Lexikon
der
Mediengestalter

Zusammengestellt und aktuallisiert im November, 2003-10-30
JoBus Original, Mediengestalter für Digital und Printmedien.
Neugestaltung und aktuallisierung im Februar 2005,
von double-space Musik + Grafik.

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Begriff:

A/D-Wandler


Erklärung:


A/D-Wandler sind elektronische Bauteile zur Umwandlung von analogen Daten in digitale Daten. Diese Wandler sind in Scannern und Digitalkameras dem CCD-Sensor nachgeschaltet und wandeln dessen analoge Pegel in digitale Signale um. Analoge Daten sind kontinuierlich variabel, während digitale Daten aus diskreten Stufen bestehen. So erzeugt ein 8-Bit-A/D-Wandler 256 unterscheidbare digitale Werte.




Begriff:

A/D-Wandlung


Erklärung:


Bei der A/D-Wandlung werden die von den einzelnen Pixeln des CCD-Sensors der verschiedenen Digitalkameras erzeugten Spannungssignale in digitale (Helligkeits-) Werte umgesetzt. Die Anzahl der Abstufungen, die für die Umsetzung einer bestimmten Spannungsbandbreite zur Verfügung stehen, bestimmt die Farbtiefe.




Begriff:

Abfallholz


Erklärung:


Rohstoff für die Zellstoff- und Papierindustrie, der als Bruch- oder Durchforstungsholz anfällt. So kann die Forstwirtschaft die notwendige Pflege und den Erhalt des Waldes durchführen.





Begriff:

Abgestumpfte Farben


Erklärung:


Reine Farben, die mit Komplementär- oder unbunten Farben gemischt werden.






Begriff:

Abreviatur


Erklärung:


ist ein anderer Ausdruck für "Abkürzung".





Begriff:

Abribus


Erklärung:


Vitrinenplakat.






Begriff:

Absatz


Erklärung:


Absätze dienen der gedanklichen Gliederung von Texten und somit der Erhöhung der Lesefreundlichkeit. Eine Markierung von Absätzen ist besonders wichtig, wenn die letzte Zeile des Vorabsatzes gefüllt ist.


Leerzeilen als Absatzmarkierungen sind mit Vorsicht einzusetzen, da sie das Graubild des Satzes erheblich stören.


Eine oft verwendete Variante der Absatzmarkierung ist der Einzug am Absatzanfang. Dabei wird jede Anfangszeile eines Absatzes um einen bestimmten Wert eingezogen. Das klassische Maß des Einzugs am Absatzanfang ist ein Geviert in der Größe des verwendeten Grundschriftgrades (eventuell plus Durchschuss). Größere Einzüge sind durchaus möglich. Hier sollte aber beachtet werden, dass die Ausgangszeile des Vorabsatzes nicht weniger Text enthält, als der verwendete Einzug groß ist. Ist sie kürzer, wird optisch eine Leerzeile erzeugt. Das wirkt sich umso mehr aus, je größer der Einzug ist.


Bei hierarchisch strukturierten, eher aufzählenden Texten wird auch der hängende Einzug benutzt.






Begriff:

Absatzformatierung


Erklärung:


Zugewiesene Texteigenschaften, die nur für einen Textblock gelten. Die Zuweisung kann beispielsweise die Ausrichtung des Textes oder den Zeilenabstand betreffen.





Begriff:

Abstand


Erklärung:


Leerraum zwischen Textpassagen einzelner Zeilen oder dem Titel.




Begriff:

Abziehbilder-Papier


Erklärung:


Ein Trägerpapier mit wasserlöslicher Schicht. Diese ermöglicht das Ablösen (Abschieben) des in Offset- oder Siebdruck aufgebrachten Dekors und die Übertragung, z.B. auf Keramik.





Begriff:

Abzug-Papier


Erklärung:


Saugfähiges (maschinenglattes) Papier für Wachsschablonen-Vervielfältiger.






Begriff:

Access


Erklärung:


Englisch für Zugang.

Das Recht auf Zugang wird oft mit einer Benutzerkennung überprüft.


Begriff:

Account


Erklärung:


Englisch für Konto.

Zugangsberechtigung zu Datenbanken, Netzwerken und Mailboxen, über die gegebenenfalls auch Kosten abgerechnet werden. Bildet zusammen mit einem Kennwort (Passwort) die Benutzerkennung des Anwenders.





Begriff:

Achse


Erklärung:


Eine Achse ist die gedachte Linie, die sich aufgrund gewisser Eigenschaften eines Objekts oder durch die Ausrichtung mehrerer Objekte ergibt.





Begriff:

Achsstellung


Erklärung:



Mit der Achsstellung meint man die Ausrichtung der Punzen runder Buchstaben. Die Achse kann bspw. leicht diagonal fallend (Renaissance-Schriften) oder senkrecht (Barock-Schriften) sein. Die Achsstellung ist nicht zu verwechseln mit der Ausrichtung der Schrift (vertikal oder kursiv).





Begriff:

Acrobat


Erklärung:


Multimedia-Autorensystem von Adobe zum Erstellen von aufwendigen, gestaltungsintensiven Präsentationen.

Oft ist damit das PDF-Format gemeint oder das Programm Acrobat Reader, mit dem diese angezeigt werden können.

Der Acrobat Reader ist kostenlos erhältlich.





Begriff:

AD


Erklärung:


Engl. für Werbung, Anzeige.

Sowohl Online- als auch herkömmliche Print-Anzeigen werden als "Ads" bezeichnet.





Begriff:

Ad-Click


Erklärung:


Anklicken einer Online-Werbefläche.





Begriff:

Ad-Impression


Erklärung:


Sichtkontakt mit einer Werbeanzeige im WWW.





Begriff:

Ad-Server


Erklärung:


Rechner oder Programm für die Online-Werbung.





Begriff:

Ad-View


Erklärung:


Vom Nutzer betrachtetes Werbebanner.





Begriff:

additive Farbmischung


Erklärung:

Farbmischung von Lichtfarben (z.B. bei Farbfernsehen). Grün, Rot, Blau - Zusammenprojektion ergibt Weiß. Siehe auch RGB).






Begriff:

Adhäsiv-Papier


Erklärung:


Mit Silicon beschichtetes Papier, das dadurch Klebstoffe abstößt. Für Abdeckungen bei Haftpapieren, -folien und -etiketten.






Begriff:

Administrator


Erklärung:


Verwalter eines Rechnersystems.


Begriff:

ADSL


Erklärung:


Abkürzung für Asymmetric digital subscriber line, einer neuen Technologie, die es erlaubt über die herkömmlichen Kupferkabel eine höhe Datenmenge zu senden. ADSL unterstützt Übertragungsraten von 1,5 bis 9 Mb/s im Empfang in der sogenannten downstream rate und 16 bis 640 kB/s für das Senden von Daten in der upstream rate. ADSL erfordert ein spezielles ADSL-Modem.


ADSL ist ca. 125 mal schneller ist als ISDN.

ADSL ist die häufigste Variante von DSL.






Begriff:

Affiche


Erklärung:


Aus dem Französischen stammende Bezeichnung für das Außenwerbungsplakat.






Begriff:

Affichen-Papier


Erklärung:


Plakatpapier für Anschlagtafeln (und -säulen) mit spezieller Leimung.





Begriff:

AFM-Dateien


Erklärung:


werden einigen PostScript-Schriften beigefügt, um deren Erscheinungsbild im Ausdruck zuverbessern. Sie enthalten Informationen über Kerning, Laufweiten usw.






Begriff:

Agent


Erklärung:


"Intelligente" Software zur Datenrecherche.






Begriff:

AIDA-Prinzip


Erklärung:


Attention

Aufmerksamkeit erregen (Eyecatch)


Interest

Interesse wecken (Headline)


Desire

Wünsche/Bedürfnisse im Betrachter wecken (Subheadline/Brottext)


Action

dem Betrachter Möglichkeiten aufzeigen, diesen Wunsch zu befriedigen (durch Kauf derangepriesenen Ware und dem Käufer entsprechende Wege aufzeigen an das Produkt zu gelangen)




Begriff:

Akkoladen


Erklärung:


Hiermit sind geschweifte Klammern gemeint, mit denen textbezogene Erläuterungen markiertwerden können.






Begriff:

Akronym


Erklärung:


Kunstwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammensetzt.


Begriff:

Aktendeckel-Karton


Erklärung:


Zäher, einreißfester, meist geklebter Karton (250/350 g/qm) für Aktenaufbewahrung. In vielen Farben.





Begriff:

Akzente


Erklärung:


sind Zeichen, welche die Betonung von Buchstaben signalisieren, beispielsweise über é oder è.





Begriff:

Akzidenzen


Erklärung:


Gelegenheitsdrucksachen wie Geschäftspapiere, Visitenkarten, Familiendrucksachen, Wurfzettel,Briefbögen, kleine Prospekte usw., im Gegensatz zu Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Katalogenoder anderen Periodika.





Begriff:

Akzidenzschriften


Erklärung:

Unter Akzidenz-Schriften oder Akzidenzia ("Zufälligkeiten") versteht man solche Schriften, die nicht zur Nutzung als Mengentext vorgesehen sind. Sie werden vornehmlich im Bereich der Werbung eingesetzt. Unterteilbar wäre diese Gruppe in Plakat-Schriften, die großpunktig sind und für Headlines eingesetzt werden können, und in Mode- und Zierschriften.





Begriff:

Alabaster-Karton


Erklärung:


Aus zwei oder mehr Lagen eines feinen, holzfreien Papiers, mit Stärke zusammengeklebt. Für hochwertige Geschäfts- und Privatdrucke.





Begriff:

Algorithmus


Erklärung:


Vorschriften zur Lösung meist mathematischer oder technischer Verfahren.





Begriff:

Alias


Erklärung:


Ein Alias ist einfach ein Synonym.

Eine E-Mail - Adresse ist ein Alias für ein E-Mail - Benutzerkonto (Account).

Eine Internetadresse (URL) ist ein Alias für einen ständig ans Internet angeschlossenen Computer (Webserver) und verweist auf eine Art Hausnummer (IP-Adresse), unter der der Computer zu finden ist.

Auf Macintosh - Computern bezeichnet das Wort Alias eine Verknüpfung eines Symbols mit einer Datei, einem Programm.





Begriff:

Aliasdatei


Erklärung:


Was ist eine Aliasdatei?

Eine Aliasdatei ist ein Wegweiser.


Eine Alias ist eine Datei, die auf ein anderes Objekt (z.B. ein Programm, ein Dokument, einen Ordner oder ein Volume) verweist.Wenn Sie eine Aliasdatei öffnen, wird das Orginalobjekt, auf das die Aliasdatei verweist, geöffnet. Aliasdateien erleichtern das Finden und Öffnen von Objekten und helfen Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Dateien, Programme und Ordner.


Sie können auch von Netzwerkvolumes Aliasdateien anlegen. Ein Alias hat dasselbe Symbol und denselben Namen wie das Original. Das Symbol einer Aliasdatei ist jedoch durch ein kleines Pfeilsymbol gekennzeichnet. Der Name der Aliasdatei ist z.B. kursiv geschrieben und kann von Ihnen geändert werden.





Begriff:

Alinea


Erklärung:


ist ein Schmuckzeichen und dient zur Textabtrennung. Der Begriff stammt aus dem Lateinischenund bedeutet eigentlich so viel wie "mit Absatz beginnende neue Druckzeile".





Begriff:

Alinieren


Erklärung:


Alinieren bedeutet, das man Objekte unterschiedlicher Eigenschaften (z.B. Grafiken, Texte)zueinander ausrichtet. So besitzen sie eine gemeinsame Bezugslinie (links, rechts, oben, unten,mitte, usw.)





Begriff:

Alpha-Kanal


Erklärung:


Ein in einigen Bildbearbeitungsprogrammen für Masken, Transparenz oder zusätzliche Farbinformationen reservierter Kanal von 8 Bit (entspricht 256 Abstufungen).





Begriff:

Alphabet


Erklärung:


Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich aus einer Fülle von Schriftzeichen eine Buchstabenfolgeaus 22 Zeichen - Alphabet genannt. Aus der Begriffsschrift wurde eine Klangschrift. Der Name Alphabet setzt sich aus den ersten beiden griechischen Buchstaben Alpha und Beta zusammen.


Unser deutsches Alphabet besteht heute aus je 26 Groß- und Kleinbuchstaben, sowie den Umlauten und Akzentzeichen.





Begriff:

alphanumerisch


Erklärung:


Aus Buchstaben und Ziffern bestehend.





Begriff:

Altarfalz



Erklärung:





Begriff:

AltaVista


Erklärung:


Suchmaschine.

AltaVista.de gibt es seit März 1999.

Die Namensfindung ergab sich aus einer nicht ganz sauber gewischten Tafel. Darauf stand Alto - der zweite Teil des Ortsnamen Palo Alto in Kalifornien, USA.

Daraus wurde über Alto Vista der Begriff Alta Vista®, was soviel wie Blick von oben bedeutet.



Begriff:

Alterungsbeständigkeit (Papier)


Erklärung:


Die Lebensdauer von Papier kann durch die Verwendung geeigneter Rohstoffe und Zusätze gesteuert werden. Sie hängt aber auch in hohem Maße von den chem.-physikalischen Bedingungen (z.B. Licht, Luft, Wärme, Feuchtigkeit) ab, die während der Verwendungszeit auf das Papier einwirken.





Begriff:

Altpapier Alt-Papier


Erklärung:


Papier-, Karton- und Pappenabfälle (mehr als 120 verschiedene Sorten!), die bei der Verarbeitung oder nach Gebrauch anfallen. Über Altpapierhändler werden sie zur Wiederverwendung (Recycling) an die Papierfabriken zurückgeliefert. Dieser "Rohstoff" hat schon einen Anteil von ca. 50% der einheimischen Produktion (Zellstoff-Anteil ca. 25%). Altpapier ist aufgrund seiner Eigenschaften nicht in allen Bereichen der Herstellung als Rohstoff voll einsetzbar. Bei der Produktion von Recycling-Papier muss ständig ein Anteil von "Frischfasern" zugefügt werden, da sich die Qualität der "Altpapier-Fasern" bei jedem Einsatz verschlechtert.





Begriff:

analog


Erklärung:


Abgeleitet von griech. analogos: verhältnismäßig, proportional, übereinstimmend.

Bezeichnet eine stufenlose Darstellung von Werten, bei der auch Zwischenwerte dargestellt werden können.

Ein Metermaß z.B. ist analog.


Oder die ganzheitliche, gleichförmige Darstellung aller vorhanden Informationen innerhalb seiner Grenzen, ohne künstliche Abstufungen bedeuten analog.


Gegensatz zu digital.





Begriff:

Anchor


Erklärung:


Dt.: Anker

Verweisziel in einem HTML-Dokument.

Der Anchor, auch Sprungmarke genannt, zeichnet einen Text, eine Grafik oder ein anderes Element einer HTML-Seite als Link aus. Der Anchor bezeichnet die Stelle, zu der verwiesen werden soll, und wird von den HTML-Tags eingeschlossen.





Begriff:

Andruck


Erklärung:


Der Andruck ist ein Verfahren, wo an einer Offset-Druckmaschine eine geringe Anzahl desgewünschten Produkts vorab gedruckt wird, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Drucksache später aussehen wird. Der hier entstehende Farbeindruck ist verbindlich, da die Umgebungsbedingungen dem späteren Auflagendruck entsprechen.





Begriff:

Andruck-Skala


Erklärung:


Druck der einzelnen Farben eines Farbsatzes der Druckreihenfolge entsprechend auf dem Original-Auflagenpapier. Die Andruck-Skala besteht aus vier einzelnen Bilddarstellungen Yellow (Gelb), Cyan (Blau), Magenta (Purpur) und Key/Black (Schwarz), genannt Vierfarbendruck (Drucktechnik).





Begriff:

angeschnitten


Erklärung:


Der Druck geht bis zum Papierrand. Dadurch größeres Papierformat notwendig.





Begriff:

Anilindruck-Papier


Erklärung:


Einseitig oder beidseitig glatte Papiere zum Druck in Anilin-Druckmaschinen (für Beutel, Packungen, Massenprospekte).





Begriff:

Animated GIF


Erklärung:


Animated "Graphics Interchange Format".


Engl. "animated" für bewegt.

Engl. "Graphics Interchange Format" für Dateiformat zum Austausch von Grafiken.


Der Begriff bezeichnet eine Grafik im Web, die sich bewegt, zum Beispiel ein Hund, der über die Web Page läuft, ein sich drehendes Logo oder eine winkende Hand. Die einzelnen Grafiken werden als Sequenz von Bildern im Format GIF 87a gespeichert und filmisch dargestellt, so daß der Eindruck von Bewegung entsteht.

Animated GIFs sind das einzige animierte Grafikformat im Web, das Browser ohne Zusatztechnik (Plugin) darstellen können.





Begriff:

Animation


Erklärung:


Bezeichnet eine Bewegungsabfolge von Bildern, die z.B. innerhalb einer Datei gespeichert wurden.

Im Internet sind u.a. Animierte GIFs oder Flash-Filme gängige Animationsformate.

GIFs bestehen aus Einzelbildern die ähnlich einem Daumenkino nacheinander abgespielt werden.

In Flash-Filmen werden ein Anfangs- und ein Endbild festgelegt und der Computer berechnet selbst die Zwischenstufen (Tweening).





Begriff:

Anlage


Erklärung:


Winkel an einem Druckbogen, an der jeder einzelne Bogen vor dem Druck pass- und registergenau angelegt wird bzw. wurde.


Begriff:

Anlegemarken


Erklärung:


1. Druckmaschine:

Vordermarken und Seitenmarke, die als Anschläge zum exakten Ausrichten des Druckbogens dienen.


2. Im Bogendruck:

Mitgedruckte Marken (Markierungen, z.B. Linien), die der Druckweiterverarbeitung anzeigen, an welchem Winkel beim Schneiden oder Falzen der gedruckte Bogen anzulegen ist, um ein standrichtiges Endprodukt herzustellen.





Begriff:

ANSI


Erklärung:


"American National Standards Institute" - Normungsbehörde

Das American National Standards Institute (ANSI) ist eines der nationalen Normungsgremien der USA, das zahlreiche international gebräuchliche Standards im Computer-Bereich erarbeitet.

Siehe auch ANSI-Zeichensatz .





Begriff:

ANSI-Zeichensatz


Erklärung:

Festgelegter Zeichensatz durch das "American National Standards Institute".
Der ANSI-Zeichensatz ist eine Erweiterung des ASCII-Zeichensatzes, vorgenommen durch das "American National Standards Institute" (ANSI; eine Standardisierungsbehörde der USA) und ist auch als "extended ASCII" bekannt. Im Gegensatz zum einfachen ASCII-Zeichensatz benutzt der ANSI-Zeichensatz statt nur 7 alle 8 Bits eines Bytes und verfügt daher über 256 statt 128 Zeichen. Der ANSI-Zeichensatz wird von dem Microsoft-Betriebssystem MS-DOS benutzt. Er ist jedoch nicht identisch mit der in Windows implementierten Erweiterung ISO Latin-1 oder mit dem 8-Bit-Zeichensatz von IBM (EBCDIC).




















Begriff:

Antialiasing


Erklärung:


Werden Graphiken mit einer geringen Bildschirmauflösung dargestellt, so erhalten gekrümmte oder diagonale Linien und Konturen einen treppenartigen Verlauf. Dies läßt sich entweder durch eine höhere Auflösung oder durch spezielle Techniken wie Antialiasing und Dithering vermeiden.

Beim Antialiasing werden die Bildpunkte (Pixel) der entsprechenden Linien aufgehellt, so daß die Übergänge fließender werden und die Treppen verschwinden. Möglich ist auch die Verwendung von Punktmustern wie beim Dithering, wodurch die Konturen weicher erscheinen und Stufen oder Ecken unsichtbar werden.

Ein anderer Begriff für Antialiasing ist Oversampling.






Begriff:

Antiqua


Erklärung:


Serifenschriften, deren Form sich aus der römischen Capitalis-Schrift ableitet. Die Großbuchstaben(Versalien) sind der römischen Schrift entlehnt, die Kleinbuchstaben (Gemeine) der karolingischen Minuskel. Neben den Serifen ist eine wechselnde Strichstärke typisches Merkmal der Antiqua-Schriften.





Begriff:

Antiqua Varianten


Erklärung:




Zu den Antiqua-Varianten gehören alle Schriften, die aufgrund ihrer Stilmerkmale nicht den anderen Antiqua-Schriften (vgl. Schrift-Klassifikation) zugeordnet werden können.

Häufig besitzen sie einen ausgeprägt dekorativen Charakter, da sie oft von Graphikern und Werbegestaltern geschnitten wurden, um im Rahmen von Werbung Verwendung zu finden. Deshalb steht bei Ihnen nicht die gute Lesbarkeit im Vordergrund, sondern eher das Schmückende, das Besondere, das Auffällige, mit dem sich bestimmte Konnotationen verbinden, die bei der Bewerbung genutzt werden können. Aus dieser Zwecksetzung folgt auch, dass diese Schriften oftmals nur als Versalien-Alphabete vorliegen.





Begriff:

AOX-Wert


Erklärung:


(=Absorbierbare organische Halogene)

Der AOX-Wert ist die international gebräuchliche Maßeinheit, um die Abwasserbelastung mit organischen Chlorverbindungen verschiedener Zellstoff-Fabriken miteinander vergleichen zu können. Der AOX-Wert bildet die Grundlage für die Einteilung in ?"chlorfrei" und "chlorgebleicht".





Begriff:

AP


Erklärung:


Abkürzung für Papiersorten aus Alt-Papier (ganz oder teilweise).





Begriff:

Apache


Erklärung:


Die Apache-Web-Server-Software, die man als Open Source bekommt, ist die weltweit meistverwendete Server-Software.




Begriff:

API


Erklärung:


"Application Programming Interface" - Anwendungsprogrammierschnittstelle.

Eine von einem Betriebssystem oder einem Anwendungsprogramm vorgegebene Schnittstelle, über die anderen Anwendungen standardisierte Software-Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden. Zweck einer API ist, durch das Angebot von vordefinierten "Programm-Bausteinen", wie etwa Routinen für die Grafik, die Ein- und Ausgabe sowie den Datenaustausch, die Programmierung neuer Anwendungen zu vereinfachen. Hierdurch wird nicht nur dem Programmierer die Arbeit erleichtert sondern auch gewährleistet, daß eine für ein bestimmtes Betriebssystem oder Programm entwickelte Anwendung eine möglichst einheitliche Benutzeroberfläche und Funktionsweise erhält.




Begriff:

Appendix


Erklärung:


Anhang eines Buches.




Begriff:

AppleScript


Erklärung:


Script- und Steuersprache für Mac OS.

Skriptsprache, die die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben auf Mac OS - Rechnern (Apple Macintosh und kompatible) erlaubt. Außerdem verfügbar als Telnet-Shell. AppleScript kann ab System 7.1 verwendet werden, seit System 7.5 gehört es zur Mac OS - Standardinstallation. Mit Einführung von Mac OS 8 und 8.1 wurde es wesentlich verbessert, seit Mac OS 8.5 ist es PPC-nativ. In Mac OS 9 sind bereits die meisten Systemkomponenten scriptable. AppleScript wurde für das Unix-basierte Mac OS X neu geschrieben, so dass auch dort AppleScripts lauffähig sind, die dann auch die neuen Funktionen des Betriebssystems ansprechen können. Eine der Besonderheiten von AppleScript liegt darin, dass es sich sehr nahe an natürliches Englisch anlehnt. Es gibt auch Dialekte (Französisch, Japanisch).




Begriff:

Applet


Erklärung:


Bezeichnung für kleine Programme und Anwendungen (engl. application), die in der Programmiersprache Java geschrieben sind.

Im Gegensatz zu Servlets, die auf dem Server laufen, wird ein Applet vom Client ausgeführt.




Begriff:

Aquarell-Papier


Erklärung:


Holzfreies, oft hadernhaltiges Zeichenpapier, für Wasserfarben geeignet, mit gewollt gekörnter Oberflächenstruktur.




Begriff:

Arbeitsplatzkalibrierung


Erklärung:


Bei einer Arbeitsplatzkalibrierung sorgen Sie für konstante Lichtverhältnisse an Ihrem Arbeitsplatz, wenn möglich Normlichtbedingungen nach D50. Einfallendes Sonnenlicht oder Reflexlicht, das auf den Monitor fällt, sollten Sie unbedingt vermeiden.Problematisch wird es unter Fotostudiobedingungen. Eine Softproofdarstellung ist dort kaum möglich. Zur korrekten Softproofdarstellung benötigen Sie einen kalibrierten Arbeitsplatz.




Begriff:

Archie


Erklärung:


Die Bezeichnung leitet sich von Engl.: archive für Archiv ab.

Hilfsprogramm im Internet zur Dateiensuche.

Suchsystem im Internet, das alle laufend erreichbaren FTP-Server anwählt und die Namen der auf ihnen gespeicherten Dateien in einer Datenbank verwaltet. Archie hilft, eine Datei im Internet zu finden, wenn man ihre genaue Bezeichnung (oder einen Teil-String) kennt.




Begriff:

ARPA


Erklärung:


"Advanced Research Projects Agency"

Die "Advanced Research Projects Agency" (dt. etwa: Agentur für fortgeschrittene Forschungsprojekte) ist eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums, die später in "Defense Advanced Research Project Agency" (DARPA) umbenannt wurde. Die ARPA begann Anfang der 60er Jahre mit dem Aufbau eines Computernetzes, dem sogenannten ARPAnet. Es wurde später in DARPAnet umbenannt.


Das ARPANet gilt als eine Keimzelle des Internet. Die ARPA verband zunächst die Computer von vier US-amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen untereinander, um so deren Großrechnerkapazitäten besser ausnutzen zu können. Der erste Vermittlungsrechner (Router) des so enstandenen ARPANet wurde im September 1969 an der University of California (UCLA) in Los Angeles in Betrieb genommen. 1972 umfaßte das ARPANet bereits 40 angeschlossene Rechner. Sie verwendeten zum Datenaustausch untereinander zunächst das Network Control Protocol (NCP), das 1982 durch das TCP/IP-Protokoll ersetzt wurde, auf dem das heutige Internet beruht. Das ARPAnet diente nicht nur dem Ziel, amerikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen einen schnellen und sicheren Informationsaustausch zu ermöglichen, sondern auch militärischen Zwecken, vor allem Forschungsprojekten im Rüstungsssektor.


In den 80er Jahren entstand in den USA mit dem MILnet ein ausschließlich militärisch genutztes Netz. Das ARPAnet, das in der Zwischenzeit immens gewachsen war, wurde 1986 dereguliert und ist seitdem als Internet bekannt.




Begriff:

Aschegehalt


Erklärung:


Papier besteht neben den Faserstoffen organischer Bestandteile aus sogenannten Füllstoffen. Der Anteil dieser Füllstoffe kann durch Verbrennen (Veraschen) des Papieres ermittelt werden. Deshalb "Aschegehalt".




Begriff:

ASCII


Erklärung:


"American Standard Code for Information Interchange"

dt.: Amerikanischer Standard-Code für den Informationsaustausch

Eine sehr häufig eingesetzte Codierung von insgesamt 128 Zeichen (Buchstaben, Zahlen und Satz- und Sonderzeichen) in einem Code, der die ersten sieben Bit eines Byte benutzt. Hiervon werden die ersten 32 Zeichen als Kontrollzeichen benutzt, etwa für die Steuerung eines Druckers. Umlaute und andere "Sonderzeichen" sind in ASCII nicht vorhanden.


Aufbauend auf ASCII existieren mehrere erweiterte Zeichensätze mit nationalen Sonderzeichen, zum Beispiel der auch unter Windows eingesetzte ANSI-Zeichensatz, der auf einem 8-Bit-Code basiert und über 256 Zeichen verfügt. Der von der ISO definierte Zeichensatz ISO Latin-1 (offiziell: ISO 8859-1), der u.a. von dem HTML-Protokoll vorgeschrieben wird, wird für die Anzeige von überwiegend westeuropäischen Sonderzeichen im WWW eingesetzt. Andere Sprachen bzw. Sprachgruppen verfügen ebenfalls über eigene ISO-Zeichensätze. Der IBM-Zeichensatz EBCDIC unterscheidet sich wesentlich von ASCII und Varianten.


Unter dem Betriebssystem MS-DOS ab Version 3.3 werden sogenannte Codeseiten (engl. code pages) eingesetzt, die zur länderspezifischen Anpassung des verwendeten Zeichensatzes dienen.




Begriff:

ASCII-Tabelle


Erklärung:

Tabelle zur Ansicht des ASCII-Zeichensatzes.
Die 96 anzeigbaren Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen in dem ASCII-Zeichensatz in tabellarischer Form. Die ersten 32 Zeichen sind Steuerungszeichen und können nicht angezeigt werden.

Sonderzeichen wie "ß" oder Umlaute können im 7-Bit ASCII nicht angezeigt werden, dafür ist der erweiterte ANSI-code erforderlich.

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Begriff:

ASP-Active Server Page


Erklärung:


Active Server Page ist eine Technologie von Microsoft, mittels derer ActiveX-Objekte oder Skripts wie VisualBasic das Aussehen der Seiten steuern, die ein Web-Server an den Browser übermittelt.


Die Webseite enthält also Skripts, die vom Server (und nicht etwa vom Client - d.h. dem Rechner des Surfers - ausgeführt werden. Normalerweise werden sie durch Anfragen des Clients gesteuert und generieren ad-hoc die Seite, die dem Browser übermittelt wird, etwa indem Datenbankabfragen durchgeführt und die Ergebnisse in die dargestellte Seite einfügt werden.


Per ASP erstellte dynamische Web-Seiten haben i. A. die Datei-Endung .asp.




Begriff:

ASP-Application Service Provider


Erklärung:


Ein Application Service Provider bietet als Dienstleistung Anwendungsprogramme an, die jedoch nicht an den Kunden verkauft und von ihm installiert werden müssen. Vielmehr hostet der ASP die betreffende Software auf seinem Server, der Kunde kann über geschützte Verbindungen per Internet darauf zugreifen. Die Netzwerkanbindung und -infrastruktur sowie die Implementation der Software gehören üblicherweise ebenfalls zum Angebot von ASPs. Ein weiterer Begriff dafür ist Application Hosting.


Dabei handelt es sich um eine neue Form der Softwarenutzung - anstatt die Lizenz für die Benutzung eines Programms selbst zu erwerben, least der Kunde für einen bestimmten Zeitraum das Programm sowie die Netzanbindung vom ASP. Die Anwendungsprogramme müssen nicht mehr auf PCs oder Workstations installiert werden, sondern werden über das Netz geladen. Damit ist der Klient ausser der Kosten für die Softwarelizenz auch der Sorge für das Funktionieren sowie das regelmässige Update der Software enthoben und spart entsprechend im Bereich der Systemadministration. Die Bezahlung erfolgt entweder nach tatsächlicher Nutzungsdauer oder für eine bestimmten Zeitraum.


Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass auf diese Weise von überallher und jedem (internetfähigen) Rechner aus auf die Software zurückgegriffen werden kann, so dass beispielsweise Aussendienstmitarbeitern oder kleinen Filialen eines Unternehmens der Zugriff auf interne Software oder Datenbanken ermöglicht wird.


Bisher ist dieses Modell vor allem im Geschäftsbereich im Kommen, die angebotenen Anwendungsprogramme sind vor allem Betriebssoftware wie etwa Kunden- oder Warenverwaltung oder Präsentationen sowie E-Commerce-Anwendungen.


Application Hosting gilt als ein Wachstumsmarkt der nahen Zukunft.




Begriff:

ASPI


Erklärung:


Advanced SCSI Programming Interface.

ASPI ist ein von Adaptec,Inc. entwickelter Standard, der Befehlssätze für die Treiber von SCSIs-Karten spezifiziert und somit den Austausch des Betriebsystem eines Rechners mit einem angeschlossenen SCSI Host-Adapter bzw. den damit verbundenen Peripheriegeräten ermöglicht.


ASPI unterteilt die Treibersoftware in zwei verschiedene Komponenten. Der ASPI-Manager ist vom jeweiligen Betriebsystem abhängig und übersetzt dessen Befehle für das SCSI, während das ASPI-Modul an der Befehlsebene für die Peripherie ausgerichtet ist.


Durch den ASPI Standard ist gewährleistet, dass ein Treiber für ein Peripheriegerät unabhängig von der genauen Architektur der jeweiligen SCSI-Karte geschrieben werden kann (vorausgesetzt, sie ist ASPI-konform).


Der für IDE Host Adapter entwickelte ATAPI-Standard bewirkt, dass sie für das Betriebssystem praktisch äquvalent sind und ebenfalls unter ASPI laufen.





Begriff:

AT-Befehle


Erklärung:


Kommandosprache für Modems.

Der AT-Standard ist eine Befehlssprache für intelligente Modems. Er geht auf das Unternehmen Hayes Microcomputer Products, Inc zurück und wird - zumindest in Teilen - praktisch von der gesamten Industrie verwendet.


Allerdings handelt es sich dabei nur um einen de-facto Standard, über eine allgemein akzeptiere Basis hinaus gibt es eine ganze Reihe eigener Erweiterungen einzelner Hersteller, die sehr oft inkompatibel sind. Im Einzelfall wird man also immer das Benutzerhandbuch zu Rate ziehen müssen.


Intelligente Modems kennen neben dem Online-Modus (zur Datenübertragung) auch den Befehlsmodus, in dem sie sich durch AT-Befehle konfigurieren bzw. steuern lassen. Durch den Befehl (Pause) +++ (Pause) wechselt das Modem aus dem Online- in den Befehlsmodus. Jeder AT-Befehl beginnt mit AT (für Attention), gefolgt von einem Befehlcode und einem Parameter, d. h. einer Variablen bzw. einer Zahl.


Mittels sogenannter Soft Modems (eine Software, die ein Modem emuliert) kann eine ISDN-Karte wie ein Modem durch AT-Kommandos gesteuert werden.




Begriff:

ATM - Adobe Type Manager


Erklärung:


Abkürzung für das Font-Verwaltungsprogramm "Adobe Type Manager".

ATM ermöglicht die Verwaltung von Postscript bzw. Typ1 Schriften.


Was kann ein solches Programm?




Schriften anzeigen

Integration von Fremden Schriften aus beliebigen Quellen heraus

Aliasdateien erstellen

Schriftengruppen anlegen

Fehlerhafte oder doppelte Schriften anzeigen

Aktivieren und deaktivieren von Schriften, sogar bei geöffneter Anwendung




Begriff:

ATM - Asynchronous Transfer Mode



Erklärung:


"Asynchronous Transfer Mode".

Dt.: asynchroner Übertragungsmodus

ATM (auch als "Cell Relay" oder "statisches Zeitmultiplexverfahren" bezeichnet) ist eine paketvermittelte Übertragungstechnik, mit der sich Sprache und Video in Echtzeit übertragen lassen. Die Daten werden in Pakete (sogenannte Zellen) zu jeweils 53 Byte (5 Bytes Header, 48 Bytes Daten) aufgeteilt und zwischen den Knoten-Rechnern eines Netzwerks mit einer Geschwindigkeit von 1,5 bis 622 Megabits pro Sekunde (Mbps) übertragen. Die gleichmäßig großen ATM-Zellen können asynchron freie Zeitschlitze (time slots) des Übertragungsweges belegen und sind den Übertragungskanälen (Carriern) nicht, zum Beispiel aufgrund der Position in einem Daten-Rahmen (Frame), fest zugeordnet. Anders als beim Zeit-Multiplexing (TDMA) werden die ATM-Zellen, die dem gleichen virtuellen Kanal angehören, nicht notwendigerweise periodisch über das Übertragungsmedium geschickt.


ATM wird derzeit noch überwiegend in lokalen Netzen (LANs) verwendet, ist jedoch auch für Weitverkehrsnetze (WANs) geeignet. So wird ATM zum Beispiel im WiN des DFN verwendet.


Durch eine Vereinbarung von fünf europäischen Netzbetreibern (Carriern) wurde ATM praktisch zum Standard.




Begriff:

Attachment


Erklärung:


Anhang an eine E-Mail.

dt.: Anlage, Anhang

An eine E-Mail, die in der Regel nur aus ASCII-Zeichen besteht, können Dateien anderen Typs als Attachment angehängt werden. Die angehängte Datei wird dadurch nicht Bestandteil der E-Mail. Sie wird meist im MIME- oder Uuencoding-Verfahren codiert.


Im MIME-Verfahren zum Beispiel erhält die codierte Datei einen Vorspann (Header), der Auskunft über ihre Beschaffenheit gibt, zum Beispiel darüber, in welchem Textverarbeitungsprogramm das angehängte Dokument geschrieben worden ist. Dieser MIME-Typ beschreibt also das Dateiformat des Attachments (in Form der Datei-Endung). Das E-Mail-Programm (Client) des Empfängers kann, sofern es MIME-kompatibel ist, mit Hilfe dieser Meta-Daten die Dekodierung der angehängten Datei unterstützen, so daß der Empfänger sie lesen kann.




Begriff:

Audioformate


Erklärung:


Zur Speicherung oder Übertragung von Sound-Dateien im Internet stehen verschiedene Datenformate zur Verfügung.

Dazu zählen unter anderem .aif, .au, .mid, .midi, .snd, .wav und .mp3.

Diese Formate bieten unterschiedliche Soundqualitäten und Kompressionsverfahren.

Die Auswahl richtet sich nach den bestehenden Möglichkeiten und der Verwendungszweck.

Browser besitzen Plug-Ins um Sounds direkt abspielen zu können.




Begriff:

Auflösung


Erklärung:


Die Anzahl der Bildelemente (Bildpunkte oder auch Druckpunkte) pro Längen- oder Flächeneinheit ergeben die Auflösung. Meistens werden sie auf die Längeneinheit inch (2,54 cm) in lpi, ppi, dpi ausgedrückt. Die Anzahl der vorhandenen Bildpunkte pro Längeneinheit entscheiden über die Detailgenauigkeit.


72 dpi ist die Auflösung des Bildschirms und wird als Bildauflösung für das Internet verwendet. Ein Bild mit 72 dpi ist für den Druck nicht geeignet.




Begriff:

Aufsicht


Erklärung:


Prüfung der Papieroberfläche, am besten bei schräg einfallendem Licht.Siehe auch Aufsichtmessung.




Begriff:

Aufsichtsvorlage


Erklärung:


Vorlage, die bei der Reproduktion abgeleuchtet wird und aus nichtdurchscheinendem Material bestehen kann, z.B. Fotoabzug oder Stoffmuster. Im Gegensatz dazu ist die Durchsichtsvorlage meist ein Dia, Film oder aus transparentem Material; sie wird von unten bzw. von hinten durchleuchtet.




Begriff:

Auftragend


Erklärung:


Durch spezielle Faseraufbereitung kann der Papiermacher die "Dicke" (Volumen) eines Papieres vorausbestimmen. Die Formel dazuVolumen = Dicke des Papieres / Gewicht in g/qm


Unterschieden wird zwischen normalem und auftragendem Papier.


Normal-Volumen:1000 Bg. 80g/qm = 8 cm Stapelhöhe.


Auftragend 1,5faches Volumen:1000 Bg. 80g/qm = 12 cm Stapelhöhe.


Auftragend 2faches Volumen:1000 Bg. 80g/qm = 16 cm Stapelhöhe.


Auftragend 2,5faches Volumen:1000 Bg. 80g/qm = 20 cm Stapelhöhe




Begriff:

Aufzug


Erklärung:


Bespannung des Druckzylinders beim Hochdruck.




Begriff:

Aufzug-Tauen


Erklärung:


Besonders zähes, gleichmäßiges, dichtes Papier für die Bespannung der Gegendruckzylinder in Druckmaschinen.




Begriff:

Ausbringen


Erklärung:


Erweitern der Wortabstände.




Begriff:

Ausgestorbene Schriften


Erklärung:


Alphabete die heute nicht mehr in Gebrauch sind Bsp: Hieroglyphen.


Begriff:

Ausgleichen


Erklärung:


In einem Wort den Abstand der Buchstaben optisch gleichmachen.(z.B. im Versalsatz), siehe auch Spationieren.




Begriff:

Ausrichtung


Erklärung:


Textzeilen werden in ihrem Absatz formatiert. Diese Eigenschaftszuweisung könnte beispielsweise die Zeilenausrichtung links- rechtsbündig oder zentriert bedeuten.




Begriff:

Ausrüstung


Erklärung:


Nach der Herstellung wird das Papier im Lieferwerk weiterbearbeitet = ausgerüstet, z.B. durch Schneiden, Einriesen usw.




Begriff:

Ausschießen


Erklärung:


Im Druckbereich bezeichnet man die Druckbogenberechnung als Ausschießen. Bei mehrseitigen Druckprodukten wird nicht die einzelne Seite, sondern mehrere Seiten zusammen auf einemgroßen Druckbogen gedruckt. Da sowohl Vorder- als auch Rückseite (Schön- und Widerdruck) bedruckt werden, der Druckbogen anschließend gefalzt und geschnitten wird, muß genau berechnet werden, wie die Seiten zueinander angeordnet werden müssen um die richtige Seitenreihenfolge zu erhalten.




Begriff:

Ausschließen


Erklärung:


Formatierung einer Zeile auf die gewünschte Zeilenbreite mit typografischschönem Ausgleich der Wortzwischenräume.


Begriff:

Ausschluss


Erklärung:


Füllmaterial für Wortzwischenraume innerhalb der gesetzten Zeile im Bleisatz.




Begriff:

Ausstattungspapier


Erklärung:


Weiße und farbige Papiere. Vielfach geprägt (Auch mit Wasserzeichen). Für anspruchsvolle Briefbogen und Briefkassetten.




Begriff:

Auszeichnungen


Erklärung:


Leicht hervorgehobene Worte oder Textstellen.

Sie dürfen den Lesefluss nicht beeinträchtigen.




Begriff:

Autorensystem


Erklärung:


Programm zur Erstellung von Multimediaanwendungen.

Autorensysteme (engl. authoring systems, authoring programs, authoring tools) sind Software, mit der auch Nichtprogrammierer in die Lage versetzt werden, multimediale Präsentationen zu erstellen. Das Autorensystem ermöglicht es, verschiedene mediale Objekte wie Text, Grafiken, Animations- und Videosequenzen sowie Sounddateien miteinander zu verknüpfen und als interaktive Optionen in eine Benutzeroberfläche einzubinden.


Beispiele für Authoring sind etwa das Vertonen von Videosequenzen oder Animationen, das Einarbeiten von Untertiteln in MPEG-Videofiles oder das Erstellen multimedialer Lernmodule. Die Hauptarbeitsgebiete sind Internetanwendungen und CD- oder DVD-Inhalte. Beispiele für Authoring Software sind die Programme Authorware sowie Director von Macromedia, Inc., mTropolis von der ehemaligen mFactory, Inc., oder toolbook von click2learn.com, Inc.


Eine "authoring language" ist eine höherstufige Skriptsprache, mittels derer die Beziehungen der verschiedenen medialen Bausteine genau definiert werden können. Der Vorteil liegt darin, dass das Gesamtprodukt nicht von Grund auf in Programmcode geschrieben, d. h. programmiert werden muss.


Authoring Server dienen dazu, einem Team das gemeinsame Erstellen beispielsweise einer Website zu ermöglichen. Ein Administrator weist die verschiedenen Zugriffsrechte zu. So kann ein Beteiligter etwa nur für bestimmte Seiten oder bestimmte Contentformen wie Grafik oder Text verantwortlich sein. Der Authoringserver ermöglicht die zentrale Kontrolle, das Verteilen der jeweiligen Zuständigkeiten und die einfach Synthese der einzelnen Beiträge. Ein Beispiel dafür ist das Programm Authoring Server Suite von Netobjects, Inc.


Authoring nennt man manchmal auch den Gesamtprozess der Erstellung einer Website, also Web-Design und die eigentliche Programmierung.




Begriff:

Autoresponder


Erklärung:


Automatisierte Antwort auf eine E-Mail.

Mail-Server sind häufig in der Lage, eingehende E-Mails umgehend mit einem vorgefertigten, standardisierten Antwortschreiben zu erwidern. Dies ist vor allem im Geschäftsbereich eine häufig genutzte Funktion.


Viele Mail-Server von Internet-Service-Providern (ISP) und sogar einige wenige E-Mail-Programme, wie z.B. Calypso, bieten einen Autoresponder-Service an. So bleiben auch bei Abwesenheit des Nutzers eingehende E-Mails nicht unbeantwortet auf dem jeweiligen Server liegen (oder werden gar als Bounce an den Absender zurückgeschickt), sondern werden automatisch mit einer vom Nutzer zuvor verfaßten Mail beantwortet.




Begriff:

Autotypie


Erklärung:


Druckplatte beim Hochdruck, mit der durch Verwendung von Rastern Halbtöne undsomit Bilder gedruckt werden können. Das Druckbild wurde fotochemisch aufMetallplatten übertragen. Die nicht zu druckenden Teile werden dann weggeätzt.




Begriff:

Außensteg


Erklärung:


Möchte man innerhalb einer Textpassage einen Bereich besonders hervorheben so hat man die Möglichkeit, durch einen zusätzlichen Schriftschnitt wie fett oder kursiv die Stelle auszuzeichnen.




Begriff:

Avatar


Erklärung:


Künstliche Bildschirmgestalt.

Künstliche Bildschirmgestalt eines Teilnehmers an Computerspielen oder Internet-Gesprächsforen. Ein Avatar verkörpert den Teilnehmer in einer Phantasie-Gestalt.


Software-Firmen wie Animatek und Extempo bieten sogenannte Chat-Roboter an - lernfähige Programme, mit denen man sich (in Grenzen) unterhalten kann (siehe Turing-Test). Diese Software wird auf dem Bildschirm ebenfalls in einer mehr oder weniger natürlichen Gestalt repräsentiert. Auch diese Bildschirm-Repräsentationen können als Avatar bezeichnet werden.




Begriff:

AVI


Erklärung:


Audio Video Interleave.

Proprietäres Dateiformat der Firma Microsoft, das die gemeinsame Speicherung von Bild und Ton in einer Datei erlaubt.

 

 


 

 

 


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