Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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- B -

 

 

 

Begriff:

B2B-Business to Business


Erklärung:


Auch: BtoB, Business to Business E-Commerce

B2B ist ein Kürzel für "Business to Business" und bezeichnet jenen Teil des E-Commerce, der den Internethandel von Waren oder Dienstleistungen von Unternehmen untereinander ausmacht. Das Gegenstück dazu ist B2C, (Business to Consumer) d. h. Internetangebote von Unternehmen direkt an den Endverbraucher.


B2B-Plattformen umfassen nicht nur Warenbörsen und Grosshandelsangebote im Netz, sondern auch virtuelle Auktionen u. ä.. m. und gelten allgemein als besonderer Wachstumsbereich im elektronischen Handel.




Begriff:

B2C-Business to Consumer


Erklärung:


Auch: BtoC, Business to Consumer E-Commerce.

B2C steht für Business to Consumer und bezeichnet jenen Teil des E-Commerce, der Angebote an den Endverbraucher umfasst. Der Gegenbegriff ist B2B oder Business to Business.


B2C bezieht sich nicht nur auf elektronischen Einzelhandel (auch e-tailing genannt), sondern darüber hinaus auch Internetbanking, Auktionen im Netz usw.




Begriff:

Backbone


Erklärung:


Englisch für Rückgrat(Hauptdatenleitung).

In einem Kommunikationsnetz bildet eine Gruppe von Hochleistungssystemen, die über besonders schnelle und leistungsfähige Kanäle miteinander verbunden sind, den Nervenknoten des Netzes.


Also:



Netzwerk, das aus Datenleitungen mit hoher Bandbreite besteht, an das kleinere Netze angeschlossen sind. Ein Großteil des Datenverkehrs im Internet wird über Backbones abgewickelt.



In einem Local Area Network (LAN) fungiert der Netzwerkbus häufig als Backbone.





Begriff:

Backslash


Erklärung:


Umgekehrter Schrägstrich

Schrägstrich (engl.: slash), der anstatt von links unten nach rechts oben von links oben nach rechts unten führt.

In Betriebssystemen von Microsoft wie DOS und Windows wird der Backslash in Pfadbezeichnungen (engl.: path) verwendet, die zum Beispiel angeben, auf welchem Laufwerk in welchem Verzeichnis in welchem Unterverzeichnis eine Datei abgelegt ist.


Andere Betriebssysteme wie UNIX sowie die im WWW verwendeten URLs benutzen hingegen den normalen Schrägstrich (/) in ihren Pfadbezeichnungen, z.B.: http://www.mediengestaltung-deutschland.de/index.htm.


Der Backslash wird auf deutschen Tastaturen meist durch das gleichzeitige Drücken der Alt Gr- und der mit dem ß und dem Fragezeichen belegten Taste erzeugt.






Begriff:

Backup


Erklärung:


Sicherung von Daten, Programmen oder Systemzuständen.

Ermöglicht die Wiederherstellung defekter oder verloren gegangener Dateien.




Begriff:

Bagasse


Erklärung:


Ausgelaugtes (entzuckertes) Zuckerrohr. Wird in Ländern der Dritten Welt als Faserrohstoff für die Zellstoffherstellung verwendet.




Begriff:

Bahnbreite


Erklärung:


Papier wird (mit ganz geringer Ausnahme) in "endloser, maschinenbreiter" Bahn hergestellt. Aus diesen Rollen können Bogenformate "schmal" und "breit" geschnitten werden. Z.B. Format 61 x 86 cm: geschnitten aus 61 cm breiten Rollen = 61 x 86 cm Schmalbahn. Geschnitten aus 86 cm breiten Rollen = 86 x 61 cm Breitbahn (Laufrichtung).




Begriff:

Ballenmenge


Erklärung:


Bezeichnung für eine inzwischen fast überholte Papiermenge von ca. 150 kg (die ein Mann "noch leicht" auf einem Sackkarren transportieren konnte). Heute wird Papier auf Paletten verpackt.




Begriff:

Bananensoftware


Erklärung:


Software, die beim Kunden ausreift.

Bananensoftware nennt man Programme, die mangelhaft und mit vielen bugs auf den Markt gebracht werden: sie werden "grün" geliefert und reifen dann beim Kunden aus.




Begriff:

Bandbreite


Erklärung:


Datenübertragungsgeschwindigkeit.

Als Bandbreite bezeichnete man ursprünglich die Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten Frequenz, die auf einem Übertragungskanal (Carrier) möglich ist. Ein Beispiel: Das Telefonnetz hat eine Bandbreite von 3.100 Hertz, da es Frequenzen von 300 bis 3.400 Hertz übertragen kann.


Bei der Datenfernübertragung (DFÜ) mit dem Computer wird unter "Bandbreite" jedoch die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird meist in "Bits per Second" (bps) ausgedrückt und auch als maximale Datenübertragungsrate verstanden.




Begriff:

Banknoten-Papier


Erklärung:


Nicht im freien Handel verfügbares, dauerhaftes Sicherheitspapier mit echtem Wasserzeichen und weiteren fälschungssicheren Einlagen. Zur Herstellung von Geldscheinen.




Begriff:

Bankpost-Papier


Erklärung:


Hochwertiges Schreibmaschinenpapier (auch mit Wasserzeichen). Es zeichnet sich durch gute Beschreib- und Bedruckbarkeit aus.




Begriff:

Banner


Erklärung:


Englisch für Werbeband.

Eine auf einer Webseite integrierte Grafik, die oft mit einem Link hinterlegt ist.





Begriff:

Banner-Rotation


Erklärung:


Wechsel der Werbebanner auf einer Web-Seite.

Bei der Banner-Rotation wechselt die Anzeige der einzelnen Banner regelmäßig, während der Web-Site-Besucher die geladene Web-Seite betrachtet. Die Banner werden also ausgetauscht, während die Seite bereits in seinen Browser geladen ist.


Hierfür gibt es verschiedene Techniken:


- Server-Side-Refresh

- HTML-Refresh

- Java-Applets





Begriff:

Banner-Tausch


Erklärung:


Austausch von Werbebannern verschiedener Web-Sites.

Ein Banner-Tausch ähnelt der Banner-Rotation, nur werden die Banner nicht innerhalb eines geschlossenen Angebots getauscht, sondern zwischen mehreren eigenständigen Web-Sites. Die einzelnen Web-Sites werden untereinander verlinkt und tauschen darüber die Banner aus. Das Verfahren wird auch als Link-Exchange bezeichnet.





Begriff:

Barcode


Erklärung:


Balkencode, Strichcode.

Engl. bar für Balken.

Ein Barcode besteht aus ungleichmäßig dicken, parallelen Strichen ("Balken") gleicher Länge, in denen binäre Informationen (Buchstaben und Ziffern) codiert sind, die mit einem Scanner eingelesen werden können.


Der bekannteste Barcode ist der maschinenlesbare Strichcode auf Lebensmittelverpackungen und Büchern nach der Europäischen Artikel-Nummerierung (EAN). Er wird an der Supermarkt-Kasse oder im Buchladen mit Hilfe eines Scanners in die Kasse eingelesen, in der der dazugehörige Preis gespeichert ist. Der EAN-Barcode repräsentiert eine dreizehnstellige Artikelnummer, die unterhalb der Balken im Klartext in OCR-Schrift angegeben ist. Die Zahl besteht aus zwei Länderkennziffern, fünf Ziffern, die den Hersteller des Artikels identifizieren, fünf Artikelziffern und einer Prüfziffer.




Begriff:

Barock-Antiqua

Erklärung:

Merkmale:

1.

Die horizontalen Serifen sind absolut symmetrisch und weisen keine Kehlungen mehr auf.

2.

Die Anstriche der Gemeinen sind zwar noch etwas keilförmig, tendieren jedoch zum Horizontalen.

3.

Die Schriftachse ist bei Rundformen meist vertikal.

4.

Die Mittellänge ist deutlich länger als die Oberlänge.

5.

Die Abstriche sind relativ stark tropfenförmig ausgeprägt.

6.

Die Übergänge der Serifen an die Grundstriche sind im Vergleich zu Renaissance-Antiqua-Schriften weniger weich ausgerundet und symmetrisch.

7.

Der Unterschied zwischen Haar- und Grundstrich ist stärker als bei Renaissance-Antiqua-Schriften.

Die Barock-Antiqua-Schriften haben ein im Vergleich zur Renaissance-Antiqua offeneres Schriftbild. Die Buchstaben wirken stärker konstruiert, und der Schreibfluss ist nicht mehr so stark spürbar.

Historische Beispiele:

- Janson
- Caslon
- Baskerville
- Times




Begriff:

Baryt-Papier


Erklärung:


Hochweißes, matt-gestrichenes Spezialpapier (mit 30 - 60 g/qm Barytschicht) für hochwertige Reproduktionszwecke.





Begriff:

BASIC


Erklärung:


"Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code".

Dt. etwa: Universal-Code für symbolische Computerbefehle für Anfänger.

BASIC ist eine der ersten Programmiersprachen. Sie zählt noch heute zu den einfachsten und beliebtesten. John Kemeney und Thomas Kurtz entwickelten BASIC 1963 ursprünglich als interaktive Programmiersprache für Großrechner. Später kam BASIC auch verbreitet bei PCs zum Einsatz. Für Einführungskurse ins Programmieren wählte man oft BASIC, da die Sprache leicht zu erlernen und sehr leistungsstark ist.


Noch heute werden Programme in BASIC geschrieben, da die Programmanweisungen von anderen Programmieren leicht zu lesen sind und die meisten Betriebssysteme die Sprache unterstützen. Dokumentationen von BASIC gibt es in vielen Sprachen. Oft sind Ton- und Grafik-Unterstützungen integriert.


BASIC kommt auch weiterhin bei vielen kommerziellen Anwendungen zum Einsatz, da die Programmiersprache als sehr zuverlässig gilt.


Visual Basic ist eine Erweiterung des Standard-BASIC um objektorientierte Eigenschaften und eine grafische Benutzeroberfläche (GUI).





Begriff:

Bast-Papier


Erklärung:


Meist einseitig glattes, ca. 80 g/qm schweres Zellstoffpapier (Name abgeleitet von früherem Rohstoff Flachs, Bast). Für Versandtaschen und Beutel.


Begriff:

Bastardschriften


Erklärung:


Nicht einwandfrei einer Stilrichtung zuzuordnende Schriften mit verschiedenen Stilelementen.





Begriff:

Baud


Erklärung:


Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit digitaler Signale.

Die Baud-Rate gibt die Anzahl der Zustandsänderungen (Signale) an, die pro Sekunde auf einem Übertragungskanal (Carrier) durchgeführt werden. Der Begriff "Baud" wird bei der Datenübertragung per Modem benutzt und fälschlicherweise häufig synonym mit bps (Bits pro Sekunde) verwendet. Die beiden Maßeinheiten sind nicht identisch, da moderne Modems pro Signal vier Bits oder mehr über einen Kanal schicken können.


Die Einheit ist nach dem französischen Ingenieur Jean Maurice Emile Baudot (1845-1903) benannt.





Begriff:

BBS-Bulletin Board System


Erklärung:


"Bulletin Board System"- Schwarzes Brett-System, auch als Mailbox oder Newssystem bezeichnet.

Geschlossenes Computer-Netz; Nachrichtenübergabestelle für miteinander vernetzte Computer. Die Benutzer wählen sich in das BBS ein und tauschen dort Informationen untereinander aus, meist in Form von Artikeln zu speziellen Interessengebieten. Die Beiträge werden öffentlich abgelegt und können von allen Mitgliedern des BBS abgerufen werden, daher rührt der Vergleich mit einem Schwarzen Brett. Ein BBS ist meist in mehrere Foren gegliedert. Viele Mailboxen bieten auch die Möglichkeit zum Chat (siehe IRC) sowie des Versands von E-Mails und dem Hinauf- und Herunterladen von Dateien (siehe FTP, Download). Manche Mailboxen bieten ihren Benutzern auch einen Zugang (Gateway) zum Internet an.


Das Usenet ist das BBS des Internet.






Begriff:

BCC-Blind Carbon Copy


Erklärung:


Durchschlag einer E-Mail.

BCC ist die Abkürzung von engl.: "Blind Carbon Copy"; dt.: "blinder" Kohlepapier-Durchschlag.


Eine BCC ist ein für den Haupt-Adressaten einer E-Mail nicht sichtbarer (daher: blind) Durchschlag (daher: Carbon Copy) an einen (oder mehrere) weitere Empfänger. Der Empfänger, der in die BCC-Zeile eines E-Mail-Programms eingetragen wird, erhält also eine Kopie der betreffenden E-Mail, ohne das deren übrige Empfänger dies erkennen können.





Begriff:

BCC-Block Check Character


Erklärung:


BCC wird als Abkürzung für "Block Check Character" (dt.: Blockprüfzeichen) verwendet. Unter Blockprüfzeichen versteht man die Prüf-Bits zur zyklischen Blockprüfung (Cyclic Redundancy Check; CRC), die zur Fehlererkennung und -korrektur bei zeichenorientierten Datenübertragungsprotokollen verwendet werden. Dem Datenpaket wird ein Zeichen aus mehreren Bits angefügt, das bei der Übertragung von Zeichenketten (code-gebundenen Zeichenfolgen) zur Erkennung von Übertragungsfehlern dient.





Begriff:

Bedruckstoff


Erklärung:


Alle Trägermaterialien, die für ein Druckverfahren Verwendung finden, bezeichnet man als Bedruckstoffe. Dazu gehören nicht nur alle Sorten von Papier und Pappen - auch Karton, Folien, Metallpapiere, Bleche, Gläser, Holz oder Textilien lassen sich durch geeignete Verfahren bedrucken. Das endgültige Ergebnis einer solchen Bedruckung zu simulieren gelingt im Offsetdruck am besten.




Begriff:

Beihefter


Erklärung:


Beilage, die nicht eingesteckt sondern mitgeheftet wird.

Begriff:

Belegleser-Papier


Erklärung:


Für die maschinelle Datenverarbeitung wird Papier unter hohen Qualitätsnormen hergestellt. Nach der Art des Lesesystems unterscheidet man Magnetschriftleser-, Klarschriftleser- (OCR-Papier), Markierungsleserpapiere.





Begriff:

Belichten


Erklärung:


Gesetzte Seiten werden mit einem Laserbelichter auf Film oder Papier übertragen.





Begriff:

Belichter

Erklärung:

Zunächst unterscheidet man Filmbelichter und Plattenbelichter (CtP).

Die meisten heutigen Belichter arbeiten digital. Ein Laserstrahlbelichtet die durch ein RIP aufbereiteten Daten pixelweise.Ferner kann man noch in Trommel- und Kapstanbelichter unterteilen:

Bei Kapstanbelichtern wird das Filmmaterial mittels Transportwalzenan dem Laserstrahl vorbeigeführt.



Dagegen wird bei Innentrommelbelichtern der Film in eine Trommel eingespult und bleibt dann während der Belichtung in dieser Position. Hier wandert der Laserstrahl über die Filmfläche. Trommelbelichter erlauben höhere Genauigkeit.





Begriff:

Belichtung


Erklärung:


Die Bemaßung beschreibt die Angabe genauer Abmaße eines Objekts in einer technischen Zeichnung mittels Hilfslinien. Es wird so möglich die Vorlage zu reproduzieren.





Begriff:

Belichtungsmesser


Erklärung:


Gerät zur Bestimmung der richtigen Belichtung. Beim Vergrössern werden spezielle Laborbelichtungsmesser verwendet, bei denen anstelle der Filmempfindlichkeit ein Faktor (Empfindlichkeit) für Fotopapiere eingegeben werden kann. Häufig ist auch die Steuerung des Vergrösserungsgerätes integriert, so dass sich eine zusätzliche Belichtungsschaltuhr erübrigt. Aufwendigere Geräte ermöglichen neben der Bestimmung der Belichtungszeit auch das Ermitteln der benötigten Papiergradation, Kontrast- und Dichtemessungen (Densitometrie) und teilweise noch absolute Helligkeitsmessungen (Lux-Messung) sowie Temperaturmessungen.





Begriff:

Benchmark


Erklärung:


Leistungsmaßstab.

Messung der Leistungsfähigkeit (Performance) zum Beispiel eines Computers oder eines Internet Service Providers (ISP).


Der Benchmark-Test ergibt Meßwerte, die Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit, insbesondere die Arbeitsgeschwindigkeit, zum Beispiel eines Computers zulassen. Dies Meßwerte werden mit Hilfe besonderer Test-Programme ermittelt.


Bei Prozessoren (CPUs) werden unter anderem "Floating Point Operations per Second" (FLOPS) und "Million Instructions per Second" (MIPS) gemessen.


Die Aussagefähigkeit und Objektivität von Benchmark-Tests ist umstritten, weil die Vergleichbarkeit ihrer Ergebnisse und ihre Relevanz für die Computer-Nutzung unter Alltagsbedingungen fraglich ist.


Die Leistungsfähigkeit eines Rechners ergibt sich aus dem Zusammenspiel vieler Hardware- und Software-Komponenten. So kann allein aus der Taktfrequenz des Prozessors noch nicht auf die Performance des Rechners geschlossen werden. Auch Arbeitsspeicher (RAM), Bus, Bildschirmkarte, Gerätetreiber, vom Benutzer vorgenommene Systemeinstellungen, Geschwindigkeit der Laufwerke und so weiter beeinflussen die tatsächliche oder wahrgenommene Leistung eines Rechners.





Begriff:

Benefitting


Erklärung:


Werbung mit direktem Nutzen für den Adressaten.

Engl. to benefit für begünstigt sein, profitieren.

Mit Benefitting bezeichnet man ein Werbeangebot (Ad), zum Beispiel ein Web-Banner, mit einem direktem Nutzen für den Adressaten der Werbung. Der Werbetreibende bietet dem Beworbenen in seiner Werbung zum Beispiel Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele an, um dadurch erhöhte Aufmerksamkeit für seine Werbung zu erzielen.


Im World Wide Web werden Benefitting-Angebote häufig auf einer Nano-Site präsentiert.





Begriff:

Benutzerkennung


Erklärung:


Zugangsberechtigung zu Datenbanken, Netzwerken und Mailboxen. Besteht in der Regel aus einem Namen (Username) und einem Kennwort (Passwort).



Begriff:

Berstdruck


Erklärung:


Qualitätsmerkmal bei Packpapieren. Er gibt an, welche Widerstandskraft ein Papier gegen Platzen (Bersten) hat. Gemessen in kp/qcm.





Begriff:

Beschichtetes Papier


Erklärung:


Je nach Verwendungszweck wird Papier z.B. mit Kunststoff, Paraffin, Metall oder Lack oberflächenbeschichtet (veredelt).





Begriff:

Beschnitt


Erklärung:


Der Beschnitt beschreibt den Randbereich einer Drucksache, der zwar mitgestaltet wird, aber später durch das Beschneiden wegfällt. Wenn Gestaltungselemente (Texte, Bilder) bis an den Rand gesetzt und auch so erscheinen sollen, muß der Gestalter die Motive bis über die Formatbegrenzung des Produkts hinaus setzen. Der Beschnittbereich gewährleistet, das unschöne Blitzer vermieden und drucktechnische Vorgaben erfüllt werden.





Begriff:

Beschnittmarke


Erklärung:


Linienstücke, die das Papierformat der fertigen Drucksache anzeigen und als Markierung für den Beschnitt dienen.





Begriff:

Bestäuben


Erklärung:


Die bedruckten Bögen werden in der Maschine auf einen Stapel ausgelegt. Je nach Papierart und Farbauftrag besteht die Gefahr, dass die Farbe auf den nächsten Bogen abschmiert oder sogar die Bögen zusammenkleben.Um dies zu verhindern wird auf die Druckbogen ein feiner Puder geblasen.





Begriff:

Betaversion


Erklärung:


Vorläufige Programmversion in der Testphase.

Die Betaversion einer Software, häufig auch Beta-Release genannt, ist eine frühe Versionen eines Programms, die vor dessen offizieller Veröffentlichung kostenlos oder sehr kostengünstig an Testanwender (Beta-Tester) abgegeben wird. Betaversionen enthalten häufig eine recht hohe Zahl von Programmfehlern, sogenannte Bugs.





Begriff:

Betriebssystem


Erklärung:


Steuerungs-Software eines Computers.

Engl.: operating system (OS).

Das Betriebssystem ist das Programm, das beim Start eines Rechners geladen wird. Es dient als eine Schnittstelle zwischen den Rechnerkomponenten wie Hardware und BIOS und den Anwendungen, die auf dem Rechner laufen. Es bietet außerdem grundlegende Funktionen für die Verwaltung und Pflege des Betriebs- und Dateiensystems.


Am weitesten verbreitet sind die drei Betriebssysteme Windows/DOS von Microsoft, MacOS von Apple Macintosh und die UNIX-Variante. Zunehmende Verbreitung findet das UNIX-ähnliche System Linux. Weniger verwendet hingegen wird das Betriebssystem OS/2 von IBM.





Begriff:

Bezierkurve


Erklärung:


Die Bezierkurve einer Vektorgrafik kann durch seine Ankerpunkte kontrolliert und verändert werden. Beim Aktivieren der Ankerpunkte werden Tangenten mit Anfasserpunkten sichtbar, die man verschieben kann. So wird die Form der Kurve beeinflußt.


Begriff:

Bibeldruck-Papier


Erklärung:


Nichtdurchscheinend (opak) gearbeitetes Dünndruckpapier, 25-50 g/qm. Zur Herstellung von Bibeln, Nachschlagewerken etc.





Begriff:

Bildbearbeitung


Erklärung:


Verwendung vonGrafikprogrammen zur Veränderung von z.B. eingescannten Fotos, um variable Werte wie Helligkeit, Kontrast, Schärfe zu verändern.





Begriff:

Bilddatenbank


Erklärung:


Datenbank, auf der Bilder digital abgespeichert sind.

Zu jedem Bild wird sog. Meta-Information gespeichert, die z.B. beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist und darüber eine Suche ermöglicht.





Begriff:

Bildpostkarten-Karton


Erklärung:


Meist einseitig gestrichener Karton (180 - 240 g/qm), matt oder glänzend. Zur Herstellung von Bildpostkarten.





Begriff:

Bildschirm


Erklärung:


Bilddarstellungsgerät.

Der Bildschirm (Monitor) stellt auf seiner Mattscheibe (Screen) die Text-Zeichen und Graphiken dar, die zum Beispiel ein Computer gerade bearbeitet oder eine digitale Video-Kamera erfaßt.


Die Bild-Qualität eines Bildschirms hängt unter anderem von der Bildwiederholungsfrequenz (refresh rate), der Bildschirmgröße, der Lochmaske und der Auflösung ab.


Man unterscheidet nach der Methode der Bild-Erzeugung zwischen Elektronenstrahlröhren-Bildschirmen (Bildröhre), solchen mit Flüssigkristall-Anzeige (Liquid Crystal Display; LCD) und Plasma-Bildschirmen.


Die einzelnen Lichtpunkte, aus denen sich eine Anzeige (Display) auf dem Bildschirm zusammensetzt, werden als Pixel bezeichnet.





Begriff:

Bildschirmauflösung


Erklärung:


Meist 72 ppi entspricht 2,8 Pixel/mm.





Begriff:

Binden


Erklärung:


Beschreibt den Prozessabschnitt bei dem der zusammengetragene Buchblock mit einer lösbaren oder unlösbaren Verbindung versehen wird. Gebunden werden vor allem Mehrlagenblocks bzw. Blätterblocks, eingesteckte Einlagenblocks und Falzbogen.

Das Binden erfolgt in vielen Fällen durch mehrere Einzelprozesse, wie zum Beispiel beim Klebebinden, wo der Prozess des Klebens und der Prozess des Bindens ausgeführt werden müssen oder aber er erfolgt unverkettet, wie z.B. beim Fadenheften.


Je nach Art der Bindung kommen verschiedene Hilfswerkstoffe zum Einsatz:

• textile Fäden oder Draht (bei formschlüssigen Bindeverfahren)

• Klebstoffe (bei stoffschlüssigen Bindeverfahren)

• Fälzelstreifen aus Papier, textile Flächen oder Verbundwerkstoffe (zur Abdeckung der Verklebung und zur Erhöhung der Bindefestigkeit)

• Spiralen oder Ringe aus Draht oder Kunststoff, Schnüre oder Schrauben (als Verbindungselement)

• schienenförmige Metall- oder Kunststoffklammern (bei kraftschlüssigen Fügeverfahren)



Formschlüssige Bindeverfahren, durch Faden oder Draht realisiert, nennt man im Bereich der Buchbinder auch Heften, wogegen stoffschlüssige Verfahren als Klebebinden oder Blockverkleben bezeichnet werden.Unterschieden wird eine Falzbogen- und Blockbindung. Bei der Falzbogenbindung werden die Bogen unabhängig vom Block mit einem anderen Verfahren in sich gebunden. Bei der Blockbindung hingegen wird der Block und die Blockbindung gleichzeitig verbunden (sowohl in sich, als auch untereinander).


Im Bereich der Blockbindung kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung:


Buchfadenheften

Die inneren Bogenteile und Bogen werden hier durch textile Fäden verbunden. Es gilt als sicheres Bindeverfahren und hat gute Gebrauchseigenschaften. So ist es z.B. bindefest, d.h. dass beim Herauslösen einzelner Blockteile, das Papier zerstört werden würde.


Klebebinden

Die einzelnen Bogen werden durch verschiedene Verfahrensweisen miteinander verklebt. Klebebinden ist das dominierende Bindeverfahren in der industriellen Buch- und Broschürenherstellung.


Fadensiegeln

Hier wird ein textiler Mischfaden wird auf dem Bogenrücken versiegelt.


Drahtheften

Bei diesem Verfahren werden Drahtklammern durch die Blöcke gestoßen und auf der Rückseite verklammert.





Begriff:

BinHex


Erklärung:


Codier-Programm für Macintosh-Dateien.

BinHex ist ein Programm, das Apple Macintosh-Dateien für die Datenübertragung, zum Beispiel als Attachment einer E-Mail, codiert. Ähnlich wie das Programm UUEncode (siehe UUE-Kodierung) übersetzt BinHex dabei Binärdateien in 7 Bit-ASCII-Zeichen. Da ältere E-Mail-System mit Binärdateien nicht umgehen konnten, sollte deren Codierung in ASCII die Übertragung der Daten gleichwohl auch solchen E-Mail-Systemen ermöglichen. Der Empfänger muß die empfangene BinHex-Datei wieder decodieren.


BinHex-Dateien sind in der Regel an der Datei-Endung ".hqx" oder ".hex" zu erkennen.





Begriff:

Binär


Erklärung:


Beim Binärsystem werden alle Zahlen, Zeichen und Daten durch die Zeichen 0 und 1 dargestellt.


Siehe auch Binärdatei.





Begriff:

Binärdatei


Erklärung:


Dateien, die nicht aus ASCII-Klartext bestehen.

Engl.: binary file.


Binärdateien sind Dateien, die nicht aus ASCII-Klartext bestehen, zum Beispiel Programm- oder Bild-Dateien.


Der ASCII-Code benutzt nur 7 von 8 möglichen Bits eines Bytes. Da früher Textdateien fast immer als ASCII-Dateien übertragen wurden, benutzten (und benutzen immer noch) viele Programme das 8. Bit eines jeden Bytes anderweitig, meistens als "Prüfbits" zur Überprüfung der Datenintegrität bei der Übertragung.


Bei fast allen anderen Dateitypen werden alle 8 Bits eines Bytes benutzt. Eine Übertragung als ASCII-Datei würde diese Dateien unbrauchbar machen, da jedes 8. Bit dabei möglicherweise geändert wird. Bei einer Programm-Datei hätte dies fatale Folgen. Auch würden Dateien, die "nur" Daten enthalten, zum nutzlosen Datensalat verkommen.


Diese Unterscheidung ist bei der Datenübertragung daher sehr wichtig. Vor allem bei der FTP-Übertragung muß der Benutzer zwischen den zwei Übertragungsmethoden wählen. Bei Datenübertragungen mit einem Browser im World Wide Web (WWW) wird automatisch der korrekte Übertragungsmodus ausgewählt.


Damit Binärdateien mit ASCII-orientierten Diensten wie News oder E-Mail über das Internet übertragen werden können, müssen sie in (für Menschen unverständliche) ASCII-Dateien übersetzt werden (siehe UUE-Kodierung, BinHex). MIME ermöglicht es allerdings, auch Binärdateien als E-Mail-Attachment zu übertragen, die nicht zuvor in ASCII umcodiert worden sind.


Binär bedeutet soviel wie zweiwertig. Das binäre Zahlensystem kennt dementsprechend nur die beiden Zahlenwerte 0 und 1. Bei Rechnern entsprechen diese Ziffern den beiden physikalischen Zuständen, die elektronische Schaltelemente annehmen können: Strom fließt (Wert 1) oder er fließt nicht (Wert 0). Ein Bit ist die Abkürzung für "binary digit" (Binärziffer).


Technisch betrachtet bestehen alle Computerdateien - auch ASCII-Dateien - per Definition aus Bits und sind daher 'binär'. In bezug auf Dateien wird allerdings die Bezeichnung Binär benutzt, um darauf hinzuweisen, daß eine Datei Daten in 'roher' Form und nicht als ASCII-Daten mit besonderen Eigenschaften enthält.


Begriff:

BIOS


Erklärung:


Basic Input Output System.

Deutsch: grundlegendes Ein- und Ausgabe-System.


Das BIOS besteht aus einem Satz elementarer Befehle zum Datenaustausch zwischen verschiedenen Komponenten des Computers (wie CPU, RAM, Festplatte).


Das BIOS auf der Hauptplatine des Computers wird durch das Einschalten des PCs automatisch aktiviert. Das System überprüft die Funktionstüchtigkeit der an den PC angeschlossenen Hardware-Komponenten und gibt nötigenfalls Fehlermeldungen aus. Anschließend lädt es das Betriebssystem, das auf die Funktionen des BIOS aufbaut.


Einige Computerteile, zum Beispiel die Grafikkarte, verfügen über ein eigenes BIOS.


Während das BIOS früher in einem (permanenten) Read Only-Memory-(ROM)-Chip untergebracht war, wird es heute zunehmend auf einem (wieder überschreibbaren) Flash-Speicher-Chip gespeichert. Dadurch kann jetzt ein anderes BIOS installiert werden, ohne daß dafür eigens das Speichermedium ausgetauscht werden muß (EPROM).





Begriff:

Bit


Erklärung:


Binary digit.

Ist die kleinste Informationseinheit in der Computertechnik.

Ein Bit kann immer nur den logischen Zustand 1 oder 0 annehmen.

Alle Daten setzen sich aus Bits zusammen, wobei acht Bits ein Byte bilden. Erklärt anhand eines Bildpunktes, wären die Farbinformationsmöglichkeiten weiß oder schwarz.





Begriff:

Bitmap


Erklärung:


Dateiformat für Grafikdateien.

Dt.: Bit-Karte, -Raster.


Bitmap ist ein Dateiformat für Grafikdateien. Bitmap-Dateien haben die Dateiendung ".bmp". Bei schwarz-weißen Bitmap-Grafiken stellt jedes Bit einen Pixel (Bildpunkt) der Abbildung dar. Farbdarstellungen sind mit mehreren Bits pro Pixel codiert.


Bitmap-Grafiken sind nur bedingt skalierbar, da sie sonst an Qualität verlieren.





Begriff:

Blatt


Erklärung:


Papier oder Karton im Format kleiner als DIN A3, also kleiner als 29,7 x 42 cm. Wenn größer ist wird es Bogen genannt.





Begriff:

Blaupause


Erklärung:


Von den ausgeschossenen Filmen, mit denen die einzelnen Druckplatten belichtet werden sollen, fertigt man in der Regel zunächst Blaupausen, um dann im Anschluß die Kontrolle und Genehmigung zu erleichtern. Das Lichtpausverfahren ist eines der ältesten reprografischen Vervielfältigungssysteme.





Begriff:

Bleichverfahren


Erklärung:


Um weißes Papier herstellen zu können, werden Faserstoffe in verschiedenen Verfahren gebleicht. Bleichverfahren mit Chlorgas/Elementarchlor führen zu hohen Abwasserbelastungen mit organischen Chlorverbindungen (Chlor). Bleichverfahren mit dem wesentlich teureren Chlordioxid zeichnen sich bereits durch eine stark reduzierte Abwasserbelastung aus. Bleichverfahren mit sauerstoffhaltigen Bleichmitteln (z.B. Sauerstoff, Wasserstoffperoxid) führen zu keinerlei Belastungen mit organischen Chlorverbindungen (Sauerstoffbleiche)..





Begriff:

Blindband


Erklärung:


Ein Blind- bzw. Musterband wird aus unbedruckten ("blinden") Blättern gebunden. Er wird vor derAuftragsvergabe vom Buchbinder manuell angefertigt, um das Aussehen zu beurteilen und dasGewicht des Buches zu ermitteln, beides sehr wichtige Marketing- und Vertriebsaspekte! Das dabeiverwendete Papier muss das spätere Auflagenpapier sein, um einen realistischen Eindruck vom fertigen Druckwerk zu erhalten und um die Buchrückenbreite für die Erstellung des Schutzumschlages exakt ermitteln zu können. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Stärkeband.




Begriff:

Blinddruck


Erklärung:


Prägedruck ohne Farbe.





Begriff:

Blindmaterial


Erklärung:


Alles nichtdruckende Satzmaterial im Bleisatz (hat eine niedrigere Höhe als die Druckhöhe).




Begriff:

Blindmuster


Erklärung:


Das noch leere (unbedruckte) Muster einer Publikation. Es zeigt Größe, Machart und Material des späteren Werkes. Für die Vorstufe von Vorteil, denn beim Vorliegen eines Blindmusters können die Daten für den Umschlag und der Rücken exakt aufgebaut werden.




Begriff:

Blindprägung


Erklärung:


Sonderdruckverfahren, bei dem eine Gravur und als Gegenform eine Matritze unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Man unterscheidet Hochprägungen (erhabenes Motiv), Tiefprägungen (vertieftes Motiv), mehrstufige Prägungen (verschiedene Ebenen) und Reliefprägungen (räumlicher Effekt mit dreidimensionalen Verläufen).




Begriff:

Blindtext


Erklärung:


Beliebiger, nichtssagender Text in der richtigen grafischen Aufbereitung, der dazu dient, eine Seite präsentationsfertig zu gestalten, ohne daß der richtige Text schon vorhanden ist. Es wird häufig ein sachfremder Text gewählt, damit der Betrachter nicht durch den Textinhalt von der Form abgelenkt wird.





Begriff:

Blitzer


Erklärung:


Blitzer sind ungewollt, unbedruckte Stellen innerhalb einer Drucksache. Durch Passerungenauigkeiten im Druckprozeß liegen zwei Farben nicht genau aneinander. Eine kleine Fläche des Bedruckstoffs (z.B. weißes Papier) ist unbedruckt und "blitzt" weiß auf. Man begegnet solchen Unzulänglichkeiten durch Überfüllen oder Überdrucken einzelner Farben.





Begriff:

Blockheftung


Erklärung:


Wenn Einzelblätter geheftet werden, z.B. Blöcke spricht man von einer Blockheftung.





Begriff:

Blocksatz


Erklärung:


Der Blocksatz ist eine Textformatierung, wo Textzeilen eines Absatzes so ausgerichtet werden, das die Zeilen sowohl links als auch rechts bündig sind.



Begriff:

Blooming


Erklärung:


Digitalfotografie/ Was ist Blooming?


Bloomige Bilder? Eines der Hauptprobleme digitaler Kameras ist das sogenannte Blooming. Es kann dann entstehen, wenn Motivteile -beispielsweise Metall, Chrom, verspiegelte Objekte oder glänzendes Plastik - intensives Licht direkt auf den CCD-Chip reflektieren. Die CCD-Pixel des Kamerasensors setzen bekanntlich das auf sie treffende Licht - also die Photonen - in Ladung um:


Je höher die Lichtmenge, umso größer ist die Ladung des betreffenden CCDPixels, die Licht-Ladungskurve ist somit linear. Bessere Ergebnisse liefern CC-Sensoren mit Anti-Blooming-Architektur. Bedauerlicherweise ist das »Fassungsvermögen« der CCD-Pixel in Sachen Ladung jedoch limitiert. Als Analogie lässt sich ein Eiswürfelbehälter vorstellen:


Füllt man kontinuierlich Flüssigkeit in eines der Einzelförmchen ein, so wird dieses zunächst bis zum Randgefüllt. Wird weiter Wasser nachgegossen, so füllen sich im nächsten Schritt die benachbarten Förmchen. Sobald diese wiederum den maximalen Füllstand erreicht haben, läuft das Wasser schließlich in deren Nachbarförmchen über, usw. Entsprechend vollzieht sich beim Blooming die Ladungsverteilung auf dem CCD-Sensor:


Ist die maximale Ladung eines Pixels durch starken Lichteinfall erreicht, wird das Element überfüllt und die Ladung »schwappt« auf benachbarte Pixel des Sensors über. Diese können dadurch ebenfalls überfüllt werden, wodurch die Ladung wiederum auf deren Nachbarn überfließt, usw. Unerwünschtes Blooming durch Überfüllung der CCD-Pixel.


Im Bild manifestiert sich Blooming in Form von weißen oder farbigen Flecken ohne jegliche Zeichnung, die sich wegen der »Kettenreaktion« deutlich über das eigentlich reflektierende Motivdetail hinaus ausbreiten. Ein Großteil der modernen CCD-Sensoren ist bereits hardwareseitig mit Anti-Blooming-Vorrichtungen ausgestattet. Die sogenannten Anti-Blooming Gates beispielsweise sind zwischen den einzelnen Pixelreihen angeordnete »Gräben«, die überschwappende Ladung »aufsaugen« und »abpumpen« und so die Weitergabe auf benachbarte Pixel verhindern. Ein weiteres Verfahren lässt sich bildhaft so beschreiben, dass - beispielsweise auf halber Höhe der einzelnen Eiswürfelförmchen - Löcher in deren Seitenwände angebracht sind. Ist das Förmchen dann zur Hälfte gefüllt, fließt ein Teil der nun noch zusätzlich eingefüllten Ladung ab, so dass es länger dauert, bis der maximale »Füllstand« erreicht ist. Übertragen auf den CCD-Sensor hat dies zur Folge, dass die Licht-Ladungs-Kurve in der oberen Hälfte nicht mehr linear ist. Zusätzlich lässt sich das Bloomingverhalten durch die Wahlgeeigneter Aufnahmeparameter reduzieren. Wichtigster Faktor zur Verhinderung des Problems ist eine entsprechend weiche Ausleuchtung. Da jedoch selbst diese in der Praxis kein Allheilmittel darstellt und zudem oft aus gestalterischen Gründen kein weiches Licht erwünscht ist, stellt das Blooming-Verhalten eines digitalen Aufnahmesystems generell ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar.






Begriff:

Blow-up


Erklärung:


Großformatige Werbung an Häuserfassaden oder Baugerüsten.

Diese bis zu 1.000 m² großen Motive werden im Digitaldruck auf Vinylnetze gedruckt.





Begriff:

Bluetooth


Erklärung:


Standard für drahtlose Datenübertragung.

Bluetooth ist ein Protokoll für drahtlose Datenübertragung. Der Standard dient zur Datenübertragung durch kurzwelligen Funk im global lizenzfrei nutzbaren ISM-Netz (2.45 GHz) bei einer Reichweite von maximal 10 m, durch Verstärkung bis zu maximal 100m. Die Übertragungsgeschwindigkeit erreicht 1MBit/s. Der Verbindungstyp ist one-to-one. Ausser einem Datenkanal stehen auch Sprachkanäle zur Verfügung.


Durch dieses Verfahren soll die kabelgebundene Datenübertragung überflüssig werden. Dadurch lassen sich etwa kabellose Local Area Networks installieren, oder die Datenübertragung zwischen mobilen und stationären Geräten ermöglichen. Dabei kann der Datenaustausch auch automatisch erfolgen, sobald die Reichweite unterschritten wird. Ein Beispiel wäre der automatische Datenabgleich zwischen einem PDA und dem PC. Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Vernetzung im Privatbereich.


Um Bluetooth-fähig zu sein, müssen die Geräte mit dem Bluetooth-Chip zur Sende- und Empfangssteuerung ausgestattet sein, der jedoch auch für ältere Geräte nachrüstbar sein soll.


Der Bluetoothstandard wurde von der Bluetooth Special Interest Group spezifiziert, Bluetooth 1.0 im Juli 1999. Der Standard ist offen, Lizenzgebühren werden nicht erhoben. Die Gründungsmitglieder des Konsortiums waren im Mai 1998 IBM, Ericssohn, Nokia, Intel und Toshiba.


Der Durchbruch bzw. die Marktreife von Bluetooth-Produkten verlief etwas langsamer als zunächst erwartet. Erste Produkte wurden 1999 präsentiert. Mit der breiten Markteinführung wird im Verlauf von 2001 gerechnet. Die Bluetooth SIG geht davon aus, dass die Bluetooth-Technik bis Ende 2001 von mehr als 100 Millionen Mobiltelefonen unterstützt werden wird.




Begriff:

BMP


Erklärung:


Standard-Windows-Bildformat auf DOS- und Windows-kompatiblen Computern.

Das BMP-Format unterstützt die Farbmodi RGB, Indizierte Farben, Graustufen und Bitmap, nicht aber Alpha-Kanäle.

Sie können für das Bild das Microsoft® Windows- oder OS/2®-Format wählen sowie eine Farbtiefe. Für 4-Bit- und 8-Bit-Bilder, die das Windows-Format verwenden, können Sie darüber hinaus die RLE-Komprimierung festlegen.




Begriff:

Bogen


Erklärung:


Papier und Karton im Format mindestens DIN A3, also 29,7 x 42 cm. Wenn kleiner ist wird es Blatt genannt.




Begriff:

Bogenaufteilung


Erklärung:


Plakate werden in mehreren Bögen gedruckt und geklebt, da die Druck- undVerarbeitungsmöglichkeiten begrenzt sind.




Begriff:

Bogengewicht


Erklärung:


Das Gewicht eines Bogens wird durch seine Größe (Länge x Breite) und sein Flächengewicht (g/qm) bestimmt.




Begriff:

Bogenmontage


Erklärung:


Mehrere Seiten einer Publikation werden auf einem Druckbogen oder einer Druckplatte zusammengefügt. Diese Montage wird auch als Ausschuss bezeichnet.




Begriff:

Bogensignatur


Erklärung:


Kurzer Text auf einem Druckbogen mit der Nummer des Bogens und dem Titel des Werkes. Diese Information hilft dem Buchbinder beim Zusammenstellen einer Publikation aus mehreren Druckbogen. Diese Bogensignatur steht außerhalb der zu produzierenden Seite. Sie wird in der Vorstufe beim Ausschießen auf den Druckbogen platziert und nach dem Falzen weggeschnitten.




Begriff:

Bold


Erklärung:


Englisch für Fett.




Begriff:

Bond-Papier


Erklärung:


Aus dem englischen (bond-paper) stammender Oberbegriff für Bankpost- und Hartpostpapiere.




Begriff:

Book on Demand


Erklärung:


Engl. für Bedarf

Buch, das erst bei Bestellung als Einzelstück produziert wird.

Oft können die Inhalte vom Besteller individuell zusammengestellt werden.




Begriff:

Bookmark


Erklärung:


Englisch für Lesezeichen.

Methode, auf dem Browser interessante Webseiten als Favoriten abzuspeichern, um sie später bei Bedarf leicht wieder zu finden.

Bei den gängigen Browsern können die Bookmarks strukturiert werden.



Begriff:

Boole´sche Operatoren


Erklärung:


Logische Operatoren der Boole'schen Algebra.

Boole'sche Operatoren sind Operatoren zur Verarbeitung von Werten in der Boole'schen Algebra. Benannt wurden sie nach dem englischen Mathematiker George Boole (1815-1864). Er entwickelte Mitte des 19. Jahrhunderts eine neue Form der Algebra, die nur zweierlei logische Behauptungen zuläßt: wahr und falsch. Der Boole'schen Algebra kommt bei Computeroperationen eine fundamentale Bedeutung zu.


Der WWW-Benutzer dürfte Boole'sche Operatoren am ehesten bei Online-Suchabfragen begegnen, zum Beispiel in Suchsystemen für Datenbanken.


Bei Datenbankrecherchen (z.B. in Suchmaschinen) werden häufig die Boole´schen Operatoren AND, OR und NOT (UND, ODER, NICHT) als Begriffsverknüpfungen eingesetzt:




a AND b sucht nach Dokumenten oder Web-Sites, die sowohl a als auch b enthalten.

a OR b, das sogenannte kumulative (einschließende) ODER, sucht nach Dokumenten mit a, mit b, wie auch nach solchen, die a und b enthalten.

a NOT b sucht nach denjenigen Fundstellen, die ausschließlich a (also nicht zusätzlich b) enthalten.


Weniger offensichtlich aber dennoch sehr wichtig ist außerdem der Einsatz von Boole'schen Operatoren in der Programmierung. Bereits in der Maschinensprache finden sich die Operatoren AND, OR, NOT und XOR, die zum Vergleichen von Zahlen und zur Manipulierung von Daten eingesetzt werden. Auch in höheren Sprachen wie C und Pascal werden sie verwendet.




Begriff:

Booten


Erklärung:


Start eines Rechners.

Der Boot-Prozeß bezeichnet den Start des Computers nach dem Einschalten (oder einem Reset). Dabei führt der Rechner Programme (den Bootstrap Loader oder Urlader) aus, die das eigentliche Betriebssystem laden und starten.


Das Booten wird auch als Hochfahren des Computers bezeichnet.


Der Ausdruck "Booten" und "Bootstrap" (dt.: Stiefel-Schlaufen) leitet sich von der englischen Redewendung: "to pull oneself up by one's own bootstraps" her, die etwa: "sich aus eigener Kraft hocharbeiten" bedeutet.


Begriff:

Boss Key


Erklärung:


Taste zum Wegdrücken eines Spiels wenn "der Boss" kommt.

Boss Key (dt. Boss Taste) ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine Taste auf der Computer-Tastatur, mit der man die Bildschirmanzeige mit einem Knopfdruck verändern kann und so vor seinem Vorgesetzen (Boss) versteckt, dass man während der Arbeitszeit spielt. Die Taste wird auch "B key" genannt. In manchen Spielen wie zum Beispiel "Doom" ist ein solcher Boss Key als Funktion eingebaut.


Ganz ähnlich funktioniert der Boss Screen (dt. Boss Schirm), eine gefälschte und nach Arbeit aussehende Bildschirmansicht, die schnell über ein Spiel gestülpt werden kann, wenn der Boss den Kopf zur Tür reinsteckt.




Begriff:

Bounce


Erklärung:


Deutsch: abprallen.

Per E-Mail verschickte Nachricht, die an den Absender zurückgesandt wird.

Als "Bounce" bezeichnet man E-Mails, die z.B. wegen falscher Adressierung nicht zugestellt werden können. Wenn der zuständige Mail-Server den Adressaten nicht identifizieren kann, wird die Mail nicht weitergeleitet, sondern sie "prallt ab".


Bounces können auch absichtlich herbeigeführt sein. Nutzer können ihren Mail-Server so konfigurieren (lassen), daß beispielsweise unerwünschte Werbe-Mails (Spam) nicht weitergeleitet werden. Auch in diesem Fall erhält der Absender die Nachricht als Bounce zurück.




Begriff:

bps


Erklärung:


Deutsch: Bits pro Sekunde.

Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung (Bandbreite). Wird auch als Bit/s abgekürzt.


Welchen Datendurchsatz ein Gerät oder eine Leitung (Carrier) ermöglicht, ist unter anderem auch von den technischen Verfahren zur Datenübertragung abhängig. Da zum Beispiel das Telefonnetz eine geringe Bandbreite hat und nur wenig mehr als 2.400 Baud verarbeiten kann, müssen mehrere Bits gleichzeitig (paralell) übertragen werden, damit die hohen Geschwindigkeiten moderner Modems erreicht werden.


Ein Kilobit (Kb oder Kbit) besteht nicht aus 1.000, sondern aus 1.024 Bit, der nächstgelegenen Zweierpotenz (2 hoch 8). Ein Kilobit pro Sekunde (Kb/s oder Kbps) entspricht also 1.024 Bit pro Sekunde.


Zur Unterscheidung werden Byte mit großem B, Bit hingegen mit kleinem b abgekürzt; KB steht also für Kilobyte, während Kb für Kilobit steht.




Begriff:

Brainstorming


Erklärung:


"Gehirnsturm"

Methode zur Ideenfindung in gelockerter Atmosphäre innerhalb eines kreativen Teams. Assoziative Einfälle, freie Gedankenspiele ohne Hemmungen. Vernunft, Logik und Systematik stehen nicht im Vordergrund, dafür Spontanität und Unkonventionalität. Die Ergebnisse werden außerhalb der Brainstorming-Gruppe ausgewertet




Begriff:

Branding


Erklärung:


Englisch für Markenbildung.

Dient der werbewirksamen Darstellung eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens.




Begriff:

Braunschliff


Erklärung:


Das mechanische Herauslösen der Fasern aus dem Holzstamm mit Hilfe von rotierenden Schleifsteinen kann durch vorheriges Kochen des Holzes begünstigt werden. Dadurch entsteht allerdings eine bräunliche Färbung des Holzschliffes.




Begriff:

Breitbahn


Erklärung:


Der Begriff "Breitbahn" sagt, dass ein Formatpapier "breitseitig" quer zur Laufrichtung aus der Rolle geschnitten wurde. Z.B. Format (86 x 61 cm aus 86 cm breiten Rollen (Bahnbreite und Laufrichtung).




Begriff:

Breitbandnetz


Erklärung:


Leistungsfähiges, meist lokales Leitungsnetz.

Breitbandnetze sind leistungsfähige Computer-Netze mit großer Bandbreite; meist Koaxial- oder Glasfaserkabelnetze. Sie werden typischerweise als lokale Netze (LANs) eingesetzt. Die Gesamtbandbreite des Netzes wird auf mehrere Kanäle mit geringerer Bandbreite verteilt (Multiplexing). In Breitbandnetzen können dadurch - anders als in Schmalbandnetzen - mehrere verschiedene Datenströme gleichzeitig verschickt werden. Breitbandnetze erreichen so Übertragungsraten von mehr als 20 Megabit pro Sekunde (Mbps). Sie eignen sich daher auch für Multimedia-Anwendungen wie Videokonferenzen oder Bild-Telefonie.




Begriff:

Breitenlauf


Erklärung:


Er gibt an, ob ein bestimmter Schriftschnitt hinsichtlich der Abstände zwischen den Buchstaben eng, schmal, normal, breit oder extrabreit läuft. Siehe auch unter Laufweite.




Begriff:

Brennprobe


Erklärung:


Um festzustellen, ob ein Karton aus mehreren geklebten Lagen besteht, kann das Testblatt an einer Ecke angezündet werden. Die Zahl der sich spaltenden Aschenlagen gibt die Zahl der Papierlagen an.




Begriff:

Bridge


Erklärung:


Deutsch: Brücke.

Verbindungsrechner zwischen mehreren lokalen Netzen.


Verbindungsrechner zwischen zwei gleichartigen Netzen (also zum Beispiel zweier Ethernets oder zweier Token Rings), meist zwischen zwei Local Area Networks (LANs). Die Bridge läßt Datenpakete von einem Netz-Segment in das andere passieren, indem sie Frames von einem Teilnetz in das andere kopiert. Dazu wertet der Bridge-Rechner die Netzwerk-Adressen (MAC-Adressen) der Frames aus.


Anders als ein Gateway oder ein Router nimmt die Bridge keine Protokoll-Umsetzung vor.


Eine Bridge ist unabhängig vom Kommunikationsprotokoll der Ebene Drei des OSI-Schichtenmodells (Netzwerkschicht), denn Bridges arbeiten auf dem "data-link layer" (Leitungs- oder Datensicherungsschicht; Layer 2 des OSI-Modells). Frames gehören ebenfalls zu Ebene Zwei des OSI-Schichtenmodells. Dadurch ist eine Bridge protokollunabhängig (oder protokolltransparent). Daher braucht der Bridge-Rechner das Netzwerk-Protokoll nicht zu kennen und den Inhalt der Frames nicht lesen zu können. Dank ihrer Protokollunabhängigkeit kann eine Bridge auch Teilnetze mit verschiedenen Protokollen miteinander verbinden. Für eine Bridge ist es gleichgültig, welches Protokoll (etwa IP, IPX, DECnet Phase IV, AppleTalk) auf der Netzwerkebene (Layer Drei des OSI-Schichtenmodells) verwendet wird.


Eine Brücke gliedert ein Netz nach den physikalischen Adressen der angeschlossenen Geräte. Die physikalische Adresse (oder auch MAC-Adresse) ist die fest eingebrannte Identifikationszahl (ID) der Netzwerkkarte. Anders als die IP-Nummer, die per Software eingestellt wird, steht die physikalische Adresse fest.


Man unterscheidet nach ihrer Arbeitsweise lokale Brücken und Remote Bridges.



Eine lokale Bridge verbindet gleichartige lokale Netze (Local Area Networks; LANs) miteinander und verfügt meistens über zwei Netzschnittstellen. Auf beiden Seiten der Bridge befindet sich die gleiche LAN-Technologie. Eine lokale Bridge verbindet also zum Beispiel CSMA/CD mit CSMA/CD, Token Ring mit Token Ring oder TCP/IP mit TCP/IP. Es ist also keine Protokollumsetzung erforderlich.

Eine Remote Bridge dagegen besteht aus zwei Geräten. Jedes der beiden Gerät verfügt sowohl über LAN-Anschlüsse als auch über einen WAN-Anschluß zum Aufbau von Fernverbindungen zwischen den beiden Teilen der Bridge. Zur Verbindung zweier LANs stellen sie über öffentliche Leitungen eine Standleitung her und sorgen für den Übergang auf andere Techniken wie etwa ISDN oder E25. Gekoppelt sind die Geräte WAN-seitig stets nur mit einem Partner, der über die gleichen Fähigkeiten verfügt, also einer weiteren Remote Bridge. Der Anschluß an andere Gegenstellen ist nicht möglich.


Während eine Bridge zwei gleichartige Teilnetze miteinander verbindet, kann ein Router mehrere, auch heterogene Netze miteinander verbinden. Router können zum Beispiel auch physikalisch disparate Netzwerke wie Ethernet und Token Ring miteinander verknüpfen, sofern sie die jeweiligen Protokolle kennen. Während Bridges auf der Datensicherungsschicht (Schicht 2 des OSI-Schichtenmodells) arbeiten, funktionieren Router auf der Netzwerkschicht (Schicht 3 des OSI-Schichtenmodells). Router können also im Unterschied zu Bridges das Protokoll oder die Protokolle der beteiligten Teilnetze lesen.





Begriff:

Briefing (Auftragsbeschreibung)


Erklärung:


Unter Briefing versteht man die schriftliche Bestandsaufnahme und genaue Aufgabenstellung eines Werbeauftrages. Das Briefing soll die wesentlichen Informationen beinhalten die für die



Konzeption

Gestaltung

Durchführung


eines Auftrages notwendig sind.


Das Briefing sollte direkt erfolgen um Abweichungen von den Grundvorgaben zu vermeiden. Der Umfang soll angemessen sein, dem Auftrag entsprechend.


Zu wenig Information - Leistungsminderung

Zu viel Information - Erschwert die Auswahl des Wichtigen vom Unwichtigen(Auftragsvorbereitung verlängert sich).


Der Auftragsgeber muß alle relevanten Fakten beschaffen um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Das alles schriftlich! Bei Auftragsannahme muß man anderseits notwendige Sachverhalte abfragen da dem Kunden oft der “Professionelle” Blick fehlt (z. B. auf Produktionskosten und deren Probleme hinweisen).


hierzu zählen z. B.

Elemente des Briefing:


Zielgruppe

Etat

Kommunikationsziel

Beschreibung der Marktverhältnisse

Verbraucherverhalten

Produkteigenschaften.


Man sollte sich eine schriftliche Checkliste anfertigen.


Briefingarten:


Briefing:

Erteilung eines Werbeauftrages an einen Medienbetrieb.


Re - Briefing:

Nachbesprechung des Auftrages mit dem Kunden nach der Auftragsannahme.Bietet Korrektur- und Abstimmungsmöglichkeiten.


De - Briefing:

Feedback durch den Auftraggeber nach Abschluß der Auftragsarbeitenhinsichtlich Qualität und Auftragsdurchführung.


Brand Review Meeting:

(bei Zusammenarbeit über längere Zeiträume) Alle an Werbe- undKommunikations- Prozess- Beteildigten tauschen in regelmäßigen Abständen Meinungen undInformationen aus um die Prozesse zu verbessern.


Verbesserte Kommunikation = Bessere Leistung!!!




Begriff:

Briefumschlag-Papier


Erklärung:


Meist einseitig glattes, gut falzfähiges und nicht durchscheinendes Papier in vielen Ausführungen. Zur Herstellung von Briefhüllen.




Begriff:

Bristol-Karton


Erklärung:


Aus dem englischen (carton Bristol) stammender Name für einen 3- und mehrlagigen Karton. Die Ober- und Unterdecke ist holzfrei und die Einlage meist holzhaltig (246 - 924 g/qm). Für Preisschilder, Postkarten u.ä.





Begriff:

Broadcast


Erklärung:


Sendung an alle Teilnehmer.

Broadcast (Sendung) nennt man eine Übermittlung an alle Teilnehmer innerhalb eines Verteilers oder Netzwerks.


Ein E-Mail-Broadcast ist also eine Mail an sämtliche Mitglieder einer bestimmten Gruppe oder Liste, ein Ping-Broadcast ist die Übermittlung eines Ping-Signals an alle IP-Adressen eines Netzwerks, ein Zell (oder Cell)-Broadcast ist eine Mobilfunknachricht an alle Teilnehmer innerhalb einer Cell (vgl. SMS).


Das Gegenteil von Broadcast ist Point to Point oder Unicast (eine Nachricht von einem Knoten oder Teilnehmer eines Netzwerks zu einem bestimmten anderen), Narrowcast oder Multicast (an mehrere, bestimmte Empfänger) und Anycast (eine Übermittlung an die benachbarten nodes in einem Netzwerk.


Begriff:

Broschieren


Erklärung:


Ohne festen (Buch)Deckel einbinden, heften.




Begriff:

Broschur


Erklärung:


Eine Broschur ist eine Zusammenfügung von Seiten durch eine einfache Bindetechnik. Meist hat eine Broschur einen Papier- oder Kartonumschlag.




Begriff:

Broschüre


Erklärung:


Eine Publikation bis 48 Seiten mit Papier- oder Kartonumschlag.




Begriff:

Brotschrift


Erklärung:


Unter Grundschrift, auch Brotschrift oder Werkschrift genannt, versteht man die Schrift, in der der Mengentext (der Haupttext) gesetzt ist. Daher spricht man auch von Mengensatz. Nachdem sich der Typograph für eine Schriftfamilie und innerhalb dieser für einen Schriftschnitt entschieden hat, werden Schriftgrad, Zeilenbreite und Zeilenabstand festgelegt. Der Schriftgrad der Grundschrift liegt meist zwischen 8 und 13 Punkt. Er wird in Abhängigkeit von Seitenformat, unterzubringender Textmenge und gewünschter optischer Wirkung, aber auch der Zielgruppe und des Gestaltungsanlasses ausgewählt.


Ein Format sollte niemals komplett mit Schrift gefüllt werden, da zu viel Text erdrückend wirkt, Text mit viel Freiraum (Weißraum) wirkt hingegen großzügig und anziehend.


An der Größe der Grundschrift orientieren sich die Größen der anderen Textteile. Fußnoten, Marginalien und Bildtexte werden immer ein bis zwei Schriftgrade kleiner gesetzt.


Für längere Texte eignen sich besonders Serifenschriften, da die Serifen das Auge "in der Zeile halten".



Begriff:

Browser


Erklärung:


Englisch für durchsuchen, durchstöbern.


Ein Navigationsinstrument für das World Wide Web (WWW). Der Browser setzt den HTML-Code in das eigentliche Dokumentenformat für den Bildschirm um und interpretiert die Aktionen des Benutzers, indem er die Mausklicks auf einen Link in die passende Adresse (URL) umwandelt. Die leicht bedienbaren Steuerprogramme zeigen Bilder und Texte, spielen Videosequenzen oder Tonfolgen ab und führen per Mausklick zu weiteren Informationen.


Die gebräuchlichsten Browser sind Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. Durch einfaches Klicken auf Vorwärts- oder Rückwärtspfeile blättern die Anwender zwischen den Web-Seiten, Tippen ist meist überflüssig.




Begriff:

BTX


Erklärung:


Bildschirmtext - deutsches Videotext-System für textbasierte Informationen.

BTX ist der 1984 eingeführte Vorläufer von T-Online, dem Online-Dienst der Deutschen Telekom. 1992 wurde BTX in Datex-J umbenannt, wobei diese Bezeichnung für "Data Exchange für Jedermann" steht. 1992 wurde Datex-J in T-Online umbenannt; seitdem bietet das Netz auch einen Zugang (Gateway) zum Internet an.


BTX ermöglicht den Datenabruf von einem Computer oder einer BTX-Vermittlungsstelle auf den Bildschirm des Fernsehgerätes. Der Nutzer ist über das Telefonnetz direkt mit der Bildschirmtext-Zentrale verbunden.


BTX beziehungsweise Datex-J entsprechen dem CEPT-Standard. Nach dieser Norm können auf dem Bildschirm bis zu 24 Zeilen mit je bis zu 40 alphanumerischen Zeichen dargestellt werden. Darstellbar sind insgesamt 580 verschiedene Zeichen; darunter 335 Schrift- und Sonderzeichen, 151 Graphik-Zeichen (siehe CEPT-Graphik) und 94 frei definierbare Zeichen.


Die Protokolle für BTX basieren für die Schichten 1 bis 3 des OSI-Schichtenmodells auf der ITU-Empfehlung X.25. Für die übrigen vier Schichten gibt es noch keine international einheitlichen Standards.


T-Online gilt wegen seiner Datenübertragung direkt von Punkt zu Punkt als relativ abhör- und manipulationssicher und eignet sich daher besonders gut für das Online-Banking.



Begriff:

Buch


Erklärung:


Publikation mit mindestens 48 Seiten, besitzt anstelle des Umschlages eine aus mehreren Teilen bestehende Buchdecke.




Begriff:

Buchdruck


Erklärung:


Siehe Hochdruck.




Begriff:

Buchstabenteile

Erklärung:

Zur Benennung der einzelnen Teile eines Buchstabens verwendet man die in der Abbildung benutzten Begriffe.




Begriff:

Buchungspapier


Erklärung:


Holzfreies, zähes, lichtechtes, mattes, geglättetes Papier in vielen Farben (90 und 130 g/qm). Zur Herstellung von Buchungskarten.





Begriff:

Bug


Erklärung:


Programmierfehler.

Deutsch: Wanze, Insekt.

Ein Fehler in der Programmierung, der das Programm im ungünstigsten Fall abstürzen läßt oder zumindest bewirkt, daß es nicht in der gewünschten Form abläuft.


Solche Programmierfehler können durch die Korrektur und Neukompilierung des Programm-Codes behoben werden. Bei Anwendungen allerdings, die schon an Endverbraucher ausgeliefert worden sind, können Bugs nur durch einen sogenannten Patch (dt.: Flicken) korrigiert werden. Ein Patch ist ein Code-Stück, das nachträglich in ein bereits installiertes Programm eingefügt wird.


Die Herkunft der Bezeichung Bug ist nicht geklärt. Einigen Anekdoten zufolge verursachten Insekte bei den ersten Rechnern ständig Kurzschlüsse in den damals noch recht sensiblen Schaltkreisen, welche zu Fehlern bei der Ausführung von Programmen führten. Laut einer anderen These jedoch soll die Bezeichnung aus der Zeit stammen, in der Daten noch auf Lochkarten gespeichert wurden. Wurden diese Lochkarten von Ungeziefer angefressen, enthielten sie zusätzliche Löcher an der falschen Stelle, die zu Fehlern im Programm führten.


Der Begriff Bug wird manchmal auch verwendet, um einen Hardware-Fehler zu bezeichnen.




Begriff:

Bund


Erklärung:


Bei Büchern und Broschüren der Raum in der Mitte.




Begriff:

Bundsteg


Erklärung:


Raum zwischen zwei sich gegenüberliegenden Seiten, in der die Falzung, Heftung oder Bindung erfolgt.




Begriff:

Bunte Farben


Erklärung:


Grund- und Komplementärfarben.

Schwarz, Weiß und Grau sind unbunt.





Begriff:

Bus


Erklärung:


Steuereinrichtung zum Datenaustausch zwischen Computer-Komponenten.

Mit einem Bus ist ein Leitungssystem samt dazugehöriger Steuereinrichtung gemeint, das zum Austausch von Daten zwischen den verschiedenen Komponenten eines Computers (Festplatte, Prozessor, Arbeitsspeicher) sowie dem Computer und den angeschlossenen Geräten (Peripheriegeräte wie Drucker, Tastatur, Scanner, Maus) dient. Der Bus besteht aus Leitungen und dem Bus-Controller, der die Nutzung dieser Leitungen steuert.


Folgende Bus-Typen werden unterschieden:




Datenbus: Der Datenbus regelt die Übertragung der Daten zwischen dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher; bei PCs zum Teil auch den Datenaustausch zwischen dem Arbeitsspeicher und den Peripherie-Geräten. PCs haben meist einen Datenbus mit 32 Adern (Kabelsträngen), über die sie vier Byte parallel (also gleichzeitig) übertragen können.



Adreßbus: Der Adreßbus aktiviert die einzelnen Adressen des Arbeitspeichers



Steuerbus: Der Steuerbus überträgt Steuerimpulse vom Steuerwerk des Rechners und regelt den Datenverkehr von Daten- und Adreßbus.



Wie schnell der Datenaustausch im Rechner sowie zwischen dem Rechner und den Peripheriegeräten erfolgt, hängt von dem Bustakt und der Busbreite ab. Der Bustakt regelt die Geschwindigkeit der Datenübertragung und wird in Megahertz (Mhz) gemessen. Der Bustakt ist nicht mit dem Prozessortakt zu verwechseln.


Die Busbreite bestimmt, wieviele Bits gleichzeitig (parallel) übertragen werden können. Beim PCI-Bus (Peripheral Component Interconnect Bus) sind heute 32 und 64 Bit Standard. Die Busbreite ist zusammen mit dem Bustakt und der Taktrate des Prozessors ausschlaggebend für die Geschwindigkeit (Datendurchsatzrate) des Computers.







Begriff:

Bus Netz


Erklärung:



nutzt Koaxialkabel

linear Netzwerk mit Terminatoren am Ende

Leitungslänge ist begrenzt

Anschluss weiterer Stationen nur durch Unterbrechung des Netzes

kostengünstig

besteht nicht zwingend aus Koaxialkabel, kann z. B. auch 100 mbit sein (Endwiderstände fallen dann weg)




Begriff:

Button


Erklärung:


Engl. für Knopf.

Bezeichnet im Computerbereich eine klickbare Grafik.

Meistens sind Buttons mit Text oder einem Symbol (Icon) versehen, die auf ihre Funktion schließen lassen.




Begriff:

Byte


Erklärung:


Bezeichnung für 8 Bit.

Plus Start- und Stopbits in der Datenübertragung.


1 kByte = 1024 Byte

1 Mbyte = 1024 kByte

1 Tbyte = 1024 Mbyte.




Begriff:

Bücherschreib


Erklärung:


Hochwertiges, satiniertes, vollgeleimtes, radierfestes Schreibpapier. Zur Herstellung von Geschäftsbüchern.



Begriff:

Büro-Kopierpapier


Erklärung:


Je nach Kopiersystem sehr unterschiedliche Papiere und Qualitäten, die teilweise auf einzelne Kopiergeräte-Typen abgestimmt sind. Im wesentlichen unterscheidet man Naturpapier mit matter und satinierter Oberfläche und Spezialpapier (mit Beschichtung, z.B. Zinkoxyd).




Begriff:

Büttenpapier


Erklärung:


Früher Bezeichnung nur für das original handgeschöpfte Papier ("aus der Bütte"). Heute auch stofflich hochwertiges Papier in vielen Versionen, mit absichtlich ungleichmäßigem Rand, vielfach mit Rippen und Wasserzeichen. Für Urkunden und individuellen Einsatz.





 

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