Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- C -

 

 

 

 

Erklärung:


Prozedurale Programmiersprache, die besonders gut für systemnahe Programmierung geeignet ist.

Daher sind viele bekannte Betriebssysteme und Anwendungen in C geschrieben.




Begriff:

Cache


Erklärung:


Schneller Zwischenspeicher (Puffer), der häufig angeforderte Daten aus dem Arbeitsspeicher (RAM) oder von der Festplatte aufnimmt und bei Bedarf wieder zur Verfügung stellt. Dazu speichert der Cache den Inhalt häufig angesprochener Speicherzellen des Arbeitsspeichers sowie die Adressen, unter denen diese Daten gespeichert sind. Wenn der Prozessor (CPU) auf eine bestimmte Speicherdresse verweist, prüft der Cache, ob er diese bereits enthält. Ist das der Fall, werden die betreffenden Daten dem Prozessor direkt aus dem Cache übergeben, andernfalls werden sie aus dem regulären Speicher abgerufen.


Ein Cache trägt auf diese Weise dazu bei, die Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners zu erhöhen, da die im Cache zwischengespeicherten Daten nicht erneut angefragt werden müssen und der Cache eine wesentlich höhere Zugriffsgeschwindigkeit bietet als der Hauptspeicher.



Begriff:

CAD


Erklärung:


"Computer Aided Design"

Auch: "Computer Aided Drafting."

Dt.: Computer-unterstütztes Entwerfen.

CAD-Programme dienen zum Beispiel Architekten oder technischen Zeichnern beim Erstellen von Grundrissen, Schaltplänen und Karten. Sie werden zum Entwerfen, Bearbeiten, Drucken/ Plotten und Speichern von maßstabsgerechten Entwurfszeichnungen eingesetzt.


Wenngleich das Entwerfen am Computer zunächst aufwendiger erscheint als auf dem Reißbrett, hat CAD jedoch mehrere Vorzüge gegenüber dem Zeichnen am herkömmlichen Zeichenbrett:



Wiederholt benötigte Elemente einer Zeichnung (Module) können gespeichert und jederzeit per Mausklick in den Entwurf eingefügt oder modifiziert werden. Für manche CAD-Anwendungsbereiche können bereits "Bibliotheken" mit vorgefertigten Zeichnungen von Standard-Modulen erworben werden.

Nachträgliche Änderungen an einer CAD-Zeichnung sind sehr viel einfacher als bei einer herkömmlichen. Auch umfangreiche Änderungen erfordern kein komplettes Neuzeichnen.

CAD-Zeichnungen sind skalierbar, das heißt, es können unkompliziert Maßstabsveränderungen vorgenommen oder Ausschnittsvergrößerungen angefertigt werden.

Änderungen können rückgängig gemacht, alte Versionen derselben Zeichnung können mit einer "Undo"-Funktion wiederhergestellt werden.

einzelne Bild-Elemente (Module) können sehr einfach dupliziert, gespiegelt oder rotiert werden.

Manche CAD-Programme können dreidimensionale Modelle aus zweidimensionalen Zeichnungen errechnen. Außerdem können sie den Materialbedarf und die Materialkosten errechnen, sofern sie an eine entsprechende Datenbank gekoppelt werden.

CAD-Programme, die zum "Computer Aided Manufacturing" (CAM) geeignet sind, können die Daten einer Zeichnung direkt an eine entsprechende Werkzeugmaschine übermitteln. So kann zum Beispiel eine CAD/ CAM-fähige automatische Fräse direkt nach der Zeichnung ein Werkstück herstellen.


CAD-Programme finden auch beim Entwurf virtueller Realitäten Verwendung.




Begriff:

Call by Call


Erklärung:


Auswahl einer Telefongesellschaft Anruf für Anruf.

Dt.: Anruf für Anruf.

Bei Telefonaten im Call by Call-Verfahren wählt der Kunde vor jedem Telefongespräch, also Anruf für Anruf aufs Neue, die Netzvorwahl der Telefongesellschaft, die ihm jeweils am besten geeignet erscheint. Er geht dabei, anders als im Preselection-Verfahren, keine dauerhafte Vertragsbindung ein.




Begriff:

CAPS - Capital Letters


Erklärung:


Siehe Versalien.




Begriff:

Carbon-Papier


Erklärung:


Im Ausland gebräuchlicher Name für Kohlepapier.




Begriff:

Carrier


Erklärung:


"Träger"- Kanal bei der Datenübertragung.

In der Datenfernübertragung (DFÜ) bezeichnet das Wort "Carrier" (dt.: Träger) einen physikalischen oder logischen Kanal eines Übertragungsmediums (also eines Kabels oder einer Funkstrecke), zum Beispiel einen Zeitschlitz beim "Time Division Multiple Access" (TDMA) oder eine Frequenz beim "Frequency Divison Multiple Access" (FDMA).


In diesem Zusammenhang steht auch das "data carrier detect"-Signal ("Trägersignal festgestellt"), das ein Modem an den dazugehörigen Computer sendet, um diesem dadurch mitzuteilen, daß es eine Telefonverbindung herstellen konnte (siehe Modemleuchten).




Begriff:

Carrier-Netzbetreiber


Erklärung:


"Carrier" (dt.: Träger) ist der englische Ausdruck für Telefongesellschaften und andere Datennetzbetreiber (Netzwerk-Provider; siehe auch ISP). Telefongesellschaften, die nur (oder vorwiegend) Ferngespräche anbieten, bezeichnet man als "Long Distance-Carrier" und solche, die nur Ortsgespräche anbieten, als "Local Carrier".


In den USA wurde der frühere Telefon-Monopolist "America Telephone and Telegraph" (AT&T) in den '80er Jahren aus kartellrechtlichen Gründen in die Muttergesellschaft ("Ma Bell") AT&T und in sieben Betriebsgesellschaften ("Baby Bells"; zum Beispiel "Bell Atlantic") aufgeteilt. Die Muttergesellschaft hatte seitdem vorerst keinen Zugang mehr zum Ortsgesprächsbereich. AT&T ist durch die Entflechtung also zunächst zu einem reinen "Long Distance-Carrier" gemacht worden, die Baby Bells hingegen zu "Local Carriers".




Begriff:

Cascading Style Sheets


Erklärung:


Oft CSS abgekürzt.

Eine Sprache zur Definition von Formateigenschaften einzelner HTML-Befehle, mit deren Hilfe der Web-Designer Formatierungen nur einmal zentral festlegen muss.

Text und Layoutanweisungen werden dann wieder voneinander getrennt. Sie haben somit eine ähnliche Funktion wie die Druckformatvorlagen vieler Textverarbeitungsprogramme.


CSS wird in drei Kategorien unterteilt.


Siehe CSS1, CSS2 und CSS3




Begriff:

CBT-Computer Based Training


Erklärung:


"Computer Based Training"- computergestütztes Lernen.

Dt.: Computer-unterstütztes Lernen (CUL).


Auch "Computer Based Learning" genannt, Lernen am und mit Hilfe des Computers. Als "Computer Based Training" bezeichnet man den Einsatz von Computern und spezieller Lern-Software in der Ausbildung und Schulung.


Dabei werden anstelle von oder zusätzlich zu Lehrbüchern in der Regel interaktive und multimediale Lernprogramme verwendet. Diese können zum Beispiel auf CD-ROM, aber auch auf einem Server gespeichert sein. Interaktive Lernprogramme (zum Beispiel Vokabeltrainer) ermöglichen dem Computer-Nutzer, seine Lernfortschritte selbst zu kontrollieren.


Beim CBT kann es sich sowohl um eine Form des Selbststudiums, als auch um eine Form angeleiteten Lernens handeln.


Computer Based Training wird vor allem in Schulen und Hochschulen (zum Beispiel im Informatik-Unterricht), sowie in der betrieblichen Weiterbildung, aber auch im Selbststudium eingesetzt.


Online-Learning (siehe Telelearning) ist ein Sonderfall des computergestützten Lernens. CBT erfolgt jedoch häufig auch offline.




Begriff:

CCD - charge coupled device


Erklärung:


(ladungsgekoppelter Speicher)

Spezielle elektronische Bausteine, die insbesondere bei Scannern häufig Verwendung finden. Die als schmale Zeile nebeneinander angeordneten optoelektronischen Sensoren tasten eine Vorlage Zeile für Zeile fotografisch ab und zerlegen das aufgenommene Bild in Tausende von winzigen Bildpunkten. Inzwischen gibt's auch Flächen-CCD-Elemente, die in digitalen Kameras zum Einsatz kommen.


Siehe auch Blooming.




Begriff:

CD-ROM

Erklärung:

compact disk - read only memory
Wichtiger Datenträger digitaler Daten, häufig auch
als Buch- oder Zeitschriftenbeilage genutzt.

Begriffe zur CD-Verpackung

Label

Aufkleber oder Aufdruck der CD

Jewelbox, -case

Kunststoffhülle, in die die CD eingelegt wird

Covercard

eingelegte Vorderseite der Kunststoffhülle

Inlaycard

eingelegte Hinterseite der Kunststoffhülle,
mit umgeklappten Laschen
(Links läuft die Schrift auf der umgeklappten Lasche
von oben nach unten,
rechts von unten nach oben)

Booklet

In die Kunststoffhülle eingelegte Broschüre

Umverpackung

Karton oder Kunststoffhülle im Format einer Videobox,
in die die CD oder die Jewelbox mit CD eingelegt ist



Begriff:

CD-ROM XA


Erklärung:


XA steht für Extended Architecture und bezeichnet einen Standard, den man 1991 festgelegt hat. Er gilt als eigentlicher Multimedia-Standard, der es ermöglicht, Bild, Text, Ton und Programmcode quasi gleichzeitig zu nutzen. Diese erweiterte Architektur der CD-ROM erlaubt unter anderem den interaktiven Zugriff auf die Dateien.




Begriff:

CD-RW


Erklärung:


(Abkürzung für engl. compact disc rewritable)


Eine wiederbeschreibbare CD, die von den meisten neuen normalen CD-Laufwerken gelesen und von speziellen CD-RW-Recordern beschrieben werden kann. Beim Brennen einer CD-RW verändert ein Schreiblaser eine auf einer goldenen Reflexionsschicht liegende hauchdünne Schicht aus organischer Farbe (Cyanin, Pthalo-Cyanin) so, dass Zonen entstehen, die den lesenden Laser vollständig oder diffus reflektieren, was der Information 0 oder 1 entspricht.




Begriff:

CDMA


Erklärung:


"Code Division Multiple Access"- ein Datenübertragungsverfahren.

Dt. etwa: Vielfachzugang durch Code-Aufspaltung, Streuspektrum.


Mit Hilfe der CDMA-Technik kann, zum Beispiel in einem Mobilfunknetz, eine breitbandige Datenleitung von mehreren schmalbandigen Sendern zugleich genutzt werden. Jedem der Sender wird gleichzeitig die volle Bandbreite der Datenleitung zur Verfügung gestellt. Damit die Signale der verschiedenen, gleichzeitig sendenden Sender voneinander unterschieden werden können, müssen sie entsprechend codiert werden (siehe auch Decoding). Dazu werden die schmalbandigen Signale in breitbandige Signale gespreizt. Diese Auffächerung geschieht dadurch, daß die Bits (Nullen und Einsen) der zu übertragenden Daten in sogenannte Sub-Bits zerlegt werden. Bei dieser Spreizung der Bits in Sub-Bits verwendet jeder Sender ein für ihn charakteristisches Muster. Während also zum Beispiel der erste Sender das Null-Bit in die Sub-Bits 000 zerlegt, zerlegt der zweite Sender das Null-Bit in die Sub-Bits 001, der dritte Sender fächert das Null-Bit in die Sub-Bits 010 auf und so weiter. Das Schema, nach dem ein Sender seine Daten in Sub-Bits zerlegt, ist beim Empfänger bekannt, so daß dieser anhand der charakteristischen Sub-Bit-Muster identifizieren kann, welche Daten von welchem Sender stammen, obwohl alle Sender gleichzeitig den gleichen Kanal verwenden. Es ist, als ob viele Sprecher gleichzeitig in ihrer je eigenen Sprache mit Zuhörern sprechen, die aus dem Stimmengewirr die Sprache ihres jeweiligen Gesprächspartners heraushören können.


Zu den Vorteilen von CDMA gehört, daß es störsicherer ist als andere Multiplexingverfahren (etwa Time Division Multiplexing; TDMA, oder Frequency Divison Multiple Access; FDMA). Anders als beim Time Division Multiplexing ist beim Code Division Multiplexing auch keine Synchronisation zwischen Sender und Empfänger erforderlich. Außerdem gilt die Datenübertragung im CDMA-Verfahren als besonders abhörsicher, da ein Empfänger die gesendeten Daten nur dann decodieren kann, wenn er das für den Sender charakteristische Muster der Aufspreizung der Bits in Sub-Bits kennt.


Wegen der Zerlegung der Bits in Sub-Bits und der damit verbundenen Aufspreizung schmalbandiger in breitbandige Signale steigt die benötigte Bandbreite, denn jedes Bit wird nun durch mehrere Sub-Bits repräsentiert. Das Signal wird also größer, weil mit jeder seiner Informationseinheiten die zusätzliche (Meta-) Information versendet werden muß, zu welchem Signal sie gehört (und von welchem Sender sie stammt). Wird jedes Bit zum Beispiel in drei Sub-Bits aufgespalten, ist der Spreizfaktor Drei, und man benötigt zur Übertragung eines Signals die dreifache Bandbreite derer, die ohne CDMA erforderlich wäre.


CDMA wurde von der Firma Quallcom Ende der 80er Jahre zunächst für militärische Zwecke entwickelt. Inzwischen ist das Multiplexing-Verfahren ein freigegebener Standard der amerikanischen "Telecommunications Industry Association" (TIA).




Begriff:

Celeron


Erklärung:


Mikroprozessorserie von Intel.

Celeron ist eine Mikroprozessor-Serie von Intel, die besonders fuer preisguenstigere PCs und Notebooks gedacht ist, also vor allem fuer Anwender, die nicht unbedingt auf Spitzengeschwindigkeiten oder die Verarbeitung sehr grosser Datenmengen angewiesen sind.




Begriff:

CEPT


Erklärung:


"Conférence Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications".

Dt.: Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation.


Die CEPT ist unter anderem für Normungen im Bereich der öffentlichen Post- und Telekommunikationseinrichtungen zuständig. Sie hat zum Beispiel den Standard für Bildschirmtext (BTX) entwickelt (siehe auch CEPT-Graphik).




Begriff:

CEPT-Graphik


Erklärung:


Zeichenorientierte Darstellung beim Bildschirmtext.

Eine CEPT-Graphik ist eine zeichenorientierte Bildschirm-Darstellung beim Bildschirmtext (BTX). Solche Graphiken werden also nicht aus einzelnen Pixeln, sondern aus Quadraten, Punkten oder ähnlichen geometrischen Zeichen zusammengesetzt.


Dieser Darstellungsstandard der "Conferénce Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications" (CEPT) wird im BTX-Netz der der Deutschen Telekom verwendet, dem Vorläufer des Online-Dienstes T-Online.




Begriff:

CERN


Erklärung:


"Conseil Européen de Recherches Nucléaires".

Auch: "Centre Européen de Recherches Nucléaires".

Europäisches Kernforschungszentrum in Genf, an dem Dr. Tim Berners-Lee 1989 die Grundlage für das World Wide Web entwickelte.




Begriff:

CERT


Erklärung:


"Computer Emergency Response Team".

Dt. etwa: Computer-Notfall-Eingreif-Gruppe.

Das "Computer Emergency Response Team" (CERT) ist ein Verband, der sich mit der Datensicherheit im Internet befaßt, insbesondere mit Computer-Viren und anderen Sicherheitslücken. Auf der Web-Site des CERT werden Viren-Warnungen verbreitet sowie Rat und Hilfestellung beim Umgang mit Sicherheitsrisiken erteilt.





Begriff:

CFA (Papier)


Erklärung:


Nach schwedischer Definition "chlorfrei Kategorie A". Bei diesen Papieren ist der AOX-Wert < 0,1 kg bezogen auf 1000 kg Papier. Bei der Herstellung können dennoch anteilig chlorgebleichte Faserstoffe verwendet werden.




Begriff:

CGI-Common Gateway Interface


Erklärung:


Das "Common Gateway Interface", (dt.: allgemeine Datenaustausch-Schnittstelle) ist eine Schnittstelle für den Transfer von Informationen zwischen einem WWW-Server und einem CGI-kompatiblen Programm. Ein solches Programm ist in der Lage, CGI-konforme Daten von einem WWW-Server zu empfangen und diese ggf. weiterzubearbeiten und an den Server zurückzuschicken.


Eine typische Anwendung für CGI ist die Bearbeitung von Web-Formularen oder Datenbankabfragen. In solchen Fällen werden Daten vom Browser des Nutzers über den WWW-Server des Website-Betreibers an das CGI-Programm übertragen und die Ergebnisse - etwa eine Bestätigung für den Empfang des Formulars oder die Ergebnisse der Abfrage - auf umgekehrtem Weg an den Nutzer zurückgeleitet.


CGI-kompatible Programme können in fast jeder beliebigen Sprache geschrieben werden. Oft werden CGI-Progamme in Skriptsprachen wie Perl oder Tcl geschrieben.




Begriff:

CGI-Computer Generated Image


Erklärung:


Mit Hilfe eines Computers erzeugtes Bild.




Begriff:

CGI-Computer Graphics Interface


Erklärung:


Dt. etwa: Schnittstelle für Computer-Graphiken.

Das "Computer Graphics Interface" ist ein plattformunabhängiger Software-Standard für Bildschirm-Darstellungen, Drucker und Plotter.




Begriff:

Chaffing and winnowing


Erklärung:


Ein Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren.

Engl.: to winnow the chaff from the wheat, für die Spreu vom Weizen trennen.


Daten werden mittels der "Chaffing and winnowing"-Technik verschlüsselt, indem ihr Absender sie in mehrere Datenpakete aufteilt und diese jeweils mit einer digitalen Signatur versieht, die er mit Hilfe eines geheimen Schlüssels (engl.: private key) erzeugt hat. Diesen die Information enthaltenden Datenpaketen (dem "Weizen") werden nach dem Zufallsprinzip bedeutungslose Datenpakete (die "Spreu") untergemengt, die mit einer fiktiven digitalen Signatur zum Schein ebenfalls authentifiziert werden. Ohne den geheimen Authentifizierungsschlüssel kann die Spreu nicht wieder vom Weizen getrennt werden.


"Chaffing and winnowing" hat Ähnlichkeiten mit der Steganographie. Ein Nachteil des "Chaffing and winnowing" gegenüber herkömmlichen Verschlüsselungsverfahren wie der Steganographie und Kryptographie ist, daß sich dabei der Umfang der übermittelten Daten durch die Beimengung irrelevanter Datenpakete vergrößert.


Die Methode wurde von Ronald L. Rivest entwickelt, einem Informatiker am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Mitbegründer der Firma RSA (Rivest, Shamir, Adleman), die Verschlüsselungstechnologien entwickelt.




Begriff:

Channel-Funkkanal


Erklärung:


Mit "Channel" wird ein Funkkanal, also eine bestimmte Sendefrequenz, bezeichnet (siehe Carrier).




Begriff:

Channel-Gesprächsgruppe


Erklärung:


Gesprächsgruppe beim Chat.

Im IRC bezeichnet "Channel" einen Chatroom (eine Gesprächsgruppe).




Begriff:

Channel-Nachrichten-Zusendung


Erklärung:


Nachrichten-Zusendung im Internet.

Dt.: Kanal.

In einem Channel im Internet werden Nachrichten oder Programm-Updates im Abonnement übertragen (sog. Push-Channels; siehe Push-Technologie).


Der Ausdruck Channel wird auch für eine Chat-Gruppe sowie für einen Funkkanal verwendet.






Begriff:

Charta


Erklärung:


Kurzbeschreibung des Themas einer Newsgroup.

"Charta" ist ein Usenet-Ausdruck für die Zusammenfassung der Regeln und Richtlinien sowie des Zwecks einer Newsgroup. Sie wird bei den meisten Newsgroups regelmäßig (mehrmals im Monat, oder bei sehr lebhaften Gruppen sogar mehrmals in der Woche) 'gepostet', damit neue Teilnehmer einen Einblick in das Wesen der Newsgroup bekommen.


Die Charta enthält normalerweise eine Beschreibung des Newsgroup-Themas, Hinweise zu ihrer Entstehung sowie Informationen dazu, Beiträge welcher Art geposted werden dürfen. Sie wird meist von Freiwilligen gepflegt, die aktiv bei der Gründung der Newsgroup mitwirkten.




Begriff:

Chat (IRC)


Erklärung:



das Unterhalten mit anderen Online-Teilnehmern

in einem Fenster wird sichtbar was andere sagen (bzw. schreiben), in einem anderen Fenster kann man dann selber Botschaften schreiben

mittlerweile gibt es auch grafische Oberflächen, bei denen sich jeder Chat-Teilnehmer eine Figur aussucht, die dann als Teilnehmer in einer Szenerie erscheint

kaum einer erscheint mit seinem wahren Namen und selbst das Geschlecht und Alter wird häufig vertauscht

es ist auf jeden Fall ein Internet-Dienst, der sehr teuer werden kann. Denn während der ganzen Zeit muss man online sein und wenn man die Zeit vergisst, zahlt man eine Menge Geld




Begriff:

China-Papier


Erklärung:


Besonders weiches, saugfähiges Papier aus Bambusfasern. Für Andrucke bei Stahl- und Kupferdruck.




Begriff:

Chip


Erklärung:


Integrierter Schaltkreis.

Auf einem einzelnen dünnen Träger (Chip) aus kristallinem Silizium oder auf einem anderen Halbleiter untergebrachte Schaltelemente, wie Transistoren und Widerstände. Man unterscheidet nach ihrer Funktion Steuerungs- und Speicherchips. Ein Beispiel für einen Steuerungschip ist der Prozessor eines Computers (die Central Processing Unit; CPU); Speicherchips werden zum Beispiel auf Smart Cards oder als Hauptspeicher (RAM)verwendet.



Begriff:

Chlor (Elementarchlor)


Erklärung:


Chemische Substanz, die zur Entfernung von Lignin bei der Zellstoffherstellung und Bleichung verwendet wird. Allerdings entstehen dabei umweltbelastende, organische Chlorverbindungen (u. U. Dioxine), die in der Natur schwer abbaubar sind. Herstellungsverfahren ohne den Einsatz von Chlor werden daher auch schon zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches in verstärktem Maße eingesetzt. Es ist zu erwarten, dass die Chlorbleiche in absehbarer Zeit ganz ersetzt wird (Neue Bleichverfahren).





Begriff:

Chlorfrei / Chlorarm


Erklärung:


Bei diesen Bezeichnungen geht es nicht um das Papier und seinen möglichen Chlorgehalt. Vielmehr beziehen sie sich auf den Bleichvorgang bei der Faserstoffherstellung. Als "chlorarm" werden Papiere bezeichnet, bei deren Faser-Bleiche die Abwasserbelastung reduziert wird. Der verwendete Zellstoff wird dabei häufig ohne Chlorgas (Elementarchlor) und stattdessen mit Chlordioxid gebleicht. Zusätzlich wird oftmals umweltorientiert, z.B. mit Wasserstoffperoxid, vorgebleicht. Der AOX-Wert ist <0,5 kg bezogen auf 1.000 kg Papier. Als chlorarm cfa bezeichnen einige Papiere mit einem AOX-Wert <0,1 kg bezogen auf 1.000 kg Papier. Chlorfrei tdf bedeutet absolut chlorfrei = AOX-Wert = 0,0.




Begriff:

chlorfreies Papier


Erklärung:


Hier gibt es verschiedene Auslegungen.

ECF = Elementarchlorfrei

TCF = Totally Chlorine Free



Begriff:

Chromalin


Erklärung:


Im Chromalin-Proofverfahren werden Einzelauszüge von Vierfarb-Druckfilmen (CMYK) zur Farbprüfung ausbelichtet. Der Zusammendruck wird durch Verfahren wie Laminieren und Belichten simuliert. So erhält man den Farbeindruck, wie er annähernd im Zusammendruck beim Offsetdruck entstehen würde.




Begriff:

Chromo-Karton (GC)


Erklärung:


Ein mehrlagiger Karton, Decke holzfrei weiß, meist mehrfach gestrichen, Einlage hell, mit heller oder weißer Unterlage. Manche Qualität mit Rückseitenpigmentierung. Bestens geeignet für Faltschachteln und Verpackungen, Ansichtskarten, Schallplattenhüllen, Anhänger. Sonderqualität auch mit beidseitig gleicher, gestrichener Vorder- und Rückseite, mit Spezialeinlage, hoher Glätte und sehr hohem Volumen. Gut lackierbar. Wird eingesetzt für Aufsteller, Displays u. ä.




Begriff:

Chromo-Papier


Erklärung:


Holzhaltiges und holzfreies, einseitig gestrichenes Etiketten-, Bezugs-, und Einwickelpapier. Mit guter Bronzier-, Lackier- und Prägefähigkeit. Oft auch nass- und laugenfest.




Begriff:

Chromoduplex-Karton (GD)


Erklärung:


Decke holzfrei weiß gestrichen, Einlage und Rückseite grau. Ein Karton mit sehr hohem Altpapieranteil. Gut zu falzen, rillen und nuten. Ideal für Faltschachteln, Einleger, Blisterverpackungen aller Art.




Begriff:

Chromoersatz-Karton (UC)


Erklärung:


Ein mehrlagig gegautschter Karton, der keine gestrichene, aber eine gut satinierte, holzfreie Decke aufweist. Die Rückseite ist holzhaltig und hell. Findet Verwendung für Faltschachteln, Verpackungen und Displays.




Begriff:

Chromolux


Erklärung:


Markenname für eine gußgestrichene, hochglänzende Papier- und Kartonmarke (weiß und farbig).




Begriff:

Chromosulfat / Zellstoff-Karton (GZ)


Erklärung:


Ein sehr zäher, stabiler Karton mit meist hohem Oberflächenstrich. Für hochwertige und beanspruchbare Broschüren und Buchumschläge, Faltschachteln und sonstige Verpackungen, Glückwunschkarten usw. Hervorragend geeignet zum Rillen, Stanzen, Prägen und Lackieren.




Begriff:

Chromotriplex-Karton


Erklärung:


Ein mindestens dreilagiger Chromokarton mit grauer Einlage. Rückseite hell oder weiß. Für Faltschachteln, Displays und Verpackungen.




Begriff:

Cicero


Erklärung:


Typographische Maßeinheit von 12 Punkt.

Kurzzeichen: c

Didot-System (deutsch-französisches Normalsystem)


Bleisatz:

1 c = 12 p

1 c = 4,512 mm


Fotosatz:

1 c = 12 p

1 c = 4,5 mm


Praktische Anwendung:

1 c = 12 p

1 c = 4,5 mm




Begriff:

CIE-Lab


Erklärung:


Von der Commission Internationale de l'Éclairage 1976 festgelegter Farbraum, der besonders für die Bewertung von Farbunterschieden geeignet ist und im Rahmen des Color-Managements als geräteunabhängiger Umrechnungs- und medienneutraler Basisfarbraum verwendet wird.




Begriff:

CISC


Erklärung:


Complex Instruction Set Computing (CISC).


CISC beschreibt die Eigenschaft eines Prozessors. CISC-Chips verfügen über einen großen, komplexen Satz an Befehlen, die direkt auf Assemblerebene zur Verfügung stehen.


Dadurch wird er zwar gegenüber RISC-Chips langsamer, lässt sich aber auch leichter an verschiedene Gebrauchsumgebungen anpassen.




Begriff:

City-Light-Plakat CLP


Erklärung:


Vitrinenplakat (Format: 118,5 x 175 cm). Die Plakate werden von der Rückseitedurchleuchtet und benötigen deshalb einen Rückseitendruck. Er streut das Licht und verhindert, dass die Leuchtstoffröhren durchscheinen.




Begriff:

CIX


Erklärung:


"Commercial Internet Exchange".


CIX ist die Bezeichnung sowohl für die Interessenvereinigung der größeren Internet Service Provider (ISP) als auch für die von ihnen eingerichteten Datenaustauschpunkte, an denen der Datenverkehr von einem Provider-Netz zum anderen übergeben wird. Solche CIX-Punkte wickeln beispielsweise den Datenaustausch innerhalb einer Großstadt ab, was die Überlandkapazitäten beträchtlich entlastet. In Deutschland übernimmt das DE-CIX in Frankfurt diese Funktion.




Begriff:

Click-Through


Erklärung:


Anklicken eines Web-Werbebanners.


Dt.: durchklicken.


Ein Click-Through ist das Anklicken eines Banners oder Werbe-Buttons durch den Besucher einer Web-Site. Der Ausdruck "Click-Through" wird synonym für Ad-Click verwendet.


Die "Click Through Rate" (CTR) fungiert als wichtige Maßzahl für die Effizienz einer Bannerwerbung. Sie bestimmt das Verhältnis der Anzahl der Sichtkontakte (Ad-Views) zur Anzahl der tatsächlich angeklickten Werbe-Banner (Ad-Click oder Click Through).


Die Click-Through-Rate zeigt an, wieviele Web-Site-Besucher sich den Werbeinhalt eines Banners tatsächlich angesehen haben.


Der Begriff "Klickrate" bezeichnet die Anzahl der Mausklicks auf eine Anzeige (Ad) in einer Web-Seite, relativ zur Häufigkeit der Aufrufe dieser Seite. So beträgt beispielsweise die Klickrate auf eine Seite mit einer Anzeige 10 Prozent, wenn einer von zehn Nutzern, die die Seite abgerufen haben, auch die Anzeige anklickt.


Die "Total Click-Through Rate" gibt den Prozentsatz aller Banner-Übertragungen wieder, zu denen sich ein Nutzer durchgeklickt hat.


Die "Graphical Click-Through Rate" stellt den Prozentsatz von grafischen Banner-Übertragungen dar, die "durchgeklickt" wurden.




Begriff:

Client


Erklärung:


Englisch für Kunde.

Ein Teilsystem, das die Dienste eines Servers in Anspruch nimmt. Zusammen bilden beide ein Client/Server-System.




Begriff:

Client-Server-Architektur


Erklärung:


Verteiltes Computersystem in Netzen zur effektiveren Nutzung der Ressourcen.


In einem Computernetz stellt ein Server Daten und Dienste für die angeschlossenen Clients bereit. Die Begriffe "Client" (dt.: Kunde) und "Server" (dt.: Diensteanbieter) können sowohl einen Rechner (Hardware) als auch ein Computerprogramm (Software) bezeichnen. Der Server nimmt die Anfragen eines oder mehrerer Clients entgegen und sendet daraufhin die angeforderten Daten über das Netz. So können Speicherplatz und Rechnerkapazitäten optimal ausgelastet und Anwendungsprogramme von mehreren Nutzern gemeinsam genutzt werden. Diese Computerarchitektur wurde von der Firma Xerox am Palo Alto Research Center (PARC) entwickelt.




Begriff:

Client-Server-Netz


Erklärung:


Hat einen oder mehrere feste Server.Wird zur Vernetzung komplexer Rechnernetze mit mehreren 100 PC´s verwendet.




Begriff:

Client/Server


Erklärung:


Prinzip der Aufgabenteilung in einem Netzwerk:

Der Server, stellt anderen Computern, den Clients, die mit ihm durch ein Netzwerk verbunden sind, seine Dienste zur Verfügung, z. B. den Zugriff auf eine Datenbank. Die Server sind meist auf ihre Aufgabe spezialisierte Computer.




Begriff:

CLIP


Erklärung:


"Calling Line Identification Presentation".


Als CLIP bezeichnet man die Funktion bei digitalen wie analogen Telefonanschlüssen, die es ermöglicht, daß der Angerufene die Telefonnummer von Anrufern auf seinem Telefon-Display sieht und so möglicherweise schon vor dem Abnehmen weiß, wer am Apparat ist.


Dieses Dienstmerkmal von ISDN wird auch als CLI (Calling Line Identification/Identity) bezeichnet. Der Anrufer kann die Anzeige seiner Telefonnummer durch das Drücken der entsprechenden Taste an seinem Gerät auch unterdrücken (CLIR - Calling Line Identification Restriction).




Begriff:

Clipart


Erklärung:


Gemeint sind kleine Bilddateien, die meist als Vektorgrafiken in sogenannten Clipart-Galerien angeboten werden.




Begriff:

CMC


Erklärung:


"Computer Mediated Communication"; computergestützte Kommunikation


Unter "Computer Mediated Communication" (CMC) versteht man alle Formen der Kommunikation, für die ein (oder mehrere) Computer als Medium verwendet werden. Die Kommunikationsformen des Internet wie zum Beispiel E-Mail, News und World Wide Web (WWW) sind also CMC-Verfahren. In der computergestützten Kommunikation werden stets digitalisierte Daten übertragen. Analoge Daten werden vor der Übertragung, zum Beispiel mit Hilfe eines Modems, digitalisiert.


Da heutzutage zunehmend auch solche Messaging-Verfahren digital abgewickelt werden, die bislang noch auf analoger Technik beruht haben, verwischen die Grenzen zwischen CMC und beispielsweise der Mobiltelefonie zunehmend. So ist es inzwischen dank SMS möglich geworden, E-Mails an ein Mobiltelefon zu verschicken. Weitere Beispiele für die verschwimmenden Grenzen zwischen CMC und herkömmlichen Kommunikationstechniken sind die Internet-Telefonie und das Fax-Modem.


Die Begriffe Datenfernübertragung (DFÜ) und Computer Mediated Communication werden in der Praxis weitgehend synonym verwendet.




Begriff:

CMOS


Erklärung:


Complementary Metaloxide Semiconductor


Die Chips eines PC wie z. Bsp die CPU sind CMOS-Chips.


CMOS-Chips bestehen aus komplementären Paaren von Metaloxid-Halbleiter-Transistoren.


Sie arbeiten mit einer sehr hohen Geschwindigkeit und weisen einen äußerst niedrigen Stromverbrauch auf. Zusätzlich zeichnen sie sich durch ein tolerantes Verhalten bei Schwankungen in der Stromzufuhr aus.




Begriff:

CMS


Erklärung:


Siehe Redaktionssystem.




Begriff:

CMYK


Erklärung:


Cyan, Magenta, Yellow und Key(Schlüsselfabe Schwarz) sind Prozeßfarben für die Druckfarben, aus diesen vier Farben werden alle anderen Farben gemischt (Subtraktive Farbmischung).


Die Umwandlung in CMYK aus anderen Farbräumen, zB.: den Bildschirmfarben RGB, nennt man Farbseperation, wobei jede der vier Farbraster in einem anderen Winkel steht ( C = 15°, M = 75°, Y = 0°, K = 45°).


Siehe auch Color Box.




Begriff:

Coated paper


Erklärung:


Gestrichenes Papier.


Papier, das im qualitativ hochwertigen Druck zum Einsatz kommt, da es aufgrund seiner glatten Oberfläche die Farbe nicht wie Löschpapier aufnimmt.




Begriff:

Codec


Erklärung:


Compression/Decompression oder Coder/Decoder


Codec ist ein Akronym mit zwei Bedeutungen.


Zum einen ist Codec ein Kurzwort für Compression/Decompression und bezeichnet ein Tool, das umfangreiche Dateien komprimiert oder entpackt, um bei der Datenübermittlung mit geringeren Bandbreiten auszukommen oder Zeit zu sparen, oder um den benötigten Speicherplatz zu verringern. Codecs kommen zum Beispiel bei Multimediaanwendungen, etwa beim Streaming-Verfahren, bei der Grafikbearbeitung oder bei Speichertechnologien zum Einsatz. Ein Beispiel für ein Kompressionsstandard ist MPEG. Weitere Informationen zu Datenkompression finden sich unter dem gleichlautenden Eintrag.


Codec kann auch für Coder/Decoder stehen, der analoge Signale in digitale Daten umwandelt und umgekehrt. Dabei kann es sich um Software oder um Hardwareelemente handeln. Coder/Decoder sind zum Beispiel ein Bestandteil von Modems, um die zu übermittelnden Daten über Telefonleitungen zu senden oder ankommende Impulse für den Rechner digital zu konvertieren. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Video- und Soundkarten. Auf die Umwandlung gesprochener Sprache spezialisierte "Voice Codecs" nennt man auch Vocoder.


Die Doppelbedeutung von Codec hat sich daraus ergeben, dass Coder/Decoder die konvertierten digitalen Daten oft gleichzeitig komprimieren.




Begriff:

Coldfusion


Erklärung:


CGI für Nichtprogrammierer


Coldfusion ist ein kommerzielles Softwarepaket (wird als NT-Service installiert), welches speziell NT-Servern die Möglichkeit bietet, ohne stundenlanges Editieren von Perl-Scripts (die in der Mehrzahl für das Betriebssystem Unix geschrieben sind und nicht ohne Weiteres unter NT eingesetzt werden können) einfache bis komplexe Anwendungen für WWW-Server zu schreiben.


Coldfusion basiert auf einem flexiblen Datenstruktur-Einbindungssystem. Jede Datenbankstruktur, die über einen ODBC-Treiber verfügt, kann verwendet werden - natürlich auch einfache Text-Dateien - wie z.B. Access, Oracle, dBase usw.


Die Syntax dieser "Programmiersprache" ist C-ähnlich, jedoch längst nicht so abstrakt. Elemente des guten alten BASIC sind ebenso vorhanden wie Fragmente aus PASCAL. Der "Code" wird HTML-ähnlich geschrieben und in HTML-Seiten (mit der Datei-Erweiterung ".cfm") gespeichert. In diesen "cfm"-Seiten kann der Coldfusion-Code mit normalem HTML-Code gemischt werden; auch Einbindungen von Java und JavaScript ist möglich.


Das Einsatzgebiet dieser "Sprache" sind Anwendungen im WWW, welche im Hintergrund oder als Basis eine relationale Datenbank verwenden (z.B. Online-Stores).


Bemerkenswert ist die Geschwindigkeit, mit der ein "Request" (eine Anfrage) abgearbeitet und am Monitor ausgegeben wird. Den "Drill-Down"-Möglichkeiten mit verschiedenen Selektierungen werden nur durch die Phantasie des Programmierers Grenzen gesetzt.




Begriff:

Color-Management


Erklärung:


Jedes Gerät im Produktionsprozess von Farbdrucken hat ein spezifischesFarbprofil, also z.B. Scanner, Belichter, Drucker. Ziel eines Color Managementsystems ist die Vergleichbarkeit und Standardisierung von Farbwerten. So sollte ein Bild am Monitor der gedruckten Abbildung möglichst genau entsprechen. Wichtig ist dabei eine genaue Kalibrierung der Geräte. Ein verbreitetes Color Managementsystem existiert mit dem ICC-System.




Begriff:

Color-Management-System (CMS)


Erklärung:


Eine Software, die entweder auf der Betriebssystemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, dass die Ausgabe in möglichst hohem Maße der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Publishingsysteme, das heißt, es stimmt Eingabe- und Ausgabeeinheiten aufeinander ab.




Begriff:

Color-Separation


Erklärung:


Farbauszug-Herstellung für den Vierfarbendruck.




Begriff:

Compact Flash Karte


Erklärung:


Eine verkleinerte Ausführung der PC-Karte mit nahezu identischer Technik, die jedoch nur 43 mal 36 mal 3,3 Millimeter groß ist. Den Kartentyp entwickelte der amerikanische Hersteller Sandisk, mittlerweile gibt es jedoch auch zahlreiche andere Anbieter. Mittels eines PC-Karten-Adapters finden die Karten auch in entsprechenden Laufwerken diverser Digitalkameras Verwendung.




Begriff:

Compiler


Erklärung:


Programm zur Übersetzung von Programmier- in Maschinensprache


Ein Compiler übersetzt Quellcode, den Text, mit dem ein Programm geschrieben wurde, in Maschinensprache, also in eine Folge von Zahlen, die Instruktionen für die CPU liefern. Viele Computersprachen können kompiliert werden; hierzu zählen unter anderem C, C++, Pascal und Basic.


In der Regel erzeugt ein Compiler direkt kein fertiges, ausführbares Programm sondern eine Objekt-Datei. Eine oder mehrere Objekt-Dateien können mit einem Link-Programm zu einem ausführbaren Programm verbunden werden, selbst wenn sie in verschiedenen Sprachen oder gar von einem Assembler erstellt wurden. Solche Objekt-Dateien dürfen nicht mit den Objekten verwechselt werden, die Bestandteil der Objektorientierten Programmierung sind.


Im Unterschied zu einem Interpreter kompiliert (übersetzt) ein Compiler das in einer Programmiersprache geschriebene Programm dauerhaft in Maschinencode. Die Kompilation ist ein einmaliger Vorgang, muß also nicht für jeden Durchlauf des Programms erneut vorgenommen werden, weil die "Übersetzung" gespeichert wird. Interpreter werden meistens für die schnelle Ausführung kleinerer Skripte eingesetzt.


Programme, die im Maschinencode geschrieben werden, werden von einem Assembler direkt in die Maschinensprache übersetzt.




Begriff:

Compositing


Erklärung:


Prozess, bei dem aufbereitetes Audio und Videomaterial zu einem kompletten Film zusammengesetzt wird.




Begriff:

CompuServe


Erklärung:


Kommerzieller Anbieter von Online-Diensten mit Internet-Zugang. Eine Mischung aus eigenen Newsgroups, Chat und Datenbanken. Wurde im Januar 1998 von AOL übernommen.




Begriff:

Computer-to-Cylinder


Erklärung:


Dieses Verfahren ist ein Teil des digitalen Drucks. Es stellt den Übergang von der an einem Computer erstellten Druckvorlage zur Übernahme in die Druckmaschine dar. Hier wird also die in digitaler Form vorliegende Druckvorlage in die Druckmaschine übernommen und auf den Druckzylinder gebracht. Dies geschieht natürlich digital und nicht von Hand.




Begriff:

Computer-to-Film CtF


Erklärung:


Dieses Verfahren gehört zum konventionellen Druck. Vom Prinzip her wird es analog zum Computer-to-Plate Verfahren im konventionellen Druck angewandt. Es wird also in der Maschine eine Druckvorlage erstellt. Diese Vorlage wird jedoch nicht direkt in die eigentliche Druckmaschine (also auf die Druckplatte oder den Druckzylinder) gebracht, sondern es wird erst ein sogenannter Druckfilm erstellt, der dann später in die eigentliche Druckmaschine integriert werden kann.




Begriff:

Computer-to-Paper


Erklärung:


Digitales Druckverfahren vom Computer zur Ausgabe auf Papier, ohne weitere Zwischenstufen wie Film- und Druckplattenherstellung.




Begriff:

Computer-to-Plate CtP


Erklärung:


Dieses Verfahren ist ein Teil des digitalen Drucks, es wurde jedoch auch vorher schon beim konventionellen Druck genutzt. Es stellt den Übergang von der an einem Computer erstellten Druckvorlage zur Übernahme in die Druckmaschine dar. Hier wird also die in digitaler Form vorliegende Druckvorlage in die Druckmaschine übernommen und auf die Druckplatte gebracht. Dies geschieht natürlich digital und nicht von Hand.




Begriff:

Computer-to-Press


Erklärung:


Dieses Verfahren ist ein Teil des digitalen Drucks. Hierbei wird eine Druckform am Computer erstellt und diese kann an eine Druckmaschine weitergegeben werden. Die Druckform kann in einem Computer geladen werden, der zu einer Druckmaschine gehört. Dort wird dann die digitale Druckform direkt auf der per Computer veränderbaren Platte oder dem Zylinder „geladen“und der Druck kann beginnen.




Begriff:

Computer-to-Print


Erklärung:


Dieses Verfahren ist das wohl am meisten verbreitete Druckverfahren, da es an jedem PC mit Drucker angewendet wird. Daraus folgt natürlich, dass dieses Verfahren auch zu den digitalen Druckverfahren gehört. Hier läuft alles was zum Prozess des Druckens gehört in digitaler Form ab. Die Druckform wird in digitaler Form erstellt und kann nicht auf einen Druckzylinder oder eine Druckplatte gebracht werden. Diese digitale Druckform wird direkt an einen Drucker gesendet, der die digitalen Druckdaten einfach einmal (oder so oft wie man angegeben hat) druckt. Man spricht hierbei von der Elektro-Photographie, weil die Druckform elektrostatisch über die digitalen Druckdaten erstellt wird und somit leicht verändert werden kann. Auch beim sogenannten Inkjet wird dieses Verfahren angewandt. Dabei gibt es außer dem elektrostatischen Verfahren noch das thermische und das magnetostatische Verfahren.




Begriff:

Computer-to-Technologies


Erklärung:


Generalbegriff für alle Lösungen, bei denen Druckdaten auf digitalem Wege auf eine Druckform gelangen.




Begriff:

Computervirus


Erklärung:


Gemeint ist in Analogie zur Biologie ein Programm, das auf ein Software-System ähnlich einwirkt wie ein biologischer Virus auf einen lebenden Organismus. Wie ein biologischer Virus eine lebende Zelle angreift und so verändert, dass sie zu seiner Verbreitung beiträgt, modifiziert ein Computervirus Programmdateien derart, dass sie bei Ausführung weitere Programme mit dem Computervirus infizieren. Häufig werden dabei noch Verfahren angewandt, die verschleiern sollen, dass ein Programm infiziert ist. Viele Viren zerstören an einem bestimmten Datum (beliebt: Freitag der 13.) Daten oder überschreiben die Festplatte. Oft wird auch schon bei der Infektion ein Teil des infizierten Programms überschrieben, so dass dieses nur noch fehlerhaft funktioniert.Meistens wird Computervirus nicht von Wurm und Trojanisches Pferd unterschieden.




Begriff:

Consumer to Consumer


Erklärung:


Geschäftsbeziehung zwischen Endanwendern untereinander über das Internet. Typische Beispiele sind Versteigerungssysteme.Oft C2C oder CtoC abgekürzt.




Begriff:

Content


Erklärung:


Englisch für Inhalt. Alles das, was auf einer Webseite erscheint, ist der Content. Das können Texte, Bilder, Sounds, Videos, Animationen und grafische Effekte sein, aber auch Applikationen und Datenbankzugriffe lassen sich integrieren.




Begriff:

Content-Management


Erklärung:


Managen von Medieninhalten, in diesem Zusammenhang meist Content von Webseiten.




Begriff:

Content-Management-System (CMS)


Erklärung:


Auch CMS oder Redaktionssystem.

System für das dezentrale Management von Webseiten-Inhalten (engl. Content), in dem mehrere Redakteure oder Autoren Inhalte innerhalb ihres spezifischen Zuständigkeitsbereichs generieren können. Diese Inhalte werden dann von einem Chefredakteur freigegeben, wobei dieser auch noch Änderungen vornehmen kann. Nach erfolgter Freigabe werden die Inhalte automatisch publiziert.Ein wichtiger Punkt bei einem CMS ist die Trennung von Darstellung und Inhalt. Die Darstellung ist meist in Templates abgelegt, in die der Autor seine Inhalte nur einfüllt.




Begriff:

Content-Provider


Erklärung:


Dienstleister, der die Bereitstellung von Medieninhalten gewährleistet.




Begriff:

Cookie


Erklärung:


Cookies sind winzige Dateien, die der Browser auf Anweisung eines Internet-Servers auf der Festplatte eines Anwenders speichert und die Informationen über seine Internet-Anfragen enthält. Diese können wieder ausgelesen werden. Cookies dienen hauptsächlich als elektronische Markierung für den Server, um benutzerspezifische Browser-Abfragen festzuhalten, zum Beispiel, welche Web-Sites ein Nutzer wie häufig und wie lange besucht hat oder ob die angeforderte Web-Seite in einer bestimmten, vom Nutzer festgelegten Version übersandt werden soll. Cookies können weder Dateien von der Festplatte löschen noch deren Inhalt lesen und sind insofern harmlos.




Begriff:

COPA


Erklärung:


"Child Online Protection Act"


dt. etwa: Gesetz zum Schutz des Kindes im Internet


Amerikanisches Jugendschutzgesetz für das Internet. Nach dem 1997 aus verfassungsrechtlichen Gründen gescheiterten Communication Decency Act (CDA) von seinen Gegnern auch als CDA II bezeichnet. Verfassungsrechtlich umstritten, weil es in die Informationsfreiheit eingreift.




Begriff:

Copy-Dot-Funktion


Erklärung:


Methode zur punktgenauen Wiedergabe von Filmvorlagen. Hochauflösende Scanner erfassen dabei die Farbauszüge und wandeln sie in Bitmap-Daten um. Innerhalb eines rein digitalen Arbeitsablaufs mit digitaler Plattenbelichtung oder digitalem Druck lassen sich auf diese Art und Weise zum Beispiel als Filme vorliegende Anzeigen in den Workflow integrieren.




Begriff:

Copyright


Erklärung:


(Urheberrecht) Besteht in Deutschland mit der Schaffung eines Werkes. Das Urheberrecht regelt die Eigentums- und Nutzungsrechte an sprachlichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Werken. Es sichert dem Autor die Rechte an der Vermarktung seiner Werke und regelt den Schutz gegenüber der Nutzung durch Dritte.




Begriff:

CORBA


Erklärung:


Common Object Request Broker ArchitectureEine Weiterentwicklung von Client/Server, bei der nicht nur die Maschinen miteinander kommunizieren, sondern auch die einzelnen Komponenten (Objekte, also Daten und Verarbeitungslogik) des Systems. Es gibt zentrale Verwaltungsbestandteile, die Nutzer eines Dienstes mit Dienstanbietern verbinden. Dadurch kann die Verteilung der Dienste über die Maschinen sich sogar zur Laufzeit ändern (z.B. zum Lastausgleich oder bei Ausfall). CORBA ist ein systemunabhängiger Standard und daher nicht an eine bestimmte Programmiersprache oder gewisse Plattformen gebunden.




Begriff:

Corporate Design - CD


Erklärung:


Nicht zu verwechseln mit Corporate Identity!


Corporate Design (CD) steht für den einheitlichen unverwechselbaren visuellen Auftritt eines Unternehmens und legt die Designrichtlinien fest, anhand derer sich die Firma nach außen präsentiert.


Es regelt den visuell-stilistischen Auftritt. Diese "Regeln" an textlichen und gestalterischen Stilmitteln wie Grafiken, Farbe und Typografie orientieren sich an der Corporate Identity (CI) des Unternehmens.


Corporate Design drückt sich nicht nur in einer unverwechselbaren Firmenbezeichnung und in einem Logo aus, sondern in der Summe aller Erscheinungsformen wie Hausfarbe und -schrift, in der Gestaltung von Geschäftsausstattung, Manuals, Katalogen und Prospekten, Verpackungen, Messeständen, Gebäude- und Fuhrparkbeschriftung. Dazu zählen auch das Produktdesign und die Architektur der Firmengebäude.


Eine Visitenkarte muss das gleiche Erscheinungsbild vermitteln wie das Briefpapier, eine Broschüre, eine Anzeige oder die Website eines Unternehmens. So wird erreicht, dass stets ein gleichbleibendes Imagebild transportiert und ein bleibender Eindruck hinterlassen wird.




Begriff:

Corporate Identity - CI


Erklärung:


Sie ist die "Visualisierung der Unternehmenspersönlichkeit" und beschreibt den "Charakter" eines Unternehmens.


Die Corporate Identity umfasst die gesamte Selbstdarstellung, Unternehmensleitlinien, Corporate communication (Unternehmenskommunikation wie Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Hauszeitschrift), Corporate behaviour (Leitlinien bezüglich des Verhaltens der Mitarbeiter in Problemsituationen und ihres Umgangs untereinander und mit externen Partnern) und das Corporate Design (CD) eines Unternehmens nach aussen und innen.


Für das Verständnis des Begriffes ist es wichtig, dass er keine Eigenschaft beschreibt, die sich ein Unternehmen erwerben muss. Jedes Unternehmen besitzt eine Corporate Identity. Entweder wurde sie entwickelt oder sie hat sich "irgendwie ergeben".




Begriff:

Corporate University


Erklärung:


Unternehmenseigene Universitäten


Eine Corporate University ist eine unternehmenseigene Universität bzw. die spezielle Bildungseinrichtung eines Unternehmens. Meist handelt es sich um Netzwerke aus Experten und Universitäten bzw. Business Schools. Entwickelt werden maßgeschneiderte Qualifizierungsprogramme, die sich in der Regel an Führungskräfte des Unternehmens, teils aber auch an verschiedene Mitarbeiterebenen richten. Gelehrt und vermittelt werden Fachwissen, direkt umsetzbare Inhalte sowie Kultur und Philosophie des Unternehmens. Auch die Initiierung von Strategiedialogen kann Aufgabe der Corporate University sein. Traditionellen Universitäten machen Corporate Universities Konkurrenz, da sie Bedürfnisse der Firma direkt und effizient zu befriedigen vermögen; zugleich sind jene wichtige Partner insbesondere in Fragen des Inhalts und der Graduierung.


Der Einsatz von E-Learning spielt eine bedeutende Rolle in Corporate Universities. Dies hat mehrere Gründe. Erstens müssen häufig weltweite Netzwerke bedient werden, zweitens sind die gut oder gar hoch qualifizierten Studierenden für E-Learning-Maßnahmen besonders geeignet, und drittens bietet E-Learning die Möglichkeit zur Standardisierung und Modularisierung von Qualifizierungsprogrammen und leistet damit potenziell einen Beitrag zur langfristigen Qualitätssicherung der Corporate University. Dennoch setzen weiterhin viele Firmen auf traditionelle Veranstaltungen und Schulungen und ein persönliches Zusammenkommen. Eine Verbindung von virtuellen Strukturen und physischer Präsenz wird sich mehr und mehr als adäquates Mittel der Mitarbeiterqualifizierung und Strategieentwicklung innerhalb der Corporate University erweisen.




Begriff:

CPAN


Erklärung:


Comprehensive Perl Archive Network, ein Archiv für Perl-Software


CPAN, das "Comprehensive Perl Archive Network" ist eine öffentliche Datenbank für Perl Software und Dokumentationen.


Diese Datenbank wird weltweit geführt und ist nicht-kommerziell. Sie enthält alle Perl-Module und -Libraries, die auch in den Standardversionen von Perl vertrieben werden, sowie viele Erweiterungsmodule, die für Programmierer von Interesse sind.


Alle im CPAN erhältlichen Perl-Module, Skripten und Dokumentationen folgen einem festgelegten Standard, der der Qualitätssicherung und der Plattformunabhängigkeit dient. Über PAUSE, dem "Perl Authors Upload Server", erhält man Zugang zu den bei CPAN registrierten Autoren von Perl Software.


Nach letzter Zählung umfasst CPAN über 800 MB an Perl-Modulen, Libraries, Erweiterungen und Dokumentationen und besitzt aufgrund seiner Bedeutung für die Internet-Programmierer mehr als hundert offizielle Mirror-Sites weltweit.




Begriff:

cps


Erklärung:


"Characters per second"


Maßeinheit für die Nettodatenübertragungsrate in Zeichen (Byte) pro Sekunde.


Begriff:

CPU


Erklärung:


"Central Processing Unit"


Dt.: Hauptprozessor-Einheit.


Die CPU (dt.: Prozessor) ist die zentrale Rechen- und Steuereinheit eines Computers. Sie besteht aus einem oder mehreren Mikroprozessoren (Chips), die die Befehle der Programme interpretieren und ausführen.


Die Leistungsfähigkeit (Performance) eines Rechners ergibt sich unter anderem aus der Geschwindigkeit, mit der seine CPU Rechenoperationen ausführen kann. Sie wird in "Floating Point Operations per Second" (FLOPS) und "Million Instructions per Second" (MIPS) gemessen. Die Taktfrequenz, mit der eine CPU Rechenoperationen ausführt, wird in Megahertz (MHz) gemessen.


Weit verbreitet sind die Prozessoren der Firma Intel. Sie tragen Typenbezeichnungen wie 80286, 80386, 80486 und Pentium. Ein mit 50 MHz getakteter 486er von Intel verarbeitet zum Beispiel etwa 26 Millionen Instruktionen pro Sekunde (MIPS).




Begriff:

Cracker


Erklärung:


Im deutschen Sprachraum jemand, der Kopierschutzmechanismen knackt, entfernt und Software dadurch frei kopierbar macht. Im internationalen Sprachgebrauch versteht man unter einem Cracker jemanden, der in Computersysteme einbricht, bis hin zum Vandalismus. Wird vor allem von der Sensationspresse häufig mit Hacker verwechselt.




Begriff:

Crasher


Erklärung:


Datenvandale, der Computersysteme zum Absturz bringt, oft auch unter Datenverlust.




Begriff:

Cross-Media


Erklärung:


Ist eine Chance zur Neupositionierung und Neuprofilierung




Definition1: Cross-Media ist der Sammelbegriff für die komplette digitale Vorstufe, zur Aufbereitung von Informationen für unterschiedliche Medienformen wie Printprodukte, online- und offline-Medien, digitales Fernsehen usw. Dabei wird das Vorhanden-Sein von medienneutralen Daten vorausgesetzt.

Definition 2: Cross-Media bedeutet, dass alle Infos in digitaler Form vorliegen und von einem einzigen Medium, dem Computer vermittelt werden.

Definition 3: Cross-Media bedeutet die Veröffentlichung gleicher Infos auf versch. Medien

Definition 4: Cross-Media ist der Sammelbegriff für das Datenhandling zur Aufbereitung von Texten und Bildern für unterschiedliche Medienformen wie Printprodukte, CD-ROM und Online-Systeme.

Definition 5: Cross-Media ist nicht anderes als Multimedia. d. h., dass versch. Medien (entsprechend deren Voraussetzungen) mit den gleichen Infos aber mit unterschiedl. Daten bestückt werden.

Cross-Media heißt einfach ein best. Produkt auf verschiedensten Medien publizieren zu könnenund zwar mit dem geringsten Arbeitsaufwand.




Begriff:

Cross-Media Branding


Erklärung:


Einheitliches, werbewirksames Darstellen einer Marke innerhalb der Medienwelt. Siehe auch Crossmedia und Branding.




Begriff:

Crossposting


Erklärung:


Versand eines Usenet-Beitrags an mehrere Newsgroups.


Beim Crossposting wird ein Artikel an mehrere Newsgroups gleichzeitig geschickt. Diese Praxis ist im Usenet nicht beliebt, da sich die wenigsten News-Beiträge für mehrere Newsgroups gleich gut eignen.




Begriff:

Crusoe


Erklärung:


Prozessor für mobile Geräte von Transmeta


Crusoe ist eine von der Firma Transmeta entwickelte und im Januar 2000 erstmals öffentlich präsentierte Mikroprozessorfamilie, die sich vor allem durch sparsamen Energieverbrauch zwischen 20mW und 1W bei höchster Taktfrequenz und entsprechend geringe Wärmeentwicklung auszeichnet. Crusoe-Chips sind für mobile Geräte wie WebPads, Notebooks und tragbare PCs gedacht und ermöglichen durch die genannten Eigenschaften eine bedeutende Reduktion des Gerätegewichts, weil die Batterie sehr viel geringer dimensioniert werden kann.


Eine weitere Besonderheit des Crusoe ist der Einsatz von Code Morphing: Der Hardwareprozessor ist relativ einfach, er arbeitet nach dem VLIW (Very Long Instruction Word)-Verfahren und verfügt über vergleichsweise wenige Transistoren. Die Code Morphing Software wandelt anfallende Instruktionen so um, dass der Prozessor sie verarbeiten kann. Dabei wird die Übersetzung der Codesequenzen ständig optimiert. Auf diese Weise ist Crusoe komplett X86-kompatibel und kann unter jedem PC-Betriebsystem laufen.


Der geringe Energieverbrauch beruht auf dem sogenannten Long Run Power Management. Crusoe-Prozessoren variieren ihren Energieverbrauch, ähnlich wie beispielsweise Intels SpeedStep-Prozessoren. Im Unterschied zu diesen orientieren sie sich dabei jedoch nicht einfach an der Energiequelle - Batterie bzw. Netz -, sondern ermitteln ständig die benötigte Rechenleistung der jeweiligen Aufgabe und variieren demgemäß Betriebspannung und Taktrate, um neben der Rechenleistung auch die Betriebszeit des Akkus zu optimieren. Die bislang schnellstmögliche Frequenz liegt bei 700 MHz.


An der Crusoe-Entwicklung war auch Linux-Begründer Linus Torvalds im Rahmen des Projekts Mobile Linux beteiligt.




Begriff:

CSCW


Erklärung:


Kollaboratives computergestütztes Arbeiten.


Die Abkürzung "CSCW" steht für "Computer Supported Cooperative Work". Gemeint ist Gruppenarbeit, die durch Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt bzw. ermöglicht wird. Nach einem weiten Verständnis gehört auch kollaboratives computergestütztes Lernen, also eine Form von E-Learning, zum CSCW-Bereich.


Nach Krcmar können die CSCW-Forschung und ihre Ergebnisse in drei Gebiete eingeteilt werden:



Die Entwicklung von Werkzeugen und Konzepten für die Unterstützung,

Die Evaluierung der Werkzeuge und Konzepte und

Das Verständnis der Teamarbeit an sich.


Die Werkzeuge selbst erfüllen ganz unterschiedliche Funktionen im Arbeits- und Lernprozess. Sie dienen insbesondere der Kommunikation (Austausch von Mitteilungen und Beiträgen etwa über Chats, Diskussionsforen, Audio- und Videositzungen), der Interaktion (Zusammenarbeit z.B. mittels Application Sharing und Whiteboard) und der Distribution (Verteilung von Ressourcen mit Hilfe von Tools und Diensten wie E-Mail, FTP und komplexen Content-Management-Systemen)




Begriff:

CSMA


Erklärung:


"Carrier Sense Multiple Access"


Dt. etwa: träger-empfindliches Mehrfachzugriffsverfahren; Mehrfach-Zugang mit Träger-Erkennung.


CSMA ist ein Zugriffsverfahren, bei dem mehrere Netzstationen zugleich Zugriff auf das Übertragungsmedium (Carrier) haben. CSMA ghört zu Schicht 2 (Data Link Layer bzw. Datensicherungsschicht) des OSI-Schichtenmodells.


Man unterscheidet "Carrier Sense Multiple Access/ Collision Detection" (CSMA/CD) und "Carrier Sense Multiple Access/ Collision Avoidance" (CSMA/CA).


"Carrier Sense Multiple Access/ Collision Detection" (CSMA/CD)

dt.: Vielfachzugriff mit Träger-Erkennung/ Kollisionsermittlung.


Die Netzstation, die eine Nachricht versenden will, überprüft zunächst durch das Abhören des Kanals (Carrier), ob dieser frei ist (Carrier Sensing). Sie kann nur dann senden, wenn das Übertragungsmedium nicht bereits durch die Nachricht einer anderen Netzstation belegt ist; andernfalls muß sie abwarten, bis der Kanal wieder frei ist. Erkennt die sendewillige Netzstation mit Hilfe der "Collision Detection", daß die Leitung belegt ist, versucht sie ihre Nachricht nach einer gewissen Verzögerungszeit erneut zu senden. Auch während sie sendet, hört die Netzstation die Leitung daraufhin ab, ob auch eine andere Netzstation gerade sendet und es daher zu einer Kollision kommt. Erkennt sie eine Kollision, bricht sie das Senden der Nachricht ab und verschickt stattdessen ein Signal, daß die Leitung verstopft ist (Jam-Signal). Auf dieses Jam-Signal reagieren die anderen Netzstationen, indem sie ebenfalls ihren Sendebetrieb unterbrechen. Nach einer zufallsgesteuerten Zeit (Backoff) hört die Netzstation erneut die Leitung ab und versucht, sofern sie frei ist, ein weiteres Mal, die Nachricht zu versenden. Das CSMA/CD-Verfahren wird als Zugriffsverfahren im Ethernet eingesetzt und ist vom "Institute of Electrical and Electronical Engineers" (IEEE) als Standard 802.3 genormt. Die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen steigt mit der Zahl der Netzstationen und der Länge der Netz-Leitungen. Mit zunehmender Größe des Netzes wird nämlich die Laufzeit für Signale zwischen den beiden am weitesten voneinander entfernten Stationen immer größer, so daß es immer länger dauert, bis eine Kollision erkannt wird. Die Zahl der Netzstationen und die Länge der Leitungen zwischen ihnen beschränkt also die maximal mögliche Größe von CSMA/ CD-Netzen wie dem Ethernet.


Beim CSMA-Verfahren mit Kollisionsvermeidung ("Carrier Sense Multiple Access/ Collision Avoidance"; CSMA/CA) werden Kollisionen nach Möglichkeit vermieden. Das Kollisionsvermeidungsverfahren wird vor allem für die Datenübertragung über solche Medien eingesetzt, die nicht auf Kollisionen reagieren, wie etwa Funkkanäle. Wenn das Übertragungsmedium ein Funkkanal ist, kann die angeschlossene Netzstation eine Kollision nicht selbst ermitteln. Will eine Station eine Nachricht absetzen, hört sie das Medium ab. Sofern es frei ist, sendet sie eine Sendeanforderung ("Ready to send"- (RTS)-Signal). Diese Anforderung geht an alle anderen Netzstationen, die daraufhin etwaige eigene Sendewünsche zurückstellen. Die Empfangsstation signalisiert ihre Empfangsbereitschaft mit einem "Clear to send"-(CTS)-Signal. Dann können Sende- und Empfangssation das Medium, zum Beispiel den Funkkanal, exklusiv für ihre Datenübertragung nutzen. Das Ende der Datenübertragung wird durch das ACK-Signal angezeigt.




Begriff:

CSNet


Erklärung:


"Computer Science Network".


Das CSNet ist die 1979 eingerichtete Antwort der NSF auf das ARPANet-Computernetzwerk der ARPA.


Es wurde aus dem Grund eingerichtet, weil die ARPA nur denjenigen Forschungseinrichtungen Zugang in das ARPANet gestattete, die auch aktiv Forschung für die ARPA betrieben. Das CSNet bot nun jeder Computerabteilung eines Forschungsinstitutes Zugang in ein Datennetz.


Das CSNet wurde 1984 in das TCP/IP-basierte NSFNet umgewandelt, dass auch anderen Forschungsabteilungen (also nicht nur computerwissenschaftliche Fachschaften) offenstand.




Begriff:

CSS


Erklärung:


Abkürzung für Cascading Style Sheets.




Begriff:

CSS1


Erklärung:


"Cascading Style Sheets, level 1".


Formale Sprache zur Festlegung des äußeren Erscheinungsbildes von Dokumentelementen im WWW. CSS1 ist eine Ergänzung der Hypertext Markup Language (HTML). Die offizielle Spezifikation findet sich auf der Website des World Wide Web Consortiums W3C.


Mit CSS1 können diverse Stilvorgaben definiert und einzelnen bzw. zu Gruppen zusammengefassten HTML-Elementen zugewiesen werden. Dies sind z. B.



die Festlegung des Zeichenfonts,

die Festlegung von Fontattributen wie "fett", "kursiv" etc.

Farbfestlegungen für Zeichen und Hintergründe,

Abstände zwischen Zeilen, Absätzung und sonstigen Dokumentelementen

Randabstände, Einzüge etc.


CSS1-Befehle können sowohl unmittelbar in das betreffende HTML-Dokument integriert als auch als separate Datei abgelegt werden. Separate CSS1-Dateien ermöglichen es, mehreren HTML-Dokumenten einheitliche Stilvorgaben zuzuweisen. Die Darstellbarkeit der mit CSS1 spezifizierten Stilvorgaben ist browserabhängig und muss gegebenenfalls geprüft werden.




Begriff:

CSS2


Erklärung:


Cascading Style Sheets, level 2.


Formale Sprache zur Festlegung des äußeren Erscheinungsbildes von Dokumentelementen im WWW. Die Beschreibungssprache CSS2 baut auf CSS1 auf, zu der sie bis auf wenige kleine Abweichung aufwärtskompatibel ist. Die offizielle Spezifikation findet sich auf der Website des World Wide Web Consortiums W3C.


Neben den bereits durch CSS1 realisierten Gestaltungsmöglicheiten bietet CSS2 eine Unterstützung für:



Sprachausgabe,

Druckerausgabe,

Ausgabe über Braille-Geräte (Blindenschrift) und

Ausgabe auf Geräten im Taschenformat.




Begriff:

CSS3


Erklärung:


Cascading Style Sheets, level 3.


Formale Sprache zur Festlegung des äußeren Erscheinungsbildes von Dokumentelementen im WWW. Modularisierte Weiterentwicklung der Spezifikationen CSS1 und CSS2. Die Entwicklung von CSS3 ist eines der gegenwärtigen Projekte des World Wide Web Consortiums.


Einige der angestrebten neuen Eigenschaften sind:



Unterstützung mehrseitiger und mehrspaltiger Dokumente,

Untestützung von Farbprofilen,

Realisierung dynmaischer Layouteigenschaften und

Verbesserung der Benutzer-Schnittstelle.





Begriff:

csv


Erklärung:


"character separated values".


CSV ist eine Abkürzung für "Character separated values". Es definiert die Art der Formatierung für Datensätze, bei dem einzelne Werte durch ein fest definiertes Zeichen voneinander getrennt sind.


Ein Eintrag in einer CSV-Datei kann daher so aussehen:wert1;wert2;wert3Hierbei wurden die einzelnen Werte durch das Zeichen ";" voneinander getrennt.


CSV findet meist Verwendung in kleineren Datenbanken und ist als Exportfunktion bei vielen Datenbankprogrammen, wie z.B. MS Excel, vorhanden.


CSV-Dateien erkennt man in den meisten Fällen daran, daß sie als Dateierweiterung die Abkürzung CSV benutzen.


Da anders als in dem Beispiel oft ein Komma zur Separierung der Datenfelder verwendet wird, wird csv oft auch mit "comma separated values" wiedergegeben.






Begriff:

CTMP-Verfahren


Erklärung:


Chemi-Thermo-Mechanical-Pulp.


Herstellungsverfahren eines Faserstoffes, der wie ?Holzschliff durch mechanische Zerfaserung von Holz gewonnen wird. Das zu zerfasernde Holz wird mit schwefelhaltigen Chemikalien und Wasserdampf vorbehandelt. Dabei werden bis zu 95% der Holzsubstanz genutzt, gegenüber ca. 50% bei traditionellen Zellstoffverfahren. Papiere aus CTMP-Holzstoff haben eine gute Festigkeit und hohe Opazität.




Begriff:

CtoC


Erklärung:


Abkürzung für Consumer-to-Consumer.





Begriff:

Curl


Erklärung:


Web-Sprache, die HTML ablösen soll.


Curl ist eine Sprache für das World Wide Web. Sie soll die meisten derzeit existierenden Web-Technologien in sich vereinen.


An der Entwicklung von Curl arbeitet Tim Berners-Lee mit, Mitglied im W3C (einem Gremium für Web-Standards) und Vater der Hypertext Markup Language (HTML). In dieser Seitenbeschreibungssprache werden heute Web-Seiten codiert und mit sogenannten Rich Media-Verfahren wie Flash-Animationen, Shockwave, Sounds, animierten GIFs, Javascript, Java-Applets und so weiter angereichert. Solche Elemente einer Web-Seite können nicht in HTML codiert werden. Sie können zum Teil auch von den Browsern nicht interpretiert und ausgeführt werden, sofern diese nicht über entsprechende Zusatzprogramme verfügen, sogenannte Plugins.


Die Abkürzung HTML wird scherzhaft auch als "Haufenweise Text mit Links" interpretiert, was eine recht treffende Beschreibung der Leistungen und Grenzen dieser Seitenbeschreibungssprache ist. HTML war ursprünglich nur zum Formatieren und Verknüpfen von Hypertext gedacht; umfangreiche Möglichkeiten zur Seiten-Gestaltung und für ein raffiniertes Layout bietet HTML dementsprechend nicht. Im Laufe der Entwicklung des World Wide Web kamen immer neue Möglichkeiten der Web-Seiten-Gestaltung hinzu, die mit HTML nichts mehr zu tun haben. Solche Verfahren und Techniken übersteigen bei weitem die beschränkten Möglichkeiten, die HTML bietet. Curl soll alle Möglichkeiten von HTML mit denen vieler andere Verfahren vereinen.


Der Web-Nutzer soll durch Curl unter anderem Multimedia-Elemente wie Klang und Animationen und bessere Möglichkeiten zu drei-dimensionalen Darstellungen erhalten.



Begriff:

Cursor


Erklärung:


Einfügemarke.


Engl.: cursory für kursorisch, flüchtig.


Der Cursor (auf dt. auch als Blinker, Einfügemarke, Schreibmarke, Laufzeichen oder Positionsmarke bezeichnet), ist ein meist blinkendes Zeichen (oft ein senkrechter Strich, zuweilen auch ein Rechteck oder ein Unterstrich), das auf dem Bildschirm die Stelle kennzeichnet, an der die nächste Eingabe (zum Beispiel über die Tastatur) eingefügt wird. Mit jedem eingefügten Zeichen wandert der Cursor um eine Position in Schreibrichtung weiter. Ist der Modus "Überschreiben" anstelle des Modus "Einfügen" gewählt, wandert der Cursor nicht weiter, sondern ersetzt den markierten Textabschnitt durch die neue Eingabe.


Die Position des Cursors kann in Anwendungen mit graphischer Benutzeroberfläche (GUI) mit einem Mausklick verändert werden. Die Einfügemarke springt dann an die Stelle, die mit der Maus (oder einem anderen Zeigegerät, zum Beispiel einem Trackball) angeklickt wurde. Der Cursor ist jedoch nicht mit dem Mauszeiger gleichzusetzen. Cursor und Mauszeiger können unabhängig voneinander bewegt werden.


Außer mit der Maus kann der Cursor auch mit Hilfe der Cursor-Tasten (auf einer PC-Tastatur die Pfeil-Tasten sowie "Pos1" und "Ende") auf der Tastatur gesteuert werden.




Begriff:

Cut


Erklärung:


Hier: Filmschnitt.




Begriff:

Cut and Paste


Erklärung:


Englisch für Ausschneiden und Einfügen.Funktion in grafischen Programmen zum Anordnen und Verändern von Seitenteilen oder grafischen Elementen.




Begriff:

Cyan


Erklärung:


(griechisch kyaneos = dunkelblau, kyanos = Kornblume)

Dieser grünlich-blaue Farbton ist eine der Grundfarben des Vierfarbdruckes. (CMYK)

Begriff:

CyberCash


Erklärung:


Ein Verfahren zur bargeldlosen elektronischen Zahlung über das Internet per Kreditkarte. Siehe auch Micropayment.




Begriff:

Cyberset


Erklärung:


Technische Ausstattung zum Einstieg in virtuelle Räume.




Begriff:

Cybersex


Erklärung:


Sex am und mit Hilfe des Computers.


Engl.: cybernetics für Kybernetik.


Zum Cybersex gehören:



Erotische Computerspiele wie zum Beispiel Strip-Poker, bei dem eine auf dem Bildschirm dargestellte Frau allmählich entkleidet wird.

Erotische und pornographische Abbildungen, wie sie zum Beispiel in manchen Newsgroup als Biärdatei ausgetauscht werden. Dabei kann es sich sowohl um Stand- wie auch um Bewegtbilder (Video-Sequenzen) handeln.

Im weiteren Sinne sind auch Verbal-Erotik und Wort-Pornographie, wie sie in manchen Newsgroups und Chat-Channel (siehe IRC) praktiziert werden, zum Cybersex zu rechnen. Hier handelt es sich um eine Variante des Telefon-Sex.

Kontaktbörsen, in denen private Kleinanzeigen veröffentlicht werden, die der Anbahnung von Kontakten außerhalb des Cyberspace ("in real life") dienen, haben hingegen mit Cybersex nichts zu tun, weil dort der Sex nicht im Cyberspace, sondern leibhaftig stattfindet.

Eine noch relativ neue Entwicklung ist die direkte körperliche Stimulation des Computer-Nutzers durch an den Computer angeschlossene technische Hilfsmittel wie zum Beispiel:

- Fingerlinge, die Tasteindrücke vermitteln können,

- "Magic Hands", also Kunsthände, die Körperteile des Nutzers umfassen und durch massierende Bewegungen stimulieren,

- sogenannte Genital Units, also Vibratoren (Cyber-Dildos) und Kunstscheiden, die Knet- und Saugbewegungen ausführen.

- noch nicht serienreif sind Ganzkörperanzüge (Cybersex-Anzüge), die eine umfassende physische Stimulation ihres Trägers ermöglichen.



Da Chat-Groups öffentliche Foren sind, treten deren Mitglieder meist unter Pseudonym auf, um ihr Inkognito zu wahren. Andernfalls besteht die Gefahr, daß Unbefugte (Cracker) die sexuellen Online-Aktivitäten anderer Menschen ausspähen und ihre Erkenntnisse über das Intimleben der betreffenden Person für Erpressungsversuche ausnutzen. Im Internet miteinander intim zu werden, ist mit dem Risiko behaftet, daß gerade Intimität nicht gewährleistet ist. "Über das Datennetz miteinander intim zu werden, das hieße jedoch, bei weit geöffneter Verandatür eine nicht zu überhörende Orgie zu zweit zu veranstalten, während draußen gelangweilte Menschen herumlungern, die nur darauf warten, daß irgendetwas Aufregendes geschieht.", wie Angelika Tramitz in ihrer "Weltgeschichte der Erotik" die Situation treffend beschreibt.


Mehrere Skandale um illegale Kinderpornographie haben das Internet bei manchen in Verruf gebracht. Dabei kann das Medium Internet für die Inhalte, die es transportiert, ebensowenig verantwortlich gemacht werden wie etwa die Duckerpresse für die zweifelhaften Druckwerke verantwortlich gemacht werden kann, die auf ihr hergestellt werden. Kein Medium kann besser sein als seine Nutzer, und jedes Medium (Fotographie, Telefon, CB-Funk, Film, Buchdruck ...) wird für pornographische und andere sexuelle Aktivitäten verwendet. Allerdings ist einzuräumen, daß manche Techniken wie BTX und Minitel ihre Verbreitung nicht zuletzt der Möglichkeiten zum Cybersex verdanken, die sie bieten. Ohne diese Möglichkeiten wären sie vermutlich nicht so populär geworden. "Sex" ist nach wie vor der am häufigsten in Suchsysteme eingegebene Begriff.


Cybersex umfaßt sowohl die mediale Interaktion zweier Menschen über eine gewisse Entfernung mit Hilfe des Computers (Mensch-Mensch-Interaktion) als auch die Interaktion des Nutzers mit seinem Computer (Mensch-Maschine-Interaktion). Computerprogramme, die auf die Bedürfnisse ihres Nutzers eingehen und (in gewissen Grenzen) lernen können, werden bereits entwickelt (siehe künstliche Intelligenz). Beim Cybersex kann ein Avatar an die Stelle eines menschlichen Partners treten.


Der Reiz beim Cybersex ohne menschlichen Partner besteht nicht zuletzt darin, daß der Anwender damit keinerlei soziale Verpflichtung eingeht. Er kann seine sexuellen Phantasien hemmungslos ausleben, ohne Rücksicht auf einen Partner nehmen zu müssen. Cybersex mit dem Computer befreit zudem von jeglichem sexuellem Leistungsdruck. Cybersex ist, anders als ein menschlicher Partner, jederzeit verfügbar und kann ganz nach Wunsch des Anwenders begonnen und abgebrochen werden. Der Computer nimmt seinem Nutzer nichts übel, er hinterläßt weder Flecken noch Gerüche, und man muß ihm hinterher kein Frühstück zubereiten. Die Gefahr einer Schwangerschaft oder der Übertragung ansteckender Krankheiten besteht beim Cybersex nicht. Vor dem Hintergrund der Immunschwächekrankheit AIDS kann Cybersex auch eine Form des "Safer Sex" sein.


In dem Bedürfnis nach Sex ohne (menschlichen) Partner sehen einige Soziologen einen Beleg für die Atomisierung der westlichen Gesellschaft. Cybersex sei Ausdruck von Vereinzelung und Vereinsamung; einer weit verbreiteten Angst vor Nähe und Bindung. Die westliche Gesellschaft laufe Gefahr, in "einen Haufen masturbierende Monaden" zu zerfallen, wie das Wochenmagazin "Der Spiegel" 1993 schrieb. Dem ist entgegenzuhalten, daß die technischen Möglichkeiten, die Cybersex bietet, im Wesentlichen nur Hilfsmittel zur Masturbation sind. Cybersex ist also nicht mehr und nicht weniger dissozial als herkömmliche Masturbation. Es besteht kein wesentlicher Unterscheid zwischen Cybersex und einer Peep-Show oder einem Porno-Video.


Einfache Pornographie ist nach deutschem Strafrecht legal. Nach § 184 des Strafgesetzbuches (StGB) macht sich jedoch strafbar, wer einfache Pornographie in einer Weise anbietet, die Kindern und Jugendlichen den Zugang dazu ermöglicht. Schon das Anbieten von Nacktfotos auf einer nicht zugangsbeschränkten Web-Site ist demnach strafbar. In jedem Falle verboten (und nach § 184 StGB strafbar) ist Pornographie, die Gewalttätigkeiten, den sexuellen Mißbrauch von Kindern oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand hat. Solche Pornographie darf auch Erwachsenen nicht zugänglich gemacht werden.



Begriff:

Cyberspace


Erklärung:


Virtueller Raum.


Von dem Science-Fiction-Autor William Gibson in der Kurzgeschichte Johnny Mnemonic geprägter utopischer Begriff. Bestimmt eine ganze Richtung der SF, den Cyberpunk. Der real existierende Cyberspace ist das Internet.




Begriff:

C++


Erklärung:


Objektorientierte Weiterentwicklung der Programmiersprache C.

 



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