgrenzbar.




Begriff:

Doppelfalzung


Erklärung:


Zur Messung der Papierfestigkeit werden in einem speziellen Falzapparat Probestreifen so lange nach beiden Seiten gefalzt, bis das Papier an der Falzkante bricht (Es gibt Papiere, die 1.000 und mehr Doppelfalzungen zulassen.).




Begriff:

Doppelseitenbetrachtung


Erklärung:


ist eine Funktion innerhalb von DTP-Programmen, welche die gegenüberliegenden linken und rechten Seiten eines Dokuments auf dem Bildschirm nebeneinander darstellt. Dies ist durchaus sinnvoll, um die endgültige Wirkung doppelseitiger Gestaltung abschätzen zu können.




Begriff:

DOS


Erklärung:


"Disk Operating System"


Englische Bezeichnung für das Betriebssystem, auf dem Windows (MS-DOS) 3.x/95 aufbaut.


MS-DOS steht für "Microsoft-Disk Operating System".




Begriff:

Dot


Erklärung:


ist ein englischer Ausdruck, heißt Punkt und meint den kleinsten auf einem Monitor oder mit einem Drucker darstellbaren Bildpunkt. 300 dpi (dots per inch) bedeutet, dass eine Auflösung mit 300 Punkten auf einer Strecke von einem Inch (= Zoll) gemeint ist. Fast alle Laserdrucker arbeiten mit dieser Auflösung.




Begriff:

Download


Erklärung:


Der Vorgang des Übertragens einer Datei (File) aus dem Internet auf den Computer eines Benutzers. Auf diese Weise können Webseiten, Programme und Daten (Audio, Video, Texte) übertragen werden. Im Internet gibt es spezielle Computer (FTP-Server) die nur für Download-Zwecke zur Verfügung gestellt werden.




Begriff:

Download-Manager


Erklärung:


Hilfsprogramm zum Herunterladen von Dateien.


Als Download-Manager bezeichnet man Programme, die speziell zum Herunterladen (engl. download) von Dateien per FTP entwickelt wurden. Sie bieten deutlich mehr Komfort als das übliche "Speichern unter", das die meisten gängigen Browser als Menü-Option zur Speicherung von heruntergeladenen Dateien anbieten.


Die angebotenen Funktionen unterscheiden sich etwas von Programm zu Programm. Die meisten Programme ermöglichen jedoch sowohl das Herunterladen über eine ganz normale HTTP-Verbindung, als auch die Möglichkeit des Zugriffs auf FTP-Server. Viele Programme können bei einer Unterbrechung des Übertragungsvorgangs das Herunterladen einer Datei zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen, ohne daß die gesamte Datei von vorne wieder abgerufen werden muß. Außerdem ist es oft möglich, eine bestimmte Zeit anzugeben, zu der das Herunterladen selbstständig begonnen werden soll.




Begriff:

DPI


Erklärung:


Dots per inch. Punkte (Pixel) pro Zoll.


Maßeinheit für die Auflösung bei Druckern,Belichtern und Bildschirmen. Bildschirme haben eine Auflösung von 72 dpi, Laserdruckerzwischen 300 und 600 dpi und Scanner bis zu 11.000 dpi.




Begriff:

DRAM


Erklärung:


"Dynamic Random Access Memory"


dt.: dynamischer Arbeitsspeicher (Hauptspeicher)


Das "Dynamic Random Access Memory" ist bei PCs und Workstations die am häufigsten verwendete Sorte von RAM.


DRAM besteht aus integrierten Halbleiter-Schaltkreisen, die Daten nach dem Kondensatorprinzip speichern. Kondensatoren verlieren jedoch relativ schnell ihre Ladung und müssen deshalb kontinuierlich wieder aufgeladen werden. Während des Wiederaufladens hat der Prozessor (CPU) keinen Zugriff auf den DRAM. Dadurch ist DRAM langsamer als statisches RAM (SRAM). DRAM wird häufiger verwendet als SRAM, weil es billiger herzustellen und wesentlich platzsparender ist.




Begriff:

Druckbogen


Erklärung:


Der Druckbogen ist ein Bedruckstoff auf dem mehrere Einzelseiten (4, 8, 16, 32 oder 64 Nutzen) zusammen auf der Vorder- und ggf. Rückseite bedruckt werden. Die Größe des Druckbogens wird durch die technische Voraussetzung der Druckmaschine begrenzt.




Begriff:

Druckdatei


Erklärung:


Wenn von einem Programm aus direkt in eine Datei „gedruckt“wird, so entsteht eine Druckdatei.Diese Datei enthält alle Steuerbefehle für das Ausgabegerät.So kann auch z.B. eine Datei zum Ansteuern eines Postscript-Belichters erzeugt werden.


Nachteil dieses Verfahrens ist, dass beim Belichten kaum Eingriffsmöglichkeiten bestehen.




Begriff:

Drucken


Erklärung:


Vervielfältigen von Texten oder Grafiken in beliebiger Anzahl durch Übertragen von Druckfarbe oder färbenden Substanzen auf einen Bedruckstoff.




Begriff:

Druckerkalibrierung (-liniearisierung) und Druckerprofilierung


Erklärung:


Für eine verbindliche Farbwiedergabe muss jeder Drucker zunächst linearisiert werden, das heißt: Alle einzelnen Druckfarben müssen die richtige Maximaldichte und einen gleichmäßigen Gradationsverlauf aufweisen. Erst nach dieser Kalibrierung wird mit entsprechender Messtechnik ein ICC-Profil erstellt, das den momentanen Farbraum der Kombination Druckfarbe-Papier beschreibt. Ändern sich Bedruckstoff oder Farbe, muss das Profil neu erstellt werden. Ändern sich die Druckereigenschaften (Hardware), muss neu linearisiert werden.




Begriff:

Druckfläche


Erklärung:


Die Gesamtfläche einer Seite, die maximal bedruckt wird. Diese kann auch größer sein als der Satzspiegel.




Begriff:

Druckkennlinien


Erklärung:


Gibt die Abweichung der Größe des gedruckten Punktes vom Punkt auf dem Film bzw. der Platte an.


Wichtig zum Abgleich zwischen An- und Fortdruck und wird zur Korrektur des Belichters benutzt.




Begriff:

Drucklack


Erklärung:


Farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit einer normalen Druckmaschine augebracht wird; erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckproduktes und vermeidet z. B. unschöne Fingerabdrücke auf dem Umschlag.




Begriff:

Druckreife


Erklärung:


auch "Imprimatur" genannt, ist die Einverständniserklärung oder Druckfreigabe des Kunden.




Begriff:

Druckvorlage


Erklärung:


Alle Originale, die in dem technischen Prozess des Druckens verwendet werden.




Begriff:

Druckvorstufe


Erklärung:


Alle Arbeiten und Abteilungen vor dem Druck, wie Reprofotografie, Bilddatenerstellung und -veredelung, Satz, Seiten- und Bogenmontage, Plattenkopie etc.Die klassische Druckvorstufe ist auch heute noch Bestandteil der Ausbildung zur Mediengestaltung.




Begriff:

DSL


Erklärung:


Digital Subscriber Line (digitale Teilnehmerverbindung)


DSL ist eine Technologie zur digitalen Hochgeschwindigkeitsübertragung von Daten über Telefonleitungen aus Zweidraht-Kupferkabel. Es zeichnet sich durch eine grosse Bandbreite aus, die beispielsweise einen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet oder die Übertragung von Multimediadaten oder Video in Echtzeit erlaubt.


Dabei steht entweder die gleiche Bandbreite für die Übertragung in jeder Richtung bereit, oder aber - das ist der gebräuchlichere Fall, besonders bei Internetanschlüssen - der Kanal für den Empfang von Daten (Downstream) ist sehr viel leistungsfähiger als die Kapazität zum Versenden (Upstream). Es gibt es eine Vielzahl von DSL-Technologien (s. u.), die manchmal auch als xDSL zusammengefasst werden.


Ein normales Modem wandelt die digitalen Signale des Rechners durch ein Codec in analoge Signale um, die auf Empfängerseite wieder digitalisiert werden. Weil die analoge Übertragung der Sprachdaten bei herkömmlicher Telefontechnologie nur ein geringes Spektrum der vom Kupferkabel potentiell ermöglichten Bandbreite ausnützt, werden von Modem nur 56 Kbps (Kilobit pro Sek.) übertragen. ISDN übermittelt bereits digitale Daten, allerdings wird hier nur eine Datenrate von 128 Kbps (Kilobit pro Sek.) erreicht.


Mit DSL-Technik sind dagegen Übertragungsraten im Megabitbereich möglich, die gebräuchlichsten Techniken erlauben 1,5 bis 6 Mbps (Megabit pro Sekunde). Während ISDN Frequenzen von 120 KHz nutzt, umfassen die Trägerfrequenzen bei DSL bis zu 1 MHz. Dabei werden die Daten digital über die Kupferleitungen des Telefonnetzes übermittelt. Die Reichweite von DSL beträgt aber im Höchstfall nur 5 bis 6 Kilometer und kann nur verlängert werden, wenn ein Teilstück der Verbindung aus Glasfaserkabeln besteht oder Verstärker dazwischengeschaltet werden.


Die Telefonleitung kann dabei gleichzeitg für die DSL-Übertragung und für den normalen Telefonverkehr gebraucht werden. Ein sogenannter Splitter, ein beim Empfänger zu installierendes Modul, sorgt dafür, dass die DSL-Daten von den Telefonsignalen getrennt werden. Allerdings gibt es auch eine G-Lite oder Universal DSL genannte Technik, die auf Splitter verzichten. Andere Bezeichnungen dafür sind DSL-Lite oder splitterloses DSL. Damit können ca. 7.5 km überbrückt werden. Auch CDSL (Consumer DSL) fällt in diese Kategorie. Dem durch Verzicht auf den Splitter mögliche günstigere Preis steht aber eine geringere Übertragungskapazität gegenüber (512 Kbps Upstream, 1,5 Mbps Downstream).


Die Daten werden in einem Knotenpunkt des Telefonnetzwerks in die Kupferkabel eingespeist und überbrücken so die "letzte Meile" zum Kunden. Umgekehrt werden die Daten bei der Schnittstelle der Telefongesellschaft aus dem Kupferkabel von einem sogenannten DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) in einen Backbone übertragen und mit Geschwindigkeiten im Gigabitbereich weitervermittelt.


Für die effektive Bandbreite eines DSL-Anschlusses ist - neben der verwendeten DSL-Technologie natürlich - auch der Durchmesser des Kupferkabels und die Entfernung zu der Stelle, an der die Daten in das Netz eingespeist werden, von Bedeutung. Je dicker das Kabel und je kürzer die Distanz, um so mehr Kapazität ergibt sich.


Die gebräuchlichste Form von DSL ist ADSL. Weil ein normaler Surfer sehr viel mehr Daten auf seinen Rechner lädt, als er - beispielsweise als IP-Befehle oder mittels Webformularen wie CGIs aussendet, bietet sich hier die asymmetrische Auslegung von Empfangs- und Sendekanal an. Dabei sind bis zu 8 Mbps Empfang und bis zu 1 Mbps Sendekapazität möglich, die maximale Entfernung der DSL-Übertragung beträgt 5.5 km.


RADSL steht für Rate adaptive DSL. Das bedeutet, dass die mögliche Übertragungskapazität der betreffenden DSL-Leitung durch spezielle Software ermittelt wird und die Übertragungsrate entsprechend angepasst wird. Die meisten ADSL-Varianten sind eigentlich RADSL-Technologien.


SDSL (Single Line Subscriber Line, auch Symmetric Digital Subscriber Line) und HDSL (High Data Rata Subscriber Line) sind symmetrische DSL-Technologien (s. o.), die nicht auf der letzten Meile zum Kunden, sondern in der Verbindung zwischen Knotenpunkten in Netzwerken eingesetzt werden. SDSL errreicht bis zu 2048 Mbps, HDSL kommt auf einem einfachen Zweidraht-Kupferkabel bis auf 1544 Mbps . Die geringere maximale Datenübertragung ergibt sich daraus, dass immer gleich viel Daten in beide Richtungen übertragen werden können. Beide Techniken werden vor allem von Netzwerkbetreibern, Telefongesellschaften etc. zum Einsatz gebracht.


VDSL (Very high data rate DSL) ist noch in der Testphase. Es ist ebenfalls asymmetrisch konzipiert und für sehr kurze Übertragungsstrecken von wenigen hundert Metern gedacht, beispielsweise beim Anschluss verschiedener Rechner eines Gebäudes an einen zentralen Glasfaseranschlusspunkt. Mit VDSL werden bis zu 51,84 Mbps Downstream und 2.3 Mbps Upstream erreicht.


T-DSL ist die Bezeichnung, unter der die Deutsche Telekom ihre ADSL-Technologie vermarktet. Es gibt verschiedene Tarifgruppen, möglich sind von 768 Kbps bis 6 Mbps Downstream und von 128 Kbps bis 576 Kbps Upstream. T-DSL und T-ISDN können gleichzeitig genutzt werden.


ISDL (ISDN SDL) ist eigentlich der ISDN-Technologie näher verwandt als an den anderen SDL-Techniken und auch wesentlich langsamer. Hierbei wird die normale ISDN-ÜBertragungsrate von Kbps um 16 auf 144 Kbps erhöht, indem der D-Kanal für den Datenaustausch statt für den Verbindungsaufbau genutzt wird.




Begriff:

DTD


Erklärung:


"Document Type Definition", dt.: Definition eines Dokumententyps


Die "Standard Generalized Markup Language" (SGML, dt.: Allgemeine Standard-Seitenbeschreibungssprache) ist eine Norm für Auszeichnungssprachen für digitale Dokumente. SGML ist jedoch selbst keine Auszeichnungssprache, sondern eine generelle "Grammatik", aus der eine konkrete Auszeichnungssprache mit Hilfe einer "Document Type Definition" (DTD) abgeleitet wird. Die bekannteste DTD von SGML ist HTML.


HTML ist also eine bestimmte Anwendung von SGML, eine Dokumentensprache nach SGML-Typ für einen bestimmten Zweck, nämlich Web-Seiten festzulegen. Was für Daten und Datentypen darin vorkommen, (Head und Body, Daten wie Border oder Table und Auszeichnungen wie Color) gilt nur für HTML. Dass ein Dokument verschieden Datentypen aufweisen kann, dass diese ausgezeichnet werden müssen und dass Datentypen eine Substruktur haben können und Attribute aufweisen können, wird in SGML festgelegt und gilt neben HTML auch für XML, WML oder andere SGML-Derivate.


Diese Derivate unterscheiden sich durch die DTD, die einen bestimmten Dokumenttyp definiert (HTML) und festlegt, was in welcher Struktur dort auftauchen kann.




Begriff:

Duktus


Erklärung:


Laufweite der Schrift, der Abstand der Buchstaben untereinander.

Die Charaktereigenschaft des Striches, also Strichstärke, Strichkontrast, Strichführung und der so vermittelte Eindruck, wird mit Duktus umschrieben.




Begriff:

Dupe


Erklärung:


Aufgrund eines Fehlers doppelt auf einem News-Server vorhandener Artikel.


Engl.: to duplicate, dt.: duplizieren, vervielfältigen


Usenet-Ausdruck für einen Artikel, der versehentlich doppelt auf einem News-Server vorhandenen ist.




Begriff:

Duplex


Erklärung:


Das Duplexverfahren wird angewendet, wenn einfarbige Bilder (monochrom) mit einer höheren Anzahl von Tonwerten produziert werden soll, als dies mit einer Farbe möglich wäre. Das Bild wird zweimal mit unterschiedlichen Farben und Rasterwinkelungen gedruckt. Die Farbtiefe und die Anzahl der Tonwerte erhöhen sich so.




Begriff:

Duplex-Drucker


Erklärung:


beidseitig, doppelseitig


Ein Duplex-Drucker ist ein Drucker, mit dem Papier von beiden Seiten bedruckt werden kann ("lange Seite"). Eine Duplex-Fotokopie ist eine beidseitige Fotokopie. Als Duplex bezeichnet man auch Fotopapier, das auf beiden Seiten lichtempfindlich ist, so daß je ein Negativ auf die Vorder- und die Rückseite des Fotopapiers abgezogen werden kann.




Begriff:

Duplex-Kanal


Erklärung:


Senden und Empfangen von Daten auf demselben Kanal.


Mit Duplex bezeichnet man eine Betriebsart bei Kommunikationsystemen, die sowohl das Senden als auch das Empfangen von Daten auf demselben Kanal (Carrier) ermöglichen; im Unterschied zu Simplexverfahren wie etwa dem Paging, bei dem Nachrichten meist nur vom Sender an den Empfänger, aber nicht umgekehrt, geschickt werden können.


Ist das Senden und Empfangen (wie bei der Mobiltelefonie) zeitgleich möglich, spricht man auch von Vollduplex. Ist das Senden und Empfangen (wie bei einer Gegensprechanlage) nur nacheinander möglich, also zu einem gegebenen Zeitpunkt jeweils nur in einer Richtung, spricht man vom Halbduplex (Wechselbetrieb). Duplex-Kommunikation ist also in jedem Fall bidirektional, aber beim Vollduplex überdies auch synchron und beim Halbduplex nur alternierend.


Bei Duplex-Verfahren im Mobilfunknetz wie dem Frequency Divsion Duplex (FDD) werden Hin- und Rückkanal (auch als Uplink und Downlink bezeichnet) auf zwei verschiedenen Frequenzen untergebracht. FDD wird zum Beispiel beim Mobilfunksystem GSM eingesetzt (siehe auch FDMA).


Der Frequenz-Abstand zwischen dem netzaufwärts führenden Uplink (für den Datenfluß vom Endgerät in das Funknetz) und dem netzabwärts führenden Downlink (für den Datenstrom aus dem Netz zum Empfänger) wird als Duplexabstand bezeichnet. Er wird meist in Megahertz (MHz) gemessen.


Während beim Frequency Divsion Duplex (FDD) Hin- und Rückkanal auf zwei verscheidenen Frequenzen senden, liegen sie beim Time Division Duplex (TDD) auf derselben Frequenz, die von Sender und Empfänger abwechselnd genutzt wird. Dazu wird periodisch (im Ping-Pong-Verfahren) zwischen Uplink und Downlink- hin- und hergeschaltet. Während FDD also ein Vollduplexverfahren ist, stellt TDD ein Halbduplexverfahren dar.




Begriff:

Duplexdruck


Erklärung:


Zweitondruck. So kann man z.B. durch Braun als Zusatzfarbe zu Schwarz das Bild „wärmer“machen.




Begriff:

Durchdruck


Erklärung:


Ein weiteres Druckverfahren ist der Durchdruck. Dabei verwendet man als Druckformträger ein Gewebe, auf dem die bildfreien Stellen abgedeckt, die zu vervielfältigenden Stellen dagegen offen gehalten sind. Die Farbe wird beim Druckvorgang durch die offenen Maschen des Gewebes mit einer Rakel oder einem Gummiquetscher auf den Druckträger übertragen. Das bekannteste Durchdruckverfahren ist der Siebdruck. Andere Durchdruckverfahren sind auch der Schablonendruck und der Seidendruck (Serigraphie).

Siebdruck
Der Siebdruck ist ein in mehreren Varianten entwickeltes Durchdruckverfahren, bei dem auf ein gerahmtes, straff gespanntes Sieb, das aus einem feinen Netz (z. B. aus Draht, Seide oder Kunstfaser) besteht, eine Schablone aufgebracht wird, die die nicht Farbe tragenden Teile abdeckt. Der Druck erfolgt, indem mit einer Gummirakel dicke, zähflüssige Farbe durch den offenen Teil des Siebes auf den darunter liegenden Druckträger (Papier, Metall, Glas u. a.) gequetscht wird. Der Siebdruck wurde im alten China erfunden. Er ist in Europa erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch gekommen. Besonders die Werbegrafik bediente sich dieses Mediums, das nach dem 2. Weltkrieg vor allem in der Pop-Art weite Verbreitung erfuhr.


Begriff:

Durchsatz


Erklärung:


Maß für den Datentransfer über Leitungen oder die Datenverarbeitungsrate in Computern.


Engl.: throughput


Der Durchsatz einer CPU wird in MIPS oder FLOPS gemessen, der von Leitungen (Carrier) und peripheren Geräten in Bit pro Sekunde (bps).


Der Datendurchsatz wird auch als "Nettodatenübertragungsrate" bezeichnet.




Begriff:

Durchschlagpapier


Erklärung:


Holzfreies, weißes oder farbiges, vollgeleimtes Papier. 30 - 40 g/qm.





Begriff:

Durchschuss


Erklärung:


Ist die Distanz zwischen der Unterkante der Vorzeile bis zur Oberkante der Folgezeile.




Begriff:

DV


Erklärung:


Digital Video.


Digitaler Videostandard für den semiprofessionellen Bereich.




Begriff:

DV-Kamera


Erklärung:


Kamera, die im DV-Format digital aufzeichnet.




Begriff:

DVD


Erklärung:


"Digital Versatile Disc", ursprünglich "Digital Video Disc"


dt.: Digitale Mehrzweck-Diskette


Die DVD ist ein optisches Speichermedium, das die CD-ROM als Speichermedium ablösen soll. Allerdings sind die Markterwartungen bereits deutlich nach unten korrigiert worden, was zum grossen Teil auf Querelen um verschiedene Standards zurückzuführen sein dürfte. Rein äusserlich ähnelt eine DVD einer klassischen CD-ROM.


DVDs können ein- oder zweiseitig sein und auf pro Seite eine oder zwei Schichten aufweisen. Bei zwei Schichten ist die obere Schicht halbtranspararent, um die Laserabtastung der unteren Schicht zu ermöglichen.


DVDs gibt es in mehreren Formaten, DVD-Video, DVD-Audio sowie DVD-RAM und DVD-ROM, die für den PC gedacht sind. Bei DVD-ROMs können die gespeicherten Daten nur gelesen werden, während man sie bei DVD-RAMs überschreiben kann. Die Speicherkapazität beträgt bei einer einseitigen, einschichtigen Standard-DVD 4,7 Gigabyte, bei doppelt beschichteten 8,5 Gigabyte und bei zweiseitigen doppeltbeschichteten dementsprechend bis zu 17 Gigabyte, was bei einer Video-DVD einer Spielzeit von annähernd 500 Stunden entspricht.Zum Vergleich: Die maximale Kapazität einer CD-ROM liegt bei 682 Megabyte.


Die Kapazität einer DVD-RAM liegt niedriger, eine einseitige einschichtige DVD-RAM kann 2.6 Gigabyte fassen.


DVDs beruhen auf dem MPEG2 Standard für Datenkompression




Begriff:

dynamische webseiten


Erklärung:


Erstellung eines Internetauftritts bei dem die Website zum Zeitpunkt des Abrufes durch zusammenwirken von Layoutschablonen und Datenbankinhalten erzeugt werden.




Begriff:

Dünndruckpapier


Erklärung:


ist für umfangreiche Werke geeignet, die nicht zu stark auftragen sollen (Lexika, Bibeln und Arzneibeipackzetteln u.ä.). Hochwertige Papiere neigen dazu, die Rückseite durchscheinen zu lassen.




Begriff:

Dünnpost


Erklärung:


Leichtgewichtiges, jedoch festes, mattes Papier (weiß und farbig). Überwiegend zur Herstellung von Durchschreibesätzen mit Kohlepapier.

 



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